Allgemein: "Fokus auf Gelegenheitsspieler ist ein Fehler"
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- dobpat
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Re: Kommentar
Geht mir genauso. Nicht ein Spiel von 2012 gekauft.Nuoroda hat geschrieben:Je mehr Stimmen in diese Richtung gehen desto besser.
Ich spiele schon so lange, habe auch immer richtig viel Geld in mein Hobby investiert, aber die Zeit die ich mit Spielen verbringe nimmt stetig ab, ebenso das investierte Geld. Das liegt zwar auch am Arbeitsalltag, aber die Spiele die ich wirklich "brauche" werden immer weniger. Alle Sparten vermischen sich immer mehr, während ich bestimmte Genres bevorzuge und daraus (in den meisten Fällen) keinen Mix will. Das hat er zwar so nicht gemeint, aber dennoch besser als nix.
Ich hoffe stark auf Star Citizen, aber auch da heißt es natürlich erstmal abwarten
- Nightfire123456
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Re: Kommentar
Dieses Jahr war ja eigentlich recht gut. Die letzten beiden waren da viel magerer. Vor allem das jetzt wieder mehr Spiele für den PC umgesetzt werden ist ein Segen. Ich denke das es in Zukunft eh wieder mehr richtung core Spiele gehen wird. Wie EA schon so treffend herausgefunden hat ist es schwer Casual und free2play spieler zu binden. Während Core Gamer um einiges Treuer sinddobpat hat geschrieben:Geht mir genauso. Nicht ein Spiel von 2012 gekauft.Nuoroda hat geschrieben:Je mehr Stimmen in diese Richtung gehen desto besser.
Ich spiele schon so lange, habe auch immer richtig viel Geld in mein Hobby investiert, aber die Zeit die ich mit Spielen verbringe nimmt stetig ab, ebenso das investierte Geld. Das liegt zwar auch am Arbeitsalltag, aber die Spiele die ich wirklich "brauche" werden immer weniger. Alle Sparten vermischen sich immer mehr, während ich bestimmte Genres bevorzuge und daraus (in den meisten Fällen) keinen Mix will. Das hat er zwar so nicht gemeint, aber dennoch besser als nix.
Ich hoffe stark auf Star Citizen, aber auch da heißt es natürlich erstmal abwarten
- The Scooby
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Kommentar
Vielleicht sollten diese anfangen die Situationen zeitgemäß zu analysieren. Heutzutage gibts nicht mehr nur "casual" und "hardcore". Aufgrund der Branchenentwicklung hat der "mainstream" als weiteres Hauptsegment Einzug gehalten.
Wenn 10% auf den Segment casual fallen, muss analysiert werden wie der Rest jeweils auf mainstream und hardcore verteilt wird. Mainstream macht heute mit riesigem Abstand den meisten Umsatz.
Wenn 10% auf den Segment casual fallen, muss analysiert werden wie der Rest jeweils auf mainstream und hardcore verteilt wird. Mainstream macht heute mit riesigem Abstand den meisten Umsatz.
- Rabidgames
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Re: Kommentar
Und das war schon immer so.The Scooby hat geschrieben:Vielleicht sollten diese anfangen die Situationen zeitgemäß zu analysieren. Heutzutage gibts nicht mehr nur "casual" und "hardcore". Aufgrund der Branchenentwicklung hat der "mainstream" als weiteres Hauptsegment Einzug gehalten.
Wenn 10% auf den Segment casual fallen, muss analysiert werden wie der Rest jeweils auf mainstream und hardcore verteilt wird. Mainstream macht heute mit riesigem Abstand den meisten Umsatz.
Auch vor 10 Jahren dürften sich Sportspiele und zugängliche Titel wie GTA besser verkauft haben als Harcore-Titel (was auch immer unter diese Kategorie fällt).
- Kajetan
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Re: Kommentar
Vor allem sollte man sich vorher darüber einig sein, was man unter diesen Begriffen versteht. Alleine hier kannst Du vier Leute fragen und sechs verschiedene Begriffsdefinitionen bekommen, die allesamt irgendwo ihre Berechtigung haben.Rabidgames hat geschrieben:Und das war schon immer so.The Scooby hat geschrieben:Vielleicht sollten diese anfangen die Situationen zeitgemäß zu analysieren. Heutzutage gibts nicht mehr nur "casual" und "hardcore". Aufgrund der Branchenentwicklung hat der "mainstream" als weiteres Hauptsegment Einzug gehalten.
