Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
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- 4P|BOT2
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Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Vor genau einem Monat hatte Disney die Übernahme von LucasArts verkündet. Mit dem Zukauf, den sich der Medienkonzern vier Mrd. Dollar kosten lässt, hatte man insbesondere die Rechte an Star Wars im Visier und kündigte gleich mal Episode VII für 2015 ab.In einem Interview mit PCGamer lässt Ron Gilbert durchblicken, dass er sicherlich nichts dagegen hätte, die Rechte an seinen Oldies Maniac Mansion ...
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- mr archer
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Hm. Nix gegen Ron, einen der Helden meiner Jugend. Aber redet er hier nicht von Dingen, die beispielsweise Psychonauts 2004 bereits geleistet hat? Nicht, dass dieses tolle Spiel unbedingt "massenmarkttauglich" gewesen wäre. Wie das wohl heute ist? Falls heute ja - dann mag ich den derzeitigen Massenmarkt.
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knochenrochen
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Das "klassische Grafik-" Adventure an sich gibt es doch garnicht. Verben-Steuerung, Parser-Steuerung, Icon-Steuerung, Kontext-Icon-Steuerung, Left-Click-Right-Click-Steuerung, Tastatur-/Gamepad-Steuerung, "Soundsteuerung", Text-Adventures, 3D-Adventures, First-Person-Adventures, 2D-Adventures, Pseudo-3D-Adventures, Top-Down-Adventures, Comic-Adventures, Adventures aus oder mit Filmschnipsels, gezeichnet, gerendert, mit Sterbesequenzen, geknetet, Stop-Motion, sog. Interactive Movies, Myst-Klone, mit Actionsequenzen, mit Rollenspielelementen, mit Hüpfen, mit Kistenschieben, mit Dialogrätseln, Schalterrätseln, Kombinationsrätseln, Physikrätseln, und, und, und, etc. pp. & Po.
- Nightfire123456
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Hätte ich nichts dagegen. Früher liebte ich das Adventure Genre, aber heute ist mir das meiste davon zu altbacken und langweilig. Ich will nicht Stundenlang über den Bildschirm mit dem Curser nach versteckten Objekten suchen. Das heisst nicht das ich was gegen komplexe Rätsel habe sondern das dies alles dynamischer und ohne längen geschehen muss damit es mich bei der Stange hält. Ich bin ja gespannt was bei the Cave am ende raus kommt
- Usul
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Dafür gibt es ja bekanntlich mittlerweile die Hotspot-Anzeige, die ich durchaus praktisch finde und in den Adventures auch einsetze - selbst wenn einiger Möchtegern-Hardcore-Fans darauf verzichten mögen.Nightfire123456 hat geschrieben:Hätte ich nichts dagegen. Früher liebte ich das Adventure Genre, aber heute ist mir das meiste davon zu altbacken und langweilig. Ich will nicht Stundenlang über den Bildschirm mit dem Curser nach versteckten Objekten suchen.
Aber altbacken und langweilig würde ich z.B. die Daedalic-Spiele nicht bezeichnen. Edna und Harvey sind z.B. alles anderes als langweilig, sondern teilweise auch sehr böse. A New Beginning glänzt mit einem sehr aktuellen Thema. Deponia 1+2 dürften für ihren Humor bekannt genug sein. The Whispered World ist für mich das faszinierendste und ansprechendste Adventure der letzten Jahr...
Und das sind nur die paar Daedalic-Spiele, die mir auf Anhieb einfallen. Daneben gibt es ja noch paar andere Entwickler/Publisher, sodaß die Auswahl durchaus gegeben ist. Hinzu kommen einide Indie-Perlen wie die von Wadjet Eyes z.B., die regelmäßig Super-Adventures auf den Markt bringen.
Also langweilig? Auf keinen Fall. Altbacken? Nun ja... das Spielprinzip kann man natürlich nicht beliebig "modernisieren". Wenn man damit ein Problem hat, ist man bei diesen Spielen natürlich nicht mehr gut aufgehoben. Ich persönlich liebe Point&Click-Adventures immer noch wie an dem Tag, an dem ich zum ersten Mal Maniac Mansion spielen durfte. Weil das Genre geradezu prädestiniert dafür ist, eine Geschichte zu erzählen und den Spieler dennoch einzubauen in den Verlauf. Wenn da allzu viel Action reinkommt, verfliegt der Zauber für mich ganz schnell (also der Zauber eines Adventures, wohlgemerkt... nichts gegen Action an sich).
