Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

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Predatoro01
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Predatoro01 »

Mickey Mouse als Konkurrenz zu Ego-Shootern? Seriously? Kann ich mir das so vorstellen dass der vom blut überströmte gewaltverherrlichende gore shooter Überkiller sich denkt, hmm für heute genug leute gemetzelt und der warren hat ja eigentlich recht, spielen wir lieber micky mouse.

Ne aber mal ernsthaft es ist klar dass es ohne Gewalt nicht geht, da müsste sich schon was fundamentales verändern. Aber exzessive Gewalt müssen wir aufhören zu mögen? Finde es sollte jedem selbst überlassen sein was er gut findet und was nicht und (mit der Gefahr im Forum gelyncht zu werden^^) haben wir ja "glücklicherweise" die usk (bitte nicht gleich steinigen), die zwar immer mal wieder ein paar komische entscheidungen trifft, aber meistens doch sowieso nur diesen krassen übertriebenen gewaltkram aussenvorlässt den eh keiner spielen will, höchstens weils "verboten" ist. Ausserdem gibts ja das Internet und Importe also macht euch mal nichts vor.

Zum Thema Kill Bill kann ich jedem nur raten Quentin's Inspirationsquelle nämlich Lady Snowblood vom Regisseur Fujita sich mal zu gemüte zu führen.

Zusammenfassend würd ich einfach sagen jedem das seine. Der eine schießt in seiner Freizeit halt gerne mal Pixelfiguren in die köpfe und der andere macht das halt mit schwertern. Oder kuschelt miezekätzchen auf der Kinect ;).
stackenblochen
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von stackenblochen »

mal ein kleiner anspieltipp am rande: http://www.indiegamethemovie.com/

das thema wurde hier auch schon ein paarmal erwähnt, auch wenns nicht direkt was mit der diskussion um übertriebene gewalt zum selbstzweck zu tun hat. aber irgendwie ja doch, denn ich denke, dass die erfolge, die einige indiegames in der letzten zeit haben, sicher auch damit zusammenhängt, dass immer mehr spieler der entwicklung der "mainstream" entwickler kritisch gegenüber stehen. es ist ja (u.a.) im musikbizz und der filmbranche auch schon seit langem so, dass aus kleinen, unabhängigen kreisen meist die interessanteren anstösse kommen, und auch gerne mal auswege für festgefahrene strukturen der big player aufzeigen.
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scai88
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von scai88 »

Die Gewalt in Videospielen ist sicher noch nicht auf dem Niveau der Gewalt die in manchen Filmen dargestellt wird. Und da Filme nunmal mit Schauspielern gedreht werden, kommt diese Gewalt viel realistischer rüber. Ich sage da nur Hostel 1, abartig hoch zehn. Die Gewalt in Spielen wird auch wieder nachlassen, vielleicht nicht in den nächsten Jahren, aber irgendwann schon, denn sie ist nichts weiter als ein Zweckmittel um hohe Berkaufszahlen zu generieren. Es gibt einfach viel zu viele Menschen die sich an extremer Gewalt in Spielen aufgeilen und das sage ich jetzt ohne irgendjemandem nahetreten zu wollen.

Andererseits könnte man auch argumentieren dass es noch viel krassere Gewalt in anderen Medien gibt, zum Beispiele in Büchern...oder ist es etwa keine Gewalt nur weil sie sich in unserer Fantasie abspielt?
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Wigggenz
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Wigggenz »

scai88 hat geschrieben:Andererseits könnte man auch argumentieren dass es noch viel krassere Gewalt in anderen Medien gibt, zum Beispiele in Büchern...oder ist es etwa keine Gewalt nur weil sie sich in unserer Fantasie abspielt?
Natürlich, doch es lesen leider immer weniger Menschen Bücher, daher bekommen sie einfach nicht so viel Aufmerksamkeit in den größten Medien.

