Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter-Genre und die Gegenbewegung

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Gent301
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter

Beitrag von Gent301 »

Kumbao hat geschrieben:
Gent301 hat geschrieben:Aber bitte nerv uns hier nicht und behaupte dass Halo und Doom ihrerzeit das gleiche waren was CoD heute ist :roll:
Im Punkto Doom hat er doch vollkommen recht. Ich weiß noch, dass es seinerzeit eine wahre Flut an Doom-Rip-offs gegeben hat. Da gab es Rise of the Triad, Catacombs of Abyss oder Duke Nukem 3D, um mal ein paar bekanntere und gelungenere Beispiele zu nennen.

Im Fall von Halo bin ich allerdings auch ein wenig überfragt.
Was das, also den Einfluss auf das Genre, angeht schon. Allerdings hat sich Doom weiterentwickelt und CoD stagniert.
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Opy92
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter

Beitrag von Opy92 »

Meine Hoffnung leigt bei Halflife 3. Ich habe keine Lust mehr auf HP Regeneration oder Krach Booom Fässer explodieren und 1000 arabische extremisten sterben, weil ich die töten darf, weil sie die erde mit einer bombe hochjagen wollen oder zumindest die usa und europa. es wird auch nichts mehr hinterfragt: wieso darf ich die gegner killen ? warum will dieser top terrorist die usa hochjagen ? wieso ist er ein terrorist geworden ? was ist mit den kindern und frauen oder gibt es nur männer in einem cod(oder ähnliche) shooter ? Kann es sein, dass Krieg doch kein Spaß bedeutet ? Spec ops the line hat nur an der oberfläche gekratzt. Ich hoffe, dass hallife 3 einfach nur sich treu bleibt und wenn sie hp regenration einführen, dann werde ich nie wieder zocken.
YoungStar-94
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Beitrag von YoungStar-94 »

jack1112 hat geschrieben:wenn ich an früher denke was für shooterperlen es gab die ich heute noch so gern spiele auch auf früheren konsolen (soldier of fortune, kingpin life of crime, hl1, unreal, turok, goldeneye perfekt dark und und und) und wenn ich cod sehe und alle shooter die seitdem codhype erschienen sind dann kann ich nur noch den kopf schütteln alles spielt sich nur noch wie cod ich kann das net verstehen am liebsten würd ich activsion 2 bomben in ihr scheiss drecksbüro reinwerfen für so ein scheiss das kotzt mich so an ich kann mich über kein spiel mehr freuen alles spielt sich nur noch gleich!!!!

Vielleicht sollte man dir eher den Zugang zu Shootern verwehren, du stellst ja ein bestätigendes Paradebeispiel für die Verurteilungen an Shooter-Spieler dar. Oder ich sehe es zu eng und es war
nur ein Witz. In dem Fall war dieser aber höchst geschmacklos.
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Lumilicious
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter

Beitrag von Lumilicious »

crewmate hat geschrieben:Er klammert interessanterweise Halo aus.
Das die ganze letzte Generation dominiert hat.
Hat Halo wirklich eine ganze Generation dominiert? Ich bezweifele das.

Als Halo 1+2 raus gekommen sind, waren die PC Shooter, bzw die ausgewogene Masse an UTs, Painkillers, Quake, Counterstrikes eher die Marken die das Shootergenre dominiert haben. Als Halo 3 raus gekommen ist, kam auch Zeitgleich CoD 4 raus und damit die Wende zu Gunsten von CoD 4. Halo 1 und 2 haben nie irgendwas dominiert, vor allem schon deshalb nicht, weil die Hardwarebasis der alten Xbox nicht sonderlich groß war (im Vergleich zu PC und PS2).

Das Genre ist momentan wirklich sehr festgefahren, wenn wir uns auf die AAA Titel Konzentrieren. MMS sind halt der Trend und irgendwann wird auch dieser abgelöst. Es muss halt nur der richtige Shooter kommen, der genau den "Sweet Spot" trifft. Es muss vor allem ein Titel sein, der nen astreinen Multiplayer hat. Singleplayer Shooter werden wohl eher weniger die Wende bringen... da können Metro, Bioshock und co noch so gut sein.
CarpeDiem1986
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Beitrag von CarpeDiem1986 »

Also ich vermisse bei diesem Thema Borderlands
Das ist für mich der größte Ausbruch shooter Genre wenn's um frische und einladende Design geht
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Temeter 
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter

Beitrag von Temeter  »

Bei Call of Duty kann man ja wenigstens viele Fragen stellen. Bei Half Life 2 stellt sich lediglich die Frage "passiert hier jetzt auch mal was oder renne ich 10 Stunden später immer noch vor den Combine weg?"

