Du willst nen kostenlosen Gewaltdarstellungspatch.. aber KOSTENLOS? sag mal biste irre? In was für ner Welt lebst Du eigentlich, das Du Kostenloses auch noch kostenlos bekommst. Eine Mentalität haben hier einige ^^Hoch lebe der Überteuerte DLC!Laner hat geschrieben: Trotzdem würde ich mich über kostenlose und abstellbare Gewaltverstärkung freuen. KOSTENLOS!
Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
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- Sylver001
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
- Sir Richfield
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
Genau so meine ich das auch. Hörbare Kritik äußern ist ein Anfang, man muss den Weg dann aber auch zu Ende gehen.Laner hat geschrieben:@SirRichfield
Du hast natürlich Recht, doch ich befürchte, dass man bald es bald wegen jeder "Kleinigkeit" eine Petition geben wird und dagegen stumpfen die Publisher sicher ab, wenn man nicht bald das "Nicht konsumieren" entdeckt.
Denn am Ende vom Tag hören die Publisher! nur auf die Stimme des Geldes.
- Laner
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
@Sir Richfield
Das Geld hat aber auch eine liebliche Stimme!
@just_Edu
Dieses 2. "Kostenlos" sollte nur die Euphorie unterstreichen!
Das Geld hat aber auch eine liebliche Stimme!
@just_Edu
Dieses 2. "Kostenlos" sollte nur die Euphorie unterstreichen!
- muecke-the-lietz
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
also ich finde, dass sich der thread letztendlich in die falsche richtung entwickelt hat.
das klingt ja mittlerweile, als wäre borderlands 2 der letzte schrott. jetzt sind die leute wieder mal willenlose schafe, weil sie das spiel trotzdem kaufen und am ende hat wieder nur der kunde schuld...
ich finds blöd, denn
a.) haben viele sich borderland 2 gekauft, weil der erste teil toll war und
b.) die fachpresse das ding recht gut bewertet hat, was a.) in dem sinne unterstützt
c.) nirgendswo rechtzeitig zu lesen war, dass der core grad niedriger ist als im vorgänger, bzw. es wurde einfach mal nicht auf die "krassheit" der unterschiede hingewiesen.
dieses aufbegehren und die mögliche petition wären jetzt halt eine super gelegenheit für viele spieler zumindestens kundzutun, dass sie das verhalten der entwickler und publisher in diesem falle nicht cool finden, dass sagt doch aber gar nichts über die restliche qualität des spiels aus, welches übrigens in allen anderen belangen seinem vorgänger definitiv überlegen ist.
also, ich finde, man sollte schon bei der sache bleiben.
und ich hätte auch noch einen vorschlag für eine petition. dieses beschissene menü, welches gerade im splittscreen zu einer katastrophe wird, sollte definitiv an (bereits herrschende) genrestandards angepasst werden, so ist es nämlich einfach nur fummelig und mehr als gewöhnungsbedürftig. und wenn jeder mal ganz ehrlich zu sich ist, stört dieses komische und unübersichtliche menü weit mehr als der fehlende goregrad, auch wenn ich absoluter verteidiger von überzogener comicgewalt bin, sofern sie denn passt.
das klingt ja mittlerweile, als wäre borderlands 2 der letzte schrott. jetzt sind die leute wieder mal willenlose schafe, weil sie das spiel trotzdem kaufen und am ende hat wieder nur der kunde schuld...
ich finds blöd, denn
a.) haben viele sich borderland 2 gekauft, weil der erste teil toll war und
b.) die fachpresse das ding recht gut bewertet hat, was a.) in dem sinne unterstützt
c.) nirgendswo rechtzeitig zu lesen war, dass der core grad niedriger ist als im vorgänger, bzw. es wurde einfach mal nicht auf die "krassheit" der unterschiede hingewiesen.