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[Shadow_Man]
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Allerdings "liebt" kaum jemand The Walking Dead wegen der Spielmechanik, sondern wegen den so furchtbar menschlichen Charakteren, die einem ans Herz wachsen. Sie fühlen sich nicht einfach wie NPCs an, sondern wie richtige Menschen. Dazu die Entscheidungen, das macht The Walking Dead aus.
DIe Spielmechanik an sich ist sogar eher unterdurchschnittlich, fast belanglos.
DIe Spielmechanik an sich ist sogar eher unterdurchschnittlich, fast belanglos.
- Nightfire123456
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Gerade The Whispered World ist das beste Beispiel dafür. Da muss man ja wircklich jeden Zentimeter des Bildschirms absuchen um nichts zu verpassen. Ich habe mich richtig durch das Spiel gequält. Auf der einen Seite die faszinierende Geschichte und die interessanten Charaktere und auf der anderen das Ständige Bildschirm absuchen wie in einem Wimmelbild Spiel.Usul hat geschrieben:Dafür gibt es ja bekanntlich mittlerweile die Hotspot-Anzeige, die ich durchaus praktisch finde und in den Adventures auch einsetze - selbst wenn einiger Möchtegern-Hardcore-Fans darauf verzichten mögen.Nightfire123456 hat geschrieben:Hätte ich nichts dagegen. Früher liebte ich das Adventure Genre, aber heute ist mir das meiste davon zu altbacken und langweilig. Ich will nicht Stundenlang über den Bildschirm mit dem Curser nach versteckten Objekten suchen.
Aber altbacken und langweilig würde ich z.B. die Daedalic-Spiele nicht bezeichnen. Edna und Harvey sind z.B. alles anderes als langweilig, sondern teilweise auch sehr böse. A New Beginning glänzt mit einem sehr aktuellen Thema. Deponia 1+2 dürften für ihren Humor bekannt genug sein. The Whispered World ist für mich das faszinierendste und ansprechendste Adventure der letzten Jahr...
Und das sind nur die paar Daedalic-Spiele, die mir auf Anhieb einfallen. Daneben gibt es ja noch paar andere Entwickler/Publisher, sodaß die Auswahl durchaus gegeben ist. Hinzu kommen einide Indie-Perlen wie die von Wadjet Eyes z.B., die regelmäßig Super-Adventures auf den Markt bringen.
Also langweilig? Auf keinen Fall. Altbacken? Nun ja... das Spielprinzip kann man natürlich nicht beliebig "modernisieren". Wenn man damit ein Problem hat, ist man bei diesen Spielen natürlich nicht mehr gut aufgehoben. Ich persönlich liebe Point&Click-Adventures immer noch wie an dem Tag, an dem ich zum ersten Mal Maniac Mansion spielen durfte. Weil das Genre geradezu prädestiniert dafür ist, eine Geschichte zu erzählen und den Spieler dennoch einzubauen in den Verlauf. Wenn da allzu viel Action reinkommt, verfliegt der Zauber für mich ganz schnell (also der Zauber eines Adventures, wohlgemerkt... nichts gegen Action an sich).
