Da hast Du recht. Niemand muss müssen. Man kann sich das Leben auch selber schwer machen.Boesor hat geschrieben:Man kann ihn nicht vermeiden, aber man muss sich ihm nicht unbedingt stellen und akzeptieren muss man ihn gleich gar nicht.
BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer
- Boesor
- Beiträge: 7853
- Registriert: 09.12.2009 18:49
- Persönliche Nachricht:
Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer
Oder ignorieren.Kajetan hat geschrieben:Da hast Du recht. Niemand muss müssen. Man kann sich das Leben auch selber schwer machen.Boesor hat geschrieben:Man kann ihn nicht vermeiden, aber man muss sich ihm nicht unbedingt stellen und akzeptieren muss man ihn gleich gar nicht.
- Hypn0s
- Beiträge: 525
- Registriert: 08.05.2007 13:19
- Persönliche Nachricht:
Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer
Wenn man etwas nicht bekommt übt man halt solange Druck aus bis die Entwickler sich entweder aus der Branche zurückziehen oder sie dazu gebracht hat, ihr Werk gegen ihren Willen und auf Druck der Publisher wegen der schlechten Presse abzuändern. Kann man natürlich gutheißen, muss man aber nicht. Und komm mir nicht mit den Kaufargument, das ist so lächerlich wie deine DRM-Thesen. Warum wohl stimmen die Verkaufszahlen von CoD, ME, D3, WoW usw. auch nach dem x-ten Ableger? Alles nur wegen der Werbung? Oder sind die Käufer wirklich alles so blöd und holen sich jeden Teil und sagen jedes Mal danach: "Ach ne doch nicht. Vielleicht beim nächsten Teil, aber sie habens versucht." Bin mal hier wirklich auf deine Meinung gespannt. Nach deiner Theorie dürfte es diese Spieleserien gar nicht mehr geben. Können wir aber auch gerne nach dem nächsten "schlechten" ME-Ableger fortführen, der sich dann über 5 Mio mal verkauft haben wird.Kajetan hat geschrieben:Ich kann meine Meinung dazu ausdrücken. Ich kann sogar sagen, dass mir ein anderes Ende besser gefallen würde. Ich würde sogar eine entsprechende Petition unterstützen, wenn ich genügend sauer wäre. Weil man Spiele nachträglich ändern und erweitern kann. Wenn der Entwickler aber sagt: "Nö, mach ich nicht!", dann macht er halt nicht. Ist ja sein Ding. Muss er dann aber auch mit der Konsequenz rechnen, dass Leute künftig darauf verzichten Spiele von ihm zu erwerben.Entscheidest du, was ein gutes Videospiel ausmacht und was nicht?
Schöner Versuch abzulenken und meine Aussage auf mich persönlich zu beziehen, bravo! Protest aufgrund persönlicher Unzufriedenheit gegen ein Videospiel ist für mich in der Tat etwas Schlimmes. Genauso wie Protest gegen einen Film oder ein Buch, eben geistiges Eigentum welches geteilt wird (moralisch fragwürdiges mal ausgenommen). Protest ist nicht gleich Kritik, und was in letzter Zeit in der Videospielszene häufiger vorkommt ist tatsächlich Protest....Kajetan hat geschrieben:Protest muss für Dich was Schlimmes sein, oder nicht?Oder eine Minderheit von ein paar tausend Spielern, die eine Petition einreichen will und nur aufgrund des Hypes und der Spielemagazine so aufgebauscht wird und Druck ausübt?
lol. Der Zweck heiligt die Mittel richtig? Natürlich sind sie Menschen wie wir, aber so werden sie nicht behandelt. Aber du hast deine Meinung ja schon geäußert, die müssen damit umgehen können oder sie haben in dem Geschäft nichts zu suchenKajetan hat geschrieben:Entwickler sind keine Heiligen, keine Halbgötter. Sie sind Menschen wie wir und deshalb legitimes Ziel von Kritik an ihrer Arbeit. Wenn einem das nicht passt, der verzichtet eben darauf seine Arbeit zu veröffentlichen. Entweder, oder. Man kann nicht beides haben, Öffentlichkeit und Welpenschutz.Egal ob einem diese Games gefallen oder nicht, bei diesen Diskussionen fehlt jeglicher Respekt vor den Entwicklern (siehe Blizzard/Bioware-Flames).
