Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

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Arkatrex
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Arkatrex »

KATTAMAKKA hat geschrieben:Wer glaubt das dieser sogenannte `^entartete Shitstorm`` die Geisel der heutigen Zeit sei , war schon immer zu bequem, zu lahm und vor allem total billig zu haben.Ein echter Looser halt.

Diese gekaufte``Demokratie`` von schöngefärbten Tests und sonstigen Deals zwischen Puplishern und Gamemedien erlebt mit diesem gar so pösen ``Shitstorm`` in den Internet Foren dieser Welt was echte Demokratie ist. :D

Diese Ja-Sager die sich Heutzutage in ihrer Friede Freude Eierkuchenwelt durch Kritik in ihrer ``heilen`` AAACOD Welt gestört fühlen haben einfach nicht kapiert das sie eigentlich einer Minderheit angehören. Sie sollten Artenschutz beantragen und hoffen das sie möglichst bald in das Reservat der ``Spiele Universen`` ihrer ach so geliebten Puplisher übersiedeln können um dann dort nach allen Regeln der Kunst professionell gerupft zu werden, während sie unablässig ihre Melkmeister lobpreisen ohne von irgendeinenem ``Pöbel`` gestört zu werden :D

Blizzard ist Steinzeit , Blizzard Gaming ist steine klopfen , Blizzard ist schlichtweg von Gestern
Blizzard ist über die Community Reaktion bestürzt ? Na und , die sollten lieber bestürz darüber sein das sie mit D3 die Langeweile höchstpersöhnlich im Gaming verkörpern von der Abzock Mentalität ganz zu schweigen. :mrgreen:

Blizzard ist peinlicherweise zu spät auf die AAACOD Schiene aufgesprungen, ihr Hype Erfolg in Sachen Absatz wird ihr Grabstein sein.. übrig bleibt der Namen und der steht jetzt für miese Qualität und einem Gameplay Verständniss von Vorgestern

Bei solchen Menschen wie Dir kann ich nur den Kopf schütteln.
Wer immer noch glaubt das es normal sei im Internet zu Beleidigen leidet an einem Schwund des Sinns für Recht und Unrecht.

Was 1998 schleichend begonnen hat, ist im Jahr 2013 zu einer echten Katastrophe geworden.
Die Spieler führen sich auf als seien Sie Chef der Spielefirmen (Kickstarter ausgenommen, da haben Spieler teilweise Mitspracherecht)...frei nach dem Motto: Änder das, sonst schmeiße ich Dir ne Bombe ins Haus!

Absolutes No Go!

Wenn es dann weitergeht wie im Fall von Jay Wilson (Drohungen, Beleidigungen bis hin zu Todeswünschen) müssten bei jedem halbwegs normalen Menschen die Alarmglocken schrillen.
Dies ist mehr als kriminell. Solche Leute gehören weggesperrt.

Davon ganz abgesehen passt Dein Versuch die Politik mit ins Spiel zu bringen überhaupt nicht.
Auf Deinen weiteren Text werde ich nicht eingehen bis auf einen Punkt:

Nicht Blizzard ist peinlich. Du bist peinlich.
Blizzard ist lediglich anpassungsfähig. Und nur weil Du keinen Spaß an Diablo 3 hast, heißt das nicht dass die restliche Bevölkerung auch keinen Spaß damit hat.

Es hat mich mehr als lange gut unterhalten. Aber ich bin auch kein Spieler von der Sorte "Rush". Ich bezahle dafür und genieße den Inhalt. Fressen und schlingen kann man woanders.
Knopperz
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Knopperz »

