Kommentar: Das Problem der Allmacht

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Wurmjunge
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Wurmjunge »

Ich meinte damit die durchschnittliche Qualität der Geschichten in Computerspielen im Allgemeinen. In Verbindung mit dem Box-Smile wollte ich zum Ausdruck bringen, daß manches davon für einen intelligenten Menschen nur wie ein Roundhouse-Kick voll in die Fresse sein kann :Blauesauge: .
AlastorD
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von AlastorD »

marschmeyer hat geschrieben:
AlastorD hat geschrieben:
ArThor hat geschrieben:Jörg spricht mir aus der Seele.
Warum war und ist Gothic 1 bis jetzt so beliebt?
Ich wette es ist gar nicht so beliebt unter Rennspielfans.
Man könnte natürlich auch aufhören Genres durcheinander zu würfeln.
Sind doch beides OW-Spiele?
Oder ist AC eher ein JnR?
Seit wann ist open world ein Genre?
AC ist auf jeden Fall kein RPG.
marschmeyer
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von marschmeyer »

AlastorD hat geschrieben: Seit wann ist open world ein Genre?
AC ist auf jeden Fall kein RPG.
Na, wenn du schon jetzt nicht weiter weißt und Korinthen kacken musst.
Marobod
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Marobod »

Joerg bringt es auf den Punkt. Er hat recht, wie es auch oft genug geschildert worden ist.

Daniel San wird verdroschen und kriegt dann beigebracht zu kaempfen um s zu verhindern wieder verdroschen zu werden. Und nicht : Daniel San verdrischt die boesen, lernt dann wie er die boesen verdricht um es wieder zu tun.

Das is das Kernelement des Artikels und dem Stimme ich zu.
AlastorD
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von AlastorD »

marschmeyer hat geschrieben:
AlastorD hat geschrieben: Seit wann ist open world ein Genre?
AC ist auf jeden Fall kein RPG.
Na, wenn du schon jetzt nicht weiter weißt und Korinthen kacken musst.
Bitte was?
AC ist ein Action Adventure ohne RPG elemente, im Gegensatz zu einem Gothic.
RPG = hochleveln, erfahrung sammeln , stärker werden
AA = Geschicklichkeitsspiel mit normalerweise gleich bleibenden Fähigkeiten.

AC nicht zu mögen ist eine Sache, aber ihm vorzuwerfen das es keine Elemente gibt die gar nicht zum Thema gehören ist wie Portal abzuwerten weil man da nicht Auto fahren kann.
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muecke-the-lietz
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von muecke-the-lietz »

AlastorD hat geschrieben:
marschmeyer hat geschrieben:
AlastorD hat geschrieben: Seit wann ist open world ein Genre?
AC ist auf jeden Fall kein RPG.
Na, wenn du schon jetzt nicht weiter weißt und Korinthen kacken musst.
Bitte was?
AC ist ein Action Adventure ohne RPG elemente, im Gegensatz zu einem Gothic.
RPG = hochleveln, erfahrung sammeln , stärker werden
AA = Geschicklichkeitsspiel mit normalerweise gleich bleibenden Fähigkeiten.

AC nicht zu mögen ist eine Sache, aber ihm vorzuwerfen das es keine Elemente gibt die gar nicht zum Thema gehören ist wie Portal abzuwerten weil man da nicht Auto fahren kann.
was ich hiermit tun möchte. portal mit autos wäre spitze.

ne, aber gothic hier in die diskussion zu bringen, ist tatsächlich ein bisschen unsinnig, da beide ja, bis auf
die open world, nun völlig unterschiedlich sind.

außerdem merkt man gerade an gothic doch wie sich 3d spiele in den letzten jahren entwickelt haben und das nicht nur zum schlechten.
ElWebs
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von ElWebs »

@Alastor: Naja, dann hast Du aber den von Dir zitierten Kommentar falsch verstanden. Wie dort gesagt ging es um die dramaturgische Inszenierung, vor allem im Vergleich von etwas älteren Spielen zu neuen AAA-Titeln.
Deshalb war Dein Vorwurf aus der Luft gegriffen.

