Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

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johndoe985116
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von johndoe985116 »

So ein Kommentar ist doch grade dazu da, die Meinung des Autors darzustellen, nicht um allumfassend jedes kleinste Detail zu beleuchten.
Und wie man sieht entwickelt sich daraus dann auch eine Diskussion, in der nochmal unterschiedliche Aspekete betrachtet werden.

Ich finde den Kommentar gut und denke selbst auch zum großen Teil so wie der Autor.
Ich bin kein Freund von F2P-Spielen, in denen man spielerische Vorteile gegen Geld erhält. Dann wird man mehr oder weniger dazu gezwungen etwas zu kaufen, da könnte ich auch gleich nen Festpreis für ein "normales" Spiel zahlen.

Trotzdem gefallen mir zum Beispiel LoL und DotA2 sehr gut, so ein F2P-Modell lob ich mir und hätte nichts dagegen etwas in dieser Richtung öfter zu sehen. Dann investiere ich auch gern mal ein paar Euro für meinen Lieblingshelden, auch um die Entwickler zu unterstützen.
Trotzdem sind auch diese Modelle mehr oder weniger bodenlos. Ich hab schon von Leuten gelesen, die 300 Euro in LoL investiert haben. Können sie ja gerne machen, aber dann wäre doch auch für solche Personen ein Festpreis um die 50-60 Euro besser.
johndoe820476
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von johndoe820476 »

brent hat geschrieben: Ich würd mich ja eher fragen, wer der Idiot ist:
Du willst alles im Spiel sehen können, ohne einen Cent zu zahlen. Bei welchem Spiel kannst du das? Im "traditionellen" B2P-Modell, im Abomodell?
Nicht, dass ich das was F2P meist bedeutet, gut finde, aber das ist halt auch an jeder Realität fern. Oder raubmordkopierst du sonst immer, dass die Rechnung aufgeht?
hmmm...f2p bedeutet doch grade, dass man das spiel sehen kann, ohne einen cent zu zahlen, oder? :D

wenn ich dann im spiele sehe, dass ich um es durchzuspielen oder einfach nur so ein wenig geplänkel zu machen abgezogen werde, ist das doch ok wenn es mir dann unsympathisch wird.
gw2 z.b. hat ein gutes system, in das ich sogar investieren würde, falls ich lust dazu hab. hauptsache, man kann auch ohne diese mikrotransaktionen spielen und erhält damit keinen nachteil gegenüber anderen, oder generell, so dass das spiel nicht mehr spielbar ist.
die publisher entfernen mit ihrem vorhaben einfach die transparenz und hoffen der spieler zahlt sich dämlich. wenn ich sowas im ansatz registriere is das spiel vorbei. so einfach
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brent
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von brent »

USERNAME_1639154 hat geschrieben:
brent hat geschrieben: Ich würd mich ja eher fragen, wer der Idiot ist:
Du willst alles im Spiel sehen können, ohne einen Cent zu zahlen. Bei welchem Spiel kannst du das? Im "traditionellen" B2P-Modell, im Abomodell?
Nicht, dass ich das was F2P meist bedeutet, gut finde, aber das ist halt auch an jeder Realität fern. Oder raubmordkopierst du sonst immer, dass die Rechnung aufgeht?
hmmm...f2p bedeutet doch grade, dass man das spiel sehen kann, ohne einen cent zu zahlen, oder? :D

wenn ich dann im spiele sehe, dass ich um es durchzuspielen oder einfach nur so ein wenig geplänkel zu machen abgezogen werde, ist das doch ok wenn es mir dann unsympathisch wird.
gw2 z.b. hat ein gutes system, in das ich sogar investieren würde, falls ich lust dazu hab. hauptsache, man kann auch ohne diese mikrotransaktionen spielen und erhält damit keinen nachteil gegenüber anderen, oder generell, so dass das spiel nicht mehr spielbar ist.
die publisher entfernen mit ihrem vorhaben einfach die transparenz und hoffen der spieler zahlt sich dämlich. wenn ich sowas im ansatz registriere is das spiel vorbei. so einfach
GW2 ist B2P.
Und
> man muss im spiel auch immer ohne zum erfolg kommen

