Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

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johndoe702031
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von johndoe702031 »

Pioneer82 hat geschrieben:Freundlich nicken und ignorieren.
und bitte nicht füttern, sonst kommt der wieder^^. Aber mei, er will ja nur spielen, bisschen die Werbetrommel in eigener Sache rühren, bisschen den Herren Risikokapitalisten zeigen, wie gaaaaanz dolle zukunftsträchtig seine Mobile-Sparte ist. Lassen wir ihm doch das Vergnügen. Und schaut mal, wie er mit dem Schwanz wedelt und sich freut. Ja feiner Marketingmensch, ein ganz feiner bist du...
johndoe824834
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von johndoe824834 »

Zum einen widert mich dieser ganze Markt einfach nur an. Also Tablet , iPhone und der ganze Müll.

Zum anderen ist es aber gut das sich die Mainstreamspieler quasi verpissen und das kann
für Videospiele nur gut sein. Klar , für Hersteller heißt das weniger Money aber für Videospiele
brechen dafür wieder Zeiten aus den 90er und frühen 2000er Jahren an.
Sprich mehr Innovation , weniger Verblödung , weniger Einsteigerfreundlichkeit - insgesamt
halt bessere Spiele.
Also ja - Mainstreamspieler geht Bitte weg , wir wollen keine Spiele die halbherzig auf
Casual+Core geschnitten sind , nur damit ihr das auch spielt^^
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crewmate
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von crewmate »

Wem erzählt ihr das eigentlich?

Cousins wirbt um Investoren für seine Firma. Das ist die einzige Intention seiner Aussage. Allein schon die tatsache das er den Zeitraum offen hält. Ihr schenkt dem Typen Aufmerksamkeit die er nicht verdient. Nur weil er was kontroverses sagt um Werbung für sich zu machen.

Der Kampf um das Wohnzimmer geht gerade erst los. Allein Microsofts E3 Präsentation dieses Jahr rückte die Multimedia Fähigkeiten der xbox in den Vordergrund. Netflix. Hulu. AmazonVideo. Schlagmichtot. Sony bereitet die Umstellung auf das "Sony Entertainment Network" vor. Das Logo taucht inzwischen auch in Europa bei immer mehr Playstation Diensten auf. MusicUnlimited Jahresabos zu Ramschpreisen. Selbst Nintendo wirft TVii in den Ring obwohl die Absolut keine Erfahrung mit Multimedia haben. AppleTV gilt laut Apple als das letzte große Projekt von Steve Jobs.



... und Hintner hatte recht.
johndoe1527797
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von johndoe1527797 »

Bei Konsole -> PC hat er vielleicht nicht unrecht!

Ich denke tatsächlich wieder über einen Spiele(!)-PC nach. Den letzten habe ich mir vor 11 Jahren gekauft!! Allerdings sind die Konsolen bzw. deren jüngsten Entwicklungen selber dran Schuld!
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Max Headroom
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von Max Headroom »

sondern will diese auch mit ein paar Daten und Annahmen begründen.
... na, da bin ich aber mal gespannt ... Los geht's! :)
Konsolen würden anfangs stets subventioniert mit der Hoffnung, langfristig mit Software und dem Lizenzgeschäft Geld verdienen zu können.
So läuft diese Geschäft seit Jahren. Die Konsolen beherbergen spezielle Hardware, zumeist zum Zeitpunkt des Verkaufes als "state-of-the-art" beworben, welche nicht gerade billig und auch robust für mehrere Jahre ausgelegt wurde. Ob es Fahrzeuge, Unterhaltungselektronik oder Kernfusionsreaktoren sind, spielt hierbei keine Rolle. Doch der markante Punkt folgt zugleich:
Deren Spielesparten hätten in dieser Generation insgesamt keinen Profit abgeworfen.
Begründung? Die "Verkaufszahlen" der einzelnen Geräte. Nunja. Wenn die HARDWARE nicht den Gewinn bringt, dann vielleicht die SOFTWARE, die jeder Entwickler durch eine Geldnotenabgabe an den Hersteller der Konsolen "subventionieren" soll? Und zwar mit jedem einzelnem verkauftem Stück Software - ob fertiges Spiel oder DLC? Nur mal so zur Information, Herr Cousins, "kleiner Mitarbeiter" bei Electronic Arts ;) .
Ein beträchtlicher Teil der Kunden lege also nicht Wert darauf, das tollste und neueste System sein Eigen zu nennen. Das sei am Ende einer Generation eh immer der PC.
Fehlschluss. Das "tollste und neueste" System ist stets das aktuellste (=neueste) und subjektiv empfundene "tollste" System. Der PC kann - zumindest für eine bestimmte Zeit - nicht als das "tollste" gelten. Dann nämlich, wenn das Featureset der Konsolen (noch) nicht erreicht wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt hinkt die Plattform der jeweils "neuesten und tollsten" hinterher ;)
Diese "Mainstream-Kunden" würden erst dann zugreifen, wenn das beste Preis-/Leistungsverhältnis gegeben ist. Sie würden Spiele wie FIFA, Call of Duty oder Madden zu massiven Hits machen. Viele davon würden vermutlich nicht mal Spielewebseiten konsumieren.
Hier kann ich keinen Zusammenhang erkennen. COD-Fließbandproduktionen oder Sportspiele werden gekauft, wenn man
a) Wert auf aktuelle Spieledaten (Turniere, Mannschaften, ...) legt
oder auch, wenn
b) die Tripple-A Multiplayer Sh*t-Features im Clan rulen möchte.