Ich denke das es schwierig wird das Genre zu revolutionieren. Zu viel Action darf nicht rein, denn dann ist es kein klassisches Adventure mehr. The Walking Dead ging dort einen Super Weg, da haben für mich aber ein paar Rätsel und Kopfnüsse gefehlt. Da wurde einem ja die Lösung geradezu in den Schoß gelegt. Fahrenheit ging da damals schon einen recht guten Weg
- crewmate
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Schau dir mal Experience 112 an. Wurde auch von Jörg getestet.Nightfire123456 hat geschrieben:Gerade The Whispered World ist das beste Beispiel dafür. Da muss man ja wircklich jeden Zentimeter des Bildschirms absuchen um nichts zu verpassen. Ich habe mich richtig durch das Spiel gequält. Auf der einen Seite die faszinierende Geschichte und die interessanten Charaktere und auf der anderen das Ständige Bildschirm absuchen wie in einem Wimmelbild Spiel.Usul hat geschrieben:Dafür gibt es ja bekanntlich mittlerweile die Hotspot-Anzeige, die ich durchaus praktisch finde und in den Adventures auch einsetze - selbst wenn einiger Möchtegern-Hardcore-Fans darauf verzichten mögen.Nightfire123456 hat geschrieben:Hätte ich nichts dagegen. Früher liebte ich das Adventure Genre, aber heute ist mir das meiste davon zu altbacken und langweilig. Ich will nicht Stundenlang über den Bildschirm mit dem Curser nach versteckten Objekten suchen.
Aber altbacken und langweilig würde ich z.B. die Daedalic-Spiele nicht bezeichnen. Edna und Harvey sind z.B. alles anderes als langweilig, sondern teilweise auch sehr böse. A New Beginning glänzt mit einem sehr aktuellen Thema. Deponia 1+2 dürften für ihren Humor bekannt genug sein. The Whispered World ist für mich das faszinierendste und ansprechendste Adventure der letzten Jahr...
Und das sind nur die paar Daedalic-Spiele, die mir auf Anhieb einfallen. Daneben gibt es ja noch paar andere Entwickler/Publisher, sodaß die Auswahl durchaus gegeben ist. Hinzu kommen einide Indie-Perlen wie die von Wadjet Eyes z.B., die regelmäßig Super-Adventures auf den Markt bringen.
Also langweilig? Auf keinen Fall. Altbacken? Nun ja... das Spielprinzip kann man natürlich nicht beliebig "modernisieren". Wenn man damit ein Problem hat, ist man bei diesen Spielen natürlich nicht mehr gut aufgehoben. Ich persönlich liebe Point&Click-Adventures immer noch wie an dem Tag, an dem ich zum ersten Mal Maniac Mansion spielen durfte. Weil das Genre geradezu prädestiniert dafür ist, eine Geschichte zu erzählen und den Spieler dennoch einzubauen in den Verlauf. Wenn da allzu viel Action reinkommt, verfliegt der Zauber für mich ganz schnell (also der Zauber eines Adventures, wohlgemerkt... nichts gegen Action an sich).
Ich denke das es schwierig wird das Genre zu revolutionieren. Zu viel Action darf nicht rein, denn dann ist es kein klassisches Adventure mehr. The Walking Dead ging dort einen Super Weg, da haben für mich aber ein paar Rätsel und Kopfnüsse gefehlt. Da wurde einem ja die Lösung geradezu in den Schoß gelegt. Fahrenheit ging da damals schon einen recht guten Weg
- Usul
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Ähhh... war bei dir die Leertaste kaputt?Nightfire123456 hat geschrieben:Gerade The Whispered World ist das beste Beispiel dafür. Da muss man ja wircklich jeden Zentimeter des Bildschirms absuchen um nichts zu verpassen. Ich habe mich richtig durch das Spiel gequält. Auf der einen Seite die faszinierende Geschichte und die interessanten Charaktere und auf der anderen das Ständige Bildschirm absuchen wie in einem Wimmelbild Spiel.
Walking Dead habe ich leider noch nicht gespielt, aber ist bald dran. Fahrenheit hingegen ist ein sehr gutes Stichwort. Denn das Spiel ist in der Tat phasenweise überragend. Und das trotz der viel gehaßten Quicktime-Ereignisse. Aber wenn ich mir The Cave anschaue von Gilbert... na ja, ich weiß ehrlich nicht, ob daraus was Geiles werden wird. Ich verstehe nicht, warum man unbedingt das klassische Adventure nun ausgerechnet mit einem Sidescroller/Jump'n'Run vermischen muß...Ich denke das es schwierig wird das Genre zu revolutionieren. Zu viel Action darf nicht rein, denn dann ist es kein klassisches Adventure mehr. The Walking Dead ging dort einen Super Weg, da haben für mich aber ein paar Rätsel und Kopfnüsse gefehlt. Da wurde einem ja die Lösung geradezu in den Schoß gelegt. Fahrenheit ging da damals schon einen recht guten Weg
- Nightfire123456
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Sagt mir gar nichts. Klingt vom Ansatz her aber gar nicht übel, muss ich mir echt mal ansehen. Danke für den Tippcrewmate hat geschrieben:Schau dir mal Experience 112 an. Wurde auch von Jörg getestet.
