Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

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VideoMaker
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von VideoMaker »

Wigggenz hat geschrieben:
Fanboy#1 hat geschrieben:Genau das ist das Standart-Problem in jedem Forum. Kaum hat jemand eine andere Meinung, wird er mit Vorurteilen versehen und mit wüsten Beleidigungen bombardiert.
Fixed.

Welcome to the internet.
Stimmt, danke für die Korrektur ;D
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Skabus
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Skabus »

ey4playersjunge hat geschrieben:Nun gut du wurdest also zum Gaming-Experten ausgebildet?Mit Abschluss Prüfung? Hast du ein begläubigtes Dokument, welches dich auszeichnet? Hast du ARPG studiert? Hast du einen Bachlor of ARPG? Wenn ich in den Gelben Seiten nach Gaming-Experten gucke, steht da deine Nummer und die deiner "Experten"?
Ich bin seit über 15 Jahren Gamer und habe zudem Informatik mit Anwendungfach Spieleentwicklung studiert. Also ja. Ich habe ein amtliches Dokument.

Sagt aber net viel darüber aus wie "gut" man ist. Meine persönlichen Erfahrungen mit der Spieleentwicklung sind viel mehr wert, als irgendwelche Papiere...

An die die die Vergleiche dämlich fanden: Das SOLLTEN sie auch sein. Mal wieder bezeichnend, dass das keiner(?) kapiert hat :)


MfG Ska
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fuxx
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von fuxx »

Mach Dir nix draus, Skabus, da kannste Dir die Finger wundschreiben. Und mit Ironie oder um-die-Ecke-denken brauchste gar nich erst anfangen. Es gibt ja auch Leute die ihre Menschenwürde durch Beleidigungen verletzt sehen QQ
Chieftank
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Chieftank »

Die Community ist dort einfach unter aller Sau. Ist bei einem anderen großen Blizzard Spiel nicht anders.
[Shadow_Man]
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von [Shadow_Man] »

Arkatrex hat geschrieben:
Flextastic hat geschrieben:deshalb gehören "gamer" zum beschissensten kundenkreis auf diesem planeten :)
Absolut....SIGN!!!!!!!!!!

Ich kenne keinen Kundenkreis der für sowenig Geld pro Produkt so dermaßen nervt und Ansprüche stellt.
Vor allem liest man nirgendwo häufiger "Der Kunde ist König" bla bla bla....

Aber abwarten...auf jeden Fall noch zu toppen. Bestimmt in 5-10 Jahren ist der Kundenkreis noch exzessiver. Da wird dann dem Spieleentwickler wirklich vom User die Pistole an den Kopf gehalten. Bau meinen DLC ein oder verreck!

:P
Es gibt aber auch keinen Kundenkreis, der so ungeschützt vor den Machenschaften der Firmen ist:

- Du kannst ihnen ein völlig unfertiges Produkt verkaufen und sie können fast nichts dagegen machen, müssen betteln, um ihr Geld zurück zu bekommen, wenn überhaupt

- Du kannst sie belügen, täuschen, ihnen DInge versprechen, die später gar nicht im fertigen Produkt sind, manchmal aber trotzdem auf der Verpackung gedruckt.

- Du kannst ihnen einfach ihr Spiel entziehen, Server abstellen wenn du wolltest und sie können ihr bezahltes Spiel nicht mehr nutzen.

- Du kannst ihnen einfach verbieten, das sie ihr Spiel irgendwann wieder weiterveräußern dürfen und durch drastische DRM Maßnahmen nicht mal andere Familienmitglieder das Spiel zocken dürfen.

Der Spieler wurde doch teilweise in den letzten Jahren komplett entrechtet. Er ist nur noch eine Marionette der Spielefirmen, eine Milchkuh, die bis zum letzten Tropfen gemolken werden soll.
Und die Firmen führen sich auf wie Diktatoren, ohne Rücksicht auf ihre Kundschaft und eine "Friss oder stirb"-Mentalität hat sich entwickelt.

Und dann wundert man sich, wenn es irgendwann den großen Zusammenstoß gibt und den Spielern auch mal der Kragen platzt?
Knopperz
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Knopperz »

Ich sehe so Geschichten immer realtiv.

