Diablo III: Viele Item-Auktionen auch bei ebay

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Provo
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Re: Diablo III: Viele Item-Auktionen auch bei ebay

Beitrag von Provo »

Mirabai hat geschrieben:
Provo hat geschrieben:Aber warum müssen diese Mechanismen unmittelbarer Teil des Spiels sein?
Warum hat man nicht einfach Spiel Spiel sein lassen?
Weil es diesen handel schon vor 12 Jahren gegeben hat, in Diablo 2 wurde ständig etwas auf Ebay und co verkauft/gekauft. Blizzard will einfach ein Stück vom Kuchen ab haben, bietet dafür den "usern" eine sichere Plattform um dieses durch zu führen.

Problem ist jedoch das Gold AH wird nach und nach verdrängt, z.b die richtig guten Items gibt es kaum bis garnicht mehr im Gold AH und falls sie dort auftauschen kosten sie 23092838293902763782367 Gold.

Im Euro AH sind diese aber meist 5-10 mal drin für 9-200€. Aber ich kann es auch verstehen, ich verkauf auch alles mögliche im Euro AH.

Mirabai
Du verstehst mich nicht, bei Diablo 2 war dieser Verkaufsmechanismus ausgelagert, wer nicht explizit auf Ebay danach gesucht hat kam damit nicht in Berührung.
Jetzt ist es so das dieser Marktmechanismus direkt ins Spiel eingebunden ist und mir quasi auf die Nase gedrückt wird.
Dazu kommt noch das Dropraten von vornerein mit Blick aufs AH erstellt wurden. (man findet einfach weniger brauchbares)
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gollum_krumen
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Re: Diablo III: Viele Item-Auktionen auch bei ebay

Beitrag von gollum_krumen »

klobo hat geschrieben:
gollum_krumen hat geschrieben:
Trimipramin hat geschrieben:Ich träume von einer Menschheit welche ihr Hirn nutzt. Welche es solchen Firmen garnicht erst gestattet, ein solches ausbeuterisches System überhaupt zu entwickeln.

Schade das die Dunkelheit (in den Hirnen und im Herzen) mal wieder gesiegt hat.

An alle welche dies nutzen: Ich verachte Euch nicht, aber leid tuts mir schon..
Mit Verlaub: Du greifst in etwa so kurz wie die plumpen Weltverbeserer in meinem Politikstudium. Erklär mir mal bitte, wo die Ausbeutung besteht, wenn einer ein Item anbietet und der andere dafür zu zahlen bereit ist. Wohlgemerkt alles innerhalb eines Systems, dem du dich ohne Konsequenzen entziehen kannst, indem du nicht teilnimmst (dir das Spiel nicht kaufst). Der inflationäre Gebrauch des Wortes "Ausbeutung" ohne Hirn und Verstand ist es auch übrigens, der die Leute nur mit der Schulter zucken lässt, sobald eine linke Position tatsächlich einen hohen Geltungsanspruch hat. Und was das Hirn betrifft: Vielleicht könntest vielleicht auch DU mal auf die Idee kommen, dass prinzipiell alle Menschen ihr Hirn benutzen. Nur scheint in selbiges bei dir nicht reinzugehen, dass Menschen mit einer anderen Einstellung nicht automatisch deiner Argumentation unterliegen.

Oder um es mit deinen Worten zu sagen: Ich verachte Dich nicht, aber Leid tust du mir schon...
Erst einmal müssen wir dir Ehrfurcht erweisen. Ich denke wir können jetzt alle applaudieren und jubbeln, dass wir so einen Intellektuellen hier im Bord haben, aber dass mit dem Politikstudium war sicher nur so eine ganz kleine Nebensache, die nichts zu bedeuten hatte, nicht wahr? Dass es den Begriff Ausbeutung im Politikstudium nicht gibt oder man ihn nur sparsam nutzt, erscheint mir logisch. Es gilt doch möglichst populistisch, dass Volk für sich zu gewinnen oder der öffentlichen Meinung zu dienen und da macht sich das Wort Ausbeutung nicht gut.

