Fallout 3: Sequel-Andeutungen

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oppenheimer
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von oppenheimer »

Die Erkundung hat mir in Fallout 3 besser gefallen, dafür halte ich New Vegas in allen anderen Belangen für überlegen.

Insbesondere der Rollenspielaspekt ist hier deutlich stärker. Egal, ob ich nun einen friedlichen Diplomaten-Arzt, einen Computer-Nerd, einen heimtückischen Assassinen-Dieb mit Engelszunge, einen verblödet-gutherzigen Revolverhelden oder einen amoklaufenden Massenmörder, der die gesamte Spielwelt entvölkert, zocken möchte: Alles möglich, kein Thema.

Da ist mir dann auch die Präsentation völlig wumpe. Obwohl: Wenn es weiterhin leicht abgedreht bleiben soll, dann würde ich mir einen Comic-Style in der Art von Borderlands wünschen.
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Obelus
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von Obelus »

Scheiss drauf. Bethesda sind ein Garant für nichts. Fallout 3 war der totale Reinfall. Ich habe locker 3 Jahre gebraucht, bis ich mich zum durchspielen überwunden hatte. Dazwischen lag es oft Monate lang nur herum.

Die haben das mit dem Ödland aber auch wirklich ganz wörtlich genommen, denn das ganze Spiel fühlt sich einfach nur total öde an. Und das nach diesem tollen Start. Doch sobald man draußen ist, beginnt die Tristesse.
Da laufe ich stundenlang durch immer gleiche Tunnel und es gibt kaum Quests (und diese wenigen sind auch noch völlig langweilig), von einer fesselnden Story ganz zu schweigen. Von den Bugs will ich gar nicht erst anfangen, besonders bei den DLCs.

Bethesda ist der größte Stimmungs-Killer für RPGs, den ich kenne.

Der Höhepunkt: Nachdem ich eine ganze Ewigkeit immer tiefer in diesen scheiß U-Bahntunnel vorgedrungen bin und mir mühselig einen Weg in die, aufgrund der total dysfunktionalen Karte, kaum zu findende, unterste Ebene gesucht habe, komme ich zu einem Raum, der nur mittels Konsole und einer Hacken-Fähigkeit von 100 zu öffnen ist. Jeder Rollenspieler freut sich natürlich jetzt auf die Belohnung für das geduldige, langwierige Erkunden der verborgendsten Winkel und das Entdecken versteckter Geheimnisse.
Hacken-Skill passt, also rein da. Und zu meiner großen Freude finde ich – nichts. Nur ein paar unwichtige, per Zufallsgenerator verteilte Munitionskisten und unwichtigen Schrott. Der Ärger beginnt, sich meines Gemüts zu bemächtigen, doch dann entdecke ich in einem verborgenen Winkel des Raumes noch einen Gang, den zu öffnen es einen Schloss-Knacken-Skill von 100 erfordert. Aahhh, was mag sich dort wohl finden, wenn es so gesichert und so gut versteckt ist. „Gedulde dich, wackerer Abenteurer, das findest du raus, wenn du die notwendigen Fertigkeiten erlangt hast“, denke ich und verlasse diesen Ort fürs erste…
Nachdem ich also irgendwann später mit den nötigen Skills und voller Ungeduld dorthin zurückkehre, finde ich doch tatsächlich nur eine dämliche Abstellkammer vor und – Abraxo Putzmittel! Sonst nichts!
Nun durfte sich meine Wut ungehemmt in meinem Organismus gehen lassen…

Tja, und solche Erlebnisse beschert einem dieses Spiel ständig. Alle Gänge sind generisch, sämtliche Gegenstände zufällig verteilt und alles erscheint mir irgendwie gleich und austauschbar. Und das gleiche ebenso bei allen anderen Beth-Games.

Fuck this und Bethesda ebenfalls! Danke für nichts!
Zuletzt geändert von Obelus am 12.01.2013 07:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Nightfire123456
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von Nightfire123456 »

oppenheimer hat geschrieben:Die Erkundung hat mir in Fallout 3 besser gefallen, dafür halte ich New Vegas in allen anderen Belangen für überlegen.

Insbesondere der Rollenspielaspekt ist hier deutlich stärker. Egal, ob ich nun einen friedlichen Diplomaten-Arzt, einen Computer-Nerd, einen heimtückischen Assassinen-Dieb mit Engelszunge, einen verblödet-gutherzigen Revolverhelden oder einen amoklaufenden Massenmörder, der die gesamte Spielwelt entvölkert, zocken möchte: Alles möglich, kein Thema.

