Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

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XTrashX
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Beitrag von XTrashX »

Schön , dass sie`s selber merken...ich zumindestens spüre keinerlei Motivation , das Game nochmal nach dem ersten Durchgang anzugehen. Dazu noch das unsägliche Echtzeitgeldhaus,wo jeder zwar verticken ,aber keiner kaufen will.
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Babelfisch
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von Babelfisch »

Hypn0s hat geschrieben: Und du hast nicht wirklich bessere KI geschrieben?!
Das habe ich in der Tat. Die KI reagiert bei D2 mit steigendem Schwierigkeitsgrad immer besser. Sie rennt schneller, greift schneller an und ist wesentlich aggressiver. Aber wie gesagt, du kennst es ja nicht.

Hypn0s hat geschrieben: Aber wenn farmen als "Arbeit" angesehen wird oder es sich "nicht lohnt" zu farmen dann macht euch das Spiel an sich halt keinen Spass, da helfen auch bessere Items nichts. Aber bald kommt TL2, vielleicht wird das dann euer Spiel. Ist doch auch nichts dabei sich dem Spiel zuzuwenden welches einem besser gefällt oder? :D Blizzard hat nunmal NICHT die Pflicht es euch persönlich recht zu machen, es gibt genug Leute denen das Spieldesign bis auf Details so gefällt wie es ist.
Für die meisten Kritiker IST es Arbeit in D3, vor allem da sich nie was ändert. Ich fand endlose Meppelruns irgendwann auch langweilig, aber D2 ist uralt, da lässt man das noch durchgehen. Abgesehen davon, dass die Drops wenigstens gut waren. Ich finde es einfach nur schlimm, wie man nach all der Zeit alles wieder resetten kann, und ein Spielgefühl wie in Diablo 1 bringt. Wobei, selbst da gab es mehr Abwechslung! Wie leicht hätte man Gastmonster einbauen können. Oder brauchbare Event-Belohnungen. Oder, oder, oder...
johndoe711686
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von johndoe711686 »

Ich kann nicht viel über D2 sagen, da ich dort kaum und nur im Single Player offline unterwegs war, aber ich fänd es definitiv motivierender, wenn die items die dropen irgendeinen Sinn hätten.

Es muss ja nicht jedes mal das mega Item sein, das meinen Hauptchar nun unantastbar macht. Abgesehen davon, dass ich bis heute ein Legendary(Unique geht halt nicht mehr weil es ganz viele "einzigartige" im AH gibt) gefunden habe und sonst nur schlechter. Kein Set. Aber was einfach stört ist die völlig wahllose verteilung der Stats. Wie gesagt ich hätte kein Problem damit seltene Items zu finden die mir nichts bringen, aber vielleicht nem Freund, oder wenn ich ne andere Klasse spiele, oder weil das Item einfach zu niedrig ist. Aber Seltene Gegenstände, wie eine Zweihandaxt mit 100+ Intelligenz und maximale Wut + X (nur Barbar), das ist einfach nonsens. Zumal das nicht die Ausnahme ist, sondern die Regel. Dass man alles was weiß und grau ist gar nicht mehr aufsammelt und in Hölle+ auch nur Müll ist der rumliegt, ist ja ein ganz anderes Thema, das gehört halt irgendwie dazu, das kann ich ja noch verstehen. Aber diese völlig sinnfreien Items rauben einfach die Belohnung fürs spielen und jegliche Motivation. Ist das etwa selbst bei Legendarys so? Da hat man nach hunderten Stunden mal eins und dann hat es Werte die es für NIEMANDEN nutzbar macht? Verstehe ich nicht.
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Sir Richfield
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von Sir Richfield »

Ich finde übrigens nicht, dass D3 einen Mangel an Langzeitmotivation aufweist.
Selbst Personen, die das Spiel nicht besitzen, können sich auf lange Abende voller Forenunterhaltung freuen.
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Babelfisch
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von Babelfisch »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich finde übrigens nicht, dass D3 einen Mangel an Langzeitmotivation aufweist.
Selbst Personen, die das Spiel nicht besitzen, können sich auf lange Abende voller Forenunterhaltung freuen.
Damit hast du wohl recht. :D

Immer diese Zwangsoptimisten... ^^
roker002
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von roker002 »

Ich habe damals eigentlich D2 gezock um meine Skills zu verbessern und nicht NUR Gegestände zu sammeln.
Hab mehrmals nachgedacht, ob ich D3 kaufen soll oder nicht. Wie ich jetzt sehe gibt es immer noch kein Kaufgrund für!
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Najzero
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von Najzero »

Ja, schade das sie das nicht VORHER in der LANGEN Entwicklungszeit schon gerafft haben.