Außerdem sind Bücher bereits Jahrhunderte in der Gesellschaft etabliert. Etwas vergleichsweise noch sehr Neues wie Videospiele wird von konservativen Köpfen natürlich verschrien, sobald es in die Richtung Tabubrüche geht.
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brent
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von brent »

Wigggenz hat geschrieben:
scai88 hat geschrieben:Andererseits könnte man auch argumentieren dass es noch viel krassere Gewalt in anderen Medien gibt, zum Beispiele in Büchern...oder ist es etwa keine Gewalt nur weil sie sich in unserer Fantasie abspielt?
Natürlich, doch es lesen leider immer weniger Menschen Bücher, daher bekommen sie einfach nicht so viel Aufmerksamkeit in den größten Medien.

Außerdem sind Bücher bereits Jahrhunderte in der Gesellschaft etabliert. Etwas vergleichsweise noch sehr Neues wie Videospiele wird von konservativen Köpfen natürlich verschrien, sobald es in die Richtung Tabubrüche geht.
Ein Buch überlässt es nachwievor deiner Fantasie, wie du die Gewalt wahrnimmst und welche Lehren du daraus ziehen willst.
Ein Spiel dagegen gibt dir vor, wie die Szene aussieht, und nimmt damit die Rezeption auch zur Hälfte vorweg, der Spielraum ist also gering und wird auch bewusst nicht ausgenutzt, weil sich das einem Kevin, der halt auf Blut & Titten steht, nicht erschließt.
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crewmate
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von crewmate »

Spiele bieten aber auch die Möglichkeit, auf Gewalt zu verzichten. Warren Spectors Deus Ex kann ohne einen einzigen abgegebenen Schuss oder Messer in Hals beendet werden. Gleiche gilt für Warren Spectors Thief. Gleiches gilt auch für die alten Splinter Cells bis Chaos Theory. Selbst Mario Kart kann ohne abgeschossenen Panzer gespielt werden.
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red23
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von red23 »

Erste Seite fast nur Zustimmungen? Das spiegelt doch aber nicht die Masse wieder.

Denn die Masse mag Blut und Gore, das ist eben was "krasses" für die Jugend. Ich kann mich noch erinnern wie wir in Soldier of Fortune EINS die Leichen weiter kaputt geschossen haben und uns dran erfreut haben wie man Körperteile abschießen konnte. Oder wie nen Kumpel von Kingpin und den Einschusslöchern in den Körpern geschwärmt hat. Klar vergeht sowas mit der Zeit aber ich mag es immer noch wenn Blut spritzt. Komischerweise ist das nicht zu Standard geworden? Körperteile abschießen oder schneiden hat doch was für mich, klar gabs das ab und zu mal wieder aber die Norm ist das nicht.

Ich will damit nicht sagen das was die Masse denkt und tut richtig ist, ich glaube sogar das es grundsätzlich das Gegenteil der Fall ist. Aber mich wundert warum so viele zustimmen und kaum wer dagegen (zumindest Seite 1). Ich glaub einfach die Mehrheit mag es so wie es ist und hat kein Problem mir virtueller Gewalt.

Also 4Players betont doch z.B. auch wenn etwas stark geschnitten ist. Gewaltdarstellung gehört nun mal dazu wenn man Leute umbringt. Ich versteh nicht was ihr "Versteher" alle habt.
Also ist es nicht psychologisch einfach so das es Spass macht Leute umzubringen (für die meisen zum Glück nur virtuell). Früher mussten die Menschen noch jagen gehen und Tiere brutal umbringen, heute hat man nen bissl rote pixel auf den Bildschirm. Was macht es denn für einen Unterschied ob man jetzt eine Pixelfigur einfach umfallen sieht oder ob sie jetzt in Zeitlupe mit viel Blut umfällt? Finds irgendwie nen bissl lächerlich die Aussage von dem Typ der Deus Ex gemacht hat? Da bringt man doch auch Leute um, aber klar es ist moralisch ja so viel besser wenn nicht soviel Gewalt gezeigt wird.

