Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

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Rabidgames
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Rabidgames »

Dass es ernsthaft Leute gibt, die diese Gier noch verteidigen ...

Vielleicht wisst ihr das ja nicht, aber auch andere Sachen werden gebraucht wieder angeboten:
Bücher, Filme, CDs, Computer, Konsolen, Handies, Kleidung, Autos, Häuser ...

Warum bei Spielen anders verfahren?
Sind Spiele anders oder sind wir einfach nur die dümmsten Konsumenten?
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Kajetan
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Kajetan »

Rabidgames hat geschrieben:Sind Spiele anders oder sind wir einfach nur die dümmsten Konsumenten?
Keine Sorgen, solche Leute gibt es überall :)
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Levi 
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Re: Kommentar

Beitrag von Levi  »

Kajetan hat geschrieben:
 Levi hat geschrieben: es gab ein Urteil dazu, dass man gebrauchte Lizenzen weiterverkaufen darf. Aber wenn das Spiel als "Abo" aufgezogen wird, ähnlich wie Steam es tut, dann ist das auch wieder hinfällig.
Jain. Es gilt im Prinzip auch hier der Erschöpfungsgrundsatz, denn wie im Retail kaufe ich nämlich nicht bei ActiBlizz oder Pupsisoft, sondern ich kaufe bei Valve als Händler ein. Valve müsste mir theoretisch das Recht einräumen meine Nutzungslizenzen weiterveräussern zu können. Ein Urteil eines deutschen Landgerichts (oder Oberlandesgerichts) ist zwar diesbezüglich zum gegenteiligen Schluß gekommen, aber man kann nicht im Retail-Handel so entscheiden und im Download-Bereich (so lange ich nicht direkt beim Hersteller kaufe) anders entscheiden. Hier ist meiner Meinung nach noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Thx für die Aufklärung :) ... warten wir einfach auf das "letzte Wort"
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Zierfish
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Zierfish »

Seit wann sind Spiele wie jedes Konsumgut?

Es gibt industrielle Konsumgüter wie Autos, Fernseher etc.
Es gibt Konsumgüter der Nahrungsmittelindustrie
Es gibt Konsumgüter der Medienbranche: Bücher, CDs und Spiele.

Wenn wir also ernsthaft drüber diskutieren wollen müssen wir es mit Büchern und CDs vergleichen.
Wir dürfen auch keine digitalmärkte vergleichen. iTunes und Steam scheinen ja schon nachhaltig zu funktionieren. Wir vergleichen also altertümlichen Buchdruck, mit Spielen auf CD/DVD/BluRay und Musik auf CDs.

Ferner sind die Märke, Umsätze und Akteure höchstverschieden.
Es macht eben einen Unterschied, ob man ein Buch verkaufen will, welches nach einmaligem lesen plötzlich nur noch 5 statt 15€ wert ist und man für die 5€ doch eher zu faul ist nen Käufer zu suchen.
CDs sind am Markt eigentlich auch fast zu billig um einen Gebrauchtmarkt wie Gamestop zu rechtfertigen. Die schlagen eine Marge von geschätzten 10€ pro Gebrauchttitel auf. Aber wenige würde eine gebrauchte CD für 12€ kaufen noch weniger würden eine CD für 2€ verkaufen.

Ich finde einfach nicht, dass die Märkte und ihre Gegebenheiten tatsächlich vergleichbar sind.
Tomstar234
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Tomstar234 »

Du argumentierst also, dass die Konsumgüter der "alten Medienbranche" eine Art natürlichen Kopierschutz hatten, weil es nicht lukrativ genug war, deren Güter auch tatsächlich zu verkaufen?

Dabei verstehe ich aber nicht, wie diese Tatsache rechtfertigen soll, dass ein ganzer Industriezweig der Ansicht ist, dass er seiner Kundschaft diktieren darf, wie mit seinen Gütern nach dem Kauf umgegangen werden darf. Mir ist schon klar, dass die Softwareindustrie der Meinung ist, kein Gut im klassischen Sinne zu verkaufen, sondern nur ein Nutzungsrecht an seiner Software einräumt. Und genau hier liegt die Krux bei der Sache: Diese juristisch sehr relevante Definition von Software, bzw. deren Nutzungsrechten ist für mich nicht haltbar. Aber so lange wir (als Konsument, aber auch als Staat) diese Definition stillschweigend Anerkennen, ergeben sich daraus eben sehr restriktive Nutzungsbedingungen für uns.
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Kajetan
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Kajetan »

4P|Zierfish hat geschrieben:Seit wann sind Spiele wie jedes Konsumgut?
Warum sollten sie etwas anderes darstellen? Spiele sind wie Bücher, Filme, Mukke und jeder andere digitalisierbare Content. So lange sich Spiele auf physikalischen Datenträgern befinden, so lange müssen sie genauso behandelt werden wie andere Inhalte, die auf physikalischen Datenträgern vertrieben werden. Sprich, der Weiterverkauf MUSS erlaubt sein, weil das mit Musik-CDs und Film-DVDs ja problemlos möglich ist.

