Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
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Battlemonk
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
Ich bin der meinung, da über die story Fast nochts bekannt ist, kann man auch nicht einschätzen, ob die story oder das Gameplay das Töten rechtfertigt, oder nicht.
Wenn die entwickler wirklich mal ein anderes motiv als rache oder die Weltrettung gefunden haben, dann schaffen sie wohl ein kunststück.
Ich mein, rache ist ja an sich ein gutes motiv, aber warum man sich auf dem weg zu dem, dem man sich rächen will, zumeist hunderte andere menschen über den haufen schiessen, prügeln, schnetzeln oder sonst was muss, wurde eigentlich noch nie so richtig begründet.
Das sind halt handlanger, die mir im weg stehen ist wohl meistens dr grund.
Ich hoff ja ein bisschen auf the last of us und tomb raider. Aber wer weiss... Villeicht ist es ja schon mit far cry 3 soweit.
Wenn die entwickler wirklich mal ein anderes motiv als rache oder die Weltrettung gefunden haben, dann schaffen sie wohl ein kunststück.
Ich mein, rache ist ja an sich ein gutes motiv, aber warum man sich auf dem weg zu dem, dem man sich rächen will, zumeist hunderte andere menschen über den haufen schiessen, prügeln, schnetzeln oder sonst was muss, wurde eigentlich noch nie so richtig begründet.
Das sind halt handlanger, die mir im weg stehen ist wohl meistens dr grund.
Ich hoff ja ein bisschen auf the last of us und tomb raider. Aber wer weiss... Villeicht ist es ja schon mit far cry 3 soweit.
- Kerron
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Kommentar
interessant, dass sich entwickler die einen ego-shooter der marke fsk 18 produzieren zur gewaltdarstellung rechtfertigen müssen. wenn ich einen ego-shooter spielen will, dann ist es mir doch bewusst, dass ich töten muss und möglicherweise literweise pixelblut fließt. da wird hier über ausreden und "töten? muss ich nicht haben" diskutiert. wenn ihr den inhalt eines egoshooters zu abscheulich findet, dann spielt es nicht. farcry 3 wird ein storylastiger ego-shooter, dass ist schon mehr als ein call of duty mit moorhuhnmetalität. ich als ego-shooter fanboy finde das Gewalt in so ein spiel hineingehört! ich brauch trefferfeedback durch ragdoll oder blutspritzer ansonsten macht so ein spiel nur halb soviel spass 
- Propell3rhead
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
Herrliche Aussagen... - wie schon erwähnt: das sind ja völlig revolutionäre Ansätze ...
... nicht.
... nicht.
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SeanMax
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
Sich zwischen töten und am Leben lassen zu entscheiden war schon immer reizvoller, aber auch mit wesentlich mehr Programmieraufwand verbunden. Sonst würde es viel mehr Spiele mit dieser Möglichkeit selbst zu entscheiden geben. Zudem wollen die meisten Spieler auch metzeln und nicht den lieben Papa spielen.
Ich schätze, dass es schlicht immer schwerer wird eine nette Story zu erzählen. Insoweit überhaupt eine solche vorhanden ist. Mal schauen, was FC3 bietet.
Ich schätze, dass es schlicht immer schwerer wird eine nette Story zu erzählen. Insoweit überhaupt eine solche vorhanden ist. Mal schauen, was FC3 bietet.
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nawarI
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
mal gucken wie sehr man diese Absichten im Spiel umgesetzt sehen wird.
Schon bei Uncharted fand ich es merkwürdig, dass Drake ein paar Armeen niederballert, um das Geheimnis eines seit Jahrhunderten toten Vorfahren zu lüften. Ich glaub auf diesen Aspekt wird in den meisten Spielen aus gutem Grund nicht eingegangen, was auch gut ist!
Würde ich irgendwie mitbekommen, dass der Söldner (den ich grad in ein Piranha-Becken geworfen oder mit einer Dampfwalze überfahren habe), drei Kinder hat und Goldspender bei Amnesty ist, würde dies nicht zu einem unbeschwerten, fröhlichen Spielfluss beitragen.
