Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

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firestarter111
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Beitrag von firestarter111 »

hallo leute,

ich habe nun den besagten thread mal überflogen und muss zur verteidigung der meisten beiträge sagen, dass es ja meist darum geht, dass ein wenig mehr "gore" als stilmittel verlangt wird. vorallem bei headshots eben.

das hört sich imo schon anderst an, als das verlangen nach purer gewaltsteigerung.
dennoch ist der shitstorm schon sehr strange.
PixelMurder
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von PixelMurder »

Es ist einfach nicht das, was man von einem Nachfolger erwartet hat, von dem die Devs vollmundig geschwärmt haben, dass es überall Uncut rauskommt. Kein Wunder, da es sich offensichtlich als geringstem gemeinsamen Nenner an die deutschen heftigen Schranken hält. Das ist wie wenn die von Hustler sagen, ihr Heft sei neu an jedem Kiosk der Welt verfügbar, worauf sich herausstellt, dass alle Modells in Burkas gekleidet sind.
Es gibt sogar einige Aufgaben, die ich für bedenklich halte, z.B. einen Zwerg zu verbrennen oder einem Banditen ins Gesicht zu schiessen, aber ich erwarte, dass ein Kopf platzt, wenn ich einen Headshot verpasse oder dass ein blutige Leiche am Boden liegt, wenn ich eine Explosiv-Waffe darauf abgefeuert habe. Das ist nur Immersion, nicht dass ich mich daran aufgeile, dass eine Leiche zerfetzt am Boden liegt.
Habe manchmal das Gefühl, dass viele Leute, die meinen, wir seien gewaltgeil und blutrünstig, überhaupt nie gesehen haben, wie sich die Gewalt in Boderlands 1 darstellte. Max Payne ist blutiger, The Darkness ist blutiger, Gears Of War ist blutiger, Bulletstorm ist blutiger, Fallout ist blutiger und andere sind es auch. In Gears of War geht man mit der Kettensäge auf Gegner los und der Zoom ist viel grösser, in Max Payne wird ein Durchschuss geradezu inszeniert und in Bulletstorm wird man dafür belohnt, wenn man Gegner in die Kakteen tritt. In Borderlands 1 hingegen nahm man die Gewalt nur im Augenwinkel als Schmankerl war, nicht als tragendes Element des Gameplays, genau das richtige Mass.
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greenelve
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von greenelve »

PixelMurder hat geschrieben:Es ist einfach nicht das, was man von einem Nachfolger erwartet hat, von dem die Devs vollmundig geschwärmt haben, dass es überall Uncut rauskommt. Kein Wunder, da es sich offensichtlich als geringstem gemeinsamen Nenner an die deutschen heftigen Schranken hält. Das ist wie wenn die von Hustler sagen, ihr Heft sei neu an jedem Kiosk der Welt verfügbar, worauf sich herausstellt, dass alle Modells in Burkas gekleidet sind.
Nur damit ich das richtig verstehe, du sagst ein Nackt-Magazin in dem niemand nackt ist, verhält sich so wie Borderlands 2 mit Gewalt? Bedeutet ja das Borderlands 2 gar keine Gewalt hat...das ist ja furchtbar und reinster Wahnsinn das das Spiel ab 18 eingestuft wurde, wenn es eh alles verhüllt dargestellt wird... :evil:
PixelMurder hat geschrieben: Es gibt sogar einige Aufgaben, die ich für bedenklich halte, z.B. einen Zwerg zu verbrennen oder einem Banditen ins Gesicht zu schiessen, aber ich erwarte, dass ein Kopf platzt, wenn ich einen Headshot verpasse oder dass ein blutige Leiche am Boden liegt, wenn ich eine Explosiv-Waffe darauf abgefeuert habe. Das ist nur Immersion, nicht dass ich mich daran aufgeile, dass eine Leiche zerfetzt am Boden liegt.
Habe manchmal das Gefühl, dass viele Leute, die meinen, wir seien gewaltgeil und blutrünstig, überhaupt nie gesehen haben, wie sich die Gewalt in Boderlands 1 darstellte. Max Payne ist blutiger, The Darkness ist blutiger, Gears Of War ist blutiger, Bulletstorm ist blutiger, Fallout ist blutiger und andere sind es auch. In Gears of War geht man mit der Kettensäge auf Gegner los und der Zoom ist viel grösser, in Max Payne wird ein Durchschuss geradezu inszeniert und in Bulletstorm wird man dafür belohnt, wenn man Gegner in die Kakteen tritt. In Borderlands 1 hingegen nahm man die Gewalt nur im Augenwinkel als Schmankerl war, nicht als tragendes Element des Gameplays, genau das richtige Mass.
Es gibt auch zu lesen, von Entwicklern wie Spielern, Teil 2 soll mehr Blut enthalten als sein Vorgänger. :?
Du meinst das Borderlands 2 überaus brutale Missionsziele hat...und doch wird nach mehr Gewalt verlangt...wie man es aus dem Vorgänger kennt (ohne die neuen Missionen...) Scheint also eher Verlagert zu sein, als weniger... :?