Eben nicht. Man muss den Erfolg sehen können, man muss dran arbeiten können, aber wenn man das ganze Spiel umsonst bekommt, kann es nur Scheiße sein, sonst könnte man es sich nicht leisten, es zu betreiben. Es muss immer irgendwas geben, wofür jemand bezahlen will oder kann, um voran zu kommen. Immerhin müssen 60€ Anschaffung und 13€ im Monat ausgeglichen werden, von allein geht das nicht.
johndoe820476
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von johndoe820476 »

brent hat geschrieben: GW2 ist B2P.
Und
> man muss im spiel auch immer ohne zum erfolg kommen

Eben nicht. Man muss den Erfolg sehen können, man muss dran arbeiten können, aber wenn man das ganze Spiel umsonst bekommt, kann es nur Scheiße sein, sonst könnte man es sich nicht leisten, es zu betreiben. Es muss immer irgendwas geben, wofür jemand bezahlen will oder kann, um voran zu kommen. Immerhin müssen 60€ Anschaffung und 13€ im Monat ausgeglichen werden, von allein geht das nicht.
tja. aber wenn man ohne mikrotransaktionen nicht zum erfolg kommt, dann ist es, in anbetracht der unkenntnis über das spiel, überhaupt nicht ersichtlich, wie viel man letztlich blechen muss, um es durchzuspielen.
würde der publisher von vornherein sagen "den betrag muss man mindestens investieren um das spiel zu beenden", wäre das system f2p ad adsurdum geführt. denn dann könnte man gleich einen vollpreis zahlen und gut is. die publisher rechen aber grade damit, dass wir, mittels transparenzlosigkeit, einen betrag bezahlen, der über einen normalpreis hinausgeht.
darauf hab ich kein bock. das mach ich nicht. basta. wenn du das gut findest, kannst du den leuten gerne das geld in den rachen schmeißen. viel spaß.
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Caphalor
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Caphalor »

brent hat geschrieben:
Caphalor hat geschrieben:optionalen Bonus-Content
Du gehst direkt ins Gefängnis.
Du gehst nicht über Los und ziehst keine 8000,- DM ein.
Machen Sie nur weiter so, ich betrachte das als Diskusionstraining in erschwerter Umgebung. :-) Es ist gar nicht so einfach kugelsichere Texte zu schreiben bei denen der Gegner keine ungenauen Begriffe oder Phrasen aus dem Kontext reißen und angreifen kann.

Ihnen scheint es schwerfallen zu differenzieren, daher helfe ich Ihnen. Ein anschauliches Beispiel für optionale Bonusinhalte wie ich sie meine ist die Herr der Ringe Special Extended Edition. Der springende Punkt ist dass der Herr der Ringe inhaltlich nicht konzipiert wurde um die Special Extended Edition zu verkaufen. Verstehen Sie, worauf ich hinaus will und sehen Sie den Unterschied zum F2P-Konzept? Große Hoffnung habe ich offen gestanden nicht.
kidcul
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Kommentar

Beitrag von kidcul »

bei diesem thema kommt mir immer der begriff pay-to-win in den sinn, denn das ist leider nach wie vor die realität bei diesen spielen, vor allem im f2p-shooter-bereich...
die einzig gute außnahme die mir bisher untergekommen ist, welche nicht im fps genere ist (ich spiele auch nicht viel fps), bildet league of legends. dort gibt es zwar die möglichkeit durch micro-transaktionen neue champions(figuren), skins und boosts freizuschalten, doch man ist nicht darauf angewiesen sondern kann auch durch investierte zeit sich ingame-währung verdienen um diese freizuschalten, zudem gibt es wöchentlich eine neue auswahl an frei spielbaren champions...
trozt diesem positiven beispiel stehe ich dieser entwicklung eher kritisch gegenüber
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brent
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von brent »

Caphalor hat geschrieben: Machen Sie nur weiter so, ich betrachte das als Diskusionstraining in erschwerter Umgebung. :-) Es ist gar nicht so einfach kugelsichere Texte zu schreiben bei denen der Gegner keine ungenauen Begriffe oder Phrasen aus dem Kontext reißen und angreifen kann.

