Epic Games: "Spiele sind zu leicht geworden"

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4P|BOT2
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Epic Games: "Spiele sind zu leicht geworden"

Beitrag von 4P|BOT2 »

Er gilt als einer der erfolgreichen und bekannten Vertreter seiner Zunft - wirklich zufrieden ist Cliff Bleszinski allerdings nicht mit dem einen oder anderen aktuellen Trend in der Branche, wie er jetzt durchblicken ließ."Es scheint so, als ob wir in dieser Konsolengeneration viel unternommen haben, um ein größeres Publikum zu erreichen, und ich glaube deswegen sind die Spiele linearer und leicht...

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Old_McHaggis
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Beitrag von Old_McHaggis »

schonmal ein guter vorsatz...
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Skywalker_
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Beitrag von Skywalker_ »

Naja man muss bei sowas aber auch vorsichtig sein.
Ein Spiel sollte Fordernd und noicht einfach nur Schwer sein.
Beim dritten Gears Of War fand ich z.B die ersten drei Schwierigkeitsgrade relativ easy und der vierte war dann einfach nur noch unfair Schwer und es kam schnell frust auf,da brauchte man öfters auch mal mehr Glück als Können und so ist es auch nicht gerade vorteilhaft.
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Obscura_Nox
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Re: Epic Games: "Spiele sind zu leicht geworden"

Beitrag von Obscura_Nox »

Hatten wir alles schon. So ziemlich jeder Dev/Publisher prahlt mit tollen Idealen, wie man versucht das Genre zu revolutionieren, und am Ende bekommt man doch nur Einheitsbrei serviert. Solange man glaubt, das "Schwierig" und "Anspruchsvoll" das gleiche ist, man weiterhin auf dutzende gescriptete Szenen setzt, und der einzige Unterschied zwischen den Schwierigkeitsgraden die Lebensenergie ist, dann wird man auch keine "schwierigen" / anspruchsvollen Spiele bekommen. Demons Souls und Dark Souls sind mit halbwegs funktionierenden Reflexen und logischen Vorgehen nicht wirklich schwierig. Der springende Punkt ist, das diese beiden Spiele einem die Tutorials nicht in die Fresse hauen, und mit Informationen relativ sparsam sind - und das sterben auch eine Auswirkung hat. Wenn ich nach meinem Tod, keine 2 Meter zurück wieder re-spawne weil das Spiel minütliche Checkpoints macht - wieso gibt man mir dann nicht gleich einen Godmode?


Ich verlange ja nicht das man in einem Action-Ballerspiel plötzlich auf Rätsel setzt - was ich aber erwarte ist das man endlich aufhört die Intelligenz der Spieler zu beleidigen, in dem man ihnen wirklich alles vorkaut. Geh hier hin, mach das, erschieß die Gegner, wenn du wenig HP hast versteck dich, beweg dich mit dem Analogstick/Pfeiltasten...ACH WAS?! Und wenn ich alle 10 Minuten auf eine Script-Zwischensequenz starren muss, und bestenfalls ein paar QTEs dazwischen habe...Wieso ziehe ich mir dann nicht einfach gleich einen Action Film rein? Wenn die Entwickler den Spielern mal die Gelegenheit geben würden, ihr Spiel zu erforschen, und nicht von Anfang bis Ende durchzuhetzen und mit Tipps und Tricks zu bewerfen, dann wäre die Spielzeit auch länger als 4-8 Stunden. Natürlich würde man mit mehr Freiheit im Spiel auch merken, wie leer die eigentliche Welt ist.


Fazit : Durchgehende Tutorials sind scheiße, Spiele die einem keinen Freiraum lassen nerven, Cutscenes im Übermaß stören den Spielfluss und das man anstelle von 100 Schüssen nur 10 aushält, macht ein Spiel nicht "hardcore".
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Alking
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Beitrag von Alking »

Kann Cliffy nur zustimmen. Jüngst spielte ich die Speerspitze der Belanglosigkeit, die Kampagne von Battlefield 3. Ich hatte mal wieder Lust auf einen Militaryshooter. Aber was Dice da abgeliefert, so billig, so schlecht und mies konzipiert, entwickelt und inszeniert, das ist wirklich eine Frechheit.

Der allgemeine Trend hin zu nicht anspruchsvollen aber bloß zugänglichen Spielen liegt aber an den Landsleuten von Cliffy B. Die gesamte Branche richtet sich nur nach den Staaten aus. Und dort will klein Johnny eben beim Zocken nicht den Burger aus der Hand nehmen und Aufregung verträgt der allgemeine amerikanische Jugendliche aufgrund seiner fatalen Körperfettwerte ohnehin nicht.

Schade, aber ich merke einfach wie mich das Gaming immer mehr langweilt. Klar gibt es hier und da ein paar Perlen, aber zuviel programmiertechnischer Schrott. Unausgereifte Kampfsysteme, schlechte KI und miserables Leveldesign. Das zeichnet die letzte Zeitepoche der CurrentGen aus.

