Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter-Genre und die Gegenbewegung
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- muecke-the-lietz
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
man kann es ja auch drehen und wenden wie man will, aber der mms dominiert derzeit veraufstechnisch den fps bereich. punkt. da gibt es eigentlich nichts zu diskutieren, denn die verkaufszahlen von cod und bf + deren adons und mappacks sprechen bände.
ebenso ist die entwicklung der schwachsinns shooter ala gears of war, serious sam 3, duke nukem forever usw. nicht von der hand zu weisen. denn dieser military style + sprinten + ernsthafte düstere geschichte + begrenzung der zu tragenden waffen und zum teil regeneratives heilsystem können ihre herkunft nicht leugnen. halo war zwar eines der ersten spiele, welches diese elemente einer breiten masse zugänglich gemacht hat, aber spätestens ab cod 2 und später modern warfare war das kind eigentlich in den brunnen gefallen.
und es geht hier ja nicht nur um das setting, sondern um die ausrichtung der heutigen fps... und da lassen wir jetzt mal bitte alle third person shooter raus, die mir hier zu oft genannt wurden... ich habe zwar gears erwähnt, da ging es aber nur um den einfluss seitens cod.
natürlich gibt es alternativen, aber man, hard resest suckt und ist nur im vollsuff witzig und andere genannte beispiele wie dishonored und hitman sind keine egoshooter, ebenso wenig wie vanquish. dishonored ist ein thief clon mit ner stärkeren action betonung und hitman soll sowas wie ein stealth/assassinen spiel sein, hat mit egoshootern also mal gar nichts am hut.
und mal nur so zur vielfalt und zur dominanz von doom. ich weiß, dass es manchmal schwer ist, zu verstehen, dass es zwischen doom 1 und call of duty modern warfare ein paar jahre gab, aber so ist es einfach.
der 3d shooter hatte mitte/ende der neunziger und anfang - mitte der 2000er einfach mal ne hochphase, die sich nicht leugnen lässt. da sind so unglaublich viele und unterschiedliche spiele erschienen, dass man gar nicht alle auflisten kann.
aber turok 1 - 3, golden eye, perfect dark, blood 2, daikatana, half life 1 + 2, doom 3, prey, kiss psycho circus, rainbow six, unreal + unreal tournament, quacke 1 - 3 (4 war auch witzig), f.e.a.r., return to castle wolfenstein, halo, far cry, crysis, marathon, killzone, moh, cod, letztlich ja auch thief, system shock 2 und deus ex (ich weiß, dass das ein bisschen schwierig und unsinnig ist) und so viele mehr, sprechen einfach mal ne eigene sprache.
denn erstens könnte man diese liste beliebig ergänzen und zweitens fällt doch vor allem mal auf, dass es so gut wie nie eine direkte dominanz gab. natürlich haben sich einige shooter besser verkauft als andere, natürlich wurden einige wegweisende elemente von anderen spielen übernommen, aber was setting, umfang, waffen, gameplay, grafik, sound, musik, story, etc. anging, waren die spiele einfach extrem einzigartig und vor allem mal, waren sie der mainstream.
wer heute halbwegs ordentliche shooter will, schwimmt irgendwie auf ner strangen retro welle mit, versucht sich mit etwas kleineren produktionen wie painkiller, hard reset, vermisst aber das ganz große ding.
klar, wir haben wir einige ausnahmen, aber diese werden dann auch entweder zu tode kopiert, werden ausgeschlachtet, oder übernehmen verhasste elemente wie automatisches heilen und begrenzte/unbegrenzte anzahl an waffen (je nachdem halt). und durch die ut engine sehen diese spiele dann auch noch alle irgendwie gleich aus.
erinnert euch mal an das turok desaster für die ps360 - der war ein soldat in einem schlauchshooter, mit kontextsensitiven hinrichtungen nach dem anschleichen - wtf, das war ne 1:1 kopie von einem mms, superdreist. und da soll mal noch einer die dominanz der militärshooter leugnen.
