Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

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Soraldor
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Beitrag von Soraldor »

Und wenn der Spieleproduzent zeitnah für Demos sorgt, brauchen die Kopierer auch nicht mehr das Argument des Antestens anzuführen.
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greenelve
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Re: Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Beitrag von greenelve »

Ihr Spiel hat sich schlecht verkauft, sie wissen nicht woran es liegt, können ergo das Risiko des Flops nicht kalkulieren bzw. verhindern und demzufolge können sie es sich nicht leisten weitere Titel auf der Plattform zu veröffentlichen, mit der Gewissheit, durch Qualität genug Geld einzunehmen, um den Fortbestand der Firma zu sichern. Inwieweit Kopien eine Ursache für die Verkaufszahlen sind, ist ein leidliches und kaum stichhaltig nachzuweisendes Thema. Wenn aber ein Unternehmen nicht in der Lage ist, Erfolg oder Misserfolg zu kontrollieren und Verkaufszahlen zu reinem Glück mutieren, ist es grob fahrlässig so weiterzumachen.

Ich kann deren Entscheidung verstehen, nachvollziehen und akzeptiere sie, auch wenn ich die Begründung nicht 100% für belegbar halte.
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monotony
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Re: Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Beitrag von monotony »

es wird langsam zeit, dass gerade strauchelnde entwicklerteams mal ein anderes lied spielen.
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Todesglubsch
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Re: Kommentar

Beitrag von Todesglubsch »

Rixas hat geschrieben: Nicht ohne Grund gab es im Westen am ende so gut wie keine neuen Spiele mehr außer von Nintendo und Casualmist.
Also ich konnte mich über Spiele nicht beklagen - und in den USA gab's auch jede Menge Titel, die es aber nie nach Europa geschafft haben. Die ganzen Titel sind zugegeben zwar in der Casualflut untergegangen, aber hey: Siehst es ja hier im Forum, die meisten halten den DS für ein Casualgerät für kleine Kiddies.
killbill200 hat geschrieben: Das lag aber auch an den Preisen, für ein kleines schlechtes Spiel 25-40 Euro!!!!
Die Zielgruppe für die N-Handhelds wahren nun mal 5-14 Jährige und da war der Preis viel zu hoch für ein Spiel, besonders wenn man bedenkt das die Spiele zu 90% schrott waren.
Dementium war ab 18 Jahren, da hätte es deine Zielgruppe schwer gehabt.
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greenelve
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Re: Kommentar

Beitrag von greenelve »

Todesglubsch hat geschrieben:
killbill200 hat geschrieben: Das lag aber auch an den Preisen, für ein kleines schlechtes Spiel 25-40 Euro!!!!
Die Zielgruppe für die N-Handhelds wahren nun mal 5-14 Jährige und da war der Preis viel zu hoch für ein Spiel, besonders wenn man bedenkt das die Spiele zu 90% schrott waren.
Dementium war ab 18 Jahren, da hätte es deine Zielgruppe schwer gehabt.
Vielleicht hat es sich deswegen nicht verkauft. Also Teil 1 hat sich noch verkauft weil die Leute nicht wussten das es ab 18 ist und bei Teil 2 waren sie entsprechend informiert. :ugly:
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Culgan
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Re: Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Beitrag von Culgan »

Was labern die da für ein Mist. Es gibt doch gar keine Piraterie für den 3DS oder habe ich was verpasst?
Der 3DS ist lange genug draußen, da hätten die schon ein Spiel machen können anstatt mal nen Jahr zu warten und dann über nicht existierende Piraterie herzuziehen.

Egal, hauptsache kopierer sind Schuld usw..... das alte Lied.
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WeAllLoVeChaos
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Re: Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Beitrag von WeAllLoVeChaos »