Die große Frage, die es nun zu klären gilt: Warum sollen reine Downloads anders behandelt werden? Warum soll der Kunde hier auf etablierte Rechte verzichten und der Anbieter alle Vorteile für sich behalten? Ich denke, dass sich in den kommenden Jahren hierzu eine halbwegs akzeptierte Lösung herauskristallisieren wird, die, wenn man nach diversen Trends in den Empfehlungen von EU- und US-Handelskommissionen geht, den Kunden wieder die Rechte zusprechen werden, die sie bereits jetzt schon haben. Eine restriktive Lösung, die dem Anbieter alles und dem Kunden nichts erlaubt, die mag zwar kurzfristig für den Anbieter von betriebswirtschaftlichem Vorteil sein, hat aber langfristig enorme volkswirtschaftliche Nachteile.
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Wigggenz
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Wigggenz »

Im Grunde erwirbt man doch das Eigentum am Datenträger beim Kauf (und kann den jederzeit weiterverkaufen) und die Lizenzerlaubnis zum Spielen ist doch eine einmalige Dienstleistung... kann man so etwas wie Haareschneiden oder Fensterputzen weiterverkaufen? Nö! :ugly:

Mal im Ernst, gerade die Musik- und Filmindustrie lassen sich mit den Produkten CD und DVD gerade sehr gut mit der Spieleindustrie vergleichen... auch wenn der Preisrahmen ein Anderer ist. Ein höher angesetzter Preisrahmen darf nicht eine Beschneidung von Verbraucherrechten legitimieren. Gerade Filme z.B. haben auch ein riesiges Budget, DVDs (zumindest ohne Extras) kosten im Vergleich zu Spielen trotzdem weniger, selbst wenn man noch einen Kinobesuch beim selben Film hinzuzählt UND können darüber hinaus noch weiterverkauft werden.

Es scheint tatsächlich so, als lassen die Spielekonsumenten einfach am meisten mit sich machen.
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Brakiri
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Brakiri »

4P|Zierfish hat geschrieben:Seit wann sind Spiele wie jedes Konsumgut?

Es gibt industrielle Konsumgüter wie Autos, Fernseher etc.
Es gibt Konsumgüter der Nahrungsmittelindustrie
Es gibt Konsumgüter der Medienbranche: Bücher, CDs und Spiele.

Wenn wir also ernsthaft drüber diskutieren wollen müssen wir es mit Büchern und CDs vergleichen.
Wir dürfen auch keine digitalmärkte vergleichen. iTunes und Steam scheinen ja schon nachhaltig zu funktionieren. Wir vergleichen also altertümlichen Buchdruck, mit Spielen auf CD/DVD/BluRay und Musik auf CDs.

Ferner sind die Märke, Umsätze und Akteure höchstverschieden.
Es macht eben einen Unterschied, ob man ein Buch verkaufen will, welches nach einmaligem lesen plötzlich nur noch 5 statt 15€ wert ist und man für die 5€ doch eher zu faul ist nen Käufer zu suchen.
CDs sind am Markt eigentlich auch fast zu billig um einen Gebrauchtmarkt wie Gamestop zu rechtfertigen. Die schlagen eine Marge von geschätzten 10€ pro Gebrauchttitel auf. Aber wenige würde eine gebrauchte CD für 12€ kaufen noch weniger würden eine CD für 2€ verkaufen.

Ich finde einfach nicht, dass die Märkte und ihre Gegebenheiten tatsächlich vergleichbar sind.
Gut lässt sich das eigendlich mit Medikamenten vergleichen.
Denn beide Güter haben eine grosse Gemeinsamkeit: Sie kosten viel Geld in der einmaligen Entwicklung, ihre Vervielfältigung hingegen ist sehr preiswert.

Eine Dosis moderner Zytostatika kostet um die 4000-8000€ pro Dosis. Die Herstellungskosten hingegen liegen meist im einstelligen bis zweistelligen Euro-Bereich.

Spiele sind immaterielle Konsumgüter, deren Entwicklungskosten, warum auch immer, mittlerweile in den Bereich von Hollywood-Blockbustern vorstossen. Wenn ich sehe, dass COD-Teile mehr Umsatz generieren, als die 3 HdR-Filme zusammen, dann ist das eine klare Ansage, welchen Stellenwert Computerspiele schon erreicht haben.
Umso weniger ist es nachvollziehbar, warum grade diese Branche beständig versucht sich aus den normalen Marktmechanismen und Marketingstrategie zu entziehen (ohne zu lernen, wie das die Musik und Filmindustrie gemacht hat), und auf Teufel komm raus versucht, vermeintliche Löcher, die keine sind, mit fragwürdigen Initiativen, DRMs und Patenten zu stopfen.