Jay Wilson hat durch seinen Kommentar (F*** that loser) nicht nur David Beivik angegriffen, sondern auch jeden einzelnen treuen Fan.
Dabei ist der "sogenannte" Shitstorm der momentan herrscht eigentlich eher ein laues Lüftchen und völlig gerechtfertigt in meinen Augen.

Es kann immer schlimmer kommen (bissl Offtopic) :

Anfang Februar 2011 hat "Allen Barr" der Financial Times gesagt "Er habe Anonymous infiltriert".
Er hat also ein vergleichsweise kleines Kollektiv angegriffen.
Die Lawine an Schei**e die dann über Ihn drüber gerollt ist, könnt Ihr euch nicht vorstellen (Müsst ihr mal goggeln "Allen Barr Hacks").
Die haben die Server seiner Firma gehackt und sämtliche Daten (samt backups) kopiert & anschliessend gelöscht, die haben seinen Email Accounts gehackt, seinen Twitter Account getrashed...die haben sogar ferngesteuert sein beschissenen iPod gelöscht.
Ende Februar 2011 (ein knappen Monat später) hat er sein CEO posten verloren, glaub seine Frau hat Ihn verlassen, und er musste komplett umziehen weil täglich 100 Päckchen mit irgendner Scheisse vor seinem Haus standen direkt neben den 500 Pizzaboten.

Heisse ich sowas gut? Nein
Ich bin eher ein Freund der geflegten Diskussion, gerne auch kritisch.

Allerdings ist das auch nur ein kleines Beispiel was passieren kann wenn man ein Kollektiv im Internet angreift, und das hat Jay Wilson durch seine Lügen, Verspotten und Beleidigen nunmal getan.
Zuletzt geändert von Knopperz am 22.01.2013 04:45, insgesamt 2-mal geändert.
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an_druid
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von an_druid »

Ash2X hat geschrieben:
an_druid hat geschrieben:Was für ein unnötiges Theater - Der Shitstorm ging doch vor der Betaphase doch schon richtig los.
Das war nicht nur einer der sich da mächtig was eingebildet hat. Dennoch denke ich, wieso gerade jetzt wo alles anfängt sich zu beruhigen und nicht vorher?! Oder vieleicht gerade deswegen?! Jedenfals ist der Wind wieder am wehen.
Mag blöd klingen,aber das es so schlimm mit den Spielern wurde das sie wirklich kein gutes Haar an irgendetwas - und schon garnicht objektiv - an einem Spiel lassen ist erst in den letzten 2 Jahren so richtig aufgekommen.Es ist ein "Trend".Gerade beim ME3-Release wurde das ziemlich deutlich.Spätestens ab Seite 2 in egalwelchem Forum geht es nicht mehr ums Spiel sondern es ist nur noch planloses rumgejammer,auch wenn nicht alles daran falsch ist.Ich gehe jede Wette ein das ein Producer-Wechsel bei Bioware auch wieder ähnliche Reaktionen hervorrufen würde.
Das wir Spieler nicht mehr von den Firmen ernst genommen werden ist da auch nicht verwunderlich.
Es gibt bei fast allen Kleinigkeiten einen "Shitstorm" der sich vorallendingen mit heulerei zu tun hat und Leuten die für ihren eigenen Frust einen Auslöser suchen anstatt mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen die tatsächlich etwas bewirken könnten.
Ich bin der Meinung das sich die Entwickler Kritik verdient haben,aber das ganze hat ja nichts mehr mit Kritik zu tun.
Es giebt mehr Faktoren als nur der, das D3 nicht geworden ist wie gewollt und es hat ab dem Zeitpunkt angefangen, wo Blizzard beschlossen hat sich den Massen zu beugen und zuzulassen das Spieler sich gegenseitig verheitzten, anstatt Stellung zu beziehen. Blizz hat sich schon sehr sehr viel erlaubt, das lässt sich garnicht abstreiten. Dennoch wird vorbestellt, was das Zeug hält wen es eine Ankündigung giebt. Ich binn b.z.w war im Besitz aller Blizzspiele (außer WoW , da ist die luft schon Lange draußen) habe auch vor, Blizzard-Spiele zu kaufen weil sie viel daran setzen, diese am Leben zu erhallten, jedoch ist die Begeisterung schon lange nicht mehr wie früher.
Zuletzt geändert von an_druid am 22.01.2013 04:45, insgesamt 4-mal geändert.
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Lumilicious
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Lumilicious »