Ich kann dem nur zustimmen. Ich hatte seinerzeit auch ein Modul zum Zocken von Sicherheitskopien auf meinem DS und die Motivation derer "angetester" Spiele auch zu kaufen sank rapide gegen null. Ähnlich bei meiner Wii. Viele, auch ich damals, verlieren die Wertschätzung eines solchen Produkts. Auch wenn die Qualität eines Produktes sowie Marketing und der ganze Mist entscheidend für den Abverkauf eines Titels sind, glaube ich, dass vor allem kleine Software Schmieden unter Piraterie besonders leiden. Während ein Activision einen gewissen Prozentsatz an raubkopierter Call Of Duty Games locker wegstecken kann, ist es bei kleinen Entwicklerfirmen sicherlich nicht so einfach.
Grundsätzlich finde ich aber auch, dass die Entwicklerfirmen dem "Anspielargument" für Raubkopien auch relativ einfach mit einer aussagekräftigen Demo entgegen wirken könnten. Nur wird das oft vernachlässigt, sieht man sich z.B. die handvoll runterladbarer Anspielversionen im E-Shop von Nintendo auf dem 3DS an.
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Lumilicious
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Re: Kommentar

Beitrag von Lumilicious »

Rixas hat geschrieben:
Todesglubsch hat geschrieben:Ob Softwarepiraterie an den schlechten Verkäufen Schuld hat kann ich zwar nicht sagen. Die miese Publisherleistung bei Dementium 2 (sprich: Null Werbung? Hoher Preis), sowie das eher schwache Dementium 1 dürfte sicherlich dazu beigetragen haben.
Dann nimm halt andere Spiele, sie waren bestimmt nicht die einzigen den es so ergangen ist.
Nicht ohne Grund gab es im Westen am ende so gut wie keine neuen Spiele mehr außer von Nintendo und Casualmist.
Und wenn ich in mein Umfeld so schau da sind selbst Flashkarten im Volk bei Leuten welche nicht mal wissen was ein Tablet ist...
Jedes System bekommt gegen ende nur noch "Casualmist", oder zumindest überwiegend. Das liegt nicht an der Piraterie, sondern daran, dass die Majors ihre Entwicklungen auf die nächsten Systeme beschränken (wohl auch im Sinne der Hardware Hersteller). Der Großteil der sehr guten Spiele kommt dann nur noch in Japan raus (vor allem was RPGs angeht).


Die 100000 Exemplare des ersten Teils finde ich schon lächerlich gering, wenn man bedenkt das der DS sich weit mehr als 100 Millionen mal verkauft haben dürfte, als dieses Spiel erschienen ist (2009). Auf den stationären Konsolen hätte man hier von einem Flop gesprochen und es wäre kein Nachfolger erschien. Ich denke deshalb eher, dass man die 100000 nicht als "Erfolg" hätte sehen dürfen... das Spiel hat einfach kaum jemanden angesprochen und die, die es gekauft haben waren nicht begeistert genug um direkt den Nachfolger zu kaufen.

Hinzu kommt der Smartphone/Tablet Markt der um die Zeit richtig angefangen hat zu boomen. Die Erwachsenen dürften hier erst recht nur noch die besten Spiele auf dem DS gekauft haben (so ging es mir jedenfalls... meine letzten Games waren Golden Sun, DQ9, FF4, Ace Attorney, Inazuma 11 und als Import 999 Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors).

Aber naja, Hauptsache man hat nen Schuldigen gefunden. PC Markt lässt grüßen.
mr.digge
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Re: Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Beitrag von mr.digge »

Achso, das Problem erledigt sich, wenn man auf eine andere Plattform ausweicht.. :roll:
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Nightfire123456
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Re: Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Beitrag von Nightfire123456 »

Einige Personen sagen, dass Piraterie zu mehr Verkäufen führen würde, weil die Spiele erst ausprobiert werden können, bevor sie gekauft werden. Aber das ist Blödsinn. Die Prozentzahl der Leute, die Geld für ein Spiel ausgeben wollen, das kostenlos irgendwo verfügbar ist, ist sicherlich sehr klein
Mag Stimmen aber wen bitte interessiert denn die Prozentzahl? Interessanter ist doch viel mehr ob die Leute die sich das Spiel gekauft haben es sich auch gekauft hätten wenn sie es davor nicht hätten testen können.
In hintergedanken habe ich da die Studie die besagt das Leute die raupkopieren mehr Geld für Musik ausgeben als welche die es nicht tun. Warum sollte es bei Spielen anders sein?
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Levi 
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Re: Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Beitrag von Levi  »

Nightfire123456 hat geschrieben: Mag Stimmen aber wen bitte interessiert denn die Prozentzahl? Interessanter ist doch viel mehr ob die Leute die sich das Spiel gekauft haben es sich auch gekauft hätten wenn sie es davor nicht hätten testen können.
[ergänzend]
und umgekehrt: Ob die, die es raubmordkopiert haben, es je überhaupt gekauft hätten, wenns die Möglichkeit nicht gegeben hätte.


