Steam: Reaktion auf die Abmahnung

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Xris
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Xris »

Es gibt wirklich Leute die den Publishern glauben das der Gebrauchtmarkt so schädlich ist, der DLC samt unfertigen Spielen eine nötige Maßnahme um überhaupt noch Geld zu verdienen? Das wirklich fiese am Gebrauchtmarkt für den Publisher ist, das er früher oder später dazu zwingt den Spielpreis zu reduzieren. Vergleicht doch mal die Preise von Steam zum Einzelhandel. Steam ist nur in Deals günstig und das auch nur in den wenigsten Fällen. Die ganzen Fanboys schauen ja schon garnicht mehr über den Tellerrand Steam hinaus.

Ich sage nicht das Steam nur schlecht ist. Aber das Weiterverkaufen von Spielen muss möglich sein. Im Gegenteil geht Steam sogar gegen Leute vor die ihre Acc's verkaufen. Nach deutschem Recht ist das eigl. eine Grauzone. Da kann Steam 100 Mal in ihre AGB's reinschreiben das dies nicht zulässig ist. Im grunde ist jedes aktivierte bzw. auf Steam gekauft Spiel für immer entwertet. Wenn ich es selbst nicht mehr benötige also soeben in den Mülleimer geworfen.
Einen Gebrauchtverkauf digitaler Güter, bei dem nichts an die Hersteller zurückfließt, kann ich nicht gut heißen.
Warum? Dann müste man dieses Recht jedem Hersteller von Gütern zusprechen. Man kann das auch anders sehen. Richtig, ein Spiel altert im grunde nicht. Aber der Autohersteller kann seine Fahrzeuge auch nicht so einfach vervielfältigen. Irgendwann hat der Spielehersteller ordentlich Gewinn eingefahren und tut dies ohnehin auch noch Jahre danach ohne weiteren Kostenaufwand. Der Autohändler hingegen zahlt nach wie vor für jedes Auto.

Dennoch müste Steam vermutlich einiges ändern würde man neuerdings erlauben Spiele weiterzuverkaufen. Ich kann mir nur nicht vorstellen das es wirklich ein Vorteil wäre wenn daran auch noch Steam und Publisher verdienen sollen.
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brent
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von brent »

mindfaQ hat geschrieben: Einen Gebrauchtverkauf digitaler Güter, bei dem nichts an die Hersteller zurückfließt, kann ich nicht gut heißen.
Weil? Überall sonst geht das doch prima, wieso schließen wir digitale Güter aus? Hat mal wieder ein Raubmordkopierer den Brunnen bei EA vergiftet?
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Kajetan
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Kajetan »