Es wird immer grottige Spiele geben, die von Presse und Spielern hochgejubelt werden. Das neuste CoD und Half Life 2 sind einige der schlimmsten Beispiele. Und man sieht ja wie verklärt sowas bei einigen im Gedächtnis hängen bleiben kann.

Aber man könnte sich statt zu meckern ja auch mal die wachsende Anzahl an Alternativen ansehen. Früher bestand die Shooter-Scene auch hauptsächlich jeweils aus Doom/Half Life/Halo/CoD(1)-Clonen. Die hatten vielleicht etwas mehr Persönlichkeit, vielfalt konnte man das aber nicht gerade nennen.
Wir haben heute mehr Auswahl als jemals zuvor mit Spiele wie Hard Reset, Borderlands, Spec Ops, Stalker, Metro, Dishonored, Vanquish, etc...
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OriginalSchlagen
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Re: Kommentar

Beitrag von OriginalSchlagen »

greenelve hat geschrieben:Call of Duty und Militärshooter, ein Nischengenre?

Wo taucht das Wort Nischengenre auf? Er spricht von einem Bruchteil, einem kleinen Teil und damit hat er nun mal recht. Neben den genannten wären erwähnenswert (mehr oder weniger): Quake, Unreal, Doom, StarWarsShooter (Dark Forces, Battlefront), Perfect Dark, Turok, King Pin etc.

Das FPS-Genre, allen voran "Military-Shooter", ist zu übergewichtig geworden und sind Mitschuld an der Verdrängung/Aussterben anderer Spielegattungen. Deal with it.
Rebellion
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Re: Kommentar

Beitrag von Rebellion »

CarpeDiem1986 hat geschrieben:Also ich vermisse bei diesem Thema Borderlands
Das ist für mich der größte Ausbruch shooter Genre wenn's um frische und einladende Design geht
Naja, ich denke Borderlands nehmen sie in solchen Diskussionen einfach deshalb nicht her, weil das ja kein "reinrassiger" Shooter ist. (Wobei ich es als Shooter klasse finde :D )

@topic
Ich persönlich finde, das der gute Mensch Halo 4 spielen sollte. So gut wie keine Schlauchlevel, eine spannende und interessante Geschichte, tolles Gameplay ( OHNE das verfluchte Kimme-und-Korn-Zielen! :evil: ). Für mich persönlich einer der Konterparts zu CoD :)
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Temeter 
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Re: Kommentar

Beitrag von Temeter  »

Rebellion hat geschrieben:Ich persönlich finde, das der gute Mensch Halo 4 spielen sollte. So gut wie keine Schlauchlevel, eine spannende und interessante Geschichte, tolles Gameplay ( OHNE das verfluchte Kimme-und-Korn-Zielen! :evil: ). Für mich persönlich einer der Konterparts zu CoD :)
Aber gleichzeitig ein Musterbeispiel der Stangnation und dem Melken einer IP. Ersteres sogar noch extremer als bei CoD. Die neueren davon wären für mich sogar einen Blick wert, wenn das bei Nummer 1 oder 4 stagniert wäre. Halo 1 spielt sich dagegen praktisch genauso wie Halo 3.
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crewmate
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter

Beitrag von crewmate »

Kumbao hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben:Es geht doch nicht nur dem Gent so. Abertausende jammern über CoD ignorieren aber die Alternativen. Sich über solche Spiele zu beschweren ist eine Sache. Aber was ist mit lobpreisungen der Alternativen? Spiele die eben das liefern was ihr spielen wollt. Hard Reset verdient mehr.
Das mag ja sein, aber die meisten User hier dürften sich dessen durchaus bewusst sein. Man kann ja dem Mainstream abgeneigt sein, und trotzdem wissen das es Alternativen gibt. Wenn Deine Kommentare so im Plural raushaust, dann stellst Du erstmal jeden User unter Generalverdacht. Was letztenendes eher dazu führt, dass man keinen Bock auf Deine (gar nicht mal so unsinnigen) Argumente hat.

Was nun die Shooterszene angeht, so wirst auch Du zugeben müssen, dass das öffentliche Bild derzeit von Military-Shootern geprägt ist. Es stimmt allerdings auch, dass der Shooter eigentlich immer irgendeine primäre Prägung hatte. Ob man das jetzt gut findet sei mal dahingestellt.

In meinem Fall ist es so, dass ich zwar kein großer Shooter Fan bin, dem Genre aber auch nicht gänzlich abgeneigt bin. Dafür bin ich aber von der derzeitigen Schwemme an Military-Shootern genervt, da diese eigentlich immer das gleiche Schema abfahren.

