Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

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mindfaQ
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von mindfaQ »

Hmmm ich denke, das ganze wird für viele weitaus weniger profitabel als angenommen. Wenn in Zukunft jeder namenhafter Publisher auf FreeToPlay umsteigen wird, wird es ein Überangebot an solchen Spielen geben, die sich ein und dieselbe Käufermasse teilen müssen
So ist es. F2P hat grundlegend den Vorteil, dass es mehr Leute anspricht - nämlich die, die nicht die Anfangshürde einer Geldinvestition für ein Spiel tätigen würden. Sie testen das Spiel dann an, befinden es als unerhaltsam und haben, nachdem sie angefixt wurden, weniger Hemmungen Geld dafür auszugeben. Die Anzahl dieser Leute wird aber nicht größer und größer mit jedem neuen F2P-Game und durch die Bindung der Leute ans Spiel, die die F2P-Spiele gern anstreben denke ich auch, dass dort dann auch recht schnell eine Sättigung erreicht ist und sich die Kaufkraft nur stärker verteilt je mehr F2P es gibt.

Letzendlich sollten sich natürlich gute Spiele durchsetzen, egal ob F2P oder B2P. Was ein gutes Spiel ausmacht liegt immer im Auge des Betrachters und es wird wie immer sein: die Nischen werden ausgefüllt, sobald sie erkannt werden. F2P-Spiele als Nischenfüller für sehr casualorientierte Spieler (= Spieler, die geringe Anforderungen an die Spiele haben / nichts besseres gewohnt sind) ist spätestens seit des Booms von Browserspielen wohl auch keine Neuheit mehr.
F2P als Ersatzmodell für Retail bei guten Produktionen funktioniert auch, nur dort eher für Multiplayerspiele. Und selbst da gibt es erst sehr wenige gute Umsetzungen des Modells.
In storylastigen Spielen ist es mehr nervig als wünschenswert sich Inhalte dazukaufen zu müssen, ich glaube das sehen die meiste Leute hier ähnlich. Vielleicht gibt es auch da eine gute Variante F2P einzubauen, aber noch sehe ich sie nicht.
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schatte
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von schatte »

YBerion hat geschrieben:Hmmm ich denke, das ganze wird für viele weitaus weniger profitabel als angenommen. Wenn in Zukunft jeder namenhafter Publisher auf FreeToPlay umsteigen wird, wird es ein Überangebot an solchen Spielen geben, die sich ein und dieselbe Käufermasse teilen müssen und anders als bei normalen Bezahlspielen spielt der Kunde erst eine Weile, bevor er in den Ingameshop rennt.
Das glaube ich auch. Sindri hat es schon MMO als Beispiel gesagt, aber auch es gab beispielsweise auch eine Welle von Browsergames und ihren hässlichen Bruder der Social Games. Beides wurde als "die Zukunft der Spiele" gepriesen und um beides ist es seit einiger Zeit ruhig.
Natürlich gibt es hier und da noch jemand der es Versucht, aber es wurde schlussendlich überproduziert.
Jetzt versucht man es an F2P "Vollspiele".

Grossen Unternehmen geht es nun mal darum ihr Geld zu vermehren. Immer höher und grösser, anstatt mal inne zuhalten und zu geniessen.
Für mich persönlich gibt glücklicherweise ohnehin nicht mehr viele interessante Spiele (wobei ich persönlich ohnehin irgendwie gesättigt bin). Von Ubisoft, früher einer meiner Lieblinge, hab ich schon seit einigen Jahrne kein Spiel mehr gekauft, auch wenn mich Anno jedes mal gereizt hätte.
Von EA hab ich zwei oder drei Spiele für die PS3, die für eine schnelle Nummer gedacht und/oder mit Freunden gedacht sind.

darkrockerXX hat geschrieben: Und wenn ich "Item-basiert" schon lese. Als das damals aufgekommen ist und ich noch der Fantasie erlegen bin MMOs wie Dark Age Of Camelot wären digitale Orte voller gemeischaftlich erlebter Geschichten, bin ich einem kompletten Kulturschock erlegen. Spiele abzugrasen statt sie zu erleben ist ein deutliches Spiegelbild des Kapitalismus.
Aye.. Ich erinnere mich noch an Ultima Online, das ich dank meinen Brüdern spielte.
Da arbeitete ich Stunde für Stunde im Wald, ging danach zum Meister, wo ich in Ruhe irgendwelche Dinge produzieren konnte, die schlussendlich zu einem guten Preis verkauft wurden.
Für viele hört sich das total langweilig an. Aber wenn ich daran denke was ich alles erlebt habe. Ich wurde überfallen, irrte mit einem Arbeitskollegen durch denn Wald, nachdem unsere Pferde angefallen wurde, war bei einer Verfolgung beteiligt und noch so vieles mehr! *eine Träne vergiesst*
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ProbeEtPylon
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von ProbeEtPylon »

