Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

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|Dante|
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von |Dante| »

Ich finde es schade wie sich Battlefield mehr und mehr CoD oder MoH angleicht.
Obwohl es von der Art her die gleichen Spiele waren, war Battlefield für mich immer mehr Taktik Shooter als Action Shooter.

Besonders BF1942 war damals vom Feeling her "mehr mittendrin".
Ich hatte das Gefühl ein Team steht hinter mir, es gab keine online Statistikdatenbank bei denen man jetzt 30 mal Mörserkills machen muss um etwas freizuschalten.
Die Runde war vorbei, wenn sie vorbei war und die Stats der letzten Runde in der nächsten wieder egal.
Das förderte die Risikobereitschaft und lies einen das eigentliche Ziel - nähmlich den Feind zu schlagen - nicht aus den Augen zu verlieren.
Wie oft hab ich mich in BF3 schon dabei erwischt, mich als Sniper hinzulegen und versuchen eine möglichst hohe K/D aus der Runde zu holen. Win oder Loss? Völlig egal.
Klar, ich bin Statistikfreak, ich mag das und ich mag auch das motivierende Freischalt-System, aber warum sind die Boni für das gewinnen einer Schlacht so klein, obwohl der Teamsieg doch das Wichtigste überhaupt sein sollte?

Warum mit BF4 wieder diesen Weg gehen? (Ich weiß, weil es sich verkauft :D)
Aber warum nicht einen anderen Ansatz verfolgen? Warum nicht MMORG mit einem Ego-Shooter verbinden?
Warum nicht Server für >100 Spieler aufstellen? Warum Maps begrenzen und keine großen Schlachtfelder bieten?

Warscheinlich ist all das was ich mir Wünsche nicht in einem Spiel vereinbar oder es überfordert den gemeinen Spieler.
Battleground:Europe liefert einen tollen Ansatz, leider mit zu wenig Budget und das letzte mal als ich es spielte (vor ca. 4 Jahren) leider auch noch total verbuggt und mit extrem wenig Mitspielern.
Leider war es damals auch sehr unmotivierend, aber die Idee war extrem gut. Nahezu die komplette Westfront des WWII auf einem Server abbilden, wenn ich will kann ich innerhalb der eigenen Linien Stundenlang von Nord nach Süd laufen.
Aber wiegesagt, leider nicht sehr motivierend, dennoch gab es einem das Gefühl ein kleines Rädchen in einem großen Krieg zu sein, es gab eine klar definierte Front und wenn man sich innerhalb derer bewegte, war Daueranspannung garantiert.

In BF3 ist man auch in einem großen Krieg, aber kein kleines Rädchen. Ein gutes Pilotenteam kann die ganze Map in Schach halten, selbst kann man innerhalb von Minuten Flagge um Flagge einnehmen und es gibt kaum definierte Fronten sondern ein 64er-Ringelpietz bei dem man ständig im Kreis rennt. Und gibt es dann mal Maps die eine klare Front bieten, handelt es sich meist um Metzel-Metro bei der nahezu gar nichts vorwärts geht.

Ich bin kein Game-Designer und vielleicht gibt es dafür auch gar keine Zielgruppe, aber World of Warcraft hat doch auch funktioniert - ansonsten gibt es zig MMORGs die Erfolgreich sind.
Meines Wissens gibt es aber nicht wirklich ein ausgeklügeltes Kriegs-MMORG.
Das Setting des 2. Weltkrieges ist dafür wie geschaffen:
Man kann viele Fahrzeuge veschiedenster Klassen einbinden, gleichzeitig kommt der Infanterie eine große Bedeutung zu, Schlachtfelder muss man nicht erfinden denn sie sind in abwechslungsreichsten Variationen vorhanden.
Es gibt keine Möglichkeit innerhalb von wenigen Sekunden über das Schlachtfeld hinwegzufegen (wie mit neumodischen Jets), alles hat seine natürliche Langsamkeit.

Meine Vision zeigt mir ein Kriegsspiel auf einem riesigen Schauplatz, bei dem ich mich mit meinem Soldaten spezialisieren kann, mich entwickeln und meine Aufgaben erledigen kann, bei dem ich an der Front kämpfen kann, aber auch mein Team hinter der Front unterstützen kann (Nachschub etc.).
Ich hoffe es wird es irgendwann mal geben, wirklich zuende entwickelt und gut ausbalanciert. Aber ich weiß auch dass es nicht Battlefield heißen wird.

Oder ein globales Game.
Die Jungs aus dem Landwirtschaftssimulatior bringen die Ernte ein, die Jungs aus dem Transport- u. Onmibussimulatior bringen den Nachschub ran und generieren an der Front Tickets und vorne kämpfen die Jungs aus Battlefield um die Städte, während sich um Verwundete im Theme Hospital gekümmert wird.

