Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

crewmate hat geschrieben:Das kannst du auf jeden Bereich des Internets beziehen, Bettlägerig.
Besonders politisch. Sobald ein Politiker mal aus den Worthülsen rauskommt und Stellung bezieht, gibt es einen Shitstorm. Keine Differenzierte Diskussion - Shitstorm.
Shitstorm lässt sich nicht vermeiden. Man kann es nie allen Recht machen, man muss lernen damit zu leben und damit umzugehen.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

Bedlam hat geschrieben: Und wenn der Redakteur es gewagt hat, dem Verlangen nicht zu entsprechen, gibts direkt den Hass-Kommentar unter den Test mitsamt Erklärung was er falsch gemacht hat.
Wenn da eine Erklärung kommt, was jemanden an einer Review stört, dann ist das in der Regel kein Hass-Kommentar. Fanboy-Geschwafel zeichnet sich in der Regel durch Substanzlosigkeit aus.
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Bedlam
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Bedlam »

Kajetan hat geschrieben:
Bedlam hat geschrieben: Und wenn der Redakteur es gewagt hat, dem Verlangen nicht zu entsprechen, gibts direkt den Hass-Kommentar unter den Test mitsamt Erklärung was er falsch gemacht hat.
Wenn da eine Erklärung kommt, was jemanden an einer Review stört, dann ist das in der Regel kein Hass-Kommentar. Fanboy-Geschwafel zeichnet sich in der Regel durch Substanzlosigkeit aus.
Meisstens gehen die Erklärungen über substanzloses Geschwafel auch nicht hinaus.

Meisstens ist es etwas der Marke "In Witcher 2 habt ihr kritisiert, dass Stehlen keine Auswirkungen hat... bei Spiel X ignoriert ihr es!". Also eingeschnappte Fanboys, die es nicht ertragen können, dass Spiel X besser bewertet wurde als Spiel Y und dann völlig unpassende Vergleiche anführen. Sowas hab ich z.b. in den Kommentaren zum Dark Souls Test gelesen. Ich habe beide Spiele gespielt und mir fiel dieser Umstand ebenfalls in Witcher 2 unangenehm auf, in Dark Souls nicht - weil Witcher 2 den Schwerpunkt auf Charakterinteraktion legt - und nicht zuletzt auch auf eine Welt, die den Gesetzen unserer Welt folgt. Dark Souls dagegen bietet eine völlig surreale Welt ohne vertraute Gesellschaftsordnung, in der dem Tester der Umstand, dass man für Stehlen nicht bestraft wird (angeblich) nicht negativ aufgefallen ist. (Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass man in Dark Souls fürs Stehlen nicht bestraft wird - schließlich muss man dafür einen NPC töten, der dann für immer aus dem Spiel ist).
Egal ... was ich damit sagen will ist, dass viele "Forenkritiker" dem Reviewer oft einen Strick daraus drehen wollen, dass Spiele, die unterschiedliche Schwerpunkte besitzen, nicht haargenau nach denselben Kriterien verglichen wurden. Nur ein Beispiel von vielen. Siehe auch "Holz brennt nicht". In Spiel X fällt es auf, in Spiel Y nicht. Zudem werden Tests von verschiedenen Leuten geschrieben. Dem einen fällt etwas negativ auf, dem anderen nicht.
NeoTiger
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Kommentar

Beitrag von NeoTiger »

Seit rund 20 Jahren ist die Haupteinnahmequelle der Spielepresse Werbeanzeigen genau derjenigen Industrie, deren Produkte sie beurteilt. Seit dieser Zeit ist der unabhängige Journalismus hirntod.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo die ASM - die erste Spielezeitschrift in Deutschland - sich durch Anzeigen von Spiele-Versandhändlern und Zigarettenwerbung finanziert hat. Das war auch die Zeit als ich das letzte mal ehrlichen Lob oder Verriss in so einer Zeitschrift lesen konnte. Seitdem sind Spielemagazine lediglich PR Instrumente, für die der Kunde so doof ist selbst zu zahlen.
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3nfant 7errible
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von 3nfant 7errible »

