Steam: Reaktion auf die Abmahnung
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PixelMurder
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Wenn es schon persönlich werden muss: Könnte gut sein, dass ich die Schule bereits länger fertig habe, als es dich gibt.
- Creepwalker
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Rofl. Seid ihr zwei eigentlich ein Paar?Kajetan hat geschrieben:Ein Blick in die Menschheitsgeschichte genügt, um zu wissen, dass die Zellenstäbe nur bunt genug sein müssen, damit manche Menschen freiwillig den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen.mr archer hat geschrieben:Hier in diesem Thread kann man einige wenige besonders krasse Fälle von Jubelpersertum bewundern. Ich wollte erst lachen. Ging dann aber nicht, weil sich mir ob der offen gelebten Begeisterung bei der Aufgabe der eigenen Konsumentenrechte die Kehle zuschnürt.
Kann es quasi schon vor mir sehen wie ihr in 40 Jahren zusammen auf ner Parkbank sitzt und den "guten alten Zeiten" nachtrauert.
Nur mal als Tipp:
Ein Blick in die Menscheitsgeschichte genügt um zu sehen, dass (guter) technischer Fortschritt immer wieder von irgendwelchen gestrigen Alteingessenen blockiert wird, weil diese glauben zu "wissen" was gut oder schlecht sei....
Ob die Steam Nutzerrechte nun gut oder schlecht sind, ist mir eigentlich furzegal.
Es gibt aber mit Sicherheit auch gute Seiten an Steam, man muss sie nur sehen wollen.
Thema Müllvermeidung z.Bsp., oder auch Übsersichtlichkeit und Produktservice aka Patches.
Falls das Internet in 10 Jahren geschlossen wird, haben wir natürlich die Arschkarte.
Aber dann ist Steam mit Sicherheit unser kleinstes Problem.
Naja, wer keine Steamspiele mag, sucht sich halt irgendwo anders seine Unterhaltung, davon gibs auf dieser Kackerde ja genug...
- Lumilicious
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Für mich sind es eher weniger die sales (die spielen natürlich auch eine Rolle, aber nicht mehr so wie früher). Es sind die Community Features die Steam von zb. Origin deutlich abheben (die neuen Gamehubs, Workshop, die neuen Guide features wo man nen build-in gamefaqs probiert aufzubauen, jetzt kommt der Marketplace dazu etc)... und gerade wegen der ganzen extra features, akzeptiere ich die Gängelung etwas leichter... man bekommt einfach mehr geboten. Ein SecuRom bietet mir nix, nervt vielleicht sogar eher rum als mir was zu bieten. Dasselbe gilt für den anderen DRM Rotz... Steam ist da schon etwas, was man am ehesten ertragen kann. Solange man sich dessen bewusst ist, dass man seine Spiele auf ewig behalten "darf".Sevulon hat geschrieben:Ich finde diese Ungleichbehandlung hier im Forum immer wieder lustig: Sämtliche DRM-Maßnahmen sind teuflische Machenschaften aus der Hölle, aber bei Steam sieht man das nie so eng, weils ja so tolle Sales gibt. Würde es hier um Origin gehen, würde der Thread vermutlich viel negativer [und ca. 10 Seiten länger] aussehen, weil ist ja Nemesis EA und nicht das geliebte Valve.
Ich denke aber dennoch, dass die Gängelung vollkommen optional sein sollte. Zumindest wenn man nur den SP spielen will. Wenn man Steamworks für die Onlinefeatures braucht, dann ist es nun mal so... aber das abkoppeln im nachhinein wäre wünschens- und erstrebenswert.
Ich frage mich nur, wie man die Probleme mit VAC lösen könnte. VAC würde vollkommen an Nutzen verlieren, wenn man das Spiel vom Account entkoppeln und an einen neuen Account koppeln könnte. Da freut sich jeder Cheater, da er die Spiele nicht mehr neu kaufen muss, da man ja den VAC Ban schlecht auf dem Spiel lassen kann. Würde sich jeder Gebrauchtkäufer freuen, wenn er ne Lizenz von CoD kauft, die er nicht Online spielen kann. lol
- Wigggenz
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
An Steam ja, sehr viele sogar.Creepwalker hat geschrieben:Es gibt aber mit Sicherheit auch gute Seiten an Steam, man muss sie nur sehen wollen.
An ZWANGHAFTER Kopplung nicht, das bringt dem Verbraucher absolut 0 Vorteile.