dieses aufbegehren und die mögliche petition wären jetzt halt eine super gelegenheit für viele spieler zumindestens kundzutun, dass sie das verhalten der entwickler und publisher in diesem falle nicht cool finden, dass sagt doch aber gar nichts über die restliche qualität des spiels aus, welches übrigens in allen anderen belangen seinem vorgänger definitiv überlegen ist.
also, ich finde, man sollte schon bei der sache bleiben.
und ich hätte auch noch einen vorschlag für eine petition. dieses beschissene menü, welches gerade im splittscreen zu einer katastrophe wird, sollte definitiv an (bereits herrschende) genrestandards angepasst werden, so ist es nämlich einfach nur fummelig und mehr als gewöhnungsbedürftig. und wenn jeder mal ganz ehrlich zu sich ist, stört dieses komische und unübersichtliche menü weit mehr als der fehlende goregrad, auch wenn ich absoluter verteidiger von überzogener comicgewalt bin, sofern sie denn passt.
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PixelMurder
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
Hätte von mir sein können, das UI schmerzt mich auch mehr, als der Gore-Faktor. Das Inventar ist unter aller Sau und schlechter als im Vorgänger, selbst sortieren ist mühsamer. Nachdem ich mir 72 Slots ercheatet habe, habe ich auch rausgekriegt, wieso diese so unglaublich begrenzt sind, mit mehr als 27 Slots merkt man erst richtig, wie unbrauchbar das ist
Aber immerhin muss ich jetzt weniger da rein und nicht mehr alle drei Minuten den Schrott rauswerfen.
- Nightfire123456
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
Gibt doch an jeder ecke Automaten zum verkaufen, wieso trägst du denn überhaupt soviel Schrott mit dir rum? Man muss ja nicht jede mickrige Waffe die nur ein paar Kröten Wert ist mit nehmen.PixelMurder hat geschrieben:Hätte von mir sein können, das UI schmerzt mich auch mehr, als der Gore-Faktor. Das Inventar ist unter aller Sau und schlechter als im Vorgänger, selbst sortieren ist mühsamer. Nachdem ich mir 72 Slots ercheatet habe, habe ich auch rausgekriegt, wieso diese so unglaublich begrenzt sind, mit mehr als 27 Slots merkt man erst richtig, wie unbrauchbar das istAber immerhin muss ich jetzt weniger da rein und nicht mehr alle drei Minuten den Schrott rauswerfen.
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PixelMurder
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
Ich gehe natürlich zu jedem verfügbaren Automaten, aber beim Loot am Boden ist es oft einfacher und schneller, alles mit X einzusammeln und anschliessend zu vergleichen und zu entrümpeln: alles weisse raus, alle Pistolen raus, ..
- Obscura_Nox
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
Bin ich der einzige der es erstaunlich findet, warum sich soviele Leute wegen dem Wunsch nach mehr virtueller Gewaltdarstellung aufregen? Manche Leute stehen einfach drauf Blut spritzen und Köpfe fliegen zu sehen. Die Mortal Kombat Franchiser BASIERT quasi auf diesem Prinzip, genauso wie das Splatter Genre bei Filmen. Sind deswegen alle ihre Anhänger infantile Hinterwäldler die rumgröhlen und überall Blut sehen wollen? Bezweifle ich irgendwie.
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bazzshot667
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Kommentar
Spiel gelungen, Brutalität ist genug, schließlich 18er Titel und nicht indiziert... Habe zwar den ersten nicht gespielt, bis auf Kleinigkeiten ein gelungenes Spiel. Empfinde auch den Schwierigkeitsgrad auf Normal in Ordunug. Werde gefordert muss aber nicht hundertmal sterben um weiter zu kommen. Für mich als Gelegenheitszocker eine gue Sache...
- Dantohr
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Re: Kommentar
Wenn man einen auswählen könnte xDbazzshot667 hat geschrieben:Empfinde auch den Schwierigkeitsgrad auf Normal in Ordunug.