Arkatrex hat geschrieben:Die Spieler führen sich auf als seien Sie Chef der Spielefirmen
Streng genommen sind wir das auch.
Ohne die Kaufkraft der treuen Fans gäbe es die Firmen nicht.
Da ist es umso schändlicher, das jahrelange Fans im Entwicklungsprozess so dermassen aussen vor gelassen werden.
Da klappt ja komischerweise bei Crowdfunding Projekten (hast du ja selber gesagt), warum also nicht bei AAA Titeln ?
Das realisieren die meisten Leute so langsam, und daher kommt auch der ganze Frust.
Hier, kannst du dir ja mal durchlesen : http://www.gamepro.de/news/3008387/valve.html
Arkatrex hat geschrieben:Und nur weil Du keinen Spaß an Diablo 3 hast, heißt das nicht dass die restliche Bevölkerung auch keinen Spaß damit hat.
Die meisten Leute die heute noch Spass an Diablo3 haben sind die, die sich über das RMAH Brötchen verdienen wollen.
Bot User, Duper, Cheater und Exploiter die das Spiel aufs letzte Tröpfchen ausbluten.
Der harte Kern der hier so gerne angesprochen wird ist längst weg.
Arkatrex hat geschrieben:Aber ich bin auch kein Spieler von der Sorte "Rush". Ich bezahle dafür und genieße den Inhalt. Fressen und schlingen kann man woanders.
Kann ich akzeptieren.
Sowas nennt sich in der heutigen Zeit "Casual" Gamer. Da gehöre ich mittlerweile auch dazu.
Allerdings hab ich mir meine Ziele ein bischen höher gesteckt, und gebe mich mit dem gebotenen Gameplay nicht zufrieden. Das mag daran liegen, das ich schon ein bischen älter bin und weiß, das die Spieleschmieden das wesentlich besser können.
johndoe713862
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von johndoe713862 »

KATTAMAKKA hat geschrieben: Was 1998 schleichend begonnen hat, ist im Jahr 2013 zu einer echten Katastrophe geworden.
Die Spieler führen sich auf als seien Sie Chef der Spielefirmen (Kickstarter ausgenommen, da haben Spieler teilweise Mitspracherecht)...frei nach dem Motto: Änder das, sonst schmeiße ich Dir ne Bombe ins Haus!

Absolutes No Go!

Wenn es dann weitergeht wie im Fall von Jay Wilson (Drohungen, Beleidigungen bis hin zu Todeswünschen) müssten bei jedem halbwegs normalen Menschen die Alarmglocken schrillen.
Dies ist mehr als kriminell. Solche Leute gehören weggesperrt.
Genau, am besten jeden direkt wegsperren der eine etwas drastischere Formulierung benutzt weil er im Internet anonym ist und sich hinter dem Rechner wie der Boss schlechthin fühlt, sehr gute Idee.

Davon abgesehen:
Der Shitstorm wie es ja so schön heißt kommt eher daher dass Blizzard beteuert hat was für ein tolles Diablo es werden würde und hastenichgesehen, im Endeffekt aber genau das abgeliefert hat, was die meisten richtigen Fans nicht sehen wollten und während der Entwicklung schon kritisiert haben.
Es ist schlichtweg naiv von Blizzard, auf Negativfeedback mit Unverständnis und der "wir sind die Opfer"-Keule zu reagieren.

Klar sind manche Kommentare bisschen daneben, aber eigentlich is Blizzard an der Kernaussage selber Schuld und steht für genau das, was an der heutigen Spieleindustrie die ganze Zeit bemängelt wird, nämlich Gewinnmaximierung > Kundenzufriedenheit/alles andere.
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Arkatrex
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Arkatrex »

Hallo Knopperz,

Generell gebe ich Dir Recht, jedoch ist es bei AAA Titeln den Firmen überlassen wie Sie das Spiel kreieren.
Wir Spieler bestimmen via Kaufkraft natürlich den Erfolg.

Jedoch muss man Spiele generell als Produkte sehen wie z.B. PVC Rohre.
Was der Hersteller daraus macht ist Ihm überlassen. Ob es ein Erfolg wird liegt an den Käufern.

Und diese sind entweder zufrieden oder eben nicht. Ein Mitbestimmungsrecht wie der Hersteller denn nun das Produkt fertigt besteht allerdings nicht (bis auf Kickstarter / Crowd Funding wie gesagt).

Pauschalisieren würde ich Deine Antwort bezüglich der übrigen Diablo 3 Spieler nicht.
In meinem Umkreis gibt es extrem viele D3 Spieler (natürlich sind die meisten Casuals). Aber benutzt hat von denen das RMAH weder diese, noch ich.