Gekauft, durchgespielt... 3x (weil ja nur der Schwirigkeitsgrad steigt), dann in Inferno gegen die berüchtigte "Barb Wall" gerannt -> keine lust auf Gold farmen -> barb eingemottet.

Neuen Char angefangen, bis Hölle gespielt und dann nie wieder ausgepackt. Ich hatte mit D3 gefühlte 10 Tage Freude, jetzt irgendwie einen gewissen Haß.
Alles was mich in den 10 Tagen schon genervt hat, war arg... und nur vergleichbar mit einem Lag-Kill im Hardcoremodus aus D2.

Ich bin ja gespannt, wieviel Liebe sie in SC2 Zerg-Pack gesteckt haben. Ich werds vermutlich wegen der Story trotzdem wieder durchdaddeln, aber der Glanz ist trotzdem verflogen.

Übrigens: http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 40922.html
Dafür, dass da soviel Geld erwirtschaftet wird... schon seltsam :mrgreen:
R_V_D85
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von R_V_D85 »

ich frage mich immer wieder wie viel zeit manche leute haben und ob da noch ein leben nebenbei existiert. ich seh es ja auch teilweise online, wenn leute innerhalb von wenigen tagen auf level 60 sind, aber verstehen muss man das ja nicht. ich hab diablo 3 nicht zum release geholt, sondern erst mitte juni, dann war ich 2 wochen im urlaub. ich bin bis jetzt mit meinem hauptchar ende alptraum und level 46, habe aber auch alle anderen chars angefangen. zum einen, um etwas abwechslung zu haben, zum anderen, um die truhe zu entlasten bzw den chars, für die ich items aufbewahre, diese schon zu geben. meine nebenchars sind also alle irgendwo zwischen level 6 und 20 und ich finde das spiel bisher nicht langweilig. nun habe ich aber eben auch keine zeit da in 3-4 tage bis ende hölle durchzuballern. damit nimmt man sich doch zum einen selber jeglichen spaß, zum anderen, leute, habt ihr nichts anderes zu tun?! ich weiß gar nicht wie man so viel zeit dafür aufbringen kann ... und das noch freiwillig, um sich danach nur darüber zu beschweren. selbst wenn man schule hat, hat man doch auch noch hobbys ... geht mal zum sport, was trinken oder sonst was. ich studiere, habe nebenbei 2 jobs, gehe ins fitnesstudio, habe ne wohnung und ne freundin, die beide etwas aufmerksamkeit wollen =) ich zocker sehr gerne, ich habe auch eine wii und eine 360 mit sehr vielen spielen, die beide aber seit diablo 3 etwas leiden, aber ich spiel vielleicht mal 1-2 stunden am tag. mehr zeit hab ich dafür gar nicht. jetzt bin ich zb gerade auf der arbeit, danach gehts direkt ins fitnesstudio und freitags abends macht man ja etwas anderes, als sich vor den rechner zu hocken. kann sein, dass ich zwischendurch mal ne stunde spiele und 1-2 gebiete oder dungeons cleare.

klar, ich kann bei dem ganzen inferno gelaber nicht mit machen, aber bisher hab ich kein motivationsproblem. es kommt eben immer darauf an, wie man sich selber organisiert. wenn ich jetzt alles vernachlässigt hätte und meinen hauptchar in 5-6 tagen auf 60 und inferno gebracht hätte, ohne mal einen anderen zu spielen, wär mir wohl auch langweilig. DAS ist ja nun aber auch nicht der sinn eines spiels, das wie ein besessener ohne pause durchzuspielen, bis die finger qualmen und man beim nächsten schritt ins tageslicht in flammen auf geht. leider gibt es von solchen leuten viel zu viele, aber das kann doch nicht zum normalfall werden. und solche spieler müssen dann eben damit leben, dass sie keine herausforderung und keinen spaß mehr haben, den sie sich selber genommen haben. das ist so, als wenn ihr euch einen 50€ whiskey kauft, den runter kippt wie wasser und euch dann beschwert, dass der viel zu schnell weg war und nicht besser geschmeckt hat, als der billige fusel.