Insgesamt ist mir die Diskussion hier etwas zu verworren, vor allem weil Jörgs Kolumne sehr unterschiedlich interpretiert wird.
Aber wer das nächste Mal etwas in der Art "vielleicht ist es anspruchslos aber die Leute scheinen es halt zu wollen also wo ist das Problem" schreibt wird ignoriert 4 life. Es gibt nämlich genug Spiele in den letzten Jahren, die zeigen, dass auch Anspruch und Komplexität durchaus gut ankommen und genug Käufer finden.
Es ist eher dem fehlenden Mut zum Risiko der Publisher zuzuschreiben, dass das dumbing-down weiter geht.
Fiddlejam
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Fiddlejam »

Insgesamt ist mir die Diskussion hier etwas zu verworren, vor allem weil Jörgs Kolumne sehr unterschiedlich interpretiert wird.
Aber wer das nächste Mal etwas in der Art "vielleicht ist es anspruchslos aber die Leute scheinen es halt zu wollen also wo ist das Problem" schreibt wird ignoriert 4 life. Es gibt nämlich genug Spiele in den letzten Jahren, die zeigen, dass auch Anspruch und Komplexität durchaus gut ankommen und genug Käufer finden.
Seht ihr, das ist der Denkfehler.
Weniger Anspruch macht das Spiel nicht automatisch schlechter. Die Diskussion dreht sich nicht um "anspruchsvolle Spiele können keinen Spaß machen" sondern um "beide Varianten haben eine Daseinsberechtigung".

Das ist die typische Nie-zufrieden-Attitüde. Erst wird nach Vielfalt geschrien, aber wenn dann ein Entwickler sagt "hey, unser Spiel sollte ein klasse Geschichte erzählen, ohne deren Vorankommen durch zu große Herausforderungen auszubremsen" heißt es gleich wieder "es könnte ja auch herausfordernd und storytechnisch stark sein". Wenn alle nach alternativen Wegen und Freiheit rufen, sagt ein Entwickler "hey, unser Spiel sollte viele Möglichkeiten bieten, aber man sollte es dennoch auch nur mit den Grundfertigkeiten lösen können" und schon wird herumgeheult "warum ist man nirgends gezwungen Feature x zu nutzen?"

Ich sehe Assassins Creed wie ein gutes Buch. Wenn ich wöllte, könnte ich es rasch überlesen (den leichten Weg nehmen) und hätte wahrscheinlich dennoch etwas davon, ich kann mich aber auch tiefer hineindenken und habe noch mehr davon (einen anderen Weg nehmen).
Wenn ich mir hingegen durchlese, was einige hier vom Spiel erwarten, erscheint mir das Bild von einem Buch vor Augen, bei dem ich das neue Kapitel nur durchlesen darf, wenn ich dem Verlag eine Inhaltsangabe des vorherigen zusende. Und in dem regelmäßig geschrieben steht "DIE NACHFOLGENDE TEXTPASSAGE IST TIEFGRÜNDIG UND ANSPRUCHSVOLL!".
AlastorD
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von AlastorD »

ElWebs hat geschrieben:@Alastor: Naja, dann hast Du aber den von Dir zitierten Kommentar falsch verstanden. Wie dort gesagt ging es um die dramaturgische Inszenierung, vor allem im Vergleich von etwas älteren Spielen zu neuen AAA-Titeln.
Deshalb war Dein Vorwurf aus der Luft gegriffen.
Die dramaturgische Inszenierung hat damit nix zu tun, man hat aufs maul bekommen weil es zum Gameplay gehört hat (am Anfang wars auch nur in einer Videosequenz).
Wäre Gothic ein Action Adventure mit gleich bleibenden Fähigkeiten wäre das so nicht umzusetzten gewesen. Man hätte entweder von Anfang an in den Lagern aufräumen können oder in gewissen Gebieten wäre kampf einfach nicht möglich gewesen.
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TheLaughingMan
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von TheLaughingMan »

Da hat man also eines der elementarsten Elemente der Heldenreise versaut: Das Auftreten eines Problems welches der Held alleine nicht zu lösen vermag, wodurch er seinen Mangel erkennt, dies jedoch durch die Hilfe eines Mentors ausgleicht.

Das ein Ezio (ab Brotherhood), ein Batman der seinen Job schon seit 10 Jahren macht oder Sam Fisher sich nicht mehr wie absolute Neulinge anstellen erklärt sich ja von selbst. Aber das der Knabe der weiß wie man einen Hirsch ausweidet und auf Bäume klettert schon gleich ein Kampfgenie ist erscheint im Kontext der Situation (Bitte um Ausbildung) wirklich schlecht erzählt. Sowas erwartet man aus Fantasybüchern für Kinder.

BtW. das nächte Batman Game soll ja ein Prequel werden. Da erwarte ich allerdings auch das ein junger Bruce Wayne um einiges unerfahrener und weniger abgebrüht auftritt als in Arkham City.
ElWebs
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von ElWebs »

Fiddlejam hat geschrieben:
Insgesamt ist mir die Diskussion hier etwas zu verworren, vor allem weil Jörgs Kolumne sehr unterschiedlich interpretiert wird.
Aber wer das nächste Mal etwas in der Art "vielleicht ist es anspruchslos aber die Leute scheinen es halt zu wollen also wo ist das Problem" schreibt wird ignoriert 4 life. Es gibt nämlich genug Spiele in den letzten Jahren, die zeigen, dass auch Anspruch und Komplexität durchaus gut ankommen und genug Käufer finden.
Seht ihr, das ist der Denkfehler.
Weniger Anspruch macht das Spiel nicht automatisch schlechter. Die Diskussion dreht sich nicht um "anspruchsvolle Spiele können keinen Spaß machen" sondern um "beide Varianten haben eine Daseinsberechtigung".