Und was die anderen Beispielgames angeht, ja da denkt ich mir auch, vor allem bei Gears of War 3 oder der Gewaltprozedur Dead Space 2 bei der USK, ob Borderlands 2 nicht auch eine Freigabe ab 18 bekommen hätte...
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Wulgaru
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von Wulgaru »

Letztendlich gibt es bei solchen Diskussionen immer eine klare Linie für jeden. Jeder findet Gewaltdarstellung bis zu einem gewissem Grad in Ordnung, für jeden gibt es eine Linie ab der dann gesagt wird: Das ist geschmacklos, brauch ich nicht oder sogar tut was dagegen.

Bloß wird man hier zu keinem Kompromiss kommen wo diese Linie ist. Bei Borderlands 2 nicht und auch bei keinem anderem Spiel.
Ich zum Beispiel habe diese Linie bei "realistischen" und oder Military-Settings, wo meine Schwelle eine der niedrigsten hier im Forum sein dürfte, bei sonstigen Blutorgien habe ich keine Probleme. Gewalt ist für mich immer in Ordnung, solange sie abstrakt genug bleibt oder aber tatsächlich eine Aussage hat. Das mit der Aussage ist bei Games leider so gut wie nie der Fall, daher bezieht sich das eher auf Filme.

Andere Leute setzen ihre Linien absolut komplett anders, streiten eventuell sogar ab das sie eine haben. Das was man in dieser Diskussion runterbrechen kann ist sicherlich Borderlands 1 das irgendwie war und was viele Leute auch weiterhin so sehen wollen.
PixelMurder
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von PixelMurder »

greenelve hat geschrieben: Nur damit ich das richtig verstehe, du sagst ein Nackt-Magazin in dem niemand nackt ist, verhält sich so wie Borderlands 2 mit Gewalt?

Es gibt auch zu lesen, von Entwicklern wie Spielern, Teil 2 soll mehr Blut enthalten als sein Vorgänger. :?
Wie Borderlands 2 mit der geringen Gewaltdarstellung.

Mehr Blut spritzt, wenn man auf die Leute schiesst, anschliessend liegen sie aber völlig unverletzt und blitzsauber am Boden, egal wie und wo man sie getroffen hat, abgesehen von den Säure-Waffen, die sie völilg auflösen.

Es besteht für mich ein Unterschied zwischen der Gewalt-Darstellung als realistischer Auswirkung auf Waffenschaden und Missionsaufgaben. Ich hatte Mühe, in einem Spiel als Ami Iraker niederzuschiessen, ich kann in keinem Spiel keinen Assassinen spielen, der hinterrücks Leute umbringt, ich töte keine wehrlosen Gefangenen, wie z.B. in ME1 und wenn ich die Wahl habe, wie etwa in Fallout, spiele ich als reines Engelein: ich stehle nichts, ich helfe jedem und kämpfe nur in Notwehr..
Ich erwarte, dass ein Spiel die aktuell mögliche realistische Auswirkung von Waffenschaden zeigt, aber nicht dass ich durch Aufgaben zum skrupellosen Folter-Knecht gemacht werde. In Borderlands kann man immerhin die Aufgaben unterlassen, die einem bedenklich erschienen, aber in Spec Ops(einem sogenannten erwachsenen Anti-Kriegsspiel) werde ich in jedem Durchgang gezwungen, einen ganzen Platz mit Posphor einzuäschern, ohne die Wahl zu haben, zu völkerrechltich akzeptablen Mitteln zu greifen.
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greenelve
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von greenelve »

