Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die Nominierungen

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ColdFever
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von ColdFever »

mr archer hat geschrieben:Es gibt Menschen für die liegt in der Kürze die Würze.
Ist in Ordnung.
Es geht aber nicht um das "Spiel des Abends", sondern um das "Spiel des Jahres".

Im Grund lässt sich diese Frage auf eine einfache, ehrliche und persönliche Antwort reduzieren: Wenn Du jetzt die Sachen für ein Jahr auf einer einsamen Insel packen solltest, und Du dürftest nur ein einziges Spiel von 2012 mitnehmen. Welches wäre dann Dein Spiel des Jahres?
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mr archer
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von mr archer »

Kann ich nicht beantworten, da ich noch nicht dazu gekommen bin, etwas von 2012 zu spielen. Meine drei aktuellsten Spiele hier im Regal sind Deus Ex: Human Revolution, The Witcher: Assassin of Kings und Hard Reset. Digital wäre es das Humble Bundle 5 mit Braid, Bastion usw.

Ich würde aber auf eine einsame Insel generell kein Videospiel mitnehmen sondern im Austausch dafür noch zwei, drei Bücher mehr.

Ist aber alles zweitrangig. Journey macht offenbar in den Augen vieler verschiedener Leute von Spieler über Kritiker bis zu Entwickler genug richtig, um der Titel des Jahres zu sein. Das finde ich zunächst einmal nur bemerkenswert. Und ich ärgere mich ein bisschen, dass ich als PC-only-Spieler dumm in die Röhre gucke. Thats life.
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HerrRosa
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von HerrRosa »

Keine Sorge Mr Archer, in 5 Jahren kannst du den Titel ganz sicher Raubmordemulieren.

Bezüglich des eigentlichen Themas,
muss ich gestehen, dass ich hier Coldfevers Standpunkt schon nachvollziehen kann, auch wenn ich ihn nicht Teile.
Der Ton der Gegenstimmen ist auf jeden Fall nicht angebracht, womit ich dich, geschätzter Vortexter, nicht meine.
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ColdFever
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von ColdFever »

mr archer hat geschrieben:Tetris ist nun wahrlich kein umfangreiches Spiel.
Korrekt. Mit Klassikern wie Tetris und Pac-Man konnte (und kann) man trotzdem Stunden verbringen. Diese Klassiker hatten/haben deshalb ihren Reiz, da sie für ihre jeweilige Zeit einmalige Herausforderungen boten. Sie sind darüber hinaus einfach zu erlernen, aber schwer zu meistern.

Ohne eine Herausforderung bleibt bei einem Spiel dagegen nur die Wiederholung. Das wirkt bei einem Spiel von 2 Stunden Länge auf Dauer dann ähnlich, wie den allerbesten Lieblingsfilm wieder und wieder anzuschauen... Sind es nicht gerade die Herausforderungen, Einfluss- und Entscheidungmöglichkeiten, die für Spielefans den Reiz des Mediums Spiel im Gegensatz zum Medium Film ausmachen? Stünde ich vor der Wahl, für ein Jahr auf eine einsame Insel als "Spiel des Jahres" das alte "Tetris" oder das neue "Journey" mitzunehmen, würde ich deshalb eher Tetris einpacken.
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mr archer
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von mr archer »

ColdFever hat geschrieben: Sind es nicht gerade die Herausforderungen, Einfluss- und Entscheidungmöglichkeiten, die für Spielefans den Reiz des Mediums Spiel im Gegensatz zum Medium Film ausmachen?
Kann man so sehen. Allerdings gibt es noch einen anderen Aspekt von Videospielen, der etwas mit Atmosphäre, Immersion, Kontemplation und Eskapismus zu tun hat. Einfach nur an einem anderen, fantastischen Ort sein. Einem Gefühl nachhängen, das eine bestimmte virtuelle Landschaft erzeugt. Stimmungen. Usw. Journey ist in dieser Sphäre zu Hause, wenn ich das alles richtig verstehe. Ist legitim.
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Wigggenz
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von Wigggenz »

ColdFever, ich versuche wirklich, deinen Standpunkt irgendwie nachzuvollziehen, da es mich irgendwie fasziniert wie du es bei jedem Bericht oder jeder News wo ansatzweise Journey erwähnt wird, nicht leid wirst, gegen Journey als Spiel zu argumentieren.

