BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

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NotSo_Sunny
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von NotSo_Sunny »

Brakiri hat geschrieben: Der Industrie ist ganz klar der Fokus verloren gegangen. Spiele sollen Spass machen, und das können sie meiner Meinung nach nur, wenn sie gutes Gameplay bieten.
Wenn ich einen interaktiven Film gucken will, kaufe ich mir einen, wenn ich ein Spiel spielen möchte, sollte dort ein Spiel drinstecken, kein verkappter interaktiver Film.
Heutige Spiele sind immer mehr Berieselung aka Filme und kein Spiele mehr.
Und das geht eben leider nicht, denn außerhalb der Spielewelt produziert niemand interaktive Filme. Und solange sich das nicht ändert, haben auch CoD und alle anderen derart Präsentations-orientierten Titel durchaus ihre Daseinsberechtigung.
Ich würde daher auch nicht von einem verlorenen Fokus reden, sondern eher von einem aus der Balance geratenen, zumal es ja immer noch Gameplay-orientierte Titel (bspw Portal2) gibt. Sie sind heute nur leider in der Minderheit, weil sie sich "schwerer verkaufen lassen" oder sagen wir mal dazu tendieren "nur" 2Mio statt 3Mio Einheiten abzuwerfen, die ein vergleichbarer Action-Titel schafft.
Zuletzt geändert von NotSo_Sunny am 19.09.2012 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
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gollum_krumen
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von gollum_krumen »

crewmate hat geschrieben:
gollum_krumen hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Bloodlines ist ein ganz spezieller Fall.
Und vor allem eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Was ist eigentlich mit den Leuten von Troika passiert, sind sie irgendwo untergekommen, werkeln die heut noch?
http://en.wikipedia.org/wiki/Troika_Games

Haben sich in verschiedene Studios verabschiedet. Tim Cain ist bei Obsidian.

Die machen jetzt Project Eternity. Das Spiel, das gerade 1 Million Dollar in 2 Nächten auf Kickstarter geholt hat.
Wenn ich das so sehe, scheint Obsidian wirklich die letzte Bastion zu sein. Gut, dass ich für PE bereits gekickstarted habe. Wenn das floppt, dann muss man halt akzeptieren, dass diese Zeiten vorüber sind. Aber mal abwarten.
[Shadow_Man]
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von [Shadow_Man] »

Die beiden sind ja eigentlich Ärzte, haben also viel im Kopf. Da werden sie eben gemerkt haben, dass irgendwelche Schlipsträger sie nur noch zu Marionetten machen wollten. Da haben sie eigentlich das Beste gemacht, was man in so einer Situation machen kann. Man tritt mit Stil ab, behält weiter seinen guten Ruf und kann alles in Ruhe genießen und sich anderen Sachen widmen. Sehr clever auf jeden Fall.
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MF90
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von MF90 »

R.I.P Bioware, nach dem kauf von EA kam ja auch nichts gutes mehr. Jetzt bleibt Valve das einzige Studio in das man noch Hoffnung setzen kann.
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crewmate
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von crewmate »

The Scooby hat geschrieben:
Spoiler
Show
spliffb hat geschrieben:
Storytechnisch ist heutzutage fast jedes Genre ausgelutscht.
Das Hauptproblem wird glaube ich auch eher im immer seichteren Gameplay festgemacht.
Das ist Auslegungssache.
Wir haben heute auch kaum mehr Zeit uns so intensiv mit Spielen zu beschäftigen wie früher. Die meisten Spieler haben sich weiterentwickelt und eine neue Generation von Spielern kommt alle 5-10 hinzu. Das ist der Lauf der Dinge. Dass diese Anpassung der Firmen einem kleinen Anteil der Spielergemeinde nicht passt, ist schade und nachzuvollziehen. So etwas gibt es jedoch in allen Bereichen des Lebens und wird entweder akzeptiert, oder aktiv dagegen vorgegangen. Letzteres ist doch der Grund für den Erfolg Kickstarters. Es ist ein Teil der Evolution in der Spieleindustrie. Wie sich das weiter entwickelt wird interessant. Spätestens wenn ein Spiel nicht erscheint (bin selber "backer" von 5 Spielen), die Gelder verbraucht und die Fans dann wieder einen Schuldigen suchen. Denn Kickstarter hat keine rechtlichen Vorkehrungen für einen solchen Fall getroffen.
@crewmate
Bioshock war als System Shock Spieler eine große Enttäuschung.
Amnesia ist eine Ausnahm, wie es sie überall gibt, aber bei der Masse an Spielen kein Stichhaltiger Gegenbeweis. Valve wäre ohne Steam niemals in die Position gelangt ihre heutigen Entscheidungen zu treffen. Wenn man so ein riesiges Glück hat, eine sprichwörtliche Gelddruckmaschine zu erfinden, kann man es sich natürlich auch erlauben HL:EP3 nicht zu veröffentlichen oder gar lange mit HL3 auf sich warten zu lassen.
Hier muss man die verschiedenen Sachlagen betrachten und nicht alles auf eine Stufe stellen. Watchdogs wird auch keine Revolution sein. Deren Spielmechanik wird über 20h genau die gleiche sein, wie man sie in den 7min Video gesehen hat. Nach 5 Missionen ist auch das ausgelutscht.