mindfaQ hat geschrieben:Quelle (die vielleicht auch relevant für digitale Güter ist)? Rückschlüsse auf eine komplette Ökonomie beim Ändern einer Variable lassen sich natürlich nicht so einfach aus dem Hut zaubern.
Für volkswirtschaftliche Zusammenhänge spielt die Art des Gutes, der Ware keine große Rolle. Ansonsten empfehle ich Dir einfach ein Selbststudium der Volkswirtschaft, explizit der Zusammenhang zwischen Angebot + Nachfrage, Preisfindung und Kaufkraft. Das ist nicht kompliziert, es genügt lediglich sich einen Überblick zu verschaffen.
Meine Logik wäre die Folgende:
Du machst Dir zwar so einige Gedanken, aber leider ist das nur aus dem hohlen Bauch raus gedacht. Ich will jetzt wirklich nicht als Besserwisser rüberkommen, aber beschäftige Dich mit den Grundlagen der Volkswirtschaft. Der Gebrauchthandel, bzw. der Weiterverkauf einer Handelsware ist sinnvoll und richtig, weil darüber getätigte Ausgaben und Investitionen wieder frei gesetzt werden können. Die deutsche Maschinenbaubranche hat sich zB. jahrelang mit ähnlicher Hysterie gegen den Handel von Gebrauchtmaschinen gewehrt, mit genau den gleichen Argumenten, wie Du sie hier zB. anbringst. Irgendwann ist aber auch da der Groschen gefallen und seitdem veranstaltet die Branche selber mit großem Erfolg ganze Gebrauchtmaschinenmessen und freut sich über volle Auftragsbücher, weil die Kunden nach dem Verkauf der alten Anlage schneller und öfter Neuanlagen kaufen können.
Nun kann man wie du sagst einen Weg finden bei Gebrauchtverkäufen einen Teil des Geldes wieder an die Publisher fließen zu lassen. Wenn die Anteile gut geregelt sind, wäre das sicher eine Option, die nicht destruktiv für die Publisher ist und dagegen hätte ich dann wohl auch nichts einzuwenden.
Das ist ein feines ZUSATZBRÖTCHEN für diese Arschlöcher und kein Ausgleich für irgendwelche postulierten Schäden :)
Einen Gebrauchtverkauf digitaler Güter, bei dem nichts an die Hersteller zurückfließt, kann ich nicht gut heißen.
Wenn Du Dich näher mit der Thematik beschäftigst,. wirst Du feststellen, dass die Hersteller nicht nur sehr gut damit leben können, sie diesen Weiterverkauf auch ums Verrecken benötigen, wollen sie nicht noch schneller am durch und durch gesättigten Videospielmarkt krepieren.
anigunner
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von anigunner »

mindfaQ hat geschrieben:Einen Gebrauchtverkauf digitaler Güter, bei dem nichts an die Hersteller zurückfließt, kann ich nicht gut heißen.
Das kannst du gut heißen oder nicht, es ist Realität. Mach die Augen auf, und du wirst erkennen es werden gebrauchte Spiele verkauft. Ketten verdienen damit gutes Geld, viele Spieler greifen darauf zurück um sich die neuen Titel überhaupt leisten zu können.

Ernsthaft, es wird so viel gebraucht verkauft ohne das die Hersteller einen Cent davon sehen. Warum ist das bei Entwicklern und Publishern plötzlich so verwerflich und schlimm? Regt sich einer darüber auf das wir gebrauchte Autos, Fernseher, Klamotten, Bücher (die übrigens länger genutzt werden können wie DVD´s wenn man sie pfleglich behandelt) oder sonstige Dinge kaufen ohne das der Hersteller davon einen Teil des Erlöses bekommt? Warum sollten wir hier plötzlich andere Maßstäbe anlegen?

Spiele sind ganz normale Produkte, mit denen Geld verdient wird. Ob man damit genug Geld verdient liegt an vielen Dingen, aber sicher ganz ganz wenig an dem Umstand das Leute sich einen Artikel gebraucht kaufen. Das wurde schon vor 20 Jahren so gemacht, das ist heute genauso das gleiche. Nur das gewisse Kreise hier etwas schlechtes sehen, und das am liebsten unterbinden wollen.

Das wahre Problem ist hier das immer mehr "Fast-Food" SPiele auf den Markt geschmissen werden, die den Vollpreis nicht wert sind. Nicht umsonst warten immer mehr Leute darauf das Titel im nächsten Steamsale mit einem dicken Prozentzeichen versehen unter Volk geschmissen wird. Zudem versuchen die Publisher mit einer immer höhreren Ausstossrate die immer spärlicheren Gewinne doch nicht zu halten, was zugunsten der Qualität- und oft genug Quantität geht. Mittlerweile hat man erkannt das man mit DLC noch etwas Gewinn aus diesen Produkten kratzen kann, und versucht das so gut es geht auszubeuten. Gebrauchtspiele sind denen ein Dorn im Auge weil sie dadurch meinen sie würden einen vollwertigen Käufer verlieren. Das ist Augenwischerei. Die Publisher haben durch ihre Politik des kurzfristigen Gewinns sich selbst die Suppe eingebrockt das Gewinne immer schmäler werden, anstatt das man versucht nachhaltig zu arbeiten. Kundenbindung ist egal, Hauptsache genug Leute lassen sich hypen und kaufen den Titel zum Vollpreis... und dazu am besten noch einen Seasonpass mit dazu. Der Rest danach ist egal, Server werden teilweise nach einem Jahr abgestellt, und oft genug wurde auch schon der Support nach kurzer Zeit eingestellt. So macht man das heute.

