Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:oder meine unregelmäßigen Ausflüge rüber zur Hypestar.
Die haben bei mir sämtliche Kreds verloren, als ich die Frage "Wer von uns leidet unter Kognitiver Dissonanz? Mick Schnelle oder ich?" im Sacred Betatest zu Ungunsten des Redakteurs entschieden habe.
Es hat schon seinen Grund, warum ich Mick Schnelle als Beispiel aufführe für die Meinung, man könne subjektiven Spielspass objektiv messen und festhalten. Dass er und Kollegen hier natürlich vollkommen subjektiv vorgehen, in dem sie bestimmten Features willkürlich Spielspass-Gewichtungen verleihen, deren Vorhandensein oder Nichtvorhandensein dann innerhalb dieses Regelsystemes über "Spielspass" entscheiden ... das ist der feine, hinterfotzige Gag an der ganzen Geschichte, der in der Regel von diesen Leuten a) überhaupt nicht verstanden wird und b) in der Regel auch zu leicht angefressenen Reaktionen führt, wenn man sie darauf anspricht.

Dabei kann der Mick auch ganz annerschter, wenn er denn will und einen guten Tag hat. Da gibt es erstklassige Tests von ihm, die man jedem angehenden Spieleredakteur als Schulmaterial vorlegen sollte.
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Sir Richfield »

Kajetan hat geschrieben:Dabei kann der Mick auch ganz annerschter, wenn er denn will und einen guten Tag hat. Da gibt es erstklassige Tests von ihm, die man jedem angehenden Spieleredakteur als Schulmaterial vorlegen sollte.
Jupp, aber Inkonsistenz nagt halt an Glaubwürdigkeit. ;)

Aber die Probleme der Gamestar lassen sich ja nicht an EINEM Redakteur (der zudem eh nicht mehr da ist) festmachen.
Man darf gerne mal vergleichen, vor welche Gleise 4P sich bei D3 geworfen hat - und wie Systemkritik bei der GS klang.

Wobei das alles müßig ist. Jeder Redakteur und jeder Verlag kann machen, was er will. Es kommt nur drauf an, ob er Leser findet. Ich lese halt mehrere Quellen und bilde mir eine ausreichende Lesekompetenz ein, die Quellen entsprechend meiner Bedürfnisse bewerten zu können.
Wenn alle so kritisch wären, wie sie hier in dem Thread klingen wollen, dann gäbe es kein Metacritic und keine vom Publisher abhängigen Zeitschriften. Weil die alle pleite gehen würden, selbst wenn die in Preview Versionen und Publisher-Swag ersaufen würden.

Aber solange unter einem kritischen Test (egal, welche Seite/Zeitschrift) mehr Aussagen ala "Ich hab vorbestellt und nix bereut, ihr labbert [sic!] doch nur Scheisse!!!." stehen als Kommentare, die sich mit dem Inhalt des Tests auseinander setzen, habe ich wenig Hoffnung.

TL;DR: Sind wir als Kunden doch alles selber schuld. Wie die gesamte Entwicklung am Markt. Wenn wir das mit unserem Geld nicht mehr finanzieren würden...
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Sind wir als Kunden doch alles selber schuld. Wie die gesamte Entwicklung am Markt. Wenn wir das mit unserem Geld nicht mehr finanzieren würden...
Ich bin nicht für Dein Geld verantwortlich, ich kann nur für meine Ausgaben verantwortlich sein :)
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crewmate
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von crewmate »

Und für mich steht fest: Das alles ist egal, solange jeder was zu zocken findet.
Dank Kickstarter und dem Indimarkt generell ist das für mich sichergestellt.
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Sir Richfield »

Kajetan hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Sind wir als Kunden doch alles selber schuld. Wie die gesamte Entwicklung am Markt. Wenn wir das mit unserem Geld nicht mehr finanzieren würden...
Ich bin nicht für Dein Geld verantwortlich, ich kann nur für meine Ausgaben verantwortlich sein :)
Stimmt, aber was hat dies mit der Menge an Kunden zu tun?