Ende der Tagträumerei am Montag morgen.
solnor
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von solnor »

Bin ich der einzige in dem Thread der immer noch seinen Spaß mit BF3 hat? :D
Ja, BF3 hat seine Schwächen (Hitbox, tausende freizuschaltene Upgrades etc.) aber kein Spiel hat mir in der letzten Zeit im Zusammenspiel mit Freunden so viel Spaß gemacht. Leider hab ich keinen wirklichen Vergleich mit BF1 und BF2 :-(
Easy Lee
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Beitrag von Easy Lee »

Eines sei an dieser Stelle mal gesagt: Für sowas kaufe ich mir keine neue Konsole. Wenn jetzt nicht langsam mal ein anderer kreativer Wind weht und Technik wie Inhalte nicht gleichermaßen einen Generationssprung machen, bin ich erstmal raus aus der ganzen Geschichte.
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Pioneer82
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von Pioneer82 »

Nanimonai hat geschrieben:
myheroisalex hat geschrieben:Schon wieder "Moderne"? Mit USA, Russland und China als Fraktionen... Ohje ich hoffe, dass sich das so nicht bestätigt :|
Welche Fraktionen würdest Du denn gerne sehen?
Schweiz, Australien und Guatemala?
Indien, Iran und Pakistan?
Oder doch lieber Kongo, Ruanda und Burundi?

Mal im Ernst, welche Alternativen gibt es da, die man "sinnvoll" einbauen kann?
Europa, Indien, Japan,Korea,Taiwan. nur mal eben ausm stehgreif genannt. :roll:
Nanimonai
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von Nanimonai »

|Dante| hat geschrieben:...
Das sind ein paar interessante Ideen, die mir gut gefallen. Ich habe darüber auch schon mal nachgedacht, wie toll es wäre, wenn es ein Shooter MMORPG in einem riesigen, globalen Kriegsszenario geben würde.

Das Problem wird eine Umsetzung sein, die dann auch noch Spaß macht und fordert.
Macht man es nur mit menschlichen Mit- und Gegenspielern, wird sehr schnell Langeweile eintreten, wenn man nicht in großen Clans oder Gilden organisiert ist. Ich denke da an DAOC und die Keepraids... das war toll, aber nicht unbedingt als Solospieler.
Shooterspieler sind vom Grundprinzip her seit jeher wenn überhaupt in eher kleinen Clans und kleinen Scharmützeln organisiert. Hier mal ne Runde, da mal ne Runde, Clanwars etc. Und das wäre für ein Shooter MMORPG zu wenig.
Also muss es auch ein Levelsystem geben mit nicht nur freischaltbaren Waffen, sondern auch unterschiedlichen Skills, denn auf Dauer wird es vermutlich zu langweilig, bei einer First Person Steuerung immer nur mit Fadenkreuz und aktivem Zielen rumzulaufen und die einzige Abwechslung wäre die Wahl der Waffe. Da gibt es dann ein Balancing Problem, dass bei jedem Shooter sofort tödlich wäre, wenn verschiedene Klassen zu unterschiedlich stark sind.
Man bräuchte auch einen PVE Aspekt, also Quests bzw. Aufgaben, NPC´s, etc. und ob das den Shooterspieler an sich anspricht... da bin ich mir nicht sicher.

Ich denke, es wird sehr schwierig sein, einen Spagat zwischen Rollenspiel und Ballerspiel hinzukriegen, ohne eine von beiden Spielerfraktionen zu enttäuschen.
Aber neugierig wäre ich schon, wenn es einfach mal jemand ausprobieren würde.
Nanimonai
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von Nanimonai »

Pioneer82 hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
myheroisalex hat geschrieben:Schon wieder "Moderne"? Mit USA, Russland und China als Fraktionen... Ohje ich hoffe, dass sich das so nicht bestätigt :|
Welche Fraktionen würdest Du denn gerne sehen?
Schweiz, Australien und Guatemala?
Indien, Iran und Pakistan?
Oder doch lieber Kongo, Ruanda und Burundi?

Mal im Ernst, welche Alternativen gibt es da, die man "sinnvoll" einbauen kann?
Europa, Indien, Japan,Korea,Taiwan. nur mal eben ausm stehgreif genannt. :roll:
Bedenke, dass Battlefield für einen westlichen Markt produziert wird. Wenn Du den durchschnittlichen Amerikaner fragst, wo Taiwan liegt, sagt er Dir vermutlich, dass es irgendeine Stadt in den USA ist, die tonnenweise Actionfiguren herstellt. Nordkorea hat viel zu viel Konfliktpotential und Südkorea hat das gleiche Problem wie Taiwan: Keine Sau interessiert sich dafür. Japan ist als Feindbild in einem 2. Weltkriegsszenario ok, wird in einem modernen Shooter aber eher für Fragezeichen sorgen. Ebenso wie Indien. Europäische Einsatztruppen wurden in der Vergangenheit ja auch schon häufig verwendet.