Skabus hat geschrieben:Und selbst WENN! Ich frage nochmal: Würdest du dich von der Mehrheit der Ermergency Room-Kucker bei medizinischen Fragen beraten lassen, oder von einem Arzt auch wenn er die Minderheit in der Gesellschaft darstellt? Wenn ja, dann bist du aus meiner Sicht nicht ernst zu nehmend.
Skabus hat geschrieben:An die die die Vergleiche dämlich fanden: Das SOLLTEN sie auch sein. Mal wieder bezeichnend, dass das keiner(?) kapiert hat :)


MfG Ska
Ja, die sollten dämlich sein. Dennoch erwartest du von mir, das ich auf diesen vollkommen hirnverbrannten Vergleich ein paar Seiten vorher eingehe und auf diese Frage mit den Ärzten und Emergency Room Guckern antworte. Ich habe nach diesem komischen Vergleich, ehrlich gesagt, aufgehört zu lesen.

Du nimmst dich doch selber nicht ernst mit dem was du sagst. Das hoffe ich zumindest für dich. :roll:
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Arkatrex
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Arkatrex »

[Shadow_Man] hat geschrieben:
Arkatrex hat geschrieben:
Flextastic hat geschrieben:deshalb gehören "gamer" zum beschissensten kundenkreis auf diesem planeten :)
Absolut....SIGN!!!!!!!!!!

Ich kenne keinen Kundenkreis der für sowenig Geld pro Produkt so dermaßen nervt und Ansprüche stellt.
Vor allem liest man nirgendwo häufiger "Der Kunde ist König" bla bla bla....

Aber abwarten...auf jeden Fall noch zu toppen. Bestimmt in 5-10 Jahren ist der Kundenkreis noch exzessiver. Da wird dann dem Spieleentwickler wirklich vom User die Pistole an den Kopf gehalten. Bau meinen DLC ein oder verreck!

:P
Es gibt aber auch keinen Kundenkreis, der so ungeschützt vor den Machenschaften der Firmen ist:

- Du kannst ihnen ein völlig unfertiges Produkt verkaufen und sie können fast nichts dagegen machen, müssen betteln, um ihr Geld zurück zu bekommen, wenn überhaupt

- Du kannst sie belügen, täuschen, ihnen DInge versprechen, die später gar nicht im fertigen Produkt sind, manchmal aber trotzdem auf der Verpackung gedruckt.

- Du kannst ihnen einfach ihr Spiel entziehen, Server abstellen wenn du wolltest und sie können ihr bezahltes Spiel nicht mehr nutzen.

- Du kannst ihnen einfach verbieten, das sie ihr Spiel irgendwann wieder weiterveräußern dürfen und durch drastische DRM Maßnahmen nicht mal andere Familienmitglieder das Spiel zocken dürfen.

Der Spieler wurde doch teilweise in den letzten Jahren komplett entrechtet. Er ist nur noch eine Marionette der Spielefirmen, eine Milchkuh, die bis zum letzten Tropfen gemolken werden soll.
Und die Firmen führen sich auf wie Diktatoren, ohne Rücksicht auf ihre Kundschaft und eine "Friss oder stirb"-Mentalität hat sich entwickelt.

Und dann wundert man sich, wenn es irgendwann den großen Zusammenstoß gibt und den Spielern auch mal der Kragen platzt?

Ja, Du hast nicht unrecht. Hier treffen zwei Extreme mit Machgeschwindigkeit aufeinander.
Allerdings leider mit sehr verschwommenen Grenzen bei denen beide Seiten nicht wissen wann es besser ist aufzuhören und einen Strich drunter zu machen.