Aber alle deine Argumente laufen in ihrem Kern wieder auf ein "schlechtes Spielzeit/Preis-Verhältnis" hinaus, auch wenn du versuchst das anders zu verpacken (z.B. im Gewand der "Herausforderung") und die völlig absurde Trennung von "subjektiven Kunstwerten" und "objektiven Spielwerten" vornimmst.
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ColdFever
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von ColdFever »

Wigggenz hat geschrieben:Alle deine Argumente laufen in ihrem Kern wieder auf ein "schlechtes Spielzeit/Preis-Verhältnis" hinaus, auch wenn du versuchst das anders zu verpacken (z.B. im Gewand der "Herausforderung".
Wigggenz, die geringe Spielzeit von Journey und die fehlenden Herausforderungen und Entscheidungsmöglichkeiten sind zwei verschiedene Dinge.

Wir haben deshalb gerade auf Anregung von mr archer den Vergleich mit einem alten Klassiker wie Tetris angestellt. Auch Tetris bietet nur eine kurze Spielzeit, besitzt aber durch Herausforderungen und Entscheidungsmöglichkeiten einen hohen Wiederspielwert. Journey hat dagegen den Charakter eines wunderschönen Films, den man sich natürlich mehrmals anschauen kann, dem aber mangels Herausforderungen und Entscheidungsmöglichkeiten auf Dauer der Wiederspielwert fehlt.

Die Frage nach dem dauerhaften Spielwert lässt sich deshalb auf eine einfache und ehrliche Antwort reduzieren: Wenn Du jetzt die Sachen für ein Jahr auf einer einsamen Insel packen solltest, und Du dürftest nur ein einziges Spiel von 2012 mitnehmen. Welches wäre dann Dein Spiel des Jahres?
billy coen 80
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von billy coen 80 »

Und noch ne Runde im Karussell…

Die Diskussion hat mittlerweile eine ganz schöne Drehzahl erreicht, sie rotiert geradezu. Und ich denke, sie wird, wie so oft, zu nichts führen.

Das Problem ist, dass alles was hier von dir, Cold Fever, als scheinbar objektiv in den Raum geworfen wird, nichts anderes ist, als völlig subjektive Wahrnehmungen. Kein Wiederspielwert? Woher willst du das eigentlich wissen? Wie oft hast du Journey gespielt? Hast du schon alle Runen entdeckt?

Außerdem habe ich ja schon in meinem ersten Post in diesem Thread recht lang und breit versucht zu beschreiben, was die Faszination dieses Spieles ausmacht, was auch sofort von einem anderen User genauso bestätigt wurde. Darauf gehst du ja leider nur nie ein.

Selbstverständlich sind auch das nur subjektive Empfindungen. Journey funktioniert nun mal nicht bei jedem. Das gilt ganz nebenbei für praktisch jedes Spiel, das je entwickelt wurde.

Gehen wir mal die in einem Spiel wirklich objektiv zu beurteilenden Punkte durch: Grafik – geht völlig in Ordnung, gerade für ein Downloadspiel; Steuerung – ist präzise und intuitiv; technische Umsetzung – handwerklich sauber, keine ins Auge springende Bugs.

Alles was darüber hinausgeht, fällt bereits in den Bereich des persönlichen Geschmacks. Und darüber zu diskutieren ist absolut müßig, erst recht in solch schon fast missionarischer Manier. Und Spieltiefe und Anforderungen sind definitiv keine zwingenden Positiv- bzw. Negativkriterien. Das ist immer von dem abhängig, was ein Spiel sein will und was es beim Spieler bewirken soll. Warum darf ein Spiel nicht einfach mal auf einer anderen Ebene als der puren Skill-Befriedigung wirken? Warum kann man es dann nicht auch als Spiel betrachten, wenn es das schafft und (wie man bei Journey sieht) zahlreichen Leuten offensichtlich so auch Vergnügen bereitet? Ist es nicht doch eine etwas engstirnige Sichtweise auf das Medium Videospiel, es immer wieder auf dieselben geradezu archaischen Grundkriterien runterbrechen zu wollen?

