Valve Software: Linux-Auftakt mit Zombies
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Valve Software: Linux-Auftakt mit Zombies
Schon bei der Veröffentlichung des Mac-Clients hatte es erste zarte Hinweise darauf gegeben, dass Valve auch ein Auge auf das dritte im Heimbereich etablierte Betriebssystem geworfen hat. Nachdem es schon einige recht eindeutige Stellenausschreibungen gegeben hatte, in denen Personal für Linux-Portierungen gesucht wurde, plauderte Gabe Newell auf der E3 schließlich recht offen, aber wenig konkret ...
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Flachpfeife
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man muss valve (als einen der letzten entwickler / publisher) einfach gern haben! (bis auf die scheisse mit hl3, das wird jetz langsam echt mal zeit!
spiele von valve sind mit garantie immer gut, steam läuft seit einiger zeit auch super, summer sale zieht mir meinen geldbeutel leer und sie bauen keinen son mist wie EA und konsorten.
spiele von valve sind mit garantie immer gut, steam läuft seit einiger zeit auch super, summer sale zieht mir meinen geldbeutel leer und sie bauen keinen son mist wie EA und konsorten.
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Maroonvelvet
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Und wenn Valve jetzt noch für jedes Windowsspiel die passenden Wine-Einstellungen bringt, wird das ein großer Schritt für die PC-Spieler Richtung Linux.
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Jim Panse
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Re: Valve Software: Linux-Auftakt mit Zombies
Ja, aber obs das wirklich bringt? Der Linuxer der auch Zocker ist, hat sich doch schon längst damit abgefunden, dass er auch ne Windows-Partition braucht. Wird der jetzt anfangen seine Games auf beide Partitionen zu verteilen? Sich den Steam-Client echt wegen einem Spiel installieren, dass er (wenn er es eh besitzt) schon auf seiner Win-Partition hat?
Oder wird der Hardcore-Linuxer jetzt plötzlich anfangen mit zocken, nur weil es jetzt auch Steam für sein OS gibt? Ich seh das noch nicht kommen...
Aber trotzdem natürlich ein prinzipiell unterstützenswerter Schritt. Und was prinzipielle Unterstützung angeht, da hat man die Linuxer ja recht schnell im Boot.
Oder wird der Hardcore-Linuxer jetzt plötzlich anfangen mit zocken, nur weil es jetzt auch Steam für sein OS gibt? Ich seh das noch nicht kommen...
Aber trotzdem natürlich ein prinzipiell unterstützenswerter Schritt. Und was prinzipielle Unterstützung angeht, da hat man die Linuxer ja recht schnell im Boot.
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mueranda
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Re: Valve Software: Linux-Auftakt mit Zombies
Valve hat rein wirtschaftliche Interessen, jetzt auch auf Linux zu setzen. Der tiefere Grund ist, daß Microsoft mit Windows 8 einen eigenen AppStore mitbringt, der wahrscheinlich in weiteren Versionen von Windows die einzige Möglichkeit sein wird, Programme zu installieren (in Windows 8 noch nicht). Wenn sowas passiert, muss Valve zumachen.Jim Panse hat geschrieben:Ja, aber obs das wirklich bringt? Der Linuxer der auch Zocker ist, hat sich doch schon längst damit abgefunden, dass er auch ne Windows-Partition braucht. Wird der jetzt anfangen seine Games auf beide Partitionen zu verteilen? Sich den Steam-Client echt wegen einem Spiel installieren, dass er (wenn er es eh besitzt) schon auf seiner Win-Partition hat?
Ein weiterer Grund ist eine potientielle "SteamBox" auf Basis Linux und Steam, verpackt in hübscher Hardware .... wie zum Beispiel in Form eines Companion Cubes. Falls Valve so einen Cube bringt, würde ich ihn blind kaufen und ihn prominent in meiner Wohnung platzieren (dabei wäre ich nicht der Einzige).
Die älteren DOS-Spiele, die man bei Steam kaufen kann, laufen ohnehin bereits in Emulation mit DOSBOX bzw der ScummVM. Viele der Casual Games (Bejeweled, Zuma, Farm Frenzy, Wimmelbildspiele, Big Fish etc) benutzen eigentlich den Flash Player als Basis, den man halt gegen eine entsprechende Version austauscht und ansonsten wird Valve wahrscheinlich zum WINE-Projekt einiges beitragen, damit möglichst viele Titel des Angebots benutzerfreundlich auch auf Linux laufen können, aber das sind wohl Punkte in der Aufgabenliste, die weiter unten stehen.Oder wird der Hardcore-Linuxer jetzt plötzlich anfangen mit zocken, nur weil es jetzt auch Steam für sein OS gibt? Ich seh das noch nicht kommen...
