Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

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iron-rooter
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von iron-rooter »

Spoiler
Show
Ramireza hat geschrieben: Shep stirbt... .
Spoiler
Show
Er stirbt doch gar nicht zwangsläufig.
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ogami
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von ogami »

Je tiefer sie fallen, desto gesünder und stärker kommen sie wieder ... ist das nicht ne alte Filmregel? ;)
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TheLaughingMan
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von TheLaughingMan »

Wie die meisten hier wäre ich wohl damit einverstanden gewesen wenn Shepard, seine Leute sowie alle intelligtenten, der raumfahrtgähigen Spezies am Ende ausgelöscht worden wären. Ich meine, sie haben zu spät reagiert, die Regierungen der Planeten waren zu zauderlich und jetzt müssen sie dafür bezahlen. Damit hätte ich gut leben können. Aber trotzdem hätten sie es verdammt nochmal zeigen können. Das Ende ist eine Farce, es negiert alles womit sich diese Reihe gebrüstet hat: Entscheidungen und Konsequenzen. Die falschen Entscheidungen zu treffen wäre für mich vollkommen okay gewesen, wenigstens ein Grund für nen zweiten Run, aber auf den 3 Farben Mist kann ich verzichten. Da hilft auch keine Erläuterung mehr was danach passiert oder passieren könnte, haben die Fans schon übernommen.
WizKid77
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von WizKid77 »

Ich glaub sie haben für diesen DLC mehr Zeit für die Story verbracht, als für die kurzen animierten Szenen.
Vermutlich saßen sie jeden Tag zusammen, haben Brain Storming gemacht, Ideen von Usern aus dem Forum ausgewertet und erfolglos versucht den ursprünglichen Authoren zu überreden, daß Ende wieder grade zu biegen. Dieser hatte aber keinen Bock mehr, weil er immer noch eingeschnappt war und seine Story mit Teil 3 versaut sieht, weswegen er sich möglichst davon distanzieren wollte.

Lange Rede kurzer Sinn: Egal was Bioware unternimmt, der Wagen ist schon längst gegen die Wand gefahren. Die Umsatzzahlen waren zwar anfangs super und EA und dessen Aktionäre haben sich gefreut aber der Ruf und die Glaubwürdigkeit bei den Fans ist im Eimer.

Ich fand die Story von ME2 schon schlecht, weil es nicht wirklich die Story von Teil 1 vorranbrachte.
Bei Dragon Age 2 war das noch heftiger und vom spielerischen noch enttäuschender als ME2.
Dragon Age 3 kann mir folglich also gestohlen bleiben, weil Bioware für mich jeden Kredit verloren hat.
Dragon Age 1 war gut, aber dieser DLC Mist fing mit dem Spiel erst richtig an.
TOR war für mich auch eine mega Enttäuschung.

Ihr schau mir erst Spiele von denen wieder an, wenn sie nicht mehr bei EA unter Vertrag sind.
Vielleicht kommen sie dann zu alter Stärke zurück.
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Rabidgames
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Rabidgames »

Erwarten sollte man gar nix.
Wer es schafft, ein vollkommen sinnloses Fantasy-Ende in eine Science Fiction-Trilogie einzubauen, der hat eh schon verloren. Aber wer weiß, vielleicht überrascht uns Bioware ja doch noch.

Ach ja - dass ich die letzten paar Stunden jetzt noch mal spielen muss, ist ein schlechter Witz. Gerade die London-Mission war einfach nur grottenschlecht und einer letzten Mission nicht angemessen (man vergleiche den Kampf gegen Saren in Teil 1 und die Selbstmordmission in Teil 2 (OK, den lächerlichen Terminatorkampf vergessen wir) mit dem antiklimaktischem durch Trümmer laufen).
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JesusOfCool
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von JesusOfCool »

1.9GB?
... ist das nicht n bisschen groß für ein bisschen ende? o.O
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Pyoro-2
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Pyoro-2 »

5 Minuten wenig komprimierter Video- und Audiokram :ugly:
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Raksoris
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Raksoris »