- Usul
- Beiträge: 11398
- Registriert: 13.06.2010 06:54
- Persönliche Nachricht:
Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer
Ein eher schlechtes Beispiel. Denn Kinski hat extrem polarisiert und das auch nicht zu selten mit voller Absicht... provoziert um der Provokation willen. Weil er nicht nur einer der genialsten Künstler überhaupt war, sondern eine typische attention whore. Sehr schön zu sehen in Mein Liebster Feind bei dem "Wutausbruch" am Fitzcarraldo-Set.Kajetan hat geschrieben:Man nehme sich einfach Klaus Kinski als Vorbild. Der gute Mann hatte sich schon früh in den guten alten Gründertagen der Bundesrepublik an gutbürgerliche Shitstorms seitens der Hüter der wahren Moral gewöhnen können. Als Antwort darauf hatte er immer das Zitat mit der Eiche und den Hunden parat.
Ich wüßte jedoch nicht, wo Spieleentwickler im Allgemeinen und die BioWare-Gründer im Speziellen rein um der Provokation willen an die Öffentlichkeit gehen, von einigen Ausnahmen abgesehen. Sie machen einfach nur ihren Job bzw. das, was ihnen Spaß macht. Und das verkaufen sie dann.
Insofern ist der Vergleich zu Kinski nicht gut. Bzw. zeigt das Problem, um das es geht (wie z.B. im letzten Beitrag von Hypn0s auch deutlich gemacht):
Kritik ist nicht gleich Kritik. Die Verhältnismäßigkeit muß gewahrt bleiben. Das, was neumodisch "Shitstorm" genannt wird, ist keine Kritik, sondern nur eine infantile Art und Weise, sich über irgendetwas - meist Belangloses - im Schutze der Internet-Anonymität in Rage zu bringen. Das Ganze hat einen einigermaßen ansteckenden Charakter, sodaß sich dieser "Shitstorm" dann auch aus sich selbst nährend vergrößert, ohne daß es dafür tatsächlich harte Gründe gäbe.
Und ich finde nicht, daß sich irgendjemand diesem unverhältnismäßigen(!) Blödsinn stellen muß, selbst wenn man in die Öffentlichkeit geht. Wohlgemerkt: Wenn man an die Öffentlichkeit geht und sich wie ein Vollidiot benimmt, dann kann man sich auch über vollidiotische Reaktionen nicht beschweren. Aber das ist hier mit Sicherheit nicht der Fall.
Aber ja, schöne neue Welt... denn man kan ihn manchmal eben nicht vermeiden. Da hilft es auch nicht weiter, wenn man mit Allgemeinplätze im Stile von "Das Leben ist nicht einfach" jongliert.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer
Kinski ist ein sehr gutes Beispiel, weil er zeigt, wie man mit ablehnenden Reaktionen umgehen muss. Kinski heult nicht rum, wenn man über ihn herzieht. Er teilt erneut aus oder zeigt einfach nur die kalte Schulter.Usul hat geschrieben:Ein eher schlechtes Beispiel. Denn Kinski hat extrem polarisiert und das auch nicht zu selten mit voller Absicht... provoziert um der Provokation willen. Weil er nicht nur einer der genialsten Künstler überhaupt war, sondern eine typische attention whore. Sehr schön zu sehen in Mein Liebster Feind bei dem "Wutausbruch" am Fitzcarraldo-Set.Kajetan hat geschrieben:Man nehme sich einfach Klaus Kinski als Vorbild. Der gute Mann hatte sich schon früh in den guten alten Gründertagen der Bundesrepublik an gutbürgerliche Shitstorms seitens der Hüter der wahren Moral gewöhnen können. Als Antwort darauf hatte er immer das Zitat mit der Eiche und den Hunden parat.
Zudem frage ich mich, warum man bitte Entwickler in Schutz nehmen sollte? Wer keine Kritik, auch persönliche, überzogene, beleidigende und unsachliche Kritik aushalten kann, der sollte lernen, wie man auch damit umgeht. Denn Idioten wird es immer geben. Das Wissen, wie man mit diesen Idioten umgeht (nämlich in der Regel einfach ignorieren), das sollte sich idealerweise aber herumsprechen.
Und zum Abschluß, die Bioware-Chefs sind NICHT, garantiert NICHT wegen irgendwelchen Fan-Reaktionen gegangen, sondern weil sie bei EA auf Grund des wenig erfolgreichen SW-MMOs und des im Vergleich zum Vorgänger zT. deutlich weniger erfolgreichen DA2 bei EA kein "Standing" mehr hatten. Dort zählt lediglich der große kommerzielle Erfolg. Unsere Betroffenheitsdiskussion ist da nur wohlfeiles Salongefasel.
