Allgemein: Yoshiki Okamoto: Nur noch Mobile-Spiele

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4P|BOT2
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Allgemein: Yoshiki Okamoto: Nur noch Mobile-Spiele

Beitrag von 4P|BOT2 »

Als Producer von Capcom-Klassikern wie Final Fight and Street Fighter II hatte sich Yoshiki Okamoto in der Branche einen Namen gemacht. 2003 machte er sich selbstständig und gründete Game Republic. Das Studio produzierte u.a. die Genji-Reihe, Folklore, diverse Dragon Ball-Versoftungen und Majin and the Forsaken Kingdom. Bis zum vergangenen Jahr - dann war das Unternehmen insolvent.Im Interview mit...

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amiga_md
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Beitrag von amiga_md »

"Wir nähern uns wahrscheinlich dem Ende ein Ära, in der japanische Entwickler so erfolgreiche Spiele machten wie die westlichen."
ist der typ ein troll oder wie ? natürlich, wenn ich alle meine tugenden über bord werfe und mich an den schlechten massengeschmack anbiedere dann geht der erfolg irgendwann flöten. dieser mann braucht jahre um auf den dreh zu kommen ? blitzmerker !!!!
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gracjanski
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Re: Allgemein: Yoshiki Okamoto: Nur noch Mobile-Spiele

Beitrag von gracjanski »

ich frage mich, für was für einen scheiss die entwickler das ganze geld rauswerfen um ein spiel zu produzieren und warum es damals so viel billiger war. Mein tipp ist: Lizenzen + Marketing (=das keiner braucht)
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JesusOfCool
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Re: Kommentar

Beitrag von JesusOfCool »

amiga_md hat geschrieben:"Wir nähern uns wahrscheinlich dem Ende ein Ära, in der japanische Entwickler so erfolgreiche Spiele machten wie die westlichen."
ist der typ ein troll oder wie ? natürlich, wenn ich alle meine tugenden über bord werfe und mich an den schlechten massengeschmack anbiedere dann geht der erfolg irgendwann flöten. dieser mann braucht jahre um auf den dreh zu kommen ? blitzmerker !!!!
bitte wie? final fantasy ist eines der wenigen großen erfolgreichen japanischen spiele der letzten jahre und das kommt nicht nur vom großen namen, sondern auch davon, dass es sich am schlechten massengeschmack anbiedert wie kein zweites japanisches spiel. FF13 wird nicht umsonst als CoD der jrpgs bezeichnet.

das problem an der ganzen misere in japan ist, dass gaming zum mainstream geworden ist. das ist zwar notwendig um die immer weiter steigenden produktionskosten ab zu decken, aber auf der anderen seite sind die doch etwas spezielleren japanischen spiele eben nicht so massenkompatibel und verkaufen sich daher verältnismäßig schlecht.

@gracjanski: hauptsächlich für die super tolle HD grafik. das ist immerhin alles handarbeit und die kostet unmengen an geld.
amiga_md
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Re: Kommentar

Beitrag von amiga_md »

JesusOfCool hat geschrieben: FF13 wird nicht umsonst als CoD der jrpgs bezeichnet.
... und weil eben FF-zocker gerade kein CoD spielen wollen wird auch diese reihe mit der 13´er langsam zu ende gehen. vertrau mir.
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muskeljesus
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Re: Allgemein: Yoshiki Okamoto: Nur noch Mobile-Spiele

Beitrag von muskeljesus »

Pfffft, kein Geld für die Fortsetzung von Folklore? Soll er über Kickstarter finanzieren!
Game&Watch
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Re: Allgemein: Yoshiki Okamoto: Nur noch Mobile-Spiele

Beitrag von Game&Watch »

Ich habe das Gefühl, wir nähern uns langsam dem Ende der Videospiele. Es kommen immer mehr von diesen Social-Sachen und immer seltsamere Geschäftsmodelle und ich habe keine Lust auf solche Sachen. Spiele die mich richtig interessieren gibts fast keine mehr. Früher habe ich im Jahr neue Spiele im zweistelligen Bereich gekauft, heute manchmal nicht mehr zwei Spiele.
Wo man auch hin schaut sieht man DLC, Social-Verbindungszeugs das in Spielen nix zu suchen hat und seltsame Kopierschutzmechanismen.

Das soll nicht heißen das heute ALLES scheiße ist, aber wenn ich mich an früher erinnere als ich garnicht wusste woher ich das ganze Geld für all die Spiele nehmen soll die mich interessieren und das mit meinem heutigen Kaufverhalten vergleiche... Dann ist das schon eine deutliche Sprache.

