Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K.E.R.
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
johndoe981765
- Beiträge: 1936
- Registriert: 30.03.2010 10:23
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Wie hier auch schon mal angemerkt wurde, falls denn an dem Gerücht überhaupt was dran ist, wird wohl eher weniger das RPG-Team auf Stalker losgelassen. ID-Soft würde sich allerdings geradezu aufdrängeln.
-
Armin
- Beiträge: 2667
- Registriert: 30.01.2003 13:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Wenn Du das unter Levelscaling verstehst, dann aendere ich fuer Dich meine Polemik und sage nur Bethesdas Form des Levelscaling ist langweilig, da alles die gleich Gruetze ist, nur die Grafik aendert sich.Almalexian hat geschrieben:Wenn Levelscaling so schlecht ist, erklär mir, warum! Das konnte ich bis jetzt noch nicht aus deinen Vorwürfen heraushören. Immerhin hat die Stalker-Reihe längst ein Pendant dazu, aber ein gut funktionierendes. Im Kordon trifft man praktisch nur mit Pistolen, Schrotflinten oder minderwertigen Automatikgewehren ausgestattete Gegner, besseren Kram wie westliche Gewehre, Panzerungen und Artefakte erst in den späteren Abschnitten, was bei dem Aufbau des Gebietes aber einem Levelaufsteig gleichkommt.
Beth LS ruiniert einfach die Motivation. Bei Stalker macht es Spass an den Typen im Cordon zu trainieren bis man gut genug ist in andere Gebiete zu gehen. Und man kann dahin gehen wann man will. Wo ist bei Beth die Motivation die gleichen Viecher in jeder Gegend nur mit nem hoeheren Level umzuhauen? Man kann noch nicht mal besonders gute items finden, da sie immer das eigene Level haben! Alles sinnlos. Beibt nur noch die huebsche Grafik und die netten Quests zu geniessen, das kann Beth ja gut.
- sourcOr
- Beiträge: 13369
- Registriert: 17.09.2005 16:44
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Es geht nicht darum, dass die Dialoge schlecht rübergebracht werden, es geht um die Qualität des Gesprächs ansich. Ich weiß nicht, ob dir das aufgefallen ist, aber in Spielen wie Deus Ex und Mass Effect gibt es zwar einen Satz an entsprechenden Animationen deines gegenübers, dieser wiederholt sich während des Gesprächs aber logischerweise. Das ganze lockert die Unterhaltung zwar auf, ist aber simpel gehalten, vondaher kannst du dir das mit der Modbarkeit sparen. Ungeachtet der steifen Charaktere in Fallout und co. sind die Texte schlichtweg viel uninteressanter. Die Dialoge sind doch größtenteils so irrelevant, dass du sie einfach durchklickst. Wenn du aber lieber schlechte Dialoge in Kauf nimmst, damit Modder mit minimalem Aufwand ihr eigenes Geschreibsel implementieren - bitteschönAlmalexian hat geschrieben:(...)In der Sache widerspreche ich dir auch: Die Dialoge bei Bethesda-Titeln waren nie fesselnd oder überzeugend rübergebracht, aber das hat einen Grund, der nichts mit Mainstream oder Schulmädchen zu tun hat: Titel wie Mass Effect mögen dies in sehr viel besserer Qualität hinkriegen, dafür lassen sie sich praktisch nicht modden. Die einfachste und oft auch einzige Art für einen Modder, Dialoge rüberzubringen ist, wenn einfach ein Text erscheint, im günstigsten Fall noch vertont. Bethesda hilft dem mittlerweile mit zumindest gewissen Standardanimationen sowie automatisch erstellten Lippenbewegungen auf die Sprünge, aber wirklich fesselnde Dialoge, zu denen es in der Regel ausgedehnte Mimik und Gestik in Cutscene-ähnlicher Qualität braucht, gehen nicht ohne einen Verzicht auf die Modkompabilität. Und die ist mir deutlich wichtiger.
Ganz gut sieht man das bei Spielen, die von Personen synchronisiert wurden, die normalerweise für Film und Fernsehen aktiv sind. Ohne dass die Spielfigur ihre Emotionen auch in Körpersprache ausdrücken kann, wirkt der Dialog hölzern und aufgesetzt. Trotz der Professionalität, die sie ansonsten an den Tag legen.