lol, nein daran lag es nicht. Aber damit spielt es sich auch nicht flüssiger. Dann geht man halt von Bild zu Bild und sucht wo was aufblinkt. Trocken bleibt das ganze dann immer noch. Ich denke halt sowas müsste flüssiger und mitreisender ablaufen. Aber ohne das es dann zu sehr in richtung Action abdriftetÄhhh... war bei dir die Leertaste kaputt?
Anscheinend hat dir Fahrenheit genauso gefallen wie mir damals. Dann solltest du unbedingt The Walking Dead probieren. Ist zwar anders von der Spielmechanik her aber ähnlich mitreisend erzählt.Walking Dead habe ich leider noch nicht gespielt, aber ist bald dran. Fahrenheit hingegen ist ein sehr gutes Stichwort. Denn das Spiel ist in der Tat phasenweise überragend. Und das trotz der viel gehaßten Quicktime-Ereignisse. Aber wenn ich mir The Cave anschaue von Gilbert... na ja, ich weiß ehrlich nicht, ob daraus was Geiles werden wird. Ich verstehe nicht, warum man unbedingt das klassische Adventure nun ausgerechnet mit einem Sidescroller/Jump'n'Run vermischen muß...
Bei the Cave bin ich auch noch sehr skeptisch, aber man muss halt auch mal Experimente probieren um ein Genre voran zu bringen. Vor Fahrenheit hätte ich auch nicht gedacht das soviele Quicktime Events Spaß machen können
- crewmate
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
hmm. eXperience 112 ist auch von "raum zu raum" gehen. Aber so hast du das noch nie erlebt. ^_^
Ich mag Adventures als krasses Gegenteil zu Spunkgargleweewee wie Call of Duty.
Das zwischending sind da wohl Survival Horror Spiele wie Amnesia und das erste Clock Tower auf dem SNES. Wenn ich Amnesias Gameplay seziere, dann ist es ein Physikbasiertes Adventure Spiel um Rätsel unterbrochen von Stealthsequenzen mit Monstern. Clock Tower First Fear ist im wahrsten Sinne ein Point and Click Adventure um Rätsel unterbrochen von Stealthsequenzen mit Monstern.
Huh.
Eine Möglichkeit das Tempo zu erhöhen ist Zeitdruck. Nikopol hat das verkackt, die erste Szene bei Fahrenheit gemeistert. Aber unter Zeitdruck sind komplexe Rätsel nicht möglich. Nikopol hat schwere Rätsel die erst nach mehreren Versuchen im Zeitfenster schaffbar sind, der Anfang von Fahrenheit ist eine klare Angelegenheit. Für so Klamotten wie Myst sie raushaut brauche ich viel Zeit. Da mache ich mir einen Kakao und denke einfach nach.
Die Quantic Dream Spiele laufen quasi alleine weiter, wenn du es nicht schaffst. Das ist ein cooler Weg Konsequenzen von Handlungen zu zeigen. Aber es macht das Gameplay, wie bei Heavy Rain und Fahrenheit, doch ziemlich oberflächlich.
Oder man macht es wie Largo Winch. Da wird die Rätselei von Final Fantasy artigen Kämpfen unterbroche. ICH WÜNSCHTE, das wäre ein Witz von mir.

Persönlich mag ich den Spielfluss. Er ermöglicht für Videospiele untypische Geschichten zu erzählen. Zb Enid Blyton artige wie "Another Code R".
Ich mag Adventures als krasses Gegenteil zu Spunkgargleweewee wie Call of Duty.