diablo 3 hat natürlich seine macken, aber wenn ihr da durch rast wie die bekloppten, seid ihr doch selbst schuld. ernsthaft, wenn man kommentare von solchen selbst ernannten "pros" liest, meint man wirklich ihr habt nicht mehr alle latten am zaun und so ein spiel zu spielen, ist das wichtigste auf der welt. mal ein cross-zitat, was dann auch hier gut passt: gehts raus und spielts fußball ... ich werde gewiss noch eine ganze weile spaß an diablo 3 haben und bis ich dann in inferno bin, sind gewiss auch die droprates für 60+ items bzw die attributkombos und etliche andere sachen nachgepatched worden. aber hauptsache ihr habt das ganze spiel schon vor dem ersten patch sofort durchgeballert und verbringt dann noch die restliche zeit ebenso vorm rechner mit meckern ... kein wunder, dass es fachkräftemangel gibt und die jugendlichen zum großteil zu dumm sind, um ausm boot zu pinkeln
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Sir Richfield
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von Sir Richfield »

R_V_D85 hat geschrieben:[...]
Teilweise nicht falsch, was Du sagst. Allerdings in großen Teilen voll an der Franchise "Diablo" vorbei.

Oder anders gesagt: Diablo II bot Spielern wie Dir etwas - und den Pros (die erst durch D2 welche wurden - und die IN D2 verflucht lange gebraucht haben dafür!).
D3 bietet allem Anschein nur noch DIR etwas - und den anderen nicht mehr.
Blizzards Antwort auf die Erfahrung der Pros war ja das fake difficulty völlig verbockte Inferno.
Und jetzt fällt denen nichts mehr ein, denn D3 ist für Pros eigentlich kaputt.
In D2 musste man die perfekte Mischung aus Item und Skillung finden, was bedeutete, dass man seinen Char öfter mal neu machen musste, einen Char zum MF hatte und sich so ans Optimum gekämpft hat.
In D3 suchst Du nur das Item mit der höchsten Zahl und musst dafür NIX machen, ausser stumpf im Level herumklicken. Keine Chance auf Optimierung, weil Blizzard keine Bossruns will. Keine Chance auf Optimierung, weil die Champions totgeklickt werden müssen, dafür aber mit absurden Mods aufkreuzen.
Der Pro an sich möchte sich seine "Arbeit" aber so einfach wie möglich machen. Ich meine, wer will das nicht?
Der Pro an sich erträgt Baal Runs (besser: Pindleskin, der konnte doch alles dropen, oder?), weil er damit recht einfach und halbwegs konstant zu Ergebnissen kommt, weil er dann auch denkt, er hätte einen optimalen Weg gefunden.
Was in D3 an der Tagesordnung zu sein scheint, ist stumpfer Grind, dem sogar das absolut wichtige Erfolgserlebnis fehlt. Und darauf haben vielleicht einige klischeegebende asiatische F2P Spieler Lust, aber kein Diablo Spieler.

Wie sehr Blizzard eigentlich versagt hat bemerke ich, dass ich in den letzten RL D3 Gesprächen immer folgendes gehört habe: "Och, ich habe dann ein wenig Zeit investiert und dank des EGAH immerhin den Kaufpreis Plus rausbekommen, so war's jedenfalls kein Verlust."
Das ist ja kurz vor Lizenzerschleichungsrechtfertigung: "Och, immerhin habe ich nur meinem Provider für die Bandbreite bezahlt, so war's jedenfalls kein Verlust."

Wie kann man denn ein Diablo entwickeln, dass nur zum einmal durchspielen anregt?
Weil:
- Es keinen triftigen Grund gibt, eine Klasse nochmal durch das Spiel zu jagen.
- Es furchtbar nervig ist, schon im Beta/Guestpass Bereich die Dialoge wegzuklicken. Echt, wie oft man in D3 aus dem Flow gerissen wird ist nicht mehr lustig. Diablo ist kein RPG.
- Ach, eigentlich habe ich spontan nicht genug Gründe für eine Bulletlist. Dafür müsste ich das Spiel gespielt haben. Soll doch jeder sich seine eigenen Punkte denken. ;)
WulleBulle
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von WulleBulle »

Diablo 3 ist echt was für zwischendurch. Aber das war ja vorher klar. Und bei TL2 wird das auch nicht anders sein.