Bedlam hat geschrieben: Es ist einfach nur traurig und bezeichnend, dass sich die Diskussion um Einflussnahme durch PR in Richtung "mimimimi 4P Wertungen gefallen mir oft nicht, sind zu subjektiv... deshalb haltet schön die Klappe!" gekippt ist.
Da kann ich jetzt aber auch nichts für, wenn es das ist was du aus meinem Post herausliest.
Auch in dem Artikel geht es doch nicht nur um direkt gekaufte Wertungen, sondern generell um die potenzielle Einflussnahme durch Zuwendungen, bzw dass da sehr leicht der Eindruck einer Manipulation entstehen kann. Es sind doch alles Individuen, wer kann denn da schon genau sagen wer sich durch wen und durch was und inwieweit beeinflussen lässt. Ich denke ich hab deutlich genug und auch wiederholt gesagt, dass es eben nicht nur um die kleine finale Wertung geht, es können auch als Previews getarnte Werbetexte, wöchentliche Info- und Footage-Updates sein, um die Hype-Maschine in Gang zu bringen usw. Es ist nunmal eine Tatsache, dass die Produkte nicht alle gleichwertig behandelt werden. Die einen Spiele bekommen einen 10 Seiten-Test, andere 2, manche bekommen grossartige Previews, andere gar keine, manche bekommen regelmässige Status-Updates, andere nicht, manche werden für kostenlosen Content Nachschub gelobt, andere gehen unter. Klar, die Kapazitäten der Redaktionen sind begrenzt, also muss ausgewählt werden. Die Frage ist, wie da ausgewählt wird. Zum einen sicherlich nach Nachfrage und Popularität, aber offensichtlich nicht nur, sonst würden wir ja übertrieben gesagt das ganze Jahr über nur über CoD, WoW und LoL reden^^
Also scheint da auch vieles im Ermessen des Einzelnen zu liegen, das durch jedwede Art von Präferenz und Sympathien gesteuert wird. Und wie entstehen diese? Ja, das kann der Präsentkorb auf dem Schreibtisch, aber auch die Nase im Gesicht sein, aber es hat erstmal gar nichts mit der eigentlichen Qualität des Produkts zu tun, denn die kann man zb Monate oder Jahre vor Release noch gar nicht beurteilen. Und genau deshalb macht es für den Leser am Ende kaum einen Unterschied. Es liegt in der Natur der Sache, dass es diesen Faktor der gewissen individuellen Willkür gibt, wie auch immer diese zustande gekommen ist. Wer immer allumfassend informiert sein möchte hat deshalb gar keine andere Wahl als mehrere Quellen zu bemühen.
Und nein, es geht wieder nicht um die finalen Tests und Wertungen, falls dir das wieder entgangen sein sollte :wink:
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crewmate
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von crewmate »

Kajetan hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben:Das kannst du auf jeden Bereich des Internets beziehen, Bettlägerig.
Besonders politisch. Sobald ein Politiker mal aus den Worthülsen rauskommt und Stellung bezieht, gibt es einen Shitstorm. Keine Differenzierte Diskussion - Shitstorm.
Shitstorm lässt sich nicht vermeiden. Man kann es nie allen Recht machen, man muss lernen damit zu leben und damit umzugehen.
WOAH! Vom Einschränken der Meinungsfreiheit habe ich nichts geschrieben.
Mir geht es nur um die Bedeutung, die dem Shitstorm zugemessen wird und wozu sie Leute verleitet.
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

crewmate hat geschrieben: WOAH! Vom Einschränken der Meinungsfreiheit habe ich nichts geschrieben.
Hast Du auch nicht :)
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The Incredible Hojo
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von The Incredible Hojo »

Bedlam hat geschrieben: Mit Sicherheit sehr realistisch. :ugly:
Naja, ich kenne zumindest ein halbes Dutzend Unterhaltungen, die in etwa dieser Art stattgefunden haben. Egal, ob realistisch oder nicht ist nicht diskussionswürdig.
Ich bleibe dabei, dass eine Freundschaft in der Branche nicht automatisch Verarsche der Kunden bedeutet und dass in der Regel gute Beziehungen nicht für ein Muster oder anderem Tand aufs Spiel gesetzt werden.
Auf der anderen Seite gibt es immer Ansprüche von Lesern, die einfach nicht realistisch sind. Kein Test der Welt ist subjektiv, das ist eine Wunschvorstellung in einer perfekten Welt. Wäre auch langweilig zu lesen und wäre nicht aussagekräftiger als der Aufdruck der Mindestanforderungen auf den Boxen.
So hat jeder Redakteur seine eigenen Ansprüche an ein Spiel und findet diese auch nach seiner Einschätzung unterschiedlich wichtig. Und natürlich gibt es keine bis ins letzte Pixel ausführliche Checkliste für Action, Rennen, Rollenspiel und dergleichen, wonach ein Redakteur immer der Reihe nach abhakt. Jeder Schreiber hat einen Anspruch an ein Spiel und eine Verbindung dazu, auch mal eine negative. Da kann ein Rollenspiel-Fan halt auch mal ein Rennspiel testen müssen, was ihn erstmal von der Grundstimmung kritischer darüber schreiben lassen wird, als jemanden, der vom ersten Test Drive an alles gespielt hat, wo vier Räder vorkommen.
Jetzt soll es solche geben, die sich für Gegenleistung dahingehend beeinflussen lassen, ihr Ergebnis den Zuwendungen anzupassen. Ja, gibt es, nichts Neues. Aber dass manche das auf eine ganze Branche übertragen wollen, ist doch schon recht übertrieben. Irgendwer kommt dann noch um die Ecke und behauptet, das sei schuld am Irak-Krieg...
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

