Und? Das bist doch nicht Du, der da in der Kälte steht. Und selbst wenn Du es wärst: Was soll's? Es macht Dich nicht zu einem schlechteren Menschen.Wigggenz hat geschrieben:Ich hingegen schäme mich schon, Computerspieler oder Fan einer Bücherreihe zu sein (Harry Potter z.B., weil es schon aufkam), wenn ich sehe, dass sich die Leute scharenweise mitten in der Nacht (und oft auch in der Kälte) fast darum schlagen, der erste zu sein, der das Spiel/ das Buch in Händen hält, weil man nicht noch ein paar Stunden warten kann, als wäre es so lebenswichtig.Boesor hat geschrieben:Ich bin dann schon so selbstbewusst das ich mich nicht schäme Computerspieler zu sein.
Vorurteilen wirkt man nicht entgegen, indem man sich von jedem vorurteilsbehafteten Verhalten distanziert, sondern indem man zu dem steht, wer man ist, und demonstriert, dass diese Vorurteile nicht stimmen.
Das "Computerspieler = Nerds"-Vorurteil ist auch nicht deswegen größtenteils verschwunden, weil niemand mehr dazu gestanden hat, Computerspiele zu spielen.