Es ist nicht so das ich unbedingt so viel Gewalt brauche, oder es so anziehend finde wie SOF mit 16 oder wie alt ich da war, aber Half life 1 deutsche Version wo es Roboter sind die dann auch noch in der luft bei wegfaden (richtig?) das was echt lächerlich und hat den Spielspass erheblich getrübt. Ich hab auch schon schooter gespielt wo fast garkein blut war und es ist mir aufgfallen aber ich hatte trotzdem meinen Spass, mit Blut wäre es aber nen tick besser gewesen. Dragon Age fand ich einfach nur lächerlich und nicht heftig oder so, ich hab das blut auf den Körpern abgestellt weil es einfach nur genervt hat dieses unrealistische gleichmäßig auf den ganzen Körper verspritze Blut einfach schlecht, Spiel war geil leider nur der erste Teil. Spiel grad max Payne 3, ist nicht unbedingt übertrieben, aber man sieht schon einiges an Blut in Zeitlupe, wenn nicht würde was fehlen.

Wenn ich lese wie hier einer nen schlechtes Gefühl hat weil er bei Batman wen umbringt find ich es auch irgendwie lächerlich, ich weiß btw garnicht wie man da wen umbringen kann haut man die nicht einfache alle bewusstlos? Hab beide Teile durch. Wenns ne scharfe Waffe gegeben hätte und man metzeln hätte können hätte ich das mit Freuden getan! Man sollte doch schon von virtueller Welt und Echter distanzieren und nicht zu viel Emotionen in Virtuelle Welten stecken. Oh da kommen mit grad Erinnerungen von Bloodrayne man das war geil, mit ner heißen tussy gore Orgien feiern einfach göttlich. Jetzt könnt ihr mich alle für Gefühls-kalt halten oder was weiß ich. Ich bin im echten Leben absolut gegen Waffengewalt (mit Ausnahmen auf die sich darauf beziehen warum in der Amerikanischen Verfassung jedem Bürger das Recht auf Waffenbesitz verankert ist), ich würde nie im Militär gehen oder ähnliches. Ich finde der Ghandy way is immer der beste. Ich bin nicht mehr soo der Gore Fanatiker wie früher, ich fand das wegen gore gehypte Manhunt nicht toll also Gore alleine machts nicht, es ist aber ein netter Nebeneffekt den ich zu schätzen weiß.

Aber es geht hier im fucking Computerspiele! Virtuelle pixel! Macht euch mal um die echte Welt gedanken! Es wurden im derzeitigen Irakkrieg alleine über eine Million komplett unschuldige Menschen getötet, DAS ist Gewalt, das ist krank!

Ich kenne jemanden die kann im filmen kein Blut (Ketschup) sehen, isst aber Fleisch von gequälten Tieren. Und ich wette sie würde sich Dokus wie Earthlings nicht angucken können (noch nicht probiert). Aber die kranke Tierquälerei unterstützen, weil mans ja nicht sehen muss, das ist pervers!

Kurzform:

Virtuelles töten bleibt virtuelles töten, ob mit viel Blut und mit fliegenden Körperteilen macht keinen Unterschied. Man tötet!
Ich finde es sollten hier eigentlich nur Zivildienstleistende Vegetarier die grundsätzliche keine spiele Spielen in denen getötet wird ernst genommen werden wenn sie zustimmen ;).

Ob man hab ich bock auf bloodrayne jetzt. ;)
Zuletzt geändert von red23 am 20.06.2012 19:35, insgesamt 1-mal geändert.
blinded_medusa
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von blinded_medusa »

Ich habe nun auf den vorhergegangenen Seiten mehrmals gelesen, dass viele ein Problem damit haben, das die Gewalt glorifiziert wird und die Gegner schlichtweg gesichtslose Halunken sind ohne Persönlichkeit und Emotion.
Aber was ist denn mit den Tarantino-Filmen?
In seinen Filmen hat jede Figur auch wirklich Charakter und eigene eigene Persönlichkeit. Die Authentizität ist bei diesen Streifen gewiss nicht das Problem da dort niemand austauschbar ist und jeder seine Daseinsberechtigung hat.
Zu sehen, dass einem das Ohr abgeschnitten ("Reservoir Dogs") oder jemandem ein Hakenkreuz in die Stirn geritzt wird ("Inglorious Basterds"), rechtfertigt nicht die explizite Darstellung. Meiner Ansicht nach ist es ein Stilmittel, wenn in "Kill Bill" die Kampfszene mit den Crazy 88 in schwarz-weiß ist. Aber häufig habe ich das Gefühl, dass Brutalität nur um der Brutalität Willens eingesetzt wird.
Filme, wie "The Grudge" kommen auch ohne die Darstellung von Gewalt aus. Alles spielt sich im Kopf ab, und trotzdem, oder wohl besser DESHALB ist es sehr atmospärisch und spannend.
Wohl gemerkt, ich liebe die Filme von Quentin Tarantino, aber allzu häufig sitze ich davor und frage mich, ob es der Stimmung denn einen Abbruch getan hätte, wenn man eine solche Szene kaschiert hätte.
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crewmate
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von crewmate »

red23 hat geschrieben:Erste Seite fast nur Zustimmungen? Das spiegelt doch aber nicht die Masse wieder.