Soderbergh ist auch gehyped und hat genug Schützlinge in der Filmbranche. Dort brauch man nur einen kommerziellen Kommerziellen Erfolg und die Studios rennen einem die Türen ein für die nächsten 3 Filme. Da können dann auch mal wieder 1-2 schlecht sein. Zumal Filme auch lange nach Kinostart über DVD Verkäufe und Ausstrahlungen im TV über Jahrzehnte Einnahmen bescheren werden. Bei diesen Voraussetzungen muss man nicht auf Popularität setzen.

Den Mittelweg gehen die S
gehen die was??? Lass mich doch nicht so sitzen! :evil:

BioShock mag wirklich nicht an das Ion Storm Spiel rankommen. Aber du wirst mir recht geben, es ist besser als gar nichts mehr aus der Richtung. Valve könnte ganz Leicht auch den Activision Weg gehen. Mehr Sequels, immer schneller. More Mon€ey. Mehr Wachstum. Stattdessen gönnen sie sich die Valve Time. Wie schnell hätte EA Half Live 3 produziert. Denk darüber nach. Bei Portal lief alles richtig. Dieses schwierig zu vermarktende Spiel wurde in der Orange Box den Fragboys untergejubelt. Boom. Der Rest ist YouTube Geschichte. Portal wurde auch durch Let's Plays ein Erfolg. Steam als rosa Puschelhandschellen... wenn es um Spieleentwicklung geht, gehören Valve für mich zu den Guten.

Amnesia war auch kein Zufall. Sie haben das Spiel zum richtigen Preis zur richtigen Zeit angeboten. Let's Player und Reaktionsvideos waren beste und kostenlose Mund zu Mund Propanganda.
http://www.youtube.com/watch?v=fytI_fwJ2ss
Gestellt oder nicht - diese Videos haben zum Erfolg geführt.

Watch_Dogs wird tatsächlich keine "Revolution" werden. Aber wenn es um dicke AAA Spiel geht, scheint es wenigstens Persönlichkeit zu haben. Diese unscheinbare Stelle, in der der Held den Zivilisten aus dem Auto zieht - das habe ich noch nie in einem Spiel gesehen. Etwas so nebensächliches, das eine solche Bildsprache hat.

Ich habe nicht über die Quali von Soderberghs Filme gesprochen. Das ist immer Ansichtssache. Mir geht es um die Art, wie er Filme macht.
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fabbster
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von fabbster »

Man könnt auch glauben, dass deren Ausscheiden schon länger auf dem Wege ist.
Zeschuk wird zB in den ME2 Credits in der Bioware Sektion nur noch als Co-founder geführt, Muzyka als Co-founder und CEO. In der ea Sektion tauchen die beiden dann nur nochmal als SVP (Muzyka) bzw VP (Zeschuk) auf. Bei ME3 sind sie nur noch Co-founder. Hingegen tauchen bei älteren Titeln die Namen mehr als zweimal in den Credits auf und dass dann weit vor den Abschnitten mit den Verlegern, Produzenten, Managern.
Also ich behaupte, die zwei sind schon seit Jahren keine Biowarenlieferanten mehr. Die regeln nur noch den Düngereinkauf.
Sei angemerkt, dass ich die alten Bioware Titel verschlungen und geliebt habe, nein immer noch liebe! Dafür hat es sich früher gelohnt sein Taschengeld zusparen.
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Batistuta
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Batistuta »

LP 90 hat geschrieben:Wieviele große, unabhängige Studoso gibts eigentlich noch? Mir fällt da schnell nur Obsidian und Valve ein... Wobei Valve ja beinah schon ein Publisher ist. Und natürlich CDProjekt.
Valve ist für mich persönlich die größte Money-Bitch der Spieleindustrie, dagegen ist EA eine alternative Künstler-Komune!
Counterstrike HD-Remake für Konsolen -> :ugly: wtf?!
Half-Life 3 oder HL2 EP 3 nichtmal angekündigt nach 8 Jahren?! -> :ugly: wtf?!
Größtes momentanes Projekt:
Steam zur Konsole machen -> :ugly: wtf?!
Zuletzt geändert von Batistuta am 19.09.2012 15:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Hypn0s
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Hypn0s »