- Boesor
- Beiträge: 7853
- Registriert: 09.12.2009 18:49
- Persönliche Nachricht:
Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer
ich stelle mir gerade eine Welt vor in dermehr Menschen so denken wie du es hier tust oder gar danach handeln.Kajetan hat geschrieben:Kinski ist ein sehr gutes Beispiel, weil er zeigt, wie man mit ablehnenden Reaktionen umgehen muss. Kinski heult nicht rum, wenn man über ihn herzieht. Er teilt erneut aus oder zeigt einfach nur die kalte Schulter.Usul hat geschrieben:Ein eher schlechtes Beispiel. Denn Kinski hat extrem polarisiert und das auch nicht zu selten mit voller Absicht... provoziert um der Provokation willen. Weil er nicht nur einer der genialsten Künstler überhaupt war, sondern eine typische attention whore. Sehr schön zu sehen in Mein Liebster Feind bei dem "Wutausbruch" am Fitzcarraldo-Set.Kajetan hat geschrieben:Man nehme sich einfach Klaus Kinski als Vorbild. Der gute Mann hatte sich schon früh in den guten alten Gründertagen der Bundesrepublik an gutbürgerliche Shitstorms seitens der Hüter der wahren Moral gewöhnen können. Als Antwort darauf hatte er immer das Zitat mit der Eiche und den Hunden parat.
Eine Welt voller kinskis....huch, schnell aufhören!
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer
Wie immer hast Du nichts verstanden ...Boesor hat geschrieben:ich stelle mir gerade eine Welt vor in dermehr Menschen so denken wie du es hier tust oder gar danach handeln.
Eine Welt voller kinskis....huch, schnell aufhören!
- Boesor
- Beiträge: 7853
- Registriert: 09.12.2009 18:49
- Persönliche Nachricht:
Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer
das war jetzt aber sehr plattKajetan hat geschrieben:Wie immer hast Du nichts verstanden ...Boesor hat geschrieben:ich stelle mir gerade eine Welt vor in dermehr Menschen so denken wie du es hier tust oder gar danach handeln.
Eine Welt voller kinskis....huch, schnell aufhören!
- Usul
- Beiträge: 11398
- Registriert: 13.06.2010 06:54
- Persönliche Nachricht:
Re: BioWare: Ex-Mitarbeiter zum Rückzug der Gründer
OK, ich sehe, daß wir uns da endlos im Kreis drehen könnten. Deswegen noch mal ganz kurz:Kajetan hat geschrieben:Kinski ist ein sehr gutes Beispiel, weil er zeigt, wie man mit ablehnenden Reaktionen umgehen muss. Kinski heult nicht rum, wenn man über ihn herzieht. Er teilt erneut aus oder zeigt einfach nur die kalte Schulter.
Kinski => Ablehnende Reaktionen (teilweise) bewußt heraufbeschworen. Daher mußte er damit umgehen können und hätte sich nicht beschweren brauchen.
Gewöhnliche Menschen => Machen ihren Job und provozieren keine großen ablehnenden Reaktionen. Müssen sich damit nicht mit solchen abfinden und dürfen sich gerne beschweren.
Es geht doch nicht um in Schutz nehmen... sondern darum festzustellen, daß unter dem Deckmantel der "Kritik" heutzutage (und eben spezielle bei Spielern) einfach Dinge ablaufen, die nicht akzeptabel sind. DASS so etwas passiert, zweifelt niemand an. Und daß man besser lebt, wenn man damit umgehen kann, ebenfalls nicht. Aber einfach so schulterzuckend und fatalistisch sagen "Na, so ist das Leben. Finde dich damit ab." ist zu billig.Zudem frage ich mich, warum man bitte Entwickler in Schutz nehmen sollte? Wer keine Kritik, auch persönliche, überzogene, beleidigende und unsachliche Kritik aushalten kann, der sollte lernen, wie man auch damit umgeht. Denn Idioten wird es immer geben. Das Wissen, wie man mit diesen Idioten umgeht (nämlich in der Regel einfach ignorieren), das sollte sich idealerweise aber herumsprechen.
Aber es geht ja gerade darum, daß sich normale Menschen mit solch einer Un-Kritik nicht einfach abfinden müssen sollten... und es sagt sich so leicht: Ignorieren. Lernen, damit umzugehen. Wir sprechen uns dann, wenn du mal "Kunst" (im weitesten Sinne) veröffentlichst, die von Tausenden Leuten teilweise übelst geschmäht wird...
Ich fasse es zusammen: Ich (und auch andere) kritisieren die Un-Kritik der Gegenwart. Du sagst, zusammengefaßt: Passiert halt; einfach damit leben. Stimmt schon, man kann alles, was geschieht, einfach so akzeptieren...