Einigermaßen geschockt war ich auch, dass Ezio (bei Assassin's Creed 2 - am Wochenende mal wieder eingelegt) seinen Feinden sogar das Genick bricht, wenn ich nur die Fäuste im Kampf benutze. Ich war noch an Arkham City gewohnt, und Batman tötet bekannterweise nicht.
Dennoch bleiben es Spiele. Bei Far Cry ist man vieleicht gezwungen auf dieser Insel voller Wahnisinniger auch mal zu töten, aber sowas kümmert mich nur selten, wenn ich grad zocke. Ich wette beim Spielen selber wird man nix von diesen guten Absichten der Entwickler mitbekommen
Schon bei Uncharted fand ich es merkwürdig, dass Drake ein paar Armeen niederballert, um das Geheimnis eines seit Jahrhunderten toten Vorfahren zu lüften. Ich glaub auf diesen Aspekt wird in den meisten Spielen aus gutem Grund nicht eingegangen, was auch gut ist!
Würde ich irgendwie mitbekommen, dass der Söldner (den ich grad in ein Piranha-Becken geworfen oder mit einer Dampfwalze überfahren habe), drei Kinder hat und Goldspender bei Amnesty ist, würde dies nicht zu einem unbeschwerten, fröhlichen Spielfluss beitragen.
Einigermaßen geschockt war ich auch, dass Ezio (bei Assassin's Creed 2 - am Wochenende mal wieder eingelegt) seinen Feinden sogar das Genick bricht, wenn ich nur die Fäuste im Kampf benutze. Ich war noch an Arkham City gewohnt, und Batman tötet bekannterweise nicht.
Dennoch bleiben es Spiele. Bei Far Cry ist man vieleicht gezwungen auf dieser Insel voller Wahnisinniger auch mal zu töten, aber sowas kümmert mich nur selten, wenn ich grad zocke. Ich wette beim Spielen selber wird man nix von diesen guten Absichten der Entwickler mitbekommen
- an_druid
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
ob diese Rechtfertigung ausreicht um nicht vom Index genommen zu werden(oder für was/wen auch immer) ? Schaun wir mal..
aber Gewallt mit konsequenzen auf die Handlung klingt schon mal ganz interresant (wenn ich das richtig verstanden habe)
aber Gewallt mit konsequenzen auf die Handlung klingt schon mal ganz interresant (wenn ich das richtig verstanden habe)
- an_druid
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
was für gute Absichten?nawarI hat geschrieben: Ich wette beim Spielen selber wird man nix von diesen guten Absichten der Entwickler mitbekommen
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Biermudashort
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
ich verstehe die Diskusion hier nicht so ganz, ist nicht in jedem Shooter die Rechtfertigung: weil man der "Gute" ist und das "Böse" vernichten will / soll?
Soll das jetzt was inovatives sein oder was? Ich verstehe es nicht
Soll das jetzt was inovatives sein oder was? Ich verstehe es nicht
- YBerion
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
@Biermudashort
"Dabei geht es nicht darum, ob es richtig oder falsch ist. Es ist nicht so, dass wir ein moralisches Spiel entwickeln wollen."
In Farcry3 scheint es egal zu sein ob man der "gute" oder der "böse" ist.
Ich rechne nicht damit, dass ein Shooter plötzlich mit einer innovativen Story, bzw. Storytelling daherkommt, aber ich lass mich überraschen. Eventuell haben sich die Entwickler ja wirklich Gedanken gemacht. Gameplaytechnisch wirds aber wohl eine angenehme Awechslung dank des offnen Leveldesigns sein. Ist es aber OW oder nur große Levelabschnitte? Und werden Medikits oder Autoheal verwendet (ich tippe mal auf letzteres...)? Bis jetzt ging Fc3 irgendwie an mir vorbei
"Dabei geht es nicht darum, ob es richtig oder falsch ist. Es ist nicht so, dass wir ein moralisches Spiel entwickeln wollen."
In Farcry3 scheint es egal zu sein ob man der "gute" oder der "böse" ist.