Da ist mir dann auch die Präsentation völlig wumpe. Obwohl: Wenn es weiterhin leicht abgedreht bleiben soll, dann würde ich mir einen Comic-Style in der Art von Borderlands wünschen.
Ich mag den Borderlands Style aber das wäre dann kein echtes Fallout mehr. Ich würde mir wünschen es würde mehr richtung Bioshock gehen. Die beiden sind sich von der Spielwelt gar nicht mal unähnlich, Bioshock nutzt aber Licht und Schatten viel besser aus um das ganze Stimmungsvoll zu gestallten. Ich denke sowas würde auch gut zu Fallout passen und die gegenden weniger austauschbarer machen.
Und das sie es diesmal vielleicht schaffen das die Charaktere weniger Hölzern wirken
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HanFred
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von HanFred »

Nightfire123456 hat geschrieben: Und das sie es diesmal vielleicht schaffen das die Charaktere weniger Hölzern wirken
Bethesda macht zwar Fortschritte, wie man an Skyrim sieht, Animationen und Charakterzeichnung sind in ihren Spielen trotzdem nach wie vor unterirdisch, stimmt schon. Letztere ging in Fallout 3 etwas weiter als in den TES-Spielen, muss sie aufgrund des Fallout-Universums wohl auch.
Mir hat das Setting in Fallout 3 wesentlich besser gefallen als jenes von New Vegas, ich wurde aber von beiden gut unterhalten. Besser machen könnte man beim Nachfolger sicher so einiges, keine Frage. Persönlich bin ich wie viele andere hier eher für Klasse statt Masse, aber vermutlich ist das einfach nicht Bethesdas Ding.
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Kajetan
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von Kajetan »

Obelus hat geschrieben:Die haben das mit dem Ödland aber auch wirklich ganz wörtlich genommen, denn das ganze Spiel fühlt sich einfach nur total öde an. Und das nach diesem tollen Start. Doch sobald man draußen ist, beginnt die Tristesse.
Beth-Spiele und ich gehen seit Jahrzehnten, seit TES Arena getrennte Wege, von daher bin ich da schon etwas voreingenommen, aber EXAKT genauso erging es mir auch. Das Intro, die spielbare Charaktererschaffung war stimmungsvoll und sehr gut gemacht. Dann trat ich aus der Vault und stand an der Oberfläche, schaute ins Tal auf die Ruinen einer Ortschaft und habe dann fast zwei Jahre gebraucht, um von diesem Savegame aus mich nach Nuketown zu bewegen, wo ich wohl die nächsten zwei Jahre herumstehen werde. Nun ja, wir beide sind einfach nicht miteinander kompatibel :)
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Knarfe1000
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von Knarfe1000 »

Super Nachricht!

Habe Fallout 3 sehr gerne gespielt. New Vegas war zwar gameplaymäßig besser, dafür kam die postapokalyptische Stimmung im zerfallenen Washington viel besser rüber.

Boston wäre mal etwas neues, New York hat man schon in 100 Spielen gesehen (auch schon zerstört :wink: )

Soweit ich in Erinnerung habe, gab es aber schon Anfang 2011 offizielle Aussagen von Beth, dass an Fallout 4 gearbeitet wird. Ich rechne 2014 mit Fallout 4.
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crewmate
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von crewmate »

Nightfire123456 hat geschrieben:
oppenheimer hat geschrieben:Die Erkundung hat mir in Fallout 3 besser gefallen, dafür halte ich New Vegas in allen anderen Belangen für überlegen.

Insbesondere der Rollenspielaspekt ist hier deutlich stärker. Egal, ob ich nun einen friedlichen Diplomaten-Arzt, einen Computer-Nerd, einen heimtückischen Assassinen-Dieb mit Engelszunge, einen verblödet-gutherzigen Revolverhelden oder einen amoklaufenden Massenmörder, der die gesamte Spielwelt entvölkert, zocken möchte: Alles möglich, kein Thema.

Da ist mir dann auch die Präsentation völlig wumpe. Obwohl: Wenn es weiterhin leicht abgedreht bleiben soll, dann würde ich mir einen Comic-Style in der Art von Borderlands wünschen.
Ich mag den Borderlands Style aber das wäre dann kein echtes Fallout mehr. Ich würde mir wünschen es würde mehr richtung Bioshock gehen. Die beiden sind sich von der Spielwelt gar nicht mal unähnlich, Bioshock nutzt aber Licht und Schatten viel besser aus um das ganze Stimmungsvoll zu gestallten. Ich denke sowas würde auch gut zu Fallout passen und die gegenden weniger austauschbarer machen.
Und das sie es diesmal vielleicht schaffen das die Charaktere weniger Hölzern wirken
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Beste Nutzung von Lichteffekten. Zumindest die die mit Gamesbryo so möglich zu sein scheinen. Das ist echt mal ne Technikfrage. Dead Money ist richtig krass.
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Nightfire123456
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von Nightfire123456 »

Spoiler
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crewmate hat geschrieben:
Nightfire123456 hat geschrieben:
oppenheimer hat geschrieben:Die Erkundung hat mir in Fallout 3 besser gefallen, dafür halte ich New Vegas in allen anderen Belangen für überlegen.

