Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

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Wigggenz
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Wigggenz »

brent hat geschrieben:
cruelchris hat geschrieben: F2P ist letztendlich nichts anderes als Abzocke. Gelegenheitsspieler, die kein Realgeld investieren wollen und auch nicht die Zeit und Lust haben 18 von 24 Stunden in Game zu verbringen, haben Null Chancen voranzukommen, jedenfalls wenns weiter als Level 20 sein soll.
Und wie ist das dann in WoW?
Mit einer Stunde am Abend bist du nur Ballast, außer für Blizzard, die freuen sich, dass du dafür den vollen Preis zahlen willst. Jedes MMO ist zeitintensiv, das Wort "Casual" hat hier nichts mit dem Zeitaufwand zu tun, sondern damit, ob man mehr als 2 Hirnzellen benutzen muss.
Wenn du also nicht bereit bist, was zu investieren, wirst du auch nie "ganz oben" mitspielen. Übrigens in jedem Spiel, denn auch jedes andere (MP-)Genre braucht Übung. Mit ner Stunde CS am Abend spielst du auch nur auf Amateurniveau.
Ich habe letztens einen Raid in WoW mitgemacht. Auf einer Lan wollte mir jemand beweisen, wie idiotensicher das Spiel doch geworden ist. Viele Neuerungen seit (vermutlich) WotLK haben es gerade für Spieler, die verhältnismäßig wenig spielen, sehr einfach gemacht. Es gibt dort diesen automatischen Raidgruppenfinder, der dich automatisch zuteilt und in eine einfachere Version der Instanz katapultiert. Und das war wirklich einfach. Selbst ich ohne Erfahrung habe mich mit ein paar Tipps akzeptabel geschlagen.

Diese Vereinfachungen gehen dann aber den Leuten auf die Nerven, die viel mehr Freizeit da reinstecken. Die beschweren sich dann über "vercasualisierung" und darüber, dass jeder nun jeden Boss ohne ein Pro zu sein besiegen kann.
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brent
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von brent »

Die Bosse waren nie kompliziert, es geht schon seit jeher nur um simple Mechaniken und einen Haufen Items.
Dass man vlt mal nen Raid in weniger als 2 Stunden findet, mag sein (ging früher auch, wenn man nur ein paar Kontakte hatte), aber man braucht trotzdem noch zu lange, da durchzukommen, als dass jemand der wenig Zeit mitbringt großartig mitmischen könnte.
Wäre aber froh, wenn manche Leute mal von diesem "das muss auch für mich geeignet sein"-Trip runterkämen.
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Wigggenz
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Wigggenz »

Naja, Raids dauern auch nicht mehr so lange wie sie früher dem Hörensagen nach gedauert haben, besonders bei so vereinfachten Bossen, dass man kaum einen mehrmals versuchen muss. Des Weiteren kann man einen Raid auch einfach unterbrechen und mit Hilfe des Raidbrowsers an einem anderen Tag an genau der Stelle (nach dem letzten besiegten Boss) weitermachen.

Die 5-Mann-Instanzen, die man spielt, um an Items für Raids zu kommen, sollen mit dem Browser auch sehr einfach sein.

Ich würde als Außenstehender WoW jedenfalls als casualfreundliches Spiel einstufen.
brent hat geschrieben:Wäre aber froh, wenn manche Leute mal von diesem "das muss auch für mich geeignet sein"-Trip runterkämen.
Das verstehe ich nicht, was meinst du damit?
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brent
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von brent »

Gelegenheitsspieler, die kein Realgeld investieren wollen und auch nicht die Zeit und Lust haben 18 von 24 Stunden in Game zu verbringen, haben Null Chancen voranzukommen, jedenfalls wenns weiter als Level 20 sein soll.
Weder Zeit, noch Geld, und bevorzugt auch keine Lust, sich Wissen zur Sache anzueignen - aber was erreichen wollen. Dieser seltsamen Einstellung begegnet man online zuhauf.
cruelchris
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von cruelchris »

