Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
KATTAMAKKA
Beiträge: 3211
Registriert: 25.10.2009 09:43
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von KATTAMAKKA »

Xris hat geschrieben:
Die Reaktion von Eurogamer zeigt aber klar wessen Knecht Eurogamer ist und sie nur eine gut getarnte Werbeseite für die Puplisher ist. Die sich scheinbar kritisch im Sinne der Scheuklappen-Fanboys und Grafik-Vollpfosten und natürlich den Puplishern mit dem ``Gamen`` auseinandersetzt :mrgreen:
Oh der war gut :ugly: Hast du mal einen Test auf Eurogamer gelesen? Warst du überhaupt mal auf dieser Seite? Anscheinend nicht...
Dazu schreien sie ständig nach irgendwelchen Pseudo-Inovationen , die eigentlich nicht besseres/umfangreicheres und kreativeres Gameplay bieten sondern mehrheitlich alles mehr in richtung interaktiver Film drängen.
Das ist aber auch 4P nicht anders. Hier wird eher nach mehr Tiefe im Storytelling gebrüllt, anstatt nach mehr Anspruch im Gameplay. Ich für meinen Teil habe in den letzten 10 Jahren jedenfalls genug Innovation bekommen. Ich hätte jetzt gerne meine Medi Packs wieder und das Deckungssystem abgeschafft. Für alles andere scheint man ja unfähig zu sein.
Zu Eurogamer.de siehe vorletzte Post :D Nette Beispiele sind ihre Test zu MassEffekt 3 und Diablo3 und natürlich BF3 . Steinzeit gameplay Verständniss mit schöngefärbten OldSchool Argumenten im schönsten Schriftdeutsch , gramatisch korrekt :mrgreen: Wobei man natürlich die ganze Racing Game klitsche nicht vergessen darf der dem dumpfbackigen Shooter/Aktion verständniss gleichkommt

Beim 2ten Teil deiner Post könnte ich eigentlich zustimmen , nur in Sachen Deckungssystem habe ich ne andere Meinung, in meinen Augen braucht ein Shooter oder ein game allgemein sowas , weil es einfach realistischer ist als wie Speedy Conzales in seiner ganzen Pracht aus einer Deckung herauszuwuseln zu ballern und wieder zurück und das Non Stop bis man alle 10 feinde im Schlauch gekillt hat. Dieses Oldschoolige Speedgaming zwischen den unendlichen Scripts ist der Tod von jedem Feeling . Heutzutage wurde halt einfach das deckungssystem draufgeknallt inkl Selbstheilung und sonstige Automatismen ohne allerdings sonst etwas an der Gamestruktur od der Spielerisch Freiheit und kreativen Möglichkeiten zu verändern, oder ganz ``revolutionär ( :D ) das auzubauen und zu verbessern , und so erscheint das Deckungssystem wie ein kastrierter Oldschool Ballerspass ohne echte Raffinesse und wird blöderweise als überflüssig angesehen . Wobei das übel ganz woanderst sitzt. :D .
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 29.10.2012 18:12, insgesamt 4-mal geändert.
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Sir Richfield »

Kajetan hat geschrieben:Nur weil ich das Hobby "Computerspiel" habe, bin ich noch lange nicht Teil der Menge CoD-Käufer. Diese Teilmenge des Gesamtmarktes bestimmt ihren Teil, das Angebot an Chart-Titeln aus der Produktion der Majors. Ich bestimmte mit meinem Konsumverhalten die Teilmenge Indie- und Nischentitel. Beide gehören zur Übergruppe "Computerspiel", weisen aber sonst nur marginale Überschneidungen auf, wenn überhaupt. Von daher ... unzulässige Verallgemeinerung!
Du versuchst, Dich mit Gewalt aus der Gruppe von "Leute, die Computerspiele kaufen" zu winden. Aus der kommst Du allerdings nicht (legal) raus. ;)
Dass Du innerhalb dieser Gruppe nicht zu der Gruppe "Leute, die CoD kaufen" gehörst ist richtig.
Ihr gehört beide zur Gruppe "Leute, die Computerspiele kaufen."
Innerhalb dieser Gruppe kommt es jetzt zu den Verteilungen. Und da glaube ich nicht, dass die CoD Käufer alleine größer sind als die "Kaufen nicht CoD" Kunden.
Aber der Rest ist dermaßen verteilt, dass CoD-Kunden halt eine der stärksten Gruppen ist. Daher auch die Vergleiche mit der Wahl - die Bibeltreuen Christen haben genug Wähler, nicht pleite zu gehen, aber halt nicht genug, die Regierung stellen zu können.
FLT hatte genug Käufer, erfolgreich zu sein, aber nicht genug, um sämtliche Publisher davon zu überzeugen, dass "Spaceship-Sim-Roguelikes" der neue, heiße Scheiss sind.