Ich denke schon, dass sich Blizzard dessen bewusst war, dass sich mit so einem System das Spielverhalten beinflussen lässt bzw. durch das enstehende Belohnungssystem Süchte entstehen können. Nach dem Motto: Spielen, spielen, spielen und hoffen auf Gewinne oder eben Erfolg durch besseres oder schnelleres Spielen. Deine tolle Theorie, dass man dann entscheiden kann, geht aber in der Praxis leider nicht auf. Schau doch mal zu Spielen, wie WOW, die eine neue Krankheit, die Onliensucht, erst so richtig ins Rollen gebracht haben. (Ich denke auch hier wegen dem bestehenden Belohnungsystem.) Draus lässt sich doch schließen, dass auch hier eine Art Zwang zum Tragen kommt, die manche Spieler eben nicht mehr entscheiden lässt, ob sie nun aufhören können oder nicht. Zudem denke ich, dass nicht jeder Spieler Items für XX€-XXXX€ zum Weiterverkauf nutzt und das ist doch schon bedenklich, obwohl selbst der Weiterverkauf recht fragwürdig ist, da es dann wieder neue Käufer gibt usw...
Nein, das mit dem Politikstudium war keine Nebensache, sondern ein wichtiger Punkt. Auch du greifst gnadenlos zu kurz. Der Grund: Du nimmst vor allem das war, was in dein Weltbild passt und bist nur widerwillig bereit, dieses Weltbild anzupassen. Das ist ein vollkommen natürlicher Mechanismus des Gehirns, um effektiv lernen zu können. Dem unterliegen wir alle, also Du und Ich genauso wie der vielzitierte Rentner-CDU-Wähler, der abends vor der Tagesschau sitzt und nur *ts-ts-ts* macht. Dieses Prinzip kann man überwinden, indem man sich erstens seinen eigenen Thesen kritisch stellt und dich gleichzeitig in die Argumente deines Gegenübers empatisch reinversetzt. Versuch mal ernsthaft nachzuvollziehen, warum ein CDU-Politiker so handelt, wie er es tut und unterstelle ihm einfach mal eine gute Absicht. Diese Perspektivübernahme ist sehr heilsam für einen kritischen Menschen, wie du es vermutlich bist.

Fakt ist, dass du offenbar keine Ahnung hast, was im Politikstudium Inhalt ist. Z.B. Dass der (Neo-)Marxismus eine sehr starke und ernstzunehmende Strömung ist, dass Marx im Allgemeinen selbst von Konservativen und Liberalen mit großem Respekt besprochen wird. Das passt aber natürlich nicht in ein Weltbild, wo Unis ja automatisch Teil des "Systems" und als solche kompromittiert/indoktriniert sind. Dass man sich ernsthaft mit Ausbeutung und anderen kritischen Themen auseinandersetzt und dabei eine Argumentation auf Basis von eben Neomarxismus bis Neoliberalismus quer durch die Dozenten/Studenten stattfindet, in der vor allem gute, sachliche Argumente zählen, passt dann eben auch nicht in ein Weltbild, was die Realität nur in schwarz-weiß festhält. Was man zum Beispiel (aber dazu braucht mein kein Powistudium) auch feststellen kann, ist dass sich gerade bei Populisten das Wort "Ausbeutung" besonders gut macht (und damit meine ich nicht die Linkspartei, die ich zu wählen beabsichtige). Aber ersntzunehmende Linke wie ernstzunehmende Marxisten haben ein fundamentales Problem: Dass sie sich immer wieder rechtfertigen müssen für Leute, in deren Weltbild Dialog auf sachlicher Ebene schon Verrat ist, die eben das Wort Ausbeutung inflationär benutzen und damit, in der Wissenschaft wie in der Realität, die Linken schwächen. Das werfe ich dir und vielen anderen vor, das geht mir auf die Nüsse.

Zum Thema Sucht: Das ist letztlich eine Frage des Menschenbilds. Während Linke dazu neigen, individuelles Versagen aus der Sozialisation/Determination durch das Umfeld abzuleiten, sehen liberale den Menschen prinzipiell in der Lage, für sich selbst zu entscheiden und über einen sehr eigenen Willen zu verfügen. Du bist (berichtige mich, wenn ich dich falsch verstehe) am linken Rand angesiedelt, deiner Meinung nach ist es Schuld und Kalkül seitens Blizzard, dass Menschen süchtig werden nach den Spielen, was einer gewissen Logik folgt, da Blizzard ja logischerweise möglichst viel über das AH-Haus (was ich übrigens auch sehr kritisch sehe!) verdienen will. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass jeder Mensch in der Lage ist, sich gegen eine solche Sucht auszusprechen. Sucht ist keine Krankheit, die ansteckend über den Wind verbreitet wird.