Oldholo hat geschrieben: Und auch wenn ich mit Monkey Island und Baldur's Gate groß geworden bin und die Grafik auch heute noch durchaus charmant finde; auch grafischer Fortschritt ist etwas, was ich in "meinen" Spielen nicht kontinuierlich missen möchte.
Deine Meinung kann ich ebenso nachvollziehen. Unsere Erwartungshaltung gegenüber Spielen ist letztendlich der entscheidende Punkt.

Aber wir sind uns, glaube ich, auch einig, dass kein Untergang des Spieleabendlandes bevorsteht, wie einige Mitglieder hier zu glauben scheinen ... ;D
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Oldholo
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Oldholo »

bluescreen schatte hat geschrieben: Aye.. Ich erinnere mich noch an Ultima Online, das ich dank meinen Brüdern spielte. [..] *eine Träne vergiesst*
Und die Mitspieler waren freundlich! Und sie haben noch gewusst, was "Rollenspiel" bedeutet und einen nicht ständig mit "lol noob" und seltsamen Kürzeln, um ja nicht viel tippen zu müssen, aus der Atmosphäre und dem Spielspaß gerissen.
Abgesehen von den offiziellen Servern habe ich UO auch eine Weile auf Freeshards gespielt, und ich hatte glaube ich keinen einzigen gesehen, der nicht eine eigene, wundervolle Story hatte und eine vorherige schriftliche "Bewerbung" mit Charakterbogen und einem kurzen Test zur Troll- und Störenfriedminimierung vorausgesetzt hatte.
Damals, als Onlinegaming noch Spaß machte.. :?
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Exedus
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Exedus »

Sindri hat geschrieben:@ProbeEtPylon
Aber es sind auch gute MMO gemacht worden.
Naja nicht wirklich ich sah immer nur eine Kopie von einer Kopie
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Codze
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Codze »

PanzerGrenadiere hat geschrieben:
Es sei eben ein sehr flexibles Geschäftsmodell, bei dem der Spieler die Möglichkeit hätte, mehr Geld auszugeben als bei einem handelsüblichen Ansatz
bitte bitte nehmt mein geld. biiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitte, ich will es nicht.
Bild

>Topic
irgendwie erinnere ich mich grad an den einen Interview-Ausschnitt, den ich mal in nem Gamescom Bericht gesehen habe. Da wurde ne Frau zum Thema F2P befragt, und die merkte an dass manche Spieler im Item Shop über 100€ ausgeben, und lies danach noch ne unangenehme, schon fast geisteskrank anmutende, Lache los.
Sprich: Sogar Vollpreistitel würden künftig Mikrotransaktionen bieten.
Da möchte man die Leute am liebsten mit dem Knüppel aus der Stadt jagen...

Aber mal im Ernst, so langsam entwickelt sich f2p zur Pest O_o
Und die ganzen Zukunftsvisionen lassen nichts Gutes erhoffen. Verstümmelte Spiele, die man sich Stück für Stück zusammenkaufen muss und unterm Strich mehr Geld ausgibt und wahrscheinlich sogar noch ne versteckte Monatsgebühr haben (so wie Aion). Dann noch das Cloud-Gaming-Gesocks.
Das einzige was vllt noch sinnvoll ist, wäre Kickstarter.

btw:
Ich zocke zwar Aion seit es f2p ist, aber ich werd den Teufel tun, was aus dem Item Shop zu kaufen, so wichtig ist das Spiel nun auch wieder nicht.
Zumal die Community dort recht Assig ist, kaum ein Tag vergeht in dem die sich im lfg-channel nicht gegenseitig anflamen, dazu noch die nervigen Goldseller.
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crewmate
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von crewmate »

