Mit einem Mann konnte er Diskussionen führen, auch mit gegensätzlichen Standpunkten. Sobald eine Frau daherkam war plötzlich Schluß mit Lustig, weil ... Frauen haben davon keine Ahnung und basta. Und wenn sie es haben, dann bricht das Weltbild zusammen und es wird wild um sich geschlagen. Er war übrigens glücklich verheirat, mit einem Kind. Kein unangenehmer Mensch, ganz im Gegenteil. Halt nur ein MASSIVES Problem mit Frauen in seinem Beruf.shriimpyy hat geschrieben:Scheint ja echt ein toller Mensch zu sein.
Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
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- Kajetan
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Drama Queen
Wenn man sich die Credits nach nem Spiel anschaut gibts demnach schon reichlich Frauen in der Branche. Auch in mehr oder weniger Führungs/Schlüsselpositionen.
bissel Ungleichgewicht ist halt immer
Es ist bestimmt schwieriger, wenn man als Mann in einem Nagelstudio arbeiten möchte
Wenn man sich die Credits nach nem Spiel anschaut gibts demnach schon reichlich Frauen in der Branche. Auch in mehr oder weniger Führungs/Schlüsselpositionen.
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- greenelve
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Ja das sind die üblichen Klischees über Rollenverteilung. Wobei den Männern noch ein zusätzliches "Du nimmst mir meine Macht nicht weg"-Angst dazu kommt. Leben wir seit Tausenden Jahren in einer patriarchalischen Gesellschaft und seitdem haben die Männer die Hose an und wollen sie nicht teilen. Grob gesagt, wir verändern unser Denken ja durch Zeitgeist. Immerhin war in der Steinzeit die Frau ganz oben, matriarchalische Gesellschaft, Frauen fähig zu einem Wunder...Scipione hat geschrieben:
bissel Ungleichgewicht ist halt immer
Es ist bestimmt schwieriger, wenn man als Mann in einem Nagelstudio arbeiten möchte
In meinen Augen wird statt Gleichberechtigung auf viel zu oft auf Erhöhung der Frauenrechte gekämpft, anstatt wirklich gleiche Berechtigung zu schaffen. :/ (kommt eben daher, das wir es nicht mehr anders kennen, als das der Mann das sagen hat.)
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johndoe553505
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Aber es git doch Jade Raymond?! 
- greenelve
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Die sehr oft in der Werbung zu AC zu sehen war. WoW hatte dafür bekannte Schauspieler genommen. :/Meisterdieb1412 hat geschrieben:Aber es git doch Jade Raymond?!
Es gibt Frauen in der Branche, auch sehr erfolgreiche. Sie bemängelt eher den Umgang seitens Männer und damit den erschwerten Einstieg, bis hin zum Erfolg.
- Wizz
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Kann ich aus persönlichen Erfahrungen nicht bestätigen.
Sicher die Frauenquote der Studiengänge unserer Fakultät für Informatik ist auch immer grottenschlecht, aber von denen die sich bewusst für die "Feinddomäne" entschieden haben, kommen prozentual meistens auch viel mehr durch als bei den Herren der Schöpfung.
Die sind sich nämlich oftmals wesentlich weniger m Klaren was so auf sie zukommt, weswegen wir in den ersten Semestern ja auch immer Durchfallquoten von 70-90% haben.
Aber natürlich sehe ich ein, dass anekdotische Beispiele halt immer nicht sehr aussagekräftig sind.
Trotzdem bin ich davon überzeugt: wer heutzutage Karriere machen will, Ehrgeiz und Selbstvertrauen mitbringt, sowie bereit ist die enstprechenden Opfer zu bringen, wird Karriere machen. Geschlecht hin oder her.
Sicher die Frauenquote der Studiengänge unserer Fakultät für Informatik ist auch immer grottenschlecht, aber von denen die sich bewusst für die "Feinddomäne" entschieden haben, kommen prozentual meistens auch viel mehr durch als bei den Herren der Schöpfung.
Die sind sich nämlich oftmals wesentlich weniger m Klaren was so auf sie zukommt, weswegen wir in den ersten Semestern ja auch immer Durchfallquoten von 70-90% haben.