PixelMurder hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben: Nur damit ich das richtig verstehe, du sagst ein Nackt-Magazin in dem niemand nackt ist, verhält sich so wie Borderlands 2 mit Gewalt?
Es gibt auch zu lesen, von Entwicklern wie Spielern, Teil 2 soll mehr Blut enthalten als sein Vorgänger. :?
Wie Borderlands 2 mit der geringen Gewaltdarstellung.
Nackt - Burkaverhüllt sind doch komplette Gegensätze...wie Tag und Nacht...oder versteh ich unter Burka was falsches? Das war doch das Kleidungsstück, wodurch man von Kopf bis Fuss eingekleidet ist?
Burka Hustler -> keine Nacktheit
Burka Borderlands2 -> keine Gewalt
PixelMurder hat geschrieben:Mehr Blut spritzt, wenn man auf die Leute schiesst, anschliessend liegen sie aber völlig unverletzt und blitzsauber am Boden, egal wie und wo man sie getroffen hat, abgesehen von den Säure-Waffen, die sie völilg auflösen.

Es besteht für mich ein Unterschied zwischen der Gewalt-Darstellung als realistischer Auswirkung auf Waffenschaden und Missionsaufgaben. Ich hatte Mühe, in einem Spiel als Ami Iraker niederzuschiessen, ich kann in keinem Spiel keinen Assassinen spielen, der hinterrücks Leute umbringt, ich töte keine wehrlosen Gefangenen, wie z.B. in ME1 und wenn ich die Wahl habe, wie etwa in Fallout, spiele ich als reines Engelein: ich stehle nichts, ich helfe jedem und kämpfe nur in Notwehr..
Ich erwarte, dass ein Spiel die aktuell mögliche realistische Auswirkung von Waffenschaden zeigt, aber nicht dass ich durch Aufgaben zum skrupellosen Folter-Knecht gemacht werde. In Borderlands kann man immerhin die Aufgaben unterlassen, die einem bedenklich erschienen, aber in Spec Ops(einem sogenannten erwachsenen Anti-Kriegsspiel) werde ich in jedem Durchgang gezwungen, einen ganzen Platz mit Posphor einzuäschern, ohne die Wahl zu haben, zu völkerrechltich akzeptablen Mitteln zu greifen.
Also ist die Gewalt nicht Weniger, sondern Verlagert, von Darstellung zu Durchführung/Aufforderung? Ausgehend wie du es beschreibst.

Und Spec Ops soll doch so sein, das es an die Grenzen treibt, deutlich zu machen, welche mentalen Auswirkungen Krieg auf einen Menschen hat. Antikriegsfilme sollen nicht begeistern, sie sollen abschrecken und den Zuschauer mit einem flauen Gefühl im Magen zurücklassen. Klingt doch gut wenn ein Spiel, welches sich dieses zum Ziel gesetzt hat, auch erfüllt. Zeigt das es weg von Hollywood-Action hin zu Nachdenklichem geht. :D (ich fand entsprechende Szene Sicht-Panzer/Menschen töten bei Call of Duty 4 schon zuviel und mir wäre es lieber optional aktiv zu sein und es auch passiv hinter mich bringen zu können..weil es für mich zu realistisch und Spiel-Abstaktrion nicht vorhanden war)
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muecke-the-lietz
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von muecke-the-lietz »

alles bullshit :tanzen: :tanzen: :tanzen: :tanzen: :tanzen: :tanzen: :tanzen: :tanzen: :tanzen: :lach: :lach: :lach: :lach: :lach: :lach:

als etwas älterer spieler sitzt die ganze zensur scheiße wohl noch zu tief, um jetzt hier einen auf moralapostel zu machen.