ebenso ist die entwicklung der schwachsinns shooter ala gears of war, serious sam 3, duke nukem forever usw. nicht von der hand zu weisen. denn dieser military style + sprinten + ernsthafte düstere geschichte + begrenzung der zu tragenden waffen und zum teil regeneratives heilsystem können ihre herkunft nicht leugnen. halo war zwar eines der ersten spiele, welches diese elemente einer breiten masse zugänglich gemacht hat, aber spätestens ab cod 2 und später modern warfare war das kind eigentlich in den brunnen gefallen.
und es geht hier ja nicht nur um das setting, sondern um die ausrichtung der heutigen fps... und da lassen wir jetzt mal bitte alle third person shooter raus, die mir hier zu oft genannt wurden... ich habe zwar gears erwähnt, da ging es aber nur um den einfluss seitens cod.
natürlich gibt es alternativen, aber man, hard resest suckt und ist nur im vollsuff witzig und andere genannte beispiele wie dishonored und hitman sind keine egoshooter, ebenso wenig wie vanquish. dishonored ist ein thief clon mit ner stärkeren action betonung und hitman soll sowas wie ein stealth/assassinen spiel sein, hat mit egoshootern also mal gar nichts am hut.
und mal nur so zur vielfalt und zur dominanz von doom. ich weiß, dass es manchmal schwer ist, zu verstehen, dass es zwischen doom 1 und call of duty modern warfare ein paar jahre gab, aber so ist es einfach.
der 3d shooter hatte mitte/ende der neunziger und anfang - mitte der 2000er einfach mal ne hochphase, die sich nicht leugnen lässt. da sind so unglaublich viele und unterschiedliche spiele erschienen, dass man gar nicht alle auflisten kann.
aber turok 1 - 3, golden eye, perfect dark, blood 2, daikatana, half life 1 + 2, doom 3, prey, kiss psycho circus, rainbow six, unreal + unreal tournament, quacke 1 - 3 (4 war auch witzig), f.e.a.r., return to castle wolfenstein, halo, far cry, crysis, marathon, killzone, moh, cod, letztlich ja auch thief, system shock 2 und deus ex (ich weiß, dass das ein bisschen schwierig und unsinnig ist) und so viele mehr, sprechen einfach mal ne eigene sprache.
denn erstens könnte man diese liste beliebig ergänzen und zweitens fällt doch vor allem mal auf, dass es so gut wie nie eine direkte dominanz gab. natürlich haben sich einige shooter besser verkauft als andere, natürlich wurden einige wegweisende elemente von anderen spielen übernommen, aber was setting, umfang, waffen, gameplay, grafik, sound, musik, story, etc. anging, waren die spiele einfach extrem einzigartig und vor allem mal, waren sie der mainstream.
wer heute halbwegs ordentliche shooter will, schwimmt irgendwie auf ner strangen retro welle mit, versucht sich mit etwas kleineren produktionen wie painkiller, hard reset, vermisst aber das ganz große ding.
klar, wir haben wir einige ausnahmen, aber diese werden dann auch entweder zu tode kopiert, werden ausgeschlachtet, oder übernehmen verhasste elemente wie automatisches heilen und begrenzte/unbegrenzte anzahl an waffen (je nachdem halt). und durch die ut engine sehen diese spiele dann auch noch alle irgendwie gleich aus.
erinnert euch mal an das turok desaster für die ps360 - der war ein soldat in einem schlauchshooter, mit kontextsensitiven hinrichtungen nach dem anschleichen - wtf, das war ne 1:1 kopie von einem mms, superdreist. und da soll mal noch einer die dominanz der militärshooter leugnen.
- Iconoclast
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
Halo hat die Healthregeneration eingeführt, das ist so ziemlich die größte Shootervergewaltigung bis heute...Lumilicious hat geschrieben:Hat Halo wirklich eine ganze Generation dominiert? Ich bezweifele das.crewmate hat geschrieben:Er klammert interessanterweise Halo aus.