The Incredible Hojo hat geschrieben: Jetzt soll es solche geben, die sich für Gegenleistung dahingehend beeinflussen lassen, ihr Ergebnis den Zuwendungen anzupassen. Ja, gibt es, nichts Neues. Aber dass manche das auf eine ganze Branche übertragen wollen, ist doch schon recht übertrieben. Irgendwer kommt dann noch um die Ecke und behauptet, das sei schuld am Irak-Krieg...
Du übertreibst ... aber die Grauzone ist groß und Glaubwürdigkeit ist extrem selten in dieser von Marketing nur so durchzogenen Branche.
johndoe981765
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Re: Kommentar

Beitrag von johndoe981765 »

NeoTiger hat geschrieben:Seit rund 20 Jahren ist die Haupteinnahmequelle der Spielepresse Werbeanzeigen genau derjenigen Industrie, deren Produkte sie beurteilt. Seit dieser Zeit ist der unabhängige Journalismus hirntod.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo die ASM - die erste Spielezeitschrift in Deutschland - sich durch Anzeigen von Spiele-Versandhändlern und Zigarettenwerbung finanziert hat. Das war auch die Zeit als ich das letzte mal ehrlichen Lob oder Verriss in so einer Zeitschrift lesen konnte. Seitdem sind Spielemagazine lediglich PR Instrumente, für die der Kunde so doof ist selbst zu zahlen.
Und jeder der nicht halbwegs naiv durch die Welt spaziert, der fällt jetzt auch nicht aus allen Wolken. Das gilt auch für diverse andere "Test"Heftchen (Auto, Technik...etc...). Diese ganze Abhängigkeiten (Testmuster, Previews, Exklusivdiehls, Werbeanzeigen...). Deshalb gebe ich schon seit Jahren kein Geld mehr für so ne PR-Heftchen aus.
Zuletzt geändert von johndoe981765 am 29.10.2012 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
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The Incredible Hojo
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von The Incredible Hojo »

Was erwartet ihr denn von einem Testbericht? Da geht es schon los, dass jeder etwas anderes voraussetzt. Ich lese Tests, um im Vorfeld zu erfahren, was bei einem Spiel alles möglich ist, mit Glück lese ich dann noch, was nicht. Und genau so, wie ein Tester nicht alle gute Eigenschaften in einem Spiel entdecken kann, findet er nicht alle schlechten. Wenn ich die Previews oder Tests zu AC3 lese, dann kann ich mir die schlechten Eigenschaften schon selber zusammenwürfeln.
Ich sagte bereits in einem anderen Thread, dass die Prozentwertung die mit Abstand schlechteste Bewertung ist, weil sie diese unnötig verkompliziert. Ist es bei einem Rollenspiel, in dem ich meine Klinge nicht schärfen kann, diese sich aber abnutzt, jetzt drei, ein oder fünf Prozentpunkte weniger wert? Wieviel Punkte machen Clippingfehler aus? Und ab wann ist eine Bewergung schlecht?
Wenn ich wirklich einen Kauf von Bewertungen abhängig machen will, dann muss ich Vorfeld die Berichte lesen, dann die Tests von verschiedenen Magazinen und schließlich mich im Nachhinein etwas darüber informieren, ob es irgendwelche Probleme bei dem Titel gab. Das ist aufwendig, aber heutzutage mach- und zumutbar.
Als ASM damals rauskam, kamen erst mit der Zeit drei vier Magazine, aus denen man sich informieren konnte. Ansonsten war es das. Da hat man dann aufgrund eines Tests ein Spiel gekauft und sich dann aufgeregt, wenn es verbuggt war. Über das Spiel und über den Test. Aber wie gesagt, da war die einzige Informationsquelle eben solche Testmagazine, nicht wie heute, wo ich binnen 5 Minuten nach Release alles über das Spiel erfahren kann.
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Sir Richfield »

Schlimmer noch, jetzt wo ich der Meinung bin, ich erfahre mehr über (interessantere) Spiele, wenn ich John Bain angucke, wie wir hier sind um eine Frage zu stellen und zu beantworten: "Was zum **** ist ...."