Fiddlejam hat geschrieben:Ich meinte die Logiklöcher der Indoktrinationstheorie, ergo am Ende.
Soweit ich mich erinnern kann beinhaltet ja das Video, welches die I.theorie beinhaltet, dass Shepard von Anfang an ( Mass Effect 1 ) von den Reapern umgepolt wurde.
Sogar das Gegenargument gegen diese Theorie wird im Video umschifft ( der Computer der in Teil 1 klar sagt : Ich spüre keinen Einfluss der Reaper in euch ) in dem man einfach sagt:
"Ja vielleicht war der Einfluss so gering, dass man es nicht messen konnte"
Wenn man sich aber die ganze Trilogie ansieht wird man feststellen, dass so ein Ende schlicht und ergreifend nicht zu Mass Effect passt.
Vom ersten Moment an ist Sheppard der Held, er mag zwar nur ein Mensch sein aber das Spiel basiert schlicht und ergreifend darauf, dass er die Galaxie rettet. Das einzige was einem übrig bleibt, ob er das als leuchtendes Beispiel für jede denkfähige Kreatur macht oder aber sich zu nem bösen Diktator mutiert.
Und wir vergessen wohl nicht den größten Logikfehler:
Im DLC für Mass Effect 2 ( Arrival ) sind die REaper ganz kurz davor in die Galaxie durch ein Massenportal zu stürmen.
Wenn Sheppard also schon am Ende von Mass Effect 2 von den Reapern kontrolliert wurde, wieso verhindert er dann überhaupt ihre Ankunft um weitere 2 Jahre? Er ist sogar in Kontakt mit den Emittern auf der dortigen Raumstation gekommen und wirklich JEDER dort war unter der Kontroller der Reaper und gebrainwashed nur Sheppard nicht.
Gleiches gilt dann für Mass Effect 3:
Die Theorie stützt sich auf den fortwährend immer größer werdenden Einfluss der Reaper auf Sheppards Geist.
Aus dem Grund sieht er ja auch angeblich den Jungen in seinen Träumen ( als einziger ). Das ist in meinen Augen einfach nur Überinterpretation eines Stresssymptomes, welches bei Überbelastung auftritt.
Und ich verstehe nicht, wieso die Reaper die ja in dieser Theorie in Teil 3 schon einen gewaltigen Einfluss aus Sheppard haben ihm trotzdem "erlauben" eine Kampfflotte in der kompletten Galaxie zu sammeln .

Die Theorie der Indoktrination ist zu sehr an den Haaren herbeigezogen und schlichtweg ein Weg der frustrierten Fans noch ein wenig Sinn in das Ende reinzubekommen.
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ogami
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von ogami »

² Raksoris
Das ist sicher so, nur lass ihnen den Glauben, ansonsten endet das in einer Diskussion in der du die ME Namen ganz einfach mit unseren Weltreligionen austauschen kannst ;)
gekko001
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von gekko001 »

Rabidgames hat geschrieben: Ach ja - dass ich die letzten paar Stunden jetzt noch mal spielen muss, ist ein schlechter Witz. Gerade die London-Mission war einfach nur grottenschlecht und einer letzten Mission nicht angemessen (man vergleiche den Kampf gegen Saren in Teil 1 und die Selbstmordmission in Teil 2 (OK, den lächerlichen Terminatorkampf vergessen wir) mit dem antiklimaktischem durch Trümmer laufen).
Kannst dir das Ende ja einfach auf Youtube dann ansehen ^^
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magandi
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von magandi »

total unnötig so ein dlc ende. die entwickler haben sich sicher schon was gedacht bei dem ende und auch wenn 100% der leute sagen es sei schlecht ein ende ist ein ende und man sollte es so in erinnerung behalten wie es war.
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WarWolf_1
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von WarWolf_1 »

Raksoris hat geschrieben:
Fiddlejam hat geschrieben:
Die Theorie der Indoktrination ist zu sehr an den Haaren herbeigezogen und schlichtweg ein Weg der frustrierten Fans noch ein wenig Sinn in das Ende reinzubekommen.
Mann sollte mal der Story zuhören als drüber zu lästern nur weil man ein geknicktes ego hat, weil es einem nicht gefällt. Jeder ist anders, durch die indoptrination, beeinfluss bar. Bei manchen passiert es sofort andere haben Jahre keinen spürbaren einfluss. So war es bei Saren, den Unbekannten und Sheppard.