Aber natürlich sehe ich ein, dass anekdotische Beispiele halt immer nicht sehr aussagekräftig sind.
Trotzdem bin ich davon überzeugt: wer heutzutage Karriere machen will, Ehrgeiz und Selbstvertrauen mitbringt, sowie bereit ist die enstprechenden Opfer zu bringen, wird Karriere machen. Geschlecht hin oder her.
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Heruwath
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Es liegt nicht an Männern oder Frauen. Es liegt ganz einfach an den einzelnen Persönlichkeiten. Da die branche von Männern dominiert wird erscheint es so als ob die Frauen benachteiligt seien. Dabei ist es egal ob Mann oder Frau. Wenn jemand gut ist, dann entsteht Neid. Wieso muss Sie es zu einem Problem der Geschlechter machen. Warum bezieht sie es nicht auf die Person anstatt auf das Geschlecht? Ich glaube sie selbst ist auf den Geschlechterkampf gefixt und leitet alles in diese Richtung. Ich kenne zig Leute, die Frauen respektieren. Leute, die sich mehr Frauen in der branche wünschen. Ich kenne Männer die es nicht tun und diese Einstellung ist nicht auf die games branche beschränkt. Genauso kenne ich Frauen, die Männer mobben und das ist auch nicht auf einen einzelnen Bereich beschränkt. Hier haben wir das selbe System wie schon beim Rassismus. Natürlich gibt es das, aber man kann es nicht einfach auf einen Bereich oder eine Gesellschaft erweitern. Es ist immer ein Person und nicht eine ganze Industrie. Also warum das ganze verallgemeinern? Stimmungsmache? Mädels seid stark egal wo ihr arbeitet oder was ihr macht. Mobbing existiert überall und ist nicht geschlechtbezogen. Schaut mal über den Tellerrand hinaus und verallgemeinert nicht Sachen sofort nur weil es andere tun. Damit werdet ihr nichts erreichen. Zumindest nicht bei Leuten, die nicht auf solche Sachen fixiert sind.
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Kommentar
So lange die involvierten Frauen aus den Spielen kein "alle Leute im Spiel sind Bisexuell und verhalten sich immer politisch korrekt um weder Frauen noch Männer zu beleidigen"-Spiel machen, wie es bei Bioware dank Schreibergrößen wie Jennifer Hepler geworden ist, soll es mir recht sein.
Verstehe sowieso nicht, wieso es diese geschlechtsspezifischen Unterschiede immer noch gibt. Ist ja nicht so, dass weibliche Programmierer körperlich nicht dazu in der Lage wären...
Verstehe sowieso nicht, wieso es diese geschlechtsspezifischen Unterschiede immer noch gibt. Ist ja nicht so, dass weibliche Programmierer körperlich nicht dazu in der Lage wären...
- Wigggenz
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Immer direkt Frauenfeindlichkeit zu unterstellen...
Zunächst einmal, denke ich, dass die Unterrepräsentation von Frauen in erster Linie an mangelndem Interesse schon an Videospielen im Allgemeinen, und an der Entwicklung von Videospielen im Besonderen liegt. Ich möchte auf keinen Fall unsachlich verallgemeinern, aber ich habe da nunmal eine völlig einseitige Erfahrung. Auch wenn man es uns anders verkaufen möchte. Ich meine, ich kenne im echten Leben ganz genau zwei Frauen, die sich für mehr Spiele als nur Just Dance &Co., Harvest Moon und ein paar Android/IOS und Facebook-Spiele interessieren- aber für Entwicklung?-keine Spur. Von den Männern, die ich kenne, zocken fast alle (unter 30) gerne auch viel über die oben genannten "casual-casual-games" hinaus und einige sind auch an der Entwicklung interessiert und eine Handvoll hat es sogar drauf. Das ist nicht sexistisch gemeint. Ich weiß, dass mir das nun einige unterstellen wollen, aber so ist nunmal meine Erfahrung. Und online habe ich erst 2 Frauen "angetroffen", nachdem ich nun schon seit ein paar Jahren online spiele, beide male im Voicechat von Spielen, das waren Einzelfälle und lagen ca. 1 Jahr auseinander. Wer von sich online beim Chatten einfach behauptet hat, ne Frau zu sein (und das war selten genug, höchstens 20 mal von etlichen verschiedenen Leuten mit denen man so im Laufe der Jahre chattet), dem habe ich meistens nicht geglaubt (denn das war zumeist in MMOs und da wird ständig bei sowas rumgelogen) - Rule 30, rule 29 und so.
