Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientieren

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Game&Watch
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Re: Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientier

Beitrag von Game&Watch »

Bitte kein neues C&C mehr. So ziemlich alles was EA bisher mit C&C angestellt hat war gelinde gesagt eine Katastrophe.
Tiberium Wars und Kanes Rache waren inhaltlich falscher, spielerisch verbuggter Abfall.
Generals war eigentlich ein witziges Strategiespiel, hatte mit C&C aber soviel zu tun wie ein Käsebrötchen mit klassischer Literatur.
Über Tiberian Twilight muss ich glaub ich gar kein Wort verlieren, außer das EA es geschafft hat die wohl größte Logiklücke in der Geschichte der Spiele zu erschaffen.
Glückwunsch dazu EA, auf euch is Verlass :Daumenlinks:

Das einzig halbwegs ertragbare C&C von EA war Alarmstufe Rot 3. Mit seinem netten Grtafikstil, den gnadenlos überzeichneten, klischeehaften Fraktionen die sich aber alle komplett anders gespielt haben, den grottenschlechten aber unterhaltsamen Schauspielern zwischen den Missionen und den ganzen Weibern die ständig halbnackt durch die Kommandozentrale gelaufen sind kam sogar sowas ähnliches wie B-Movie Trashfeeling auf.

Was soll man jetz noch erwarten ? Das EA tatsächlich mal was richtig gutes macht ? Gerade jetzt ? Wohl eher nicht. Vor allem da das Spiel schon wieder nach dem zur Zeit offenbar im Trend liegenden "Guter, heiliger, heroischer Westen gegen böse Terroristen aus Nahost" Prinzip zu funktionieren scheint.
Bambi0815
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Beitrag von Bambi0815 »

immer gut
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gracjanski
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Beitrag von gracjanski »

jaja blabla. EA steckt dahinter, damit ist alles klar
Bambi0815
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Re: Kommentar

Beitrag von Bambi0815 »

DonDonat hat geschrieben:Free 2 Play C&C, ob dass was wird ? Ich bezweifele es sehr sehr stark...
C&C ist ja was für PC Spieler und meines erachtens auch was für alt eingesessene. Das dann Free2Pay zu machen kann ja nix werden. Wenn nicht gleich die Ablehnung kommt, oder der Grundgedanke der schlechten Quallität. Und die Frage aufkommt wie das mit einer Kampagne ist in so einem Modell.

Naja ich werde nie Free2Pay spielen weil ich nicht wüsste wieso ich das sollte. Ich will ein Spiel anständig kaufen und einfach spielen. Ohne fissel fassel.
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Nightfire123456
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Re: Kommentar

Beitrag von Nightfire123456 »

1Herjer hat geschrieben:Kompetetiver Echzeitstrategietitel mit einem Free2Play-Model ist unmöglich.
Dabei würde mich das Spiel durchaus ansprechen. Solide Engine als Grundgerüst, baut auf einem meiner Lieblingsteile der Serie auf etc.

Schade.
Ich denke nicht das es unmöglich ist. Wenn man zum Beispiel die Gefechte die pro Tag gespielt werden können festsetzt. Sagen wir mal 5 Gefechte sind kostenlos pro tag spielbar, für 1€ darf man 2 tage lang ohne limit spielen. Wenn man nen 10er im monat zahlt darf man den ganzen Monat lang ohne Limit spielen.
So wäre sichergestellt das man erstmal in das Spiel reinschnuppern kann, zu nichts genötigt wird und als bezahlender Kunde seine Ruhe hat um das Spiel zu geniesen. Absolut einfach und nach voll ziehbar wäre das ganze. Falls das Spiel gut ist könnte man damit die Leute so auch lanfristig binden.
Das Problem ist nur das EA Geldgierig ist.

Bestimmt kommt wieder so ein unsinn wie man darf nur spielen wenn man genug C&C Punkte hat. Die bekommt man in Gefechten. Wenn man aber noch nie Geld investiert hat bekommt man weniger Punkte pro Gefecht oder man schliest ein Abo ab und bekommt extra viel punkte pro gefecht.
Wenn man nicht regelmässig zahlt kommt man nicht weiter und langweilt sich schnell, die logische konsequenz ist das man aufhört zu spielen.
Aber da man den Leuten noch nicht genug auf die Eier gegangen ist und die Gier keine Grenzen kennt wird man bestimmt noch bonus Missionen, Karten, Einheiten und superwaffen kaufen können. Damit es völlig unmöglich wird das game noch anständig zu balancen, wir wollen ja nicht das Leute die kein Geld ausgeben die gleichen chancen bekommen wie die zahlende Kundschafft
howtodeleteacc
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Re: Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientier

Beitrag von howtodeleteacc »

