Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
also hat deadly premonition nur bei mir gefühle rübergebracht?
- crewmate
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
Können wir den Zynismus beiseite lassen und einfach gemeinsam "Bullshit!" brüllen?

Sagen wir, das "Genre" ist nicht repräsentiert.
Und das ist über 20 Jahre her.Armin hat geschrieben:Hah, Chamonix Challenge gabs schon fuern Amiga! Mit realistischen Equipment wie Schokolade und Simulation der Umgebungstemperatur!crewmate hat geschrieben: Mir fällt eines ein, das so noch nicht gibt: Bergsteiger-Simulation.
Cursed Mountain zählt nicht.
Sagen wir, das "Genre" ist nicht repräsentiert.
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marschmeyer
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
Weshalb aber dann 3D?Levi hat geschrieben: Speziell Pixar und Dreamworks sind nicht ohne Grund dazu übergegangen, eben nicht Photorealistisch, sonder "Comic-Haft" zu designen, weil sie sich das Problem der Uncanny Valley sehr wohl bewußt sind.
- Levi
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
marschmeyer hat geschrieben:Weshalb aber dann 3D?Levi hat geschrieben: Speziell Pixar und Dreamworks sind nicht ohne Grund dazu übergegangen, eben nicht Photorealistisch, sonder "Comic-Haft" zu designen, weil sie sich das Problem der Uncanny Valley sehr wohl bewußt sind.
Meinst du jetzt Stereoskopische Darstellen? was hat das jetzt damit zu tun? ... auf jedenfall nix mit "Fotorealismus" ... (Fotos sind im normalfall nebenbei nichtmal Stereoskopisch ;P) ...
und wieso? ... weils sich gut verkauft.
- crewmate
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
eher weil man so Teilweise das Doppelte für eine Kinokarte verlangen kann.
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marschmeyer
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
Eher die seelenlosen 3D-Animationen...
- Chibiterasu
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
Heruwath hat geschrieben:Danke. Jetzt brauche ich es nicht zu erklären. Bei realistischen Sachen entstehen solche Probleme mit Glaubwürdigkeit. Deswegen ist ein Vergleich mit Zeichentrickserien als Tom & Jerry oder Animes nicht angebracht. Genausowenig ist ein Vergleich mit Zelda angebracht. Hier werden Charactere cartoonisiert, also extra in diesen Bereich gezwengt um diesen Problemen aus dem Weg zu gehen.Chibiterasu hat geschrieben:
Das "Uncanny valley" ist ja mittlerweile gut dokumentiert und auch bekannt.SpoilerShow
Mir geht es zB schon so, dass ich mit den schon sehr realistisch aussehenden aber doch noch steril wirkenden Charakteren aus aktuelleren Spielen (oder auch animierten Filmen wie Spirit Within etc.) nichts wirklich anfangen kann.
Da regt sich recht wenig an Gefühlen (Eventuell liegt das aber wirklich auch an den schlecht geschriebenen Geschichten).
Auch das Gesehene in Beyond Two Souls, wo der Fokus stark auf den Gesichtern liegt lässt mich momentan noch eher kalt.
Wind Waker fand ich hingegen unlängst auch auf emotionaler Ebene sehr ansprechend.
Also im Grunde gebe ich ihm bei realistisch designten Spielen mit emotionalen Handlungen recht. Aber man kann derzeit noch gut andere Wege gehen.
Und: bei Videospielen entstehen Emotionen ja auch durch die eigenen Handlungen ("ICH hab die Prinzessin gerettet!", "ICH hab dieses und jenes geschafft" usw.). Das funktioniert schon seit Pong.
Also bitte keine weiteren Vergleiche mit Pixar Filmen oder mit Avatar, denn dort sind die Charactere und Umgebungen überzeichnet, womit es für den Zuschauer wieder glaubwürdig ist. Er weiß ja, dass es keine echten Wesen sind.
Vielen Dank ebenfalls für's zitieren und ich zitier mich einfach nochmal selbst, weil die Diskussion noch immer etwas in die falsche Richtung rennt bzw. unnötig übertrieben auf dem Typen herumgehackt wird, imho.
Ich geb euch zwar recht, dass fehlender Fotorealismus als Entschuldigung für das Fokussieren auf Action und Shooterspiele ziemlich schwach ist aber im Kern sagt er doch nur dass realistisch gestaltete Spiele (--> ja ich weiß er hat generell von Spielen gesprochen aber ich denke so hat er es gemeint) sich momentan noch schwer tun beim Transportieren von Emotionen wie "Liebe, Hass, Mitleid, Trauer etc.".