Um nur mal ein paar extreme Beispiele zu nennen:

- Spieler A erhält ein Spiel welches nicht das erfüllt was Ihm der Hype versprochen hat / Ist anders als er es sich es vorgestellt hat (Subjektiv, da man es nicht jedem Recht machen kann). Reaktion: Spieler beleidigt die Entwickler, die Firma an sich und spricht im schlimmsten Fall Drohungen aus.
[Leider schon mehr als einmal miterlebt...geht gar nicht]

- Firma A denkt sich einen neuen super tollen Kopierschutz aus. Dieser gängelt den Spieler oder die Hardware desselbigen so sehr, das entweder ein Spielen nicht möglich ist oder die Performance beeinträchtigt ist. [Ubisoft, EA *hust*]

- Stichwort Pay2Win. Die Entwicklung der Free2Play Games bis auf ganz wenige Ausnahmen (Mechwarrior Online) gefällt mir gar nicht. Statt optional ein Bezahl-Paket zu schnüren welches für 60 € / $ das Free2Play Package zu einem vollwertigen Spiel macht wird bei den meisten Games weiter und weiter gemolken. Und zwar solange bis der ein oder andere Spieler mindestens die dreifache Menge ausgegeben hat. An dieser Stelle ist aber noch lange nicht Schluss. Denn irgendwann kommt neuer Inhalt für den weiter Geld ausgegeben werden muss. Oder das Spiel ist ohne Geld nicht vollständig spielbar (Drakensang Online - Das erste Billig Dungeon kann betreten werden..für alle weiteren muss Geld ausgegeben werden..und das wird einem dreist beim Betreten auch mitgeteilt).

- Stichwort Budgetbuy. Noch vor Release wird von den Spielern gross angekündigt (und natürlich ohne es zu kennen) : WENN ES AUF DEM GRABBELTISCH FÜR 10 € LIEGT, HAR HAR..JA DANN KAUFE ICH ES! (man verzeihe mir die Großschreibung, aber bei solchen Leuten kriege ich die Krätze)
Auch wenn es mittlerweile mehr Spiele gibt als man sich diese kaufen könnte, so muss auch diese Arbeit in irgendeiner Form honoriert werden wenn das Spiel gefällt. Keiner von Euch will umsonst arbeiten, oder?

- Raubkopien. Diese sind Leider ein großes Problem und einige Spieler sammeln Spiele (oder auch die Arbeit von vielen vielen Entwicklern und Entwicklerstunden) wie Bleistifte ohne darüber nachzudenken. (Wenn Spiele auf normalem Wege nicht mehr erhältlich sind, ist dies sogar ethisch vertretbar..wird aber eher auf den geringsten Interessentenkreis zutreffen).
Natürlich könnte man sagen das 60€ für einen Konsolen Vollpreistitel teuer sind. Jedoch darf man auch den Aufwand dahinter nicht vergessen bevor man solch ein Spiel in den Händen hält.
Von daher finde ich diesen Preis vollkommen OK. Jedoch teurer sollte es nicht werden. (Und natürlich sollte der Spieleinhalt diesen Preis auch rechtfertigen).
Solange es jedoch Raubkopien gibt wird auch die Gängelung durch die Firmen nicht aufhören.



Man sieht jedoch das beide Seiten sich nicht viel Nehmen...und auch nicht viel Geben wollen.
Ausnahmen gibt es ebenfalls auf Seiten der Spieler und der Firmen..sowohl positive als auch negative.

Wenn das jedoch so weitergeht nimmt das irgendwann Formen an die keiner möchte.


Gruß
Arka
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KATTAMAKKA
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von KATTAMAKKA »

@ Arkatrex

Wie naiv bist du eigentlich in deiner Denkweise ? Du scheinst ja wirklich ein besonders schwerer Fall eines ``gutgläubigen Thomas`` zu sein. Ich verleihe dir hiermit den Titel ``anspruchslosester Kunde des Jahres`` :
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 22.01.2013 08:44, insgesamt 3-mal geändert.
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brent
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von brent »

Arkatrex hat geschrieben: - Stichwort Budgetbuy. Noch vor Release wird von den Spielern gross angekündigt (und natürlich ohne es zu kennen) : WENN ES AUF DEM GRABBELTISCH FÜR 10 € LIEGT, HAR HAR..JA DANN KAUFE ICH ES! (man verzeihe mir die Großschreibung, aber bei solchen Leuten kriege ich die Krätze)
Auch wenn es mittlerweile mehr Spiele gibt als man sich diese kaufen könnte, so muss auch diese Arbeit in irgendeiner Form honoriert werden wenn das Spiel gefällt. Keiner von Euch will umsonst arbeiten, oder?
Nennt sich Preis/Leistungs-Verhältnis. Wer mehr will, muss auch mehr bieten.
Knopperz
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Knopperz »