Aus diesem Grund verstehe ich auch nicht warum das Thema so hoch aufgehängt wird. Es ist nun einmal da. Aber einen Zwang dieses zu benutzen besteht nicht.

Bei Diablo 2 war es doch auch so, das man Ewig und drei Tage laufen musste um Items zu bekommen. Zwar kann man sich im RMAH tolle Items aussuchen..aber ob man es kauft oder nicht entscheidet jeder selbst.

Ich selbst jedenfalls tue so als ob es nicht existieren würde. Selbst das normale AH wird von mir nicht verwendet. Aus diesem Grund macht mir D3 immer noch Spass.

Und auch Heute, viele Monate nach Release entdecke ich bei jeder Runde wieder etwas Neues.
Setzt natürlich voraus das man sich nicht jeden Guide reingezogen hat den es gibt. Ähnlich wie bei IDDQD in Doom raubt man sich damit selbst den Spaß am Spiel und bescheißt sich selbst.

Was den Casual Gamer angeht: Ist wohl mittlerweile wirklich Definitionssache.
Ich für meinen Teil würde mich sogar eher als Hardcore Zocker bezeichnen. Ich spiele vielleicht nicht 24/7, aber dafür sehr viel was sich auf dem Markt tummelt (zumindest in der übrigen Zeit die einem der Arbeitgeber lässt ;-)).

Unter der Bezeichnung "Casual" sehe ich eher jemanden der wirklich nur ganz selten spielt. Facebook Games und Co. Oder jemanden der ein Spiel zockt, und das nur unregelmäßig.
Das nur mal zur Definition wie ich das sehe.

Für mich gibt es eigentlich nur eine Definition:
Spielefans, Zocker. Menschen, verbunden nur ein Hobby: Spielen.

In einer Zweiklassen Gemeinschaft sind wir zumindest beim Spielen noch nicht angelangt...jedenfalls nicht offiziell.


Viele Grüße,
Arka
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Arkatrex
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Arkatrex »

T???|?? hat geschrieben:
KATTAMAKKA hat geschrieben: Was 1998 schleichend begonnen hat, ist im Jahr 2013 zu einer echten Katastrophe geworden.
Die Spieler führen sich auf als seien Sie Chef der Spielefirmen (Kickstarter ausgenommen, da haben Spieler teilweise Mitspracherecht)...frei nach dem Motto: Änder das, sonst schmeiße ich Dir ne Bombe ins Haus!

Absolutes No Go!

Wenn es dann weitergeht wie im Fall von Jay Wilson (Drohungen, Beleidigungen bis hin zu Todeswünschen) müssten bei jedem halbwegs normalen Menschen die Alarmglocken schrillen.
Dies ist mehr als kriminell. Solche Leute gehören weggesperrt.
Genau, am besten jeden direkt wegsperren der eine etwas drastischere Formulierung benutzt weil er im Internet anonym ist und sich hinter dem Rechner wie der Boss schlechthin fühlt, sehr gute Idee.

Davon abgesehen:
Der Shitstorm wie es ja so schön heißt kommt eher daher dass Blizzard beteuert hat was für ein tolles Diablo es werden würde und hastenichgesehen, im Endeffekt aber genau das abgeliefert hat, was die meisten richtigen Fans nicht sehen wollten und während der Entwicklung schon kritisiert haben.
Es ist schlichtweg naiv von Blizzard, auf Negativfeedback mit Unverständnis und der "wir sind die Opfer"-Keule zu reagieren.

Klar sind manche Kommentare bisschen daneben, aber eigentlich is Blizzard an der Kernaussage selber Schuld und steht für genau das, was an der heutigen Spieleindustrie die ganze Zeit bemängelt wird, nämlich Gewinnmaximierung > Kundenzufriedenheit/alles andere.
Übertreib es nicht.
Ein bisschen daneben?

Und wer sagt denn das Jay Wilson nicht Vorgaben erhalten hat unter diesen Aspekten er Teile des Spiels erstellen musste?
Weil er seine Arbeit korrekt und wie vom Arbeitgeber erwünscht durchgeführt hat, soll nun seine Familie sterben? Wie krank.

