Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- 4P|BOT2
- Beiträge: 149236
- Registriert: 10.07.2002 12:27
- Persönliche Nachricht:
Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
Mittlerweile hat die Kickstarter-Kampagne für Project Eternity die Marke von 1,6 Mio. Dollar überschritten - neben weiteren Inhalten ist also auch eine Mac-Version des Rollenspiels gesichert.In einem neuen Update teilt Obsidian Entertainment mit, dass die Käufer des Spiels die Wahl haben werden zwischen einer Steam-Version sowie einer DRM-freien Fassung, die über GOG.com angeboten wird. Im Falle d...
Hier geht es zur News Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
Hier geht es zur News Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
- Bedameister
- Beiträge: 19413
- Registriert: 22.02.2009 20:25
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
Das nächste Call of Duty wird sicher auch per Kickstarter finanziert
-
DarkMessiah145
- Beiträge: 127
- Registriert: 09.08.2009 19:58
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
das ist die perverseste Art zu wirtschaften - fast schon illegal. Sowas sollte nicht toleriert werden.
- papperlapapp
- Beiträge: 1138
- Registriert: 24.10.2007 19:11
- Persönliche Nachricht:
Kommentar
das einzige was diese menschen von mir per kickstarter finaziert bekommen ist ein kick in den arsch!
war aber ehrlich auch nur ne frage der zeit, bis sowas kommt. ich gehe davon aus, dass der crowdfunding gedanke eben durch zecken und kriminelle leider schnell wieder ausgehebelt wird.
war aber ehrlich auch nur ne frage der zeit, bis sowas kommt. ich gehe davon aus, dass der crowdfunding gedanke eben durch zecken und kriminelle leider schnell wieder ausgehebelt wird.
-
marschmeyer
- Beiträge: 676
- Registriert: 25.07.2012 00:18
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
Naja, wer das dann ernsthaft backt...
Wobei sich die Frage stellt, wie weit Publisher gehen würden, um das abzugreifen. Den großen trau ich sowas locker zu.
Wobei sich die Frage stellt, wie weit Publisher gehen würden, um das abzugreifen. Den großen trau ich sowas locker zu.
- greenelve
- Beiträge: 48763
- Registriert: 07.04.2009 19:19
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
Das Ding is, CoD* könnte tatsächlich über Kickstarter finanziert werden.... Mit der Begründung mehr Inhalt mit besserer Technik, Grafik und Animationen sowie der Rest kosten Geld, bieten zu können, plus ein paar weitere Dinge die Fans der Serie gerne sehen möchten und seitens Activision* entsprechend formuliert werden. Es würde darum das Fans, Abkürzung für Fanatisch, ihr Spiel mitfinazieren und "sicher" sein können das es Features enthält die sie gern sehen möchten. Zudem könnte man auch hier wieder "Vorbestellerangebote" machen, wie sie auch bei aktuellen Kickstarterprojekten zu sehen sind, wie zum Beispiel etwas niedrieger Preis oder sämtlichen DLC kostenlos wenn man sich bei der Crowndfundingmethode beteiligt. 
*dienen als reines Beispiel um den Teufel beim Namen zu nennen. Bei Bedarf kann jede beliebige böse Firma und Spiel eingesetzt werden....aber auch nur die Bösen.
*dienen als reines Beispiel um den Teufel beim Namen zu nennen. Bei Bedarf kann jede beliebige böse Firma und Spiel eingesetzt werden....aber auch nur die Bösen.
- danke15jahre4p
- Beiträge: 16763
- Registriert: 21.04.2006 16:18
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
hoffentlich sorgt dies dazu, dass nun noch weitaus mehr spiele per kickstarter finanziert werden, denn nur dann kann man dem elendigen publishertum ein ende bereiten!
greetingz
greetingz
- Master Chief 1978
- Beiträge: 2995
- Registriert: 19.11.2007 15:21
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
"Ich habe dann gesagt: 'Ihr wollt also, dass wir einen Kickstarter machen, unseren Namen dafür verwenden, dann bekommen wir das Geld, um das Spiel zu produzieren, das ihr dann publishen wollte, aber wir dürfen nicht die Rechte daran behalten und bekommen nur einen Teil des Gewinns?' Sie sagten: 'Ja.'"