Insbesondere der Rollenspielaspekt ist hier deutlich stärker. Egal, ob ich nun einen friedlichen Diplomaten-Arzt, einen Computer-Nerd, einen heimtückischen Assassinen-Dieb mit Engelszunge, einen verblödet-gutherzigen Revolverhelden oder einen amoklaufenden Massenmörder, der die gesamte Spielwelt entvölkert, zocken möchte: Alles möglich, kein Thema.

Da ist mir dann auch die Präsentation völlig wumpe. Obwohl: Wenn es weiterhin leicht abgedreht bleiben soll, dann würde ich mir einen Comic-Style in der Art von Borderlands wünschen.
Ich mag den Borderlands Style aber das wäre dann kein echtes Fallout mehr. Ich würde mir wünschen es würde mehr richtung Bioshock gehen. Die beiden sind sich von der Spielwelt gar nicht mal unähnlich, Bioshock nutzt aber Licht und Schatten viel besser aus um das ganze Stimmungsvoll zu gestallten. Ich denke sowas würde auch gut zu Fallout passen und die gegenden weniger austauschbarer machen.
Und das sie es diesmal vielleicht schaffen das die Charaktere weniger Hölzern wirken
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Beste Nutzung von Lichteffekten. Zumindest die die mit Gamesbryo so möglich zu sein scheinen. Das ist echt mal ne Technikfrage.
So in der Richtung habe ich mir das vorgestellt. Bioshock geht da aber noch viel weiter. Ein Schatten der um die Hecke huscht, lange flure die sperrlich beleuchtet sind und an den Wänden die Schatten von Ventilator blättern sich drehen. Bei Bioshock ist man auch sehr oft alleine und dennoch wircken die Levels nie so karg wie bei Fallout.
Ob die Gamebryo Engine dazu im großen Stiel überhaupt in der Lage ist weiß ich nicht. Wird sich zeigen ob sie das mit der Skyrim Engine hin bekomen. Ich denke aber es ist größtenteils eine Sache des artdesigns
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crewmate
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von crewmate »

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Dead Money ist voller Artstyle. Aber die Umsetzung von Artstyle braucht eine gute Engine.
Schon das alte Morrowind wurde von der Gamesbryo angetrieben. Man kann eine Engine aufpolieren. Aber da gibt es grenzen. Wird auch bei der Source Engine deutlich.
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greenelve
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von greenelve »

Kajetan hat geschrieben:
Obelus hat geschrieben:Die haben das mit dem Ödland aber auch wirklich ganz wörtlich genommen, denn das ganze Spiel fühlt sich einfach nur total öde an. Und das nach diesem tollen Start. Doch sobald man draußen ist, beginnt die Tristesse.
Beth-Spiele und ich gehen seit Jahrzehnten, seit TES Arena getrennte Wege, von daher bin ich da schon etwas voreingenommen, aber EXAKT genauso erging es mir auch. Das Intro, die spielbare Charaktererschaffung war stimmungsvoll und sehr gut gemacht. Dann trat ich aus der Vault und stand an der Oberfläche, schaute ins Tal auf die Ruinen einer Ortschaft und habe dann fast zwei Jahre gebraucht, um von diesem Savegame aus mich nach Nuketown zu bewegen, wo ich wohl die nächsten zwei Jahre herumstehen werde. Nun ja, wir beide sind einfach nicht miteinander kompatibel :)
Dafür wurde Schnellreise eingebaut. Bild
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Der gleiche Schmarrn bei FarCry3, so schön die Insel auch ist, wozu soll man auch nur einen Fuss bewegen, wenn es Schnellreise gibt. :? Und am Anfang wird man gar gezwungen sie zu nutzen. -.-
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=paradoX=
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von =paradoX= »

Octavio89 hat geschrieben:Bin ich eigentlich der einzige, der Fallout 3 als eine seiner absoluten Lieblingsspiele auflistet, aber NV als total billigen, uninspirierten Abklatsch und Riesen-Flop empfand ?
Nein. die Atmo bei NV hat mir überhaupt nicht gefallen. Bei Fallout 3 war ich nach dem Tutorial und dem Verlassen der Vault sofort drin und konnte nicht mehr aufhören.
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SpookyNooky
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von SpookyNooky »