Man will ja die breite Masse ansprechen und die kann vermutlich mit den "üblichen" Nationen am meisten anfangen.
Aber abgesehen davon, macht es für Dich als Spieler denn echt einen Unterschied, ob Du auf Deinem Kampfanzug eine rote Sonne oder einen gelben Stern hast?
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Mes5eR
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von Mes5eR »

Jeder der immernoch nicht checkt, dass MW4 und BF4 die Starttitel für die nächste Konsolen Gen werden tut mir leid. Das war mir schon mit ankündigung der BF4 Beta klar.
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Mes5eR
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von Mes5eR »

|Dante| hat geschrieben: Wie oft hab ich mich in BF3 schon dabei erwischt, mich als Sniper hinzulegen und versuchen eine möglichst hohe K/D aus der Runde zu holen. Win oder Loss? Völlig egal.
Dann verstehst du a) das spiel nicht und b) wird es auch niemals geklappt haben weil die sniper meißtens die kollegen mit 6:2 kills irgendwo im unteren mittelfeld sind.

Wenn man zu dritt spielt gibts schon keine andere option mehr als sieg.
|Dante|
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von |Dante| »

Mes5eR hat geschrieben:
|Dante| hat geschrieben: Wie oft hab ich mich in BF3 schon dabei erwischt, mich als Sniper hinzulegen und versuchen eine möglichst hohe K/D aus der Runde zu holen. Win oder Loss? Völlig egal.
Dann verstehst du a) das spiel nicht und b) wird es auch niemals geklappt haben weil die sniper meißtens die kollegen mit 6:2 kills irgendwo im unteren mittelfeld sind.

Wenn man zu dritt spielt gibts schon keine andere option mehr als sieg.
a)
versteh ich das natürlich. Aber es gibt Runden die aus verschiedensten Gründen sehr fahrig laufen und dann macht diese Option mir pers. am meisten Spaß. + Warum für den Win kämpfen wenn ich keinen Anreiz sehe. (z.B. nicht nur 10.000 Punkte für 100 Gewonne Runden sondern auch mal die ein oder andere extra Freischaltung?)

b)
gings um die K/D nicht darum MVP zu werden. Wenns in der Runde nicht läuft, gehe ich lieber mit 6:2 raus als mit 10:20, bei der ich vielleicht vorne mitgemischt hätte.
MVP ist für mich meistens eh nicht erreichbar.
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DeMaff
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von DeMaff »

solnor hat geschrieben:Bin ich der einzige in dem Thread der immer noch seinen Spaß mit BF3 hat? :D
Nö, biste nicht.
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Mes5eR
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von Mes5eR »

Aber genau da liegt das problem jeder beschwert sich, dass teile des teams irgendwo auf nem berg liegen, mnachen es abert selbst hin und wieder. Es wird rumgeheuilt dass man im heli kaum abheben kann ohne von ner stinger erfasst zu werden, tragen aber selbst die stibnger mit sich rum. Es wird sich über sprengfallen auf close quarters beschwert selbst hat man aber über 200 claymore kills.

Ich spiel das spiel einfach so wie ich möchte dass andere es auch spielen.
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Go!nes
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von Go!nes »

Ihr vergesst eine der wichtigsten Erneuerungen:

Man darf jetzt auch endlich weibliche Charaktere Steuern!!!

Yippie Kay Yay für die Emanzipation!

Der Umstand alleine sollte schon für min. 1 million Käufer sorgen.

(Wen interessiert schon Grafik, neue Fahrzeugmodels, freischaltbare Wallhack-Visiere oder den schon einmal dagewesenen COM Modus?)
Määäx67
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von Määäx67 »

|Dante| hat geschrieben: Meines Wissens gibt es aber nicht wirklich ein ausgeklügeltes Kriegs-MMORG.
Schau dir mal Planetside 2 an :)
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Klemmer
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Re: Battlefield 4: Gerüchte: Termin, Commander, Plattformen

Beitrag von Klemmer »

|Dante| hat geschrieben:...
Hört sich in der Tat interessant an, leider bricht das System vermutlich sehr schnell zusammen, sobald irgendwelche Idioten einsteigen...und davon gibt es ja im Mehrspieler mehr als genug.

Meiner Meinung nach war der gelungenste Onlineshooter immer noch Joint Operations. Grandiose riesige Karten, viele verschiedene "Fraktionen" (eigentlich ja nur zwei, aber da konnte man ja intern noch unterscheiden - KSK,Delta Force, GIGN, Seals, Marines usw., auch wenn es nur optischer Natur war - und wohey!Es gab sogar Frauen! :lol: ), eine "funktionierende" Ballistik (richtig effektive Sniper waren daher immer mit Spotter unterwegs) und das allerweichtigste, nicht zu mächtige Fahrzeuge.

