Trotzdem ist das kein Fehler der Spieler, sondern ein Fehler der Entwickler. Wenn der Spieler keine Drittprogramme nutzt, oder sonstige komische und fragwürdie Mechaniken, dann hat der Spieler einfach nichts falsch gemacht. Ein Bann ist also vollkommen überzogen. Zumal MMORPGs sowieso kein richtiges Wirtschaft-System haben, aufgrund der theoretisch unendlichen Geldmengen und daher es einfach nur dreist ist in so einem Fall die Spieler zu bannen.Anla'Shok hat geschrieben:Selbst die waffen im startgebiet kosten schon mehr als 21 karma. Da sollte eigentlich jedem auffallen das da was nicht stimmt.
Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
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KOK
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Das ist nicht dreist, ein Ausnutzen des Fehlers ist ein Verstoß gegen die Terms of Service und den Code of Conduct. Wie bereits geschrieben.KOK hat geschrieben:Trotzdem ist das kein Fehler der Spieler, sondern ein Fehler der Entwickler. Wenn der Spieler keine Drittprogramme nutzt, oder sonstige komische und fragwürdie Mechaniken, dann hat der Spieler einfach nichts falsch gemacht. Ein Bann ist also vollkommen überzogen. Zumal MMORPGs sowieso kein richtiges Wirtschaft-System haben, aufgrund der theoretisch unendlichen Geldmengen und daher es einfach nur dreist ist in so einem Fall die Spieler zu bannen.Anla'Shok hat geschrieben:Selbst die waffen im startgebiet kosten schon mehr als 21 karma. Da sollte eigentlich jedem auffallen das da was nicht stimmt.
Ausserdem haben Leute wie Kripp diesen Exploit an andere verbreitet über Youtube Videos und Streams.
Kripp nutzt übrigens nach seiner Amnestie immer noch lustig Bugs und Exploits aus.
- PanzerGrenadiere
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
stand da irgenwo ein schild, auf dem dick und breit EXPLOIT stand? wenn es so im spiel vorkommt, dann ist es für mich so gewollt.Scorcher24 hat geschrieben:Das ist nicht dreist, ein Ausnutzen des Fehlers ist ein Verstoß gegen die Terms of Service und den Code of Conduct.KOK hat geschrieben:Trotzdem ist das kein Fehler der Spieler, sondern ein Fehler der Entwickler. Wenn der Spieler keine Drittprogramme nutzt, oder sonstige komische und fragwürdie Mechaniken, dann hat der Spieler einfach nichts falsch gemacht. Ein Bann ist also vollkommen überzogen. Zumal MMORPGs sowieso kein richtiges Wirtschaft-System haben, aufgrund der theoretisch unendlichen Geldmengen und daher es einfach nur dreist ist in so einem Fall die Spieler zu bannen.Anla'Shok hat geschrieben:Selbst die waffen im startgebiet kosten schon mehr als 21 karma. Da sollte eigentlich jedem auffallen das da was nicht stimmt.
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Mach dich doch nicht lächerlich.PanzerGrenadiere hat geschrieben: stand da irgenwo ein schild, auf dem dick und breit EXPLOIT stand? wenn es so im spiel vorkommt, dann ist es für mich so gewollt.