Wenn 10% auf den Segment casual fallen, muss analysiert werden wie der Rest jeweils auf mainstream und hardcore verteilt wird. Mainstream macht heute mit riesigem Abstand den meisten Umsatz.
Auch vor 10 Jahren dürften sich Sportspiele und zugängliche Titel wie GTA besser verkauft haben als Harcore-Titel (was auch immer unter diese Kategorie fällt).
- Nimi
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Re: Allgemein: "Fokus auf Gelegenheitsspieler ist ein Fehler
Die Spielebranche strebt nach Wachstum...jetzt sieht man also ein, dass dieses im Casual Markt nicht zu finden ist. Da bin ich ja jetzt mal gespannt was als nächstes kommt, denn mit dem Wachsen aufzuhören können sie sich nicht erlauben 
Eventuell wird dann jetzt endlich mal eingesehen dass sich lohnen könnte die Basis der "Core" Spieler (ich mag die Bezeichnung eigentlich nicht) zu verbreitern, bzw. anzuerkennen dass dort schon seit Jahren Bewegung herrscht. Sowohl Entwicklung als auch Marketing scheinen davon auszugehen, dass die Zielgruppe nach wie vor nur aus männlichen Jugendlichen mit...sagen wir, "schlichtem Geschmack in Bezug auf Unterhaltung", besteht. Und dementsprechend sieht die Mehrzahl der großen Produktionen aus.
Aber wie groß der Anteil an Spielern ist, die nicht in dieses Raster passen und die entsprechende andere Bedürfnisse haben, sieht man nicht zuletzt am Erfolg der Indiegames, Kickstarter, etc.
Naja, wenn das jetzt bei den üblichen Verdächtigen endlich mal ankommt kann es eigentlich nur besser werden. Wir werden sehen.
Eventuell wird dann jetzt endlich mal eingesehen dass sich lohnen könnte die Basis der "Core" Spieler (ich mag die Bezeichnung eigentlich nicht) zu verbreitern, bzw. anzuerkennen dass dort schon seit Jahren Bewegung herrscht. Sowohl Entwicklung als auch Marketing scheinen davon auszugehen, dass die Zielgruppe nach wie vor nur aus männlichen Jugendlichen mit...sagen wir, "schlichtem Geschmack in Bezug auf Unterhaltung", besteht. Und dementsprechend sieht die Mehrzahl der großen Produktionen aus.
Aber wie groß der Anteil an Spielern ist, die nicht in dieses Raster passen und die entsprechende andere Bedürfnisse haben, sieht man nicht zuletzt am Erfolg der Indiegames, Kickstarter, etc.
Naja, wenn das jetzt bei den üblichen Verdächtigen endlich mal ankommt kann es eigentlich nur besser werden. Wir werden sehen.
- Wulgaru
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Re: Allgemein: "Fokus auf Gelegenheitsspieler ist ein Fehler
Das ist absolut richtig, aber es gibt auch hier viele die die "nicht ins Raster passenden" ganz simpel als Casual-Gamer definieren dürften. Denn schließlich sind AAA-Titel für echte Gamer, zumindest wenn es nach der Branche geht. Beispiel sind Frauen. Natürlich werden alle gleich so tun als wenn Gamerinnen super akzeptiert werden, aber man hört nicht umsonst immer Senioren, Kinder und (Haus-)Frauen wenn abfällig über Casual-Zielgruppen gesprochen wird. Dabei ist es völlig nachvollziehbar, dass ein Mädel von einem CoD oder einem FIFA nicht unbedingt angesprochen wird, ohne gleich in die Klischeekiste greifen zu müssen.
Irgendwas wird sicherlich passieren. Vielleicht aber auch mal wieder marktbereinigend. Es könnte nicht schaden, wenn so manche Publisher sparen und darüber nachdenken müssten, ob AAA wirklich alles ist und wie man wieder günstiger produzieren kann.