brent hat geschrieben:[
Weder Zeit, noch Geld, und bevorzugt auch keine Lust, sich Wissen zur Sache anzueignen - aber was erreichen wollen. Dieser seltsamen Einstellung begegnet man online zuhauf.
Brent, Du erzählst, entschuldige wenn ich das so direkt sage, Unsinn.
Ich habe sowohl Geld als auch Zeit investiert und mir einiges an Wissen angeeignet. Und ich bleibe dabei, es muss sich in VERNÜNFTIGEN Grenzen bewegen. Und wenn man entweder ne Menge Kohle oder mehr als 30 Stunden die Woche investieren muss ist das bei weitem kein vernünftiges Maß mehr. Verstehst Du das?
Es geht darum, dass jemand, der auch noch real life hat und nicht sein sauer verdientes Geld in Massen dran hängen will auch eine Chance hat, vernünftig mitspielen zu können. Meine Güte, komm doch mal von Deinem hohen Ross runter und LIES genau was ich schreibe, statt irgend was zu unterstellen.
Ich bleibe dabei, es muss möglich sein, mit 2-3 Stunden am Tag die Woche über und 4-5 Stunden am Stück Samstags / Sonntags halbwegs vernünftig dabei zu sein, natürlich nicht on the top, aber doch brauchbares Mittelfeld. Verstehst Du das?
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brent
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von brent »

Jetzt lies dir nochmal deine 3 Aussagen, die sich allesamt nicht decken, durch, und dann frag dich, was du falsch gemacht hast.
cruelchris
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von cruelchris »

Meine Antworten decken sich und falsch gemacht hab ich gar nichts. Wenn sich in meinen Aussagen was für Dich nicht deckt, liegt das nicht an den Aussagen sondern an Deiner Interpretation.
onaccdesaster
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von onaccdesaster »

zu WoW: Ich hatte WoW vom Release an in Deutschland Februar 2005 - 2007 gespielt und muss sagen das es die schönste Zeit in Azeroth war! 2010 hatte ich mal wieder reingeschaut und muss sagen das es einfach kein RPG mehr ist! Alle hüpfen nur noch in den Städten rum und zappen sich in die Ini´s ! Die Gegenden sind leergefegt und man trifft kaum jemanden! Damals musste man noch Vorquests machen um in Instanzen wie Molten Core oder Blackwing Lair zu gelangen! Heute ist in fast jedem Spiel alles etwas zu vereinfacht!!

Zurück zum Topic: Free-to-Play: Die teure Zukunft: 4Players hat diese Überschrift gut getroffen! F2P ist eine teure Zukunft denn welcher Spieler hat schon gerne Nachteile und hinkt anderen hinterher? Alleine schon kaufbare "Zeitvorteile" sind "spielentscheidende" Vorteile und werden von den Betreibern und manchen Spielern verharmlost! Sowas ist einfach UNFAIR und hat mit spielen oder in einem SPIEL nichts zu Suchen! Genauso hat ein Echtgeld-AH nichts in einem Spiel zu Suchen! Wer für sowas echtes Geld ausgibt sollte mal zu einem Sucht-Berater gehen!!

Gerade WoW hat gezeigt das SPIELEauch süchtig machen können und eine Sucht ist eine Krankheit. Da bin ich bei einem Wort der sehr gut zu dieser Branche passt! Die sind alle KRANK!

cu
cruelchris
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von cruelchris »

onaccdesaster hat geschrieben:zu WoW: Ich hatte WoW vom Release an in Deutschland Februar 2005 - 2007 gespielt und muss sagen das es die schönste Zeit in Azeroth war!

cu
Jepp, genau das war die Zeit wo ich auch dabei war bis 2008 also inklusive Scherbenwelt. Anetheron, unter anderem bei Caput Dragonis und SWAT :). War ne schöne Zeit.
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mindfaQ
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von mindfaQ »

Zurück zum Topic: Free-to-Play: Die teure Zukunft: 4Players hat diese Überschrift gut getroffen! F2P ist eine teure Zukunft denn welcher Spieler hat schon gerne Nachteile und hinkt anderen hinterher? Alleine schon kaufbare "Zeitvorteile" sind "spielentscheidende" Vorteile und werden von den Betreibern und manchen Spielern verharmlost!
Wäre trotzdem sinnvoll gewesen mal etwas mehr zu recherchieren und objektiv und differenziert an das Thema heranzugehen und erst dann die Kollumne zu verfassen.
Gibt nunmal Beispiele wo man keine spielentscheidenden Vorteile kaufen kann, z.B.: Dota 2 und jetzt auch HoN (afaik).
Bei Spielen wo man spielerische Vorteile kaufen kann habe ich bisher auch einen Bogen gemacht.