Mir persönlich zuviele Wenn und Abers um da irgend eine Rechnung auf zu machen.
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crewmate
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Re: Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Beitrag von crewmate »

 Levi hat geschrieben:
Nightfire123456 hat geschrieben: Mag Stimmen aber wen bitte interessiert denn die Prozentzahl? Interessanter ist doch viel mehr ob die Leute die sich das Spiel gekauft haben es sich auch gekauft hätten wenn sie es davor nicht hätten testen können.
[ergänzend]
und umgekehrt: Ob die, die es raubmordkopiert haben, es je überhaupt gekauft hätten, wenns die Möglichkeit nicht gegeben hätte.


Mir persönlich zuviele Wenn und Abers um da irgend eine Rechnung auf zu machen.
Siehe PC: Alles wird Raubkopiert. Egal ob 50 oder 2 €.
Die Frage ist doch nur ob das Spiel trotz allem Gewinn abwerfen kann oder wenigstens die Entwicklungskosten wieder reinspielen kann. Am DS ist es wegen der Einfachheit eskaliert.

Aber es gibt da auch genug Gegenbeispiele. Bioshock. Amnesia. The Witcher. Grimrock....
Alles kopiert und trotzdem erfolgreich. Weil die Spiele gut sind und das Marketing und die Konsitionen stimmen. Diese 3 Faktoren sind mit die einzigen Kopierschutzmaßnahmen sozusagen die nicht Kundenfeindlich sind.

Und das ist auch das was Jools Watsham meint. So lange sie ein bisschen Geld machen können sie auch weiter machen. Moon und Dementium 2 haben kein Geld gemacht.
dasraupe
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Re: Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Beitrag von dasraupe »

Ich kenne zwar weder Spiel, noch Firma, aber bin ich der Einzige der sich darüber wundert wie die mit der Piraterie argumentieren? Ich meine.. wer sagt denn dass sich die angeblichen Piraten das Spiel kaufen würden wenn die Piraterie nicht möglich wäre?
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Nightfire123456
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Re: Nintendo 3DS: Renegade Kid über 3DS- und DS-Piraterie

Beitrag von Nightfire123456 »

crewmate hat geschrieben:
 Levi hat geschrieben:
Nightfire123456 hat geschrieben: Mag Stimmen aber wen bitte interessiert denn die Prozentzahl? Interessanter ist doch viel mehr ob die Leute die sich das Spiel gekauft haben es sich auch gekauft hätten wenn sie es davor nicht hätten testen können.
[ergänzend]
und umgekehrt: Ob die, die es raubmordkopiert haben, es je überhaupt gekauft hätten, wenns die Möglichkeit nicht gegeben hätte.


Mir persönlich zuviele Wenn und Abers um da irgend eine Rechnung auf zu machen.
Siehe PC: Alles wird Raubkopiert. Egal ob 50 oder 2 €.
Die Frage ist doch nur ob das Spiel trotz allem Gewinn abwerfen kann oder wenigstens die Entwicklungskosten wieder reinspielen kann. Am DS ist es wegen der Einfachheit eskaliert.

Aber es gibt da auch genug Gegenbeispiele. Bioshock. Amnesia. The Witcher. Grimrock....
Alles kopiert und trotzdem erfolgreich. Weil die Spiele gut sind und das Marketing und die Konsitionen stimmen. Diese 3 Faktoren sind mit die einzigen Kopierschutzmaßnahmen sozusagen die nicht Kundenfeindlich sind.

Und das ist auch das was Jools Watsham meint. So lange sie ein bisschen Geld machen können sie auch weiter machen. Moon und Dementium 2 haben kein Geld gemacht.
Wenn das Spiel gut ist können Raubkopien für gute Mundpropaganda sorgen, ist es da nicht spricht sich das dadurch dann aber auch schnell rum. Das größte Problem war wohl das Dementium für die falsche Konsole erschienen ist. Wie fast alle erwachsenen Titel für den DS hat es sich schlecht verkauft, liegt aber eher an der Plattform als an Raubkopierer