Also, wenn man entweder ein Sportspielfan ist, oder ein (Multiplayer-)Shooterfan ist. Das Preis-/Leistungsverhältnis spielt eine Rolle, wenn man ein begrenztes Budget besitzt (Taschengeld, Strompreiserhöhung, Ehefrau, ...) und man haushalten möchte. Unabhängig(!) der Plattform. Und die Webseiten? Die besucht eh' nicht jeder einzelne EA-Kunde der Welt, sondern nur die, die sie kennen und schätzen. Wer auch Wert auch Bewertungen steht, wird das (gut) bewertete und damit wertvolle Spiel auch in seinem Wertebesitzt übernehmen. Hat der Herr werte Cousins vergessen, dass Hardcore-Gamer wie auch Low-Profile-Casualer gleichermaßen nach Geschmack und/oder Bewertungen kauft? Unabhängig der Plattform? In wie weit ist es ausschlaggebend für den Erfolg einer Plattform, ob aktuelle Spiele zu fairen Preisen auf einer Plattform erscheinen? Die Produktionskosten müssen SO ODER SO eingenommen werden. Ein Megatitel mit einem Entwicklerstab von 200 Menschen, muss bezahlt werden, egal worauf es erscheint. Es als 0,99 Euro Titel zu veröffentlichen, wäre zwar toll, aber wohl "unrentabel". Er spielt wohl eher auf das Problem hin, dass in der ersten Verkaufswochen nicht immer Gewinne zu erwarten sind und man deshalb nicht schon ab der ersten Verkaufswoche gleich neue Projekte finanzieren und seine Aktiengläubigen befriedigen kann. Dieses Problem haben aber weniger die Plattformen, als eher die Produzenten von (Tripple-A) Titeln ;)
Vor 18 Monaten hätte eine interne Studie ergeben, dass 50 Prozent der Konsolenbesitzer auch ein Smartphone oder Tablet besitzen (...)
18 Monate sind hier eine laaaaange Zeit. Die Zahl dürfte wohl gestiegen sein. Aber dies schließt nicht aus, dass Konsolen oder PCs mit "aktueller Technik" als Plattform dienen können. Der Kauf eines Tablets geht in erster Linie weniger in Richtung Dauerzocken oder LAN-Abende, als in mobilem Arbeiten und Surfen.
Smartphone oder Tablet würden die Bedürfnisse der vorher erwähnten "Mainstream-Kunden" mittelfristig besser bedienen.
Madden, FIFA und COD-Spieler, die den Marken hohe Gewinne bringen und in seinen Augen als "Casual"-Spieler gelten, würden eher Madden oder FIFA auf Telefone und DIN-A 4 Blätter zocken, als eine gepflegte Multiplayer Partie auf einem fetten LED/Plasma/Projektor/Hologrammwerfer? Na, mir sind andere Spieler bekannt. Aber womöglich ist das so in seinem Umfeld: es werden gigantische Turniere und Gewinne versprochen ... für Farmville- und Angry Birds Meisterschaften. Halo Multiplayer kann einpacken ... gegenüber einem Wettbewerb um die schnellste Zeit in Super Meat Boy. Sind zwar vollkommen andere Mechanismen, aber bei Cousins "Mainstream-Kunden" zählt eben das Budget und die Mobilität. Zukünftige Tablet-COD-Spieler werden angewiedert das Joypad in die Ecke werfen und das 4K COD White Ops 7 anspucken, und sich lieber dem Social Duty widmen, dessen Kampagnen mit 4 Minuten pro Level "Busfahrgerecht" eingeteilt wurden und für 2,99 pro Kapitel auf dem EA-Server liegen ;)
Die Performance sei vielleicht nicht ganz auf dem Niveau der Konsolen, aber sie seien bequemer/vielseitiger zu nutzen, böten günstigere Spiele und würden aufgrund der Subventionierung durch Telefonanbieter oder andere Angebote u.U. auch preiswerter wirken.