Das die ganze letzte Generation dominiert hat.
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Bambi0815
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
als pc spieler hat halo garnix dominiert. halo ist mir ziemlich unbekannt was da alles sich so tut.Iconoclast hat geschrieben:Halo hat die Healthregeneration eingeführt, das ist so ziemlich die größte Shootervergewaltigung bis heute...Lumilicious hat geschrieben:Hat Halo wirklich eine ganze Generation dominiert? Ich bezweifele das.crewmate hat geschrieben:Er klammert interessanterweise Halo aus.
Das die ganze letzte Generation dominiert hat.
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WizKid77
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
Wenn man sich fragt warum CoD so erfolgreich ist, kann man sich auch fragen warum die Serie "24" so erfolgreich war. Die erste Hälfte von 24 in Staffel 1 fand ich gut und danach wurde künstlich der Plot in die Länge gezogen, weil die Serie ursprünglich nur für ca 8 Folgen geplant wurde(sofern ich mich jetzt richtig erinner).
Ab Staffel 2 war es ständig das Gleiche. Ich kenn keine Serie die sich krasser wiederholte, als 24.
Wie bei CoD wurde es von Staffel zu Staffel immer überzogener, brutaler und politisch/moralisch fragwürdiger. Genau auf diese Mischung scheinen viele Menschen zu stehen.
Ich glaub wenn in einem CoD oder 24 nicht mindestens eine Folter vorkommt, taugt es für viele nicht mehr.
Meine Beobachtung ist, daß das Spiel in meinen Bekanntenkreis mehr Leute wegen den Popcornkino anzog, als wegen des Gameplays. Viele genießen es einfach von einer extremen Situation in die Nächste zu geraten und genau so ist "24". Da schlittern die Protagonisten von einem Problem zum nächsten und steigern sich von Stunde zu Stunde und der Zuschauer/Spieler giert darauf, daß endlich die Bombe platzt.
Mir gefiel damals Modern Warfare und das erste Call of Duty auch, weils was neues für mich war.
Auf die Fortsetzungen hatte ich dann aber keinen Bock mehr, weils halt wieder das Gleiche nur halt noch überzogener war.
Wenn ich überlege, daß ich damals Spiele wie Thief und System Shock klasse fand, weil mich die Atmosphäre und die Welt begeisterten und ich es liebte im Spiel Briefe/Botschaften und Logs zu lesen, weil ich dann ein Kopfkino vom feinsten hatte, finde ich es traurig, daß der heutige Spieler nur noch happy ist, wenn er viele Effekte in animierten Sequenzen sieht.
Ab Staffel 2 war es ständig das Gleiche. Ich kenn keine Serie die sich krasser wiederholte, als 24.
Wie bei CoD wurde es von Staffel zu Staffel immer überzogener, brutaler und politisch/moralisch fragwürdiger. Genau auf diese Mischung scheinen viele Menschen zu stehen.
Ich glaub wenn in einem CoD oder 24 nicht mindestens eine Folter vorkommt, taugt es für viele nicht mehr.
Meine Beobachtung ist, daß das Spiel in meinen Bekanntenkreis mehr Leute wegen den Popcornkino anzog, als wegen des Gameplays. Viele genießen es einfach von einer extremen Situation in die Nächste zu geraten und genau so ist "24". Da schlittern die Protagonisten von einem Problem zum nächsten und steigern sich von Stunde zu Stunde und der Zuschauer/Spieler giert darauf, daß endlich die Bombe platzt.
Mir gefiel damals Modern Warfare und das erste Call of Duty auch, weils was neues für mich war.
Auf die Fortsetzungen hatte ich dann aber keinen Bock mehr, weils halt wieder das Gleiche nur halt noch überzogener war.
Wenn ich überlege, daß ich damals Spiele wie Thief und System Shock klasse fand, weil mich die Atmosphäre und die Welt begeisterten und ich es liebte im Spiel Briefe/Botschaften und Logs zu lesen, weil ich dann ein Kopfkino vom feinsten hatte, finde ich es traurig, daß der heutige Spieler nur noch happy ist, wenn er viele Effekte in animierten Sequenzen sieht.