Was das Gameplay angeht: Definiere seicht. Schwierigkeit oder Vielfalt sind auch bei vielen anderen Rollenspielen, wenn überhaupt, kaum besser (Merke: Die Erde dreht sich nicht um Dark Souls).
Die melodramatischen Weltuntergangszenerien, mit denen hier einige gegen Bethesda wettern, sind nichts als Polemik.
Was Level-Scaling anbelangt: Führt imo das Levelsystem ad absurdum. Das letzte was ein Rollenspiel braucht ist ein Arms Race, das meine Levelfortschritte immer wieder als völlig nutzlos darstellt. Spiele wie Gothic etc. zeigen doch eher wie es geht. Aufwändiger, weil man die Welt unterteilen muss, aber befriedigender, weil man nicht am Ende des Tages immer wieder der Depp ist, der sich extra Highlevel-Equipment anschafft und seine Skills aufwertet nur um festzustellen, dass etliche 0815-Gegner den Mist per Scaling in den Arsch geschoben bekommen damit ich eine Herausforderung für Idioten habe. Das ganze hat nur einen Vorteil und das auch nur für Bethesda: Sie können mit minimalem Aufwand und Balancing ihr ganzes riesiges viel zu großes Spiel fordernd halten.
- Almalexian
- Beiträge: 1368
- Registriert: 23.04.2011 14:47
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Da bin ich ganz anderer Meinung: Zum einen möchte ich mal die Modder sehen, die so mir nichts dir nichts die Animationen aus den Mass-Effect-Titeln nachmachen. Klar, auch bei denen gibt es Standardanimationen, aber sieh dir nochmal ein paar der Gespräche an und du wirst sehen, dass insbesondere bei wichtigen oder emotional aufgeladenen Gesprächen viel Bewegung der Charaktere stattfindet, die einzigartig für diese Szene angepasst wurden. Von den wechselnden Kameraperspektiven mal ganz zu schweigen. Das kriegen nur wenige Hobbymodder hin. Und damit wäre mehr oder weniger die gesamte Bandbreite von Questerweiterungen Geschichte, die in bethesda's Rollenspielen eine gute Alternative zu DLC-Quests darstellen.Es geht nicht darum, dass die Dialoge schlecht rübergebracht werden, es geht um die Qualität des Gesprächs ansich. Ich weiß nicht, ob dir das aufgefallen ist, aber in Spielen wie Deus Ex und Mass Effect gibt es zwar einen Satz an entsprechenden Animationen deines gegenübers, dieser wiederholt sich während des Gesprächs aber logischerweise. Das ganze lockert die Unterhaltung zwar auf, ist aber simpel gehalten, vondaher kannst du dir das mit der Modbarkeit sparen. Ungeachtet der steifen Charaktere in Fallout und co. sind die Texte schlichtweg viel uninteressanter. Die Dialoge sind doch größtenteils so irrelevant, dass du sie einfach durchklickst. Wenn du aber lieber schlechte Dialoge in Kauf nimmst, damit Modder mit minimalem Aufwand ihr eigenes Geschreibsel implementieren - bitteschön![]()
Zum anderen: Ich habe sonderlich spannende Dialoge in Bethesda-Spielen nie vermisst, würde aber den Wegfall der Moddingmöglichkeiten sehr vermissen. Von daher, ich bin für Modding, selbst wenn es auf Kosten der Dialoge geht.
Man könnte meinen, in Oblivion passten sich die Ratten an. Das ist unnötig übertrieben. Selbst in dem typischen Negativ-Beispiel Oblivion gab es auf höheren Stufen noch genug Viecher, die einfach zu töten waren. Natürlich gibt es immer wieder stärkere Gegner, denen man sich anpassen muss, aber welches Spiel gibt einem die Möglichkeiten, sich zu bessern, damit man den anfangs starken Gegnern immer mehr überlegen ist, bis man am Ende überhaupt keine Herausforderung ist. Das Gegenteil ist der Fall: obwohl der Spieler besser Ausrüstung und Fähigkeiten bekommt, wird es für ihn zum Ende hin schwieriger. Was es interessant macht, ist, dass man auf höheren Stufen neben einer gewissen Anpassung auch mehr Strategien verwenden muss, um zu überleben. Das mag bei Oblivion nicht unbedingt der Fall gewesen sein, wie gesagt, auch ich finde dort das Level-Scaling mehr als suboptimal, aber es geht anders. Und Bethesda scheint auch in diese Richtung zu gehen, wenn man sich die letzten Spiele ansieht.Was Level-Scaling anbelangt: Führt imo das Levelsystem ad absurdum. Das letzte was ein Rollenspiel braucht ist ein Arms Race, das meine Levelfortschritte immer wieder als völlig nutzlos darstellt. Spiele wie Gothic etc. zeigen doch eher wie es geht. Aufwändiger, weil man die Welt unterteilen muss, aber befriedigender, weil man nicht am Ende des Tages immer wieder der Depp ist, der sich extra Highlevel-Equipment anschafft und seine Skills aufwertet nur um festzustellen, dass etliche 0815-Gegner den Mist per Scaling in den Arsch geschoben bekommen damit ich eine Herausforderung für Idioten habe. Das ganze hat nur einen Vorteil und das auch nur für Bethesda: Sie können mit minimalem Aufwand und Balancing ihr ganzes riesiges viel zu großes Spiel fordernd halten.
Von Anfang an zu wissen, dass du nur Bethesda's Umsetzung von Levelscaling wäre tatsächlich hilfreich gewesen.Wenn Du das unter Levelscaling verstehst, dann aendere ich fuer Dich meine Polemik und sage nur Bethesdas Form des Levelscaling ist langweilig, da alles die gleich Gruetze ist, nur die Grafik aendert sich.
Beth LS ruiniert einfach die Motivation. Bei Stalker macht es Spass an den Typen im Cordon zu trainieren bis man gut genug ist in andere Gebiete zu gehen. Und man kann dahin gehen wann man will. Wo ist bei Beth die Motivation die gleichen Viecher in jeder Gegend nur mit nem hoeheren Level umzuhauen? Man kann noch nicht mal besonders gute items finden, da sie immer das eigene Level haben! Alles sinnlos. Beibt nur noch die huebsche Grafik und die netten Quests zu geniessen, das kann Beth ja gut.
Was den Rest angeht, s.o.. Dadurch muss man nicht für Levelscaling sein, aber man sollte die Fakten kennen.
PS: Die Spielabschnitte bei Stalker sind in etwa perlenartig aufgereiht, mit dahin gehen wo man will, ist da nicht viel. Z.B. wird man immer erst das Agroprom besuchen, bevor man in die Bar kann. Und was die Items angeht, Am anfang lassen sich Pistolen finden, später Gewehre, danach Scharfschützen- und High-Tech-Gewehre. Es bestehen zwar die Möglichkeiten, z.B. in Verstecken was sehr Gutes zu ergattern, aber Welten liegen nicht zwischen den beiden Levelscaling-Mechanismen.
-
Battlemonk
- Beiträge: 291
- Registriert: 19.11.2010 00:31
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Bei skyrim leven aber nicht alle gegner mit, sondern nur ein paar standardgegner.
Der großteil, vor allem die einzigartigen gegner hab ein festes level.
Mir ist schon ein paar mal passiert, das ich in irgendne höhle renne, ein paar daugr unkloppe, weil die immer dem spielerlevel angepasst werden. Und am ende kommt dann irgendein geist oder drachenfürst, oder was weiß ich was und gaut mich aus den socken, weil er viel stärker ist als mein level 30 nord.
Und das funktioniert eigentlich sehr gut.
Weil man sich in der gesamten spielwelt von anfang an frei bewegen kann, aber trotzdem aufpassen muss, das man nicht von einem übermächtigen gegner zerfleischt wird.
Lann bei stalker natürlich auch nach hinten losgehen... Kommt drauf an wie man es umsetzt.
Der großteil, vor allem die einzigartigen gegner hab ein festes level.
Mir ist schon ein paar mal passiert, das ich in irgendne höhle renne, ein paar daugr unkloppe, weil die immer dem spielerlevel angepasst werden. Und am ende kommt dann irgendein geist oder drachenfürst, oder was weiß ich was und gaut mich aus den socken, weil er viel stärker ist als mein level 30 nord.
Und das funktioniert eigentlich sehr gut.
Weil man sich in der gesamten spielwelt von anfang an frei bewegen kann, aber trotzdem aufpassen muss, das man nicht von einem übermächtigen gegner zerfleischt wird.
Lann bei stalker natürlich auch nach hinten losgehen... Kommt drauf an wie man es umsetzt.
-
Armin
- Beiträge: 2667
- Registriert: 30.01.2003 13:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Also ich bin nicht derjenige, der eine ungewoehnliche Vorstellung von Level scaling hat, ich hab noch nie jemanden gelesen, der eine Weltenaufteilung als Level scaling bezeichnet, eigentlich ist die Definition recht simpel, die Gegner und Items passen sich dem Spieler level an.
Irgendwie scheinst Du auch nicht so ganz das Problem damit zu verstehen, es geht nur darum, dass es die Motivation ruiniert, weil es jegliches Leveln ad absurdum fuehrt, und die Verbesserung des Charakters durch die gelevelten Items sehr beengt. Gold oder Waehrung zu sammeln ist komplett sinnlos, da es in den Shops gar nichts gutes zu kaufen geben kann, da levelbeschraenkt. Das sind alles Dinge, die RPGs so einzigartig machen, fuer Story, Action und Grafik kann man auch adventures und ballergames spielen.
Irgendwie scheinst Du auch nicht so ganz das Problem damit zu verstehen, es geht nur darum, dass es die Motivation ruiniert, weil es jegliches Leveln ad absurdum fuehrt, und die Verbesserung des Charakters durch die gelevelten Items sehr beengt. Gold oder Waehrung zu sammeln ist komplett sinnlos, da es in den Shops gar nichts gutes zu kaufen geben kann, da levelbeschraenkt. Das sind alles Dinge, die RPGs so einzigartig machen, fuer Story, Action und Grafik kann man auch adventures und ballergames spielen.
- Nightfire123456
- Beiträge: 2517
- Registriert: 31.08.2009 20:00
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
*g* Wäre dann wohl der erste Open World Shooter mit Dlc Map packsBedameister hat geschrieben:Jo finde ich auch. Wäre viel cooler wenn EA die Marke kaufen würde. Dann würde es wenigstens schneller DLCs geben. Bei Skyrim musste man ja ewig warten.Wo][rm hat geschrieben:Hoffentlich nicht. Bethesda wäre das letzte was die Serie brauchen könnte.
Ich hoffe es ist klar dass das sarkastisch gemeint ist aber um sicher zu gehen schreibe ich es dazu
- Almalexian
- Beiträge: 1368
- Registriert: 23.04.2011 14:47
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
In Stalker passen sie sich eben der Erfahrung des Spielers an. Es mag keine Algorithmen geben, die dem Spieler selbst in eigentlich hochstufigen Gebieten Anfangsschrott geben, aber weil man dort erstmal gar nicht hinkommt, ist das auch gar nicht notwendig. Was man in den Abschnitten von Stalker findet ist in der Regel entweder Schrott oder hauptsächlich dem angepasst, was man so an Gegnern begegnet und umgekehrt. Letztlich kommt es aufs selbe hinaus, obwohl die Mechanismen sich unterscheiden.Also ich bin nicht derjenige, der eine ungewoehnliche Vorstellung von Level scaling hat, ich hab noch nie jemanden gelesen, der eine Weltenaufteilung als Level scaling bezeichnet, eigentlich ist die Definition recht simpel, die Gegner und Items passen sich dem Spieler level an.
Was den Rest deines Beitrags angeht, lies dir nochmal meine Beiträge durch und prüfe, ob du argumentativ wirklich was neues lieferst. Deine Gründe gegen Levelscaling habe ich in den letzten Beiträgen eigentlich relativiert.
-
Armin
- Beiträge: 2667
- Registriert: 30.01.2003 13:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Es kommt vielleicht aufs selbe hinaus, aber es fuehlt sich anders an, und da kommt eben die Motivation her. Man fuehlt, dass der Avatar oder die Gruppe besser wird.
Und was den Rest angeht, das hast Du ja eben nicht, Du sprichst von Herausforderung, aber darum geht es gar nicht, s.o. Deswegen schrieb ich ja, dass Du nicht verstanden hast, warum level scaling so eine Katastrophe ist.
Und was den Rest angeht, das hast Du ja eben nicht, Du sprichst von Herausforderung, aber darum geht es gar nicht, s.o. Deswegen schrieb ich ja, dass Du nicht verstanden hast, warum level scaling so eine Katastrophe ist.
- Almalexian
- Beiträge: 1368
- Registriert: 23.04.2011 14:47
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Und genau das ist das geniale an Stalker's Levelscaling. Und wer sagt, dass Bethesda das nicht auch einbauen würde? Es ist ein gut abgestimmtes System zu dem es kaum Kritik gibt und das nicht erst von einem Rollenspiel auf einen Shooter übertragen werden müsste. Ich traue Bethesda zu, diese Stärken zu erkennen und ein zumindest ähnliches Levelscaling zu produzieren.Es kommt vielleicht aufs selbe hinaus, aber es fuehlt sich anders an, und da kommt eben die Motivation her. Man fuehlt, dass der Avatar oder die Gruppe besser wird.
Herausforderung ist eine Facette des Besser Werdens, die andere ist, wie gesagt, dass man mehr Möglichkeiten offen hat. Bei einem Talentbaum beispielsweise klickt man sich nicht einfach durch, weil es notwendig ist, sondern weil es Spaß macht, schöne neue Dinge wie Zauber oder außergewöhnliche Dinge zu erlernen. Und das kann einem nicht genommen werden, nur weil sich die Gegner anpassen. Und wie gesagt, dass sie sich anpassen und im Verlaufe des Spiels stärker werden ist bei den meisten Spielen so, Bethesda hat es eben nur nicht an den geographischen Fortschritt in der Spielwelt mit unterschiedlichen Levelzonen gekoppelt, sondern, um der offenen Welt gerecht zu werden, an das Spielerlevel. Dabei liegt natürlich einiges im Argen, wie z.B. standardmäßig mit Vulkanglasrüstung ausgestattete Banditen, aber das sind eben Detailfragen. Deswegen ist Level-Scaling noch lange keine generelle Katastrophe.Und was den Rest angeht, das hast Du ja eben nicht, Du sprichst von Herausforderung, aber darum geht es gar nicht, s.o. Deswegen schrieb ich ja, dass Du nicht verstanden hast, warum level scaling so eine Katastrophe ist.
-
Armin
- Beiträge: 2667
- Registriert: 30.01.2003 13:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Ja schoen waers, wenn sie es so machen wie bei Stalker, aber ich sehe nicht wieso man das erwarten sollte.
Und ja, Spass am leveln hat man immernoch, nur halt weniger.
Und ja, Spass am leveln hat man immernoch, nur halt weniger.
- Almalexian
- Beiträge: 1368
- Registriert: 23.04.2011 14:47
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Ich bin da eigentlich recht optimistisch. Nach der Schlappe bei Oblivion haben sie ja doch recht ordentlich am Levelscaling gefeilt, es gibt zwar immer noch Verbesserungspotential, aber immerhin. Bei Stalker kommt hinzu, dass durch die AKW-zentrische Anordnung ein Open-World Konzept typisch Bethesda eigentlich gar nicht möglich ist, will man kanonisch bleiben. Die Monolither bewachen das AKW, die Fraktionen die mittleren Ringe, die schwächeren Banditen und Anfänger die äußeren Ringe. Insofern muss man es eigentlich nur so gestalten, wie es bisher war, nämlich, dass zum AKW hin immer bessere Gegner und damit Ausrüstung kommt. Anders wäre es, wenn beispielsweise jeder Ort direkt verfügbar gemacht werden sollte, was aber, da man bei einem Ring-System gezwungen wird, erst die einfachereren Level zu spielen, nicht das Problem sein dürfte.
Ich mache mir tatsächlich eher Gedanken, ob sie die bisherigen Shooter-Aspekte von Stalker so übernehmen werden. Was beispielsweise Metro 2033 diesbezüglich gebracht hat, erinnerte mich zum einen zu sehr an Scriptorgien, was meiner Meinung nach ein gutes Horrorspiel genau nicht ausmacht, zum anderen waren die Kämpfe, u.a. durch Auto-Heal (ansich nicht schlecht, aber für ein Survival-Spiel aufgrund fehlender späterer Konsequenz unpassend) sowie die extreme Unübersichtlichkeit bei Kämpfen gegen Mutanten für mich ein ziemliches No-Go.
Hoffen wir, das Bethesda bei einem tatsächlichen Stalker-Nachfolger die Serienmerkmale beibehält und nur sinnvolle Features hinzufügt. Interessant fände ich zum Beispiel eine größere Bandbreite an Medikamenten, teilweise herkömmlich, teilweise mit Mutanten-Teilen versetzt oder auch den Einfluss der Umwelt, des Essens u.a. auf die Gesundheitswerte des Charakters, die ihm dadurch nicht direkt Lebensenergie abziehen, ihn aber z.B. gegen Vergiftungen weniger stabil machen, ihn krank machen oder sonst negativ und natürlich auch positiv verändern. Oder ein Körperzonensystem für die Gesundheit, statt der Lebensanzeige, mit der Möglichkeit, sich Organe zu verletzten oder die Knochen zu brechen. Und natürlich viel mehr Mutanten und Artefakte, und viel größer, und mehr Waffen....
Äh, ja. Ich denke, Stalker ist ein Spiel mit viel Potenzial und Bethesda eine Spieleschmiede, die das sinnvoll nutzen kann. Von daher, schmeißt euch ran, schlechter als ein Totalverlust der Serie kann es nicht werden.
Ich mache mir tatsächlich eher Gedanken, ob sie die bisherigen Shooter-Aspekte von Stalker so übernehmen werden. Was beispielsweise Metro 2033 diesbezüglich gebracht hat, erinnerte mich zum einen zu sehr an Scriptorgien, was meiner Meinung nach ein gutes Horrorspiel genau nicht ausmacht, zum anderen waren die Kämpfe, u.a. durch Auto-Heal (ansich nicht schlecht, aber für ein Survival-Spiel aufgrund fehlender späterer Konsequenz unpassend) sowie die extreme Unübersichtlichkeit bei Kämpfen gegen Mutanten für mich ein ziemliches No-Go.
Hoffen wir, das Bethesda bei einem tatsächlichen Stalker-Nachfolger die Serienmerkmale beibehält und nur sinnvolle Features hinzufügt. Interessant fände ich zum Beispiel eine größere Bandbreite an Medikamenten, teilweise herkömmlich, teilweise mit Mutanten-Teilen versetzt oder auch den Einfluss der Umwelt, des Essens u.a. auf die Gesundheitswerte des Charakters, die ihm dadurch nicht direkt Lebensenergie abziehen, ihn aber z.B. gegen Vergiftungen weniger stabil machen, ihn krank machen oder sonst negativ und natürlich auch positiv verändern. Oder ein Körperzonensystem für die Gesundheit, statt der Lebensanzeige, mit der Möglichkeit, sich Organe zu verletzten oder die Knochen zu brechen. Und natürlich viel mehr Mutanten und Artefakte, und viel größer, und mehr Waffen....
Äh, ja. Ich denke, Stalker ist ein Spiel mit viel Potenzial und Bethesda eine Spieleschmiede, die das sinnvoll nutzen kann. Von daher, schmeißt euch ran, schlechter als ein Totalverlust der Serie kann es nicht werden.
-
KOK
- Beiträge: 2059
- Registriert: 28.10.2010 16:16
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Soso, Bethesda biedert sich nicht dem Mainstream an, ja? Was ist denn dann Skyrim? Halten wir fest: es gibt keine Statuspunkte mehr zu verteilen bei einem Levelup, sondern nur noch ein Perk; Spell-Making ist komplett entfernt worden; das Kampfsystem hat noch immer null Raffinesse; das UI ist komplett entfernt und durch ein Layout ersetzt, das auf Pad-Steuerung ausgelegt ist (-> Fokus auf ein möglichts großen Kundenkreis = Anbiederung an den Mainstream); die Dialoge haben keine Tiefe; wirklich tief ausgearbeitete Charaktere mit interessanten Stories wie noch zu Morrorwind gibt es auch nicht mehr.Almalexian hat geschrieben:Wie billig. Kommt denn keine Argumentation, ob Spiele gut oder schlecht sind, mit dieser "was alle spielen wollen, kann nur schlecht sein"- Mentatlität aus. Zum einen war auch Stalker ein für osteuropäische Verhältnisse überaus erfolgreicher Titel, zum anderen orientiert sich bethesda verständlicherweise an dem, was viele mögen, biedert sich aber nicht vollkommen an. Einen Titel, der so "indie" ist, dass ihn nur eine handvoll Snobs spielen, nützt dem Entwickler nichts, damit spielt man keine Quoten ein. In einem gewissen Maße muss man sich daran orientieren, was viele Leute wollen, um Kasse zu machen und diese Leute auch zu befriedigen. Ansonsten darf man nach dem ersten Titel gleich wieder Konkurs anmelden. Das schöne bei Bethesda aber ist, dass es nicht auf Teufel komm raus versucht größere Zielgruppen zu erobern. Die Spiele werden lediglich zeitgemäßer bei einem gleichzeitig größer werdenden Markt, so kommt es nunmal dazu, dass Bethesda-Spiele einem immer größer werdenden Publikum gefallen.Trotzdem hat Armin mit seiner Aussage den Nagel auf den Kopf getroffen. STALKER ist nicht gerade ein Mainstream-Titel. Das Einzige, was Bethesda aber bisher geschafft hat ist den Mainstream anzusprechen mit ganz seichtem Gameplay und teilweise komplett verkorksten Dialogen, die für 10jährige Schulmädchen gedacht sein könnten.
In der Sache widerspreche ich dir auch: Die Dialoge bei Bethesda-Titeln waren nie fesselnd oder überzeugend rübergebracht, aber das hat einen Grund, der nichts mit Mainstream oder Schulmädchen zu tun hat: Titel wie Mass Effect mögen dies in sehr viel besserer Qualität hinkriegen, dafür lassen sie sich praktisch nicht modden. Die einfachste und oft auch einzige Art für einen Modder, Dialoge rüberzubringen ist, wenn einfach ein Text erscheint, im günstigsten Fall noch vertont. Bethesda hilft dem mittlerweile mit zumindest gewissen Standardanimationen sowie automatisch erstellten Lippenbewegungen auf die Sprünge, aber wirklich fesselnde Dialoge, zu denen es in der Regel ausgedehnte Mimik und Gestik in Cutscene-ähnlicher Qualität braucht, gehen nicht ohne einen Verzicht auf die Modkompabilität. Und die ist mir deutlich wichtiger.
Ganz gut sieht man das bei Spielen, die von Personen synchronisiert wurden, die normalerweise für Film und Fernsehen aktiv sind. Ohne dass die Spielfigur ihre Emotionen auch in Körpersprache ausdrücken kann, wirkt der Dialog hölzern und aufgesetzt. Trotz der Professionalität, die sie ansonsten an den Tag legen.
Was das Gameplay angeht: Definiere seicht. Schwierigkeit oder Vielfalt sind auch bei vielen anderen Rollenspielen, wenn überhaupt, kaum besser (Merke: Die Erde dreht sich nicht um Dark Souls).
Die melodramatischen Weltuntergangszenerien, mit denen hier einige gegen Bethesda wettern, sind nichts als Polemik.
Ich weiß ja nicht, aber das hört sich für mich Biederung an den Mainstream per Excellence an. Wäre ja an sich auch nicht das Problem, wenn dadurch die Spielerfahrung nicht leiden würde. Aber tut sie nun mal.
Und sicherlich müssen Entwickler und Publisher zusehen, wie sie Geld in die Kasse bekommen. Nun hat aber die TES-Reihe als ein PC-Spiel angefangen, wurde durch die PC-Spieler so groß und die wurden mal hart in den Anus *******. Das, was Bethesda mit der PC-Community abgezogen haben, geht auf keine Kuhhaut. Es ist ja nicht so, als ob man mit PC-Exklusiven Spielen überhaupt kein Geld mehr verdienen kann. Es gibt noch immer genügend rentierende PC-Spiele, auch aufwändigere produzierte PC-Spiele. Die Anbiederung an den Konsolen-Markt ist aber einfach nur ecklig und hat im Falle der TES-Reihe definitiv seine Spuren hinterlassen und zwar nicht zum Guten.