Du darfst in dieser Masse von "Leuten, die Computerspiele" Deine Unabhängigkeit ja behalten - Verallgemeinern kann ich Dich dennoch. ;)

Und nur weil unser Wahlrecht jetzt im Moment gerade nicht verfassungskonform ist, musst Du mir erklären, warum es unzulässig ist, wenn ich sage, dass die Wahlberechtigten die Regierung bekommen haben, die sie gewählt haben.
Ich habe weder die CDU, noch die FDP gewählt, habe aber eine CDU/FDP-Regierung bekommen. Ich akzeptiere das zähneknirschend, weil wir hier eine repräsentative Parteiendemokratie haben. Bei der nächsten Wahl werden wir eine Große Koalition bekommen, die ich ebenfalls nicht gewählt haben werde (stimmt das so grammatikalisch?). Ich bin aber Bürger dieses Staates und wahlberechtigt. Wie passt Deine Aussage also zu dieser Realität? Gar nicht! Deswegen ist dieser Satz eine zwar populäre, nichtsdestotrotz aber unzulässige Verallgemeinerung :)[/quote]
Ich sehe nicht, wo das ändern soll, dass Du ein Teil der Wahlberechtigten bist, Deine Stimme aber nicht zur Mehrheit der Stimmen der anderen gehörte, sich also die Gesamtmenge der Wahlberechtigten so entschieden hat, wie es nun gerade ist.
"Die Amis" haben ja auch nicht Obama gewählt, sondern der Teil der Wahlberechtigten, die a) ihre Stimme abgegeben haben und b) dabei für Obama gestimmt haben.
Womit "Die Amis" mehr Obama gewählt haben als "Die Deutschen" Die Regierung.
Wenn man mal nicht mit einrechnet, das in Amerika eine einzelne Stimme rein rechnerisch weniger wiegt.
Der Luibls Jörg stört sich auch nicht in jedem Spiel daran, dass Feuer keine Auswirkungen hat, sondern tat dies nur bei "Dead Island".
Also eigentlich ist dem Jörg Feuer egal.
Der schnelle Mick gibt manchmal ziemlich Dummfug von sich, manchmal aber auch nicht.
Hängt von dem Verhältnis ab - aber die Wertung, ob und wann er Dummfug redet, ist für jeden Betrachter individuell.
Die Hypestar ist ein Hort heillosen Hochgehypes, manchmal aber auch ein Freund deutlicher Worte, wie es zB. im Falle "Flatout 3" passiert ist, wo Hr. Klinge eine überdeutliche Kaufwarnung ausgesprochen hatte.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. ;)

Bäh, ich sollte nicht versuchen zu philosophieren, während ich gerade versuche VBA zu sprechen - wobei streng genommen ist das das selbe...
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Du versuchst, Dich mit Gewalt aus der Gruppe von "Leute, die Computerspiele kaufen" zu winden. Aus der kommst Du allerdings nicht (legal) raus. ;)
Eben nicht. Ich winde mich da nicht raus. Wie denn auch? Warum auch? :)