Irgendwas wird sicherlich passieren. Vielleicht aber auch mal wieder marktbereinigend. Es könnte nicht schaden, wenn so manche Publisher sparen und darüber nachdenken müssten, ob AAA wirklich alles ist und wie man wieder günstiger produzieren kann.
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AtzenMiro
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Re: Kommentar
Ich glaube, das liegt in erster Linie daran, dass man selbst einfach schon zu viel gezockt hat und man sich für dieses Hobby einfach nicht mehr so begeistern kann wie zu der Zeit, als alles noch frisch und neu für einen war. Ich sehe das aktuell an meinen jüngsten Bruder, der zwar auch Spiele zockt wie Counter-Strike und das sogar extrem gut, er kann sich aber auch für Spiele wie CoD begeistern, mit denen ich zum Beispiel gar nichts mehr anfangen kann. Das selbe aktuell auch bei einem Assassin's Creed 3. Ich denke, wir älteres Semester haben uns auch zu großen Teilen schon sattgespielt. Ich fange viele Spiele an, die ich gar nicht zu Ende spiele. In meiner Steam-Bibliothek sind zu 90% Spiele, die ich nicht beendet habe und auch nicht vorhabe zu beenden. Früher hingegen habe ich fast jedes einzelne Spiel mehrfach durchgespielt.Nuoroda hat geschrieben:Je mehr Stimmen in diese Richtung gehen desto besser.
Ich spiele schon so lange, habe auch immer richtig viel Geld in mein Hobby investiert, aber die Zeit die ich mit Spielen verbringe nimmt stetig ab, ebenso das investierte Geld. Das liegt zwar auch am Arbeitsalltag, aber die Spiele die ich wirklich "brauche" werden immer weniger. Alle Sparten vermischen sich immer mehr, während ich bestimmte Genres bevorzuge und daraus (in den meisten Fällen) keinen Mix will. Das hat er zwar so nicht gemeint, aber dennoch besser als nix.
Mein Fazit ist, denke ich, dass man sich einfach nur sattgespielt hat.
Ein weiterer Grund könnte aber auch sein, dass der Markt auch einfach übersättigt ist. Man wird mittlerweile ja regelrecht bombadiert mit Spielen in jeglicher Form von jeder Seite in einem extrem hohen Rythmus. Wo man früher sich noch auf neue Spiele gefreut hat um endlich wieder was neues zu zocken, weiß man heute gar nicht mehr, mit welchem Spiel man denn anfangen soll. Die Auswahl ist einfach gigantisch mittlerweile.
- Guffi McGuffinstein
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Re: Allgemein: "Fokus auf Gelegenheitsspieler ist ein Fehler
Die Erklärung, was in dem Artikel mit "Casual" gemeint ist, steht ja mit drin: Gelegenheitsspiele.
CoD, Fifa etc. sind mit Sicherheit keine Gelgenheitsspiele. Sonst würde auch nicht die Aussage, dass nur 10% der 50 Mrd. $ in diese Spiele geflossen sind, passen.
Entwickler wie Zynga, die ständig neue Games auf Facebook raushauen (und ja, ich hab' auch eine Weile CastleVille gespielt, allerdings ohne Geld auszugeben), machen gar nichts anderes und stecken 100% in diese Sparte. Das berührt also die großen Entwicklerstudios überhaupt nicht. Von daher verstehe ich auch die Aussage nicht ganz, warum das falsch sein sollte. Der Markt dafür ist da und der wird bedient, solange er wächst.
Das hindert aber keinen daran, Großproduktionen mit einem gewissen Anspruch rauszubringen. Das klingt ja, als ob durch die Casual Games auf einmal nicht mehr genug Geld da wäre.
Die Indie Sparte macht doch den großen Studios im Moment vor, mit wie viel weniger (welch ein Ausdruck) man tolle Konzepte mit Tiefgang und Spielspaß schaffen kann. Kreativität und Mut, neues zu probieren, kommt nicht durch Geld. Es wird irgendwann entsprechend zur Umsetzung gebraucht, klar. Dass das aber ausgerechnet durch die Ausrichtung auf Casual Games verhindert wird ist doch Unsinn.