borderlands hatte überzogene comicgewalt, die jetzt fehlt. was soll daran gut sein? :Hüpf: :Hüpf: :Hüpf: :Hüpf:

ich mein ehrlich leute. die cdu richtet das mit der gewalt schon für euch, das müsst ihr jetzt nicht auch noch tun. wenn die leute soviel gewalt wie im vorgänger wollen, ist das völlig in ordnung. alles andere ist völlig bekloppte doppelmoral. wenn ein spiel in deutschland mal wieder in der ponyhofversion erscheint, greife ich auch zur pegi version und zwar immer. :mrgreen: :mrgreen: :Häschen: :Häschen: :Häschen:
PixelMurder
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von PixelMurder »

Was heisst verlagert? Es besteht doch ein Unterschied zwischen einem cineastischen Effekt und einer eher moralisch bedenklichen Aufgabe oder Beweggrund, um diesen Effekt hervorzurufen. Das erste ist nur Physik(vielleicht auch Kunst), das zweite hat mit Moral zu tun.
An sich ist es noch nicht mal moralisch bedenklicher, ob jetzt physikalisch korrekt dargestellt wird, wie einer stirbt oder nicht, das Resultat ist das selbe. Okay, vielleicht ist es grausamer, einen mit einer Brand-Shotgun zum Brennen zu bringen, als ihm sauber einen Headshot zu verpassen, aber eine KI kann keine Schmerzen empfinden. Ein Game kann mich gerade genug berühren, dass ich moralisch entschiede, wenn ich es darf oder Aufgaben als bedenklich einstufen kann, aber keine Gewissensbisse dabei habe, wenn ich dabei einen Gegner in die Kakteen trete und sehe, wie ihn ellenlange Stacheln durchbohren.
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greenelve
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von greenelve »

muecke-the-lietz hat geschrieben:wenn ein spiel in deutschland mal wieder in der ponyhofversion erscheint, greife ich auch zur pegi version und zwar immer. :mrgreen: :mrgreen: :Häschen: :Häschen: :Häschen:
Wenn Borderlands 1 USK 18 = Ponyhof, sprich Gewaltfrei - ist Borderlands 1 PEGI = etwas Gewalt...und die Geschichte von Ricky dann "normales Gewaltniveau und noch weit entfernt von krasser Scheiss" oO ..das ist wo der "Moralapostel" von Verrohung spricht...

ps: ist es nicht Möglich, weniger Schwarz/Weiss Malerei zu betreiben mit Ab 18 = Ponyhof? :?
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muecke-the-lietz
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von muecke-the-lietz »

greenelve hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:wenn ein spiel in deutschland mal wieder in der ponyhofversion erscheint, greife ich auch zur pegi version und zwar immer. :mrgreen: :mrgreen: :Häschen: :Häschen: :Häschen:
Wenn Borderlands 1 USK 18 = Ponyhof, sprich Gewaltfrei - ist Borderlands 1 PEGI = etwas Gewalt...und die Geschichte von Ricky dann "normales Gewaltniveau und noch weit entfernt von krasser Scheiss" oO ..das ist wo der "Moralapostel" von Verrohung spricht...

ps: ist es nicht Möglich, weniger Schwarz/Weiss Malerei zu betreiben mit Ab 18 = Ponyhof? :?
ich weiß schon irgendwie worauf du hinaus willst, kann deinen kommentar aber nicht so richtig entschlüsseln.

und man echt, verrohung - sind wir auf "eltern im netz" oder was? das erinnert mich noch an die guten alten frontal 21 zeiten, mit dem killershooter word of warcraft und wo man in gta san andreas babys und alte leute vergewaltigen konnte.