Jeder ist auch für seine Stimme selber verantwortlich und dennoch haben wir als Volk die Regierung, die wir verdienen. ;)
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Nichtswisser
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Nichtswisser »

Scipione hat geschrieben:Ob sich da nun jemand bewusst bestechen lässt, oder unbewusst oder ob da einfach nur ein voreingenommener Fanboy sitzt, das macht doch alles für den Spieler, der eine möglichst neutrale Berichterstattung erwartet, keinen Unterschied.
Kann man ein Spiel denn überhaupt neutral bewerten? Ich meine entweder gefällt einem ein Spiel oder es tut es nicht. Wer wirklich meint er könnte sowas neutral bewerten belügt sich meiner Meinung nach nur selbst. Bei der Bewertung geht es am Ende schließlich um "Spielspaß", also wie viel Spaß einem das Spiel gemacht hat und wie gut es unterhält, und das ist nichts was sich anhand neutraler Kriterien messen ließe. Das ist wie mit Humor, was der eine komisch findet ist für den nächsten vielleicht nur geschmacklos oder nicht mal ein müdes lächeln wert.

Und ich denke da besteht sehr wohl ein Unterschied zwischen dieser Art der Beeinflussung von innen heraus an der ein Mensch als subjektives Wesen nun mal nicht viel ändern kann, und finanzieller Beeinflussung von außen her an der man als Mensch sehr wohl was ändern kann und bei der es einem eigentlich auch bewusst sein sollte das es falsch ist. Und wer dann wie die Frau Wainwright die Integrität und Moral eines undichten Autoreifens für die ganze Welt zur schau stellt, verdient meiner Meinung nach auch die Reaktionen die er bekommt. Gerade durch den Versuch die unliebsamen Information zu löschen hat sie doch praktisch die eigene Schuld eingestanden. Weil jemand ohne schlechtes Gewissen würde so bestimmt nicht handeln!
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Stimmt, aber was hat dies mit der Menge an Kunden zu tun?
Nix. Ich bin nicht verantwortlich für die Leute, die jedes Jahr mit ihrem Geldbeutel darüber abstimmen CoD zu einem unerreichten Abermillionen-Seller zu machen, der Jahr für Jahr definiert, wie ein kommerziell erfolgreicher Shooter auszusehen hat.
Jeder ist auch für seine Stimme selber verantwortlich und dennoch haben wir als Volk die Regierung, die wir verdienen. ;)
Unzulässige Verallgemeinerungen sind unzulässig :)
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

Nichtswisser hat geschrieben:Kann man ein Spiel denn überhaupt neutral bewerten?
Nein, das kann man nicht. Aber man kann, was nur sehr wenige tun, eine Empfehlung aussprechen, der Art nach: "Wer an Teil 1 seinen Spass hatte, der wird auch mit Teil 2 seinen Spass haben."

Oder: "Wer Spiel XYZ gut fand, der kann auch an diesem Titel Gefallen finden."

Oder: "Das ist ein Spiel für ausdrückliche Fans und Veteranen dieses Genres. Einsteiger sollten sich besser woanders umschauen und davon die Finger lassen."

Diese Empfehlungen können natürlich komplett aus der Luft gegriffen sein, aber das merkt man meist, wenn man den kompletten Artikel liest.
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Sir Richfield »

Kajetan hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Stimmt, aber was hat dies mit der Menge an Kunden zu tun?
Nix. Ich bin nicht verantwortlich für die Leute, die jedes Jahr mit ihrem Geldbeutel darüber abstimmen CoD zu einem unerreichten Abermillionen-Seller zu machen, der Jahr für Jahr definiert, wie ein kommerziell erfolgreicher Shooter auszusehen hat.
Du beschwerst Dich ja auch nicht (mehr) über die Leute. ;)
Aber Du zählst Dich selber zur Gruppe der Spieler und generell Käufer einer Unterhaltungssoftware.
Du bist innerhalb dieser Gruppe eher für das Fortbestehen von Indies und GOG mitverantwortlich, weil Du halt eigenverantwortlich denen das Geld gibst, das ändert aber nichts daran, dass die Mehrheit aus Deiner Gruppe das Geld halt Activision Blizzard gibt.

Ich sehe da auch keinen Widerspruch - Du als Individuum bist nur für Dich verantwortlich. Die Gruppe, der Du zugehörst ist allerdings als solche für die Situation am Markt verantwortlich.
Da ist es unerheblich, ob Du nun versuchst Einfluss auf die Meinung der Gruppe zu nehmen.
Jeder ist auch für seine Stimme selber verantwortlich und dennoch haben wir als Volk die Regierung, die wir verdienen. ;)
Unzulässige Verallgemeinerungen sind unzulässig :)[/quote]
Immer diese pleonastischen Tautologien. ;)
Und nur weil unser Wahlrecht jetzt im Moment gerade nicht verfassungskonform ist, musst Du mir erklären, warum es unzulässig ist, wenn ich sage, dass die Wahlberechtigten die Regierung bekommen haben, die sie gewählt haben.
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3nfant 7errible
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von 3nfant 7errible »