Wir können gerne darüber diskutieren, welche Verantwortung Blizzard eigentlich hätte, wenn reihenweise Leute süchtig nach ihren Spielen werden, wenn in China gewerbsmäßiges Farmen (DAS ist dann zum Beispiel Ausbeutung!) unter kärglichen Bedingungen offensichtlich für eineige Jugendliche immer noch eine Alternative darstellen muss und woran das liegt, aber bitte nicht auf Basis von Klassenkampfparolen, da krieg ich einen Hals.
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Wigggenz
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Re: Diablo III: Viele Item-Auktionen auch bei ebay

Beitrag von Wigggenz »

gollum_krumen hat geschrieben:Ich bin aber der festen Überzeugung, dass jeder Mensch in der Lage ist, sich gegen eine solche Sucht auszusprechen. Sucht ist keine Krankheit, die ansteckend über den Wind verbreitet wird.
Es gibt viele Menschen, die sonst nirgendwo in ihrem Leben glänzen, außer in Videospielen (da natürlich bevorzugt MMO, also bevorzugt Blizzard mit z.B. D3, WoW oder SC2).
Für einige ist das die einzige Möglichkeit, so kleine Erfolgserlebnisse zu erzielen. Da entsteht schon leicht eine emotionale Abhängigkeit, besonders wenn im "RL" keine Freunde da sind, einen davon abzulenken oder wegzubringen.

Es ist nicht jeder Mensch in der Lage, sich gegen Sucht zu wehren. Gib MMOs auf einen Nährboden aus Einsamkeit und Glück-/Erfolglosigkeit im RL und du wirst sehr wahrscheinlich stets eine Sucht am Ende haben.
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sourcOr
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Beitrag von sourcOr »

Sevulon hat geschrieben:I(...)Das ist nur EIN Beispiel für nichtdigitalen Wertverlust. Kunst durchläuft mitunter einen ähnlichen Effekt. Es gibt immer bestimmte Sammelobjekte die aktuell besonders gefragt sind. Irgendwann sind sie nicht mehr gefragt und dann auch nichts mehr wert. Auch gibt es hier ganz relle Abnutzungserscheinungen. Kurz nicht aufgepasst und die teure Sammler-Vase ist futsch. Briefmarken und Sammelkarten vergilben. Deine Film-DVD bekommt einen Kratzer und kann nicht mehr abgespielt werden. Du hast dein Geld damals in die T-Aktie oder aktuell in die Facebook-Aktie gesteckt und durch die Kursabstürze wahnsinnige Verluste erlitten. Kunsthistoriker finden heraus, dass dein Gemälde, von dem jeder dachte es stamme von Picasso, in Wahrheit von irgend einem unbekannten Bauern stammt und deshalb nichts wert ist.

Wenn du das 700 € - Schwert nicht mehr magst, dann verkauf es wieder. Das geht. Genau wie mit materielen Dingen kannst du auch mit immateriellen Dingen handeln und sie nicht nur kaufen, sondern auch verkaufen. Ob du wieder soviel Geld kriegst oder nicht oder vielleicht sogar gar mehr*.. darüber entscheidet dann der Markt. Aber mit Digital oder Nicht-Digital hat das nichts zu tun. Nur mit Angebot und Nachfrage.
Dass alles an Wert verlieren kann hab ich ja auch garnicht bestritten. Nur muss klar sein, dass von solchen digitalen Gegenständen nach heutigen Maßstäben in der Zukunft nur noch Bits übrigbleiben und die Teile 0 Wert mehr besitzen - nicht mal für den Käufer/Spieler. Das kann sich natürlich ändern, aber imho ist genau dies der Trend. Ob du das Schwert heute verkaufen kannst, ist doch irrelevant.
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gollum_krumen
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Re: Diablo III: Viele Item-Auktionen auch bei ebay