Liebes/Sexszenen in "The Witcher" oder "Mass Effect" finde ich immer noch befremdlich oder lassen mich kalt.
Das macht mich nicht an und ich finde es nicht romantisch.
Liegt zum Teil sicher an der pubertären Inszenierung solcher Szenen aber das sterile Setting und der teilweise leere Ausdruck in den animierten Gesichtern tragen dazu wesentlich bei.
Sowas kann bei einem gewissen Grad an Fotorealismus wieder kippen und wir reagieren vermutlich wieder richtig stark darauf.
Und dann nehmen uns vielleicht auch mal verletzte Soldaten in nem Kriegsshooter ordentlich mit und es gibt vielleicht wirklich mal nen Anti-Kriegs-Shooter - keine Ahnung.
Oder Pornospiele die einen tatsächlich anturnen.
Ich geb ihm da voll recht, dass sich dadurch auch Neues schaffen lässt.
Trotzdem keine Entschuldigung für die Ideenlosigkeit an vielen Ecken heutzutage.
- Sir Richfield
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
Hmm, Other M wäre also vom Westlichen Publikum verstanden worden, wenn's nur in Photorealismus gemacht gewesen wäre??
@Worrelix: Danke! Habe ich Morgen wahrscheinlich wieder vergessen, aber danke.
@Worrelix: Danke! Habe ich Morgen wahrscheinlich wieder vergessen, aber danke.
- Chibiterasu
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
Das sind doch zwei paar Schuhe.Sir Richfield hat geschrieben:Hmm, Other M wäre also vom Westlichen Publikum verstanden worden, wenn's nur in Photorealismus gemacht gewesen wäre??
Der schmalztriefendste Film wird mich auch mit echten Schauspielern nicht sonderlich berühren wenn er nicht gut geschrieben ist.
Während imho Other M besser geschrieben immer noch Schwierigkeiten gehabt hätte wirklich zu bewegen.
Das ist natürlich ne Grauzöne. Das heißt nicht, dass man da gar nichts rüberbringen kann. Durch gute Dialoge und Synchronstimmen, generell interessante Handlung und unerwartete Wendungen erreicht man natürlich einiges.
Aber wenn ich so drüber nachdenke welche Charaktere aus Videospielen mir wirklich auch emotional in Erinnerung blieben waren das immer comicartige Figuren (Guybrush, Jade, Twinsen usw.) oder welche die man nicht wirklich sieht (Garrett, Gordon Freeman, Faith usw.).
Bei Spielen mit 3rd Person und relativ realistisch gestalteter Grafik fällt es mir wesentlich schwerer. Am schlimmsten sind Avatare in MMOs. Die sind mir so schnell egal, die beachte ich schnell nicht mehr.
Kratos ist ne krasse Sau aber er lässt mich mit seinen Rachegefühlen und seinem Hass auch ziemlich kalt.
Das bringt er für mich nicht glaubwürdig rüber. Da knallt einfach die Action und die Szenerien sehen geil aus.
Das gleiche imho beim Prince of Persia, Cole, Nathan etc.
Zumindest geht es mir so.
The Last of Us sah dahingehend vielversprechend aus weil die Interaktionen zwischen Mann und Mädchen sehr natürlich wirkten. Muss man sehen wie lange das Gefühl aufrecht erhalten bleibt, wenn sich Animationen, KI Vorgehensweise etc. immer wieder wiederholen.
Sowas bringt einen schnell raus.
- Sir Richfield
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
[NicolasCageMeme]You don't say[/NicolasCageMeme]Chibiterasu hat geschrieben:Das sind doch zwei paar Schuhe.Sir Richfield hat geschrieben:Hmm, Other M wäre also vom Westlichen Publikum verstanden worden, wenn's nur in Photorealismus gemacht gewesen wäre??
Nein, im Ernst, das war der Punkt, den ich versuchte zu machen.
Hmm? Du meinst, wenn Other M bessere Grafik gehabt hätte. Gerade das Script war ja relativ unverständlich. (Für Amerikaner und Westeuropäer!)Der schmalztriefendste Film wird mich auch mit echten Schauspielern nicht sonderlich berühren wenn er nicht gut geschrieben ist.
Während imho Other M besser geschrieben immer noch Schwierigkeiten gehabt hätte wirklich zu bewegen.
Naja, Gordon... Mit Gorden verbindet mich nicht viel - mit allem anderen in HL, dagegen...Aber wenn ich so drüber nachdenke welche Charaktere aus Videospielen mir wirklich auch emotional in Erinnerung blieben waren das immer comicartige Figuren (Guybrush, Jade, Twinsen usw.) oder welche die man nicht wirklich sieht (Garrett, Gordon Freeman, Faith usw.).