Die Herstellung eines solchen Tablets unterliegt dem Kriterium der Mobilität (nicht zu groß) und der Energieeffizienz (nicht zuviel Strom ziehen). Kann man auf diese Kriterien verzichten, kann man potentere Hardware entwickeln - also einen Personal Computer oder eine (stationäre) Spielekonsole. Die in solchen Geräten ermöglichte Featureset würde von den Entwicklern aufgenommen und von den Spielern wertgeschätzt werden. Man kann sich jedoch auch künstlich beschränken und einem taktischen Spiel weniger künstliche Intelligenz und weniger Animationsphasen spendieren, damit es "gerade so" auf einem Telefon ermöglicht wird. Denn, wie man weiss, will ein Ghost Recon Spieler nichts sehnlicher, als seine 4-Mann Killertruppe in einer gefährlichen Situation auf einem TELEFON steuern :) In etwa so sehr gewollt, wie Angry Birds Spieler in die Geschäfte stürmen und die Boxed Edition von Angry Birds (oder damals Moorhuhn) kaufen :)
Das gegenwärtige Konsolenmodell sei extrem abhängig vom Geld jener "Mainstream-Kunden", die immer mehr zu Mobile-Systemen tendieren.
Ja, eine Tendenz besteht, aber weniger wegen der Technik, sondern wegen dem Preis der sehr Arcade-orientierten Spieleapps. Für einen 10 Minuten Highscorejagd zahlt man gerne zwischen Null und 0,99 Euro. Wäre zwar sehr nett, wenn ein komplettes(!) Mass Effect für 2,99 möglich wäre, doch angesichts der Entwicklungskosten und des Interesses der Käuferschicht, würde der Preis wohl eher höher sein. Nicht jeder Angry Birds spieler vertieft sich gerne in ein wuchtiges RPG. Und hochgradige Shooter werden wohl angesichts der Käuferschicht kräftigst "beschnitten" und in kleine Häppchen zu kleinen Preisen kommen - anstatt eines großen Paketes für teuer Geld (und mehr Gewinn pro Tag).
Zukünftig werde es zwei Hauptmärkte geben, orakelt Cousins. Smartphones und Tablets würden den größeren davon ausmachen und vor allem Casual- und Mainstream-Kunden bedienen. Die "Core- und Ultracore-Nutzer" würden dann hingegen auf dem PC heimisch werden.
Ich ersetze den PC durch "stationär" - und der größere Markt muss nicht zwangsläufig mobil sein - aber dann stimmt es schon :P
Wenn die stationäre Version keine mobile GRATIS beigelegt werden würde, dann würden Hardcore-Spieler sich die mobile Version kaufen müssen (= $$$). Umgekehrt wären Kunden von Smartphone und Tablet-Spiele kaum dazu zu bewegen, ein "besseres Erlebnis" durch den Kauf von Mobile Duty HD auf dem i7-Prozessor zu erfahren. Somit bleiben 2 Märkte übrig. Wie man nun jeweils Geld in eine Produktion hineinsteckt und wiederum mit dem Produkt Geld verdient, hat sich nicht beachtlich seit Beginn von 2013 geändert. Bin gespannt, was Cousins sich da für eine Investitionsmöglichkeit ausmalen will :)
Viele alteingesessene PC-Spieler hätten sich vor Jahren zu den Konsolen bequemt - und würden mittlerweile wieder den PC für sich entdecken dank F2P- und Indie-Spielen, der Unterstützung von Controllern und TV-Geräten und Plattformen wie Steam.
Die Technik entwickelt sich weiter. TVs mit Joypadanschlüsse und Streaming zum TV sind keine Weltwunder mehr. Dennoch ist ein dedizierter "Spielekasten" (eigener Spiele-PC oder Konsole) geeigneter zum Zocken, als der Briefeschreiber-PC mit Antivirus/Firewall im Hintergrund und den Treiberleichen der 24sten Treibersinstallationsupdates nach dem Kauf des neuesten Spieles.
Indiegames sind ein Argument. Aber nur solange, wie die Konsolenhersteller eine spzielle/rigide Zertifizierung für ihre Plattformen besitzen. Damit nicht jeder Softwarepatch die Konsole zerschiesst und Speicherstände schrottet, müssen sie aufwändig durchgeprüft werden. Wird in Zukunft Steam, EA-Online o.ä. den gleichen Weg gehen, will diese Leisung ebenfalls subventionert werden. Entweder durch Premium-Dienste, teurere Preise o.ä.