Beitrag von gollum_krumen »

Wigggenz hat geschrieben:
gollum_krumen hat geschrieben:Ich bin aber der festen Überzeugung, dass jeder Mensch in der Lage ist, sich gegen eine solche Sucht auszusprechen. Sucht ist keine Krankheit, die ansteckend über den Wind verbreitet wird.
Es gibt viele Menschen, die sonst nirgendwo in ihrem Leben glänzen, außer in Videospielen (da natürlich bevorzugt MMO, also bevorzugt Blizzard mit z.B. D3, WoW oder SC2).
Für einige ist das die einzige Möglichkeit, so kleine Erfolgserlebnisse zu erzielen. Da entsteht schon leicht eine emotionale Abhängigkeit, besonders wenn im "RL" keine Freunde da sind, einen davon abzulenken oder wegzubringen.

Es ist nicht jeder Mensch in der Lage, sich gegen Sucht zu wehren. Gib MMOs auf einen Nährboden aus Einsamkeit und Glück-/Erfolglosigkeit im RL und du wirst sehr wahrscheinlich stets eine Sucht am Ende haben.
Klar, das will ich nicht bestreiten. Ich selbst rauche und trinke viel zu regelmäßig Alkohol. Mir ist schon klar, dass eine Sucht immer einen komplexen Hintergrund hat, ich gebe nur die Schuld nicht der Tabak-/Alkoholindustrie.

Wenn ich Probleme, z.B. im sozialen Bereich habe und diese partout nur über Computerspiele kompensieren kann, muss ich mir halt überlegen, was dahinter möglicherweise für gesundheitliche Probleme (dann eher psychischer Natur) stehen und ob ich gegebenenfalls professionelle Hilfe dazu brauche.
Armin
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Beitrag von Armin »

sourcOr hat geschrieben: Dass alles an Wert verlieren kann hab ich ja auch garnicht bestritten. Nur muss klar sein, dass von solchen digitalen Gegenständen nach heutigen Maßstäben in der Zukunft nur noch Bits übrigbleiben und die Teile 0 Wert mehr besitzen - nicht mal für den Käufer/Spieler. Das kann sich natürlich ändern, aber imho ist genau dies der Trend. Ob du das Schwert heute verkaufen kannst, ist doch irrelevant.
Das haben aber fast alle Wertgegenstaende so an sich, manche verrotten spaeter, manche frueher, manche auch noch viel frueher als +4 Schwerter. Also, doch nicht irrelevant, dass man heute verkaufen kann.
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sourcOr
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Beitrag von sourcOr »

Armin hat geschrieben:
sourcOr hat geschrieben: Dass alles an Wert verlieren kann hab ich ja auch garnicht bestritten. Nur muss klar sein, dass von solchen digitalen Gegenständen nach heutigen Maßstäben in der Zukunft nur noch Bits übrigbleiben und die Teile 0 Wert mehr besitzen - nicht mal für den Käufer/Spieler. Das kann sich natürlich ändern, aber imho ist genau dies der Trend. Ob du das Schwert heute verkaufen kannst, ist doch irrelevant.
Das haben aber fast alle Wertgegenstaende so an sich, manche verrotten spaeter, manche frueher, manche auch noch viel frueher als +4 Schwerter. Also, doch nicht irrelevant, dass man heute verkaufen kann.
Mir ging es darum, dass ich eine Grenze zwischen digitalen Wertgegenständen und realen sehe. Wer das nicht so sieht: OK. Die Diskussion um den Geldwert von realen Gegenständen können wir auch noch ins Nirvana treiben, darum ging es garnicht. :wink:
Fuma
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Re: Diablo III: Viele Item-Auktionen auch bei ebay

Beitrag von Fuma »