Aber wenn das jetzt wirklich das Ende der Videospiele ist wäre das auch nicht schlimm. Immerhin haben wir tolle Titel aus über 25 Jahren die man immer haben wird 8)
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IEP
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Re: Allgemein: Yoshiki Okamoto: Nur noch Mobile-Spiele

Beitrag von IEP »

Also kann er keine tollen Spiele für "große" Plattformen mehr machen, weil dafür das Geld fehlt und er den Überblick verliert!?
Man kann doch selbst als Indie ohne viel Kohle Geld machen und Übersicht über sein Team haben, wenn man denn will. Da muss man nicht die Handy-Keule auspacken.
Wenn er allerdings an die großen CoD-Millionen denkt, dann ist es klar, dafür fehlt dem Otto-Normal-Programmierteam die Patte.

PS: Ich habe zwar selber ein Handy mit dem man zocken kann, aber der Akku hält nur unglaublich kurz, wenn mal was in 3D drauf läuft. Wenn das die Zukunft des mobilen Gamings ist, dann krieg ich jetzt schon Blähungen davon.
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JesusOfCool
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Re: Kommentar

Beitrag von JesusOfCool »

amiga_md hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben: FF13 wird nicht umsonst als CoD der jrpgs bezeichnet.
... und weil eben FF-zocker gerade kein CoD spielen wollen wird auch diese reihe mit der 13´er langsam zu ende gehen. vertrau mir.
FF13 ist deshalb immer noch das erfolgreichste jrpg der aktuellen HW generation. es müssen ja auch nicht die FF spieler der vergangenheit kaufen. reicht doch wenn es ein paar CoD spieler kaufen ^^'
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Vacruz
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Re: Kommentar

Beitrag von Vacruz »

JesusOfCool hat geschrieben:@gracjanski: hauptsächlich für die super tolle HD grafik. das ist immerhin alles handarbeit und die kostet unmengen an geld.
Von super schicken Shadern (zb. iCEnhancer für GTA 4) bis hin zu hochauflösenden Texturen (zb. diverse HD-Mods für Skyrim) hatt doch gerade die Modding-Community gezeigt das das auch mit wenig Geld geht. Schon erstaunlich was ein einzelner Modder in seiner Freizeit so alles vollbringt, ohne dabei pleite zu gehen.

Meiner Meinung nach sind die teuersten Dinge bei der Spieleherstellung folgende:
1. Der Soundtrack: Wenn man ihn von einem richtigen Orchester einspielen lässt dann gehen die Kosten in die Hundertausende.
2. Lizensen aller Art.
3. Motion Capturing: Die Miete für so ein MoCap Studio ist ebenfalls sau teuer.
4. Und nicht zu vergessen das Gehalt der Entwickler. Mindestens die Studiochefs stecken sich ungeheure Summen in die Tasche.

@Topic:
Nur weil man selbst ein japanischer Spielehersteller ist, heißt das noch lange nicht das man aus Scheiße Gold machen kann. Auch dieser Herr scheint das begriffen zu haben. Aber desshalb gleich in die Mobile Sparte wechseln? Spätestens wenn diese Blase platzt wird er sich umgucken müssen.
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JesusOfCool
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Re: Kommentar

Beitrag von JesusOfCool »

Vacruz hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben:@gracjanski: hauptsächlich für die super tolle HD grafik. das ist immerhin alles handarbeit und die kostet unmengen an geld.
Von super schicken Shadern (zb. iCEnhancer für GTA 4) bis hin zu hochauflösenden Texturen (zb. diverse HD-Mods für Skyrim) hatt doch gerade die Modding-Community gezeigt das das auch mit wenig Geld geht. Schon erstaunlich was ein einzelner Modder in seiner Freizeit so alles vollbringt, ohne dabei pleite zu gehen.
natürlich kann ein modder in seiner freizeit viel schaffen, aber der macht das eben in seiner freizeit und verdient sein geld auf andere weise. was ist das überhaupt für ein sinnloser vergleich?
Vacruz hat geschrieben: Meiner Meinung nach sind die teuersten Dinge bei der Spieleherstellung folgende:
1. Der Soundtrack: Wenn man ihn von einem richtigen Orchester einspielen lässt dann gehen die Kosten in die Hundertausende.
2. Lizensen aller Art.
3. Motion Capturing: Die Miete für so ein MoCap Studio ist ebenfalls sau teuer.
4. Und nicht zu vergessen das Gehalt der Entwickler. Mindestens die Studiochefs stecken sich ungeheure Summen in die Tasche.
1. nein. und selbst wenn, dann ist das im vergleich zum restlichen budget ein verschwindend geringer teil.
2. das brauchen eigentlich relativ wenig spiele. darunter sportspiele und versoftungen von filmen, comics oder anderem zeug dieser art.
3. ja, ok, das gehört dazu. ich zähl allerdings animationen zur grafik. gehört ja immerhin auch zum optischen teil.
4. entwickler... also coder, grafiker, designer. ja, das personal. das personal kostet immer am meisten. was sich studiochefs so in die tasche stecken ist allerdings stark unterschiedlich. nicht jeder bekommt so viel kohle wie ein bobby kotick.
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Wigggenz
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Re: Kommentar

Beitrag von Wigggenz »

Vacruz hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben:@gracjanski: hauptsächlich für die super tolle HD grafik. das ist immerhin alles handarbeit und die kostet unmengen an geld.
Von super schicken Shadern (zb. iCEnhancer für GTA 4) bis hin zu hochauflösenden Texturen (zb. diverse HD-Mods für Skyrim) hatt doch gerade die Modding-Community gezeigt das das auch mit wenig Geld geht. Schon erstaunlich was ein einzelner Modder in seiner Freizeit so alles vollbringt, ohne dabei pleite zu gehen.