Nichtswisser hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:Ob sich da nun jemand bewusst bestechen lässt, oder unbewusst oder ob da einfach nur ein voreingenommener Fanboy sitzt, das macht doch alles für den Spieler, der eine möglichst neutrale Berichterstattung erwartet, keinen Unterschied.
Kann man ein Spiel denn überhaupt neutral bewerten? Ich meine entweder gefällt einem ein Spiel oder es tut es nicht. Wer wirklich meint er könnte sowas neutral bewerten belügt sich meiner Meinung nach nur selbst. Bei der Bewertung geht es am Ende schließlich um "Spielspaß", also wie viel Spaß einem das Spiel gemacht hat und wie gut es unterhält, und das ist nichts was sich anhand neutraler Kriterien messen ließe. Das ist wie mit Humor, was der eine komisch findet ist für den nächsten vielleicht nur geschmacklos oder nicht mal ein müdes lächeln wert.

Argh, bitte nicht schon wieder alles nur an der Wertung festmachen :Blauesauge:
Eine wirklich direkt gekaufte Wertung à la wir hätten gern 1 Pfund 95% und dafür lassen wir einfach mal diesen Umschlag für Sie und ihre Mühen hier liegen, ist selbstverständlich kacke. Das muss hier jetzt nicht redundanterweise jeder einzelne gross und breit erklären wie schlecht, schlimm, böse er das findet.
Wenn es aber um Vorberichte und das ganze drumherum geht, dann macht es nunmal keinen grossen Unterschied ob und wer und durch was beeinflusst wurde. Ehrlich gesagt glaube ich sogar, dass ein richtiger Fanboy, der mit Feuer und Flamme dabei ist und alles durch die rosarote Brille sieht, noch viel stärkeres Hype-Potenzial mit sich bringt, als zb ein emotional recht unbeteiligter Marketing-Fritze, für den das ganze nur ein weiterer Job ist und dessen einzige Motivation die Bezahlung ist. Der Leser hat von beidem nicht besonders viel, da kann er auch gleich den Werbetext auf der Website des Herstellers lesen.
Zuletzt geändert von 3nfant 7errible am 29.10.2012 14:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Stalkingwolf
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Stalkingwolf »

Das Thema ist voll neu. Nicht das es das schon zu Amiga Zeiten in England gab ... neeiiiin, das ist brand aktuell.
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KATTAMAKKA
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von KATTAMAKKA »

Ihr verkopft euch hier ein bischen zuviel . Der punkt ist doch der das 99% der Gameseiten in ihren Komentaren und Tests genauso einseitig und eingefahren sind wie die Games über die sie ``berichten``. Dazu kommt noch das die Schluss-Wertungen zu 90% immer zu hoch sind und nur im oberen drittel stattfinden. Aktuell ist es vielleicht ganz trendy ( danke bruchstein :D ) ein paar Tests herauszuhauen wo am Schluss statt den üblichen 80 plus wertungen mal 70/60 oder ganz ganz kritisch 50 steht , wenn man jedoch den Test selber durchliest erkennt man jedoch das das die Tester immer noch die selben Dumpfbacken sind und keine Ahnung haben was Spielspass eigentlich bedeutet. (z.B.Eurogamer :D )Die hängen immer noch in der Grafikfalle und den Hollywood reifen Inszinierungen fest die sie jahrelang hochgejubelt haben.Dazu schreien sie ständig nach irgendwelchen Pseudo-Inovationen , die eigentlich nicht besseres/umfangreicheres und kreativeres Gameplay bieten sondern mehrheitlich alles mehr in richtung interaktiver Film drängen.