Außerdem sollte man die f2p mit relativ fairen Systemen vielleicht auch mal daran bemessen, wie sie sich ohne Geldeinsatz spielen. Falls sie auch ohne Geldeinsatz viel Spaß machen, dann ist mit dem f2p-Modell doch alles iO, da man quasi ein gutes Spiel kostenlos bekommt oder eben nur so viel dafür ausgibt wie man selbst will. Gerade den letzten Teil scheinen viele zu vergessen, wenn sie meckern: dass man selber bestimmen kann, wie viel Geld man in die Mikrotransaktionen steckt. Man mag das f2p Modell nicht und ohne Geldinvestition macht das Spiel keinen Spaß? Dann spielt man was anderes, ist das so schwer?
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Wigggenz
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Wigggenz »

mindfaQ hat geschrieben:Außerdem sollte man die f2p mit relativ fairen Systemen vielleicht auch mal daran bemessen, wie sie sich ohne Geldeinsatz spielen. Falls sie auch ohne Geldeinsatz viel Spaß machen, dann ist mit dem f2p-Modell doch alles iO, da man quasi ein gutes Spiel kostenlos bekommt oder eben nur so viel dafür ausgibt wie man selbst will. Gerade den letzten Teil scheinen viele zu vergessen, wenn sie meckern: dass man selber bestimmen kann, wie viel Geld man in die Mikrotransaktionen steckt. Man mag das f2p Modell nicht und ohne Geldinvestition macht das Spiel keinen Spaß? Dann spielt man was anderes, ist das so schwer?
Du scheinst zu vergessen, dass solche "fairen" F2ps in der absoluten Minderheit sind, ich würde mal vermuten, weniger als 10% aller F2ps sind "fair". Darunter zwar auch Bekannte wie Dota ", aber trotzdem noch in der Minderheit.

Ich kann nicht in die Zukunft schauen, und westliche Publisher fangen erst langsam mit F2P-Experimenten an, aber wenn sich diese paar "fairen" F2Ps in Zukunft nicht von den Nutzerzahlen her gegen die Unfairen durchsetzen können, dann werden sie langsam aber sicher verschwinden, denn dann wissen die Publisher "Mit denen kann man's ja machen." Auch wenn andere der Ansicht sind, dieser Punkt wäre schon längst überschritten und faire F2Ps wären auf dem Vormarsch (siehe einige Posts hiervo), bin ich dennoch überzeugt, dass die Sache noch lange nicht entschieden ist, und die Masse erst noch zeigen muss, ob sie blöd genug ist, sich von unfairen F2Ps ausnehmen zu lassen oder nicht.
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brent
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von brent »

Wigggenz hat geschrieben:die Masse erst noch zeigen muss, ob sie blöd genug ist, sich von unfairen F2Ps ausnehmen zu lassen oder nicht.
Das sicher, aber das muss sie auf jedem Gebiet - dazu gehört auch DLC oder Premiumkram.
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crewmate
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von crewmate »

Wigggenz hat geschrieben:
mindfaQ hat geschrieben:Außerdem sollte man die f2p mit relativ fairen Systemen vielleicht auch mal daran bemessen, wie sie sich ohne Geldeinsatz spielen. Falls sie auch ohne Geldeinsatz viel Spaß machen, dann ist mit dem f2p-Modell doch alles iO, da man quasi ein gutes Spiel kostenlos bekommt oder eben nur so viel dafür ausgibt wie man selbst will. Gerade den letzten Teil scheinen viele zu vergessen, wenn sie meckern: dass man selber bestimmen kann, wie viel Geld man in die Mikrotransaktionen steckt. Man mag das f2p Modell nicht und ohne Geldinvestition macht das Spiel keinen Spaß? Dann spielt man was anderes, ist das so schwer?
Du scheinst zu vergessen, dass solche "fairen" F2ps in der absoluten Minderheit sind, ich würde mal vermuten, weniger als 10% aller F2ps sind "fair". Darunter zwar auch Bekannte wie Dota ", aber trotzdem noch in der Minderheit.