Naja Herr Urquhart, das ist doch normal wenn man sich mit EA unterhält, die haben soviel Kohle in SWTOR und die Übernahme von Bioware gesteckt, da ist es nur Logisch das man es irgendwo wieder reinholen muss. :wink:greenelve hat geschrieben:Das Ding is, CoD* könnte tatsächlich über Kickstarter finanziert werden.... Mit der Begründung mehr Inhalt mit besserer Technik, Grafik und Animationen sowie der Rest kosten Geld, bieten zu können, plus ein paar weitere Dinge die Fans der Serie gerne sehen möchten und seitens Activision* entsprechend formuliert werden. Es würde darum das Fans, Abkürzung für Fanatisch, ihr Spiel mitfinazieren und "sicher" sein können das es Features enthält die sie gern sehen möchten. Zudem könnte man auch hier wieder "Vorbestellerangebote" machen, wie sie auch bei aktuellen Kickstarterprojekten zu sehen sind, wie zum Beispiel etwas niedrieger Preis oder sämtlichen DLC kostenlos wenn man sich bei der Crowndfundingmethode beteiligt.
*dienen als reines Beispiel um den Teufel beim Namen zu nennen. Bei Bedarf kann jede beliebige böse Firma und Spiel eingesetzt werden....aber auch nur die Bösen.
Ich bin gespannt auf das Spiel!
- The Scooby
- Beiträge: 1136
- Registriert: 14.10.2006 15:39
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
Ich kann beim besten Willen nicht glauben, dass es EXAKT SO gelaufen ist.
Kein Publisher würde so ein dämliches Angebot machen. Hier wird uns einiges vorbehalten. Der entsprechende Publisher wird sich sicherlich nicht zu Wort melden und eine Gegendarstellung veröffentlichen. In dem Gespräch ging es mit Sicherheit noch um andere Angelegenheiten. Vielleicht Benutzung einer Engine, weitere Finanzierung des Projekts über die doch kaum schätzbaren Kickstarter Gelder hinaus und den Box Vertrieb.
Die Sache mit der Marke (brand) macht auch wenig Sinn. Dann müssten die zusätzlichen Aufwendungen vom Publisher schon recht hoch und die optionalen Fortsetzungen beim bisherigen Studio garantiert sein, um dies zu rechtfertigen.
Kein Publisher würde so ein dämliches Angebot machen. Hier wird uns einiges vorbehalten. Der entsprechende Publisher wird sich sicherlich nicht zu Wort melden und eine Gegendarstellung veröffentlichen. In dem Gespräch ging es mit Sicherheit noch um andere Angelegenheiten. Vielleicht Benutzung einer Engine, weitere Finanzierung des Projekts über die doch kaum schätzbaren Kickstarter Gelder hinaus und den Box Vertrieb.
Die Sache mit der Marke (brand) macht auch wenig Sinn. Dann müssten die zusätzlichen Aufwendungen vom Publisher schon recht hoch und die optionalen Fortsetzungen beim bisherigen Studio garantiert sein, um dies zu rechtfertigen.
-
Gast
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
War doch zu erwarten das sowas kommt. Und das ewige "wenn ihr mehr und mehr gebt" könnte man auch als unersättlich hinstellen, und nun?
Rum wie num: liegt an jedem einzelnen das alles zumindest ein wenig zu hinterfragen..
Rum wie num: liegt an jedem einzelnen das alles zumindest ein wenig zu hinterfragen..