Oldholo hat geschrieben:
bluescreen schatte hat geschrieben: Aye.. Ich erinnere mich noch an Ultima Online, das ich dank meinen Brüdern spielte. [..] *eine Träne vergiesst*
Und die Mitspieler waren freundlich! Und sie haben noch gewusst, was "Rollenspiel" bedeutet und einen nicht ständig mit "lol noob" und seltsamen Kürzeln, um ja nicht viel tippen zu müssen, aus der Atmosphäre und dem Spielspaß gerissen.
Abgesehen von den offiziellen Servern habe ich UO auch eine Weile auf Freeshards gespielt, und ich hatte glaube ich keinen einzigen gesehen, der nicht eine eigene, wundervolle Story hatte und eine vorherige schriftliche "Bewerbung" mit Charakterbogen und einem kurzen Test zur Troll- und Störenfriedminimierung vorausgesetzt hatte.
Damals, als Onlinegaming noch Spaß machte.. :?
Das liegt auch an der Änderung des Gameplays. Ultima Online scheint noch nicht so action fokusiert zu sein wie World of Warcraft, Ever Quest (2) und Phantasy Star Online. Mit den fing der Mist doch an. Hack & Slay.
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Sindri
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Sindri »

Anla'Shok hat geschrieben:
Sindri hat geschrieben:@ProbeEtPylon
Aber es sind auch gute MMO gemacht worden.
Naja nicht wirklich ich sah immer nur eine Kopie von einer Kopie
Das stimmt! Aber das ist, glaube ich, auch normal. Das gilt in jeder Branche.
Hast du ein erfolgreiches Produkt, springen andere Firmen auch auf den Hype und wollen mitverdienen.
Es ist für mich auch absolut verständlich, dass Firmen den Erfolg von WoW sehen und auch was vom Kuchen abhaben wollen. Bei F2P schauen die Firmen rüber zu DOTA, LOL, etc, und kriegen grosse Augen und kündigen die F2P Ära an......
Wir, die Gamer(der Markt), regeln das auf Dauer immer ;) Da mache ich mir keine Sorgen :D
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Jarnus
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Jarnus »

das ganze könnte mit etwas fantasie auch gute seiten haben! wofür sollte man in einem 5std schlauch-shooter noch extra geld ausgeben? in einem sperrigen und verflixt schweren ARMA II fallen mir hingegen dutzende möglichkeiten ein!

theoretisch müssen f2p spiele immer irgendwie schwerer sein, grind muss nötig sein und viele inhalte nur schwer erreichbar...die masse zahlt dann vielleicht 10, 20 oder mehr €uros um zügig vorwärts zu kommen, oder bestimmte schwierigkeiten zu umgehen und als hc-gamer hat man wieder ne herausforderung und kann den entwicklern noch ne nase drehn: "haha...ich hab keinen pfennig bezahlt und hatte trotzdem meinen spaß :Hüpf: "!

zb. gibts in einigen f2p spielen schon non-itemshop gilden (zb. RoM), da hat man gleich ne ganz andere spieltiefe, deutlich höheren anspruch und langzeitmotivation sich alle nötigen extras in ig-währung zu erfarmen!
johndoe702031
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von johndoe702031 »

geldgeile Ubisoft-Tuse mit Schaum vorm Mund hat geschrieben:Sogar Vollpreistitel würden künftig Mikrotransaktionen bieten.
Wie langweilig. Wieso nicht gleich Spiele, die von vornherein das Dreifache kosten, dafür aber dann zusätzlich noch saftige monatliche Abokosten haben, mit massig Ingame-Werbung aufwarten, storyrelevante DLC erzwingen UND dem Spieler Mikrotransaktionen und Auktionshäuser quasi als Extraservice "bieten". Echt, immer diese defensiven, übervorsichtigen Marketingstrategien. Jetzt mal richtig ran an die fette Melkkuh, ihr schlipstragenden Führungskräfte und Entscheidungsträger!! Da geht noch mehr, nur nicht so schüchtern...
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3nfant 7errible
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von 3nfant 7errible »

Jarnus hat geschrieben:
theoretisch müssen f2p spiele immer irgendwie schwerer sein, grind muss nötig sein und viele inhalte nur schwer erreichbar...die masse zahlt dann vielleicht 10, 20 oder mehr €uros um zügig vorwärts zu kommen, oder bestimmte schwierigkeiten zu umgehen und als hc-gamer hat man wieder ne herausforderung und kann den entwicklern noch ne nase drehn: "haha...ich hab keinen pfennig bezahlt und hatte trotzdem meinen spaß :Hüpf: "!