Es gibt inzwischen mehr als genug Spiele für Linux, vor allem jene aus der Indie-Ecke produzieren Multiplattformtitel. Die besseren und bekannteren davon sind neben in Windows auch mit Apple OSX, Apple iOS, Android und eben auch einen Linux spielbar.
Von der AAA-Riege ist id Software für konsistenten Veröffentlichung auf Linux bekannt, Blizzard unterstützt zwar offiziell Linux nicht, aber sie testen intern die Kompatibilität mit der WINE-Emulationsschicht und es gerüchtet auch, dass selbst Electronic Arts mit Ubuntu in Verhandlungen steht, deren Titel auch im Ubuntu Store anzubieten.
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Jim Panse
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Re: Valve Software: Linux-Auftakt mit Zombies
Naja, die News ist mir neu, dass Microsoft mit ihrem AppStore solche Ambitionen hat. Aber ich glaube kaum, dass Microsoft da mit Apple gleich ziehen will oder kann und sämtliche Software nur noch über ihren Store installierbar wird. Allein die bereits existierende Menge an Software ist selbst für Microsoft nicht zu stämmen. Außerdem hat Apple diese Lücke des Kinder-Käfig-OS bereits besetzt. Viele Windows-Nutzer würden bei so einem Konzept nicht mit ziehen und das OS einfach nicht kaufen. Alles in allem halte ich es für fast unmöglich, dass Microsoft wirklich solch einen Schritt wagt.mueranda hat geschrieben:Valve hat rein wirtschaftliche Interessen, jetzt auch auf Linux zu setzen. Der tiefere Grund ist, daß Microsoft mit Windows 8 einen eigenen AppStore mitbringt, der wahrscheinlich in weiteren Versionen von Windows die einzige Möglichkeit sein wird, Programme zu installieren (in Windows 8 noch nicht). Wenn sowas passiert, muss Valve zumachen.
Ja, diesen Satz habe ich auch schon vor 5 Jahren gehört. Aber für Zocker ist und bleibt Windows das OS der Wahl. Selbst wenn Valve damit die Grundlage für eine eigene Konsole schaffen will, die Anzahl der Titel bleibt begrenzt. Ich sag ja gar nicht, dass so was keine Käufer finden würde. Aber als Konkurrenz für PS, XBOX oder Wii? Wenn mans in (meist) besserer Quali aufm PC zocken kann?Es gibt inzwischen mehr als genug Spiele für Linux, ...
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Antimuffin
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Re: Kommentar
Ja, stimmt. Lieber ein schnell zusammengeschustertes und verbuggtes Spiel haben!Flachpfeife hat geschrieben:(bis auf die scheisse mit hl3, das wird jetz langsam echt mal zeit!
- oppenheimer
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Re: Kommentar
"Schnell" ist gut. Das Hauptargument für die Episodenform war ja, dass man zwischen den Teilen nicht immer 5 Jahre warten muss. Tja, und seit Episode 2 sind nun mal fast 5 Jahre ins Land gezogen.Antimuffin hat geschrieben:Ja, stimmt. Lieber ein schnell zusammengeschustertes und verbuggtes Spiel haben!Flachpfeife hat geschrieben:(bis auf die scheisse mit hl3, das wird jetz langsam echt mal zeit!
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hans-detlef
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Re: Kommentar
Es erstaunt mich immer wieder, wie alle DRM hassen aber den Publisher, der restriktives DRM etabliert hat, lieben.Flachpfeife hat geschrieben:man muss valve (als einen der letzten entwickler / publisher) einfach gern haben! (bis auf die scheisse mit hl3, das wird jetz langsam echt mal zeit!
spiele von valve sind mit garantie immer gut, steam läuft seit einiger zeit auch super, summer sale zieht mir meinen geldbeutel leer und sie bauen keinen son mist wie EA und konsorten.
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N16
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Re: Valve Software: Linux-Auftakt mit Zombies
Ich frage mich, ob der Linux Steam Client überhaupt brauchbar sein wird.
Das letzte Mal, dass ich mich mit Linux beschäftigt hatte, waren die Grafiktreiber so absonderlich schlechter Qualität, dass allein schon das Rendern des Ameisen-Bildschirmschoners meine GPU ausreizt, die Crysis immerhin in Full HD auf mittlerer Qualität flüssig darstellen kann.
Die alten DRMs, bei denen man bloss ein CD-Code einzutippen hat - oder auch Steam - haben mir bis anhin nie Probleme bereitet, somit sehe ich auch nicht ein, wieso ich diese spezifischen DRMs hassen sollte.
Nur weil ein Kind Möhren nicht mag, heisst das auch nicht gleich, dass es alles Gemüse nicht mag.