man, was ist aus der spielerschaft geworden? übernehmen wir selbst jetzt die aufgabe der guten alten hohlköpfe, die in egoshootern den grund für amokläufe sehen? die leute wollen, dass köpfe, die zerplatzen, sich nicht mehr an der leiche befinden. ich finde das ehrlich gesagt, lächerlich, dass man darauf überhaupt hinweisen muss... :Hüpf: :Hüpf: :Hüpf: :Hüpf:
maho76
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von maho76 »

ich kann mich noch an zeiten erinnern wo in einem dogs-of-war raketentreffer eine blutfontäne auslösten, wo in den ersten 3d-shootern ein 2d blutpixel vor die 2d-gegnerpixel gelegt wurde und beide dann einfach wegploppten. spass gemacht haben die dinger trotzdem. ich kann mich auch noch an wolfenstein erinnern wo die gegner ohne special effects alle dieselbe sterbeanimation hatten und plopp und weg. hat trotzdem spass gemacht.

heutzutage wo alles nahezu fotorealistisch ist schreit man dann nicht mehr nach rumfliegenden körperteilen à la quake3, sondern man will die einzelnen organteile in zeitlupe zum forensikstudium analysieren können. bringt es einen mehrwert? ich denke was den spielspass betrifft nicht, was die voyeuristische ader des verkorksten konsumenten betrifft schon. aber ob man das unterstützen sollte? nein. ich bin einer derer die behaupten shooter an sich haben keine auswirkungen auf die geistige gesundheit der spieler, allerdings behaupte ich dass übertriebene gewaltdarstellung zum selbstzweck des daran aufgeilens dies aber schon macht, nicht umsonst gibt es heutzutage bei unter16-jährigen spielern den zombie-hype, was dann doch schon recht bedenklich ist wenn man sich anschaut dass solche themen eigentlich erst ab 18 aufkommen dürften (und ohne frage halte ich es für falsch dass filme mit diesen themen ab 20.00Uhr gezeigt werden, selbst wenn es die 16er fassung ist).
von daher finde ich die entscheidung der entwickler die sache MINIMAL ruhiger angehen zu lassen absolut in ordnung, denn es ist immernoch mehr als genug gewaltdarstellung in BL2 vorhanden. wer daran etwas zu meckern hat muss sich über "psycho / verroht / krank / verkorkst"-kommentare nicht wundern, sondern sollte mal über seine geistige gesundheit nachdenken, wenn er ein spiel nur geniessen kann wenn augen aus köpfen gesprengt werden können.
PixelMurder
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von PixelMurder »

Vielleicht sollten sich eher mal die Leute über ihre geistige Gesundheit Gedanken machen, die anderen ihre absprechen, nur weil sie wieder die selbe Darstellung wie im Vorgänger möchten. Inzwischen bin ich bei über 100 Stunden und ich sehe keinen Grund zu unterbrechen, bis die Gewalt nachgepatcht wird.
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Kajetan
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von Kajetan »

maho76 hat geschrieben:ich kann mich noch an zeiten erinnern wo in einem dogs-of-war raketentreffer eine blutfontäne auslösten, wo in den ersten 3d-shootern ein 2d blutpixel vor die 2d-gegnerpixel gelegt wurde und beide dann einfach wegploppten. spass gemacht haben die dinger trotzdem. ich kann mich auch noch an wolfenstein erinnern wo die gegner ohne special effects alle dieselbe sterbeanimation hatten und plopp und weg. hat trotzdem spass gemacht.
Und den Rest Deines Postings hätte jemand damals EXAKT GENAUSO mit Bezug auf Deinen blutigen 2D-Pixelspass verfassen können. Damals hättest Du Dich über Leute wie Dich mit Sicherheit maßlos aufgeregt, heute gibst Du selber den Moralapostel. Sprich, Du bist alt geworden :)
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onewinged_angel
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von onewinged_angel »

sondern sollte mal über seine geistige gesundheit nachdenken, wenn er ein spiel nur geniessen kann wenn augen aus köpfen gesprengt werden können.
Ich hab recht und wer anderer Meinung ist, ist krank.
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Dafuh
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Re: Borderlands 2: "Zu wenig Gewalt" beklagen viele Spieler

Beitrag von Dafuh »

Chrom123 hat geschrieben:Wer den Unmut der Spieler etwas nachvollziehen möchte, und auch die Hintergründe erfahren will:
http://www.borderlands-forum.de/viewtop ... 675#p20675

Selbst hier steht in den Comments, dass man keinen höheren Gewaltgrad braucht...