Das Spiel fängt damit an, dass der Spieler in irgendeinen Hinterhalt gerät. Ein wenig Geballer später kommt es zu einer Rückblende, bei der der Spieler im Trainingscamp ist. Dann kommt es zur ersten Mission. Irgendwann zwischendurch muss der Spieler sich mal als Scharfschütze betätigen, irgendwann aus einem Hubschrauber ballern und irgendwann durch eine feindliche Basis schleichen. Außerdem gibt es einen Verräter in den eigenen Reihen und ein Zweckbündnis mit einem bösen Russen/Chinesen/Araber. Dazu gibt es einen Soundtrack von Hans Zimmer.

Ich kenne eine Menge Leute, die dieses Genre total geil finden. Und ich respektiere deren Meinung. Aber für mein Geschmäckle ist das eben nix. Und wenn ich über Shooter mecker, dann meine ich den Mainstream und den Military-Shooter speziell, der sich wegen mir auch gerne wieder verpissen darf.

Das es mit Bioshock und Co. auch Alternativen gibt ist mir (und ich denke auch vielen anderen hier) dennoch durchaus bewusst.
Mit dem Generalverdacht hast du recht. Das sollte ich nicht machen.
Ich sehe aber auch Gents Reaktion. Schön den einen Teil meines Posts ausgelassen um in seinem Weltbild zu bleiben.

Als Survival Horrorfan kann ich über die Entwicklung von Resident Evil meckern. Wenn ich wollte könnte ich mich so richtig über Dead Space seit Teil 1 auskotzen. Oder meinen Missmut über "The Last of Us" kundtun. Das tue ich bei Gelegenheit auch mal ganz gerne. ^__^ Oder ich feiere ZombiU, Amnesia 8mit Justine :verliebt: ), Home, Anna, Routine und hoffe das beste auf die Stand Alone von DayZ. I've got mine.
Vielleicht ist das alles Ansichtssache. Doch bei solchen Posts will ich ein Zeichen setzen für die Alternativen. Da haben wir meiner Meinung nach derzeit die goldene Zeit. Die Indis und Kickstarter sei dank gibt es so viel Auswahl und Vielfalt wie nie zuvorl. Auch wenn sich Kickstarter da noch beweisen muss. Mit Towns gibt es da die erste Niederschmetternde Enttäuschung einer Abzocke. Das Double Fine Adventure wirds richten. Für Tim und die Gang lege ich meine Hand ins Feuer. Sprichwörtlich.

Sir Richfield hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben:Wie viele Ausnahmen braucht es denn, bis ihr Nasen von Vielfalt sprechen könnt. Dem Spunkgargleweewee gehts prima. Was CoD mal gewesen ist war zuletzt Halo davor Doom.
RDFD.
Mea culpa. Spunkgargleweewee nennt sich dieses Genre. 8)
Zuletzt geändert von crewmate am 26.12.2012 23:14, insgesamt 2-mal geändert.
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zipit
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter

Beitrag von zipit »

hm,

ich sag mal ganz provokant, der klassische shooter war immer flach und wird es auch immer bleiben, denn sonst wäre es kein shooter mehr. auch wenn das sicher jetzt sicher wenige gerne hören, aber der systematische unterschied zwischen half life 2 und dem neusten COD ist gering. der hauptunterschied zwischen heutigen shootergenerationen und älteren shootergenerationen ist hauptsächlich der umstand, dass ältere shootergenerationen vorallem einen wesentlich deutlicheren technischen vorsprung auf dem pc für sich verbuchen konnten. was zumindest für mich damals auch immer einer der hauptgründe war entsprechende spiele zu spielen.

den richtigen weg gehen viele spiele, wie momentan beispielsweise the last of us, nur ist die umsetzung eines anspruchsvollen shooters - überraschung - anspruhsvoll. der sprung vom moorhuhnballern a la halflife, crysis und schlagmichtot zu einem glaubhaften kampf ist natürlich ein quantensprung.

übrigens, system shock einen shooter zu nennnen, führt zwangsläufig zu einer fünfhundertjährigen bonusrunde im fegefeuer.
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NotSo_Sunny
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter

Beitrag von NotSo_Sunny »