Ihnen scheint es schwerfallen zu differenzieren, daher helfe ich Ihnen. Ein anschauliches Beispiel für optionale Bonusinhalte wie ich sie meine ist die Herr der Ringe Special Extended Edition. Der springende Punkt ist dass der Herr der Ringe inhaltlich nicht konzipiert wurde um die Special Extended Edition zu verkaufen. Verstehen Sie, worauf ich hinaus will und sehen Sie den Unterschied zum F2P-Konzept? Große Hoffnung habe ich offen gestanden nicht.
Also sind Charaktere mit relevanten Hintergrundinformationen (Crap Effect, klingelts?) kein spielrelevanter Bestandteil, während "schneller leveln" oder "mehr als 8h am Tag Crafting" jedem Spieler zur Verfügung stehen müssten um das Spiel überhaupt genießen zu können, ich verstehe.
Bild
F2P ist immer noch besser als "kaufe 8 DLC und erhalte das eigentliche Spiel gratis dazu" resp. "du kriegst das Gerippe für 60€, das Fleisch kostet extra", denn da kann ich wenigstens erstmal sehen, ob es überhaupt was taugt.
[Shadow_Man]
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von [Shadow_Man] »

Man sollte einfach einmal für ein Spiel bezahlen, für ein MMO monatliche Gebühren und das wars. Dann sollten aber auch ALLE Spieler ALLE Inhalte bekommen. Bei einem Computerspiel sollte jeder gleich behandelt werden.
Dieser ganze DLC, Free-2-Play und was weiß ich Abzockdreck gehört einfach an den Pranger gestellt und da gibts auch nichts schönzureden!
Das ist einfach Raubtierkapitalismus in reinform. Das Spiel rückt immer mehr in den Hintergrund und Bezahlelemente in den Vordergrund. DU nutzt quasi ein Kaufhaus an dem irgendwie noch ein Spiel drangeklatscht wird.
Und sowas hat ja auch Auswirkungen aufs Gameplay. Ein Free-2-Play Spiel z.B. muss ganz anders angelegt sein, als ein "normales" Spiel. Da werden dann Spielelemente nicht so gemacht, weil es gut für das Spiel ist, sondern so, dass sie den Spieler Richtung Item-Shop etc. drängen. Da kann jemand sagen, was er möchte, der Shop ist dann der Mittelpunkt des Spieles. Die Spieleelemente werden so angelegt, dass der Spieler mit der Zeit immer mehr in diese Richtung gedrückt wird. Es hat also auch große Auswirkungen auf das Gameplay an sich und die Spielfunktionen.
Wenn so die Zukunft der Spielebranche ist, dann setz' ich mich lieber draußen hin und guck dem Gras beim wachsen zu, als ein System zu unterstützen, dass den Kunden komplett melkt und eine Mehrklassengesellschaft fördert. Es ist einfach der Tod jedweder Spielekultur. Aber das in den Firmen egal, weil ja nur noch die Moneten zählen, die Mio. der Bosse muss sich ja jedes Jahr vergrößern.
Da kann man nur hoffen, dass es immer so kleine Indie-Entwickler gibt, die uns noch Spiele ohne diesen Mist schenken, sonst kannste irgendwann nur noch Retro-Spiele zocken.
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Exedus
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Exedus »

Für mich gibt es eigentlich nur 2 Spiele die für mich keine Abzocke sind. HDRo und DCUO, bei den Rest frag ich mich wer so bescheuert ist und 15-20 Euro für ein Item ausgibt. Ich dachte ja immer DLC wären eine Seuche aber F2P setzt den ganzen die Krone auf und EA wird das ganze auf die Spitze Treiben.

Das die Spieler dazu bereit sind Geld fürs Nachladen zu bezahlen hat John Riccitiello ja schon festgestellt. Und im neuen Shooter von CCP kostet die beste Ausrüstung 0,24€, die darf man dann aber nach jedem Tod neu Kaufen.

Beim F2P zahlt man mehr als normalerweise, wenn es nicht so wäre wurden die Publisher nicht darauf setzen, aber solange es Leute gibt die sich einreden weniger zu bezahlen wird sich daran auch nichts ändern.