Arkatrex hat geschrieben:- Raubkopien. Diese sind Leider ein großes Problem und einige Spieler sammeln Spiele (oder auch die Arbeit von vielen vielen Entwicklern und Entwicklerstunden) wie Bleistifte ohne darüber nachzudenken. (Wenn Spiele auf normalem Wege nicht mehr erhältlich sind, ist dies sogar ethisch vertretbar..wird aber eher auf den geringsten Interessentenkreis zutreffen).
Natürlich könnte man sagen das 60€ für einen Konsolen Vollpreistitel teuer sind. Jedoch darf man auch den Aufwand dahinter nicht vergessen bevor man solch ein Spiel in den Händen hält.
Von daher finde ich diesen Preis vollkommen OK. Jedoch teurer sollte es nicht werden. (Und natürlich sollte der Spieleinhalt diesen Preis auch rechtfertigen).
Solange es jedoch Raubkopien gibt wird auch die Gängelung durch die Firmen nicht aufhören.
Ich zitiere einfach mal theorigin.de weil ich das nicht besser formulieren könnte :

Der Begriff Raubkopie an sich ist eigentlich völlig falsch und ein Konstrukt der Verwertungsindustien, der heute im allgemeinen Sprachgebrauch und in der Presse verwendet wird, meist mit grundnegativer Bedeutung.

Früher gab es sogenannte Shareware, also (Spiel-)Software die getestet werden konnte bevor man sich zu einem Kauf entschloss. Nach Ablauf einer gewissen Frist hatte man dann die Möglichkeit das Spiel zu erwerben oder durch ein Upgrade zu einer Vollversion zu machen, wir sprechen also hier im Prinzip von einer Demo, einer Vorzeigeversion.

Demos sind heutzutage so gut wie ausgestorben und wenn es welche gibt, dann meist erst nach der Veröffentlichung des jeweiligen Titels – zu spät sich also vor der Veröffentlichung ein Bild vom Spiel zu machen, wenn man denn wissen möchte, ob sich ein Kauf des Titels lohnt - noch vor zehn Jahren war dies gang und gäbe. Zwar gibt es mit Youtube, Spielmagazinen und frühen Betaphasen/-versionen die Möglichkeit sich zu informieren, aber auch diese Informationen sind meist subjektiv und Fehlkäufe absolut keine Seltenheit. Im Gegenteil – die Beeinflussung dieser Medien durch Publisher ist ein offenes Geheimnis.

Als Konsequenz der steigenden Anzahl von illegal kopierten Spielen sahen sich die Publisher natürlich im Zugzwang um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten, verloren aber dann aus dem Blick WARUM die Leute eigentlich zur Kopie griffen und verschlimmerten dadurch diesen Prozess nur noch. Heute befindet sich die Spielindustrie in einem undurchdringlichen Teufelskreis mit den Filesharern, ein Einlenken ist von keiner Seite erkennbar. Die Industrie pocht auf ihr Recht für die geleistete Arbeit entlohnt zu werden (natürlich zu Recht!) und versucht dieses mit Zwangsmechanismen durchzusetzen und die Filesharer haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht diese Mechanismen auszuhebeln.

Und damit kommen wir zum DRM (Digital Rights Management), welches eine beachtliche Entwicklungsgeschichte hinter sich hat, sehr zum Leidwesen der Spieler und Konsumenten. DRM wird inzwischen im allgemeinen Sprachgebrauch mit „Kopierschutzmechanismus“ gleichgesetzt, obwohl es zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Denn DRM findet z.B. auch im Musik- und Videobereich Anwendung.

Ich kann mich noch sehr gut erinnern als ich meine erste Erfahrung mit einem Kopierschutz gemacht habe. Das war 1992 und ich wollte „Indiana Jones and the fate of Atlantis” spielen. Dazu musste man eine Pappscheibe drehen damit bestimmte Symbole eine Kombination ergaben. Diese Kombination musste dann von der Scheibe abgelesen und im Spiel eingegeben werden, um weiterzuspielen zu können.