Mir kann es im Grunde wirklich egal sein, weil ich diesem Affentheater schon lange entsagt habe. Ich kaufe Produkte gerne zum Vollpreis wenn es sich lohnt und ich weiß das die Enwickler oder der Publisher mich ernst nimmt. Der Rest interessiert mich nur noch am Rande als "Unterhaltung" wenn man so will. Wer hier ernsthaft meint er müsse sich in dem Fall auf die Seite der Publisher schlagen und dieses völlig unsinnige Verkaufsvebort verteidigen darf das gerne machen. Nur sollte er sich mal Gedanken machen für was er sich da einsetzt, und wie weltfremd das eigentlich ist. Soll Steam sich halt an dem Verbot festkrallen, andere streichend lachend den Gewinn an. eBay, Gamestop, Amazon usw.

Viel Spaß mit eurer heißgeliebten, restriktiven Onlineplattform, die viele ja anscheinend so unkritisch lieben....
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Nightfire123456
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Nightfire123456 »

Ich denke das größte Problem wenn man Steam Spiele Gebraucht kaufen könnte ist der Missbrauch der Funktion. Man kann doch Gift darauf nehmen das wenn es die Funktion gäbe sich haufenweise Leute mit den Spielen eindecken würden um sie nach den Deals zu verscherbeln. Das würde zu einer riesen Wertminderung der Marken führen und langfristig zu immer schlechteren Deals.
Ich bin fände es an sich nicht schlecht wenn man seine Spiele in der Steam Bibliothek auch weiter geben könnte hab aber keinen Bock wegen dieser funktion auf gute Deals zu verzichten.
Sinnvoll wäre vielleicht die Steam Spiele mit digitalen Wasserzeichen zu markieren. So könnte man auf Plattformen wie ebay usw. gezielt nach Leuten suchen die Spiele im großen Stiel weiter verkaufen.
Oder man baut den Store so aus das eine Plattform entsteht ähnlich dem Amazon Marketplace.
Falric
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Falric »

Nightfire123456 hat geschrieben:Ich denke das größte Problem wenn man Steam Spiele Gebraucht kaufen könnte ist der Missbrauch der Funktion. Man kann doch Gift darauf nehmen das wenn es die Funktion gäbe sich haufenweise Leute mit den Spielen eindecken würden um sie nach den Deals zu verscherbeln. Das würde zu einer riesen Wertminderung der Marken führen und langfristig zu immer schlechteren Deals.
Ich bin fände es an sich nicht schlecht wenn man seine Spiele in der Steam Bibliothek auch weiter geben könnte hab aber keinen Bock wegen dieser funktion auf gute Deals zu verzichten.
Wetten, dann wäre wieder Steam alleine daran schuld? :Blauesauge:
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Wigggenz
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Wigggenz »

Nightfire123456 hat geschrieben:Ich denke das größte Problem wenn man Steam Spiele Gebraucht kaufen könnte ist der Missbrauch der Funktion. Man kann doch Gift darauf nehmen das wenn es die Funktion gäbe sich haufenweise Leute mit den Spielen eindecken würden um sie nach den Deals zu verscherbeln. Das würde zu einer riesen Wertminderung der Marken führen und langfristig zu immer schlechteren Deals.
Ich bin fände es an sich nicht schlecht wenn man seine Spiele in der Steam Bibliothek auch weiter geben könnte hab aber keinen Bock wegen dieser funktion auf gute Deals zu verzichten.
Sinnvoll wäre vielleicht die Steam Spiele mit digitalen Wasserzeichen zu markieren. So könnte man auf Plattformen wie ebay usw. gezielt nach Leuten suchen die Spiele im großen Stiel weiter verkaufen.
Oder man baut den Store so aus das eine Plattform entsteht ähnlich dem Amazon Marketplace.
Natürlich würde dann vorsichtiger mit Deals umgegangen werden, wenn man Spiele bei Steam weiterverkaufen/weitergeben könnte. Schließlich ist das sozusagen ausschließlich aufgrund des fehlenden 2nd-Hand-Marktes heute für viele Leute, die nicht importieren wollen, die einzige Möglichkeit, (sehr) günstig an Spiele zu kommen.