Das ist die typische Nie-zufrieden-Attitüde. Erst wird nach Vielfalt geschrien, aber wenn dann ein Entwickler sagt "hey, unser Spiel sollte ein klasse Geschichte erzählen, ohne deren Vorankommen durch zu große Herausforderungen auszubremsen" heißt es gleich wieder "es könnte ja auch herausfordernd und storytechnisch stark sein". Wenn alle nach alternativen Wegen und Freiheit rufen, sagt ein Entwickler "hey, unser Spiel sollte viele Möglichkeiten bieten, aber man sollte es dennoch auch nur mit den Grundfertigkeiten lösen können" und schon wird herumgeheult "warum ist man nirgends gezwungen Feature x zu nutzen?"

Ich sehe Assassins Creed wie ein gutes Buch. Wenn ich wöllte, könnte ich es rasch überlesen (den leichten Weg nehmen) und hätte wahrscheinlich dennoch etwas davon, ich kann mich aber auch tiefer hineindenken und habe noch mehr davon (einen anderen Weg nehmen).
Wenn ich mir hingegen durchlese, was einige hier vom Spiel erwarten, erscheint mir das Bild von einem Buch vor Augen, bei dem ich das neue Kapitel nur durchlesen darf, wenn ich dem Verlag eine Inhaltsangabe des vorherigen zusende. Und in dem regelmäßig geschrieben steht "DIE NACHFOLGENDE TEXTPASSAGE IST TIEFGRÜNDIG UND ANSPRUCHSVOLL!".
Tut mir leid, dann hast aber auch Du Jörgs Kolumne nicht richtig verstanden. Er (und viele andere hier) mokieren sich nicht (nur) über den mangelnden Anspruch in den Assassin's Creed Teilen - dieses Argument wurde nur - zugegebenermaßen etwas verwirrend - noch dazugenommen.
Jörgs Grundproblem bei dieser Szene ist ja die mangelnde dramaturgische Inszenierung, sprich Story. Jörg sagt also: Das Spiel ist nicht nur anspruchslos, es schafft es auch nicht, eine mich mitreißende Geschichte zu erzählen.
Wenn es Dir anders geht ist schön für Dich. Aber ich gehe da mit Jörg: logische Schnitzer sind auch bei mir ein Gamebreaker und mit der Einschätzung "tolle Story" eigentlich nicht vereinbar
ElWebs
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von ElWebs »

AlastorD hat geschrieben:
ElWebs hat geschrieben:@Alastor: Naja, dann hast Du aber den von Dir zitierten Kommentar falsch verstanden. Wie dort gesagt ging es um die dramaturgische Inszenierung, vor allem im Vergleich von etwas älteren Spielen zu neuen AAA-Titeln.
Deshalb war Dein Vorwurf aus der Luft gegriffen.
Die dramaturgische Inszenierung hat damit nix zu tun, man hat aufs maul bekommen weil es zum Gameplay gehört hat (am Anfang wars auch nur in einer Videosequenz).
Wäre Gothic ein Action Adventure mit gleich bleibenden Fähigkeiten wäre das so nicht umzusetzten gewesen. Man hätte entweder von Anfang an in den Lagern aufräumen können oder in gewissen Gebieten wäre kampf einfach nicht möglich gewesen.
Aha. Wenn Arthor schreibt
"Jörg spricht mir aus der Seele.
Warum war und ist Gothic 1 bis jetzt so beliebt? Es ist dramaturgisch gesehen ein Gegenpol zu heutigen AAA-Titeln wie AC3. (Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder)"

dann hat das mit der dramaturgischen Inszenierung nichts zu tun? Erklär mir das mal bitte.
Es wäre ja in AC kein Problem gewesen, diese Szene ganz ohne Gameplay zu inszenieren. Dann wäre es nicht zu dem Problem gekommen. Die Kritik bezieht sich ja nicht auf das Gameplay, sondern auf die dramaturgische Wirkung in dieser Situation.