Das zwischending sind da wohl Survival Horror Spiele wie Amnesia und das erste Clock Tower auf dem SNES. Wenn ich Amnesias Gameplay seziere, dann ist es ein Physikbasiertes Adventure Spiel um Rätsel unterbrochen von Stealthsequenzen mit Monstern. Clock Tower First Fear ist im wahrsten Sinne ein Point and Click Adventure um Rätsel unterbrochen von Stealthsequenzen mit Monstern.
Huh.
Eine Möglichkeit das Tempo zu erhöhen ist Zeitdruck. Nikopol hat das verkackt, die erste Szene bei Fahrenheit gemeistert. Aber unter Zeitdruck sind komplexe Rätsel nicht möglich. Nikopol hat schwere Rätsel die erst nach mehreren Versuchen im Zeitfenster schaffbar sind, der Anfang von Fahrenheit ist eine klare Angelegenheit. Für so Klamotten wie Myst sie raushaut brauche ich viel Zeit. Da mache ich mir einen Kakao und denke einfach nach.
Die Quantic Dream Spiele laufen quasi alleine weiter, wenn du es nicht schaffst. Das ist ein cooler Weg Konsequenzen von Handlungen zu zeigen. Aber es macht das Gameplay, wie bei Heavy Rain und Fahrenheit, doch ziemlich oberflächlich.
Oder man macht es wie Largo Winch. Da wird die Rätselei von Final Fantasy artigen Kämpfen unterbroche. ICH WÜNSCHTE, das wäre ein Witz von mir.

Persönlich mag ich den Spielfluss. Er ermöglicht für Videospiele untypische Geschichten zu erzählen. Zb Enid Blyton artige wie "Another Code R".
- Usul
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Diese Möglichkeit mag ich wiederum nicht - bei Adventures wohlgemerkt. Fahrenheit ist da in der Tat eine Ausnahme. So wie es auch gerne vereinzelte Ausnahmen in klassischen Adventures geben kann. Aber wenn ich ein Adventure spiele, dann möchte ich die Geschichte in Ruhe erleben. Für mich bedeutet Ruhe z.B., daß ich gemütlich eine rauchen kann beim Spielen... und das geht bei Adventures am besten.crewmate hat geschrieben:Eine Möglichkeit das Tempo zu erhöhen ist Zeitdruck.
- Xris
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
The Walking Dead - Interaktiver Film und nicht Adventure schimpft sich das. Das man jetzt das Gameplay auf ein Minimum und die Spielmechanik auch für Oma zugänglich gemacht hat, macht das Spiel noch lange nicht zum Adventure. Aber was red ich! Man muß halt mit der Zeit gehen. Weniger an mich und dafür mehr an meine Mitmenschen auf Facebook denken! Die sollen schlieslich auch das Spiel ohne lästige Lernphase oder gar unterbrochenen Spielfluss spielen können.
Das Genre Comeback schreib ich jetzt doch eher auf den Deckel von Studios wie Daedalic und Konsorten. The Walking Dead ist kein schlechtes Spiel. Aber ohne Gilbert und diverse Mags würd ich ehrlich gesagt nichtmal auf die Idee kommen es als Adventure zu bezeichnen. Übrigens, hat dieses Spiel wie viele andere den "Zombie Bonus": darauf und auf Militär steht die Masse grade besonders. Und es würd mich ehrlich gesagt auch nicht wundern wenn der ein oder andere Lemming blind gekauft und dann erst festgestellt hat, das es doch kein Shooter ist.
Das Genre Comeback schreib ich jetzt doch eher auf den Deckel von Studios wie Daedalic und Konsorten. The Walking Dead ist kein schlechtes Spiel. Aber ohne Gilbert und diverse Mags würd ich ehrlich gesagt nichtmal auf die Idee kommen es als Adventure zu bezeichnen. Übrigens, hat dieses Spiel wie viele andere den "Zombie Bonus": darauf und auf Militär steht die Masse grade besonders. Und es würd mich ehrlich gesagt auch nicht wundern wenn der ein oder andere Lemming blind gekauft und dann erst festgestellt hat, das es doch kein Shooter ist.
Besonders nachdem sämtliche Rätseleinlagen immer logisch und auch fair gestaltet sind. Seit Daedalic spiele ich erst dieses eigl. totgeglaubte Genre wieder regelmässig.Aber altbacken und langweilig würde ich z.B. die Daedalic-Spiele nicht bezeichnen.