Ich würde mir ja wünschen das Potenzielle abzock Spiele mit schlechten Wertungen ab gestraft werden, aber das wird wohl auch nicht passieren,
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Smurfocide
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Smurfocide »

F2p ist in den meisten Formen natürlich Pay to win, das ist den alteingesessenen längst klar. Also läuft diese Kolumne einfach nur offene Türen ein ohne eine Diskussion anzuregen. Schade.

Denn bei allem Pessimismus sollte man in so einem Kommentar auch die Gegenseite nicht vergessen; bestes Beispiel dürfte Team Fortress 2 sein. Solange man auch ohne Hüte leben kann bekommt man hier einen der besten Onlineshooter für lau. Man muss kein Geld ausgeben um mitzuhalten, kann sich aber ein paar Goodies für zwofuffzich gönnen wenn man Bock hat. Das ist für mich F2P wie es besser kaum sein könnte.
SectionOne
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von SectionOne »

Also im Gegensatz zu vielen anderen stehe ich der F2P Zukunft eher gelassen entgegen!
Im Augenblick ist es einfach so, das verschiedene Anbieter verschieden Testballons am laufen haben mit denen sie herraufinden wollen wie weit sie gehen können! Der ein oder andere hat dabei schon zurückrudern müssen! Microsoft hat eben erst sein Age of Empires umgebaut, weil es in seiner Ursprünglichen Form nicht aktzeptiert wurde, auch EA hat für das was bei Battlefield P4F gelaufen ist schon auf die Mütze bekommen! Das ACR mit seinem jetzigen Modell lange überleben kann bezweifle ich sehr stark!

Letzten Endes wird es so sein, das Spiele bei denen ein Auto 15€ kostet sich nicht durchsetzen werden! Vielmehr werden es die Systeme sein, die dem Spieler nicht das Gefühl geben abgezockt zu werden, als Beispiel führe ich hier mal LoL, WoT, TF2 oder Dota 2 an. Die Publisher werden lernen, das sie im Endeffekt mehr verdienen wenn die Spieler zwar weniger ausgeben, dies aber über einen längeren Zeitraum tun! Ebenso werden sie dieses Geld nur ausgeben wenn sie dafür entsprechende Qualität geboten bekommen!

Denn was oftmals vergessen wird, am Ende sind es wir Spieler die am längeren Hebel sitzen! Bei einem F2P Spiel kann der Entwickler kein liebloses Fire&Forget Produkt abliefern, da der Konsument dies mit Nichtbeachtung abstrafen würde! Vielmehr muß er Qualität abliefern und das über einen langen Zeitraum! Von der Warte aus betrachtet könnte dies bei Triple-A F2P Titeln sogar zu einer Steigerung der Qualität führen ;)
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schefei
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von schefei »

Als Singleplayer Spieler kann ich mir einfach kein Szenario vorstellen bei dem F2P funktionieren würde.
Eine hochwertige und auch teure Singleplayer Produktion kann man nur in ein F2P Konzept zwengen wenn man für spielrelevante Dinge Geld verlangt.
Es darf also quasi nicht möglich sein es durchzuspielen ohne das man Geld investiert denn wie sollen sonst die 50 Millionen Entwicklungskosten wieder reinkommen?
Cocofang
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Cocofang »

Wobei Lol doch momentan eher zum Negativ Beispiel verwandelt wird.

Du brauchst in soclhen Spielen am besten soviel es geht (haben ja eine mehr doer weniger große strategische komponente) und wenn die jeden Champion für 6300 IP rauskloppen, ists für neue Spieler nahezu unmöglich in einer competiven Umgebung mit zuspielen. Dazu braucht man dann auch noch Runen (kann man sehr wohl kaufen, in dem man sich IP durchs kaufen von Champions spart oder einfach IP boosts kauft) und Runenseiten. Für Spieler die nicht seit recht früh dabei sind ist LoL mitlerweile auch schonf ast p2w.