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Bambi0815
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
das kann er nicht ernst nehmen. und andere auch nicht.eUndead hat geschrieben:Temeter hat geschrieben:Bei Call of Duty kann man ja wenigstens viele Fragen stellen. Bei Half Life 2 stellt sich lediglich die Frage "passiert hier jetzt auch mal was oder renne ich 10 Stunden später immer noch vor den Combine weg?"
ach du scheeeiße. Das meint er doch nicht ernst? Alter.
Zuletzt geändert von Bambi0815 am 27.12.2012 00:14, insgesamt 3-mal geändert.
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Gent301
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
nope. Das war Faceball 200 für den Super Nintendo und nicht Halo wie viele denken.Iconoclast hat geschrieben:Halo hat die Healthregeneration eingeführt, das ist so ziemlich die größte Shootervergewaltigung bis heute...Lumilicious hat geschrieben:Hat Halo wirklich eine ganze Generation dominiert? Ich bezweifele das.crewmate hat geschrieben:Er klammert interessanterweise Halo aus.
Das die ganze letzte Generation dominiert hat.
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
Das hatte aber keine riesigen Auswirkungen auf sämtliche Shooterrichtungen. Danach hatte immer noch so gut wie jeder Shooter Medipacks zum Heilen. Seit Halo sieht das anders aus. Da ist sowas wie MP3 ein wahrer Segen.Gent301 hat geschrieben: nope. Das war Faceball 200 für den Super Nintendo und nicht Halo wie viele denken.
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
D_Radical hat geschrieben:Mit dem regenerativen Healthsystem und der Limitation der gleichzeitig tragbaren Waffen haben sie doch wohl mehr als deutlich Einfluss genommen oder meinst du nicht?Lumilicious hat geschrieben:Halo 1 und 2 haben nie irgendwas dominiert...
Und das hat bitteschön was mit "dominieren" zu tun? Halo hat damit Shooter geprägt (und das auch nur auf Konsolen - auf dem PC hat sich dadurch damals nix geändert), wobei es diese wiederaufladbare Energie schon vor Halo gab. Halo hat es nur am besten eingebaut, ohne das es großartig stört (Klassisches HP System mit einem wiederaufladbarem Schild - das macht auch mehr Sinn als automatisch wunden zu heilen).Iconoclast hat geschrieben:Halo hat die Healthregeneration eingeführt, das ist so ziemlich die größte Shootervergewaltigung bis heute...Lumilicious hat geschrieben:Hat Halo wirklich eine ganze Generation dominiert? Ich bezweifele das.crewmate hat geschrieben:Er klammert interessanterweise Halo aus.
Das die ganze letzte Generation dominiert hat.
Unter dominieren verstehe ich das, was bei CoD der Fall ist. In fast jedem großen Shooter gibt es Elemente von CoD. Sehe hier deshalb diese Dominanz von Halo überhaupt nicht. Weit davon entfernt... Ich wäre froh, wenn sich die Devs mal wieder mehr an Halo orientieren würden, da Halo nach wie vor klassisch ist (im großen und ganzen).
- NotSo_Sunny
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
In fast jedem großen Shootern gibt es heute wiederaufladbare Energie, also ein Element von Halo. Oder auf würdest du das zurückzuführen?Lumilicious hat geschrieben: Und das hat bitteschön was mit "dominieren" zu tun? Halo hat damit Shooter geprägt (und das auch nur auf Konsolen - auf dem PC hat sich dadurch damals nix geändert), wobei es diese wiederaufladbare Energie schon vor Halo gab. Halo hat es nur am besten eingebaut, ohne das es großartig stört (Klassisches HP System mit einem wiederaufladbarem Schild - das macht auch mehr Sinn als automatisch wunden zu heilen).