Wie würde es Dir gefallen wenn Du und Deine Familie im Internet bedroht werden würden? Gefällt es Dir?
Und ja..entschuldige... Firmen leben von Gewinnen.

Arbeitest Du? Wenn ja, bezahlt Dich Dein Arbeitgeber aus reiner Nächstenliebe? Woher nimmt er das Geld um Dich zu bezahlen? Luft? Liebe?
Natürlich sind Firmen auf Gewinnmaximierung aus. Wie sonst sollen Sie expandieren?

Was definierst Du eigentlich unter "richtige Fans?" Bin ich kein richtiger Fan weil es mir gefällt?
Bedenke bitte eins: Deine Meinung betrifft nicht zwangsläufig den Rest der Menschheit. Und diese kann für sich selbst sprechen.

Also lass bitte die diese allgemeingültigen Aussagen.
Ich oute mich als nicht richtiger Fan, denn ich habe mit D3 genau das bekommen was ich erwartet habe :Häschen:
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Falagar »

Knopperz hat geschrieben:
Die meisten Leute die heute noch Spass an Diablo3 haben sind die, die sich über das RMAH Brötchen verdienen wollen.
Bot User, Duper, Cheater und Exploiter die das Spiel aufs letzte Tröpfchen ausbluten.
Der harte Kern der hier so gerne angesprochen wird ist längst weg.
Viel zu übertrieben - das sind so plakative Phrasen die aus irgendwelchen Foren/Blogs von Hatern aufgeschnappt werden und dann einfach plump in die Runde geschmissen werden. Vor allem wenn man das Spiel ja sowieso nicht mehr aktiv spielt...

Bot User - ja gibts sicherlich genauso massiv wie in D2
Cheater/Duper - Nein, bis auf wenig verbreitete Rollbackdupes bevorzugt auf den Asia/USservern hast du keine "Common Dupemethode" wie in D2.

Der harte Kern ist definitiv noch da, im Gegenteil seit 1.05/06 hat sich meine bis dahin total verwaiste Freundesliste wieder mit den gleichen spielern die kurzfristig aufgehört hatten wieder fast auf alte Tage-stand gefüllt und von denen spielt keiner fürs RMAH.
Man kriegt auch definitiv im Goldah jedes Stufenanforderungsreduziertes Levelgear innerhalb kürzester Zeit verkauft - ein Indikator dafür, dass zumindest noch soviele Leute spielen bzw. neu anfangen/angefangen haben, dass die Ingamewirtschaft sich zwar durch die verbesserten Dropraten verschoben hat, aber immer noch komplett reibungslos funktioniert und das ohne RMAH, trotz der Botter.
Zuletzt geändert von Falagar am 21.01.2013 09:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Lumilicious
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Lumilicious »

Knopperz hat geschrieben:@Lumilicious
Und ich könnte dir zustimmen, aber dann würden wir beide daneben liegen.
Es ist immer lustig wie schnell man versucht Kritiker in die Kiddie Ecke zu drängen durch dumme Kommentare.
Ich habe dich in keine Kiddie Ecke gedrängt, Ich halte dich nur für ziemlich einfältig. Du bist von deiner Meinung so eingenommen, dass es egal ist, was man sagt. Deine Meinung wird ja durch deine Lebenserfahrung gestärkt und du kannst ja unmöglich Falsch mit deinen Aussagen liegen. :roll:
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Sebastian_85
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Kommentar

Beitrag von Sebastian_85 »

Es wird immer behauptet es wurde so viel falsch gemacht. Alle haben ein besseres Diablo 2 erwartet. Innerhalb von zwölf Jahren entwickelt sich nicht nur die Technik sondern auch die Community. Genauso wie Square-Enix es nicht schafft ein gutes Final Fantasy zu produzieren, genauso ist es Blizzard nicht möglich ein gutes Diablo 3 zu entwickeln. Es scheitert an den unterschiedlichen Anforderungen und Erwartungen der Fans und der Not besser zu sein als sein Vorgänger.