- crewmate
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Jörg hat den Begriff "Neue Adventure Schule" geprägt. Und der passt sehr gut zu spielen wie Heavy Rain, der Kyle Hyde Saga und Another Code sowie The Walking Dead. Und gerade Walking Dead macht vieles richtig, besonders wenn es um die Geschichte und die Charaktere geht. In kaum einem anderen Adventure sind diese Faktoren so wichtig. Und nach "U-Tube" ToMI hatte ich bereits geglaubt hier sei Hopfen und Malz verloren. Das Spiel ist besser geschrieben und inszeniert als die dumme TV Serie. Ich hasse sie.
Carl < Clementine.
Und mir kann das reichen in einer Welt voller Anti Russen Spunkgargleweewee, Möchtegern-Silent Hill 2s und Stirnacken rettet de Welt Spectacle Fighters.
Carl < Clementine.
Und mir kann das reichen in einer Welt voller Anti Russen Spunkgargleweewee, Möchtegern-Silent Hill 2s und Stirnacken rettet de Welt Spectacle Fighters.
- schatte
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Re: Allgemein: Gilbert über alte Rechte & Genre-Evolution
Das Genre des Adventure ist sehr weitreichend und besitzt schon fast keine richtige Definition.
Die einen Spiele steht die Geschichte im Vordergrund (damit meine ich jetzt nicht nur Heavy Rain und Freunde), während die anderen auf Rätsel setzten.
Psychonauts wird von einigen Leuten ebenfalls als Action-Adventure bezeichnet, obwohl es nicht die klassischen Werte beinhaltet, wie man von der Goldenen Ärä kennt.
Überhaupt ist dieses Genre extrem weitgefächert. Vom Subgenre des Visual Novels, die hauptsächlich in Japan vorkommt, redet auch niemand. In meinen Augen bewegen sich auch Spiele wie Heavy Rain und The Waking Dead in dieser Sparte, quasi als westliche Variante.
Schon allein eine Geschichte einfach erleben zu dürfen, mit allen möglichen Varianten, mit glaubhaften Charakteren, ist für meine Berechtigung in diesen altehrwürdige Genre einzutreten.
(übrigens finde ich Visual Novels in der Regel langweilig
aber jedem das seine, nicht war?)
Denn wie Crewmate sehe ich als Hauptmerkmal des Adventures die Geschichte als wichtigster Faktor bei einem 'Abenteuer'.
Während die Spielmechanik schlicht gesagt aus der Interaktion mit der Umgebung und Figuren besteht.
Aber mal unter uns. Eigentlich wollte ich etwas anderes schreiben, habs aber in der zwischenzeit vergessen
Die einen Spiele steht die Geschichte im Vordergrund (damit meine ich jetzt nicht nur Heavy Rain und Freunde), während die anderen auf Rätsel setzten.
Psychonauts wird von einigen Leuten ebenfalls als Action-Adventure bezeichnet, obwohl es nicht die klassischen Werte beinhaltet, wie man von der Goldenen Ärä kennt.
Überhaupt ist dieses Genre extrem weitgefächert. Vom Subgenre des Visual Novels, die hauptsächlich in Japan vorkommt, redet auch niemand. In meinen Augen bewegen sich auch Spiele wie Heavy Rain und The Waking Dead in dieser Sparte, quasi als westliche Variante.
Schon allein eine Geschichte einfach erleben zu dürfen, mit allen möglichen Varianten, mit glaubhaften Charakteren, ist für meine Berechtigung in diesen altehrwürdige Genre einzutreten.
(übrigens finde ich Visual Novels in der Regel langweilig
Denn wie Crewmate sehe ich als Hauptmerkmal des Adventures die Geschichte als wichtigster Faktor bei einem 'Abenteuer'.
Während die Spielmechanik schlicht gesagt aus der Interaktion mit der Umgebung und Figuren besteht.
Aber mal unter uns. Eigentlich wollte ich etwas anderes schreiben, habs aber in der zwischenzeit vergessen