Unter dominieren verstehe ich das, was bei CoD der Fall ist. In fast jedem großen Shooter gibt es Elemente von CoD. Sehe hier deshalb diese Dominanz von Halo überhaupt nicht. Weit davon entfernt... Ich wäre froh, wenn sich die Devs mal wieder mehr an Halo orientieren würden, da Halo nach wie vor klassisch ist (im großen und ganzen).
Und wenn ich mich Recht erinnere, meintest du letztens selber, dass das die Limitierung der gleichzeitig tragbaren Waffen auf Halo zurückging. Auch das wurde verdammt oft übernommen.
Also ich für meinen Teil sehe da keinen so großen Unterschied in der Dominanz.
Zumal wir nicht vergessen wollen, dass mit dem Schlagwort "Halo-Killer" selbst PC-Exlclusives wie Breed beworben wurden, welches 3Jahre nach Halo1 erschien. Es musste sich für sehr lange Zeit jeder Shooter mit Halo vergleichen lassen. Das habe ich so danach nie wieder erlebt, zumal hier auch noch vorrangig die Qualität im Gameplay verglichen wurde und nicht wie bei CoD die Verkaufszahlen.
- Lumilicious
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
Ja, die Waffenlimitierung führe ich darauf hin zurück, bzw. die wunderbar ans Gamepad angepasste Steuerung die Halo bietet. Das ist das einzige was Halo gemacht hat... es hat allen Spielen, die zuvor erschienen sind, gezeigt, wie eine ordentliche Anpassung ans Gamepad auszusehen hat. Das hat aber in dem Sinne nicht direkt etwas mit dem Gameplay zu tun und vor allem nix mit Dominanz.
Wiederaufladbare HP hat durch Halo zwar die Runde gemacht (Halo 2 sozusagen, als EINZIGES Halo Spiel mit Regenerierenden HP), aber man muss auch bedenken, dass es in Halo nie so Schlimm war, wie in einem CoD (und alle anderen Shooter, die sich an CoD bedienen), wo es einfach unglaublich unlogisch ist. Würden sich mehr an Halo bedienen, hätte es jemals den Markt so dominiert (was es einfach nicht hat), hätten wir andere Regenerationssysteme in Spielen.
So gesehen war Halo genauso dominant wie Half Life 2 zu seiner Zeit. Großartige Spiele die tolle Ideen hatten, die von den Nachfolgern aufgegriffen wurden und als Meilensteine in Erinnerung bleiben. Nicht mehr und nicht weniger. Kann mich an kaum ein Spiel erinnern, was so sein wollte wie Halo... mir fallen nur Pariah und das von dir genannte Breed ein (beides Gurken die mit irgendwas auf sich Aufmerksam machen mussten). Das Feld war damals auch noch viel zu breit gefächert, was Fantastische Shooter anging die in verschiedenen Epochen gespielt haben. Da kann man gar nicht von Dominanz sprechen, da die Konkurrenz viel zu groß war.
Im Gegensatz haben wir heute dutzende Spiele, die so sein wollen wie CoD (und sich schön an den Gameplay Mechaniken bedienen) und keine Konkurrenten die sich auch nur Ansatzweise dem Umsatz nähern, den CoD generiert. Das ist Dominanz, die sogar soweit geht, dass Spiele in einigen Redaktionen abgewertet werden, wenn sie kein Kimme&Korn bieten (@Halo 4 Tests die man so lesen kann).
Das ganze Genre ist gar nicht mehr so breit aufgestellt wie früher, da sich auch niemand traut irgendwas ins Feld zu werfen, was eigenständig ist und wenn es doch passiert, haben wir eventuell tolle Spiele, die aber finanziell floppen, oder es sind Indies/kleine Projekte (mir geht es hier vor allem um Multiplayer Shooter).