Game&Watch hat geschrieben:Über Tiberian Twilight muss ich glaub ich gar kein Wort verlieren, außer das EA es geschafft hat die wohl größte Logiklücke in der Geschichte der Spiele zu erschaffen.
Inwiefern ist daran, ich hab den Teil nie gespielt, EA schuld und nicht der Entwickler?
johndoe848217
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Re: Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientier

Beitrag von johndoe848217 »

Ich denke nicht das es unmöglich ist.
Das Problem, das ich sehe ist ganz einfach die Grundidee, welche hinter Free2Play steht. Dieses Vertriebsmodell wurde schlichtweg als Gewinnmaximierung eingeführt. Dieses ganze Marketinggeschwätz, man wolle sein Produkt einer Vielzahl von Leuten zur Verfügung stellen etc. ist Blödsinn.

Binde den Kunden an dein Produkt, und lasse ihn kontinuierlich zahlen. Um im Endeffekt weit mehr als schlappe 60 Euro für einen normalen Retailtitel einzufahren.

Und hier sehe ich das Übel. Irgendwie muss man den Kunden ja dazu bringen zu zahlen. Deswegen erfährt man als nicht zahlender Kunde (kann man hier eigentlich noch von einem Kunden sprechen?) schmerzliche Einschnitte, die einen das Spiel einfach nicht genießen lassen können. Und wenn das Spiel wie hier auch noch auf Online-Duelle Mensch gegen Mensch abzielt, wird es unerträglich.

Letztendlich wird man als Spieler, der das online Spiel Ernst nimmt doch zahlen. Und zwar weitaus mehr als für einen Handelsüblichen Titel. Hier verweise ich mal auf den 4Players Artikel "F2P- Die teure Zukunft".

Ein guter Bekannter von mir nimmt World of Tanks sehr/zu ernst. Er ist Ranglistenspieler. Und was er gezwungen ist auszugeben, um zur Weltspitze zu gehören (Goldmunition sei mal erwähnt) ist der Wahnsinn. Das sage ich ihm auch immer: Du spinnst!

Mit diesen Hintergedanken zu F2P bin ich durchaus der Meinung, dass es unmöglich ist einen guten und fairen Titel mit diesem Modell auf den Markt zu schmeißen.
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brent
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Re: Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientier

Beitrag von brent »

1Herjer hat geschrieben:Hier verweise ich mal auf den 4Players Artikel "F2P- Die teure Zukunft".
.
Der ist mehr als Scheiße.
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Kajetan
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Re: Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientier

Beitrag von Kajetan »

1Herjer hat geschrieben:Mit diesen Hintergedanken zu F2P bin ich durchaus der Meinung, dass es unmöglich ist einen guten und fairen Titel mit diesem Modell auf den Markt zu schmeißen.
Das ist möglich.

Jedoch kann man dann nicht die Gewinnspannen einfahren, die man mit Psychotrick-F2P oder dem herkömmlichen Geschäftsmodell einfahren kann. Ich selbst habe jahrelang "Freewar" gezockt, ein harmloses kleines RPG-Browserspiel. Mitspielen kostet goar nix und zu kaufen gab es nur eine Art Premium-Mitgliedschaft mit minimalen Komfort-Funktionen. Erworben hat man diese Mitgliedschaft, weil man dem Betreiber etwas zurückgeben wollte. Geld verdient hat er über Banner-Werbung und "Premium"-Accounts. Dicke Ferraris fahren und Villen mit 120 Zimmern kann er sich immer noch nicht leisten, aber soweit ich weiß mittlerweile ein paar Mitarbeiter, die ihn bei der Weiterentwicklung und dem laufenden Betrieb unterstützen.

Das sind Gewinnspannen und Umsätze, mit denen kein mittelständischer Betrieb mit 20-30 Festangestellten wirtschaften kann. Und ein Konzern wie EA ... mei, für so wenig rührt dort niemand den Finger. Also bleibt für Firmen ab einer bestimmten Größe nichts anderes übrig, als ein F2P-Spiel mit psychologischen Fallen und "Motivationshilfen" vollzustopfen, um möglichst viele Spieler zum Kauf von Schnickschnack oder spielwerten Vorteilen zu bringen. Das ist dann nicht mehr fair, das ist dann nichts weiter als Abzocke.