- The Scooby
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Versuch den Ansatz der anderen Argumente nachzuvollziehen. Der Fehler liegt zwar beim Entwickler, trotzdem sollte so ein Fehler selbst für einen normalen Spieler fragwürdig erscheinen. Nutzt er diesen dann wissentlich, ist es ein Exploit. In einem komplexen Spiel ist es durchaus gängig, dass Fehler passieren. Anstatt nur den Finger zu nehmen, haben hier Spieler den ganzen Arm genommen und sich letztlich auf Basis aller anderen bereichert. Dieses nicht vorhandene gemeinschaftliche Denken, was wir in der Realität bei vielen Konzernen stark kritisieren und Strafen fordern findet in einem gemeinschaftlichen Spiel Akzeptanz? Sollte man vielleicht mal drüber nachdenken.KOK hat geschrieben:Trotzdem ist das kein Fehler der Spieler, sondern ein Fehler der Entwickler. Wenn der Spieler keine Drittprogramme nutzt, oder sonstige komische und fragwürdie Mechaniken, dann hat der Spieler einfach nichts falsch gemacht. Ein Bann ist also vollkommen überzogen. Zumal MMORPGs sowieso kein richtiges Wirtschaft-System haben, aufgrund der theoretisch unendlichen Geldmengen und daher es einfach nur dreist ist in so einem Fall die Spieler zu bannen.Anla'Shok hat geschrieben:Selbst die waffen im startgebiet kosten schon mehr als 21 karma. Da sollte eigentlich jedem auffallen das da was nicht stimmt.
Wenn man deiner Aussage glauben mag, haben wir auch im realen Leben kein richtiges Wirtschaftssystem, da wir theoretisch auch unendliche Geldmengen in den Markt bringen können und das lustige ist, wir machen es sogar. Schließlich haben wir Papier und Farbe und könnten damit unendlich Geld drucken. Dennoch ist es aus gutem Grund verboten. Denn wenn es erlaubt würde, führen wir irgendwann mit Schubkarren Geld zum Bäcker, um ein Brot zu kaufen.
Zuletzt geändert von The Scooby am 16.09.2012 16:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Klar, alles kostet eine menge karma außer natürlich eine high end Waffe.PanzerGrenadiere hat geschrieben: stand da irgenwo ein schild, auf dem dick und breit EXPLOIT stand? wenn es so im spiel vorkommt, dann ist es für mich so gewollt.
- Scorcher24_
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Ausserdem wurde nicht jeder gebannt.
Ich habe mir eine T1 Waffe für 1200 Karma gekauft. Das war auch der falsche Preis.
Aber weniger offensichtlich als T2 Waffen für 21 Karma.
Die Leute die gebannt wurden, waren die, die teilweise 100.000 Karma und mehr dafür ausgegeben haben und diese Waffen in der Mystic Forge hochgetauscht haben. DAS war das Problem und DAFÜR wurde gebannt. Nicht weil man sich vllt 1 Waffe gekauft hat.
Ich habe mir eine T1 Waffe für 1200 Karma gekauft. Das war auch der falsche Preis.
Aber weniger offensichtlich als T2 Waffen für 21 Karma.
Die Leute die gebannt wurden, waren die, die teilweise 100.000 Karma und mehr dafür ausgegeben haben und diese Waffen in der Mystic Forge hochgetauscht haben. DAS war das Problem und DAFÜR wurde gebannt. Nicht weil man sich vllt 1 Waffe gekauft hat.
- The Scooby
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Ja, die Aussage ist lächerlich. Hier scheint wohl einer nur noch den Tunnelblick zu haben und seinen Standpunkt, so unlogisch er auch ist, in Fels gehauen zu haben.Scorcher24 hat geschrieben:Mach dich doch nicht lächerlich.PanzerGrenadiere hat geschrieben: stand da irgenwo ein schild, auf dem dick und breit EXPLOIT stand? wenn es so im spiel vorkommt, dann ist es für mich so gewollt.
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Das ist totaler Quatsch, das sehe sogar ich, obwohl ich mich mit Wirtschaft nicht sonderlich auskenne. Wenn sich alle Spieler auf dieses Rezept stürzen, werden die Gegenstände, die man zur Herstellung braucht aufgrund der Nachfrage teurer und den Gegenstand selbst will keiner mehr kaufen, wird also günstiger. Außerdem kann es nicht zur Inflation kommen, wenn Spieler untereinander handeln, da dabei nicht mehr Geld umlauf kommt.Beispiel: Ein Spieler entdeckt ein Rezept, das handelsübliche Gegenstände im Wert von 50 Kupfer verwendet, wobei jedoch die hergestellten Gegenstände für 100 Kupfer gehandelt werden. Der Spieler befindet sich jetzt in einer unendlichen Wertzuwachsschleife. In der Realität käme es in Windeseile zur Hyperinflation, da sich alle Spieler auf dieses Rezept stürzen würden, um einfach zu Gold zu kommen.