Ich kann nicht in die Zukunft schauen, und westliche Publisher fangen erst langsam mit F2P-Experimenten an, aber wenn sich diese paar "fairen" F2Ps in Zukunft nicht von den Nutzerzahlen her gegen die Unfairen durchsetzen können, dann werden sie langsam aber sicher verschwinden, denn dann wissen die Publisher "Mit denen kann man's ja machen." Auch wenn andere der Ansicht sind, dieser Punkt wäre schon längst überschritten und faire F2Ps wären auf dem Vormarsch (siehe einige Posts hiervo), bin ich dennoch überzeugt, dass die Sache noch lange nicht entschieden ist, und die Masse erst noch zeigen muss, ob sie blöd genug ist, sich von unfairen F2Ps ausnehmen zu lassen oder nicht.
Das du die gut funktionierenden F2Ps deswegen unter den Tisch fallen lässt, find ich ziemlich arschig von dir.
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Wigggenz
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Wigggenz »

crewmate hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
mindfaQ hat geschrieben:Außerdem sollte man die f2p mit relativ fairen Systemen vielleicht auch mal daran bemessen, wie sie sich ohne Geldeinsatz spielen. Falls sie auch ohne Geldeinsatz viel Spaß machen, dann ist mit dem f2p-Modell doch alles iO, da man quasi ein gutes Spiel kostenlos bekommt oder eben nur so viel dafür ausgibt wie man selbst will. Gerade den letzten Teil scheinen viele zu vergessen, wenn sie meckern: dass man selber bestimmen kann, wie viel Geld man in die Mikrotransaktionen steckt. Man mag das f2p Modell nicht und ohne Geldinvestition macht das Spiel keinen Spaß? Dann spielt man was anderes, ist das so schwer?
Du scheinst zu vergessen, dass solche "fairen" F2ps in der absoluten Minderheit sind, ich würde mal vermuten, weniger als 10% aller F2ps sind "fair". Darunter zwar auch Bekannte wie Dota ", aber trotzdem noch in der Minderheit.

Ich kann nicht in die Zukunft schauen, und westliche Publisher fangen erst langsam mit F2P-Experimenten an, aber wenn sich diese paar "fairen" F2Ps in Zukunft nicht von den Nutzerzahlen her gegen die Unfairen durchsetzen können, dann werden sie langsam aber sicher verschwinden, denn dann wissen die Publisher "Mit denen kann man's ja machen." Auch wenn andere der Ansicht sind, dieser Punkt wäre schon längst überschritten und faire F2Ps wären auf dem Vormarsch (siehe einige Posts hiervo), bin ich dennoch überzeugt, dass die Sache noch lange nicht entschieden ist, und die Masse erst noch zeigen muss, ob sie blöd genug ist, sich von unfairen F2Ps ausnehmen zu lassen oder nicht.
Das du die gut funktionierenden F2Ps deswegen unter den Tisch fallen lässt, find ich ziemlich arschig von dir.
Definiere gut funktionierend.
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mindfaQ
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von mindfaQ »

Ich denke man macht sich zu viele Sorgen, wenn man denkt, dass plötzlich teure f2p-Modelle größere Spielerzahlen erlangen als faire f2p-Modelle. Es ist nunmal nicht so, dass die Leute wahllos viel Geld in den Taschen haben bzw plötzlich viel mehr Geld für Spiele übrig haben. Letztendlich wird sich meiner Meinung nach Qualität durchsetzen, weil Leute dafür eher bereit sind Geld auszugeben (Qualität bei Spielen ist natürlich wieder Geschmackssache). Wobei man ganz klar auch Spielergruppen unterscheiden muss, von Eventspielern (auf Partys mit der Wii zB) über Gelegenheitsspielern, Vielspielern, die aber etwas seichtes Suchen und dann eben auch jene, die sich gerne auch etwas auf das Spiel einlassen. Dementsprechend würde ich erwarten, dass es für jeden Typ etwas geben wird und lustigerweise sind gerade die geschulteren Spieler diejenigen, die kritisch die Systeme betrachten, weil sie eben auch höhere Erwartungen an Spiele haben. Sprich auf dem Sektor (Spiele, die diese Spielerschaft ansprechen wollen) wird wohl f2p am ehesten fair und vernünftig sein, weil sie sonst ihre eigene Zielgruppe vergraulen. Bei den Gelegenheitsspielern wird weniger analytisch rangegangen, da können auch teurere f2p-Systeme funktionieren, wobei man selbst dort drauf wertlegt, dass die Spiele auch ohne viel Geldeinsatz spaß machen. Also eigentlich würde es mich wirklich wundern wenn es positive Auswahlkriterien für unfaire Systeme gibt, die dazu führen würden, dass diese populärer werden.