Es gibt ja die berühmte Aussage eines Entwicklers eines F2P-Spieles, der auf einer der letzten GDCs meinte, dass er nicht will, dass seine Kinder das spielen, was er an Spielen produziert. Weil er weiß, wie hinterhältig diese Spiele konstruiert werden, wie hier ganz gezielt Süchte im Spieler ausgelöst und gefördert werden. Solche Geschäftsmodelle gehören entweder ganz verboten oder sollten nur mit strikten Altersbeschränkungen als Glücksspiel für Erwachsene betrieben werden. Dass hier Kinder und Jugendliche bzw. deren Eltern ausgenommen werden, ist für mich nur unwesentlich weniger schlimm als mit Drogen zu handeln.
johndoe848217
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Re: Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientier

Beitrag von johndoe848217 »

Der ist mehr als Scheiße.
Kläre mich bitte auf.
johndoe848217
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Re: Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientier

Beitrag von johndoe848217 »

Das sind Gewinnspannen und Umsätze, mit denen kein mittelständischer Betrieb mit 20-30 Festangestellten wirtschaften kann. Und ein Konzern wie EA ... mei, für so wenig rührt dort niemand den Finger. Also bleibt für Firmen ab einer bestimmten Größe nichts anderes übrig, als ein F2P-Spiel mit psychologischen Fallen und "Motivationshilfen" vollzustopfen, um möglichst viele Spieler zum Kauf von Schnickschnack oder spielwerten Vorteilen zu bringen. Das ist dann nicht mehr fair, das ist dann nichts weiter als Abzocke.
Das war ja meine Kernaussage. Das die Möglichkeit besteht zweifle ich keine Sekunde an. Setzt man ein F2P mit den Richtlinien um, die Du weiter oben erwähnt hast, würde ich dir zustimmen. Aber festgestellt hast Du auch schon, das zwischen kleinen Freeware-Browser-Spielereien und den Titanen der Branche, ein kleiner aber feiner Unterschied besteht.

Es gibt tatsächlich Betriebe, die F2P als Chance ansehen ein Projekt zu verwirklichen, für das das nötige Kleingeld fehlt. Oder versuchen mit so einem Projekt Geld in die Kassen zu spielen, um vielleicht als nächsten Schritt ein "herkömmliches" Spiel stemmen zu können.

Unsere Großen, denken da ein wenig anders. Hier geht es darum, den Aktionären/Investoren einen Anzeiz zu bieten weiter Geld in ihre Firma zu stecken.

Dann drücke ich mich mit meiner "Unmöglichaussage" etwas definierter aus. Ich halte es für unmöglich, dass eine große Spieleschmiede unter einem großen Dachverband, ein faires und ansprechendes F2P-Produkt entwickelt.
Zuletzt geändert von johndoe848217 am 06.01.2013 18:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Culgan
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Beitrag von Culgan »

gestorben danke.
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brent
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Re: Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientier

Beitrag von brent »

1Herjer hat geschrieben:
Der ist mehr als Scheiße.
Kläre mich bitte auf.
Furchtbar einseitig. Hätte vor 6,7 Jahren so geschrieben werden können, weil alle Kernpunkte nur auf drittklassige Asiagrinder und EA-Vaporware zutreffen und gerade die Entwicklung der letzten 2-3 Jahre gekonnt ignoriert werden. Fokus auf EA-Spiele, die genau das forcieren, was der Artikel beschreibt: Abzocke. Dass es abseits davon immer noch gute Modelle gibt, die ausgiebiges Anspielen ermöglichen und mit wenig bis gar keinem Geldaufwand einiges an Spaß bereithalten, wird bewusst nur beiläufig erwähnt, konkrete Beispiele bleiben aus.
johndoe848217
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Re: Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientier

Beitrag von johndoe848217 »

Furchtbar einseitig. Hätte vor 6,7 Jahren so geschrieben werden können, weil alle Kernpunkte nur auf drittklassige Asiagrinder und EA-Vaporware zutreffen und gerade die Entwicklung der letzten 2-3 Jahre gekonnt ignoriert werden. Fokus auf EA-Spiele, die genau das forcieren, was der Artikel beschreibt: Abzocke. Dass es abseits davon immer noch gute Modelle gibt, die ausgiebiges Anspielen ermöglichen und mit wenig bis gar keinem Geldaufwand einiges an Spaß bereithalten, wird bewusst nur beiläufig erwähnt, konkrete Beispiele bleiben aus.
Stimme ich dir zu. Aber es ging mir nur darum, einen kurzen Überblick in Sachen Abzocke F2P zu gewährleisten. Dafür taugt der Artiekel allemal.

Ich habe auch einiges an F2P Titeln angespielt. Aber auf kompetetiver Ebene in Sachen Online, habe ich noch keinen einzigen guten Titel gefunden. Irgendwelche Anreize?
Slayer123
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Re: Command & Conquer: Soll sich an den Vorgängern orientier

Beitrag von Slayer123 »

also wenn es das f2p hier genauso grandios umsetzt wie bei swtor, spar ich mir den download. ea war, ist und bleibt ne abzockfirma und das todesurteil jeder guten serie und eines jeden guten entwicklers.