Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
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hans-detlef
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
David Cages Drehbücher würgen den gesunden Menschenverstand ab.
- the curie-ous
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David Cage:
"Viele Leute wollen das Gleiche, und wenn man es ihnen anbietet, dann kaufen sie es auch nur allzu gerne."
the curie-ous:
".. ganz einfach, wenn ich zum Bäcker gehe und ein Brötchen bestelle, erwarte ich ein Brötchen und kein Fleischfladen mit Zwiebelfischfüllung."
Neue Innovationen kann man ja an meinem Lieblingsbeispiel Resident Evil 6 sehen.
"Viele Leute wollen das Gleiche, und wenn man es ihnen anbietet, dann kaufen sie es auch nur allzu gerne."
the curie-ous:
".. ganz einfach, wenn ich zum Bäcker gehe und ein Brötchen bestelle, erwarte ich ein Brötchen und kein Fleischfladen mit Zwiebelfischfüllung."
Neue Innovationen kann man ja an meinem Lieblingsbeispiel Resident Evil 6 sehen.
- Sir Richfield
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
Wünschenswert wäre ja ein vernünftiges Mittelmaß.
Denn ich persönlich habe nichts gegen das 100ste Zelda - solange die individuelle Qualität des Spieles so gut bleibt und das Spiel Spaß macht.
Ich habe auch nichts gegen Experimente, auch nicht mit einer Franchise, von der ich eigentlich auch nur "mehr of the same" wünsche (Metroid).
Und schon gar nicht würde ich mich gegen neue Franchises wehren. (So wäre mir die Bioshock Reihe NOCH lieber gewesen, wenn sie nicht so getan hätten, als wäre Systemshock irgendwo involviert.)
Markttechnisch darf man aber solche Experimente nicht von Triple A Publishern erwarten.
Denn wenn da was schiefgeht, dann ist das einfach zu teuer. Da können die Leute dann Mirror's Edge noch so toll gefunden haben, wenn das nur gerade mal seine Kosten plus einfährt, dann gilt das als Fail.
Es sind halt nicht SO viele Spieler experimentierfreudig.
Und schon gar nicht für 50+ Euro.
Naja und dann sind die halt alle nur noch Innovativ beim Wettstreit "Wer geht bei der Bekämpfung von unlizensierten Kopien und des Gebrauchtmarktes dem Kunden am meisten und erfolgreichsten auf den Sack?".
Denn ich persönlich habe nichts gegen das 100ste Zelda - solange die individuelle Qualität des Spieles so gut bleibt und das Spiel Spaß macht.
Ich habe auch nichts gegen Experimente, auch nicht mit einer Franchise, von der ich eigentlich auch nur "mehr of the same" wünsche (Metroid).
Und schon gar nicht würde ich mich gegen neue Franchises wehren. (So wäre mir die Bioshock Reihe NOCH lieber gewesen, wenn sie nicht so getan hätten, als wäre Systemshock irgendwo involviert.)
Markttechnisch darf man aber solche Experimente nicht von Triple A Publishern erwarten.
Denn wenn da was schiefgeht, dann ist das einfach zu teuer. Da können die Leute dann Mirror's Edge noch so toll gefunden haben, wenn das nur gerade mal seine Kosten plus einfährt, dann gilt das als Fail.
Es sind halt nicht SO viele Spieler experimentierfreudig.
Und schon gar nicht für 50+ Euro.
Naja und dann sind die halt alle nur noch Innovativ beim Wettstreit "Wer geht bei der Bekämpfung von unlizensierten Kopien und des Gebrauchtmarktes dem Kunden am meisten und erfolgreichsten auf den Sack?".
- crashcrush
- Beiträge: 119
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
seh ich genauso! und ich schätze der herr cage wollte auch darauf hinaus das es sich ein entwickler auch leicht machen kann, und auf ein x- beliebiges produkt einen bekannten namen klebt. so generiert man gute verkaufszahlen auch ohne ein qualitativ hochwertiges produkt.Sir Richfield hat geschrieben:Wünschenswert wäre ja ein vernünftiges Mittelmaß.
Denn ich persönlich habe nichts gegen das 100ste Zelda - solange die individuelle Qualität des Spieles so gut bleibt und das Spiel Spaß macht.
Ich habe auch nichts gegen Experimente, auch nicht mit einer Franchise, von der ich eigentlich auch nur "mehr of the same" wünsche (Metroid).
Und schon gar nicht würde ich mich gegen neue Franchises wehren. (So wäre mir die Bioshock Reihe NOCH lieber gewesen, wenn sie nicht so getan hätten, als wäre Systemshock irgendwo involviert.)
Markttechnisch darf man aber solche Experimente nicht von Triple A Publishern erwarten.