Interessant find ich nur den Wertverlust der Items durch Patches, sowas kann ganz plötzlich passieren gestern hatt ich noch ne 930 dps Waffe heute hat sie nur mehr 870 dps :D
Armin
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Beitrag von Armin »

sourcOr hat geschrieben: Mir ging es darum, dass ich eine Grenze zwischen digitalen Wertgegenständen und realen sehe. Wer das nicht so sieht: OK. Die Diskussion um den Geldwert von realen Gegenständen können wir auch noch ins Nirvana treiben, darum ging es garnicht. :wink:
In Deinem Beitrag ging es nur darum. Real ist alles, was heute einen wert hat, ob das nur Rechte an irgendwelchen Markennamen sind,die vielleicht nichts mehr wert sind, wenn der Verein absteigt, teure Eisskulpturen,die nach dem Winter schmelzen,Nektarinen,die in 3 Tagen verfaulen oder +2 Schwerter, die mit dem naechsten Patch nichts mehr wert sind, ist irrelevant.
Relevant ist nur, fuer welchen Geldwert (Sinn der Fettschrift?) man das Ding heute verkaufen kann.
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sourcOr
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Beitrag von sourcOr »

Armin hat geschrieben:
sourcOr hat geschrieben: Mir ging es darum, dass ich eine Grenze zwischen digitalen Wertgegenständen und realen sehe. Wer das nicht so sieht: OK. Die Diskussion um den Geldwert von realen Gegenständen können wir auch noch ins Nirvana treiben, darum ging es garnicht. :wink:
In Deinem Beitrag ging es nur darum. Real ist alles, was heute einen wert hat, ob das nur Rechte an irgendwelchen Markennamen sind,die vielleicht nichts mehr wert sind, wenn der Verein absteigt, teure Eisskulpturen,die nach dem Winter schmelzen,Nektarinen,die in 3 Tagen verfaulen oder +2 Schwerter, die mit dem naechsten Patch nichts mehr wert sind, ist irrelevant.
Relevant ist nur, fuer welchen Geldwert (Sinn der Fettschrift?) man das Ding heute verkaufen kann.
Geldwert schreibe ich fett, weil ich das Wort einfach klasse finde!!

..

Der Geldwert hat mich nur am Rande interessiert (ich sehe einfach keinen Markt für uralte Ingame-Items, in keine Fall, nur um das klarzustellen), aber mein vorletzter Beitrag wurde darauf umgemünzt. Mit Wert (und deshalb die Fettschrift) beziehe ich mich hauptsächlich auf den emotionalen Wert, was du damit noch machen kannst, verschenken, vererben etc.. Das ist für mich ein entscheidener Punkt, warum man reale Dinge nicht mit reindigitalen Ingame-Items gleichsetzen sollte. Über Wertverlust/gewinn kannst du ruhig noch weiterreden, aber das sollte doch trivial sein..
Armin
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Beitrag von Armin »

sourcOr hat geschrieben:Mit Wert (und deshalb die Fettschrift) beziehe ich mich hauptsächlich auf den emotionalen Wert, was du damit noch machen kannst, verschenken, vererben etc.. Das ist für mich ein entscheidener Punkt, warum man reale Dinge nicht mit reindigitalen Ingame-Items gleichsetzen sollte. Über Wertverlust/gewinn kannst du ruhig noch weiterreden, aber das sollte doch trivial sein..
Du liegst aber fuer den Thread ganz simpel falsch mit Deiner Aussage "Ob du das Schwert heute verkaufen kannst, ist doch irrelevant.", die Art eines Dinges hat keinen Einfluss auf die Gleichsetzung, und wie lange der Wert noch enthalten bleibt auch nicht. Es gibt genug reale Dinge, die nicht lange halten und die man keinem vermachen kann,fuer die auch teuer bezahlt wird.
Also, sehr relevant, ob man das Schwert heute verkaufen kann.
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FreshG
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Beitrag von FreshG »

Ich will auch mal sowas finden, aber habe a) zu wenig Zeit und b) zu wenig Glück für sowas. Ich könnt sogar wetten das ich sowas dann aus versehen verwerte oder so ^^
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GamepadPro
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Re: Diablo III: Viele Item-Auktionen auch bei ebay

Beitrag von GamepadPro »

Während Linke dazu neigen, individuelles Versagen aus der Sozialisation/Determination durch das Umfeld abzuleiten, sehen liberale den Menschen prinzipiell in der Lage, für sich selbst zu entscheiden und über einen sehr eigenen Willen zu verfügen.
Von welchen Linken redest du, dass du das Wort "liberal" hier wie einen Gegensatz zu ihnen verwendest? - es damit also den Rechten zuschiebst.