Ich bin jedoch nicht für den Mainstream-Markt verantwortlich zu machen, im Sinne von "Wir Kunden sind doch grade selber Schuld". Nö, sind "wir" nicht. "Wir" können nur an dem Schuld sein, für das wir die Verantwortung übernehmen können. Wenn jemand CoD kauft und der nächste und der Dritte und dessen Kumpel und sich diese Kette jedes Jahr millionenfach fortsetzen lässt, dann gestalten DIESE Kunden IHREN Markt. Aber damit habe ich nix zum tun! *weihwassersprüher bereit mach*

Dass sie ebenso wie ich Teil der Gesamtgruppe "Computerspieler" sind, ist auch das einzige, was "wir" beide gemein haben. Ich bin nicht für diesen (!) Markt verantwortlich zu machen. Ich bin höchstens Schuld daran, Shooter wie Hard Reset nur einmal in einem Sale gekauft zu haben, anstatt mehrfach zu Höchstpreisen. DAS kann man mir anlasten und sonst nix :)
Benutzeravatar
Xris
Beiträge: 13777
Registriert: 29.10.2006 11:35
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Xris »

Zu Eurogamer.de siehe vorletzte Post :D Nette Beispiele sind ihre Test zu MassEffekt 3 und Diablo3 und natürlich BF3
Diese "netten Beispiele" findest du auch auf 4P.de zuhauf :wink:
Es gibt genug Leute, die sich von diversen Crowdfunding-Projekten wie zB. Projekt Eternity eine Rückkehr zu den Wurzeln erhoffen, um von dort wieder neu loszustiefeln, anstatt weiterhin den Awesome-Buttons von heute nachzulaufen. Manchmal ist es durchaus ratsam zurückzublicken, um herausfinden zu können, wohin der Weg nach vorne führen soll.
Besonders nachdem Spiele eigl. nur anspruchsloser (um eine bombastische Inszenierung, Grafik und Technik erweitert) geworden sind. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Es gibt da schon ein paar AAA Titel in den letzten Jahren, die ich favorisiere. Auf PE bin ich wirklich gespannt. Darauf was Obsidian machen können ohne Publisher's Einfluss. Hoffentlich wird der nicht durch eine ständig nörgelnde Community ersetzt....
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

Xris hat geschrieben:Hoffentlich wird der nicht durch eine ständig nörgelnde Community ersetzt....
Die Community kann nur vom Spielfeldrand aus nörgeln. Sie hat keinen Einfluß auf Spieldesign oder Releasetermin. Und das ist gut so!

Dumm wird das nur, wenn beim Entwickler niemand den Daumen draufhält und rechtzeitig den Stecker zieht, falls das Projekt aus dem Ruder läuft.
Benutzeravatar
Kotgolem
Beiträge: 107
Registriert: 31.01.2012 20:09
Persönliche Nachricht:

Kommentar

Beitrag von Kotgolem »

Es bleibt ganz einfach dabei, dass Wertungen auch nur subjektive Einschätzungen sind. Ich fand z.B. Titel, die hier nicht so ankamen, ziemlich lustig und andere, die hier als der Heiland gepriesen wurden, total öde. Alien vs. Predator z.B. fand ich aus den verschiedensten Gründen geil, Bioshock hingegen hab ich nach ein paar Stunden in die Ecke geworfen. Ich habe mehrfach versucht, mich zum Spielen zu zwingen und habe immer wieder aufgeben müssen. Fazit: Für mich sind Bewertungen höchstens ein Anhaltspunkt. Trotzdem ist es immer mit Skepsis zu betrachten wenn jemand, der - in welcher Funktion auch immer - ein Urteil fällt, von solchen, die - von wem auch immer - beurteilt werden, irgendwelche Leistungen erhält. Erinnert mich ein bisschen an Wirtschaftsprüfungsunternehmen, die nach wie vor, von den zu prüfenden Unternehmen für ihre Dienste entlohnt werden. Es gibt Spielregeln, die bei solchen Fällen Interessenkonflikte ausschließen sollen. Aus Erfahrung weiß man aber, dass bei solchen Konstellationen immer auch gewisse Personen der Versuchung erliegen, wenn auch unbewusst. Muss man sich aber nicht drüber wundern, solange man solche Konstellationen zulässt. Das gilt für dieses Beispiel hier genauso wie das von den Wirtschaftsprüfungsunternehmen.
firestarter111
Beiträge: 702
Registriert: 20.08.2012 09:40
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von firestarter111 »