Denn wenn da was schiefgeht, dann ist das einfach zu teuer. Da können die Leute dann Mirror's Edge noch so toll gefunden haben, wenn das nur gerade mal seine Kosten plus einfährt, dann gilt das als Fail.
Es sind halt nicht SO viele Spieler experimentierfreudig.
Und schon gar nicht für 50+ Euro.
und übrigens: mirror´s edge 2 kommt!
- key0512
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
Mache ich eigentlich einen Denkfehler? Am Ende einer Konsolengeneration sollte es doch eigentlich mehr Endgeräte und damit auch potenzielle Käufer geben, sprich man kann als Publisher mehr wagen, oder nicht?
- Pyoro-2
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
Man kann aber mit den bekannten Marken noch mehr Kohle machen als ohnehin schon, vermutlich. Bei 'ner neuen gen isses denen vllt nid sooo zentral, ob man jezz 500.000 oder 1.000.000 Einheiten absetzt, da geht's vllt eher um's etablieren. Und weil's einfach nid viel anderes gibt, isses ja auch automatisch mehr im Fokus ^^
- Chibiterasu
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
Ich hätte gerne dass Heavy Rain meine PS3 nicht abwürgt.
- gracjanski
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tja, im Westen nichts neues und ein bisschen Werbung für eigenes Game.
-
Easy Lee
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
Ja, aber du kannst es nicht attraktiv verpacken. Neue Ideen funktionieren am besten, wenn sie mit einem frischen Wind auf technischer Ebene einhergehen und mit dem Reiz neuer Hardware kombiniert werden.key0512 hat geschrieben:Mache ich eigentlich einen Denkfehler? Am Ende einer Konsolengeneration sollte es doch eigentlich mehr Endgeräte und damit auch potenzielle Käufer geben, sprich man kann als Publisher mehr wagen, oder nicht?
- Zappes
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
Ich kann dem Mann nicht uneingeschränkt zustimmen. Sequels können eine gute Sache sein, da sie dem Spieler die Möglichkeit geben, neue Dinge in einem vertrauten Universum zu erleben. Innovationskiller sind sie nur dann, wenn die verschiedenen Teile einer Reihe sich im Gameplay zu sehr gleichen - aber das ist keine zwingende Eigenschaft von Sequels, nur eine, die leider viel zu oft vorhanden ist.
Ein Beispiel für eine gelungene Fortsetzung war beispielsweise die Fortführung der Metroid-Reihe in der dritten Dimension - bekannte Charaktäre, komplett neues Gameplay. Es muss ja nicht immer ein reiner Textur- und Scripttausch wie bei denalljährlichen CoD-Titeln sein.
Ein Beispiel für eine gelungene Fortsetzung war beispielsweise die Fortführung der Metroid-Reihe in der dritten Dimension - bekannte Charaktäre, komplett neues Gameplay. Es muss ja nicht immer ein reiner Textur- und Scripttausch wie bei denalljährlichen CoD-Titeln sein.
- Levi
- Beiträge: 44988
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
wobei die Prime "Serie" für sich auch nen gutes "Pro"-Argument wiederum ist 
spätestens mit dem Dritten Teil hat man gemerkt, dass sich das Konzept langsam abnutzt. Der dritte Teil hat in meinen Augen nur deswegen noch funktioniert, weil er Abwechslung durch das Einbringen von für Prime neuen, aber doch aus Ego-Shooter bekannte sehr klassischen "Missionen" erzeugte.
hätte man noch einen Vierten Teil auf die Wii gebracht, wäre es schon sehr sehr Grenzwertig geworden.
spätestens mit dem Dritten Teil hat man gemerkt, dass sich das Konzept langsam abnutzt. Der dritte Teil hat in meinen Augen nur deswegen noch funktioniert, weil er Abwechslung durch das Einbringen von für Prime neuen, aber doch aus Ego-Shooter bekannte sehr klassischen "Missionen" erzeugte.
hätte man noch einen Vierten Teil auf die Wii gebracht, wäre es schon sehr sehr Grenzwertig geworden.
- Zappes
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
Nun, dann sind wir uns ja einig: Es existieren gute Fortsetzungen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie neuartig sind. Und schlechte, die man daran erkennt, dass sie eigentlich nur den selben Kram mit leichten Änderungen bringen. Und man kann sich auf nichts verlassen - es gibt sowohl das eine als auch das andere in praktisch allen Reihen von allen Entwicklern auf allen Systemen. 
Nur als Anmerkung: Sogar in der CoD-Reihe gab es mindestens eine halbwegs frische Idee, nämlich das erste Modern Warfare. Dass diese Idee dann wiederum bis zum Abwinken gemolken wurde, ist eine andere Sache.