Fazit: Die Mobiles und die Indie-Titeln wirbeln den Spielemarkt zwar auf, versprechen Arcade-Spaß zum kleinen Preis und Retro-Spiele bis zum abwinken, doch die teure Produktionen, die Blockbuster-Großleinwand-Titel, sie werden weiterhin teuer produziert und verlangen nach hohen Preisen über einen kurzen Zeitraum, damit mit dem eingenommenem Geld andere Titel finanziert werden. Man sollte die Mobil-Plattform als ZUSATZ ansehen, nicht als Haupteinnahmequelle über einen längeren(!) Zeitraum. Ansonsten erwartet uns ein ziemlich laaaanges Leben, denn die Finanzierung einer neuen IP streckt sich sonst in's unermessliche :)
Den Fehler, ein Hardwarehersteller und ein Softwarehersteller in den selben Topf zu werden, sollte ihm nicht passieren - ist ihm aber. Nunja, diese Suppe darf er gerne auslöffeln ;)
eulentier
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von eulentier »

Das ganze Gelabert interessiert mich net. Für mich war und ist der PC immer DIE Platform.
Cheraa
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von Cheraa »

Da fällt mir nur eins zu ein:

http://www.youtube.com/watch?v=299knTdX-Wo
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Spunior
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von Spunior »

Max Headroom hat geschrieben:
Deren Spielesparten hätten in dieser Generation insgesamt keinen Profit abgeworfen.
Begründung? Die "Verkaufszahlen" der einzelnen Geräte.
Öhm. Nein. Die konkreten Geschäftszahlen der Spielesparten der beiden Firmen.
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Locuza
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von Locuza »

Wenn die Computing Server überall rumstehen und man die Latenzen in Griff bekommt glaube ich schon das "klassische" Konsolen aussterben.

Ich sehe dann MS, Nintendo und Sony dann eher Dienstleistungspakete anbieten, wie es z.B. Sky macht.
Ich gehe z.B. zu MS hin kaufe mir das Xbox Live Entertainment-Kit und bezahle vielleicht monatlich Gebühren oder nur für die jeweiligen Angebote.
Als Controller dient alles was per WLAN und TLE funktioniert.
Berechnet wird per Online-Server, womit ich keine richtige Konsole brauche, die das Zeug selber berechnet.
Spielen könnte ich mein Game dann praktisch auf fast jedem Gerät, wenn man es schafft dann auf den unterschiedlichen Geräten Touchinterfaces einzublenden.
Hier fällt auch der PC unter die Räder.

Das schöne ist, dass ist alles sehr weit entfernt und kommt theoretisch vielleicht gar nicht so schlimm.
Blackwater_Park
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Beitrag von Blackwater_Park »

Das ist meiner Meinung nach eine komplett logische, nachvollziehbare und vor allem zutreffende Analyse (Hehe anal). Ich bin auch kürzlich von Konsole auf PC gewechselt. Welchen Vorteil soll mir eine Konsole noch bieten wenn ich meinen Controller genauso gut an den PC anschließen kann und ich in Steam wahnsinnig günstig Spiele kaufen kann? Für Xbox live darf ich dann noch extra zahlen - Nein Danke! Eine Konsole ist weder aufrüstbar, noch so vielseitig einsetzbar wie ein PC. Ausserdem hat der PC gezeigt dass Free2Play Spaß machen kann, ein Modell das bisher nicht auf Konsole umgesetzt worden ist (siehe lol). Selbst meine Freundinn will jetzt ihre PS3 verkaufen und sich einen PC anschaffen. Dies sind durchaus Argumente die viele Core Spieler vom Konsolenmarkt abziehen. Desweiteren ist es verständlich das einige Casual Player eben auf Ipad und ähnliche Geräte ausweichen. Für was soll dann die Konsole noch brauchbar sein? Für Kinect, rofl? Für Leute die umbedingt FIFA auf dem Sofa spielen wollen. Können die wirklich den Markt alleine tragen? Partyspiele? Was ich sehr schätze und wo ich noch eine Zukunft sehe ist Nintendo, die haben durchweg Kreativität und Innovation sinnvoll dazu genutzt große Zielgruppen abzuschöpfen und gleichzeitig erlebnisse bieten die kein PC oder Konsole bietet (Egal ob Wii WiiU oder 3DS). Selbstverständlich kann nur die Zeit zeigen wie sich der Konsolenmarkt entwickelt wenn man Trends linear in die Zukunft extrapoliert geht das früher oder später schief und es kann durchaus sein dass der Herr sich irtt. Allerdings ist seine Aussage durchaus Nachvollziehbar und berechtigt.