- greenelve
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
Das ist eine ebenso übertriebene (und ignorante) Gegenreaktion, aber wenn eine Petition verlangt wird, weil es in einem Splatterfilm zuwenig Blut gibt, reden wir nochmal drüber.Obscura_Nox hat geschrieben:Bin ich der einzige der es erstaunlich findet, warum sich soviele Leute wegen dem Wunsch nach mehr virtueller Gewaltdarstellung aufregen? Manche Leute stehen einfach drauf Blut spritzen und Köpfe fliegen zu sehen. Die Mortal Kombat Franchiser BASIERT quasi auf diesem Prinzip, genauso wie das Splatter Genre bei Filmen. Sind deswegen alle ihre Anhänger infantile Hinterwäldler die rumgröhlen und überall Blut sehen wollen? Bezweifle ich irgendwie.
Btw, die Gameboy Ableger von Mortal Kombat kommen nahezu ohne Blut aus... mit der Kraft des Festen, Flüssigen und Gestanks -> Shitstorm go
- an_druid
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
Als ob es bei allen Gore-Games explizit nur um Darstellung der Gewallt gehen würde.
Wieso dieser Stock im Ar+#+Hintern, wieso last ihr nicht die Leute ihren wunsch nach virtuellen Splatter?
Ich spiele das ja auch so gern und hab mich nicht an dem Geflame beteiligt, hätte es aber anderst auch lieber und wen das einer nicht so hätte dann soll ers doch so zocken wie es ist.
Alters -abstufung OK, aber die Gestalltung von Medien darf meiner Meinung niemals Zensiert werden (mit Ausnahmen natürlich). Dieses Spiel ist nicht ganz so rausgekommen wie es geplant war und das nur aus Markt-technischen Gründen und nicht aus angst das da so medienmanipuliertes Schäfchen mit dem Finger drauf zeigen könnte.
Wieso dieser Stock im Ar+#+Hintern, wieso last ihr nicht die Leute ihren wunsch nach virtuellen Splatter?
Ich spiele das ja auch so gern und hab mich nicht an dem Geflame beteiligt, hätte es aber anderst auch lieber und wen das einer nicht so hätte dann soll ers doch so zocken wie es ist.
Alters -abstufung OK, aber die Gestalltung von Medien darf meiner Meinung niemals Zensiert werden (mit Ausnahmen natürlich). Dieses Spiel ist nicht ganz so rausgekommen wie es geplant war und das nur aus Markt-technischen Gründen und nicht aus angst das da so medienmanipuliertes Schäfchen mit dem Finger drauf zeigen könnte.
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johndoe702031
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
Zensur? Also bitte, liebe Leute ^^. Ich lasse da ja jedem seine Meinung und werde beim Thema Gewalt auch ganz sicher nicht den Moralischen machen: Aber das Wort Zensur hat in diesem Kontext nichts, aber auch gar nichts, verloren! Das gilt auch für Selbstzensur. Wir leben hier meinem Empfinden nach weder in einem autoritären Zwangssystem noch geht es hier um brisanten Enthüllungsjournalismus oder Ethikdiskussionen in der Forschung, wo der Begriff im Sinne einer präventiven Zensur aus Angst oder gravierenden Bedenken vielleicht noch Sinn macht. Wenn wir aber bei jeder unliebsamen Entscheidung von Firmen, die aus ganz normalen wirtschaftlichen, strategischen oder sogar kreativen Überlegungen heraus getroffen wurde (was tagtäglich tausendfach passiert), gleich "Zensur!!!" brüllen, dann geht der Begriff ins Uferlose und man verwässert seinen eigentlichen Gehalt. Dann ist plötzlich so gut wie alles Zensur, was König Kunde nicht in den Kram passt. Ihr macht es euch da deutlich zu leicht. Ich halte diesen Begriff für absolut fehl am Platz - und da hilft es auch nicht, auf den "unzensierten" Vorgänger zu verweisen. Das zeigt nur die überhöhte Anspruchshaltung einiger Fans, die meinen, plötzlich im Namen des Werks sprechen zu können und es quasi gegen den bösen Einfluss der Entwickler verteidigen zu müssen.an05 hat geschrieben:Alters -abstufung OK, aber die Gestalltung von Medien darf meiner Meinung niemals Zensiert werden (mit Ausnahmen natürlich). Dieses Spiel ist nicht ganz so rausgekommen wie es geplant war und das nur aus Markt-technischen Gründen und nicht aus angst das da so medienmanipuliertes Schäfchen mit dem Finger drauf zeigen könnte.