Das letzte Mal, dass ich mich mit Linux beschäftigt hatte, waren die Grafiktreiber so absonderlich schlechter Qualität, dass allein schon das Rendern des Ameisen-Bildschirmschoners meine GPU ausreizt, die Crysis immerhin in Full HD auf mittlerer Qualität flüssig darstellen kann.
Ich hasse DRMs, die der Meinung sind, meine zweifellos legalen Kopien von Spielen seien Raubkopien, bloss weil auf meinem PC eine Software installiert ist, welche genannte DRM nicht gerne sieht.hans-detlef hat geschrieben:Es erstaunt mich immer wieder, wie alle DRM hassen aber den Publisher, der restriktives DRM etabliert hat, lieben.
Die alten DRMs, bei denen man bloss ein CD-Code einzutippen hat - oder auch Steam - haben mir bis anhin nie Probleme bereitet, somit sehe ich auch nicht ein, wieso ich diese spezifischen DRMs hassen sollte.
Nur weil ein Kind Möhren nicht mag, heisst das auch nicht gleich, dass es alles Gemüse nicht mag.
Zuletzt geändert von N16 am 17.07.2012 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
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mueranda
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Re: Valve Software: Linux-Auftakt mit Zombies
Ja, noch, es kommt darauf an, wieviel man in künftigen Windowsversionen sich vorschreiben lassen will, welche Software man installieren und benutzen darf. Die Gefahr einer iOS-ähnlichen Umgebung unter Windows 8+ besteht durchaus.Jim Panse hat geschrieben:Ja, diesen Satz habe ich auch schon vor 5 Jahren gehört. Aber für Zocker ist und bleibt Windows das OS der Wahl.Es gibt inzwischen mehr als genug Spiele für Linux, ...
Bislang kann ich mit meinen Windows 7 alles spielen, aber es schadet nicht, sich nach einer alternativen Umgebung umzusehen, die auch meine Spielebibliothek unterstützt. Persönlich halte ich von Linux als Desktop oder Spielekiste eher wenig, aber ich wollte nur aufzeigen, daß dort die Indies gerne auch eine native Version anbieten. Inwieweit diese Ports sich auf eine spezifische Distribution stützen oder generisch laufen, sei mal dahingestellt. DAS Linux gibt es nicht.
Eine hypothetische SteamBox ist nichts anderes als ein SteamClient, das auf einen minimalen Linux sitzt und wo man die regulären PC-Spiele spielen kann, die über Emulation (Wine, DOSBOX, ScummVM) laufen. Das Ganze ist dann halt gefällig verpackt und fürs Wohnzimmer gedacht.Selbst wenn Valve damit die Grundlage für eine eigene Konsole schaffen will, die Anzahl der Titel bleibt begrenzt. Ich sag ja gar nicht, dass so was keine Käufer finden würde. Aber als Konkurrenz für PS, XBOX oder Wii? Wenn mans in (meist) besserer Quali aufm PC zocken kann?
- HanFred
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Re: Kommentar
Weil Valve es eben richtig gemacht haben, während andere es mit reinem Zwang mit Nach-, aber ohne Vorteilen probiert haben. Steam bietet mir freie Sprachauswahl, jederzeit änderbar. Ausserdem gibt's in Shop und Library Direktlinks zum Forum. Da ich meine Games nicht weiterverkaufe, habe ich eigentlich grösstenteils Vorteile. Probleme hatte ich im Gegensatz zu diversen "Kopierschützen" auch nie damit.hans-detlef hat geschrieben:Es erstaunt mich immer wieder, wie alle DRM hassen aber den Publisher, der restriktives DRM etabliert hat, lieben.Flachpfeife hat geschrieben:man muss valve (als einen der letzten entwickler / publisher) einfach gern haben! (bis auf die scheisse mit hl3, das wird jetz langsam echt mal zeit!
spiele von valve sind mit garantie immer gut, steam läuft seit einiger zeit auch super, summer sale zieht mir meinen geldbeutel leer und sie bauen keinen son mist wie EA und konsorten.
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Antimuffin
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Re: Kommentar
Valve hat später (2008 bereits) zugegeben, dass das Episodenmodell doch keine gute Idee war. Daher hätte man seine Erwartungen etwas runterschrauben können.oppenheimer hat geschrieben:"Schnell" ist gut. Das Hauptargument für die Episodenform war ja, dass man zwischen den Teilen nicht immer 5 Jahre warten muss. Tja, und seit Episode 2 sind nun mal fast 5 Jahre ins Land gezogen.Antimuffin hat geschrieben:Ja, stimmt. Lieber ein schnell zusammengeschustertes und verbuggtes Spiel haben!Flachpfeife hat geschrieben:(bis auf die scheisse mit hl3, das wird jetz langsam echt mal zeit!