Diablo 3 ist kein schlechtes Spiel, wenn man Hack & Slay mag. Der erste Durchgang hat mir Spaß gemacht, der zweite wurde nie zu Ende gebracht. Woran mag das liegen? Ja die Faszination eines Diablo 2 fehlt, aber auch ich bin aus dem Alter rausgewachsen, wo ich Tagelang Monster kloppen kann damit etwas wirklich seltenes dropt. Diablo-Spieler sind "Jäger und Sammler", doch Spiele die mit einem derart großen Hype in den Release gehen, ziehen nicht nur treue Fans an, sondern auch Neulinge und es wird nie gelingen es allen recht zu machen. Ja der Preis von 50€ für einen Spieldurchgang ist nicht gerechtfertigt, aber trotz meiner Enttäuschung würde ich nicht behaupten das es ein schlechtes Game ist, da es mich einige Stunden gut unterhalten hat.
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Nightmare King Grimm
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Re: Kommentar

Beitrag von Nightmare King Grimm »

Sebastian_85 hat geschrieben: Diablo 3 ist kein schlechtes Spiel, wenn man Hack & Slay mag.
Das hätte generell womöglich gestimmt, aber nicht im Fall Diablo 3 und der Hintergrundgeschichte. Diablo 3 IST ein Schlechtes Spiel, wenn man bedenkt dass in dem anfangs verbuggten, unausgereiften Ding 6(!) Jahre Arbeit steckten! EA haut so einen Mist in einem Jahr raus und da sind dann sicher noch weniger Bugs drin. Das ist für mich der springende Punkt. Und ja, Blizzard patcht die ganze Zeit. Aber wie lang haben sie gebraucht, um den Unsterblichkeitsbug zu entfernen? Ich meine mich zu entsinnen, dass es Monate waren. Witzig bei dem Ganzen finde ich aber auch eins: wenn Ubisoft ein AC3 rausbringt und da Bugs drin sind, hört man von allen Ecken, wie scheiße es doch wäre, dass unfertige Spiele auf den Markt kämen und man ständig nachpatchen müsste. Macht Blizzard das, höre ich nur: ja, schaut doch was für tolle Leute Blizzard sind, dass die ständig Patches nachwerfen^^ Lächerlich ist das.

Ich sag es ganz ehrlich: von Morddrohungen bin ich weit weg, auch hat mich diese ganze Debatte damals recht schnell kalt gelassen. Ich hatte gespielt, das Spiel war scheiße, ich hab aufgehört zu spielen - fertig. Aber ich persönlich wäre weitaus weniger enttäuscht gewesen, wenn ich keine 10 Jahre+ gewartet hätte. Wenn nicht nach 4 Jahren alles eingestampft und man von vorne begonnen hätte. Wenn man nicht auch unzählige Mitarbeiter die an D2 beteiligt waren, gefeuert hätte. Hätte mir Blizzard diese Tiefkühlkost nach 2 Jahren, meinetwegen auch 3 hingeklatscht...hätte ich eher sagen können: okay, scheiße gelaufen. Aber so? Was für Versprechungen wurden gemacht, was für Märchen erzählt und von der katastrophalen 'Wir ändern das Talentsystem-Beta' mag ich schon gar nicht erst reden...die Wahrheit ist einfach: Blizzard hat viele Fehler gemacht, die meisten wahrscheinlich außerhalb des Spiels. Auch wenn ich Morddrohungen und Co nicht unterstütze und auch dieses Dauer-Gehate als unnötig erachte, so erntet Blizzard nur, was sie gesät haben.
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Beitrag von WulleBulle »

Sorry, aber der Zug ist lange abgefahren. Ich warte nur noch darauf, dass die Entwicklung an diesem Schrottgame eingestellt werden, weil nur noch ein paar hundert Spieler auf den Servern vor sich hin darben.
Knopperz
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Knopperz »

Arkatrex hat geschrieben:Natürlich sind Firmen auf Gewinnmaximierung aus. Wie sonst sollen Sie expandieren?
Das geht auch locker ohne dicke Publisher im Rücken.