Wiederaufladbare HP hat durch Halo zwar die Runde gemacht (Halo 2 sozusagen, als EINZIGES Halo Spiel mit Regenerierenden HP), aber man muss auch bedenken, dass es in Halo nie so Schlimm war, wie in einem CoD (und alle anderen Shooter, die sich an CoD bedienen), wo es einfach unglaublich unlogisch ist. Würden sich mehr an Halo bedienen, hätte es jemals den Markt so dominiert (was es einfach nicht hat), hätten wir andere Regenerationssysteme in Spielen.
So gesehen war Halo genauso dominant wie Half Life 2 zu seiner Zeit. Großartige Spiele die tolle Ideen hatten, die von den Nachfolgern aufgegriffen wurden und als Meilensteine in Erinnerung bleiben. Nicht mehr und nicht weniger. Kann mich an kaum ein Spiel erinnern, was so sein wollte wie Halo... mir fallen nur Pariah und das von dir genannte Breed ein (beides Gurken die mit irgendwas auf sich Aufmerksam machen mussten). Das Feld war damals auch noch viel zu breit gefächert, was Fantastische Shooter anging die in verschiedenen Epochen gespielt haben. Da kann man gar nicht von Dominanz sprechen, da die Konkurrenz viel zu groß war.
Im Gegensatz haben wir heute dutzende Spiele, die so sein wollen wie CoD (und sich schön an den Gameplay Mechaniken bedienen) und keine Konkurrenten die sich auch nur Ansatzweise dem Umsatz nähern, den CoD generiert. Das ist Dominanz, die sogar soweit geht, dass Spiele in einigen Redaktionen abgewertet werden, wenn sie kein Kimme&Korn bieten (@Halo 4 Tests die man so lesen kann).
Das ganze Genre ist gar nicht mehr so breit aufgestellt wie früher, da sich auch niemand traut irgendwas ins Feld zu werfen, was eigenständig ist und wenn es doch passiert, haben wir eventuell tolle Spiele, die aber finanziell floppen, oder es sind Indies/kleine Projekte (mir geht es hier vor allem um Multiplayer Shooter).
- Temeter
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
Tatsächlich? Ich habe das Spiel gerade ein wenig im Hintergrund gespielt und jede wichtigere Station des Spiels besteht aus ein par Scriptsequenzen (oder Ballspielchen), bis man plötzlich zu einem anderen Ort fliehen soll weil die Combine hinter einem her sind. Dann rennt man ein par Stunden in Schlauchleveln durch die Prärie ohne das groß was passiert. Dann wiederholt sich das ganze.Bambi0815 hat geschrieben:das kann er nicht ernst nehmen. und andere auch nicht.eUndead hat geschrieben:Temeter hat geschrieben:Bei Call of Duty kann man ja wenigstens viele Fragen stellen. Bei Half Life 2 stellt sich lediglich die Frage "passiert hier jetzt auch mal was oder renne ich 10 Stunden später immer noch vor den Combine weg?"
ach du scheeeiße. Das meint er doch nicht ernst? Alter.
Haltet ihr sowas echt für spannend?
Zuletzt geändert von Temeter am 27.12.2012 02:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Battlemonk
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
An kann über cod denken, was man will, aber fakt ist, das es als ego- shooter in seinenr jetzigen form sehr gut fjnktioniert. Ja, es ist simpel. Ja, es ist ein skriptgewitter. Ja, es ist seit jahren das gleiche, aber es funktioniert und macht mir immer noch spass ( wenn auch nur im mp).
Und geprägt hat es das genre schon. Allerdings nicht, weil es neue, außergewöhnliche gameplay- elemente eingeführt hat, sondern weil die zusammensetzung der vorhanden teile sich einfach "neu" angefühlt hat. Und es ist nicht die schuld von cod, das es von jedem kopiert wird. Es ist die schuld der kopierer.
Aber es gibt auch genug alternativen, wenn man eine andere art von shooter spielen möchte.
Es wurden genug genannt, deswegen spar ich mir das mal.
Und geprägt hat es das genre schon. Allerdings nicht, weil es neue, außergewöhnliche gameplay- elemente eingeführt hat, sondern weil die zusammensetzung der vorhanden teile sich einfach "neu" angefühlt hat. Und es ist nicht die schuld von cod, das es von jedem kopiert wird. Es ist die schuld der kopierer.