Außerdem denke ich nicht, dass den Frauen bewusst feindlich begegnet wird. Zumindest nicht generell (verallgemeinern sollten man eh nie). Wenn offensichtlich Talent und Hingabe bei der Arbeit ignoriert oder nicht gewürdigt werden, liegt es zumindest nach einer ersten Vermutung von mir nicht an gezielter Diskriminierung, sondern daran, dass die Diskriminierenden ohne Grund ihren eigenen Wert angegriffen sehen - weil plötzlich jemand im eigenen Berufsumfeld auftaucht, von dem man das nie erwartet hätte, was einen völlig unvorbereitet treffen kann.
Zunächst einmal, denke ich, dass die Unterrepräsentation von Frauen in erster Linie an mangelndem Interesse schon an Videospielen im Allgemeinen, und an der Entwicklung von Videospielen im Besonderen liegt. Ich möchte auf keinen Fall unsachlich verallgemeinern, aber ich habe da nunmal eine völlig einseitige Erfahrung. Auch wenn man es uns anders verkaufen möchte. Ich meine, ich kenne im echten Leben ganz genau zwei Frauen, die sich für mehr Spiele als nur Just Dance &Co., Harvest Moon und ein paar Android/IOS und Facebook-Spiele interessieren- aber für Entwicklung?-keine Spur. Von den Männern, die ich kenne, zocken fast alle (unter 30) gerne auch viel über die oben genannten "casual-casual-games" hinaus und einige sind auch an der Entwicklung interessiert und eine Handvoll hat es sogar drauf. Das ist nicht sexistisch gemeint. Ich weiß, dass mir das nun einige unterstellen wollen, aber so ist nunmal meine Erfahrung. Und online habe ich erst 2 Frauen "angetroffen", nachdem ich nun schon seit ein paar Jahren online spiele, beide male im Voicechat von Spielen, das waren Einzelfälle und lagen ca. 1 Jahr auseinander. Wer von sich online beim Chatten einfach behauptet hat, ne Frau zu sein (und das war selten genug, höchstens 20 mal von etlichen verschiedenen Leuten mit denen man so im Laufe der Jahre chattet), dem habe ich meistens nicht geglaubt (denn das war zumeist in MMOs und da wird ständig bei sowas rumgelogen) - Rule 30, rule 29 und so.
Außerdem denke ich nicht, dass den Frauen bewusst feindlich begegnet wird. Zumindest nicht generell (verallgemeinern sollten man eh nie). Wenn offensichtlich Talent und Hingabe bei der Arbeit ignoriert oder nicht gewürdigt werden, liegt es zumindest nach einer ersten Vermutung von mir nicht an gezielter Diskriminierung, sondern daran, dass die Diskriminierenden ohne Grund ihren eigenen Wert angegriffen sehen - weil plötzlich jemand im eigenen Berufsumfeld auftaucht, von dem man das nie erwartet hätte, was einen völlig unvorbereitet treffen kann.
- gracjanski
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Was für ein stuss. Als ob Männer und Frauen gleich wären, typischer Kommunismusschwachsinn. Wir sind ungleuich, haben versch. Stärken und schwächen und die sollte man respektieren und darauf aufbauen. Wir männer sind nun mal etwas machtorientiert, na und? Dafür neigen wir weniger zum totlabern und durchzicken. Desweiteren haben wir Männer seit ca. 30 Jahren nicht mehr die Hosen an, sondern sind immer Täter, immer schuldig, Deppen der Nation und sowieso Arschlöcher. Frauen an der Macht und das soll Wunder verbringen? ja, genau und der Weichnachtsmann lebt auchgreenelve hat geschrieben:
Ja das sind die üblichen Klischees über Rollenverteilung. Wobei den Männern noch ein zusätzliches "Du nimmst mir meine Macht nicht weg"-Angst dazu kommt. Leben wir seit Tausenden Jahren in einer patriarchalischen Gesellschaft und seitdem haben die Männer die Hose an und wollen sie nicht teilen. Grob gesagt, wir verändern unser Denken ja durch Zeitgeist. Immerhin war in der Steinzeit die Frau ganz oben, matriarchalische Gesellschaft, Frauen fähig zu einem Wunder...