Ich hab vor ein paar Tagen einen richtig interessanten Bericht gelesen.
(Der ist wirklich weltklasse, die 4 Seiten müsst Ihr euch mal reinziehen)

Wenn ein Publisher ein AAA Spiel verkauft für 60 Euro, kriegt die Spieleschmiede die dahinter steht 14 Euro pro verkaufte Box. 46 Euro streicht der Publisher sich ein für Vertrieb, Werbung / Marketing etc.
Also Leute wie Bobby Kotick, John Riccitiello. Leute die mit Computerspielen überhaupt nichts am Hut haben, und Leute (Kotick) die die Spielerschaft noch öffentlich verspottet und in den Dreck zieht.

Sooo. wenn die Spieleschmiede aber jetzt ein Projekt über Kickstarter finanziert, und anschliessend über digitale Distributionskanäle wie bsw Steam Greenlight für 20 Euro verkauft....ratet mal wieviel die pro verkaufte Einheit verdienen?
Genausoviel... 14 Euro.

In den nächsten Jahren werden sich immer mehr Spieleschmieden von den großen Publishern absetzen, und Ihr eigenes Ding durchziehen. Schon alleine deswegen weil die Creativität nicht durch die Geldgeber eingeschränkt sondern eher gefördert wird.
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Arkatrex
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Re: Kommentar

Beitrag von Arkatrex »

GeQo hat geschrieben:
Sebastian_85 hat geschrieben: Diablo 3 ist kein schlechtes Spiel, wenn man Hack & Slay mag.
Das hätte generell womöglich gestimmt, aber nicht im Fall Diablo 3 und der Hintergrundgeschichte. Diablo 3 IST ein Schlechtes Spiel, wenn man bedenkt dass in dem anfangs verbuggten, unausgereiften Ding 6(!) Jahre Arbeit steckten! EA haut so einen Mist in einem Jahr raus und da sind dann sicher noch weniger Bugs drin. Das ist für mich der springende Punkt. Und ja, Blizzard patcht die ganze Zeit. Aber wie lang haben sie gebraucht, um den Unsterblichkeitsbug zu entfernen? Ich meine mich zu entsinnen, dass es Monate waren. Witzig bei dem Ganzen finde ich aber auch eins: wenn Ubisoft ein AC3 rausbringt und da Bugs drin sind, hört man von allen Ecken, wie scheiße es doch wäre, dass unfertige Spiele auf den Markt kämen und man ständig nachpatchen müsste. Macht Blizzard das, höre ich nur: ja, schaut doch was für tolle Leute Blizzard sind, dass die ständig Patches nachwerfen^^ Lächerlich ist das.

Ich sag es ganz ehrlich: von Morddrohungen bin ich weit weg, auch hat mich diese ganze Debatte damals recht schnell kalt gelassen. Ich hatte gespielt, das Spiel war scheiße, ich hab aufgehört zu spielen - fertig. Aber ich persönlich wäre weitaus weniger enttäuscht gewesen, wenn ich keine 10 Jahre+ gewartet hätte. Wenn nicht nach 4 Jahren alles eingestampft und man von vorne begonnen hätte. Wenn man nicht auch unzählige Mitarbeiter die an D2 beteiligt waren, gefeuert hätte. Hätte mir Blizzard diese Tiefkühlkost nach 2 Jahren, meinetwegen auch 3 hingeklatscht...hätte ich eher sagen können: okay, scheiße gelaufen. Aber so? Was für Versprechungen wurden gemacht, was für Märchen erzählt und von der katastrophalen 'Wir ändern das Talentsystem-Beta' mag ich schon gar nicht erst reden...die Wahrheit ist einfach: Blizzard hat viele Fehler gemacht, die meisten wahrscheinlich außerhalb des Spiels. Auch wenn ich Morddrohungen und Co nicht unterstütze und auch dieses Dauer-Gehate als unnötig erachte, so erntet Blizzard nur, was sie gesät haben.
Dann behaupte auch nicht das D3 ein schlechtes Spiel ist, sondern nur das Deine persönliche Meinung ist das es Dir nicht gefällt und Du enttäuscht bist. ;-)