Allgemein waren die Fahrzeuge eher für den Transport gedacht und weniger zum Kampf. Die wenigen Little-Birds, die mit Rakten/Miniguns bestückt waren, mussten echt klug eingesetzt werden und auch hier ging die Munition aus. Sprich nach einer kurzen Zeit musste der Pilot zurück zum Flugplatz um nachlzuladen - ergo keine Luftunterstützung für einige Minuten - das konnte es echt schon ausmachen. Flares konnte auch nur der Co-Pilot werfen - jemand der also alleine in so ein Ding eingestiegen ist, war nach dem ersten Anflug Geschichte. - Ich weiß auch gar nicht ob es ein reperationstool gab :?:

Allgemein war sehr viel Teamwork gefragt - fuhr man einen BTR, so ist man auch wirklich nur gefahren, man brauchte einen Schützen am .50er um sich verteidigen können. Idealerweise noch eine 2-4 Mann starke Crew die in Städten die Umgebung sichert, bzw. dem Schützen die Entfernungen zum Ziel durchgeben kann, damit er das Geschütz eichen kann - eine Trefferanzeige gab es nämlich nicht.

Bei 150 Spielern war es einem auch egal, wiviel Kills man hatte, oder wie weit oben man in der Rangliste war. Mag sein, dass einige Spieler nur auf Kills aus waren, aber das war nicht selten dann ein Selbstmordkommando. Es gab auch viele gute Piloten, die mit den Blackhawks ständig Unterstützung eingeflogen haben, kurz Unterstützungsfeuer bei der Landung gegeben haben und anschließend wieder zurück zur Basis sind - und das das ganze Spiel lang, was normalerweise immer einige Stunden gedauert hat (Erkennen konnte man sie meistens daran, dass sie Pilotenskins hatten :D ). Die Leute die sich alleine einen Blackhawk schnappen, damit in die Botanik fliegen und den da abstellen um sich alleine durch zu kämpfen waren echt selten - vor allem deswegen, weil die Fahrzeuge da lange rumstanden und so nicht respawnt sind!

Merkwürdigerweise hat das alles sehr oft bestens funktioniert - und ich habe immer (!) alleine gespielt (also nie mit Kumpels irgendwas abgesprochen), dennoch war ich sehr oft in verdammt guten Truppen unterwegs - irgendwie wussten die meisten, ohne groß Worte zu wechseln, was zutun ist. Die Vorgaben waren ja ledeglich, die Inseln ein zu nehmen und zu halten - für den Solospieler gab es dabei immer eine natürlich vordefinierte Grenze, auf der ein großer Teil der Spieler aufeinander traf - da war immer einiges los und da konnte immer jeder mitmischen.

Richtig spannend wurde es aber erst, wenn man mit einem kleinen Trupp im Blackhawk mehrere Minuten außerhalb des Blickfeldes des Gegners um die Inseln rumgeflogen ist - auch die Atmosphäre die erzeugt wurde, war einfach einzigartig. Nur das Summen der Rotorblätter und im Hintergrund in der Abenddämmerung (der Tageswechsel war auch grandios) die Explosionen und Leuchtgschosse, die sich im Wasser wiederspiegeln.

Waaaahnsinn war das stark!


Verzeiht mir, dass ich ein bisschen in der Nostalgie versunken bin. :mrgreen: Ich würde mir (zumindest ein paar Elemente) echt wieder wünschen. Ich fand es in BF3 zwar auch wohl motivierend die Aufsätze usw. frei zu spielen, aber das hat mich echt oft gezwungen wie ein Arsch zu spielen bzw. für mein Team nicht hilfreich zu sein, weil ich eine Klasse spielen "musste", die in dem Szenario einfach nicht hilfreich war. Es wird sich auch keiner 3h lang in einen Blackhawk setzen (auch wenns ihm Spaß macht) um Truppen an die Front zu transportieren, wenn man dafür quasi keine Punkte bekommt.

Battlefield 1 war zwar auch nicht so gigantisch wie Joint Ops, aber es hatte auch einen anderen Fokus. Da war man eher mit den Fahrzeugen unterwegs (ist ja auch in Ordnung), während bei Joint Ops die Infanterie und die Logistik dessen(bei 50km² Karten und überwiegend Inseln ist nichts mit eben laufen/schwimmen) im Mittelpunkt steht.
Battlefield 3 konnte mich da leider (zumindest auf Konsole) nicht langfristig überzeugen, auch wenn ich es ebenfalls lange gespielt habe.
ugurano
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Beitrag von ugurano »

ich hoffe mit allen kontinenten und nicht immer taliban shit