Meiner Meinung nach sind die teuersten Dinge bei der Spieleherstellung folgende:
1. Der Soundtrack: Wenn man ihn von einem richtigen Orchester einspielen lässt dann gehen die Kosten in die Hundertausende.
2. Lizensen aller Art.
3. Motion Capturing: Die Miete für so ein MoCap Studio ist ebenfalls sau teuer.
4. Und nicht zu vergessen das Gehalt der Entwickler. Mindestens die Studiochefs stecken sich ungeheure Summen in die Tasche.
Du hast die Kosten für die Werbung vergessen. DAS ist nämlich mMn der wichtigste Punkt. Es müssen in der perversen Welt von heute etliche Leute bezahlt werden, die Marketingkonzepte für große Titel ausarbeiten, und Leute die diese Umsetzen. Werbefläche in Printmedien, Werbespots im Fernsehen, Werbung auf vielbesuchten Webseiten kosten auch gutes Geld, je nachdem wo. Aufwendige Trailer kosten (da verweise ich gerne auf SWTOR, die Trailer hatten NICHTS mit dem Spiel und der Softwareentwicklung zu tun). Aufwendig designte Webseiten, die nur zur Vermarktung eines Spiels online gestellt werden müssen auch bezahlt werden. Dann gibt es natürlich auch noch extra Events für so manche Spiele, wie diese CoD-Messe vor dem MW3-Release. Was denkst du, was das kostet...

Wurde nicht von 100 Mio. Dollar Marketingkosten für MW2 gesprochen? Die Kosten für die Entwicklung steigen nicht so sehr, wie die Publisher uns glauben lassen wollen. Die Kosten fürs Marketing aber, die Nachfrage ist riesig und jeder Publisher will immer mehr, immer größer, da gehen die Kosten nach oben. Darauf will aber keiner verzichten, weil man ja so potentielle Opfer- äh, Kunden versäumen könnte...
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JesusOfCool
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Re: Allgemein: Yoshiki Okamoto: Nur noch Mobile-Spiele

Beitrag von JesusOfCool »

das mit dem marketing ist aber auch stark unterschiedlich. gibt firmen die machen das kaum bis gar nicht und eben welche die übertreiben es richtig und alles dazwischen gibts auch.
ob man das als generellen punkt anführen kann... weiß nicht, seh ich eher so wie mit den lizenzen. das ist bei manchen so, aber bei weitem nicht mit allen.
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Pioneer82
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Re: Allgemein: Yoshiki Okamoto: Nur noch Mobile-Spiele

Beitrag von Pioneer82 »

Abgesehen von Knights Contract habe ich fast alle Game Republic Titel gespielt.
Umso mehr war ich überrascht das die Pleite waren weil ich jeden Titel gemocht hatte, auch wenn sie ihre Macken hatten.
(Ja sogar Kampf der Titanen) :ugly:
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Vacruz
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Re: Kommentar

Beitrag von Vacruz »

JesusOfCool hat geschrieben:natürlich kann ein modder in seiner freizeit viel schaffen, aber der macht das eben in seiner freizeit und verdient sein geld auf andere weise. was ist das überhaupt für ein sinnloser vergleich?
Du sagst, das das meiste Geld bei der Spieleherstellung in die HD-Grafik fließt. Ich zeige Beispiele, bei denen super Grafik von Leuten in ihrer Freizeit mit wenig Geld gemacht wurde. Ein bezahlter Entwickler sollte in seiner Arbeitszeit rein theoretisch bessere Arbeit vollbringen können als ein Modder.
Das Fazit meiner Aussage: Gute Grafik muss nicht teuer sein.
Wo ist dieser Vergleich nun also sinnlos?

zum Thema Marketing:
Wenn EA meint, das doppelte oder dreifache der Entwicklungskosten nochmal in Werbung stecken zu müssen sind sie selber Schuld. Beispiele wie zb. Minecraft haben gezeigt, dass es sogar ganz ohne Werbung geht.
Natürlich muss man dazu sagen, dass sich nur ein wirklich gutes Produkt auch ohne viel Werbung gut verkauft. EA muss so viel Werbung machen, weil sie ansonsten ihre mehr oder weniger minderwertigen Produkte nicht so gut verkaufen würden