Wenn Du schon schreibst das Du Dauer-Gehate als unnötig erachtest, dann solltest Du diese Regel auch für Dich anwenden und konsequenter dazu schreiben das es Deine eigene Meinung ist.
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

Sebastian_85 hat geschrieben:Diablo 3 ist kein schlechtes Spiel, wenn man Hack & Slay mag.
D3 geht es wie einem Deus Ex - Invisible War. Beide sind für sich genommen keine schlechten Spiele, doch die Veränderungen zu den hochgelobten und äusserst populären Vorgängern sind zu stark übers Knie gebrochen, zu unpassend, zu viel vom Charakter des Vorgängers verlierend, so dass beide Spiele deutlich SCHLECHTER sind als ihre Vorgänger. Da diese Nachfolger aber nur existieren, weil ihre Vorgänger so ausserordentlich erfolgreich und populär waren, kann man sie nicht wirklich isoliert, "für sich" betrachten, sondern nur in Zusammenhang mit ihren Vorgängern. Und dabei können D3 und DX2 nur verlieren.

DX2 hat übrigens ähnliche Reaktionen ausgelöst. Der Producer Harvey Smith wurde sonstwas geheissen und Warren Spector, der das Spiel nur als eine Art Berater begleitet hatte, hat dadurch massiv an Ruf und Respekt verloren, weil man ihm (und Smith) vorwarf ein grandioses Gameplay-Konzept auf dem Altar des Konsolenkommerzes geopfert zu haben. Auch bei DX2 wurden im Vorfeld durch Entwickler & Publisher massiv die Erwartungen geschürt und nach der Ernüchterung der ersten Releasemonate ebenso dummes Zeugs als Ausrede benutzt, wie das nun bei D3 passiert ist.

Lange Rede, kurzes Sinn: Wer meint seine Kundschaft verarschen zu können, der wird gerade im Spielebereich seines Lebens nicht mehr froh. Was so vollkommen in Ordnung ist!
Zuletzt geändert von Kajetan am 21.01.2013 10:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Arkatrex
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Re: Diablo 3: Bestürzung über Community-Reaktionen

Beitrag von Arkatrex »

Knopperz hat geschrieben:
Arkatrex hat geschrieben:Natürlich sind Firmen auf Gewinnmaximierung aus. Wie sonst sollen Sie expandieren?
Das geht auch locker ohne dicke Publisher im Rücken.

Ich hab vor ein paar Tagen einen richtig interessanten Bericht gelesen.
(Der ist wirklich weltklasse, die 4 Seiten müsst Ihr euch mal reinziehen)

Wenn ein Publisher ein AAA Spiel verkauft für 60 Euro, kriegt die Spieleschmiede die dahinter steht 14 Euro pro verkaufte Box. 46 Euro streicht der Publisher sich ein für Vertrieb, Werbung / Marketing etc.
Also Leute wie Bobby Kotick, John Riccitiello. Leute die mit Computerspielen überhaupt nichts am Hut haben, und Leute (Kotick) die die Spielerschaft noch öffentlich verspottet und in den Dreck zieht.

Sooo. wenn die Spieleschmiede aber jetzt ein Projekt über Kickstarter finanziert, und anschliessend über digitale Distributionskanäle wie bsw Steam Greenlight für 20 Euro verkauft....ratet mal wieviel die pro verkaufte Einheit verdienen?
Genausoviel... 14 Euro.

In den nächsten Jahren werden sich immer mehr Spieleschmieden von den großen Publishern absetzen, und Ihr eigenes Ding durchziehen. Schon alleine deswegen weil die Creativität nicht durch die Geldgeber eingeschränkt sondern eher gefördert wird.

Ich persönlich finde auch das die Spieleschmieden selbst Ihre Produkte vermarkten sollten.
Steam scheint mittlerweile eine gute Plattform zu sein, auch wenn ich natürlich die vertraglichen Hintergründe nicht kenne.

Ich schätze jedoch das Kickstarter bzw. Crowdfounding generell der richtige Schritt ist um von Publishern loszukommen. (Sofern es nicht ausgenutzt wird...die Befürchtung habe ich nämlich)

Der Link bzw. die Informationen dahinter waren auf jeden Fall sehr interessant. Hätte nicht gedacht das sich ein Publisher soviel einstreicht.