Damit meine ich ausdrücklich nicht die völlig legitime Kundenkritik, die laut und deutlich geäußert wird und die ich auch als Feedback für die Entwickler für sehr wichtig halte (nicht, dass ich da falsch verstanden werden)..
- Zappes
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
@SardoNumspa
Im Grunde gebe ich Dir Recht und bin selbst auch dagegen, den Begriff "Zensur" durch inflationären Gebrauch zu verharmlosen. Andererseits muss man aber gerade bei dieser Angelegenheit Bedenken, dass hier einige Faktoren zusammenspielen: Die Angst vor einem wirtschaftlichen Nachteil durch zu erwartende Zensur (im eigentlichen Sinne des Wortes) führt hier zu Selbstzensur.
Letztendlich ist es dem Zensor damit gelungen, die "Schere im Kopf" zu etablieren. Dadurch ist es gelungen, das Ziel einer Zensurmaßnahme (die Unterdrückung unbequemer Inhalte) zu erreichen, ohne dass dazu eine echte Aktivität nötig war. Völlig unproblematisch finde ich das offen gestanden nicht.
Die Schuld sehe ich aber nicht nur bei unseren Zensoren, sondern insbesondere bei einem sehr erfolgreichen Hersteller von Mobilgeräten, der es mit seinem Appstore-Konzept tatsächlich geschafft hat, willkürliche Inhaltsbeschneidungen nicht nur bei den Herstellern, sondern auch bei den Kunden als völlig normale Sache zu etablieren, über die sich keiner mehr aufregen will. Die Schere für die Installation im Kopf wird heutzutage in einer sehr schicken Verpackung geliefert und die Leute geben gerne viel Geld aus, um das neueste Scherenmodell zu erwerben ...
Im Grunde gebe ich Dir Recht und bin selbst auch dagegen, den Begriff "Zensur" durch inflationären Gebrauch zu verharmlosen. Andererseits muss man aber gerade bei dieser Angelegenheit Bedenken, dass hier einige Faktoren zusammenspielen: Die Angst vor einem wirtschaftlichen Nachteil durch zu erwartende Zensur (im eigentlichen Sinne des Wortes) führt hier zu Selbstzensur.
Letztendlich ist es dem Zensor damit gelungen, die "Schere im Kopf" zu etablieren. Dadurch ist es gelungen, das Ziel einer Zensurmaßnahme (die Unterdrückung unbequemer Inhalte) zu erreichen, ohne dass dazu eine echte Aktivität nötig war. Völlig unproblematisch finde ich das offen gestanden nicht.
Die Schuld sehe ich aber nicht nur bei unseren Zensoren, sondern insbesondere bei einem sehr erfolgreichen Hersteller von Mobilgeräten, der es mit seinem Appstore-Konzept tatsächlich geschafft hat, willkürliche Inhaltsbeschneidungen nicht nur bei den Herstellern, sondern auch bei den Kunden als völlig normale Sache zu etablieren, über die sich keiner mehr aufregen will. Die Schere für die Installation im Kopf wird heutzutage in einer sehr schicken Verpackung geliefert und die Leute geben gerne viel Geld aus, um das neueste Scherenmodell zu erwerben ...