Was die Leute erwarten, ist ein Spiel mit Tiefgang, finden aber in D3 nur ein Hack 'n Slay auf Angry Birds Niveau vor, wenn gleich die Puzzles in AB meist kniffliger sind :).

Ich finde D3 durchaus lustig und logge mich mal ein, spiele ein bis zwei Stunden und dann ist es auch wieder genug. Es kann wohl keiner sagen, er hat hier ein Spiel mit komplexer Handlung und taktische oder gar strategischem Tiefgang erwartet. Von Anfang an war klar, dass D3 (wie auch TL2) nur dazu da ist, Items, bessr noch Gold zu grinden, und das mit immer den gleichen Inhalten.
Wem das nicht klar war, der hat sich halt einfach überhaupt nicht informiert, wenn er es nich von D2 her schon war.

Natürlich ist D3 sehr stark vereinfacht worden, wenn man nun D2 ansieht, aber die Mechaniken sind weitgehend die gleichen. Vielmehr dürfte die Community in den letzten 10 Jahren seit D2 diesem Spielprinzip einfach entwachsen sein, was daher kommt, dass sich auch die Spielelandschaft vollkommen verändert hat.

Mich stört nun eher, dass das AH (Gold oder RM, egal) völlig tot ist. Man kann Items der Stufe 60 mit den richtigen Stats und 50-60 Widerstand auf alles, schlichtweg nicht mehr verkaufen. Ich habe 30 Stück davon...alles top Teile....interessiert keinen, auch nicht für 10k Gold. Ich denke, dass die Spielerschaft von D3 schon viel mehr zurück gegangen ist als wir von Blizzard erfahren.
johndoe711686
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von johndoe711686 »

@ R_V_D85
Du hast scheinbar so weig Zeit, dass sogar die Grammatik darunter leidet hm? In einem forum, kann man sich schon ein bisschen mehr Mühe geben. Außerdem ist es etwas anmaßend zu sagen, die Leute zocken zu viel. Nur weil du ins Fitnesstudio gehst, muss das nicht jeder tun, ich z. B. find es dort total affig und treibe lieber "richtigen" Sport. Außerdem IST zocken ein Hobby, nur weil manche das in ihrer Borniertheit nicht erkennen, oder nicht akzeptieren wollen. Der eine schraubt am Auto, der andere geht jedes Wochenende saufen (auch n tolles Hobby, echt) und der dritte zockt eben lieber ne Runde. That's all.

@WulleBulle
Ich nehm sie :mrgreen:

@ Sir Richfield
Trifft es eigentlich alles ganz gut, außer dass scheinbar selbst Asiaten keine Lust mehr auf D3 grinden haben :biggrin:
Slayer123
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von Slayer123 »

diablo 2 stand eigentlich fürs endlosspiel schlechthin, zumindest gab es einfach ewig was zu tun. selbst wenn ich am ende nur noch grinde, dann levle ich doch nebenbei noch. also wenn schon nichts dropt, dann war die zeit zumindest nicht vollkommen sinnlos.
diablo 3 dagegen ist vollkommene zeitverschwendung wenn nichts dropt. noch mehr wird einem das bewusst, wenn man sich vor augen führt, dass man ja alles schneller aus dem ah haben könnte.

ich spiels nun schon seit ca. 3 wochen nicht mehr und ich werds auch nicht mehr anfassen. torchlight 2 werd ich aber sowieso anspielen, hier verspricht schonmal das skillsystem mehr dem, was ich mir vorstelle. und bei 20 euro würds mich auch nicht so sehr ärgern, wie bei diablo 3 mit seinen 50. und davon mal abgesehn fand ich schon torchlight 1 besser als diablo 3 was die motivation angeht.
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von onaccdesaster »

@Slayer123: Finde Deinen Beitrag wirklich gut und objektiv geschrieben. Diablo 3 ist nicht den Titel Diablo und auch nicht die 3 würdig und das sagt einer der Diablo damals nur angespielt hat da ich zuerst Sacred gespielt habe und es mir besser gefällt ;-)
Doch mal eine Frage an dich: Würdest du Diablo 3 verkaufen wenn es möglich wäre?