Denn die Masse mag Blut und Gore, das ist eben was "krasses" für die Jugend. Ich kann mich noch erinnern wie wir in Soldier of Fortune EINS die Leichen weiter kaputt geschossen haben und uns dran erfreut haben wie man Körperteile anschießen konnte. Oder wie nen Kumpel von Kingpin und den Einschusslöchern in den Körpern geschwärmt hat. Klar vergeht sowas mit der Zeit aber ich mag es immer noch wenn Blut spritzt. Komischerweise ist das nicht zu Standard geworden? Körperteile abschießen oder schneiden hat doch was für mich, klar gabs das ab und zu mal wieder aber die Norm ist das nicht.

Ich will damit nicht sagen das was die Masse denkt und tut richig ist, ich glaube sogar das es grundsätzlich das Gegenteil der Fall ist. Aber mich wundert warum so viele zustimmen und kaum wer dagegen (zumindedest seite 1). Ich glaub einfach die Mehrheit mag es so wie es ist und hat kein Problem mir virtueller Gewalt.

Also 4Players betont doch z.B. auch wenn etwas stark geschnitten ist. Gewaltdarstellung gehört nun mal dazu wenn man Leute umbringt. Ich versteh nicht was ihr "Verstehen" alle habt.
Also ist es nicht psychologisch einfach so das es spass macht Leute umzubringen (für die meisen zum glück nur virtuell). Früher mussten die Menschen noch jagen gehen und Tiere brutal umbringen, heute hat man nen bissl rote pixel auf den Bildschirm. Was macht es denn für einen Unterschied ob man jetzt eine Pixelfigur einfach umfallen sieht oder ob sie jetzt in Zeitlupe mit viel Blut umfällt? Finds irgendwie nen bissl lächerlich die Aussage von dem Typ der Deus Ex gemacht hat? Da bringt man doch auch Leute um, aber klar es ist moralisch ja so viel besser wenn nicht soviel Gewalt gezeigt wird.

Es ist nicht so das ich unbedingt so viel Gewalt brauche, oder es so anziehend finde wie SOF mit 16 oder wie alt ich da war, aber Half life 1 deutsche version wo es Roboter sind die dann auch noch in der luft bei wegfaden (richtig?) das was echt lächerlich und hat den Spielspass erheblich getrübt. Ich hab auch schon schooter gespielt wo fast garkein blut war und es ist mir aufgfallen aber ich hatte trotzdem meinen spass, mit Blut wäre es aber nen tick besser gewesen. Dragon Age fand ich einfach nur lächerlich und nicht heftig oder so, ich hab das blut auf den Körpern abgestellt weil es einfach nur genervt hat dieses unrealistische gleichmäßig auf den ganzen Körper verspritze Blut einfach schlecht, Spiel war geil leider nur der erste Teil. Spiel grad max Payne 3, ist nicht unbedingt übertrieben, aber man sieht schon einiges an Blut in Zeitlupe, wenn nicht würde was fehlen.