Also kurz gesagt:

Jörg: ACIII hat dramaturigsche Schnitzer (die sich ergeben aus dem Gegensatz von durch Gameplay Dargestelltem/Möglichen und der zuvor erzählten Geschichte).
Arthor: Ich stimme Jörg zu. Bei Gothic1 wurde das dramaturgisch besser gelöst.
Natürlich ist das vergleichbar.
Eigentlich ist es logisch: wenn ich ein unveränderliches Gameplay habe (weil eben kein RPG, sondern ein Action-Abenteuer), sollte ich es tunlichst vermeiden, zeitlich weit auseinanderhängede Storyelemente oder die Entwicklung meines Protagonisten mittels Gameplay erzählen zu wollen.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Eigentlich Hätte dem Halbindianer nur einer sagen müssen Du bist der vom Schicksal Außerwählte, damit lößt man jedes übermenschliches Problem wie von alleine :> Und keiner stellt mehr Fragen.

Mal abgesehen davon möchte ich nicht Engländern helfen Engländer umzubringen, und dann von Unabhängigkeit zu reden. Die schwarzen waren anschließend nochmal gut 70 Jahre unter der Peitsche, soviel zum wort Unabhängigkeit. Noch ein Spiel wo Amerika der Superheld ist und Rotröcke von Natur aus böse und Diktatorische Machthaber. Wenn der Indi sich für England einsetzen würde, daaas wäre mal sup und Amerika am Ende wieder teesteuern an England zahlen muss...Ich meine sonst helt man sich doch auch nicht an die Regeln der Physik und realistischen Kämpfen, warum nicht mal eine andere Sichtweise. So ist es nur ein Call of Duty im 18ten Jahrhundert. Rette Amerika...ohh du Held.
phillyblunt
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von phillyblunt »

einfach nur rumgeheule hoch 10 wieder mal. das spiel ist so wie es ist und wie es sich die entwickler gedacht haben.

jörg scheint auch der einzige zu sein, dem die seeschlachten als super neuerung nicht gefallen. überall sonst wurde das feature als beste neuigkeit gelobt. aber klar, das es nur eine anbiederung an cod ist :lol:

leute, wo hängts denn nur bei euch?

das spiel ist genau das, was ich von den trailern erwarten durfte...ich könnte auch rumnörgeln, das man nicht noch mehr städte bereist, oder statt new york lieber eine andere gesehen hätte.

man muss sich auch irgendwo das spiel so genießen wie es gedacht und gemacht worden ist. wisst ihr was ich meine?

ich hätte mir das spiel an manchen stellen auch ganz anders VORGESTELLT keine frage. nur ist es so wie es sein will einfach super
es ist ja nicht so, dass grafik, sound, atmospäre, spieldauer, abwechslung schlecht sind

@AlastorD so ungefähr meine ich das

oder um noch eine frage zu stellen: ist AC3 kein besserer nachfolger? also schlechter als AC1 und2? wohl kaum...

e: gerade erst die wertung gesehen. 80 % sind einfach nur eine frechheit dem spiel gegenüber, gerade weil es besser ist als der vorgänger. und auch weil die entwickler mal was neues machen. die seeschlachten sowie das jagen und stöbern im grenzland sind sehr gut gemacht. die größten kritikpunkte am vorgänger waren ja die nebenmissionen und die spielwelt die "nicht lebendig genug war"

die 4players redakteure fühlen sich wieder ganz toll, weil sie eines der am meisten erwarteten games mit 80 prozent abfertigen und dann wieder ach so kritisch genau sind.

das spiel wurde sicher mal so nebenbei im halbschlaf gezockt, als der redakteur nen schlechten tag hatte: "orr ja ganz nett, ich will aber noch das und das und das haben."

sprich: man konnte sich nicht mal auf das spiel einlassen, überall wird krampfhaft was zum meckern gesucht.. :(
AlastorD
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von AlastorD »

ElWebs hat geschrieben: Aha. Wenn Arthor schreibt
"Jörg spricht mir aus der Seele.
Warum war und ist Gothic 1 bis jetzt so beliebt? Es ist dramaturgisch gesehen ein Gegenpol zu heutigen AAA-Titeln wie AC3. (Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder)"

dann hat das mit der dramaturgischen Inszenierung nichts zu tun? Erklär mir das mal bitte.
Es wäre ja in AC kein Problem gewesen, diese Szene ganz ohne Gameplay zu inszenieren. Dann wäre es nicht zu dem Problem gekommen. Die Kritik bezieht sich ja nicht auf das Gameplay, sondern auf die dramaturgische Wirkung in dieser Situation.
Er schrieb er nix von inszenierung, die Dramaturgie entstand daraus das ich ein kleines nichts war und mich RPG typisch steigern konnte.
Oder ist Gothic 1 wirklich nur so beliebt weil man in der Anfangssequenz eine auf die Nase kriegt?

Und wenn Ubisoft an der Stelle lieber schonmal ein bisschen Gameplay üben lassen will statt die Inszenierung in den Vordergrund zu stellen ist das auch okay.
Worauf Jörg mal wieder raus will ist das typische: "ach in einem Film, ach in einem Buch ect. sähe sowas ganz anders aus"