Aber das ist ein Wermutstropfen, den man dann halt schlucken muss. Solche Deals gab es ja vor der Ausrottung des Gebrauchtmarktes auch nicht in dem Stil bzw. gibt es auch nicht bei Konsolenspielen und man hat es trotzdem überstanden bzw. tut dies noch.

Soviel müssen einem die Rechte des Verbrauchers schon wert sein.

Auch ich persönlich kaufte kaum gebraucht, habe aber hin und wieder mal etwas verkauft und vor allem auch gerne verliehen oder verschenkt. Für mein Recht, dies erneut tun zu können, würde ich auch akzeptieren, dass Steam nicht mehr so ein Preisdumping betreibt.
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Thyrael
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Thyrael »

Nightfire123456 hat geschrieben: Sinnvoll wäre vielleicht die Steam Spiele mit digitalen Wasserzeichen zu markieren. So könnte man auf Plattformen wie ebay usw. gezielt nach Leuten suchen die Spiele im großen Stiel weiter verkaufen.
So wie Gamestop?^^

Du hast doch den direkten Ersatz für die guten Deals, der unter Umständen noch besser sein dürfte: Gebrauchte Spiele.
So viel anders ist es mit physischen Datenträgern doch auch garnicht. Außer dass vll die DVD irgendwann so zerkratzt ist dass sie nicht mehr lesbar ist, ansonsten ist das Produkt doch auch da gebraucht noch genauso Neuware wie neu gekauft. Die Nutzungslizenz ist eben quasi der Träger den man in die Hand nehmen kann.
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Exedus
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Exedus »

Für mein Recht, dies erneut tun zu können, würde ich auch akzeptieren, dass Steam nicht mehr so ein Preisdumping betreibt.
Und ich hoffe das es deswegen nie dazu kommen wird, denn ehrlich gesagt ist mir der Weiterverkauf egal wenn ich eh nur 10 Euro für ein Spiel bezahlen.
Gast
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Gast »

Habe heute Fallout New Vegas gekauft. In meiner Vorfreude schaltete sich der Vorsichtsbereich meines Hirnes aus und ich vergaß zu schauen ob es Steam vorraussetzt. Nun hab ich es hier rumliegen weil die Schutzhülle aufgerissen wurde. Kotzen könnt ich...
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Wigggenz
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Wigggenz »

Anla'Shok hat geschrieben:
Für mein Recht, dies erneut tun zu können, würde ich auch akzeptieren, dass Steam nicht mehr so ein Preisdumping betreibt.
Und ich hoffe das es deswegen nie dazu kommen wird, denn ehrlich gesagt ist mir der Weiterverkauf egal wenn ich eh nur 10 Euro für ein Spiel bezahlen.
Und genau diese (für meine Begriffe unvertretbare) Einstellung ist es, weshalb sich an Steam wahrscheinlich nie was ändern wird.

Institutionen wie der BGH bekommen zu wenig öffentlichen Meinungsdruck ab, um wirklich etwas für die Rechte der Verbraucher in Sachen Spiele-Weitergabe zu entscheiden.

Ihr lasst euch quasi durch Bestechung mit Deals Tag um Tag aufs Neue um euer Recht bringen.
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Exedus
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Exedus »

Ich habe mir gestern Hitman für 12 Euro gekauft, bei so einen Preis habe ich gar nicht das Bedürfnis das Spiel wieder zu verkaufen.