Wenn ich lese wie hier einer nen schlechtes Gefühl hat weil er bei Batman wen umbringt find ich es auch irgendwie lächerlich, ich weiß btw garnicht wie man da wen umbringen kann haut man die nicht einfache alle bewusstlos? Hab beide Teile durch. Wenns ne scharfe Waffe gegeben hätte und man metzeln hätte können hätte ich das mit Freuden getan! Man sollte doch schon von virtueller Welt und Echter distanzieren und nicht zu viel Emotionen in Virtuelle Welten stecken. Oh da kommen mit grad Erinnerungen von Bloodrayne man das war geil, mit ner heißen tussy gore Orgien feiern einfach göttlich. Jetzt könnt ihr mich alle für Gefühls-kalt halten oder was weiß ich. Ich bin im echten Leben absolut gegen Waffengewalt (mit Ausnahmen auf die sich darauf beziehen warum in der Amerikanischen Verfassung jedem Bürger das Recht auf Waffenbesitz verankert ist), ich würde nie im Militär gehen oder ähnliches. Ich finde der Ghandy way is immer der beste. Ich bin nicht mehr soo der gore Vernatiker wie früher, ich fand das wegen gore gehypte Manhunt nicht toll also gore alleine machts nicht, es ist aber ein netter Nebeneffekt den ich zu schätzen weiß.

Aber es geht hier im fucking Computerspiele! Virtuelle pixel! Macht euch mal um die echte Welt gedanken! Es wurden im derzeitigen Irakkrieg alleine über eine Million komplett unschuldige Menschen getötet, DAS ist Gewalt, das ist krank!

Ich kenne jemanden die kann im filmen kein Blut (Ketschup) sehen, isst aber Fleisch von gequälten Tieren. Und ich wette sie würde sich Dokus wie Earthlings nicht angucken können (noch nicht probiert). Aber die kranke Tierquälerei unterstützen, weil mans ja nicht sehen muss, das ist pervers!

Kurzform:

Virtuelles töten bleibt virtuelles töten, ob mit viel Blut und mit fliegenden Körperteilen macht keinen Unterschied. Man tötet!
Ich finde es sollten hier eigentlich nur Zivildienstleistende Vegetarier die grundsätzliche keine spiele Spielen in denen getötet wird ernst genommen werden wenn sie zustimmen ;).

Ob man hab ich bock auf bloodrayne jetzt. ;)
Ein großartiger Post! Erzähl mir bitte mehr von überholten Stereotypen, einseitigen Darstellungen und Runterspielen von Meinungen, die nicht deiner intoleranten Weltanschauung entsprechen.

Gerade der Teil über die "reale Welt" trifft den Kopf auf den Nagel. Was regen sich diese ganzen Nerds btw über ACTA/PIPA so auf? Die sollen sich mal lieber Gedanken über die Kinder in Afrika machen. Das sind echte Probleme und nicht so ein virtueller Nerdstoff.
Nanimonai
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Nanimonai »

blinded_medusa hat geschrieben:Ich habe nun auf den vorhergegangenen Seiten mehrmals gelesen, dass viele ein Problem damit haben, das die Gewalt glorifiziert wird und die Gegner schlichtweg gesichtslose Halunken sind ohne Persönlichkeit und Emotion.
Aber was ist denn mit den Tarantino-Filmen?
In seinen Filmen hat jede Figur auch wirklich Charakter und eigene eigene Persönlichkeit. Die Authentizität ist bei diesen Streifen gewiss nicht das Problem da dort niemand austauschbar ist und jeder seine Daseinsberechtigung hat.
Zu sehen, dass einem das Ohr abgeschnitten ("Reservoir Dogs") oder jemandem ein Hakenkreuz in die Stirn geritzt wird ("Inglorious Basterds"), rechtfertigt nicht die explizite Darstellung. Meiner Ansicht nach ist es ein Stilmittel, wenn in "Kill Bill" die Kampfszene mit den Crazy 88 in schwarz-weiß ist. Aber häufig habe ich das Gefühl, dass Brutalität nur um der Brutalität Willens eingesetzt wird.
Filme, wie "The Grudge" kommen auch ohne die Darstellung von Gewalt aus. Alles spielt sich im Kopf ab, und trotzdem, oder wohl besser DESHALB ist es sehr atmospärisch und spannend.
Wohl gemerkt, ich liebe die Filme von Quentin Tarantino, aber allzu häufig sitze ich davor und frage mich, ob es der Stimmung denn einen Abbruch getan hätte, wenn man eine solche Szene kaschiert hätte.
Was spricht dagegen, dass es Filme und Spiele auf dem Markt gibt, die Gewalt nur um ihrer selbst Willen zeigen und es sogar zelebrieren? Das Genre der Splatterfilme macht nichts anderes. Nicht jedes Werk muss pädagogischen Ansprüchen genügen, tiefsinnigen Gedankenaustausch und Reflektion ermöglichen.
Natürlich kann man das verabscheuen und für sich selbst ablehnen, aber man kann eben nur für sich selbst sprechen und muss so viel Toleranz an den Tag legen zu akzeptieren, dass andere Menschen eben genau daran Spaß haben.
Zoddi
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Zoddi »

red23 hat geschrieben:
Kurzform:

Virtuelles töten bleibt virtuelles töten, ob mit viel Blut und mit fliegenden Körperteilen macht keinen Unterschied. Man tötet!
Ich finde es sollten hier eigentlich nur Zivildienstleistende Vegetarier die grundsätzliche keine spiele Spielen in denen getötet wird ernst genommen werden wenn sie zustimmen ;).

Ob man hab ich bock auf bloodrayne jetzt. ;)
Wie du schön angesprochen hast, kann der halbwegs intelligente Mensch differenzieren zwischen Gespieltem und Realität.
Leider zeigt mir aber auch immer wieder bei einem Blick in so manche Hauptschulklassen, dass dort eindeutig zu viele rumlaufen die noch immer meinen, dass so ne kleine Kugel im Kopf "lustig" ist oder nach ein "wenig" Gewalt der andre aufsteht wie nichts. (entschuldigt liebe Hauptschüler, habe leider nur dort Einblick und trifft nicht auf alle zu)

Klar gibt es genug andre Probleme wie Kriege. Doch wer führt diese Kriege?
Kinder, denen gezeigt wird wie toll es ist mit 6 Jahren ein Gewehr zu bedienen?
Einige Leute die vielleicht ausgiebig den letzten Teil von Call of Duty gespielt haben?

Klar, Mickey wird sich auch seinen Weg durch die Zauberwelt schlagen und nicht jeden Zauberbesen um Eintritt bitten.

Aber welchen Einfluss hat zB. eine Zeitlupen Nahaufnahme in Max Payne 3 auf den gesamten Spielverlauf?
Im Prinzip keine, sondern es bedient eigentlich nur uns Spieler, die eben in einem gewissen Maß geil auf diese Spektakel sind.
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Wigggenz
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Wigggenz »

Zoddi hat geschrieben:
red23 hat geschrieben:
Kurzform:

Virtuelles töten bleibt virtuelles töten, ob mit viel Blut und mit fliegenden Körperteilen macht keinen Unterschied. Man tötet!
Ich finde es sollten hier eigentlich nur Zivildienstleistende Vegetarier die grundsätzliche keine spiele Spielen in denen getötet wird ernst genommen werden wenn sie zustimmen ;).

Ob man hab ich bock auf bloodrayne jetzt. ;)
Wie du schön angesprochen hast, kann der halbwegs intelligente Mensch differenzieren zwischen Gespieltem und Realität.
Leider zeigt mir aber auch immer wieder bei einem Blick in so manche Hauptschulklassen, dass dort eindeutig zu viele rumlaufen die noch immer meinen, dass so ne kleine Kugel im Kopf "lustig" ist oder nach ein "wenig" Gewalt der andre aufsteht wie nichts. (entschuldigt liebe Hauptschüler, habe leider nur dort Einblick und trifft nicht auf alle zu)

Klar gibt es genug andre Probleme wie Kriege. Doch wer führt diese Kriege?
Kinder, denen gezeigt wird wie toll es ist mit 6 Jahren ein Gewehr zu bedienen?
Einige Leute die vielleicht ausgiebig den letzten Teil von Call of Duty gespielt haben?

Klar, Mickey wird sich auch seinen Weg durch die Zauberwelt schlagen und nicht jeden Zauberbesen um Eintritt bitten.