Etwas unabhängig davon hat Kajetan die ausufernden Belohnungssysteme angesprochen. Und da muss ich zustimmen. Das ist ja bisweilen so, als würde man in der Schule eine 4 schreiben und dafür ein Glas Champagner gereicht bekommen, weil's ja immerhin keine 5 geworden ist. Da steckt meiner Meinung nach ein großer Fehler. Schnelle Erfolgserlebnisse mögen für so manchen etwas schönes sein, aber sie verwässern "echten" Erfolg. Wenn ich nach einer Stunde eine richtig große Belohnung kriege, und sei das im Sinne einer grandiosen Cutscene an die man sich für immer erinnert, dann finde ich das sehr viel befriedigender, als wenn ich für 10 Headshots direkt mal den ersten Bonus bekomme. Ich frage mich, ob es allgemein dem Spielspaß oder der Motivationskurve Abbruch tun würde, wenn man das weglassen würde?
CoD, Fifa etc. sind mit Sicherheit keine Gelgenheitsspiele. Sonst würde auch nicht die Aussage, dass nur 10% der 50 Mrd. $ in diese Spiele geflossen sind, passen.
Entwickler wie Zynga, die ständig neue Games auf Facebook raushauen (und ja, ich hab' auch eine Weile CastleVille gespielt, allerdings ohne Geld auszugeben), machen gar nichts anderes und stecken 100% in diese Sparte. Das berührt also die großen Entwicklerstudios überhaupt nicht. Von daher verstehe ich auch die Aussage nicht ganz, warum das falsch sein sollte. Der Markt dafür ist da und der wird bedient, solange er wächst.
Das hindert aber keinen daran, Großproduktionen mit einem gewissen Anspruch rauszubringen. Das klingt ja, als ob durch die Casual Games auf einmal nicht mehr genug Geld da wäre.
Die Indie Sparte macht doch den großen Studios im Moment vor, mit wie viel weniger (welch ein Ausdruck) man tolle Konzepte mit Tiefgang und Spielspaß schaffen kann. Kreativität und Mut, neues zu probieren, kommt nicht durch Geld. Es wird irgendwann entsprechend zur Umsetzung gebraucht, klar. Dass das aber ausgerechnet durch die Ausrichtung auf Casual Games verhindert wird ist doch Unsinn.
Etwas unabhängig davon hat Kajetan die ausufernden Belohnungssysteme angesprochen. Und da muss ich zustimmen. Das ist ja bisweilen so, als würde man in der Schule eine 4 schreiben und dafür ein Glas Champagner gereicht bekommen, weil's ja immerhin keine 5 geworden ist. Da steckt meiner Meinung nach ein großer Fehler. Schnelle Erfolgserlebnisse mögen für so manchen etwas schönes sein, aber sie verwässern "echten" Erfolg. Wenn ich nach einer Stunde eine richtig große Belohnung kriege, und sei das im Sinne einer grandiosen Cutscene an die man sich für immer erinnert, dann finde ich das sehr viel befriedigender, als wenn ich für 10 Headshots direkt mal den ersten Bonus bekomme. Ich frage mich, ob es allgemein dem Spielspaß oder der Motivationskurve Abbruch tun würde, wenn man das weglassen würde?
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Vernon
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Re: Allgemein: "Fokus auf Gelegenheitsspieler ist ein Fehler
Stimme Atzenmiro und Elderbunnie grösstenteils zu.
Ich mutmaße als welke Blüte, dass Gamer durch ihr Älterwerden einen Zyklus durchleben:
In der Jugend steht man auf eher schnelle, actionreichere Spiele. Mit 16-24 ist die Hand-Auge-Koordination am schnellsten, dies lädt zu Erfolgen in schnellen Shootern wie Counterstrike oder Call of Duty ein. Das Belohnen-für-jeden-Scheiss in Cod oder BF3 ist nur eine Suchtbeilage.
Irgendwo hier kommen auch Action-Prügelspiele.
Fliessender Übergang zu Echtzeitstrategie, wo man trotz schneller Reflexe eine gewisse Sicht über das Geschehen entwickelt.
Das Interesse für Rollenspiel-Techniken entwickelt sich, sprich der Spielcharakter wird mit zunehmender Erfahrung stärker, weniger der Spieler.
Dann kommen noch die Kategorien Ü30:
Pausierbare Echtzeitstrategie, 4x, Rundenbasierte Spiele.^^
In diesem Sinne denke ich, Gelegenheitsspiele sind eher Browserspiele aber auch Koop-Spiele. Roguelikes?