Es würde nur zur Inflation kommen, wenn man sich die Zutaten einfach beschaffen oder beim NPC-Händler für wenig Geld kaufen und dann beim NPC-Händler für viel verkaufen könnte.
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Das hast du falsch verstanden. Der Gegenstand kostet 50 Kupfer zu craften, er kann aber für 100 Kupfer beim NPC (!) vertickt werden. Dann hast du eine Inflation, weil das Geld nicht zwischen Spielern gehandelt wird sondern vom NPC in die Wirtschaft gepumpt wird. Das ist die Problematik. Würde es beim reinen Handel zwischen Spielern bleiben wäre es kein Fehler/Exploit sondern Wirtschaft, das stimmt..HeldDerWelt. hat geschrieben:Das ist totaler Quatsch, das sehe sogar ich, obwohl ich mich mit Wirtschaft nicht sonderlich auskenne. Wenn sich alle Spieler auf dieses Rezept stürzen, werden die Gegenstände, die man zur Herstellung braucht aufgrund der Nachfrage teurer und den Gegenstand selbst will keiner mehr kaufen, wird also günstiger. Außerdem kann es nicht zur Inflation kommen, wenn Spieler untereinander handeln, da dabei nicht mehr Geld umlauf kommt.Beispiel: Ein Spieler entdeckt ein Rezept, das handelsübliche Gegenstände im Wert von 50 Kupfer verwendet, wobei jedoch die hergestellten Gegenstände für 100 Kupfer gehandelt werden. Der Spieler befindet sich jetzt in einer unendlichen Wertzuwachsschleife. In der Realität käme es in Windeseile zur Hyperinflation, da sich alle Spieler auf dieses Rezept stürzen würden, um einfach zu Gold zu kommen.
Es würde nur zur Inflation kommen, wenn man sich die Zutaten einfach beschaffen oder beim NPC-Händler für wenig Geld kaufen und dann beim NPC-Händler für viel verkaufen könnte.
Zu den günstigen Waffen: Bei den Preisen ist klar offensichtlich, dass es ein Fehler seitens der Entwickler ist. Das ist korrekt. Es ist aber eben verboten, genau solche Fehler auszunutzen. Das ist schon quasi immer so gewesen bei MMOs und hat auch seinen guten Grund. Sich selbst die Waffe zu kaufen wird wohl kaum das Problem sein, sondern wenn man hunderte dieser Waffen kauft, daraus teure Gegenstände produziert (Schmiede) und diese für horrende Summen unters Volk bringt, dann ist das definitiv Ausnutzen eines Fehlers und damit von Seiten des Entwicklers strafbar. Das hat jeder so akzeptiert als er die Nutzungsbedingungen akzeptiert hat und dann muss er damit leben, dass er gebannt wird wenn er dagegen verstößt. Zudem es ja scheinbar keine perm. Banns sind.
- The Scooby
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Im Vergleich zum Spiel funktioniert das jedoch im echten Leben, wie man es bei einigen Ressourcen in ärmeren Ländern sehen kann. Aber auch nur, weil die Regierungen dort solch Verhalten durch Unvermögen oder Korruption nicht verhindern bzw abstrafen. Arenanet ist in unserem Fall die Regierung und kann weder von einem Spieler (ingame) bestochen werden, noch lässt sie das Problem durch eigenes Unvermögen weiterhin bestehen. Sie haben unser Geld ja schon und sind auf die langfristige Regulierung ihrer eigenen Welt bedacht (da liegt der Unterschied zu den Legislaturperioden in der Politik). 
