Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

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YBerion
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von YBerion »

Bambi0815 hat geschrieben:@Itspayne
Ich warte bis die hersteller der indy spiele langsam immer mehr aaa produzieren können und die bisherigen aaa hersteller langsam an ihrem gemachten nest ersticken.
Und dann werden aus den Indie-Firmen immer größer, verdienen mehr, haben mehr Mitarbeiter und werden schließlich zu Publishern. Dann rennen sie den neusten Trends nach, misswirtschaften und gehen schließlich unter. Aber auch dann wird es Indies geben, die exakt den selben Prozess durchlaufen werden.
Irgendwie muss ich dabei an die Wal-Mart Episode aus South Park denken :)
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Furious Ming
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Furious Ming »

Die Entwicklung in diese Richtung war vorauszusehen, aber es jetzt schwarz auf weiß (bzw. 1 auf 0) zu sehen macht mir schon etwas zu schaffen. p2p + p2w? Vollpreistitel für 50 Euronen + nochmal nen 50er damit man im MP was zu sagen hat? Das wäre mir im Grunde völlig egal, bin kein MP Spieler und kennt man jetzt schon teilweise in Form von DLC.
Was mir jedoch Sorgen macht ist der SP. p2w damit man z.B. irgendwo schneller hinkommt oder etwas schneller gebaut wird? Uff, eigentlich sollte mir das auch egal sein aber wenn dann der Spielfluss dadurch deutlich gestört wird dann ists nicht mehr lustig.
Alles in allem bekräftigt mich diese news wieder mal in der Entscheidung mich mehr und mehr den Indietitel zuzuwednen oder Uraltgames die cih verpasst ahbe nachzuzocken. Sollte das dann auch irgendwann mal ausgelutscht oder durch p2w verseucht sein, dann ahbe ich wieder mehr Zeit zum Lesen. :Blauesauge:
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Exedus
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Exedus »

Ich musste schon beim 50 Euro Teueren Seasonpass von Forza mit dem Kopfschütteln, aber es wird immer schlimmer.
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GabbaGabbaHey
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von GabbaGabbaHey »

Totaler Blödsinn, das Ding hat keine Zukunft in spätestens fünf Jahren platzt die Blase...genau wie mit Cloud Gaming und der ganze "neue" Scheiss...

Es wird einfach von den Konzernen grosse Meinung gemacht das ist das was die Kunden wollen...schwachsinn...das ist das was die Firmen wollen. Naja das hat man hier auch schon 257mal durchgekaut...und ja ich sehe der Zukunft positiv entgegen!

:Vaterschlumpf:
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Randamaster
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Randamaster »

Ich habe 6 Jahre City of Heroes gespielt, das wurde auch zu Free to Play umgebaut. Ich habe das Spiel gerne gespielt zahlreiche Euros dort versenkt, ich habe Freunde da gehabt und etliche Charaktere mit denen ich gerne gespielt habe. Nun wird das Spiel abgestellt und Ende November ist alles, aber auch wirklich ALLES was man sich über Jahre erspielt und wo man auch für gezahlt hat weg und man kann absolut überhaupt nichts dagegen tun, obwohl die Fans schon wirklich viel versuchen um das Spiel zu retten.

Danke, aber ich bin bedient mit Free to Play.
solnor
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von solnor »

Sollen sie doch machen. Ich meide inzwischen eh schon Ubisoftspiele. Und auch wenn alle anderen großen Entwickler auf den Zug aufspringen: Mir auch egal, ich hab derzeit sehr viel Spaß mit Indietiteln.
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ProbeEtPylon
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von ProbeEtPylon »

Mehr Konkurrenz im F2P Bereich ist ein Vorteil für uns Spieler.

Um die Konkurrenz abzuhängen, haben die Publisher zwei Möglichkeiten:

1. Bessere Qualität als die Konkurrenz bieten.
Beispiel: F2P hat jetzt schon Top Spiele wie TF2 oder Dota 2 hervorgebracht. Dieser Trend wird sich fortsetzen.

2. Bessere Bezahlmodelle als die Konkurrenz bieten.
Beispiel: Mit dem erscheinen von Dota 2 sah sich die Verantwortlichen des direkten Konkurrenten HoN dazu gezwungen, HoN's ehemals restriktives Bezahlmodells umzustellen. In den Item Shops beider Spiele kann man sich mittlerweile ausschließlich Kosmetik und anderen Schnickschnack kaufen. Keine Spur von Pay2Win. (beides sind übrigens keine lauen Casual-Spiele, ganz im Gegenteil)

Aus diesen Gründen bewerte ich die neue F2P Welle positiv. Die besseren Spiele werden sich durchsetzen.