Im Prinzip war dadurch das heutige DRM geboren, die Pappscheibe war der Account und die Kombination das Passwort/die Registrierungsnummer. Die Geschichte dazwischen ist eigentlich nur eine Verkettung von Extremen die zum heutigen DRM geführt haben. Möchte man heute etwas spielen ist man bei den großen Publisher gezwungen eine Zusatzsoftware zu installieren, sich mit einem Benutzerkonto anzumelden, online sein und muss seine gekauften Spiele auch noch unwiderruflich mit diesem Konto verbinden.

Um aber auf die Frage zurückzukommen, so ziemlich jedes Spiel, das aktuell auf dem Markt erscheint ist bereits zum Veröffentlichungszeitpunkt geknackt, oder ein bis zwei Tage später in diversen Tauschbörsen verfügbar, teilweise sogar schon Tage vor der Veröffentlichung. DRM hat in meinen Augen absolut keine Wirkung. Das sehe übrigens nicht nur ich so, sondern auch einige Publisher, die von sich aus komplett darauf verzichten und die gesparten Kapazitäten lieber in die Entwicklung und Spielqualität stecken. Denn Qualität ist nach wie vor das Kaufargument Nr. 1.
Arkatrex hat geschrieben:Wenn das jedoch so weitergeht nimmt das irgendwann Formen an die keiner möchte.
Herzlichen Glückwunsch, der Zeitpunkt ist schon längst da.
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Arkatrex
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Arkatrex »

KATTAMAKKA hat geschrieben:@ Arkatrex

Wie naiv bist du eigentlich in deiner Denkweise ? Du scheinst ja wirklich ein besonders schwerer Fall eines ``gutgläubigen Thomas`` zu sein. Ich verleihe dir hiermit den Titel ``anspruchslosester Kunde des Jahres`` :

Auch unter der Gefahr das ich mir eine Verwarnung einfange (aber das ist es mir jetzt wert).

Du bist ein absoluter Idiot. Bereits Deine anderen Posts haben bewiesen das Du nicht in der Lage bist nachzudenken bevor Du irgendwas schreibst.

Ich verleihe Dir hochoffiziell den Titel: DAU des Jahres 2013.
Und jetzt geh in Deine Trollecke zurück und knabber an den abgenagten Resten deines Verstandes. Vermutlich jedoch musst du elendig verhungern.

@Admins
Die Verwarnung nehme ich billigend in Kauf.

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@brent:
Genau der angesprochende Punkt ist eben kein Preis / Leistungsverhältnis.
Wenn Du vorher nicht weißt was du bekommst, wie kannst Du dann vorher einschätzen was es wert ist?

Du kannst nur den Preis bezahlen (oder eine Demo anspielen falls vorhanden) und dann sagen: Okay..das war's wert!..oder eben nicht. Dann weiß ich das ich von diesem Hersteller, wenn überhaupt noch, dann nur unter sehr strengem Auge etwas kaufe.

Gruß Arka
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Sarkasmus
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Sarkasmus »

Knopperz hat geschrieben:Wall of Text
Immer diese Ausreden für "nicht gekaufte" Spiele.
Wie viele Menschen die sich Spiele runterlade benutzen es den als Demo?
Also das sie nur 1 Stunde oder so spielen?
10 von 100?10 von 1000? 10 von 100000?
Du kannst mir sagen was du willst, der gesunde Menschenverstand sagt mir das es verdammt wenige sind.
Weil wieso für ein Spiel Geld ausgeben, wenn ich es auch für lau durch spielen kann!?

Und auch DRM ist kein Grund sich Spiele runter zu laden, wenn dir ein Spiel wegen der DRM nicht zusagt musst du dich halt in Verzicht üben oder dir das Spiel kaufen und es halt cracken wenn du gar nicht darauf verzichten kannst.

Alles andere ist nur heuchlerisches Getue und zeigt auch einfach das derjenige keine Eier in der Hose hat.
Knopperz
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Knopperz »

Es gibt sogar Statistiken die belegen das Raubkopierer mehr Spiele kaufen als normale User.
Die für PC Spiele müsste ich raussuchen, aber hier ist eine für z.B. den Musik bereich :
http://futurezone.at/digitallife/13594- ... -musik.php

Ich möchte das ganze nicht gutheissen, und natürlich ist es falsch.
Aber die Floskeln die euch die Content-Mafia in den Schädel pflanzen, könnt Ihr euch getrost sparen.