Kajetan hat geschrieben:REXDAKEX hat geschrieben:Ich finde es sehr schade, dass hier viele so engstirnig sind und nichtmal versuchen, sich in die Position der Publisher und Entwickler zu versetzen.
Wir versetzen uns in die Lage der Publisher und wissen daher ganz genau, was man auf Publisherseite möchte. Wir wissen das Marketingsprech der Anbieter ganz genau aufzudröseln und lassen uns nicht mehr verarschen.
Da hätten wir auch schon ein oben erwähntes Exemplar...
Ich versuch's nochmal ganz langsam: In diesen News geht es nicht um Ausreden à la "Wir können nicht kreativ sein, weil die Konsolen nicht genug Rechenpower haben." oder "Unsere Spiele wären besser, wenn wir neue Konsolen hätten." Yves Guillemot erklärt lediglich, wie sich der Markt zum Ende einer Generation verhält: "am Ende einer Konsolengeneration wollen sie neuen Kram, aber sie kaufen nicht so viel Neues."
Da du ja offensichtlich so viel, nennen wir es mal "Ahnung", von Marketing hast, solltest du auch wissen, dass dies die normale Reaktion des Marktes ist, wenn der Wechsel einer Technologie von einer auf die nächste Generation ansteht: Jeder hätte gerne das Neue und verzichtet deshalb darauf, dass Aktuelle, das ja bald schon alt ist, zu kaufen. Das gleiche Phänomen kannst du vor der Einführung jedes neuen iPhones, jeder neuen Prozessorgeneration und momentan auch schon beim Absatz von PCs, der durch Windows 8 momentan lahmt, beobachten. Alle haben Angst heute etwas zu kaufen, das in ein paar Wochen oder Monaten nicht mehr das Neueste und Beste ist.
Ich möchte auch nochmal hervorheben, dass Guillemot ja sogar zugibt, dass man nur noch bekannte Marken neu auflegt: "Sie wissen, dass ihre Freunde Call of Duty oder Assassin's Creed spielen werden, also entscheiden sich sich auch dafür." Das hat nichts mit "Marketingsprech" zu tun sondern damit, dass du zu sehr in der "Was die doofen, geldgeilen Publisher sagen kann nicht die Wahrheit sein"-Schiene fährst und - wie im ersten Kommentar erwähnt - die andere Seite der Medaille gar nicht erst betrachtest.
Kajetan hat geschrieben:
Ich sehe hier nur das unkommentiert wiedergebene Geblubber des Ubisoft-CEOs.
Hier ein kleines Zitat von chip: "Anders ausgedrückt: Nähert sich eine Konsolen-Generation dem Ende, werden primär Fortsetzungen etablierter Spiele-Serien entwickelt und veröffentlicht. Neue Spiele und Spielideen nimmt man erst mit dem Start neuer Konsolen in Angriff. So kann man, falls das Spiel gut angenommen wird, auch sämtliche Fortsetzungen der Serie auf derselben Plattform veröffentlichen."
Das fasst den Kern des Interviews ganz gut zusammen.
sphinx2k hat geschrieben:REXDAKEX hat geschrieben:
Dennoch sollte man berücksichtigen, dass heutige Spiele Multi-Millionen-Projekte sind und gerade neue Franchises sehr viel Zeit und Geld verschlingen.
Gegenfrage, muss das so sein? Kann man nicht ein sehr gutes Spiel für ein paar 100.000 Euro herstellen? Dann braucht man auch nur ein paar 1.000 Käufer um Gewinn zu machen und selbst wenn es dann nicht gut im kleinen Rahmen ankommt sind die Verluste nicht so hoch.
Mal abgesehen davon, dass das keine Gegenfrage ist: Natürlich muss das nicht so sein. Ich habe schon einige gute Indie-Games gespielt. Da es in den News aber um die Big-Player der Branche geht wüsste ich nicht, warum ich dieses Argument nicht bringen sollte...