@Oldschool Gamer: Natürlich bedeutet diese Entwicklung leider, dass weniger klassische Titel veröffentlicht werden von den Großen. Aber auch darin kann man Vorteile sehen. Für kleinere Spieleschmieden bietet der aktuelle Trend die Möglichkeit, diese neue Marktlücke zu schließen. Wir werden zwar weniger Titel mit Topgrafik erleben dafür aber mehr Einfallsreichtum und Kreativität. Das ist mir lieber als der nächste Aufguss von Assassins Creed.
Beispiel: Blühende Indie-Szene, tolle Kickstarter-Projekte. Hier werden Spielerherzen bedient, die von den großen Publishern vernachlässigt werden.
...
Blasphemie! Steinigt mich!
Zuletzt geändert von ProbeEtPylon am 28.09.2012 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Paranidis68
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Paranidis68 »

Alles nur für Casual Spieler. Und Ubisoft will doch wohl nicht im ernst behaupten, dass Siedler Online eine Alternative ist....rofl
Also ob die den Markt diktieren würden und uns zum F2P zwingen könnten, weil wir ja alle süchtig sind.
Außerdem wird man mit guten Indie Titeln auf Steam zum kleinen Preis bestens versorgt.

Wie sie alle Angst vor Steam haben. Oder soll man besser sagen, dass sie neidisch sind und lieber alles selbst verkaufen würden. Als ob Spieler 100 Euro im Monat für alle kommenden F2P Spiele übrig hätten. Wenns Fressen erstmal wieder teurer wird und der allgemeine Lebensunterhalt, dann dreht man den Euro 3mal um. Und dann wird Qualität gekauft und kein Durchfall.
Ich wüsste jedenfalls was besseres, als 50-100 Euro im Monat für quasi nix auszugeben. Wo ich nicht mal spielen kann, wann ich Offline will und dazu noch zum Shop gegängelt werde.

Oder glaubt irgend jemand, dass EA und Ubisoft die Leute ihre Game komplett kostenlos durchspielen lassen. Auch wenns 3 Monate dauern würde.
Unterstützt lieber Kickstarter und kommende gute Spiele von "anderen" Publishern. Davor haben die nämlich am meisten Angst.

Und wenn ich wieder mal Ubisafts neue Marktstrategie seitens Kopierschutz auf dem PC sehe, dann kommts mir hoch.
Also ob nicht jeder wieder merken würde, dass man ja für F2P auch sein Image am PC Markt "mal wieder" verbessern muss, weil ja sonst kaum ein Schwein noch was kauft, bzw. spielt. Bei dem Ruf nicht mal Umsonst. Und warum EA weinerlich meint, dass sie ja nicht die Bösen sind, ist ja auch nur ein Jammertrick. Den gibts alle jubel Jahre auch immer wieder mal.
All das sind deren Reaktionen auf unsere Kommentare im ganzen Web. Ein Armutszeugnis, wie sie höchsten noch Banken abliefern. Aber die scheissen den Teufel eh schon jeden Tag aufs neue aus :mrgreen:
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|Chris|
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von |Chris| »

Ich denke auch das es sich hier um eine Blase handelt. Die meisten F2P Käufer sind Normadenspieler die von Spiel zu Spiel gehen und einige Euro ausgeben (Kenne ich von mir selbst) und dabei Nutzerzahlen in die Höhe treiben. Das diese Nutzer natürlich nicht ständig zahlende Käufer sind wird beim Kollektiven Gruppenwichsen (in Fachkreisen Aktionärsversammlung genannt) weggeredet. Deswegen sind diese fünf-Jahres Prognosen völliger Unsinn.
Slayer123
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Slayer123 »

die einzige möglichkeit dem entgegen zu wirken ist, diese spiele nicht zu spielen und kein geld dafür auszugeben. am besten man spielt und verbraucht schön ressourcen und gibt aber kein geld dafür aus. anders ist dieser plage nicht mehr herr zu werden.
ein paar f2p sind ja ok, aber langsam nimmt es überhand. und wie in jedem system werden auch hier irgendwann die monokulturen zusammenbrechen. ein gesamtsystem braucht diversität, egal ob natur, freizeit oder industrie. aber in zeiten von kapitalisitschen heuschreckenplagen wird es immer schwieriger, artenvielfalt zu schaffen. jeder betet den gott des geldes an und tut alles für ihn.
wobei global betrachtet der kapitalismus auch eine monokultur ist, die alle anderen wirtschafts- und staatsformen ausradiert. aber auch dieses system wir früher oder später zusammenbrechen. es kann sich nur noch um jahre wenn nicht gar monate handeln.
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SSBPummeluff
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von SSBPummeluff »

Schade, hätte wirklich gerne Zombi U gekauft, aber naja, ich glaube ich passe lieber. Ubisoft ist mir doch zu dubios, wenigstens spar ich dadurch Geld.
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Sindri
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Sindri »

@ProbeEtPylon
Sehe ich genauso. Schaut euch doch mal die ganze MMO Welle an. Alle wollten sie MMO´s machen und wieviele von ihnen sind auf die Schnauze gefallen? Aber es sind auch gute MMO gemacht worden.
Das ist der Vorteil einer freien Marktwirtschaft. Nur weil 1 Konzept funktioniert, heist es nicht, dass alle es können. Die Spreu trennt sich vom Weizen. Wenn ein Überangebot an F2P herscht gehen die schlechten Konzepte pleite und die wirklich guten F2P Spiele bleiben uns erhalten. Was will man mehr?