Ich behaupte: Die ETs der grossen Publisher haben keine Ahnung was Markt bedeutet. Dort sind absolute Amateure am Werk, die weder etwas von Spieldesign verstehen, noch von Controlling/Qualitätssicherung/Produktionsmanagement.

Es wird Zeit, dass diese "Grossen" sich überleben und sterben.
wie Kajetan auch oft sagt, denke ich auch, dass es nurnoch eine Frage der Zeit ist, bevor sich der Markt erneut selbst bereinigt.
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brent
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von brent »

4P|Zierfish hat geschrieben:
Ich finde einfach nicht, dass die Märkte und ihre Gegebenheiten tatsächlich vergleichbar sind.
Also heißt es in Zukunft "Spiele kann man halt einfach nicht gebraucht verkaufen, die sind eben so"?
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sYntiq
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von sYntiq »

Wigggenz hat geschrieben:Es scheint tatsächlich so, als lassen die Spielekonsumenten einfach am meisten mit sich machen.
Jein.

Auf der einen Seite gebe ich dir Recht. Spielekonsumenten sind in vielen Dingen einfach komplett verblödet. Solange sie "IHR" Spiel spielen können nehmen sie dafür fast alles in Kauf.

Aber: Guck dir mal die Nutzungsbedingungen vieler DVDs/BluRays etc an. Was die Hersteller dir da alles so verbieten ist auch nicht mehr normal. (Wusstest du zB. dass du dich, wenn es nach dem Willen der Filindustrie geht, schon in der Illegalität bewegst, wenn du eine von dir gekaufte DVD zu Freunden mitnimmst um sie dort mit denen zu gucken? Oder dass du UMD-Filme auf der PSP nicht unterwegs in Bus und Bahn gucken darfst?) Nur: Im Gegensatz zur Spieleindustrie, hat die Filmindustrie (derzeit) gar nicht die Möglichkeit diese Verbote auch technisch durchzusetzen und zu überwachen. Ich vermute aber mal: Wenn sie diese Möglichkeit hätte, würde der DVD/BluRay-Kauf trotzdem nicht einbrechen sondern die Leute würden einfach weiterkaufen und gucken.
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Ti.Rocco
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Ti.Rocco »

dobpat hat geschrieben:Kann man als PC spieler nur müde seufzen.

Sind wir doch schon in den Genuß gekommen seit es Steam und dergleichen DRM Portale gibt.
Mitllerweile ganz normal das man nix mehr verkaufen kann.

Das es auch bei Konsolen unterbunden wird war doch klar.
Hat sich auf dem PC durchgesetzt, weil sich keiner beschwert hat. Das gleiche wird halt auch im Konsolenmarkt passieren.

Außer einer mit richtig viel Geld und Zeit fängt an zu klagen. Aber das muss wohl schon ne Firma machen.
Ne Privatperson kann es sich wohl kaum leisten.
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Kajetan
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Kajetan »

Brakiri hat geschrieben:Ich behaupte: Die ETs der grossen Publisher haben keine Ahnung was Markt bedeutet. Dort sind absolute Amateure am Werk, die weder etwas von Spieldesign verstehen, noch von Controlling/Qualitätssicherung/Produktionsmanagement.
Was die fachlichen Qualitäten bezüglich der Herstellung eines Spieles betrifft, da muss ich Dir voll udn ganz rechtgeben. Was sich da auf Spitzenebene und im mittleren Management an Wirtschafts-MBAs tummelt, die alles, aber auch wirklich ALLES nur aus ihrer betriebswirtschaftlichen, Excel- und Powerpoint-gefilterten Sicht betrachten, das ist langfristig enorm schädlich für ein solide geführtes Unternehmen, welches seinen wirtschaftlichen Erfolg mit hoher Kundenzufriedenheit und nachhaltigen Kundenbeziehungen erzielt.

Doch leider haben vor allem bei den Majors seit mehr als zehn Jahren, seit dem Beginn des großen, großen Videospiel-Booms mit jährlich zweistelligen Zuwachsraten, nur noch die Investoren das Sagen. Kotick, Riccitiello, Guillemot und Co. sind nämlich nur den Investoren gegenüber verantwortlich. Mitarbeiter und Kunden sind da nur eine zu verbrauchende Ressource, einziges Ziel ist das stete Steigern des Umsatzes, um darüber den Aktien-Kurs hoch zu halten.
Es wird Zeit, dass diese "Grossen" sich überleben und sterben.
wie Kajetan auch oft sagt, denke ich auch, dass es nurnoch eine Frage der Zeit ist, bevor sich der Markt erneut selbst bereinigt.
Nichts ist für die Ewigkeit :) Nein, gerade die Majors sind in einer vertrackten Situation, weil der Markt nicht mehr das Umsatzwachstum erzeugen kann, welcher notwendig wäre, damit die Investoren Gewinn erzielen können. Ein solider, Jahr für Jahr erwirtschafteter, regelmäßiger Gewinn ist für diese Finanzanleger NICHT VON INTERESSE. Es darf, es MUSS nur Wachstum sein.