greenelve hat geschrieben: Dieses brillieren geht durch die überstarke Nutzung von Scripten verloren, wenn man sie zum einen durchschaut, verliert die Spannung komplett an Wirkung da man weiss das einem nichts passiert, und zum anderen wenn man nicht so spielt wie vorgesehen. Bei ich glaube World at War hetzt man durch einen Schützengraben, muss warten bis etwas runterfällt unter dem man durchkriechen kann, andernfalls geht es nicht weiter.
Wenn mann keine Lust hat bei dieser Art von Inszenierung mitzuspielen, brauch man sich auch nicht zu beschweren, wenn die Immersion flöten geht. Wer damit Probleme hat, soll Stalker oder andere grandiose Titel spielen, die ihre Faszination wiederum aus Freiheit und Dynamik beziehen. Das heißt dann aber nicht, dass geradlinigere Inszenierungen per se schlechter sind. Es sagt erstmal nur etwas über die Präferenzen des Spielers aus.
Steed hat geschrieben:CoD hat mit seinem erfolg viel kaputt gemacht ich persönlich habe CoD 1 auf grund der guten atmosphäre gemocht aber jetzt verabscheue ich es nur noch. Aus dem grund das CoD gezeigt hat das man mit veralteten hirnlosen spielinhalten erfolg haben kann, CoD hat Resident Evil, Splinter cell, Gohst Recon und vieles mehr auf den gewissen so wie WoW die letzten jahre alle folgenden mmorpgs negativ beeinflusst hat.
Den Erfolg kann man CoD nicht vorwerfen. IfinityWard haben ihre Vision umgesetzt und das verdient Respekt. Wenn jemand etwas kaputt gemacht, dann war es Activision, die diese Vision bis aufs allerletzte kommerzialisiert und an der Weiterentwicklung gehindert haben. Und es waren die anderen großen Publisher die das Action-Genre geschädigt haben, indem sie mit dem Blick auf das große Geld ihre Ambitionen eigene Visionen zu entwickeln, über Bord warfen. Bei Capcom hat es mehr oder weniger geklappt, THQ ist aufs Maul geflogen und EA konnte sich noch einmal über den Namen MedalOfHonor retten und ist dann beim zweiten Mal ebenfalls auf Maul geflogen.
Und Ubisofts Taktikshooter hat ganz allein Ubisoft auf dem Gewissen. Schau die RainbowSix:Vegas an und vergleiche es mit RavenShield. Schau dir GRAW(Konsole) an und vergleiche mit GRAW(PC) oder den ganzen Vorgängern. Diese Titel erschienen noch vor CoD4 und das große Assassin’s "Gewinne jeden Kampf mit einem Button" Creed quasi zeitgleich. Diese Titel (die ich eigentlich noch genossen hab) zeigen mehr als deutlich, dass Ubisoft bereits vor der großen Marktdominanz CoDs eifrig dabei war, sein LineUp zu verblöden und auf größtmögliche Zugänglichkeit zu trimmen.
Lumilicious hat geschrieben:Halo 1 und 2 haben nie irgendwas dominiert...
Mit dem regenerativen Healthsystem und der Limitation der gleichzeitig tragbaren Waffen haben sie doch wohl mehr als deutlich Einfluss genommen oder meinst du nicht?
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zipit
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter

Beitrag von zipit »

D_Radical hat geschrieben:...
die gretchenfrage ist vorallem wohl doch auch - wie definiere ich einen shooter. die hälfte deiner gegenbeispiele würde ich ich nicht shooter nennen. wie ich versucht habe oben anzudeuten, definiert sich für mich ein guter shooter vorallem dadurch, dass er sich so weit vom shooter genre entfernt hat, dass er im kern eigentlich kein shooter mehr ist :Quetsch: . der grunddefintion shooter ist für mich heute ähnlich spannend, wie eine runde asteroids.
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eUndead
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter

Beitrag von eUndead »

Temeter  hat geschrieben:Bei Call of Duty kann man ja wenigstens viele Fragen stellen. Bei Half Life 2 stellt sich lediglich die Frage "passiert hier jetzt auch mal was oder renne ich 10 Stunden später immer noch vor den Combine weg?"

ach du scheeeiße. Das meint er doch nicht ernst? Alter.
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Dark_Randor
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Re: Allgemein: Der Einfluss von Call of Duty auf das Shooter

Beitrag von Dark_Randor »

Das Problem ist aus meiner Sicht nicht CoD. CoD hat ganz offensichtlich einen Nerv getroffen, die Reihe verkauft sich wie geschnitten Brot, und das ist für einen Publisher nunmal entscheident (und das war auch nie anders). Und wenn die Leute halt jeden DLC Mist mitmachen, dann annimieren sie die Publisher ja geradewegs dazu, zukünftig nochmehr darauf. Ich meine, Activision müsste bekloppt sein, um das jetzige Prinzip von CoD zu ändern, sie würden ihren Goldesel schlachten. Aber wie gesagt, ich sehe eigentlich nicht in CoD das Problem, ich finde, das CoD durchaus Spaß machen kann, das Problem sind doch die anderen Hersteller, die der Meinung sind, das Prinzip nur kopieren zu müssen, um erfolgreich zu sein. Da liegt das Problem. Man kann Activision nicht vorwerfen, eine weltbekannte und höchst erfolgreiche Serie weiterzuführen, man kann nur der Konkurenz vorwerfen, diese gnadenlos zu kopieren und damit den absoluten Overkill zu provozieren.

PS: Sry für die Wiederholungen, bin nicht mehr ganz nüchtern :D