Und definitiv werde ich keine 500-600€ für eine neue Konsole ausgeben, wenn die Spiele inhaltlich gleich bleiben, dafür aber mit neuer Grafik prahlen. Davon werde ich mich nicht blenden lassen.
BudSvenser
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Beitrag von BudSvenser »

Es kommt natürlich auf das richtige Maß an, aber er hat recht. Bei Battlefield 3 sind heute alle nur noch Punktegeil. Nicht ein Spieler spielt das Spiel noch um die Runde zu gewinnen sondern nur um zu punkten. Weil aber auch gar kein Anreiz mehr besteht. Man bekommt die Punkte ja auch so nachgeworfen. Wenn es schwieriger wäre die Punkte zu bekommen, die Punkte zum Beispiel an den Gewinn der Runde geknüpft wären, wäre das ein ganz anderes Spiel.
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Ash2X
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Re: Epic Games: "Spiele sind zu leicht geworden"

Beitrag von Ash2X »

Ganz unrecht hat er da nicht...und wenn dann mal ein halbwegs anspruchsvolles Max Payne 3 herauskommt kriegen die Kunden Angst das es zu schwer sein könnte...in Amerika haben sie gerade mal 400.000 Stück abgesetzt.
RamiLich25mg
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Re: Epic Games: "Spiele sind zu leicht geworden"

Beitrag von RamiLich25mg »

bin da wohl eher ein Exot, weil ich mich wenig bis gar nicht mit Schwierigkeitsgraden beschäftige und auf andere Dinge wert lege

mir gefallen am besten Spiele mit lediglich einem Schwierigkeitsgrad, bei dem sich der/die Entwickler was gedacht hat (wobei sich da heutzutage wohl die großen Publisher querstellen würden) und wenn mir das zu leicht oder zu schwer ist, muss ich halt damit leben

für mich ist das halt auch irgendwo eine Spielspaßbremse, wenn ich mir vorher großartig Gedanken darüber machen muss, ob ich das Spiel jetzt leicht, normal, schwer haben will - lieber ein normaler Schwierigkeitsgrad ohne anwählen und wenn mir das zu leicht war, im zweiten Run noch die Hardcorestufe anbieten

WoW ohne Schwierigkeitsgrade, das waren Zeiten :oops:
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eduke
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Re: Epic Games: "Spiele sind zu leicht geworden"

Beitrag von eduke »

Recht mag er haben, aber ich bezweifle, dass es im Schnitt besser werden wird.
Grade die großen werden wohl kaum etwas an dem gewinnbringendem Konzept ändern. Warum sich ins eigene Fleisch schneiden? Gefällt den Aktionären sicher auch nicht...
johndoe1318996
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Re: Epic Games: "Spiele sind zu leicht geworden"

Beitrag von johndoe1318996 »

Seine Beispiele sind gut. Demons Souls und Dark Souls. Was ist denn an den Spielen so gut?

Das Sie fordernd sind aber nicht unfair. Schwierigkeit gut und schön, nur es muss auch machbar sein. Und das hat From Software optimal hinbekommen. Wenns, wie schon von einigen gesagt, ein Glücksspiel wird das man überlebt dann hat das nichts mehr mit Schwierigkeit zu tun.
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porii
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Re: Epic Games: "Spiele sind zu leicht geworden"

Beitrag von porii »

Sagt derjenige der seine eigene Marke dadurch immer weiter kaputt gemacht hat. Hoffe für ihn das sie mit Judgement wieder die Kurve kriegen.
Bambi0815
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Beitrag von Bambi0815 »

True
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JunkieXXL
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Beitrag von JunkieXXL »

Jo, Spiele sind im Allgemienen leichter als je zuvor, aber man muss ja nicht immer nur leichte Spiele spielen. Ich spiele auch RTS, Point and Click Adventures und komplexere Rollenspiele. Die Spielwelt besteht glücklicherweise nicht nur aus seichten Shootern und Action-Adventures. Es gibt auch andere Angebote und die muss man nur nutzen.
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Obscura_Nox
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Re: Epic Games: "Spiele sind zu leicht geworden"

Beitrag von Obscura_Nox »

Das Problem für viele ist nicht, das es viele Shooter und Actiongames gibt, sondern das immer mehr Genres auf diese Zielgruppen abzielen, um etwas vom Kuchen abzubekommen. Point and Click, RTS, Rollenspiele, Horror Survival, nichts verkauft sich so gut wie Michael-Bay-Popcorn Games, und auch wenn es auf dem PC mehrere Indiegames oder Underdogs gibt die das wenigsten versuchen auszugleichen, gibt es auf den Konsolen meist leider keine wirklichen Alternativen.
frostbeast
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Re: Epic Games: "Spiele sind zu leicht geworden"

Beitrag von frostbeast »

Billige Werbetrommel Spielerei.
Ich übersetze: "Viele Spiele sind viel zu leicht und langweilig aber unser Spiel wird schwer!"
Schwer im Sinne von was früher mal normal war. Und das nur, wenn wir Glück haben.