Brakiri hat geschrieben: Solange die neue Generation diese Art Spiele gut findet, ist ja ökonomisch noch alles fein, aber das man damit die Leute ausschliesst, die einfach in dieser Richtung was handfesteres erwarten, muss doch auch keinen wundern. Damals habe ich recht viele Spiele gekauft, heute bringe ich es auf 2-3 pro Jahr, weil es einfach nichts gibt, was mich noch fesselt. Das meiste was ich heute so kaufen kann, begeistert mich nicht, und kann mich maximal "mildly entertainen".
Für mich hat z.B. die ME-Reihe und DA:O was "handfestes" geboten um nur 2 Beispiele zu nennen. Mehr als 99 % der alten Kamellen...Was heißt denn recht viele Spiele? Hast du "damals" mehr als 2-3 Spiele pro Jahr gekauft und alle haben dich mehr als "midly entertained"?? Kann ich mir kaum vorstellen. Wenn man natürlich gerne Texte liest gab des damals schon einige Kracher (aber auch nicht jährlich)...aber wie viele Gamer würden sich das heutzutage noch antun wollen? Da könnt man auch genauso gut sagen "dann les ich lieber nen Buch" (siehe dein Vergleich bzgl. ineraktiver Filme)
Ganz ehrlich: Manchmal denke ich, dass die Leute, die diese Spiele nicht kennen, und zufrieden sind mit den Produkten die heute rauskommen, besser dran sind.
Jemand der nichts besseres kennt, kann dies auch nicht vermissen.
Ich spiele seit ca. 1998 Videospiele. Was soll denn besser gewesen sein? Das ist Ansichtssache...Jedes Mal wenn ich aus nostalgischen Gründen nen Spiel installiere, dass älter als ~5-6 Jahre ist wurde ich immer sehr schnell in die Realität zurückgeholt...Ich fand sie einfach veraltet und zwar nicht nur auf die Grafik bezogen und sie machten mir bei weitem nicht so viel Spass wie ich es in Erinnerung hatte.
Kajetan, ich und Co(bzw. zumindest mal ich), wir sitzen auf dem Trockenen, schütteln die Köpfe über den, unserer Meinung nach massiven "Schund", der heute von den Medien als Ausnahmespiele gefeiert wird und warten sehnsüchtig darauf, dass ein weiterer Umbruch stattfindet, und wir wieder genug Munition haben, um unser Hobby damit zu füttern.
Ihr seid nunmal nicht die Mehrheit. Warum also soll die ganze Branche wegen einiger weniger Spieler die meinen, dass früher alles besser gewesen wäre, umgekrempelt werden?
Kajetan hat geschrieben: Das ist ein Fehlschluß. Auf Grund der enormen Marketingbudgets werden nicht wenige Käufe getätigt, weil Spiel XYZ derzeit einfach angesagt ist. Ich kenne Leute, die haben sich auf Grund des Skyrim-Hypes und Arrow to the knee-Witzen das Spiel zugelegt und nach einer Stunde maßloser Langeweile die DVD wieder bei eBay verkloppt.
Und ich kenne Leute die haben sich Skyrim gekauft, weil sie schon Morrowind gespielt haben und sind trotzdem zufrieden. Und es gibt Leute die haben sich ohne Vorkenntnis der TES-Reihe Skyrim geholt und die waren größtenteils zufrieden. Und ich bin mir ziemlich sicher eine überwältigende Mehrheit der Skyrim-Käufer war zufrieden. Du willst doch nicht allen Ernstes behauptet, dass die umsatzstärksten Spiele(-serien) den Spielern eigentlich gar keinen Spass machen oder? Mir gefällt z.B. auch kein CoD-Multiplayer aber man muss auch einfach mal akzeptieren, dass es viele gibt die genau darauf (hier: unkomplizierte Shooter-Action) abfahren..CoD ist mMn das neue Counter-Strike (auch wenn mich jetzt sicher viele CS-Gamer gerne lynchen würden :wink: )

Von den Erwartungen her gehört ihr nunmal wohl eher zu einer Minderheit. Und man kann einfach nicht erwarten, dass die aufwändigsten Spiele oder die Mehrheit der Spiele für eine Minderheit programmiert werden. Man kann da auch schön Paralellen zur Filmbranche ziehen...Filme à la Michael Bay sind meist kommerziell erfolgreicher als nen Film von David Lynch z.B. ...Ausreißer gibt es natürlich immer....wie auch bei Videospielen.
Kajetan hat geschrieben:Wer X² Umsatz haben will, der muss notgedrungen das Spiel so mainstreamig machen, wie es nur irgendwie geht
ohne Moos nix los, das ist nicht nur in der Spielebranche so. Rein aus Nächstenliebe setzt sich keiner mehr dem Druck aus der heutzutage in der Branche ausgeübt wird und sollte man auch nicht erwarten. Vor allem dann nicht wenn möglichst viele Spieler zufriedengestellt werden wie man an den Verkaufszahlen sieht. Da bleibt dir dann wohl nur, das Hobby zu wechseln oder zu selektieren...
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crewmate
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von crewmate »