KATTAMAKKA hat geschrieben: (...)
Das ist aber auch 4P nicht anders. Hier wird eher nach mehr Tiefe im Storytelling gebrüllt, anstatt nach mehr Anspruch im Gameplay. Ich für meinen Teil habe in den letzten 10 Jahren jedenfalls genug Innovation bekommen. Ich hätte jetzt gerne meine Medi Packs wieder und das Deckungssystem abgeschafft. Für alles andere scheint man ja unfähig zu sein.
(...)
Zu Eurogamer.de siehe vorletzte Post :D Nette Beispiele sind ihre Test zu MassEffekt 3 und Diablo3 und natürlich BF3 . Steinzeit gameplay Verständniss mit schöngefärbten OldSchool Argumenten im schönsten Schriftdeutsch , gramatisch korrekt :mrgreen: Wobei man natürlich die ganze Racing Game klitsche nicht vergessen darf der dem dumpfbackigen Shooter/Aktion verständniss gleichkommt(...)
off topic:

ich stell mir das richtig lustig vor... also wie du ausrastest und dich freust, dass dir echt noch jemand antwortet und du eine weitere tirade vom stapel lassen kannst. mir tut es nur für die leute leid, die dich ernst nehmen und versuchen vernünftig mit dir zu reden. aber das werden ja offensichtlich immer weniger.

peace out und pass auf dein blutdruck auf.
Benutzeravatar
Nekator
Beiträge: 997
Registriert: 23.11.2007 14:30
Persönliche Nachricht:

Kommentar

Beitrag von Nekator »

Immer diese wahnsinnig lustige Diskussion.. natürlich schreiben die Spiele"journalisten", was ihre Brötchengeber (die Publisher) wollen.
Habe ich selber zur Genüge erfahren, wenn du nicht ein absoluter Indie Blog bist, gibts da nichts anderes. Braucht es auch keine weiteren Diskussionen.

Unterscheiden, kann man da höchstens noch ob sich ein Magazin freiwillig und grenzenlos zur Werbemarionette macht (Gamestar zb) oder ob sie sich wenigstens den Anschein einer kritischen Berichterstattung geben.
Armin
Beiträge: 2667
Registriert: 30.01.2003 13:05
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Armin »

Nichtswisser hat geschrieben:
Kann man ein Spiel denn überhaupt neutral bewerten? Ich meine entweder gefällt einem ein Spiel oder es tut es nicht. Wer wirklich meint er könnte sowas neutral bewerten belügt sich meiner Meinung nach nur selbst. Bei der Bewertung geht es am Ende schließlich um "Spielspaß", also wie viel Spaß einem das Spiel gemacht hat und wie gut es unterhält, und das ist nichts was sich anhand neutraler Kriterien messen ließe.
Ich denk schon, dass das geht, vollstaendig neutral vielleicht nicht, aber mit kleinen Abweichungen,also 10% oder so schon. Ich haett kein Problem damit meinen Lieblingsspielen 70% zu geben, weil die Steuerung nicht perfekt ist, oder manche Sachen nervig sind. Ich find zum Beispiel Gamebiz 3 total genial als Wisim, aber in nem Test wuerd ich ihm wohl nur 70% geben.
Ich koennt auch Spielen, die ich nicht laenger als ne halbe Stunde aushalten kann, bevor ich einpenne, wie irgendwelchen dummen Actionspielchen 75% oder so zu geben, weil die Grafik und Steuerung gut sind, und machen sowas ja gefaellt.
Unakzeptabel finde ich eigentlich nur, wenn der Tester das Spiel nicht kapiert und ihm deswegen 35% verpasst, siehe A-Train 9. (da reit ich fuer immer drauf rum!)
Benutzeravatar
Boesor
Beiträge: 7853
Registriert: 09.12.2009 18:49
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar

Beitrag von Boesor »

Nekator hat geschrieben:Immer diese wahnsinnig lustige Diskussion.. natürlich schreiben die Spiele"journalisten", was ihre Brötchengeber (die Publisher) wollen.
Habe ich selber zur Genüge erfahren, wenn du nicht ein absoluter Indie Blog bist, gibts da nichts anderes. Braucht es auch keine weiteren Diskussionen.