Aber welchen Einfluss hat zB. eine Zeitlupen Nahaufnahme in Max Payne 3 auf den gesamten Spielverlauf?
Im Prinzip keine, sondern es bedient eigentlich nur uns Spieler, die eben in einem gewissen Maß geil auf diese Spektakel sind.
Die Mehrheit tragischen Amokläufe in Deutschland passierten an Gymnasien und wurden von Gymnasiasten verübt. Just sayin'. Bevor hier eine Gruppe alleine in die Ecke der Gewalttätigen gedrängt wird. Aber auch dort sowie bei den Hauptschülern ist es in erster Linie das soziale Umfeld und die damit verbundenen Erfahrungen, was die Vorstellung von Gewalt bestimmt. Nicht der Videospielkonsum.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Die paar Amokläufer sind schlichtweg egal. Nur weil man durch ein Gewaltspiel nicht aggressiver wird ist sein darsein nicht berechtigt. Wir brauchen eine stärkere zensur und mehr geschnittene fassungen. Außerdem müssten spieler einen Aufpreis für solcherlei spiele zahlen änlich wie bei Drogen (alkohol, zigaretten,), so ca. 100 € Gesamtpreis, damit es sich eines Tages nicht mehr lohnt Call of Duty, Counterstrike und co. zu produzieren. Und der Hinweis "Achtung, sie vederben sich ihre Moral" groß auf dem Cover.
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Wigggenz
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von Wigggenz »

GesangDerWinde hat geschrieben:Nur weil man durch ein Gewaltspiel nicht aggressiver wird ist sein darsein nicht berechtigt. Wir brauchen eine stärkere zensur und mehr geschnittene fassungen.
Meinst du das ernst?
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crewmate
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Re: Allgemein: Spector: Die extreme Gewalt muss aufhören

Beitrag von crewmate »

Wigggenz hat geschrieben:
Zoddi hat geschrieben:
red23 hat geschrieben:
Kurzform:

Virtuelles töten bleibt virtuelles töten, ob mit viel Blut und mit fliegenden Körperteilen macht keinen Unterschied. Man tötet!
Ich finde es sollten hier eigentlich nur Zivildienstleistende Vegetarier die grundsätzliche keine spiele Spielen in denen getötet wird ernst genommen werden wenn sie zustimmen ;).

Ob man hab ich bock auf bloodrayne jetzt. ;)
Wie du schön angesprochen hast, kann der halbwegs intelligente Mensch differenzieren zwischen Gespieltem und Realität.
Leider zeigt mir aber auch immer wieder bei einem Blick in so manche Hauptschulklassen, dass dort eindeutig zu viele rumlaufen die noch immer meinen, dass so ne kleine Kugel im Kopf "lustig" ist oder nach ein "wenig" Gewalt der andre aufsteht wie nichts. (entschuldigt liebe Hauptschüler, habe leider nur dort Einblick und trifft nicht auf alle zu)

Klar gibt es genug andre Probleme wie Kriege. Doch wer führt diese Kriege?
Kinder, denen gezeigt wird wie toll es ist mit 6 Jahren ein Gewehr zu bedienen?
Einige Leute die vielleicht ausgiebig den letzten Teil von Call of Duty gespielt haben?

Klar, Mickey wird sich auch seinen Weg durch die Zauberwelt schlagen und nicht jeden Zauberbesen um Eintritt bitten.

Aber welchen Einfluss hat zB. eine Zeitlupen Nahaufnahme in Max Payne 3 auf den gesamten Spielverlauf?
Im Prinzip keine, sondern es bedient eigentlich nur uns Spieler, die eben in einem gewissen Maß geil auf diese Spektakel sind.
Die Mehrheit tragischen Amokläufe in Deutschland passierten an Gymnasien und wurden von Gymnasiasten verübt. Just sayin'. Bevor hier eine Gruppe alleine in die Ecke der Gewalttätigen gedrängt wird. Aber auch dort sowie bei den Hauptschülern ist es in erster Linie das soziale Umfeld und die damit verbundenen Erfahrungen, was die Vorstellung von Gewalt bestimmt. Nicht der Videospielkonsum.
Er bedient sich der üblichen "Aber andere Probleme sind schlimmer" bzw "Wen interessierts?" Argumentation. Mit sowas lenkt man üblicherweise von dem besprochenem Thema ab, anstatt es vernünftig zu besprechen und Lösungen zu finden.

Nur weil ein Problem kleiner ist, macht es das nicht unbedeutend.

Besonders wenn sich für das Problem einfachere Lösungsansätze finden lassen. Red23 ist ein Troll und sollte wie ein Troll behandelt werden.