Gruß,
Arka
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Nightmare King Grimm
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Re: Kommentar

Beitrag von Nightmare King Grimm »

Arkatrex hat geschrieben:
GeQo hat geschrieben:
Sebastian_85 hat geschrieben: Diablo 3 ist kein schlechtes Spiel, wenn man Hack & Slay mag.
Das hätte generell womöglich gestimmt, aber nicht im Fall Diablo 3 und der Hintergrundgeschichte. Diablo 3 IST ein Schlechtes Spiel, wenn man bedenkt dass in dem anfangs verbuggten, unausgereiften Ding 6(!) Jahre Arbeit steckten! EA haut so einen Mist in einem Jahr raus und da sind dann sicher noch weniger Bugs drin. Das ist für mich der springende Punkt. Und ja, Blizzard patcht die ganze Zeit. Aber wie lang haben sie gebraucht, um den Unsterblichkeitsbug zu entfernen? Ich meine mich zu entsinnen, dass es Monate waren. Witzig bei dem Ganzen finde ich aber auch eins: wenn Ubisoft ein AC3 rausbringt und da Bugs drin sind, hört man von allen Ecken, wie scheiße es doch wäre, dass unfertige Spiele auf den Markt kämen und man ständig nachpatchen müsste. Macht Blizzard das, höre ich nur: ja, schaut doch was für tolle Leute Blizzard sind, dass die ständig Patches nachwerfen^^ Lächerlich ist das.

Ich sag es ganz ehrlich: von Morddrohungen bin ich weit weg, auch hat mich diese ganze Debatte damals recht schnell kalt gelassen. Ich hatte gespielt, das Spiel war scheiße, ich hab aufgehört zu spielen - fertig. Aber ich persönlich wäre weitaus weniger enttäuscht gewesen, wenn ich keine 10 Jahre+ gewartet hätte. Wenn nicht nach 4 Jahren alles eingestampft und man von vorne begonnen hätte. Wenn man nicht auch unzählige Mitarbeiter die an D2 beteiligt waren, gefeuert hätte. Hätte mir Blizzard diese Tiefkühlkost nach 2 Jahren, meinetwegen auch 3 hingeklatscht...hätte ich eher sagen können: okay, scheiße gelaufen. Aber so? Was für Versprechungen wurden gemacht, was für Märchen erzählt und von der katastrophalen 'Wir ändern das Talentsystem-Beta' mag ich schon gar nicht erst reden...die Wahrheit ist einfach: Blizzard hat viele Fehler gemacht, die meisten wahrscheinlich außerhalb des Spiels. Auch wenn ich Morddrohungen und Co nicht unterstütze und auch dieses Dauer-Gehate als unnötig erachte, so erntet Blizzard nur, was sie gesät haben.
Dann behaupte auch nicht das D3 ein schlechtes Spiel ist, sondern nur das Deine persönliche Meinung ist das es Dir nicht gefällt und Du enttäuscht bist. ;-)

Wenn Du schon schreibst das Du Dauer-Gehate als unnötig erachtest, dann solltest Du diese Regel auch für Dich anwenden und konsequenter dazu schreiben das es Deine eigene Meinung ist.
Dass in einem Meinungsforum meine Meinung zum Ausdruck kommt, war für mich nun selbstredend klar, aber ich sag es auch gerne nochmal für Leute wie dich, die auf jeder kleinen Ungenauigkeit rumzureiten scheinen: Für mich persönlich (und nur für mich gesprochen) ist Diablo 3 den Umständen wegen ein schlechtes Spiel. Zufrieden? Und zum Gehate-Punkt: ich hab an keinem Punkt gehatet, nur erklärt was mich an allem gestört hat oO Auch bin ich davon ausgegangen, dass klar ist, dass diese Aussagen für mich gelten, wenn ich sie mit "Aber ich persönlich wäre..." einleite^^
Zuletzt geändert von Nightmare King Grimm am 21.01.2013 10:35, insgesamt 2-mal geändert.