Ich warte bis ich mir ein urteil über das neue ande gemacht habe aber selbst die die es vorher schon nicht mochten oder enteucht waren, werden danach immernoch nicht zufrieden sein. Weil sie es einfach nicht akzetieren wollen.
Fiddlejam
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Fiddlejam »

Zuerst einmal, ich persönlich habe meine Meinung über die Indoktrinations-Theorie aus diesem Video.
Ich kann ergo nicht sagen, in wie weit das mit anderen übereinstimmt, aber es erschien mir relativ professionell und umfangreich.
Soweit ich mich erinnern kann beinhaltet ja das Video, welches die I.theorie beinhaltet, dass Shepard von Anfang an ( Mass Effect 1 ) von den Reapern umgepolt wurde.
[...]
Wenn Sheppard also schon am Ende von Mass Effect 2 von den Reapern kontrolliert wurde, wieso verhindert er dann überhaupt ihre Ankunft um weitere 2 Jahre?
[...]
Und ich verstehe nicht, wieso die Reaper die ja in dieser Theorie in Teil 3 schon einen gewaltigen Einfluss aus Sheppard haben ihm trotzdem "erlauben" eine Kampfflotte in der kompletten Galaxie zu sammeln .
Diesen Ansatz kenne ich beispielsweise nicht, zumindest nicht im Sinne von "alles war von Anfang an eine Illusion". Ich verstand es bisher immer als "die Reaper versuchen mehr und mehr, Shephards Geist zu infiltrieren", und das Ende von ME3 wäre demnach eine Illusion, um leichter seinen Geist zu übernehmen.
Ergo ist er nicht von Anfang an kontrolliert, sondern eher infiziert.
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Raksoris
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Raksoris »

Fiddlejam hat geschrieben:Zuerst einmal, ich persönlich habe meine Meinung über die Indoktrinations-Theorie aus diesem Video.
Ich kann ergo nicht sagen, in wie weit das mit anderen übereinstimmt, aber es erschien mir relativ professionell und umfangreich.
Soweit ich mich erinnern kann beinhaltet ja das Video, welches die I.theorie beinhaltet, dass Shepard von Anfang an ( Mass Effect 1 ) von den Reapern umgepolt wurde.
[...]
Wenn Sheppard also schon am Ende von Mass Effect 2 von den Reapern kontrolliert wurde, wieso verhindert er dann überhaupt ihre Ankunft um weitere 2 Jahre?
[...]
Und ich verstehe nicht, wieso die Reaper die ja in dieser Theorie in Teil 3 schon einen gewaltigen Einfluss aus Sheppard haben ihm trotzdem "erlauben" eine Kampfflotte in der kompletten Galaxie zu sammeln .
Diesen Ansatz kenne ich beispielsweise nicht, zumindest nicht im Sinne von "alles war von Anfang an eine Illusion". Ich verstand es bisher immer als "die Reaper versuchen mehr und mehr, Shephards Geist zu infiltrieren", und das Ende von ME3 wäre demnach eine Illusion, um leichter seinen Geist zu übernehmen.
Ergo ist er nicht von Anfang an kontrolliert, sondern eher infiziert.
Wow als ich das Video zum ersten Mal gesehen habe hatte es eine Länge von knapp 40 Minuten.
Jetzt sind es sage und schreibe 1 1/2 Stunden um ein Ende eines Computerspiels zu erklären.
Das alleine reicht schon aus um zu zeigen wie sehr es an den Haaren herbeigezogen wurde.
Ich meine sieh dir die Videos an das hat schon Ausmaße erreicht, wie man sie normalerweiße bei Christen/Muslimen sieht die Wunder erklären wollen.
Anstatt die naheliegendste Lösung als Richtig zu erachten wird hier ein gewaltiges Kartenhaus auf Interpretationen erbaut.
Sehr schönes Beispiel:
15:42 wo er auf die Rüstungen der anderen hinweist um zu zeigen, dass es jetzt eine Illusion ist.
Tatsächlich kommt mir da eigentlich nur in den Sinn, dass Bioware schlicht und ergreifend vergessen hat die Texturen zu ändern.
Was deutlich wahrscheinlicher ist, da das ganze Spiel ziemlich unsauber programmiert wurde.
Genau das gleiche gilt für den ( ich zitiere den Macher des Video ) großen Beweiß des Umbaus der Citadell.
Das verlangsamen von Sheppards gang war ein Stilmittel um etwas "episches" zu erschaffen.
Es hat eigentlich das aufgegriffen was ich schon gesagt habe:
Als er/sie dann am Ende verletzt, blutend und halb tot zum Kontrollraum geht, musste sich Bioware was einfallen lassen, damit es nicht zu lange dauert = Sie erschufen einen schnellen Weg zum Hauptgeschehen.