Unterscheiden, kann man da höchstens noch ob sich ein Magazin freiwillig und grenzenlos zur Werbemarionette macht (Gamestar zb) oder ob sie sich wenigstens den Anschein einer kritischen Berichterstattung geben.
Ich wiederhole mich mal:
PCGames 11/12
Anzeigen: 28
Anzeigen für Spiele mit Heftbezug (also nur in einer PCG besprochene Spiele): 3
Benutzeravatar
Babelfisch
Beiträge: 356
Registriert: 21.08.2009 16:19
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar

Beitrag von Babelfisch »

Boesor hat geschrieben:
Nekator hat geschrieben:Immer diese wahnsinnig lustige Diskussion.. natürlich schreiben die Spiele"journalisten", was ihre Brötchengeber (die Publisher) wollen.
Habe ich selber zur Genüge erfahren, wenn du nicht ein absoluter Indie Blog bist, gibts da nichts anderes. Braucht es auch keine weiteren Diskussionen.

Unterscheiden, kann man da höchstens noch ob sich ein Magazin freiwillig und grenzenlos zur Werbemarionette macht (Gamestar zb) oder ob sie sich wenigstens den Anschein einer kritischen Berichterstattung geben.
Ich wiederhole mich mal:
PCGames 11/12
Anzeigen: 28
Anzeigen für Spiele mit Heftbezug (also nur in einer PCG besprochene Spiele): 3
Sehr kurz gedacht. Ich bin selber aus der Branche, und kann bestätigen was Nekator schreibt. Gewisse "Abhängigkeiten" sind die absolute Regelsituation und keineswegs die Ausnahme, und müssen sich nicht ausschließlich in zeitgleichen Anzeigen äußern. Es kann sich zB stattdessen auch um exklusive Vorableistungen wie Previewversionen und kostenlose Testexemplare handeln oder um andere Zuwendungen wie Infos, Studiobesuche, Interviews etc. drehen. Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch Publisher oder Hersteller sind vielfältig. Und glaub mir, sie werden genutzt. Letztlich geht es immer nur ums Geld, sonst um gar nichts!
johndoe981765
Beiträge: 1936
Registriert: 30.03.2010 10:23
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar

Beitrag von johndoe981765 »

Boesor hat geschrieben:
Nekator hat geschrieben:Immer diese wahnsinnig lustige Diskussion.. natürlich schreiben die Spiele"journalisten", was ihre Brötchengeber (die Publisher) wollen.
Habe ich selber zur Genüge erfahren, wenn du nicht ein absoluter Indie Blog bist, gibts da nichts anderes. Braucht es auch keine weiteren Diskussionen.

Unterscheiden, kann man da höchstens noch ob sich ein Magazin freiwillig und grenzenlos zur Werbemarionette macht (Gamestar zb) oder ob sie sich wenigstens den Anschein einer kritischen Berichterstattung geben.
Ich wiederhole mich mal:
PCGames 11/12
Anzeigen: 28
Anzeigen für Spiele mit Heftbezug (also nur in einer PCG besprochene Spiele): 3
Offiziell. Bei manchen Lektüren müssten 99% des red. Teils als Werbung deklariert werden.
Benutzeravatar
Boesor
Beiträge: 7853
Registriert: 09.12.2009 18:49
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar

Beitrag von Boesor »