- Creepwalker
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
In einem Computerspiel treten Fehler auf, SKANDAL!!
Also mal ehrlich..
Wer behauptet daß man als Spieler ja nichts dafür könne wenn die achso dummen Programmier in Abertausenden Zeilen Code drei Fehler nicht gefunden haben, der ist entweder dumm oder rotzfrech.
Wer sowas ausnutzt, muss immer damit rechnen bestraft zu werden.
Zumal einem in einem kostenlose MMO ja auch nix verloren geht, wenn man mal 3 Tage nicht zocken darf.
Wie heißt es im echten Leben: Dummheit schützt vor Strafe nicht.
Also mal ehrlich..
Wer behauptet daß man als Spieler ja nichts dafür könne wenn die achso dummen Programmier in Abertausenden Zeilen Code drei Fehler nicht gefunden haben, der ist entweder dumm oder rotzfrech.
Wer sowas ausnutzt, muss immer damit rechnen bestraft zu werden.
Zumal einem in einem kostenlose MMO ja auch nix verloren geht, wenn man mal 3 Tage nicht zocken darf.
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FerrariSpirit
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Spiel hier nicht den dummen. Wenn im Durchschnitt rund 4800 Spieler sich 300 Waffen deren Preis verbuggt ist kaufen, dann ist es eindeutig ein Exploit.PanzerGrenadiere hat geschrieben: jetzt ist also das an- und weiterverkaufen von waffen = exploit? verrückte welt.
Lass mich raten, du warst einer dieser schlauen?
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Naja im wahren Leben würden wir dann nicht mehr mit Geld bezahlen, mit anderen Wertmaterialien oder ganz altmodisch das Tauschgeschäft würde wieder eingeführt werden.The Scooby hat geschrieben:.................
Wenn man deiner Aussage glauben mag, haben wir auch im realen Leben kein richtiges Wirtschaftssystem, da wir theoretisch auch unendliche Geldmengen in den Markt bringen können und das lustige ist, wir machen es sogar. Schließlich haben wir Papier und Farbe und könnten damit unendlich Geld drucken. Dennoch ist es aus gutem Grund verboten. Denn wenn es erlaubt würde, führen wir irgendwann mit Schubkarren Geld zum Bäcker, um ein Brot zu kaufen.
Denn wenn man X mal viel Geld drucken würde, wär das Geld nichts mehr wert und da würde auch kein Bäcker der Welt für eine Schubkarre Geld ein Brot verkaufen.
Vllt für 1-2 Unzen Gold oder für ein Kilo Rinderfleisch aber mit Sicherheit nicht für bedrucktes Papier.
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KOK
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Re: Guild Wars 2: Über Exploits in der Wirtschaft
Der Preis selbst ist ja aber nicht verbuggt. Auch geht es hier nicht um High-End-Level-Items, sondern um Items, mit dessen Hilfe man sich solche High-Level-Items craften konnte. Und auch wurden nicht nur 72h-Bans ausgesprochen, sondern tausende Perm-Bans. Erst auf Druck aus der Community hat ArenaNet die Perm-Bans zu 72h-Bans ummodifiziert. Leute, die den "Exploit" nur einmal genutzt haben, wurden gar nicht gebannt, weil dieser "Exploit" eigentlich so geplant war. Das Problem war die Konsequenz daraus, die Arenanet einfach nicht bedacht hat.FerrariSpirit hat geschrieben:Spiel hier nicht den dummen. Wenn im Durchschnitt rund 4800 Spieler sich 300 Waffen deren Preis verbuggt ist kaufen, dann ist es eindeutig ein Exploit.PanzerGrenadiere hat geschrieben: jetzt ist also das an- und weiterverkaufen von waffen = exploit? verrückte welt.
Lass mich raten, du warst einer dieser schlauen?