Edit: Allerdings habe ich in den letzen 10 Jahren einen Trend beobachtet, dass zum Beispiele Computerspiele plötzlich massiv im TV beworben werden. Das war früher nicht so. Vllt gelingt es Mittelfristig einen Teil der vercasualisierten Spielgemeinde die Angry Birds und ähnliches zocken dafür zu gewinnen mehr "richtige" Spiele zu konsumieren für die man eine Plattform braucht (z.b. AC3). Hierin könnte Potential liegen das der beschriebenen entwicklung entgegenwirken könnte.
johndoe553505
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von johndoe553505 »

Es ist klar, dass die meisten hier anderer Meinung sind als der Herr. Aber wir Leute in den Gamingforen stellen eben doch nur einen Bruchteil der Konsolenkäufer dar, weswegen seine Argumente für den anderen, größeren Teil der für den Umsatz relevanten Konsumenten, die hier sicher nicht reinkommen und "Er hat recht." schreiben werden, durchaus zutreffen könnten.
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Slamraptor
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Beitrag von Slamraptor »

Na dann hoffen wir mal das der PC und die Konsolen nicht gleichzeitig aussterben. Vor lauter Todesomen müsste es eigentlich schon überhaupt keine Spielplattformen mehr geben. ^^
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sYntiq
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von sYntiq »

Das immer mehr Konsolenspieler zum PC wechseln, kann ich verstehen. Dass das derzeitige "Konsolenmodel" irgendwann ausstirbt, sehe ich ähnlich. Den grossen Vorteil den Konsolen lange Zeit gegenüber dem PC hatten, geht so langsam völlig dahin. Während der PC immer "einfacher" wird, also immer DAU-freundlicher, nähern sich die Konsolen immer mehr dem PC an. Spiele installieren, Patches usw. usw. Vorbei die Zeit wo man mit einem neuen Konsolenspiel nach Hause kommt, rein in die Konsole und loszocken. Vorbei die Zeit wo man sich zum Zocken um NICHTS kümmern muss. Auch versuchen Konsolen mittlerweile immer mehr zu können als nur "Spielen". Das führt zB. bei der Xbox360 dazu dass man im Dashboard irgendwie das Gefühl bekommt dass das Spielen an sich nur noch "geduldete" eine Zusatzfunktion ist und nicht mehr die Hauptfunktion der Konsole.

Wenn ich jetzt den PC auch einfach an den TV anschliessen kann und das Spielen dort letzten Endes genau so "aufwendig" ist wie auf Konsolen, sehe ich die Gründe für Konsolen so langsam dahinschwinden. Auch was Bugs, Abstürze etc angeht haben sich Konsolen doch sehr dem PC angenähert. ;)

Allerdings: Dadurch das der PC ein "Allzweckgerät" ist, bräuchte ich 2 von den Dingern. Einen Game-dedicated, einen für die Arbeit.Denn während der Rechner fröhlich rendert/encoded oderwasweissich mache und daher für alles andere in der Zeit unbenutzbar ist, möchte ich vielleicht auch gern zocken.

Konsolen werden wohl nicht aussterben, aber wohl eher wieder ein Nischendasein fristen von Freaks für Freaks und in erster Linie zum Zocken.

Ich bin jedenfalls mal gespannt was die Zukunft bringt. Ich bin eigentlich reiner Konsolenzocker, da ich irgendwie eine "Anti-PC"-Aura zu besitzen scheine und PCs vor denen ich sitze ganz schnell nur noch Probleme machen...
Randall Flagg
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Re: Allgemein: Cousins über das Ende der Konsolen

Beitrag von Randall Flagg »

Spunior hat geschrieben:
Öhm. Nein. Die konkreten Geschäftszahlen der Spielesparten der beiden Firmen.
Diese Zahlen gehen runter wie Öl :)
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gracjanski
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Re: Kommentar

Beitrag von gracjanski »

Blackwater_Park hat geschrieben:...in Steam wahnsinnig günstig Spiele kaufen ... ...Free2Play Spaß machen ...meine Freundinn will jetzt ihre PS3 verkaufen und sich einen PC anschaffen...Core Spieler !!!..."richtige" Spiele zu konsumieren für die man eine Plattform braucht (z.b. AC3)
:lol: :lol: