Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

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4P|BOT2
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Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von 4P|BOT2 »

Wer sich das nächste Mal bei Steam anmeldet, wird dazu aufgefordert, neue Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien abzunicken. Valve begründet die Anpassungen u.a. mit der Eröffnung einer Niederlassung in Luxemburg, über die zukünftig das Geschäft in EU-Gefilden gehandhabt wird. So heißt es dann u.a.:"Sie erklären Ihr Einverständnis damit, dass die vorliegende Vereinbarung als im Großherzogt...

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Dunnkare
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Beitrag von Dunnkare »

also woop-dee-doo basil, wie der franzose sagt ;)
Arteas
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von Arteas »

Kein "Hinweis", dass damit EU-Recht umgangen wird, es das geltende Recht für den Raum der EU ist ?

Den Hinweis auf Class Actions haetten die sich sparen koennen, da es keine Sammelklagen gibt bisher wie in den USA, und auch dann sind Sammelklagen durchaus sinnvoll fuer Nutzer.


Naja...wer immer noch digitalen Mist kauft, anstatt einen Datenträger mit Programm, welche man kauft, hat's ned anders verdient :)
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Scorcher24_
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von Scorcher24_ »

Europäische Nutzer werden hier in ihren Rechten gestärkt.
Der Verzicht auf Sammelklage (USA) verbietet einem nicht das Recht auf individuelle Klage.
Von daher verstehe ich hier den ganzen Aufschrei nicht der im Steamforum stattfindet.
Girion
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von Girion »

Interessante Änderung, gerade den Punkt finde ich echt klasse
oweit jedoch das luxemburgische Recht ein niedrigeres Verbraucherschutzniveau als das Recht Ihres Wohnsitzlandes bieten sollte, haben die Verbraucherschutzgesetze Ihres Wohnsitzlandes Vorrang.
Würde ja heißen wenn der Verbraucherschutz beschließt das auch digital gekaufte Software zurückgegeben oder weiterverkauft werden kann, müsste Valve diese zurücknehmen (sofern ich nicht falsch liege?), das deutsche Verbraucherschutzrecht hätte dann Vorrang? Ist doch eine tolle Änderung!
Liegt der Streitwert unter einem Betrag von 10.000 Dollar und wird der Anspruch vom Schiedsrichter nicht als unangemessen eingestuft, wird Valve unabhängig vom Urteil die Verfahrenskosten übernehmen.
Und das mit den Klagen ist doch auch ok, Valve übernimmt sogar je nach Fall die Gerichtskosten. Welche der großen Publisher macht das schon?
Bambi0815
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Beitrag von Bambi0815 »

Interessant.
Bambi0815
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Beitrag von Bambi0815 »

Egal ob man einverstanden ist odet nicht muss man doch zustimmen da alle spiele sonst nicht spielbar sind. Xd. als ob man eine wajl hätte. oder sind agbs nur zur aufkklärung das sich was geändert hat. das man vllt damit nicht einverstanden ist fällt ja sowieso weg wenn man seine spiele weiterhin spielen will.
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Kajetan
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von Kajetan »

Scorcher24 hat geschrieben:Europäische Nutzer werden hier in ihren Rechten gestärkt.
Der Verzicht auf Sammelklage (USA) verbietet einem nicht das Recht auf individuelle Klage.
Von daher verstehe ich hier den ganzen Aufschrei nicht der im Steamforum stattfindet.
Ein Class Action Suit ermöglicht auch Leuten zu ihrem Recht zu kommen, die sich eine individuelle Klageerhebung gar nicht leisten können. Diese versuchte Aushebelung (ob sie nach US-Recht überhaupt gültig ist, ist noch offen) ist ein weiteres Mosaiksteinchen auf dem Weg zur Befreiung von Firmen von allen Pflichten, zur Umwandelung der USA in einen Corporate State, wo die Bürger nur noch ausbeutbares Konsumvieh sein dürfen, Firmen alle Rechte haben und die Bürger nur noch Pflichten.

Ich kann schon nachvollziehen, dass man hier allmählich stinkig wird.
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Scorcher24_
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von Scorcher24_ »

Kajetan hat geschrieben:
Scorcher24 hat geschrieben:Europäische Nutzer werden hier in ihren Rechten gestärkt.
Der Verzicht auf Sammelklage (USA) verbietet einem nicht das Recht auf individuelle Klage.
Von daher verstehe ich hier den ganzen Aufschrei nicht der im Steamforum stattfindet.
Ein Class Action Suit ermöglicht auch Leuten zu ihrem Recht zu kommen, die sich eine individuelle Klageerhebung gar nicht leisten können.
Deswegen bezahlt Valve ja die Gerichtskosten. Ich finde das Agreement fair. Class Actions dienen nur den Anwälten, nicht der Sache. Ausserdem schützt es Valve vor strafrechtlichen Konsequenzen wenn Daten gestohlen werden. In dem Fall sind aber nicht Valve die Kriminellen, sondern die Einbrecher.
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Kajetan
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von Kajetan »

Scorcher24 hat geschrieben:Deswegen bezahlt Valve ja die Gerichtskosten. Ich finde das Agreement fair. Class Actions dienen nur den Anwälten, nicht der Sache. Ausserdem schützt es Valve vor strafrechtlichen Konsequenzen wenn Daten gestohlen werden. In dem Fall sind aber nicht Valve die Kriminellen, sondern die Einbrecher.
Es geht fast allen Kritikern dieser Änderung nicht speziell um Valve, sondern grundsätzlich um die zunehmende Aufweichung des Rechtssystems zu Gunsten von Firmen und die Stück für Stück wegbrechenden Rechte für den Bürger. Valves Führung mag ja durchaus wohlmeinend sein, aber es gibt tausende von Firmenverantwortlichen, die einen Scheiß auf die Rechte anderer geben und jede Möglichkeit nutzen, um mit ihrem Schindluder durchzukommen.
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Raksoris
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von Raksoris »

Girion hat geschrieben:Interessante Änderung, gerade den Punkt finde ich echt klasse
oweit jedoch das luxemburgische Recht ein niedrigeres Verbraucherschutzniveau als das Recht Ihres Wohnsitzlandes bieten sollte, haben die Verbraucherschutzgesetze Ihres Wohnsitzlandes Vorrang.
Würde ja heißen wenn der Verbraucherschutz beschließt das auch digital gekaufte Software zurückgegeben oder weiterverkauft werden kann, müsste Valve diese zurücknehmen (sofern ich nicht falsch liege?), das deutsche Verbraucherschutzrecht hätte dann Vorrang? Ist doch eine tolle Änderung!
Liegt der Streitwert unter einem Betrag von 10.000 Dollar und wird der Anspruch vom Schiedsrichter nicht als unangemessen eingestuft, wird Valve unabhängig vom Urteil die Verfahrenskosten übernehmen.
Und das mit den Klagen ist doch auch ok, Valve übernimmt sogar je nach Fall die Gerichtskosten. Welche der großen Publisher macht das schon?
Bild

Wenn man diesem Screenshot trauen darf, dann sollte es funktionieren.
trineas
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von trineas »

Raksoris hat geschrieben:Wenn man diesem Screenshot trauen darf, dann sollte es funktionieren.
Das ist reine Kulanz. Steam verkauft keine Produkte sondern ist rechtlich gesehen ein Dienstleister, entsprechend greifen auch all diese Gesetze nicht. Und das ist auch gut so, stell dir mal vor man kann einfach ein Spiel kaufen, es spielen und wenn es einem nicht gefällt zurückgeben und das Geld zurück erhalten. Da wäre ja Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Nur wenn jemand schon so schreibt wie derjenige im Screenshot, macht man lieber mal eine Ausnahme die einem als Unternehmen 2-3 US-Dollar kostet anstatt hunderttausende Dollar an Anwaltskosten in einem Rechtsstreit zu zahlen.
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Scorcher24_
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von Scorcher24_ »

Nicht unbedingt nur Kulanz.
Die Gesetze eines Landes spielen auch eine Rolle.
Mein Refund für Dino Beatdown ging auch problemlos von statten:
http://i.imgur.com/UL88F.png

Ich habe Zeit zur Nachbesserung gegeben und dann um eine Rückerstattung gebeten.
Und das bereits das 2te mal. Das andere war Swords of the Stars 2.
Beide Spiele wurde von mir mehr oder weniger gespielt. Im Fall von Orion eher weniger xD.
SotS war ja auch relativ unspielbar.
PixelMurder
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von PixelMurder »

Für was eigentlich einen Aufschrei? Unserer Verbraucherschutz reicht aus und in bisher drei Jahren Steam wäre ich noch nicht mal auf die Idee gekommen, das irgendwas klagewürdig wäre, abgesehen von nicht eingehaltenen Versprechen, langweiligem Gameplay, fehlenden Enden, kaputten Steuerungen und Grafik von vorgestern, was aber ausschliesslich die Hersteller betrifft.
Und die Ami-Gesetze und Sammelklagen würden mich selbst als Mutter Theresa des Handels schmerzen, wenn ich 37 Millionen Dollar dafür zahlen müsste, weil ein Sack Reis runter fiel.
gekko001
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Re: Steam: Nutzungsbedingungen modifiziert

Beitrag von gekko001 »

Am Ende drückt doch eh jeder auf "I agree", weil er ohne seine Spiele nicht überleben könnte :D