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Armin
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Aber Du magst doch bestimmt alle Frauen mehr als Maenner, nur weil sie nicht weiblich sind, oder? Genau das is hier der Fall, Steam Origin usw sind die Maenner auf die ich nunmal nicht stehe, da koennen die noch so unterschiedlich sein. Also ja, man muss die alle in einen Topf werfen.Pyoro-2 hat geschrieben:Weiß nid, wieso das so'n großes Problem ist - man wird ja wohl durchaus differenzieren dürfen, muss man zwingend alles in einen Topf werfen, nur weil's ähnlich ausschaut? ^^
(was ned heißt, dass ich die eine oder andere Meinung dazu bevorzug. Aber ich mag auch ned alle Frauen gleichermaßen, nur weil die alle weiblich sind)
- Kajetan
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Erklärst Du mir bitte, was an einer freiwilligen Aufgabe von Kundenrechten gut sein soll? Und warum die Verhinderung eines Loslösens eines Spieles von einem Account zum Zwecke des Weiterverkaufes "guter" technischer Fortschritt sein soll?Creepwalker hat geschrieben: Nur mal als Tipp:
Ein Blick in die Menscheitsgeschichte genügt um zu sehen, dass (guter) technischer Fortschritt immer wieder von irgendwelchen gestrigen Alteingessenen blockiert wird, weil diese glauben zu "wissen" was gut oder schlecht sei....
Ich habe nix gegen guten technischen Fortschritt. Ich finde, dass Steam als Vertriebsplattform eine feine Sache ist und habe selber etliche Dutzend Spiele in meinem Account. Ich habe nur was gegen Leute, die alles hochjubeln, was modern ist, nur weil es modern ist. Denn wenn wir schon mal bei Geschichtsbüchern sind: Solche Leute, die alles "Alte" abgelehnt haben, weil es einfach nur alt war, die gab es in Italien zu Beginn des 20. Jahrhunderts, waren eigentlich nur Künstler. Doch dummerweise waren sie geistiger und kultureller Wegbereiter der italienischen Faschisten unter Mussolini. Dies aber nur am Rande angemerkt, wenn Du das nächste Mal was von "gestrigen Alteingessesen" schwafelst.
Es genügt schon, wenn Steam geschlossen wird.Falls das Internet in 10 Jahren geschlossen wird, haben wir natürlich die Arschkarte.
Aber dann ist Steam mit Sicherheit unser kleinstes Problem.
Nicht Steam im Speziellen ist das Thema unserer Diskussion, sondern grundsätzlich das Recht auf Wiederverkauf, selbst bei Software-Lizenzen. Ist denn der Fortschritt, den das Konzept von "Leseverständis" ermöglicht, noch nicht bei Dir angekommen?Naja, wer keine Steamspiele mag, sucht sich halt irgendwo anders seine Unterhaltung, davon gibs auf dieser Kackerde ja genug...
- sphinx2k
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Ähm Technischer Fortschritt ist ungleich wahrnehmen von Rechten die einem sein Staat einräumt.Creepwalker hat geschrieben: Nur mal als Tipp:
Ein Blick in die Menscheitsgeschichte genügt um zu sehen, dass (guter) technischer Fortschritt immer wieder von irgendwelchen gestrigen Alteingessenen blockiert wird, weil diese glauben zu "wissen" was gut oder schlecht sei....
Deine Entscheidung aber es gibt auch Menschen die sich nicht entmündigen lassen wollen.Ob die Steam Nutzerrechte nun gut oder schlecht sind, ist mir eigentlich furzegal.
Steam hat seine guten Seiten das möchte ich der ganzen Sache gar inch absprechen. Aber sie haben eine fast schon Monolpolartige Stellung am Markt und das Backup von extrem vielen Fanboys die nicht von 5 bis Mittag denken können/wollen.Es gibt aber mit Sicherheit auch gute Seiten an Steam, man muss sie nur sehen wollen.
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Aber dann ist Steam mit Sicherheit unser kleinstes Problem.
Kommentare wie: " Ich kaufe das Spiel nicht weil es nicht auf Steam ist" sind man von diesen dann z.B.
Eben auch ohne Steam wird sich die Erde weiter drehen und es gibt noch genug Spiele ohne Steam. Das manche Spiele auf CD ausgeliefert werden aber dann doch wieder Steam vorraus setzen halte ich für absoluten unfug.Naja, wer keine Steamspiele mag, sucht sich halt irgendwo anders seine Unterhaltung, davon gibs auf dieser Kackerde ja genug...