Lass sie nur F2P produzieren. Der Markt regelt das schon ;)
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Oldholo
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von Oldholo »

ProbeEtPylon hat geschrieben:Mehr Konkurrenz im F2P Bereich ist ein Vorteil für uns Spieler.
Ich verstehe Deine Argumentation, aber sie ist eben doch sehr einseitig.
Ich für meinen Teil bin kein Fan von Onlinespielen, sondern spiele meine Spiele am liebsten alleine im Singleplayer.
Für mich hat diese Welle keinerlei Vorteile, sondern führt für mich zu höheren, nervigen und unkalkulierbaren Mehrausgaben für Mini-DLCs, zusammengestrichenen SP-Modi (wenn es ihn denn überhaupt noch gibt) und einfach zu einer reduzierten Palette an mich ansprechenden AA(A)-Titeln.
Für Freunde von Onlinespielen, v.A. im Bereich FPS, Casual, MMORPG und RTS mag F2P mitunter eine gute Sache sein, aber dadurch, dass eben dieses Modell auch andere Bereiche betrifft, in denen ich keine Vorteile irgendwelcher Art entdecken kann, kann ich das wegen all der Nachteile nicht gutheißen.
ProbeEtPylon hat geschrieben:@Oldschool Gamer: Natürlich bedeutet diese Entwicklung leider, dass weniger klassische Titel veröffentlicht werden von den Großen. Aber auch darin kann man Vorteile sehen.
Indie-Spiele werden aber niemals in der Lage sein, klassische AAA-Produktionen zu ersetzen.
Nicht ohne Grund sind die meisten Indiegames Casualspiele wie Plattformer, experimentelle Adventures und andere wenig komplexe Spiele.
Das ist völlig in Ordnung, aber es fehlt eben an Ressourcen aller Art, wenn es um ausführlichere Konzepte geht. Stories wollen geschrieben werden, Grafiken designt, Engines angepasst, das Spiel programmiert, Dialoge vertont, das Marketing bezahlt, der Soundtrack komponiert und Cutscenes gerendert werden. Ein kleines Indie-Dev-Team aus einer handvoll Freunde, die ihre Mieten bezahlen wollen, hat es damit selbstverständlich erheblich schwerer, das in einem realistischen Zeitrahmen zu schaffen, ganz im Gegensatz zu einem X-hundert-Mann-Team mit einem Publisher im Rücken, der das Kapital dafür zur Verfügung stellt. Die Folge ist demnach eben die, dass irgendwo Abstriche gemacht werden müssen und am Ende Spiele herauskommen, denen es an zu vielen Punkten fehlt, um wirklich einen Ersatz zu großen Titeln zu bilden.
Die RPGs z.B., die momentan dank Kickstarter in der Mache sind, werden fast allesamt von Branchenveteranen mit allerlei guten Beziehungen produziert, deren Erfolg sich schwer auf größere Teile der Indieszene übertragen lässt.
Der ambitionierte Max Mustermann von nebenan mag vielleicht ein hervorragender Programmierer sein und eine tolle Idee für geniales Spiel haben, aber es fehlt ihm sicher an Fähigkeiten, Zeit und Geld, um all die erfolderliche Arbeit zu leisten, die für ein AC4, ein ME4 oder ein CoD:MW4 von Nöten sind, selbst wenn er es völlig in 8-Bit-Grafik umsetzt, und er wird wohl auch sicher nicht X Mio. Dollar auf Kickstarter zusammenkratzen können, solange er nicht zufällig auch ein Marketing-Genie ist, denn er heißt ja Max Mustermann und nicht Tim Schafer, inXile oder Obsidian.
Und auch wenn ich mit Monkey Island und Baldur's Gate groß geworden bin und die Grafik auch heute noch durchaus charmant finde; auch grafischer Fortschritt ist etwas, was ich in "meinen" Spielen nicht kontinuierlich missen möchte.
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Dafuh
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Kommentar

Beitrag von Dafuh »

Omg...ich leg mich mal ins Bett...und weine eine Runde :(
HCdevil666
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Re: Ubisoft: "Free-to-play wirkt auf alles"

Beitrag von HCdevil666 »

schefei hat geschrieben:
...der Spieler die Möglichkeit hätte, mehr Geld auszugeben als bei einem handelsüblichen Ansatz...
Auch habe man hinsichtlich der Veröffentlichung, des Marketings und der Preise die volle Kontrolle.
"Die Siedler Online wird voraussichtlich innerhalb von vier Jahren mehr Geld einbringen als die gesamte Siedler-Reihe auf dem PC zuvor in neun Jahren."
"Die nächste Generation wird mehr und mehr item-basiert sein. Davon wird die Gewinnträchtigkeit unserer Spiele profitieren."

Eins muss man Ubisoft lassen, sie sind wenigstens ehrlich :lol:
und dass sie das so offen sagen können und ihnen gar nichts passieren wird sagt schon einiges aus über die heutige und kommende spielelandschaft