ich stimme dir ja auch in allem zu, dass ist nicht die frage. nur die sache ist eben doch die dominanz bestimmter titel. in deiner aufzählung waren jetzt auch sachen wie baird und journey, klar es gibt auch flower und mirrors edge, es gibt deadalic mit ihren tollen p&c adventures und es gibt bei steam unglaublich viele weitere gut indie titel, aber die dominieren nicht den markt. und das ist für mich immer das entscheidene, denn die kleinen schrulligen games sind zwar toll und vor allem auch preiswert und immer mal super für zwischendurch, aber sie können für mich nicht die großen teuren produktionen in ihrer gänze ersetzten, egal wie schön sie oft sind.SardoNumspa hat geschrieben:Eine etwas plumpe, gebe ich zu.muecke-the-lietz hat geschrieben:was ist denn das für eine antwort?![]()
Natürlich über ihre Käuferschaft, die zwar einerseits aus pubertierenden Rotzbengeln besteht, aber andererseits auch zunehmend aus Ü-30 und mittlerweile sogar Ü-40-Publikum, die eben verstärkt mehr wollen als das 0815-Ballerspiel mit funky Headshots. Letztlich wird sich auch die journalistische Kritik diesen Veränderungen anpassen müssen, und Magazine wie 4P, Eurogamer, Escapist, Gee etc.pp. sind da auf einem guten Weg.muecke-the-lietz hat geschrieben:und jetzt frag ich dich. wie soll sich die spielewelt regulieren, wenn sie es selber nicht schafft?
Das ist genau die fatalistische Schwarzmalerei, die ich kritisiere. Das, was du hier verkündest, ist hochgradig scheuklappenhaft und einseitig. Momentan haben wir ein unglaublich breitgefächertes Spieleangebot, wo Spiele wie Heavy Rain, Braid, Journey etc. genauso existieren wie CoD und Battlefield. Ich warne davor, sich die Sache zu leicht zu machen und vor "Gewaltspiralen" und "nur noch Mord und Totschlag" zu reden, wo sich die Spielewelt ständig weiter ausdifferenziert. Große Teile des Mainstreams werden sich auch weiterhin auf:muecke-the-lietz hat geschrieben:denn wenn nichts passiert, werden spiele irgendwann gar nichts mehr anderes bieten können.konzentieren, und das ist auch absolut in Ordnung! Ich habe früher auch saubrutale Sachen wie Commando Libya und Barbarian bis zum abwinken gezockt, pubertierende Jungs stehen nunmal auf so einen Schwachsinn. Spiele müssen sowas dürfen! Sie müssen unvernünftig, pubertär, dümmlich und simpel sein dürfen, das ist mir wirklich ein Anliegen!muecke-the-lietz hat geschrieben:tolle grafik, fette sequenzen, viel action, tolle headshots, mittlerweile auch titten und ein schöner mpDaneben gibt es aber auch unglaublich viel Alternativen jenseits überzogener Gewalt, viel mehr, als ich je im Jahr spielen könnte. Daher meine Bitte: Sich nicht in negativem Fatalismus ergehen ("wenn nichts passiert, werden wir bald nur noch dumme Gewaltspiele haben"), sondern die Augen aufmachen und auch die positiven Entwicklungen wahrnehmen.
wie gesagt, ich stimme dir uneingeschränkt zu und natürlich habe ich schwarzmalerei betrieben und ein bild gezeichnet, welches so einfach nicht der realität entspricht. aber der trend ist eindeutig und ich kann nur hoffen, dass die kundschaft irgendwann auch mal wieder was anderes will.
aber wie du schon sagtest: pubertierende jungs stehen auf sowas, ich habe auch erst mit 18/19 begriffen, dass es auch spiele ohne blut gibt. wahrscheinlich werde ich einfach alt. früher war alles besser und nicht so schlimm, aber heute ist alles zu hart und zu brutal... das kann schon sein, aber ich habe halt nur spaß an brutalem schwachsinn, wenn es nebenher noch gute andere sachen gibt und das tun sie derweil auch noch. wollen wir mal hoffen, dass es so bleibt. unreal tournament, quake, blood 1+2, hexen, doom, mortal combat, soldier of fortune, etc. waren schließlich auch alles andere als harmlos.