Die mehrheit der Schreiberlinge auf Gamerseiten hat genausowenig Kreativität und Vorstellungskraft wie die Game Industrie mit ihren AAACOD Produktionen am Fliesband , die ausser Grafik und einer Blasenhaftigen Statistik-Pro-Sozial-Fickerei und noch mehr Trophys kein Mehrwert an Gameplay bieten, bzw das Gameplay sogar ersetzen.. Da haben sich 2 gefunden und schieben sich gegenseitig Nettigkeiten zu. Das pöbelnde Fans ( böse und jammernde Wutbürger :mrgreen: )in den Foren dieser Welt nötig sind diese Lahmarschige Gleichschaltung zu untergraben und diese ``Harmonie`` zwischen der Game Industrie und ihren offiziellen ``Kritikern`` aufzubrechen , zeigt eigentlich nur in was für einem lächerlichern Zustand sich der Game Journalismus befindet.
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 29.10.2012 18:01, insgesamt 7-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich sehe da auch keinen Widerspruch - Du als Individuum bist nur für Dich verantwortlich. Die Gruppe, der Du zugehörst ist allerdings als solche für die Situation am Markt verantwortlich.
Nur weil ich das Hobby "Computerspiel" habe, bin ich noch lange nicht Teil der Menge CoD-Käufer. Diese Teilmenge des Gesamtmarktes bestimmt ihren Teil, das Angebot an Chart-Titeln aus der Produktion der Majors. Ich bestimmte mit meinem Konsumverhalten die Teilmenge Indie- und Nischentitel. Beide gehören zur Übergruppe "Computerspiel", weisen aber sonst nur marginale Überschneidungen auf, wenn überhaupt. Von daher ... unzulässige Verallgemeinerung!
Und nur weil unser Wahlrecht jetzt im Moment gerade nicht verfassungskonform ist, musst Du mir erklären, warum es unzulässig ist, wenn ich sage, dass die Wahlberechtigten die Regierung bekommen haben, die sie gewählt haben.
Ich habe weder die CDU, noch die FDP gewählt, habe aber eine CDU/FDP-Regierung bekommen. Ich akzeptiere das zähneknirschend, weil wir hier eine repräsentative Parteiendemokratie haben. Bei der nächsten Wahl werden wir eine Große Koalition bekommen, die ich ebenfalls nicht gewählt haben werde (stimmt das so grammatikalisch?). Ich bin aber Bürger dieses Staates und wahlberechtigt. Wie passt Deine Aussage also zu dieser Realität? Gar nicht! Deswegen ist dieser Satz eine zwar populäre, nichtsdestotrotz aber unzulässige Verallgemeinerung :)

"Die Amis" haben ja auch nicht Obama gewählt, sondern der Teil der Wahlberechtigten, die a) ihre Stimme abgegeben haben und b) dabei für Obama gestimmt haben.

Der Luibls Jörg stört sich auch nicht in jedem Spiel daran, dass Feuer keine Auswirkungen hat, sondern tat dies nur bei "Dead Island".

Der schnelle Mick gibt manchmal ziemlich Dummfug von sich, manchmal aber auch nicht.

Die Hypestar ist ein Hort heillosen Hochgehypes, manchmal aber auch ein Freund deutlicher Worte, wie es zB. im Falle "Flatout 3" passiert ist, wo Hr. Klinge eine überdeutliche Kaufwarnung ausgesprochen hatte.

Und überhaupt ...
[exit gesülze]
[go to 10]
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Xris
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Xris »

Die Reaktion von Eurogamer zeigt aber klar wessen Knecht Eurogamer ist und sie nur eine gut getarnte Werbeseite für die Puplisher ist. Die sich scheinbar kritisch im Sinne der Scheuklappen-Fanboys und Grafik-Vollpfosten und natürlich den Puplishern mit dem ``Gamen`` auseinandersetzt :mrgreen:
Oh der war gut :ugly: Hast du mal einen Test auf Eurogamer gelesen? Warst du überhaupt mal auf dieser Seite? Anscheinend nicht...
Dazu schreien sie ständig nach irgendwelchen Pseudo-Inovationen , die eigentlich nicht besseres/umfangreicheres und kreativeres Gameplay bieten sondern mehrheitlich alles mehr in richtung interaktiver Film drängen.
Das ist aber auch 4P nicht anders. Hier wird eher nach mehr Tiefe im Storytelling gebrüllt, anstatt nach mehr Anspruch im Gameplay. Ich für meinen Teil habe in den letzten 10 Jahren jedenfalls genug Innovation bekommen. Ich hätte jetzt gerne meine Medi Packs wieder und das Deckungssystem abgeschafft. Für alles andere scheint man ja unfähig zu sein.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

Xris hat geschrieben:Ich hätte jetzt gerne meine Medi Packs wieder und das Deckungssystem abgeschafft. Für alles andere scheint man ja unfähig zu sein.
Es gibt genug Leute, die sich von diversen Crowdfunding-Projekten wie zB. Projekt Eternity eine Rückkehr zu den Wurzeln erhoffen, um von dort wieder neu loszustiefeln, anstatt weiterhin den Awesome-Buttons von heute nachzulaufen. Manchmal ist es durchaus ratsam zurückzublicken, um herausfinden zu können, wohin der Weg nach vorne führen soll.