Und um in einen Geist einzudringen um dann eine Illusion einzuspielen muss der Geist erst einmal infiltriert werden.
Aber das Spiel basiert doch seit Mass Effect 1 darauf , dass Sheppard der Held ist und er unter keinem Umständen korrumpierbar ist ( was man wiederum in The Arrival und Mass Effect 1 sieht ).

Außerdem würde die Indoktrinationstheorie das Spielende als solches nicht einmal retten , sondern in meinen Augen nur noch verschlechtern.
Wenn jetzt Bioware daher kommen würde ( was ich ihnen sogar nach den ganzen Pleiten zutraue ) und sagen würde: The Indoctrination Theory is right
Hätten sie es nicht einmal geschafft in einer Trilogie einen kontinuierlichen Storyverlauf einzubauen.
Wir erinnern uns:
Wir haben in keinem Zeitpunkt des Spieles AKTIV oder PASSIV mitbekommen, dass Sheppard umgepolt wurde.
Mit jeder einzelnen seiner Taten hat er deutlich gemacht, dass er und seine Crew die einzige Hoffnung der Galaxie sind. Und nun soll sich das alles was wir erreicht haben, durch eine sehr unglaubwürdige Situation am Ende zu Nichte gemacht werden?

Und wäre das nicht genug haben alle Entscheidungen die man getroffen hat ( Geth, Kroganer, Quarianer, etc ) absolut KEINEN erzählerischen Mehrwert gehabt. Z.b hat Mass Effect 1 und 2 für mich davon gelebt, was und wie die Völker der Milchstraße miteinander leben, kämpfen und auch sterben.
Man hat sich darauf vorbereitet zu sehen , welche Auswirkungen diese Entscheidungen mit sich bringen.
Und mein per. Höhepunkt war dann tatsächlich
Spoiler
Show
als die Geth und Quarianer sich aussöhnten.
.

Und um diesen Beitrag jetzt abzuschließen:
Ich habe eigentlich mit einer deutlich besseren Auflösung gerechnet.
Eine bei der Sheppard sein Leben opfert um die Reaper zu zerstören UND man am Ende sehen kann was für Auswirkungen das für die Galaxie hat.
Oder das Sheppard die Macht nutzt um sich und die Menschen als alleinige Herrscher der Galaxie aufzustellen, wenn man Renegade spielt.
Wenigstens einen guten grund wieso die Reaper überhaupt alle 50K Jahre kommen um alles zu vernichten.

Aber nein was wir bekommen haben war ein Rot/Blau/Grün Ende bei dem es nicht einmal drauf ankam wie man gespielt hat und ein Schlag ins Gesicht war für alle die sich eine spielerisch gehaltvolle Belohnung erhofft hatten.
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Rabidgames
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Re: Mass Effect 3: Extended Cut-DLC datiert

Beitrag von Rabidgames »

Bioware hat ein schlampiges Ende zusammengerotzt, das zumindest eine kontroverse Idee wie die IT zulässt. Das ist schlechtes Storywriting.