Ich mutmaße als welke Blüte, dass Gamer durch ihr Älterwerden einen Zyklus durchleben:
In der Jugend steht man auf eher schnelle, actionreichere Spiele. Mit 16-24 ist die Hand-Auge-Koordination am schnellsten, dies lädt zu Erfolgen in schnellen Shootern wie Counterstrike oder Call of Duty ein. Das Belohnen-für-jeden-Scheiss in Cod oder BF3 ist nur eine Suchtbeilage.
Irgendwo hier kommen auch Action-Prügelspiele.
Fliessender Übergang zu Echtzeitstrategie, wo man trotz schneller Reflexe eine gewisse Sicht über das Geschehen entwickelt.
Das Interesse für Rollenspiel-Techniken entwickelt sich, sprich der Spielcharakter wird mit zunehmender Erfahrung stärker, weniger der Spieler.
Dann kommen noch die Kategorien Ü30:
Pausierbare Echtzeitstrategie, 4x, Rundenbasierte Spiele.^^
In diesem Sinne denke ich, Gelegenheitsspiele sind eher Browserspiele aber auch Koop-Spiele. Roguelikes?
- greenelve
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Re: Allgemein: "Fokus auf Gelegenheitsspieler ist ein Fehler
@Vernon:
Ich geh zwar mit den beiden genanten mit, aber deine Begründung liegt meiner Meinung nach daneben. Den meisten wird es kaum darum gehen, Spiele zu spielen in denen sie gut sind, eher was ihnen Spaß macht.
Shooter und generell schnelle Actionspiele sind bei 16-24 jährigen so beliebt, weil es das Alter für Action und Gewalt ist. Jugendliche stehen einfach drauf, bei Filmen genauso. Mit gesetzterem Alter wird der Mensch langsamer, er entwickelt andere Interessen, wozu auch andere Spiele gehören. Explosionen stehen nicht mehr so im Vordergrund. Es beginnt ab einem Alter, ca. ende 20, beginnend 30, eine Verschiebung hin zu mehr Spielen bei denen das Denken im Vordergrund steht. (in dem Alter steigt auch das kulturelle Interesse, verglichen mit einem 16jährigen...)
All das als allgemein betrachten, nicht auf Einzelfälle übertragen. Es gibt auch 40jährige die Techno hören, dennoch ist es eine Musikrichtung aus der man "herauswachsen" kann. Wenn "du" zurückschaust, was "du" vor 10-15 Jahren toll fandest, wird sich auch so einiges geändert haben. Natürlicher Prozess des Älter werdens.
Was pausierbare wie rundenbasierte (Strategie)Spiele anbelangt, wurden diese früher auch von Kindern zu Hauf gespielt, nur fristen sie aktuell eher ein Nischengenre. Point&Click Adventures kommen aus diesem Tal wieder heraus.
Und zu guter Letzt....Bitte sag mir nicht das du Roguelikes bei Casual einordnen willst, wird dieses Genre doch per se als "schwer bis unmöglich" programmiert, in Bezug einen Run bis zum Abspann zu spielen.
ps: In RTS auf Profiniveau gelten 24jährige bereits als "alt", nichts mit "da fängt es erst an mit Übersicht"
edit: Rollenspiele vergessen. Die Begeistern ein Leben lang. Wie der Mensch seinen Charakter auch ständig entwickelt. Scherz beiseite, damit kann man alle locken, unabhängig vom Alter, es muss ihnen einfach gefallen.
Ich geh zwar mit den beiden genanten mit, aber deine Begründung liegt meiner Meinung nach daneben. Den meisten wird es kaum darum gehen, Spiele zu spielen in denen sie gut sind, eher was ihnen Spaß macht.
Shooter und generell schnelle Actionspiele sind bei 16-24 jährigen so beliebt, weil es das Alter für Action und Gewalt ist. Jugendliche stehen einfach drauf, bei Filmen genauso. Mit gesetzterem Alter wird der Mensch langsamer, er entwickelt andere Interessen, wozu auch andere Spiele gehören. Explosionen stehen nicht mehr so im Vordergrund. Es beginnt ab einem Alter, ca. ende 20, beginnend 30, eine Verschiebung hin zu mehr Spielen bei denen das Denken im Vordergrund steht. (in dem Alter steigt auch das kulturelle Interesse, verglichen mit einem 16jährigen...)