Sehr schön. Wenn du diesen Gedanken weiter verfolgst, wirst du verstehen, was Feminismus und dieser Genderwahn in Wahrheit ist. Ich schätze du hast es schon begriffen, dass es schon seit Jahrzehnten Gleichberechtigung gibt, jedoch die Frauenrechte so Überhand genommen haben, dass heutzutage die Männer passiv diskriminiert werden. Frauenquote ist dabei der Höhepunkt dieser menschenverachtenden Ideologie. Jetzt forsche nur noch weiter, wer dahinter steckt (nein, nicht unbedingt Frauenrechtlerinnen), warum usw. Dann wird klar, wie die Politik funktioniert.greenelve hat geschrieben:In meinen Augen wird statt Gleichberechtigung auf viel zu oft auf Erhöhung der Frauenrechte gekämpft, anstatt wirklich gleiche Berechtigung zu schaffen. :/
- gracjanski
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
da brauchst du nicht mal nur deine Erfahrung heranzuziehen. Frauen interessieren sich nun mal mehr für soziale Berufe: wo man mit Menschen arbeitet und nicht technisch. In den nördlichen europ. Staaten ist der Genderwahn noch viel schlimmer als in Deutschland und dort gibt es schon die ersten Schritte um diesen Müll wieder zu beseitigen, da es bullshit ist: Auch nach jahrelanger Propaganda, wonach auch Mädchen z.b. techn. Berufe ergreifen sollen, sind die Mädels dort genauso unterrepräsentiert wie in anderen Ländern, sogar noch weniger repräsentiert als in der 3. Welt (die doku müsste auf youtube zu sehen sein). Jetzt habe ich 2 Frage: Wer hat die passive Diskriminierung von Männern sofort verstanden? -> GlückwunschWigggenz hat geschrieben:Immer direkt Frauenfeindlichkeit zu unterstellen...
Zunächst einmal, denke ich, dass die Unterrepräsentation von Frauen in erster Linie an mangelndem Interesse schon an Videospielen im Allgemeinen, und an der Entwicklung von Videospielen im Besonderen liegt. Ich möchte auf keinen Fall unsachlich verallgemeinern, aber ich habe da nunmal eine völlig einseitige Erfahrung. Auch wenn man es uns anders verkaufen möchte. Ich meine, ich kenne im echten Leben ganz genau zwei Frauen, die sich für mehr Spiele als nur Just Dance &Co., Harvest Moon und ein paar Android/IOS und Facebook-Spiele interessieren- aber für Entwicklung?-keine Spur. Von den Männern, die ich kenne, zocken fast alle (unter 30) gerne auch viel über die oben genannten "casual-casual-games" hinaus und einige sind auch an der Entwicklung interessiert und eine Handvoll hat es sogar drauf. Das ist nicht sexistisch gemeint. Ich weiß, dass mir das nun einige unterstellen wollen, aber so ist nunmal meine Erfahrung. Und online habe ich erst 2 Frauen "angetroffen", nachdem ich nun schon seit ein paar Jahren online spiele, beide male im Voicechat von Spielen, das waren Einzelfälle und lagen ca. 1 Jahr auseinander. Wer von sich online beim Chatten einfach behauptet hat, ne Frau zu sein (und das war selten genug, höchstens 20 mal von etlichen verschiedenen Leuten mit denen man so im Laufe der Jahre chattet), dem habe ich meistens nicht geglaubt (denn das war zumeist in MMOs und da wird ständig bei sowas rumgelogen) - Rule 30, rule 29 und so.
2. Warum gibt es bei den typisch männlichen Berufen trotzdem mehr Männer als Frauen im Vergleich zur dritten Welt? Was sagt das aus?
Wer alles nicht verstanden hat -> du wählst die Grünen oder gleich die Kommunisten, richtig?