Bei DotA ist momentan eher das einzige was mich stört die gesalzenen Preise auf diversen Dingen (aber da es nichts mit Gameplaywert zu kaufen gibt isses mir meistens doch egal) und das "Early Access Bundle", dass für 30 Öcken weggeht und erfrühten Zugang zu nem zukünftigen F2P liefert (und nen paar kosmetische Sachen im Wert von 15 Euro). Ist zwar auch eine Art den Zulauf zu regulieren aber mir gefällts nicht. Lohnen tuts wahrscheinlich für Valve. Seit dem das Bundle da ist, haben ca. 200k mehr Spieler Beta Acces (zieht man meinetwegen 100k reguläre Invites ab.) Ich finds aber dämlich. Ich hoffe nur das sie dran denken den preis für das Budnle linear runterzusetzen oder es ein paar Wochen vor F2P Start ausm Shop nehmen, da es sonst sicher Beschwerden geben wird von Leuten, die es einen Tag vorher gekauft haben (berechtigte Beschwerden)
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Lumilicious
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Lumilicious »

Cocofang hat geschrieben:Für Spieler die nicht seit recht früh dabei sind ist LoL mitlerweile auch schonf ast p2w.
LoL wird nie P2W sein. Es gibt keine Items in LoL die man kaufen kann, die dir einen spielerischen Vorteil gewähren. DAS ist Pay 2 Win. World of Tanks (bitte lasst dieses Spiel bei Vorschlägen weg, wie ein "gutes" F2P System auszusehen hat) ist Pay 2 Win. Setz zwei gleichwertige Spieler in die 2 selben (Premium-)Panzer. einer mit Goldmunition, der andere ohne. Der mit Goldmunition wird immer einen Vorteil haben als der ohne. Sowas ist Pay 2 Win. Vor allem wird das auffällig, wenn man einen CW in WoT spielt. Ohne Goldmunition brauchst gar nicht antanzen.

Wenn ich lange brauche um alle Sachen freizuschalten, wenn ich Leuten unterlegen bin, die schon sehr lange Spielen, dann ist das kein Pay 2 Win. Davon abgesehen würde jeder LoL Neuling selbst mit Zugriff zu allen Items kein Land sehen... er beherrscht das Spiel halt nicht.

Sonst wären Spiele die ein Fortschrittssystem haben (BF3, CoD etc) auch "Pay 2 Win", weil diese Spieler auch Vorteile gegenüber neuen Spielern haben. Vor allem bei BF3, wo ein Neuling in einem Jet absolut Nutzlos ist.
Solange man aber nur Kosmetische Items und paar XP Booster im Shop kaufen kann, ist das alles eventuell auch Abzocke, aber kein Pay 2 Win.
Cocofang
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Cocofang »

Lumilicious hat geschrieben:Wenn ich lange brauche um alle Sachen freizuschalten, wenn ich Leuten unterlegen bin, die schon sehr lange Spielen, dann ist das kein Pay 2 Win. Davon abgesehen würde jeder LoL Neuling selbst mit Zugriff zu allen Items kein Land sehen... er beherrscht das Spiel halt nicht.
kommt ganz drauf an wie extrem das ausartet.

Siehe zum Beispiel Runes of Magic: rein theoretisch ist es möglich an eine +15 Waffe zu kommen mit Ingame Währung. Bräuchteste wohl leider nur ne Armee an China Farmern und nen paar Jahre. Oder du kaufst dir sowas für nen paar hundert Euro zusammen. Nach deiner Argumentation wäre das selbstverständlich kein P2W. Und jetzt sell dir mal sowas außerhalb von sonem MMO-Quatsch in einem Spiel vor, dass versucht eine kompetive Umgebung zu schaffen.

Fortschrittsysteme alleine können nicht Pay2Win sein (aber dennoch eine Behidnerung für jede Art von ernsthaft kompetiver Umgebung, falls man viel zu lange dafür braucht und hohe Vorteile dadurch entsteehen). Fortschrittsysteme die dich behindern, dir aber die Möglichkeit geben dir die Dinge zu erkaufen können wiederum P2W sein (vorallem wenn die Obergrenze an Fortschritt immer weiter ausgebaut wird)

tl:dr: Die Möglichkeit alles auch so freischalten zu können schließt p2w nicht aus.