Besonders weil der Mann primär auf Dinge eingeht, die einigen wichtig sind, bei "großen" Tests aber gerne vergessen werden: Die Optionen. ;)
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Boesor
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Re: Kommentar

Beitrag von Boesor »

NeoTiger hat geschrieben:Seit rund 20 Jahren ist die Haupteinnahmequelle der Spielepresse Werbeanzeigen genau derjenigen Industrie, deren Produkte sie beurteilt. Seit dieser Zeit ist der unabhängige Journalismus hirntod.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo die ASM - die erste Spielezeitschrift in Deutschland - sich durch Anzeigen von Spiele-Versandhändlern und Zigarettenwerbung finanziert hat. Das war auch die Zeit als ich das letzte mal ehrlichen Lob oder Verriss in so einer Zeitschrift lesen konnte. Seitdem sind Spielemagazine lediglich PR Instrumente, für die der Kunde so doof ist selbst zu zahlen.
PCGames 11/12
Anzeigen: 28
Anzeigen für Spiele mit Heftbezug (also nur in einer PCG besprochene Spiele): 3
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Kajetan
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Kajetan »

The Incredible Hojo hat geschrieben:Was erwartet ihr denn von einem Testbericht?
Glaubwürdigkeit.

Der Verfasser des Artikel soll SEINER Meinung Ausdruck verleihen, was er persönlich von diesem Spiel hält und dies auch begründen können. Je ausführlicher, je besser. Dann entsteht irgendwann Glaubwürdigkeit. So wirkt TotalBiscuit mittlerweile glaubwürdig, weil er wiederholt aufgezeigt hat, dass er SEINER Meinung Ausdruck verleiht und er nicht nur Blitzblendvorgaukel für die Publisher macht. Ein Herr Luibl bei 4Players wirkt glaubwürdig, weil er IMMER begründet, warum er dieses gut oder jenes weniger gut findet. Mourad wirkt in seinen Tests zu diesen unsäglichen Simulations-Titeln glaubwürdig, weil er nicht einfach nur einen billigen Veriß runterschludert (so wie ich das vielerorts gesehen habe), sondern er den Eindruck vermittelt sich tatsächlich mit dem Spiel beschäftigt zu haben. Um es dann in der Luft zu zerreissen oder wenigstens auf das hinzuweisen, was in diesem Spiel funktioniert und Spass machen kann, wenn einem solchen Spiele Spass machen.

Glaubwürdig fand ich auch einen Test bei Golem.de zu einem billigen eReader, in dem das Gerät nicht einfach in der Luft zerrissen wurde, weil es kein iPad oder Kimble war, sondern weil man ganz klar aufgezeigt hat, was das Gerät kann, was es nicht kann, was man für den günstigen Kaufpreis bekommt und für wen das akzeptabel sein könnte.

DAS erwarte ich von Tests. Alles andere ist pure Unterhaltung wie zB. die Videos von Yahtzee oder meine unregelmäßigen Ausflüge rüber zur Hypestar.
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: Britischer Kolumnenwirbel

Beitrag von Sir Richfield »

Kajetan hat geschrieben:oder meine unregelmäßigen Ausflüge rüber zur Hypestar.
Die haben bei mir sämtliche Kreds verloren, als ich die Frage "Wer von uns leidet unter Kognitiver Dissonanz? Mick Schnelle oder ich?" im Sacred Betatest zu Ungunsten des Redakteurs entschieden habe.

Man KANN sagen, dass ein Spiel total Spaß macht, obschon es von vorne bis hinten voller Macken ist. Man kann die Macken aber auch unter den Tisch kehren.

Disclaimer: Ich habe immer noch ein Abo der Totholzausgabe.
- Fühle mich wie ein Hipster
- Respektiere die Vollversionen
- Finde die Videos lustig
- Immer noch bequemer auf dem Pott als ein Tablet
- Gewissensberuhigung, jedenfalls irgendeinen Verlag finanziell zu unterstützten, wenn ich schon sonst keine Zeitung kaufe.

Kaufentscheidungen habe ich allerdings bisher, wenn es schon keine anderen informationsquellen (early-adoptor-kumpels) gab, aufgrund 4P Tests getätigt. Mein liebstes Beispiel: Onechanbara oder "Trashiger Trash kann trashiger Fun sein."