Bethesda hat sich auch sehr schön an Microsoft verkaufen lassen. Nicht nur, daß die Xboxler so tolle Features wie die Sprachsteuerung exklusiv bekommen (was auf dem PC sogar erheblich besser funktionieren würde), bisher gibt es auch noch keine Spur des Addons für den PC (und für die PS3). So behandelt man auf keinen Fall eine Community, die für den Erfolg der TES-Reihe vernantwortlich ist.
Und nochmal exklizit für Sie: Skyrim ist der Inbegriff von Vercasualisierung. Man kann an der TES-Reihe sehr schön beobachten, wie die Reihe von Teil zu Teil an Tiefe verloren hat, ohne auch nur das irgendwie zu kompensieren. Immer nur zugänglicher, das war wohl die Devise.
Und bezüglich der Dialoge meinte ich nicht die Gesichtsanimationen, sondern den Inhalt der Dialoge. Die sind einfach nur platt. Btw. sind auch die Dialoge von Bioware-Spielen sehr platt und an ein eher junges Publikum gerichtet.
Aber ist schon witzig, daß ausgerechnet Sie uns Polemik vorwerfen.
- oppenheimer
- Beiträge: 2683
- Registriert: 02.04.2011 17:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
buttfrustration par excellence.KOK hat geschrieben:[...] Nun hat aber die TES-Reihe als ein PC-Spiel angefangen, wurde durch die PC-Spieler so groß und die wurden mal hart in den Anus *******. [...] Die Anbiederung an den Konsolen-Markt ist aber einfach nur ecklig und hat im Falle der TES-Reihe definitiv seine Spuren hinterlassen und zwar nicht zum Guten.
Komm mal wieder runter, Morrowind gab es damals auch ohne Einschränkung des Skillsystems etc. auf der XBox, so what?
-
KOK
- Beiträge: 2059
- Registriert: 28.10.2010 16:16
- Persönliche Nachricht:
Re: Bethesda Softworks: Hat angeblich Interesse an S.T.A.L.K
Die Xbox-Version von Morrowind ist kein Gegenargument für meine Behauptung, das ist Ihnen aber auch schon klar, oder? Die Frage ist doch, wie hat sich die TES-Reihe seit dem entwickelt. Und wenn ich Skyrim mir für den PC angucke, die ursprüngliche Heimatplattform, es sich dort aber wie ein verkappter Konsolenport spielt, dann ist es sehr wohl ersichtlich, daß sich die TES-Reihe von einem PC-Spiel mti Tiefgang zu einem Konsolen-Spiel ohne Tiefgang entwickelt hat. Und auch um den nächsten Konter gleich vorwegzunehmen: ich behaupte nicht, daß Skyrim null Tiefgang hat, weil es in erster Linie ein Konsolenspiel ist, sondern daß Skyrim ein Konsolenspiel ist UND null Tiefgang hat. Warum es so ist, soll jeder für sich selbst entscheiden. Ist ja nicht so, als ob man auf Konsole nicht auch anspruchsvollere Spiele machen könnte, gerade das eher actionlastige Kampfsystem ist eigentlich sehr gut für Konsole geeignet. Ein Kampfsystem wie in Dark Souls ist aber anscheinend nicht mainstream genug. Um nur mal ein Punkt von vielen hervorzuheben.oppenheimer hat geschrieben:buttfrustration par excellence.KOK hat geschrieben:[...] Nun hat aber die TES-Reihe als ein PC-Spiel angefangen, wurde durch die PC-Spieler so groß und die wurden mal hart in den Anus *******. [...] Die Anbiederung an den Konsolen-Markt ist aber einfach nur ecklig und hat im Falle der TES-Reihe definitiv seine Spuren hinterlassen und zwar nicht zum Guten.
Komm mal wieder runter, Morrowind gab es damals auch ohne Einschränkung des Skillsystems etc. auf der XBox, so what?