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johndoe702031
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler
@Zappes:
Kann ich alles sehr gut nachvollziehen was du schreibst - und ich will die alltägliche Selbstzensur in unserer Medienwelt auch nicht verleugnen. Es ist aber leider die Krux bei Urteilen über Selbstzensur, nicht immer genau sagen zu können, wann die Freiwilligkeit und Autonomie der Entscheidung aufhören, und wo Angst, Druck und Zwang beginnen. Man kann eben schlecht in Köpfe gucken und sehen, ob da wirklich ne Schere ist ^^. Dennoch gibt es natürlich auch für mich eindeutige Beispiele für Selbstzensur, v.a. aus dem Journalismus, wo auch wirklich wichtige Informationen von allgemeinem Interesse aus Angst vor nachteiligen Folgen zurückgehalten wurden. Man denke auch an Diktaturen, wo vorauseilender Gehorsam mitunter blanker Selbstschutz für Leib und Leben war und ist. Im Falle von Borderlands ist mir das weder eindeutig noch relevant genug, um solch schwere Geschütze aufzufahren. Die Angst vor Zensurstellen in D und AUS mag eine Rolle gespielt haben, aber es klingt auch nicht unplausibel, dass man den erfogreichen Vorgänger ohnehin (wie so oft) einer etwas breiteren Zielgruppe zugänglich machen wollte und daher sowieso eine kleine "Entschärfung" vorgenommen hätte. Möglicherweise hat deren Marktanalyse schlicht ergeben, dass eine leichte Reduzierung des Gewaltgrads allgemein verkaufsfördernd sein könnte. Und solche Analysen wären nicht im geringsten ungewöhnlich. Wissen wir's? Die Rolle von Angst und Übervorsichtigkeit gegenüber solch ganz banalen wirtschaftlichen - in jedem Fall autonomen - Überlegungen? Das Spiel ist gewaltmäßig ja nach wie vor kein Kind von Traurigkeit, das darf man ja nicht vergessen. Da wirkt es auf mich doch einfach reichlich überdramatisiert und alarmistisch, gleich von "Einknicken" zu sprechen und eine Zensur anzuprangern.
Kann ich alles sehr gut nachvollziehen was du schreibst - und ich will die alltägliche Selbstzensur in unserer Medienwelt auch nicht verleugnen. Es ist aber leider die Krux bei Urteilen über Selbstzensur, nicht immer genau sagen zu können, wann die Freiwilligkeit und Autonomie der Entscheidung aufhören, und wo Angst, Druck und Zwang beginnen. Man kann eben schlecht in Köpfe gucken und sehen, ob da wirklich ne Schere ist ^^. Dennoch gibt es natürlich auch für mich eindeutige Beispiele für Selbstzensur, v.a. aus dem Journalismus, wo auch wirklich wichtige Informationen von allgemeinem Interesse aus Angst vor nachteiligen Folgen zurückgehalten wurden. Man denke auch an Diktaturen, wo vorauseilender Gehorsam mitunter blanker Selbstschutz für Leib und Leben war und ist. Im Falle von Borderlands ist mir das weder eindeutig noch relevant genug, um solch schwere Geschütze aufzufahren. Die Angst vor Zensurstellen in D und AUS mag eine Rolle gespielt haben, aber es klingt auch nicht unplausibel, dass man den erfogreichen Vorgänger ohnehin (wie so oft) einer etwas breiteren Zielgruppe zugänglich machen wollte und daher sowieso eine kleine "Entschärfung" vorgenommen hätte. Möglicherweise hat deren Marktanalyse schlicht ergeben, dass eine leichte Reduzierung des Gewaltgrads allgemein verkaufsfördernd sein könnte. Und solche Analysen wären nicht im geringsten ungewöhnlich. Wissen wir's? Die Rolle von Angst und Übervorsichtigkeit gegenüber solch ganz banalen wirtschaftlichen - in jedem Fall autonomen - Überlegungen? Das Spiel ist gewaltmäßig ja nach wie vor kein Kind von Traurigkeit, das darf man ja nicht vergessen. Da wirkt es auf mich doch einfach reichlich überdramatisiert und alarmistisch, gleich von "Einknicken" zu sprechen und eine Zensur anzuprangern.