Nur als Anmerkung: Sogar in der CoD-Reihe gab es mindestens eine halbwegs frische Idee, nämlich das erste Modern Warfare. Dass diese Idee dann wiederum bis zum Abwinken gemolken wurde, ist eine andere Sache.
- Chibiterasu
- Beiträge: 28966
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
Das ist einfach der Punkt. Das Melken.
Ich liebe Sequels eigentlich. Tomb Raider 2, Thief 2, Mario Galaxy 2 usw. haben alle nicht wirklich viel anders gemacht als die Vorgänger - nur Detailverbesserungen.
Aber wenn man in einer Generation 2,3,4 Nachfolger serviert bekommt (Uncharted, Assassin's Creed, CoD...) nutzt sich das beste Spielkonzept ab. Ich kann mich darüber dann einfach nicht mehr groß freuen.
Ich finde zb den Zelda-Rhythmus ideal. Alle paar Jahre kann man mit einem rechnen, im Idealfall maximal 2 pro Generation.
Das ist gerade so lange dass man sich schon wieder darauf freut - selbst wenn die Veränderungen nicht so groß sind.
Ich liebe Sequels eigentlich. Tomb Raider 2, Thief 2, Mario Galaxy 2 usw. haben alle nicht wirklich viel anders gemacht als die Vorgänger - nur Detailverbesserungen.
Aber wenn man in einer Generation 2,3,4 Nachfolger serviert bekommt (Uncharted, Assassin's Creed, CoD...) nutzt sich das beste Spielkonzept ab. Ich kann mich darüber dann einfach nicht mehr groß freuen.
Ich finde zb den Zelda-Rhythmus ideal. Alle paar Jahre kann man mit einem rechnen, im Idealfall maximal 2 pro Generation.
Das ist gerade so lange dass man sich schon wieder darauf freut - selbst wenn die Veränderungen nicht so groß sind.
- tschief
- Beiträge: 2395
- Registriert: 05.02.2010 15:12
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
Total richtig.Chibiterasu hat geschrieben:Das ist einfach der Punkt. Das Melken.
Ich liebe Sequels eigentlich. Tomb Raider 2, Thief 2, Mario Galaxy 2 usw. haben alle nicht wirklich viel anders gemacht als die Vorgänger - nur Detailverbesserungen.
Aber wenn man in einer Generation 2,3,4 Nachfolger serviert bekommt (Uncharted, Assassin's Creed, CoD...) nutzt sich das beste Spielkonzept ab. Ich kann mich darüber dann einfach nicht mehr groß freuen.
Ich finde zb den Zelda-Rhythmus ideal. Alle paar Jahre kann man mit einem rechnen, im Idealfall maximal 2 pro Generation.
Das ist gerade so lange dass man sich schon wieder darauf freut - selbst wenn die Veränderungen nicht so groß sind.
Wie oft hatte ich nach langer Zeit wieder mal Lust auf ein Spiel "alter Schule", kramte es raus, spielte ein wenig aber irgendwie kannte ich die ganze Story schon, was wann wo kommt (Beispiel: AvP (der erste und zweite Teil), Starcraft). Dann wünsche ich mir jeweils das gleiche Spiel, aber in neuer Umgebung, neue Story, neue Charaktere, neue Einheiten oder Waffen, einfach irgendwas Neues - aber das gleiche Prinzip und KEINE Totalneuauflage (bestes Beispiel dafür: das neuste AvP was total schlecht war und nichts mehr mit den vorherigen Teilen zu tun hatte).
Starcraft z.B. hat das super gemacht, der erste Teil ist so lange her, ich konnte es kaum erwarten neu einzutauchen und freue mich nun auch auf HoTS und insbesondere auf Alien: Colonial Marines (scheint ähnlich zu werden wie AvP nur dass man halt nur Marines spielen kann in der Kampagne).
- Wigggenz
- Beiträge: 7449
- Registriert: 08.02.2011 19:10
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Re: Spielkultur: "Sequels würgen Innovation ab"
Durch Wiederholung nutzt sich etwas nur ab, wenn man das auch merkt 
Und was ist das für eine Frage? Richtig, eine Einzelfallfrage! Und was zeichnet solche aus? Richtig, Subjektivität!
Ich z.B. könnte noch gut 100 Zeldas spielen, die sich nicht mehr voneinander unterscheiden als die 5 3D-Konsolenzeldas. Ich fühlte dabei bisher keinerlei Abnutzungserscheinungen.
Und was ist das für eine Frage? Richtig, eine Einzelfallfrage! Und was zeichnet solche aus? Richtig, Subjektivität!
Ich z.B. könnte noch gut 100 Zeldas spielen, die sich nicht mehr voneinander unterscheiden als die 5 3D-Konsolenzeldas. Ich fühlte dabei bisher keinerlei Abnutzungserscheinungen.