Mir hat Fallout 3 auch besser gefallen, obwohl Fallout: New Vegas vom Setting näher an den ersten beiden Teilen war.
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Bedameister
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von Bedameister »

Mir haben beide Teile gefallen und beide hatten ihre individuellen Schwächen. Nichtsdestrotrotz gehören sie beide mit zu meinen absoluten Lieblingsspielen und ich kanns kaum erwarten dass ein neuer Teil kommt :)
PixelMurder
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von PixelMurder »

In der Theorie freue ich mich gewaltig auf Fallout 4, mein Zynismus bremst aber meinen Enthusiasmus.

Fallout 3 ist in meiner Alltime-Top-Three, habe es auf XBox gezockt und modde es heute noch auf PC, bin gerade an einem Beleuchtungsoverhaul, der nochmals zeigt, dass das Spiel mit ein wenig Feinschliff an DX11-Spiele problemlos ran kommt, wenn man mal von ein paar grafischen Bugs absieht.

Fallout NV hasste ich, ein paar hübschere Dialoge und wenige Features konnten es einfach nicht rausreissen: eine hingerotzte und unfertige Welt mit einer Engine, die man damals schon hätte auswechseln müssen. Da wollte einfach einer nochmals die Engine amortisieren, indem er sie ein paar Auftragsarbeitern in die Hand drückte, in der berechtigten Hoffnung, dass sich einige Leute von den Namen blenden lassen. Ich kann dazu nur sagen: Nur weil einer eine gute Kutsche bauen konnte, bedeutet es nicht, dass er auch automatisch einen Job in der Autoindustrie kriegen sollte.

Dann Skyrim: Ein Spiel, das ebenso belanglos, wie riesig ist und zudem ein guter Meme-Lieferant ist. Hätte das Potential gehabt, ein grosses Spiel zu werden, wurde uns aber am 11.11. als Alpha-Version ausgeliefert, erreichte erst nach einem Jahr den Beta-Status. Ich zocke es zwar zwischendurch wieder als lustiges Hack und Slay in einer Landschaft, die durch Mods tatsächlich wie ein aktuelles Spiel aussieht. Ich bezeichne mich zwar nicht als besonders toller Rollenspieler, aber sinnloser waren Skill-Trees wie Redekunst, Feilschen oder Schlossknacken nie und beim Rest kriegt man nur die richtigen Boni und Resistenzen, wenn man den Unofficial Skyrim Patch oder noch besser, gute Perk-Overhauls installiert hat, die die Bäume komplett ersetzen.
(Okay, auch in Fallout 3 waren Sprache und Feilschen nicht wirklich notwendig, während dieser Bereich in NV immerhin aufgewertet wurde.)

Anyway, Fallout 3 war ein nicht besonders hübsches Spiel, hatte Bugs und war teilweise so haarsträubend unbedarft inszeniert. Aber es hatte für mich einen Charme, den ich wohl nie mehr in einem Spiel erfahren werde, sei es von Beth selbst oder Obsidian. Ich habe es wohl auf der XBox an die 1000 Stunden gezockt und noch länger auf PC. Gestern habe ich sogar tatsächlich einen neuen Durchgang gestartet und mir ist es beim Intro wohlig den Rücken runter gelaufen: I don't want so set the world on fire...

Ist klar, dass ich Hoffnungen habe und mich gerne irren würde, aber wahrscheinlich wird Fallout 4 wieder nur so eine Modder-Ressource wie Skyrim und ob jetzt die Jungs von Bethesda oder Obsidian dran basteln, macht keinen Unterschied.
Mein Worte zu Skyrim und New Vegas klingen deswegen so bitter, weil ich eigentlich nach Spielen mit dem Prinzip schreien würde. Ich habe seit 25 Jahren genügend Shooter gezockt, ich kann keine Schlauchshooter und sonstige Eintagsfliegen mehr sehen. Aber jetzt, wo ich gerne eine tiefe und offene Welt hätte, die ich lieben könnte und für die ich auch Hirnschmalz, statt nur gute Reflexe bräuchte, kriegen es selbst die nicht mehr gebacken, die mich auf den Geschmack gebracht haben.

So kann übrigens Fallout 3 aussehen, wenn amn ein wenig daran rumschleift:
Vault 101 und Megaton
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Zuletzt geändert von PixelMurder am 11.01.2013 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Octavio89
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Re: Fallout 3: Sequel-Andeutungen

Beitrag von Octavio89 »

Daumen hoch für deinen Post, PixelMurder.