Ich rechne nicht damit, dass ein Shooter plötzlich mit einer innovativen Story, bzw. Storytelling daherkommt, aber ich lass mich überraschen. Eventuell haben sich die Entwickler ja wirklich Gedanken gemacht. Gameplaytechnisch wirds aber wohl eine angenehme Awechslung dank des offnen Leveldesigns sein. Ist es aber OW oder nur große Levelabschnitte? Und werden Medikits oder Autoheal verwendet (ich tippe mal auf letzteres...)? Bis jetzt ging Fc3 irgendwie an mir vorbei
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johndoe702031
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
In der Analyse ist dem Mann doch absolut zuzustimmen. Speziell storylastige Spiele "kranken" für meine Begriffe doch noch häufig daran, dass Gameplay und Story mehr oder weniger berührungsfrei aneinander vorbeilaufen. In eher kompetitiv ausgelegten Spielen ist das hingegen völlig Wurscht. Daher finde ich es grundsätzlich erstmal gut, wenn man die Kernelemente beider Ebenen stärker aufeinander beziehen möchte. Sollte auch in einem storylastigen Shooter funktionieren, warum nicht. Geht in beide Richtungen: Übergeordnete Story kann einen Impact auf's Gameplay haben (z.B. die Malariaerkrankung in Teil 2, die das Kämpfen erschwerte und schnelle Gegenmaßnahmen forderte) oder Gameplay auf die Story (Spieler erzählt Story v.a. durch seine Handlungen, im Falle eines Storyshooters halt v.a. das "Töten" und die entsprechenden Reaktionen der Spielwelt). Das Beispiel, das er dann im letzten Absatz zur Veranschaulichung bringt, ist dann leider zu schwammig und allgemein gehalten, als dass man da jetzt irgendwas näheres über die Qualität der Umsetzung ableiten könnte. Schade eigentlich, so bleibt es erstmal hohles PR-Gerede ohne viel Substanz. Mal abwarten.
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Chaftain
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Kommentar
Gewalt wird einfach das kernelement und Unterhaltungsfaktor vieler Spiele Bleiben...ob es Psychische oder Physische ist spielt doch dabei keine Rolle.
Z.B Call of Duty(und bitte keine diskussionen über Call of Duty) ...Gefühlte 30000000 Mneschen stürmen auf einen zu und man ballert sie übern Haufen..denkt da wer über gewalt nach nach??nein...Spielspaß?? ohja war vorhanden.Warum war Spielspaß vorhanden obwohl 30000000 Mernschen ums Leben gekommen sind???Sie hatten einfach klein echtes Leben...was unsere USK definitiv nie kapieren wird.
Interaktive Gewalt definiert sich für mich so...
Detail Getru die Vergewaltigung einer Frau nachspielen,die Folterung eines Menschen detailgetreu nachspielen u.s.w....und die gibt es gottseihdank nicht in Video spielen.
Für mich gibt es nur die 2 Arten von Gewalt die theoretisch in Speieln vorkommen könnten....sie künstlerisch darzustellen is doch unmöglich...man kann eine Geschichte drumherum spinnen...aber dann is das einzige künstlerische die Geschichte über Gewalt und nicht die Gewalt an sich.
Selbstverständlich wird das Spiel cut...Blut Patch rüber und gut..
Z.B Call of Duty(und bitte keine diskussionen über Call of Duty) ...Gefühlte 30000000 Mneschen stürmen auf einen zu und man ballert sie übern Haufen..denkt da wer über gewalt nach nach??nein...Spielspaß?? ohja war vorhanden.Warum war Spielspaß vorhanden obwohl 30000000 Mernschen ums Leben gekommen sind???Sie hatten einfach klein echtes Leben...was unsere USK definitiv nie kapieren wird.
Interaktive Gewalt definiert sich für mich so...
Detail Getru die Vergewaltigung einer Frau nachspielen,die Folterung eines Menschen detailgetreu nachspielen u.s.w....und die gibt es gottseihdank nicht in Video spielen.