Nun, Geschmäcker sind verschieden und so, aber für mich klingt das absolut furchtbar was du da beschreibst. :waah:

Fleissarbeit empfinde ich nicht als gutes Game-Design. Da ist man also gezwungen stunden- oder gar tagelang den immer selben lahmen Kack zu machen, nur um irgendwie irgendwann mal einen Schritt weiter zu kommen. Oder man zahlt, überspringt damit einen Teil der lahmen Fleissarbeit nur um gleich 10 Schritte auf einmal vorwärts machen zu können, aber bekommt damit immer noch nicht die selbe Qualität eines guten Vollpreisspiels.
Sowas erlaubt Entwicklern nur noch fauler zu sein und mit noch weniger Aufwand noch mehr Geld zu generieren. Reine Beschäftigungstherapie ohne wirklichen Mehrwert, hauptsache alles schön in die Länge ziehen...
Game&Watch
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Game&Watch »

Ubisoft: "Free-to-play wirkt abstoßend auf alle"
Fixed.
[Shadow_Man]
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von [Shadow_Man] »

Warum nicht gleich einen "Service" einführen, der das komplette Monatsgehalt jedes Spielers überweist? Der Januar geht an EA, der Februar an Activision, der März an Ubisoft und dann wieder von vorne.
Wer braucht schon Essen, Strom, Auto oder Bus/Bahn? Wir alle sind doch so reich, das wir das alles aus der Portokasse bezahlen.

:roll:
Fiddlejam
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Fiddlejam »

Na, wo sind sie jetzt, die vielen "F2P ist toll!"-Rufer?
Hallo, hier bin ich.

Zum Thema kann ich nur sagen: Klar, was sie hier sagen, von wegen Vollpreistitel noch zusätzlich bezahlen, ist sicherlich nicht schön. Obwohl es im Thread auch wieder zusätzlich hochgebasht wird, im Grunde sind das auch nur DLCs.
Schade, dass so eine undurchdachte Aussage gerade von Ubisoft kam, die waren für mich eigentlich immer einer der sympathischsten Studios.

Fakt ist jedoch, in seiner ursprünglichen Form, als MMO-Bezahlmodell ist und bleibt f2p die bessere Variante. p2p ist reine Abzocke, ich verstehe ernsthaft nicht, wie dem irgendjemand nachtrauern kann.

Achja:
Und die Mitspieler waren freundlich! Und sie haben noch gewusst, was "Rollenspiel" bedeutet und einen nicht ständig mit "lol noob" und seltsamen Kürzeln, um ja nicht viel tippen zu müssen, aus der Atmosphäre und dem Spielspaß gerissen.
Oh bitte. f2p zerstört die roleplaying-Community? Das ist blanker Unsinn, in f2p kann man genauso gut RPen wie in p2p. Wahrscheinlich sogar besser, da man sich tatsächlich Zeit dafür lassen kann und nicht ständig nur denkt "oh Gott, oh Gott, ich verliere mit jeder Sekunde, die ich nicht spiele, reales Geld!"

Ebenso unsinnig ist diese "es ist ein MMORPG, also muss RPing stattfinden"-Argumentation. Dafür gibt es RP-Server.
Wenn ich ein MMO spiele, will ich einfach nur spielen. Nichts gegen die, die RP wollen, aber dann sollen sie es unter sich machen und nicht so tun, als ob es irgendetwas zum Spaßfaktor des Spiels beitragen würde oder Anforderung wäre. Ich zumindest hatte mit meiner Gilde mehr Spaß im Chat, wenn wir als Menschen statt als Charaktere miteinander reden konnten.
Wenn ich in einem Spiel kreativ sein will, schreibe ich FanFiction.
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Babelfisch
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Babelfisch »

Ich mache mir da keinen Kopf. Wer schlau genug ist, macht weiterhin einen Bogen um den Mainstream-Rotz.

Gerade in letzter Zeit gab es einige Perlen von kleineren Studios (Torchlight, Amnesia, Legend of Grimrock, Harveys neue Augen), daher sehe ich das gelassen.
Und große Publisher wie EA haben schon vor 10 Jahren fast ausnahmslos überteuerten Mist produziert. Und genauso wie das Interesse an MMOs bereits nachlässt, weil das Spielprinzip einfach schon x-mal durchgenudelt wurde, so wird es auch mit F2P geschehen. Die tumbe Masse braucht nur immer etwas länger, um das zu blicken.

Und jeder von uns, der diesen Blödsinn boykottiert, sorgt dafür, dass diese Entwicklung schneller geht. Ich bin übrigens sehr froh darüber, dass es anscheinend noch viele andere gibt, die das ablehnen. Zusammen sind wir stark!