Weil das aber nicht mehr so einfach ist wie noch vor zehn Jahren, verfallen die Majors Jahr für Jahr auf immer abstrusere Ideen, um die Investoren dennoch bei Laune halten zu können. Jetzt ist es der achso gefährliche Gebrauchtmarkt, der "bekämpft" werden muss. Dass dies alles ja nicht wirklich hilft, spielt erstmal keine Rolle, es geht hier nur um Zeitgewinn, bis die Blase platzt und die großen Investoren ihre Anteile verkaufen und sich für sie lohnendere Beteiligungen in anderen Branchen suchen. Was natürlich äusserst fatal für Firmen ist, die ohne das frische Geld durch Investoren ihren Betrieb und ihre Strukturen nicht aufrechterhalten können, die erst enstanden sind WEIL die Großinvestoren damals im Spielebereich eingestiegen sind.

Komplett verschwinden werden die Majors wohl nicht, aber der Ausstieg vieler Investoren ist nur noch eine Frage der Zeit. Selbst die neue Konsolengeneration wird nicht als der Heilsbringer betrachtet. Es hat schon seinen Grund, dass Mitte letzten Jahres Gerüchte bekannt wurden, Vivendi suche Käufer für die die ActiBlizz-Beteiligungen, die Vivendi noch hält. Die Blase platzt zwar nicht, aber die Luft entweicht bereits aus vielen kleinen Löchern.

Was gut ist, denn wir Spieler können davon nur profitieren. Wenn wieder Spiele gemacht werden, die tatsächlich gespielt werden wollen, weil die Firmen unser Geld haben wollen und nicht nur interaktive Geldanlageobjekte nach Schema F, damit der Kurs der Aktie steigt.
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Master Chief 1978
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Master Chief 1978 »

Tja wenn Sony seine Produkte nicht mehr an mich loswerden möchte bitte!
Ich werden den Teufel tun und so etwas unterstützen, das hört ja nicht unbedingt bei Spielen auf, wer sagt denn das Sony dieses System nicht auch bei Filmen (BRD&DVD) und Musik CD´S einsetzt?

Naja SCE steht sicher nicht so gut da im Moment da muss man natürlich alles tun um die Einnahmen zu sichern. Nur weniger Gebrauchtmarkt heißt ja nicht automatisch mehr Gewinn, gibt bestimmt genug Spieler die sich zwar die Konsole Original kaufen die Spiele aber nur Gebraucht weil sie sonst einfach zu teuer wären.

Oder Spieler die sich ein Spiel kaufen weil sie es vorher von einem Kumpel geliehen hatten, fällt dann alles weg folglich weniger Verkaufte Soft und Hardware. Erstmal abwarten, nur weil sie ein Patent hben heißt es ja noch nicht das die Technik auch sofort in der nächsten Konsole zum Einsatz kommt.
Harry Bosch
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Harry Bosch »

Viele Gamer kaufen auch oft spontan eine Spieleneuheit und verkaufen sie bei Nichtgefallen einfach schnell wieder und haben kaum Geldverlust. Das würde sich dann auch ändern. Keine Spontankäufe mehr, erst Recherche in Tests, Foren, Lets-Plays etc., ob sich die Anschaffung wirklich lohnt. Das kann nicht im Interesse der Publisher sein.
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Nuracus
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Re: Sony: Patent gegen Gebrauchtspiele

Beitrag von Nuracus »

4P|Zierfish hat geschrieben: Außerdem verstehe ich den Charme von Gebrauchtspielen heute kaum. Bei Amazon habe ich schon Neuspiele für einen geringeren Preis als das Gebrauchtspiel bei Gamestop bekommen. Und von UK Importen hab ich noch gar nicht geredet.
Gamestop ist bei weitem nicht der einzige, aber sicherlich einer der teuersten Gebrauchtspielhändler.

Ich selber bestelle ungemein gerne bei reBuy, allein schon deren Auswahl an PS3-Titeln für unter 10 € ist riesig.
Klar haben die da auch die üblichen 89 Cent-Fifa 09, aber Motorstorm für 3 € oder Mirror's Edge, Killzone 2, Kane & Lynch für unter 5 € Virtua Fighter 5, Legends of Wrestlemania, Bioshock für unter 6 €, Resident Evil 5, Bionic Commando, Red Faction Guerilla für 6-8 € ...

Preise schwanken, aber zeig mir ehrlich mal, wo solche Preise keinen Charme versprühen.