Nicht missverstehen ich habe Steam und ich hab auch ne ganze Menge an Spielen in meiner Liste. Aber deshalb muss ich Steam noch lange nicht toll finden. Oder noch besser dagegen Wettern das man mehr rechte erhält als Kunde....das ist wirklich widersinnig.
- Worrelix
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Stehst du auf Frauen? Ja? und wieso denkst du dann bei Angela Merkel nie an Sex?Armin hat geschrieben:Aber Du magst doch bestimmt alle Frauen mehr als Maenner, nur weil sie nicht weiblich sind, oder? Genau das is hier der Fall, Steam Origin usw sind die Maenner auf die ich nunmal nicht stehe, da koennen die noch so unterschiedlich sein. Also ja, man muss die alle in einen Topf werfen.
Origin ist ne geizige Zicke, die bestimmt, mit welchen Kumpels du dich nicht mehr treffen sollst und Steam ne prima Kumpeline, die auch mal was aus eigener Tasche bezahlt und mitbringt.
- brent
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Na, soviel Blödsinn hab ich ja nun selten gelesen, als hätte Valve den Download erfunden. Nur, weil etwas am einen Ende gut ist, darf und muss es nicht am anderen schlecht sein. Bisschen weniger Tunnelblick...Creepwalker hat geschrieben: Nur mal als Tipp:
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- Boesor
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Und wir alle kennen ihre Show:Creepwalker hat geschrieben:Rofl. Seid ihr zwei eigentlich ein Paar?Kajetan hat geschrieben:Ein Blick in die Menschheitsgeschichte genügt, um zu wissen, dass die Zellenstäbe nur bunt genug sein müssen, damit manche Menschen freiwillig den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen.mr archer hat geschrieben:Hier in diesem Thread kann man einige wenige besonders krasse Fälle von Jubelpersertum bewundern. Ich wollte erst lachen. Ging dann aber nicht, weil sich mir ob der offen gelebten Begeisterung bei der Aufgabe der eigenen Konsumentenrechte die Kehle zuschnürt.
Kann es quasi schon vor mir sehen wie ihr in 40 Jahren zusammen auf ner Parkbank sitzt und den "guten alten Zeiten" nachtrauert.

- Pyoro-2
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Solange du einsiehst, dass das völlig subjektive Grenzen sind, die du da ziehst, und das jeder auch anders sehen kann, haben wir kein Problem, aber das ja gerade das, was hier manche nid nachvollziehen wollenArmin hat geschrieben:Aber Du magst doch bestimmt alle Frauen mehr als Maenner, nur weil sie nicht weiblich sind, oder? Genau das is hier der Fall, Steam Origin usw sind die Maenner auf die ich nunmal nicht stehe, da koennen die noch so unterschiedlich sein. Also ja, man muss die alle in einen Topf werfen.
Könnte mir jedenfalls sowas
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Von daher ist Steam vielleicht auch nid mein Traumzustand, aber ich kann verstehen, wieso viele damit kein Problem ham'.
- mindfaQ
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Dann paddel dich mal selbst. Du kaufst hier kein physikalisches Gut, sondern eine Nutzungslizenz. Wenn du also vergleichen willst, dann eher zwischen Auto leasen (mit einmaliger Auszahlung und unendlicher Laufzeit) und dem Steameinkauf.MrReset hat geschrieben:Wenn das so ist, führen wir das STEAM-Prinzip auch bei allen anderen Gütern ein. Also z.B. bei PKWs. Du musst deinen Wagen bei STEAM anmelden, und weiterverkaufen ist auch nicht mehr. Wie, das willst du nicht? Das ist was ganz anderes? So, so ...
Und warum gehört sich das mit den AGBs so? Weil STEAM das sagt?
Also manche Leute könnte ich den ganzen Tag paddeln für den Blödsinn, den sie hier von sich geben ...
Außerdem vergleichst du ein physikalisches Gut mit einem digitalen Gut - man kann aus dem einen nicht immer gleich Rückschlüsse für das andere folgern. Das Auto nutzt sich z.B. ab, das Spiel nicht. Während du also bei einem gebrauchten physikalischen Produkt Gebrauchsspuren nicht vermeiden kannst, kannst du digitale Güter immer quasi im Neuzustand verkaufen.