Und bitte stell nun nicht auch noch mir diese vermeintlich diskussionsentscheidende Frage nach der Insel. Ich habe noch nie überhaupt eine stationäre Konsole auf eine Reise mitgenommen, soviel dazu. Aber wenn man mir die Frage stellt, welches Spiel mich in 2012 auf eine vielleicht auch noch nicht mal definierbare Weise am stärksten beeindruckt hat, wäre meine Antwort ganz klar Journey. Insofern ginge für mich sogar eine Auszeichnung als Spiel des Jahres in Ordnung.

Actionspiel des Jahres war hier natürlich ein tatsächlicher Griff ins Klo und spricht nicht für die Fachkenntnis derer, die das entschieden haben. Eine Auszeichnung in diesem Segment wäre mit Sicherheit auch für die Jungs und Mädels von „ThatGameCompany“ wohl eher verwunderlich als überraschend und würde sie sich fragen lassen, was sie falsch gemacht haben, wenn da draußen tatsächlich Leute rumlaufen, für die Journey ein Actionspiel ist…
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ColdFever
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von ColdFever »

billy coen 80 hat geschrieben:Gehen wir mal die in einem Spiel wirklich objektiv zu beurteilenden Punkte durch: Grafik – geht völlig in Ordnung, gerade für ein Downloadspiel; Steuerung – ist präzise und intuitiv; technische Umsetzung – handwerklich sauber, keine ins Auge springende Bugs.

Alles was darüber hinausgeht, fällt bereits in den Bereich des persönlichen Geschmacks. Und darüber zu diskutieren ist absolut müßig.
Es gibt bei jedem Spiel weitere, "objektiv zu beurteilenden Punkte", die sich messen lassen und mit "Geschmack" nichts zu tun haben. Wir haben darüber aber schon auf Seite 5 gesprochen, bitte einfach dort nachlesen.

Wir sind jetzt schon deutlich weiter, denn es geht auf dieser Seite um den Wiederspielwert. Du bist tatsächlich der Erste, der sich bei der Beschränkung auf eines einziges 2012er-Spiel auf einer einsamen Insel (oder bei Geldmangel oder im Strafvollzug, wenn Du konkretere Beispiele brauchst) für Journey entscheiden würde. Alle anderen, die ich gefragt habe, und die es vor allem auch selber gespielt haben, hielten Journey für schön, würden die 2 Stunden mangels Herausforderungen und Entscheidungsmöglichkeiten aber kaum freiweilig mehrere Wochen lang immer wieder spielen. Im Gegenteil, viele würden dieses sogar als "Strafe" empfinden, wie man es auch als Strafe empfinden könnte, seinen Lieblingsfilm wieder und wieder anschauen zu müssen.

Sei also bitte einmal ehrlich und sage uns, wieviel mal Du die 2 Stunden Journey in den letzten Monaten tatsächlich durchgespielt hast? Auf wie viele Stunden kommst Du wirklich? Ich persönlich kenne niemanden mit mehr als 4 Spielstunden, den meisten Leuten reicht es, das Spiel ein- oder zweimal durchzuspielen. Damit disqualifiziert sich m.E. Journey nicht nur mangels Spielzeit, sondern vor allem auch mangels Wiederspielwert als "Spiel des Jahres", denn es gibt durchaus viele Spiele aus 2012, die man wochen- und monatelang mit Begeisterung spielen kann.
Zuletzt geändert von ColdFever am 29.01.2013 11:25, insgesamt 3-mal geändert.
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Wigggenz
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von Wigggenz »

Wiederspielwert ist doch bei Weitem nicht das Einzige Kriterium, um potentielles Spiel des Jahres zu werden!
billy coen 80
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von billy coen 80 »

Warum musst du eigentlich immer und immer wieder unter Beweis stellen, dass du Kommentare oft einfach nur bestenfalls selektiv liest? Ich habe nirgends gesagt, ich würde Journey auf ne einsame Insel mitnehmen. Wie oft ich es schon etwa seit dem Download gespielt habe, habe ich ebenfalls bereits in meinem ersten Kommentar geschrieben. Es macht wirklich keinen Spaß zu diskutieren, wenn man ständig nur mit zwei drei völlig aus dem Kontext gerissenen Sätzen zitiert wird, auf diesen Sätzen dann irgendwie herumgeritten wird um eine argumentative Überlegenheit vorzugaukeln und einem dann auch noch ständig jedes Wort im Munde umgedreht wird.