All das als allgemein betrachten, nicht auf Einzelfälle übertragen. Es gibt auch 40jährige die Techno hören, dennoch ist es eine Musikrichtung aus der man "herauswachsen" kann. Wenn "du" zurückschaust, was "du" vor 10-15 Jahren toll fandest, wird sich auch so einiges geändert haben. Natürlicher Prozess des Älter werdens.
Was pausierbare wie rundenbasierte (Strategie)Spiele anbelangt, wurden diese früher auch von Kindern zu Hauf gespielt, nur fristen sie aktuell eher ein Nischengenre. Point&Click Adventures kommen aus diesem Tal wieder heraus.
Und zu guter Letzt....Bitte sag mir nicht das du Roguelikes bei Casual einordnen willst, wird dieses Genre doch per se als "schwer bis unmöglich" programmiert, in Bezug einen Run bis zum Abspann zu spielen.
ps: In RTS auf Profiniveau gelten 24jährige bereits als "alt", nichts mit "da fängt es erst an mit Übersicht"
edit: Rollenspiele vergessen. Die Begeistern ein Leben lang. Wie der Mensch seinen Charakter auch ständig entwickelt. Scherz beiseite, damit kann man alle locken, unabhängig vom Alter, es muss ihnen einfach gefallen.
- Exedus
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Re: Allgemein: "Fokus auf Gelegenheitsspieler ist ein Fehler
Ich werte nicht herab und das hat auch keiner hier getan so wie ich das überblickt habe, dennoch frag ich mich wo die ganzen Core titel denn sind. Dark Souls, Victoria 2 und andere Paradox Spiele und die x Serie sind da so Sachen die mir einfallen, alles Spiele bei denen man sich erst mal reinfuchsen muss und evtl auch mal die Anleitung lesen muss. darüber hinaus sieht es doch echt mager aus.Ich bin alles andere als ein Fan von Call of Duty und habe zuletzt auch auf PES zurückgegriffen, allerdings solllte man Spieler nicht "herabwerten" nur weil sie leichter zugängige Spiele spielen.
- greenelve
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Re: Allgemein: "Fokus auf Gelegenheitsspieler ist ein Fehler
Bei DEM Männerspiel auf dem SNES gab es auch keine Anleitung, weil bei "Tool Time - Hör mal wer da hämmert" brauchen echte Männer keine Anleitung. (stand zumindest auf dem Zettel in der Spielepackung)Anla'Shok hat geschrieben:Ich werte nicht herab und das hat auch keiner hier getan so wie ich das überblickt habe, dennoch frag ich mich wo die ganzen Core titel denn sind. Dark Souls, Victoria 2 und andere Paradox Spiele und die x Serie sind da so Sachen die mir einfallen, alles Spiele bei denen man sich erst mal reinfuchsen muss und evtl auch mal die Anleitung lesen muss. darüber hinaus sieht es doch echt mager aus.Ich bin alles andere als ein Fan von Call of Duty und habe zuletzt auch auf PES zurückgegriffen, allerdings solllte man Spieler nicht "herabwerten" nur weil sie leichter zugängige Spiele spielen.
Überhaupt, früher als es kein Casual gab, wurde erst das Spiel eingeworfen und irgendwann später die Anleitung gelesen... aber da sind wir wieder bei Was-ist-Casual-Hardcore
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AtzenMiro
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Re: Allgemein: "Fokus auf Gelegenheitsspieler ist ein Fehler
"Früher" hat der Begriff "Casual" aber auch nichts über die Qualitäten eines Spieles gesagt, sondern lediglich wie intensiv sich jemand mit seinem Hobby auseinandergesetzt hat. Casual- und Core-Spiele gab es nicht, nur Casual- und Core-Spieler.
Erst seit der Wii, Facebook und den Smartphones wird das Wort "casual" inflationär benutzt für anscheinend so viele unterschiedliche Sachen.
Erst seit der Wii, Facebook und den Smartphones wird das Wort "casual" inflationär benutzt für anscheinend so viele unterschiedliche Sachen.