Jetzt zu den Steamdeals. Warum sind sie (so früh nach Veröffentlichung der Spiele) mit großen Rabatten möglich? Weil Spiele accountgebunden sind.
Könnte man Spiele weiterverkaufen, werden generell weniger Neuexemplare umgesetzt (-> weniger Geld für die Entwickler) und Steamdeals müssten, wenn sie für eine große Menge von Spielern wirklich einen Kaufanreiz bieten wollen, die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis unterbieten. Und selbst dann würde diese Differenz schnell wieder unter dem Steamdealangebot sinken, d.h. schlaue Leute würden nach dem Deal eben noch eine Woche warten und noch 1-2 weitere Euro sparen. Weiterverkauf von digitalen Gütern wäre ja denkbar einfach, da kommen nichtmal Hemmschwellen wie Versandkosten oder Abnutzung ins Spiel.
Dadurch, dass deutlich weniger Geld pro Spieler beim Entwickler ankommt, braucht man sich nicht wundern, dass mehr Day-1-DLC-/F2P-Mechanismen (im Sinne: beim Weiterverkauf nicht weitergebbar) in die Spiele eingebaut werden, weil sie danach eben die einzige Methode sind, um gezielt eine Einzelperson zur Kasse zu bitten. Man bekommt dann quasi eine Demo und zum Freischalten des Hauptspiels muss man persönlich nochmal Geld bezahlen. Brauch ich das? Nicht wirklich.
- Kajetan
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Deswegen wird der Wertverlust bei einem rein digital vertriebenem Spiel auch nicht über den physikalischen Zustand, sondern über die Popularität des Titels definiert. Ein CoD erfährt nur sehr langsam Preissenkungen, weil es enorm populär ist und die Leute in Scharen einkaufen. Ein Metro 2033 ist weniger populär, umso schneller erfolgt hier der Wertverfall, so dass dieses Spiel auf zB. Steam für nur ein paar Euro zu haben ist.mindfaQ hat geschrieben:Während du also bei einem gebrauchten physikalischen Produkt Gebrauchsspuren nicht vermeiden kannst, kannst du digitale Güter immer quasi im Neuzustand verkaufen.
Zum einen ist der erste Teil des Satzes volkswirtschaftlich mehrfach widerlegt worden und zum anderen besteht kein Hinderungsgrund, dass der Entwickler beim Weiterverkauf nicht einen kleinen Anteil der erzielten Kaufsumme erhält. So hat er gerade über Portale wie Steam bei JEDEM Weiterverkauf etwas. Ist das nicht toll?Könnte man Spiele weiterverkaufen, werden generell weniger Neuexemplare umgesetzt (-> weniger Geld für die Entwickler) und Steamdeals müssten, wenn sie für eine große Menge von Spielern wirklich einen Kaufanreiz bieten wollen, die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis unterbieten.
Und zum Thema Steam-Deals. Dann gibt es eben weniger Steam-Deals für Spiele in Relation zum Handel mit ihren Nutzungslizenzen. So können sich aus dem dann erfolgenden Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage recht interessante Preisentwicklungen ergeben. Wenn zB. so wenig Lizenzen weitergehandelt werden, dass ihre Knappheit den Preis für sie so in die Höhe treibt, dass der Einkauf zum Regulärpreis wieder attraktiv wird. Ein wunderbares Forschungsfeld für Studierende der Wirtschaftswissenschaften.
Der Grund für DLC ist nicht der Umstand, dass WENIGER Geld beim Entwickler ankommt, sondern die Möglichkeit an einem bereits veröffentlichen Spiel mit überschaubarem Aufwand MEHR Geld zu verdienen. Du gehst von falschen wirtschaftlichen Bedingungen und daher falschen Motivationen aus.Dadurch, dass deutlich weniger Geld pro Spieler beim Entwickler ankommt, braucht man sich nicht wundern, dass mehr Day-1-DLC-/F2P-Mechanismen (im Sinne: beim Weiterverkauf nicht weitergebbar) in die Spiele eingebaut werden, weil sie danach eben die einzige Methode sind, um gezielt eine Einzelperson zur Kasse zu bitten.
