Kajetan hat geschrieben:Soom hat geschrieben:Jetzt sollten mal ein paar Leute nachdenken... Ich hab irgendwie nicht das Gefühl, dass es einigen ums Geld geht.
Dann denk doch einfach mal nach, wenn es Dir so ums Nachdenken geht.
F2P- Spiele haben keine transparente Kostenstruktur. Man weiß im Vorfeld nicht, was der Spass alles in allem kosten wird, weil Micro-Transaktionen und die Suchtstruktur solcher Spiele es dem Spieler erschweren einen Überblick zu bekommen, was hier letztendlich an Geld ausgegeben wird. So passiert es leicht, dass man im Laufe der Zeit deutlich MEHR Geld ausgibt als beim Kauf eines normalen Vollpreisspieles. Und genau diese Intransparenz wird von manchen Leuten als "Abzocke" bezeichnet, weil der Spieler hier unbewusst zur Ausgabe von mehr Geld getrieben wird, der Anbieter auf die Unachtsamkeit der Spieler spekuliert und das Spiel so gestaltet, den Leuten das Geld reihenweise aus den Taschen zu leiern. Das ist ein äusserst verlogenes Geschäftsmodell, weil es mit F2P suggeriert, den Spieler würde es ja nichts kosten.
Beim normalen Vollpreisspiel weiß ich schon vorher, dass ich X Euro und keinen Cent mehr ausgebe. 100%ige Kostentransparenz und ein fairer und offener Deal.
Das ist so nicht wirklich richtig. Intrasparent sind hingegen eher die Vollpreisspiele.
Erstens weil man über die gesamte Qualität nicht viel weiß, ich gebe einen "großen" Betrag aus und weiß im Endeffekt erst einmal nicht viel, was ich wirklich dafür bekomme.. Eventuell ist es sogar verbugt/ unspielbar, solche Fälle gab es ja schon zu genüge, selbst bei großen Titeln.
Wie viel Geld ich bei einem F2P-Titel ausgebe, ist einem erst mal selbst überlassen. Natürlich besteht die Möglichkeit mehr auszugeben, als bei einem Vollpreisspiel. Hier stellt sich allerdings die Frage des eigentlichen Problems.
1) Dann müsste man ja auch alle Spiele, die monatliche Gebüren verlangen als Abzocke darstellen, da logischerweise nach einigen Monaten Nutzung sich deutlich höhere Kosten ergeben, als die durchschnittlichen 40-60€ für ein Computerspiel
2) Die Spieldauer: Ich verstehe nicht, wieso 50€ für 20 Stunden Spielspaß im SP keine Abzocke darstellen, während 70€ für 300 Stunden MP als Wucher angesehen werden. Das steht einfach in keinem Verhätnis.
Das Risiko Mist zu erwerben, ist also bei einem F2P-Titel geringer. Das ist nicht das eigentlich Problem.
Die eigentliche Frage um die es doch geht ist, wird das Spiel auf Kosten der Spielbarkeit für Jedermann deutlich gekkürzt? Also schlechtere Grafik als bei einem Vollpreisspiel?
Sind die Mikrotransaktionen notwenidig für Wettberwerbsfähigkeit des Spielers?, oder ist die Umsetzung ähnlich wie bei Dota oder LoL?
Und beides kann man hier nicht klären, das ist alles Spekulation.
Und was letztendlich die Qualität des Spiels angeht, das könnte als Vollpreistitel ebenso floppen wie als F2P. Schlimmer noch, dann müsste man auch noch dafür zahlen.
Aber kloppt Euch mal ruhig weiter, ob C&C jetzt ein MP oder SP Spiel ist...son Schwachsinn...