Ich muss das aber noch lange nicht mitmachen, Hypnos.
Es ist immer noch mein Geld. Meine Kaufentscheidung.
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gollum_krumen
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von gollum_krumen »

Ich würde bei dieser Gelegenheit im Übrigen mal ganz gern auf diesen Thread aufmerksam machen, für alle, die sich prinzipiell an der Diskussion um Sinn und Unsinn der Spielenostalgie beteiligen wollen.
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The Scooby
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von The Scooby »

@Crewmate
Das Beispiel von Valve sollte eher verdeutlichen, dass man mit einer funktionierenden Geldquelle im Rücken, eben nicht wie Activision auf die Verkäufe angewiesen ist. Ich persönlich glaube, dass die meisten Publisher nicht nur Geld verdienen wollen, aber ihre Spiele müssen Geld einbringen. Bei Valve kann sich den Luxus langer Produktionszyklen leisten. Sie haben auch den Vorteil mit Steam als Erste in dieses Marktsegment eingedrungen zu sein. Jetzt hört man weniger "ich macht das steam drm nicht" und mehr"...nicht noch eine Onlineplattform.... ich bleib bei steam".
Das sind Faktoren, die Valve zu einer Ausnahmestellung im globalen Spielemarkt beschert hat. Natürlich zurecht, aber dennoch nicht mehr mit den Publishern zu vergleichen.

Und sry wegen dem letzten Teilsatz aus meiner Antwort. Hatte ich übersehen. Weiß nicht mehr was ich damit wollte.^^
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The Scooby
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von The Scooby »

Da hier von Vampire Bloodlines die Rede ist. Brian Mitsoda, ehemals "leadwriter" (passede deutsche Übersetzung?^^) und Charakter Designer bei Troika Games, hat nach seinem Ausflug bei Obsidian DoubleBear gegründet und das Projekt "Dead State" über Kickstarter finanzieren lassen.
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Hypn0s
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Hypn0s »

crewmate hat geschrieben:Ich muss das aber noch lange nicht mitmachen, Hypnos.
Es ist immer noch mein Geld. Meine Kaufentscheidung.
Niemand zwingt dich dazu Spiele zu kaufen die du nicht spielen willst, das hab ich auch nicht behauptet. Nur man sollte von Mainstream-Produktionen nicht erwarten, dass sie Nischen bedienen :wink:
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Kajetan
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Kajetan »

Hypn0s hat geschrieben:Warum also soll die ganze Branche wegen einiger weniger Spieler die meinen, dass früher alles besser gewesen wäre, umgekrempelt werden?
Die Branche krempelt sich schon ganz von alleine um, da muss ich nix zu beitragen. Und solange es ein vielfältiges Angebot gibt, solange bin ich als Zocker glücklich.
Du willst doch nicht allen Ernstes behauptet, dass die umsatzstärksten Spiele(-serien) den Spielern eigentlich gar keinen Spass machen oder?
Nein. Deswegen habe ich das auch gar nicht behauptet, mein lieber Posting-Nicht-Leser-Aber-Dafür-Immer-Wilde-Dinge-Hineininterpretierer :)
Von den Erwartungen her gehört ihr nunmal wohl eher zu einer Minderheit. Und man kann einfach nicht erwarten, dass die aufwändigsten Spiele oder die Mehrheit der Spiele für eine Minderheit programmiert werden.
Auch das hat niemand gefordert. Man stellt nur fest, dass viele einst geschätzte Firmen sich auf den anspruchsloseren und umsatzstärkeren Mainstream-Bereich konzentrieren und bedauert das. Mehr wird nicht gesagt.

Vielleicht antwortest Du mal auf das was andere Leute tatsächlich schreiben, anstatt dass Du hier ständig eine Unterhaltung mit dem Film führst, der scheinbar automatisch in Deinem Kopf startet, wenn bestimmte Begriffe fallen. Die Diskussion mit Dir ist anstregend, weisst Du das?
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Boesor
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Re: BioWare: Die Gründer ziehen sich zurück

Beitrag von Boesor »

Kajetan hat geschrieben:Auch das hat niemand gefordert. Man stellt nur fest, dass viele einst geschätzte Firmen sich auf den anspruchsloseren und umsatzstärkeren Mainstream-Bereich konzentrieren und bedauert das. Mehr wird nicht gesagt.
Sagen wir lieber "mit anderen Ansprüchen"