Aber es gibt auch genug alternativen, wenn man eine andere art von shooter spielen möchte.
Es wurden genug genannt, deswegen spar ich mir das mal.
- KATTAMAKKA
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
Der Typ labert Stuss und ist warscheinlich nicht gerade gross überzeugt vom kommenden Superscript Schlauch Metro irgendwas. Dishonored und Far Cry 3 als herausragend hinstellen sagt eigentlich schon alles, das sind allerhöchstens 2 herausragende Schlaftabletten zum abgewöhnen. Das ist COD mit plastikscheissegal-Gameplay und Playmobil kreativität für 10jährige. Spec Ops ist dazu COD Superscript Schlauch pur, inkl stupidem gameplay, inkl Filmchen alle 3 Meter . Dazu mit einer pseudobetroffenheits Storry ala RTL. THQ hat es deffinitiv nicht kapiert was gutes Gamen ausmacht.
das erste Metro war doch der volle Rotz im Superschlauch ,COD mit Kugeln zählen , Survival(
)im hackeligen, eintönigen und vorgekauten Superscript Schlauch, inkl einem selten miesen Gameplay. Das ist Survival für Arme , einfallslos mit null spielerischer freiheit und null kreativen Möglichkeiten. Das ist ne Survival Verarschung für Behinderte und devote Superscript Sklaven.Das kommende Metro wird der selbe Schlunz aber mit besserer Grafik und noch mehr Filmchen supi 
Wer als Konzern solche Dumpfbacken in der Chefetage sitzen hat, darf sich auch nicht wundern das man pleite geht.
das erste Metro war doch der volle Rotz im Superschlauch ,COD mit Kugeln zählen , Survival(
Wer als Konzern solche Dumpfbacken in der Chefetage sitzen hat, darf sich auch nicht wundern das man pleite geht.
- femshep88
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter
besonders über deine LesekompetenzFar Cry 3 als herausragend hinstellen sagt eigentlich schon alles
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Subtra
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Kommentar
Kattamakka haste auch gute Beispiele oder kannste nur Müll labern? Biste wahrscheinlich eines dieser Modern Players die die Vergangenheit komplett ignorieren. Retro Gamer verstehen viel besser was dieser Mensch beschreibt, früher waren Shooter sehr viel besser und origineller, der heutige Gegenzug ist zwar ein guter Anfang aber verpasst hier und da einfach wichtige Dinge wie eine erdrückende Story sowie einfallsreiche Waffensysteme a la Unreal. Das COD das Shooter Genre prägt ist leider wahr, man siehe Resident Evil und Co. die sich daran orientieren.
Ich meine die ersten COD Spiele waren gut, dann kam Modern Warfare, das war auch noch gut, aber danach wiederholte sich eigentlich alles und es wurde wieder langweilig. Wo sind die ganzen Zukunfts Shooter abgeblieben? Oder Abstrakten Shooter? Die Shooter die wirklich Eindrucksvoll sind wie Halo aber das Teil für Xbox only.
Was die Welt braucht ist Erneuerung, Einfallsreichtum und ne Story die kein altes Klishee bedient, kurz wir brauchen ein verdammtes Wunder und frisches Blut in den Entwicklerreihen.
Ich meine die ersten COD Spiele waren gut, dann kam Modern Warfare, das war auch noch gut, aber danach wiederholte sich eigentlich alles und es wurde wieder langweilig. Wo sind die ganzen Zukunfts Shooter abgeblieben? Oder Abstrakten Shooter? Die Shooter die wirklich Eindrucksvoll sind wie Halo aber das Teil für Xbox only.
Was die Welt braucht ist Erneuerung, Einfallsreichtum und ne Story die kein altes Klishee bedient, kurz wir brauchen ein verdammtes Wunder und frisches Blut in den Entwicklerreihen.