- Oldholo
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Eines der Probleme ist m.E.n. die mangelnde Selbstverständlichkeit. Eine Frau in MINT-Berufen (oder -Ausbildungen) muss sich wieder und wieder für ihre bloße Existenz dort rechtfertigen, sie muss sich beweisen, sich erklären und Vorurteile über sich ergehen lassen.Wizz hat geschrieben: Trotzdem bin ich davon überzeugt: wer heutzutage Karriere machen will, Ehrgeiz und Selbstvertrauen mitbringt, sowie bereit ist die enstprechenden Opfer zu bringen, wird Karriere machen. Geschlecht hin oder her.
Hier mal z.B. aus der PCG 8/12 über Jade Raymond:
Frauen in Gaming und Informatik allgemein gelten erstmal entweder als Anhängsel ("Bist du mit deinem Freund hier?") oder "Geek, weil's gerade in ist" ("Hat Angry Birds gespielt; Nennt sich jetzt Geek"), bis das Gegenteil bewiesen ist. Und selbst dann wird das wieder und wieder und mit völlig absurden Kriterien geprüft.Thorsten erinnert sich: Investigativer Journalismus kann ins Auge gehen: Zum Beispiel dann, wenn man Jade Raymond in einem Interview fragt, ob sie nur wegen ihres schönen Aussehens so berühmt ist. Die Frau wollte danach keine Frage mehr beantworten und der zuständige PR-Mann von Ubisoft sagte mir: "Sie hasst dich!"
Frauen wie Jade Raymond haben sich erfolgreich ihren Platz erkämpft, nur muss man halt ankreiden, dass sie auf diese Weise überhaupt erst darum kämpfen mussten, während das bei Männern alles überhaupt nicht hinterfragt wird.
Insofern denke ich schon, dass das ein Problem ist, an welchem mensch arbeiten muss.
@gracjanski:
"Passive Diskriminierung" (oder "Reverse Discrimination") ist der größte Unsinn, den Mann so als Argument gegen Feminismus heranziehen kann. Ein Mythos, der auf der Annahme beruht, dass Männer die Privilegien, die Frauen nun anerkannt werden sollen, nicht selbst bereits seit Anfang an besitzen würden. Erkläre mir mal, wo Männer in Deinen Augen diskriminiert werden.
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- gracjanski
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Quatsch. Männer in Kindergärten... was meinst, du was den Leuten durch den Kopf geht... Männer als Friseur oder in der Mode -> schwul. Wie schon oben gesagt, Weiber können sich heutzutage nur besser verkaufen und ihren standpunkt durchsetzen, deswegen sind sie zurzeit an der Macht.Oldholo hat geschrieben: Frauen wie Jade Raymond haben sich erfolgreich ihren Platz erkämpft, nur muss man halt ankreiden, dass sie auf diese Weise überhaupt erst darum kämpfen mussten, während das bei Männern alles überhaupt nicht hinterfragt wird.
Insofern denke ich schon, dass das ein Problem ist, an welchem mensch arbeiten muss.
- Oldholo
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Re: Spielkultur: Kim Swift: Aufruf an weibliche Entwickler
Das sind weitere Probleme durch Überrepräsentation bestimmter Geschlechter oder Stereotypen in bestimmten Berufen. Dadurch, dass es weitere Baustellen gibt, werden die Einzelnen aber nicht weniger problematisch. "Hier verhungern Menschen, aber dort drüben verhungern noch mehr, also lassen wir doch alle zusammen verhungern!" wäre eine Analogie dazu, die evtl. deutlich macht, wie unsinnig so eine Argumentation ist.gracjanski hat geschrieben: Quatsch. Männer in Kindergärten... was meinst, du was den Leuten durch den Kopf geht... Männer als Friseur oder in der Mode -> schwul.
"Weiber"? "An der Macht"?gracjanski hat geschrieben:Wie schon oben gesagt, Weiber können sich heutzutage nur besser verkaufen und ihren standpunkt durchsetzen, deswegen sind sie zurzeit an der Macht.
Jetzt warte ich nur noch darauf, dass Du "Femnazis" schreibst, dann weiß ich Bescheid.