Aber das ist ja der Kern - gut geschrieben und sauber rübergebracht (das beste Skript nutzt nix, wenn der Sprecher nicht weiß, was er tun soll) weckt Emotionen - nicht die Grafik.
Wobei ein MMO nun wirklich kaum Emotionen von sich aus bringen will - also nicht durch Story oder so. Emotionen in MMOs kommen durch das Miteinander der Menschen - das klappt auch in Chats, also sind MMOs in der Beziehung nur bunte Chatclients.Bei Spielen mit 3rd Person und relativ realistisch gestalteter Grafik fällt es mir wesentlich schwerer. Am schlimmsten sind Avatare in MMOs. Die sind mir so schnell egal, die beachte ich schnell nicht mehr.
Gut, ich kenne da nur den Prinzen und der war mir auch Peng. Klar verknallt DER sich in die Tussi (also erster Sands of Time Teil), ist ja auch der einzige NPC weit und breit. Ob MIR die Frau ans Herz geht, war allen Beteiligten egal.Das gleiche imho beim Prince of Persia, Cole, Nathan etc.
Zumindest geht es mir so.
Die einzige Emotion, die ich hatte war Frustrierte Wut auf den Fucking Prince of Fucking Persia, wenn der wieder eine Schlucht hinabstürzte oder Tod durch Kampf"system" erlitt.
Da hängt echt viel davon ab, ob die Entwickler es schaffen, dass uns das Mädchen wichtig ist. Einfach nur so ein Mädchen schützen müssen hilft nicht, wenn das Spiel scheisse ist. Da gab's doch unlängst so einen Survival Horror...The Last of Us sah dahingehend vielversprechend aus weil die Interaktionen zwischen Mann und Mädchen sehr natürlich wirkten. Muss man sehen wie lange das Gefühl aufrecht erhalten bleibt, wenn sich Animationen, KI Vorgehensweise etc. immer wieder wiederholen.
Sowas bringt einen schnell raus.
Aber mit dem rausbringen: Deus Ex Human Revolution. Jeder, absolut JEDER NPC hatte die gleichen vier bis fünf Gesprächs-Animationen. Hat mir vollkommen die Stimmung versaut. Dadurch waren die Figuren nicht mehr einzigartig und mir völlig egal.
Was hilft mir dann ein Cyber-Emotionssystem?
- OriginalSchlagen
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
Ich möchte bitte keine Emotionen wie in Bareback Mountain in einem Game haben. >_>
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mueranda
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
Nun, das Rausklotzen von einen neuen Teil der eigenen Franchise exklusiv auf einer neuen Konsole bringt mehr Geld bzw ist einfacher zu machen, als eine vorhandene Konsole weiter auszureizen.
In Bezug auf "Gefühle" kann ich nur The Lurking Horror sagen ;)
In Bezug auf "Gefühle" kann ich nur The Lurking Horror sagen ;)
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
Verstehe immer noch nicht, was das soll.crewmate hat geschrieben: Bild
Artstyle & Engine
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mueranda
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Re: Take-Two: "Fotorealismus ermöglicht neue Genres"
Kratos ist in meinen Augen ein auf ein bestimmte Publikum zugeschnittener Alphaprolet ohne Seele. Leider wurde das Spielprinzip (und er) bis heute noch zu oft geclont und um solche Spiele mache ich einen grossen Bogen.Chibiterasu hat geschrieben: Kratos ist ne krasse Sau aber er lässt mich mit seinen Rachegefühlen und seinem Hass auch ziemlich kalt.
Hartmann möcht doch nur provozieren und in den Gesang der üblichen Verdächtigen einstimmen, die mit möglichst wenig Aufwand durch aufgewärmte Neuauflagen der Spielereihen auf den "neuen Konsolen" einfach Geld verdienen möchte.
- KATTAMAKKA
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Re: Kommentar
Dieses kritische hinterfragen von Seiten der Game Medien vermisse ich extrem, ist in meinen Augen Null vorhanden. Der Verdacht regt sich in mir, das es da zugeht wie in der hinterletzten Bananen-RepublikVino hat geschrieben:Werden solche Äußerungen von dem Interviewer nicht kritisch hinterfragt?! Was ist das für ein Journalist? Es ist ein Armutszeugnis, dass ein Spiel wie To The Moon, das mit dem RPG-Maker gemacht wurde, jeden Blockbuster-Titel inhaltlich und emotional locker an die Wand spielt.
Die Grafik reicht nicht aus? Alles klar...