- brent
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
Erklär doch mal, wieso es das dann trotz DRM in Hülle und Fülle gibt, wo der Gebrauchtmarkt doch trockengelegt wird, wo nur möglich.mindfaQ hat geschrieben: Dadurch, dass deutlich weniger Geld pro Spieler beim Entwickler ankommt, braucht man sich nicht wundern, dass mehr Day-1-DLC-/F2P-Mechanismen (im Sinne: beim Weiterverkauf nicht weitergebbar) in die Spiele eingebaut werden, weil sie danach eben die einzige Methode sind, um gezielt eine Einzelperson zur Kasse zu bitten. Man bekommt dann quasi eine Demo und zum Freischalten des Hauptspiels muss man persönlich nochmal Geld bezahlen. Brauch ich das? Nicht wirklich.
- mindfaQ
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Re: Steam: Reaktion auf die Abmahnung
http://www.youtube.com/watch?v=SXm4EvQG5rgKajetan hat geschrieben:Der Grund für DLC ist nicht der Umstand, dass WENIGER Geld beim Entwickler ankommt, sondern die Möglichkeit an einem bereits veröffentlichen Spiel mit überschaubarem Aufwand MEHR Geld zu verdienen. Du gehst von falschen wirtschaftlichen Bedingungen und daher falschen Motivationen aus.
Quelle (die vielleicht auch relevant für digitale Güter ist)? Rückschlüsse auf eine komplette Ökonomie beim Ändern einer Variable lassen sich natürlich nicht so einfach aus dem Hut zaubern. Insofern will ich auch nicht behaupten, dass ich 100% im Recht bin.Kajetan hat geschrieben:Zum einen ist der erste Teil des Satzes volkswirtschaftlich mehrfach widerlegt worden und zum anderen besteht kein Hinderungsgrund, dass der Entwickler beim Weiterverkauf nicht einen kleinen Anteil der erzielten Kaufsumme erhält. So hat er gerade über Portale wie Steam bei JEDEM Weiterverkauf etwas. Ist das nicht toll?
Meine Logik wäre die Folgende:
- gesamte Spielerzahl, die das Spiel jemals spielen, sei a
- a setzt sich aus x (Neukauf), y (bei Freunden gespielt, geliehen) und z (Gebrauchtkauf) zusammen
- ist Gebrauchtkauf nicht erlaubt, sollte a kleiner werden - nach deiner Theorie also ziemlich genau um z, da ja Neuverkäufe nicht mehr werden dürfen und sich am Spielverhalten mit Freunden nichts signifikant ändern sollte (leihen ist ja normalerweise nicht möglich bei Steam-gebundenen-Titeln, weshalb es aus der Rechnung rausfällt)
- da Gebrauchtverkauf über Steam denkbar einfach wäre (man muss ja nichtmal zur Post gehen o.ä.), würde hier auch einfach das günstigste Angebot genutzt werden, d.h. der Gebrauchtanteil von Spielen sollte ziemlich hoch sein (und das selbst wenn gute Deals angeboten werden, wie bereits erläutert)
- Gebrauchtverkauf hat keinen allzugroßen positiven Einfluss auf Steam, da dort bereits nach kurzer Zeit gute Deals auftauchen. Würden Spiele über lange Zeit einen hohen Preis auf Steam behalten, wäre es nicht so erfolgreich wie es heute ist und dann könnte man auch argumentieren, dass mögliche Gebrauchtverkaufe das Preisniveau der Plattform auf ein akzeptables Maß senken
-> ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass 100% der Leute aus z das Spiel nicht kaufen würden, wenn es im Steamsale angeboten werden würde
-> ich halte es für unwahrscheinlich, dass der positive Effekt, den mögliche Gebrauchtverkäufe auf die Steamnutzerzahl haben die Neuverkaufe x ausreichend ankurbeln, um die ans Gebrauchtgeschäft verlorenen Neukunden aufzuwiegen
-> es werden weniger Neuverkäufe umgesetzt und dadurch geht weniger Geld an die Entwickler/Publisher
Nun kann man wie du sagst einen Weg finden bei Gebrauchtverkäufen einen Teil des Geldes wieder an die Publisher fließen zu lassen. Wenn die Anteile gut geregelt sind, wäre das sicher eine Option, die nicht destruktiv für die Publisher ist und dagegen hätte ich dann wohl auch nichts einzuwenden. Einen Gebrauchtverkauf digitaler Güter, bei dem nichts an die Hersteller zurückfließt, kann ich nicht gut heißen.
Zuletzt geändert von mindfaQ am 31.01.2013 18:14, insgesamt 1-mal geändert.