-
_Semper_
- Beiträge: 1435
- Registriert: 06.10.2009 15:06
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
die sache mit der ip is fast IMMER so. jeder publisher gibt verträge raus, in denen die marke an ihn gebunden wird. so sichert er sich nämlich das alleinige recht darauf, und was wäre ein publisher ohne starke namen?! eben, nix. so kann er ganz einfach das studio wechseln und sich den nächsten suchen, der die reihe fortsetzt.The Scooby hat geschrieben:Die Sache mit der Marke (brand) macht auch wenig Sinn. Dann müssten die zusätzlichen Aufwendungen vom Publisher schon recht hoch und die optionalen Fortsetzungen beim bisherigen Studio garantiert sein, um dies zu rechtfertigen.
- Boesor
- Beiträge: 7853
- Registriert: 09.12.2009 18:49
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
Es würde kich zumindest nicht wundern wenn der Herr den ersten teil deines beitrags mit seiner Aussage etwas pushen wollte.leifman hat geschrieben:hoffentlich sorgt dies dazu, dass nun noch weitaus mehr spiele per kickstarter finanziert werden, denn nur dann kann man dem elendigen publishertum ein ende bereiten!
greetingz
Zumindest bei denen, deren Welt klar in schwarz und weiß unterteilt ist, könnte das funktionieren.
- The Scooby
- Beiträge: 1136
- Registriert: 14.10.2006 15:39
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
Ich sag ja nicht, dass es nicht stimmt. Es macht nur aus Sicht des Publishers wenig Sinn so etwas zu fordern, ohne entsprechende Zugeständnisse in Form von möglichen Fortsetzungen zu machen. Die wissen doch selber, dass die Entwickler nicht dumm sind._Semper_ hat geschrieben:die sache mit der ip is fast IMMER so. jeder publisher gibt verträge raus, in denen die marke an ihn gebunden wird. so sichert er sich nämlich das alleinige recht darauf, und was wäre ein publisher ohne starke namen?! eben, nix. so kann er ganz einfach das studio wechseln und sich den nächsten suchen, der die reihe fortsetzt.The Scooby hat geschrieben:Die Sache mit der Marke (brand) macht auch wenig Sinn. Dann müssten die zusätzlichen Aufwendungen vom Publisher schon recht hoch und die optionalen Fortsetzungen beim bisherigen Studio garantiert sein, um dies zu rechtfertigen.
-
_Semper_
- Beiträge: 1435
- Registriert: 06.10.2009 15:06
- Persönliche Nachricht:
Re: Project Eternity: Urquhart über Kickstarter-Missbrauch
klar werden zugeständnisse in form von fortsetzungen gemacht... aber nur, wenn eine bestimmte metacritic score erreicht wird oder die verkaufszahlen stimmen. trotzdem muss der developer quasi sein baby abgeben und die vollständige kontrolle darüber verlieren. sobald sich dann der publisher die rechte gesichert daran gesichert hat, geht's los: es muss ein bestimmtes rating eingehalten werden, damit auch ja alle altersgruppen kaufen können; es werden plots und setting auf grund von erhobenen statistiken geändert; der publisher will lieber ein anderes genre daraus machen weil es mehr erlös bringt; die entwicklungszeit wird eingekürzt, weil man unbedingt das weihnachtsgeschäft mitnehmen wollte; das budget wird gekürzt, weil die shareholder sonst abspringen usw usf.The Scooby hat geschrieben:Ich sag ja nicht, dass es nicht stimmt. Es macht nur aus Sicht des Publishers wenig Sinn so etwas zu fordern, ohne entsprechende Zugeständnisse in Form von möglichen Fortsetzungen zu machen. Die wissen doch selber, dass die Entwickler nicht dumm sind.
das haben wir doch alle schon erlebt und kein developer will das, muss aber letztlich zustimmen, weil es sonst nicht finanziert wird. ohne kickstarter können nur große developer, wie blizzard, valve und bethesda, die ja auch teilweise selbst publisher sind, rechte einfordern. alle anderen haben einfach zu schlucken, was der publisher diktiert.