Für mich gibt es nur die 2 Arten von Gewalt die theoretisch in Speieln vorkommen könnten....sie künstlerisch darzustellen is doch unmöglich...man kann eine Geschichte drumherum spinnen...aber dann is das einzige künstlerische die Geschichte über Gewalt und nicht die Gewalt an sich.
Selbstverständlich wird das Spiel cut...Blut Patch rüber und gut..
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Battlemonk
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Re: Kommentar
Ist ja richtig, was du sagst,Kerron hat geschrieben:interessant, dass sich entwickler die einen ego-shooter der marke fsk 18 produzieren zur gewaltdarstellung rechtfertigen müssen. wenn ich einen ego-shooter spielen will, dann ist es mir doch bewusst, dass ich töten muss und möglicherweise literweise pixelblut fließt. da wird hier über ausreden und "töten? muss ich nicht haben" diskutiert. wenn ihr den inhalt eines egoshooters zu abscheulich findet, dann spielt es nicht. farcry 3 wird ein storylastiger ego-shooter, dass ist schon mehr als ein call of duty mit moorhuhnmetalität. ich als ego-shooter fanboy finde das Gewalt in so ein spiel hineingehört! ich brauch trefferfeedback durch ragdoll oder blutspritzer ansonsten macht so ein spiel nur halb soviel spass
Aber es würde dem ganzen mal wieder einen neuen impuls geben, wenn man die motive mal nachvollziehen könnte.
Meine meinung.
- crewmate
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
Gerade Tomb Raider wird wohl auf “I spit on your Grave“ machen.Oldholo hat geschrieben:Wo ist eigentlich der *nick*-Smilie?Temeter hat geschrieben:Revolutionäre Idee, so etwas findet man sonst nur in ethisch-moralischen Meisterwerken wie Stirb Langsam, Kill Bill, Saw, Texas Chainsaw Massacre, praktisch jedem Videospiel über fsk12 und weiteren seltenen Kunstwerken.
Das klingt nicht nach einer Erklärung, sondern nach einer Ausrede, und damit genau nicht nach der Ehrlichkeit, die er nun gefunden haben will.
Ich habe im Grunde aber auch noch kein Spiel gespielt, wo das massenhafte Töten wirklich gerechtfertigt wäre.
Bis zu einem gewissen Grad sicher, Welt retten und so, aber dann wiederum belohnt einen ein Spiel auch für unnötiges Töten; sei es durch Exp, Archievements, Items oder zusätzliche Szenen.
Spec Ops: The Line scheint bisher der ambitionierteste Versuch zu sein, Gewalt zumindest über den reinen Selbstzweck zu heben, und ich habe eine vage Hoffnung, dass Tomb Raider in eine ähnliche Kerbe schlägt.
Aber von Far Cry 3 erwarte ich nichts dergleichen.
Und Far Cry 3 wohl auf das letztere drittel von Fight Club. Vaas ist Tyler Durdon
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Battlemonk
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
Ich Finde, vei max payne konnte man sich ganz gut in die figur während des tötens hineinverstetzen, durch die kommentare, die max bei vielen kills und anderen stellen abgegeben hat.
- oppenheimer
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Re: Far Cry 3: Gewalt und Töten in der Erzählung
Ja, die Szene in einer gewissen New Jersey-Bar. Alleine sein Gesichtsausdruck, diese Abscheu vor dem Griff nach der .45er.Battlemonk hat geschrieben:Ich Finde, vei max payne konnte man sich ganz gut in die figur während des tötens hineinverstetzen, durch die kommentare, die max bei vielen kills und anderen stellen abgegeben hat.
Was Far Cry 3 angeht, bin ich alles andere als überzeugt. Schon dieser Antagonist wirkt für mich eher wie ein völlig durchgeknallter Junkie und nicht wie ein ernstzunehmender Insel-Tyrann. Irgendjemand hat hier mal geschrieben, dass er da einen Gegenspieler vom Kaliber eines Colonel Kurtz aus Apocalypse Now sehen würde und dem schließe ich mich an.