Meine Rechte als Verbraucher sollten lieber an andere stelle eingeklagt werden und nicht bei einer Plattform die keiner benutzen muss.
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brent
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von brent »

Anla'Shok hat geschrieben: Meine Rechte als Verbraucher sollten lieber an andere stelle eingeklagt werden und nicht bei einer Plattform die keiner benutzen muss.
Da bleibt nicht viel übrig, denn müssen musst du gar nichts.
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Nightfire123456
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von Nightfire123456 »

Wigggenz hat geschrieben:
Anla'Shok hat geschrieben:
Für mein Recht, dies erneut tun zu können, würde ich auch akzeptieren, dass Steam nicht mehr so ein Preisdumping betreibt.
Und ich hoffe das es deswegen nie dazu kommen wird, denn ehrlich gesagt ist mir der Weiterverkauf egal wenn ich eh nur 10 Euro für ein Spiel bezahlen.
Und genau diese (für meine Begriffe unvertretbare) Einstellung ist es, weshalb sich an Steam wahrscheinlich nie was ändern wird.

Institutionen wie der BGH bekommen zu wenig öffentlichen Meinungsdruck ab, um wirklich etwas für die Rechte der Verbraucher in Sachen Spiele-Weitergabe zu entscheiden.

Ihr lasst euch quasi durch Bestechung mit Deals Tag um Tag aufs Neue um euer Recht bringen.

Ich seh aber kaum nachteile dadurch. Das einzige Argument das du bis jetzt bringst ist das es dir nicht passt das dir jemand etwas verbietet. Klar das mag keiner aber damit kann man leben. Gerade deswegen weil es die überall im Gaming Bereich gibt. Denn auch durch so sachen wie das es nicht erlaubt ist eigene Software auf den Konsolen ab zu spielen ohne das man sie Moddet, was wiederum einen online Bann zu folge hat fallen in diesen Berreich. Bzw. ist es auch nicht möglich auf den Geräten ohne weiteres das Betriebssystem zu wechseln. Man hat die Geräte gekauft und darf dennoch nicht damit machen was man will. Das finde ich weitaus schlimmer und einschränkender als Steam mit seiner fehlenden möglichkeit Gebraucht Spiele zu verkaufen

Ausserdem war der Gebraucht Markt mit PC Spielen schon nicht das wahre bevor Steam richtig groß wurde. Der Preisverfall ist so hoch das es sich meist nicht gelohnt hat ein Spiel überhaupt noch zu verkaufen da man eh fast nichts mehr dafür bekommt. Ausser natürlich man kauft es zum release und verkauft es gleich nach ner Woche wieder.
Bei Konsolen sieht das ganze anders aus, da ist der Gebraucht Markt viel attraktiver, aber hier geht es ja um den PC Berreich.

Das einzige was ich mir wünschen würde wäre das man Spiele aus meiner Steam Bibliothek auch giften oder verleihen kann. Von mir aus auch mit einer Einschränkung wie nur 1x im Monat damit Missbrauch vermieden wird. Ich vermisse schon ein bisschen das man Spiele nicht mehr einfach an einen Kumpel einfach so ausleihen kann
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mr archer
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung

Beitrag von mr archer »

Nightfire123456 hat geschrieben: Ausserdem war der Gebraucht Markt mit PC Spielen schon nicht das wahre bevor Steam richtig groß wurde. Der Preisverfall ist so hoch das es sich meist nicht gelohnt hat ein Spiel überhaupt noch zu verkaufen da man eh fast nichts mehr dafür bekommt. Ausser natürlich man kauft es zum release und verkauft es gleich nach ner Woche wieder.
Bei Konsolen sieht das ganze anders aus, da ist der Gebraucht Markt viel attraktiver, aber hier geht es ja um den PC Berreich.
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Weitere Beispiele ließen sich finden.