Ich habe wirklich keine Lust mich hier ständig wiederholen zu müssen, nur damit genau oben beschriebene Dinge gleich erneut geschehen können.

Ach, und inwieweit die Diskussion auf den letzten drei Seiten weitergekommen ist, kann ich nicht ersehen. Es ist doch eigentlich nur noch ein Runterbeten der immer gleichen pseudo-objektiven Scheinargumente in Endlosschleife. Zum Thema Wiederspielwert habe ich mich ganz nebenbei auch in meinem letzten Kommentar kurz geäußert. Aber wahrscheinlich ist dir das beim Lesen auch durch den Filter gerutscht.

Sorry, aber es ist wirklich ein ganz unfairer und unschicker Diskussionsstil, auf die Argumente anderer gar nicht erst einzugehen und ihnen stattdessen alles durch Teilzitate und Aussagenverfremdungen zu verdrehen.

Ach und nein, die von dir aufgezählten Kriterien sind nicht objektiv. Das zeigt sich doch schon alleine daran, dass es auch außer mir hier schon andere User gab, die versucht haben, die Spielfaszination eines Journeys zu beschreiben, denen es also scheinbar genauso ging wie mir. Das Anführen von "anderen, die das Spiel auch nicht öfter spielen würden" macht die eigene Aussage auch nicht wirklich allgemeingültiger. Vor allem, da du da scheinbar genauso selektiv vorgehst, wie hier schon bei allem anderen. Du negierst schlicht alles, was man als (subjektives) Argument für das Spiel vorbringt, was es für einen selber zu einem echt tollen Erlebnis macht, und bemerkst nur das, was DEINER MEINUNG NACH dagegen spricht.

Das führt einfach zu nichts!!!
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ColdFever
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von ColdFever »

billy coen 80 hat geschrieben:Ich habe wirklich keine Lust mich hier ständig wiederholen zu müssen.
Das führt einfach zu nichts!!!
Geht mir ähnlich. Immer wenn ich sachliche Argumente bringe und diese mit objektiven Fakten belege, springt Du dazwischen, um von Deinem Erweckungserlebnis zu berichten und alle objektiven Fakten für irrelevant zu erklären. Sorry, aber allein der Glaube macht nicht satt. Es ist zu bezweifeln, dass selbst die Hohepriester auch nur in die Nähe von 10 Spielstunden kommen. Die meisten Sterblichen haben nach 2-4 Spielstunden Journey fürs ganze Jahr genug. Entsprechend hatte sich Thema Journey in den Foren bereits vor Monaten erledigt. Kein Mensch sprach mehr darüber. Bis Journey trotz minimaler Spieldauer und trotz minimalem Wiederspielwert bei 4P noch einmal als "Spiel des Jahres" hochgekocht wurde. Mal ehrlich: Spielt dieses "Spiel des Jahres" tatsächlich noch jemand?
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Wigggenz
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von Wigggenz »

ColdFever hat geschrieben:Mal ehrlich: Spielt dieses "Spiel des Jahres" tatsächlich noch jemand?
Noch einmal: Wiederspielwert ist bei Weitem nicht das einzige Kriterium, um Spiel des Jahres zu werden, wenn das bisschen kurze Unterhaltung es dafür in sich hatte!