Babelfisch hat geschrieben:
Sehr kurz gedacht. Ich bin selber aus der Branche, und kann bestätigen was Nekator schreibt. Gewisse "Abhängigkeiten" sind die absolute Regelsituation und keineswegs die Ausnahme, und müssen sich nicht ausschließlich in zeitgleichen Anzeigen äußern. Es kann sich zB stattdessen auch um exklusive Vorableistungen wie Previewversionen und kostenlose Testexemplare handeln oder um andere Zuwendungen wie Infos, Studiobesuche, Interviews etc. drehen. Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch Publisher oder Hersteller sind vielfältig. Und glaub mir, sie werden genutzt. Letztlich geht es immer nur ums Geld, sonst um gar nichts!
Natürlich bestehen da Abhängigkeiten (übrigens beidseitig), die Frage ist dennoch inweifern sich das letztlich auf das Urteil der Redakteure niederschlägt.
Kostenlose testexemplare sind für große Publikationen doch wirklich normal und trotz mehrfacher kritik an Ubisoft und der einen oder anderen niedrigen Wertung werden PCG & Co weiterhin Exemplare bekommen.
Exklusive previews oder Testevents (z.B. mit lesern) gibts und gabs bei der PCG auch, allerdings wurden trotz dieser Vergünstigungen Dungeon Lords oder Legends of Pegasus nicht gerade mit traumwertungen bedacht.
Zu kurz gedacht ist meiner Ansicht nach eben auch nicht zu bedenken, dass eine Zeitschrift nur überleben kann, wenn sie glaubwürdig bleibt.
Cyntiasky
Beiträge: 98
Registriert: 03.02.2011 03:32
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Cyntiasky »

Es wird mal wieder Zeit für einen kritischen Herbst.. Es ist einfach widerlich was an schlechter Mainstream Software von manchen Magazinen gefeiert werden. Es gibt sowieso nur noch ein Spiel auf das ich mich richtig freue. Das sind 3 Buchstaben im Namen mit dem 5. Teil der Reihe. Wenn ich schon sehe das ein AC 3 was seit Jahren stagniert und vom Gameplay sehr sehr mau ist teilweise mit 92% gefeiert wird wird mir richtig übel um mein Hobby. Ich will nicht sagen das AC 3 schlecht ist. Es ist eben solide Unterhaltung aber kein ausgezeichnetes Spiel. Aber auch ich Frage mich warum 4 Players in jedem Mainstream Spiel kritisiert das es sich wie COD anfühlt und wie schlecht das COD Feeling ist aber trotzdem kriegt jedes Teil der MW Reihe einen Gold Award. Da stimmt doch was nicht ?
Benutzeravatar
Thyrael
Beiträge: 340
Registriert: 22.05.2012 14:17
Persönliche Nachricht:

Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Thyrael »

Cyntiasky hat geschrieben:Es wird mal wieder Zeit für einen kritischen Herbst.. Es ist einfach widerlich was an schlechter Mainstream Software von manchen Magazinen gefeiert werden. Es gibt sowieso nur noch ein Spiel auf das ich mich richtig freue. Das sind 3 Buchstaben im Namen mit dem 5. Teil der Reihe. Wenn ich schon sehe das ein AC 3 was seit Jahren stagniert und vom Gameplay sehr sehr mau ist teilweise mit 92% gefeiert wird wird mir richtig übel um mein Hobby. Ich will nicht sagen das AC 3 schlecht ist. Es ist eben solide Unterhaltung aber kein ausgezeichnetes Spiel. Aber auch ich Frage mich warum 4 Players in jedem Mainstream Spiel kritisiert das es sich wie COD anfühlt und wie schlecht das COD Feeling ist aber trotzdem kriegt jedes Teil der MW Reihe einen Gold Award. Da stimmt doch was nicht ?

Nimm das jetzt nicht persönlich, aber was ist denn so schwer daran zu verstehen dass Call of Duty gut sein kann, "wie Call of Duty" aber trotzdem schlecht ist?^^ Ist ja meistens nicht so, als würden die Spiele, die dem nacheifern, in den Eigenschaften die gleiche Qualität erreichen. Flache Unterhaltung liefern ist doch nicht per se schlecht. Flacher Unterhaltung nacheifern und sein eigentliches Konzept dafür aus dem Fenster werfern schon. Wie gesagt, nimm das nicht persönlich, die Beschwerde liest man hier echt oft. Meine Reaktion aber glaube ich auch.