Ich warte auch lieber auf Torchlight 2 da mir der 1te Teil auch schon gut gefiel. Mich nervt zwar das "Rumgedruckse" von Runic mit dem Release von TL2 und sie sagen es kommt im Sommer aber ich denke es wird Weihnachten! Aber zur Zeit polieren sie heftig an dem 2ten Teil und das braucht wohl jetzt seine Zeit!

Ich bin auch gespannt auf Realms of Ancient War denn nach dem verpfuschten Krieg im Norden von Snowblind die tolle Spiele auf der PS2 wie BaldursGate Dark Alliance und Champions of Norrath gebracht haben warte ich auf ein tolles Local-Coop-H+S auf der PS3 !!

Mal schauen wie es wird!
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Hypn0s
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von Hypn0s »

Slayer123 hat geschrieben: diablo 2 stand eigentlich fürs endlosspiel schlechthin, zumindest gab es einfach ewig was zu tun. selbst wenn ich am ende nur noch grinde, dann levle ich doch nebenbei noch. also wenn schon nichts dropt, dann war die zeit zumindest nicht vollkommen sinnlos.
Glaubst du nicht, dass es an der damaligen Spielgewohnheit und der Alternativlosigkeit in dem Genre lag? Es gab in D2 nicht "ewig was zu tun", es gab auch nicht mehr content. Gut, wer 100 Stunden für nen lvl up, welches eh nur marginale Verbesserungen brachte, motiviert hat für den war es halt nen Endlosspiel. Und für den E-pen die Ladder. Klasse Content!

Und immer wieder das AH....gedupte Items waren so viel besser oder? Naja ich bekomme langsam den Eindruck, dass man nur länger Spass an D3 hat wenn man das AH nicht exzessiv nutzt...zum Glück ist das nicht mein Problem :wink:
onaccdesaster hat geschrieben: Diablo 3 ist nicht den Titel Diablo und auch nicht die 3 würdig und das sagt einer der Diablo damals nur angespielt hat da ich zuerst Sacred gespielt habe und es mir besser gefällt ;-)
Ahja, wenn man Diablo "damals" nur angespielt hat kann man das wirklich gut beurteilen. Next!
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Babelfisch
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Re: Diablo III: Blizzard: Es fehlt an Langzeitmotivation

Beitrag von Babelfisch »

Alternativlos? Sorry, aber da muss ich lachen. Diablo 2 ist jetzt noch alternativlos. In keinem anderen Spiel gibt es so viele intelligent designte Gegner und wunderschöne Uniques. Geniale Atmosphäre, viele abwechslungsreiche Gebiete, hoher Wiederspielwert, flüssiges Gameplay dank klug gesetzter Wegpunkte und der TP-Mechanik, kein enges Storykorsett und das ALLES auch noch zufallsgeneriert. Dazu ein sinniges Craftingsystem, wenige, aber abwechslungsreiche Quests, die sich schön in die Story eingliederten und geniale Runenwörter. Davon abgesehen dass es sieben Klassen mit jeweils mindestens drei hellfähigen Builds gibt, dazwischen noch unzählige Graustufen. Dazu noch die Freiheit im Endgame. Vom perfekt skalierten, stets anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad brauch ich gar nicht anfangen. Es gibt kein einziges Hack&Slay, welches ich so oft mit einem neuen Char angefangen habe. Mit immensem Abstand. Ich kann dir argumentativ jedes andere H&S in seine Bestandteile zerlegen, egal ob Titan Quest oder Sacred.

Der einzige Nachteil, den D2 hatte, war das Dupen, und die schlechte Droprate der High-Runen. Das ist aber ein rein technischer Umstand, den man in den Griff hätte kriegen können, meinetwegen auch mit Onlinezwang. Vergiss aber bitte nicht, dass das Onlinespiel damals noch in den Kinderschuhen steckte, MMORPGS gab es damals so gut wie keine, viel Erfahrung hatten die Entwickler damals noch nicht mit dieser Thematik. Heute ist das völlig anders!