Es gibt (auch in diesem Forum) viele Leute, die mit der Wahl einverstanden sind, unter anderem auch die GDC-Organisatoren, die es ja immerhin nominierten, selbst wenn man nur wenige Spielstunden hatte und es auch nicht besonders oft wieder hervorholt. Liegen die alle nun objektiv falsch?
billy coen 80
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von billy coen 80 »

ColdFever hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben:Ich habe wirklich keine Lust mich hier ständig wiederholen zu müssen.
Das führt einfach zu nichts!!!
Geht mir ähnlich. Immer wenn ich sachliche Argumente bringe und diese mit objektiven Fakten belege, springt Du dazwischen, um von Deinem Erweckungserlebnis zu berichten und alle objektiven Fakten für irrelevant zu erklären. Sorry, aber allein der Glaube macht nicht satt. Es ist zu bezweifeln, dass selbst die Hohepriester auch nur in die Nähe von 10 Spielstunden kommen. Die meisten Sterblichen haben nach 2-4 Spielstunden Journey fürs ganze Jahr genug. Entsprechend hatte sich Thema Journey in den Foren bereits vor Monaten erledigt. Kein Mensch sprach mehr darüber. Bis Journey trotz minimaler Spieldauer und trotz minimalem Wiederspielwert bei 4P noch einmal als "Spiel des Jahres" hochgekocht wurde. Mal ehrlich: Spielt dieses "Spiel des Jahres" tatsächlich noch jemand?
Geh online, dann weißtes. Spielt man Journey, begegnet einem eigentlich immer schon an der ersten möglichen Stelle ein Spieler. Und man erkennt bei vielen, dass sie das nicht zum ersten Mal spielen (wenn du wüsstes, wovon du bei Journey überhaupt redest, statt nur aus dem blauen Dunst zu lamentieren, wüsstest du, wie ich das meine).

Und der Rest: Tja, das ist genau dein Problem, was es auch so schwer macht, mit dir zu diskutieren und deine Argumente ernst zu nehmen. Du machst die ganze Zeit nix anderes als alles was für das Spiel spricht als "subjektiven Kunstwert" zu verkaufen und alles was vor allem du dagegen vorbringst fasst du unter der Überschrift "objektive Leistungswerte" zusammen.

Das ist mit Verlaub gesagt unfassbar vermessen und affektiert. Du tust alles was ich und andere als pro benennen ab als "ach, geht mir doch weg mit eurem nur von euch wahrgenommenen Erweckungsgedöns" und stellst dein eigenes, ebenfalls völlig subjektives Geschwubbel unter den Artenschutz der Objektivität. So funktioniert das einfach nicht in einer Diskussion.

Du merkst nicht, wie du mit deinem Versuch, irgendetwas objektiv zu belegen immer wieder die Grenzen der Subjektivität um Meilen überschreitest. Bei dir zieht Journey einfach nicht, ist doch OK. Es gibt bestimmt auch Spiele die du (natürlich nur aus rein objektiven Gründen) toll findest, die mir nicht taugen. Der Unterschied zwischen uns beiden ist nur, dass ich mich nicht in die entsprechenden Threads reinhänge und da lang und breit allen meinen substanzlosen Unsinn unterjubeln muss, warum das Spiel nun ganz unwiderlegbar keinerlei Mehrwert haben kann.
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ColdFever
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Re: Game Developers Conference 2013: GDC Awards 2013: Die No

Beitrag von ColdFever »

billy coen 80 hat geschrieben:Das ist ... unfassbar vermessen und affektiert... substanzloser Unsinn...
Bei dir zieht Journey einfach nicht, ist doch OK.
Danke für die Blumen. Du kannst die Meinungen anderer Menschen entweder nicht nachvollziehen oder nicht tolerieren. Wie oft soll ich wohl noch schreiben, dass ich Journey für ein echtes Kunstwerk halte und zumindest der GDC-Preis für "Best Audio" auf jeden Fall berechtigt ist?

Für "Spiele des Jahres" gibt es jedoch gewisse Anforderungen an Spieldauer, Herausforderung, Interaktionsmöglichkeiten, Entscheidungsmöglichkeiten, Kreativität, Wiederspielbarkeit usw. usw., die in diesem Fall nicht erfüllt wurden. Wenn man dies nicht hinterfragen und diskutieren darf und wieder persönliche Beleidigungen kommen, klinke mich jetzt aus.