Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

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magandi
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Re: Kommentar

Beitrag von magandi »

inami hat geschrieben:Also ich finde die Auktion ja schon ziemlich Krass...
http://www.ebay.de/itm/251081594866
und das für ein Stück CODE (eher Kot!).
Blizz kann unendlich viele solcher Items generieren... omg... Was läuft da nur falsch?
lol ich möchte dann den gesichtsausdruck von dem typen sehen wenn das neue addon raus ist und das item nur noch einen furz wert ist.
Gast
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Re: Kommentar

Beitrag von Gast »

Turko7 hat geschrieben:
inami hat geschrieben:Also ich finde die Auktion ja schon ziemlich Krass...
http://www.ebay.de/itm/251081594866
und das für ein Stück CODE (eher Kot!).
Blizz kann unendlich viele solcher Items generieren... omg... Was läuft da nur falsch?

wie krank ist das denn ? :lol: 700 € für ein virtuelles Item, womit man im RL nichts damit anfangen kann. :D
Bei diversen anderen MMOs sind schon häufig virtuelle Items und Grundstücke (die manchmal auch fast nur kosmetischen Wert haben) für mehrere 1000 USD über den Ladentisch gegangen, in China werden auch öfters Items für über 10.000 USD verkauft, siehe z.B. hier:
http://playmassive.de/mmo-news/id37000/ ... m-aus.html
Ein (offensichtlich) riesiger Fan des kostenlosen MMORPGs Age of Wulin gab jüngst ein kleines Vermögen aus, um an ein Item seines Begehrens ranzukommen. Satte 16,000 US-Dollar gab der gute Mann mal eben aus, um ein besonders seltenes Schwert in seinen Besitz zu bringen - und das, obwohl er das Spiel noch nicht mal gespielt hat!
China-Farmer? China-Buyer heißt es wohl heutzutage. :D
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Sevulon
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Sevulon »

SectionOne hat geschrieben:Natürlich gilt das Arbeitszeitgesetz nur wenn man angestellt ist, das sollte doch aus meinem Beispiel hervorgehen! :wink:
Nein, du hast Unsinn geschrieben. Und deiner Antwort nach hast du es auch nicht kapiert. In deinem Beispiel war der Mann bei jemanden angestellt und geht nach 8 Stunden nach Hause und spielt dort dann Diablo. So. Ersteres, das Angestelltenverhältnis ist dabei aber völlig unwichtig. DORT darfst du nicht länger als 10 Stunden am Stück arbeiten [Außnahmen gibts aber auch hier], aber das hat mit Diablo 3 überhaupt nichts zu tun, wenn wir es als Arbeit definieren würden.
Wenn du mit dem Sammeln von Diablo3-Items regelmässig genügend Geld verdienst, ist das im Grunde mit einer selbstständige Tätigkeit zu Vergleichen, da du keinen Vorgesetzten hast und nur dir gegenüber verantwortlich bist. Du kannst entsprechend soviel Stunden Diablo 3 spielen, wie du willst. Unabhängig davon, was du sonst noch für Jobs ausübst, ob du irgendwo angestellt bist, oder nicht.

Solange du keinen findest, der dir sagt "so, pass auf, du spielst jetzt X Stunden pro Woche Diablo 3 und ich geb dir dafür X € pro Woche/Monat" ist dein Diablo3-Spielerlebnis nie ein Angestelltenverhältnis und dadurch deine "Arbeitszeit" auch nie durch das Arbeitsrecht begrenzt.
[Allerdings gilt es natürlich Nebentätigkeiten zu beachten und mit dem Chef deines Angestelltenverhältnisses abzuklären]
Sevulon hat geschrieben:Nein, es ist eben nicht egal! Bei allen von dir genannten Beispielen kann es um bezahlte Tätigkeiten gehen, das ist richtig! Allerdings besteht dann in der Regel ein Vertrag, in dem zb die regelmäßige Bezahlung geregelt ist.
Nö. Ich kann als Kunstmaler, als Musiker, auch als Sportler völlig frei und selbstständig Arbeiten und meine Kunstwerke genau so verkaufen wie ein Diablo 3 Item. Trotzdem arbeite ich als Musiker oder als Künstler oder als Sportler.
Dies ist bei Diablo 3 aber nicht der Fall, man ist weder irgendwo angestellt noch hat man ein regelmäßiges Einkommen!
Siehe oben. Ein regelmässiges Einkommen und ein Angestelltenverhältnis ist für die Definition von "Arbeit" nicht zwingend nötig. Arbeit ist definiert durch die Ausübung einer Tätigkeit, mit der ich Geld verdienen kann. Ich erfarme Diablo 3-Items, bekomme für den Verkauf Geld: Ich arbeite. Vergleiche folgendes Beispiel:

Du bist [selbstständiger] Fischer, fährst morgens raus, angelst ein paar Fische aus dem Meer und verkaufst es auf dem Markt -> Arbeit. Richtig? Gut.
Du bist Diablo3-Spieler, fährst morgens den Rechner hoch, farmst ein paar Items auf Inferno und verkaufst sie anschließend auf dem Markt [eBay, RMAH..]. -> So, wo ist der Unterschied? Wieso ist das jetzt laut dir keine Arbeit? Weils mehr Spaß macht am Rechner zu sitzen, als in nem Boot?
Laut einem Artikel auf heute.de sind die Einnahmen, die man aus dem EGAH bekommt, nach aktueller Sachlage eher mit Lotto oder Spielbankgewinnen vergleichbar!
Ja. Und weiter? Auch Pokerspieler im Casino 'arbeiten', auch Glücksspielgewinne sind zu versteuern. Das hat mit der Diskussion grade nichts zu tun. Das ist nur Steuerrechtlich relevant, unter welche Einkunftsarten es fällt und entsprechend welche Versteuerungsvorschriften anzuwenden und zu beachten sind, ob und welche Freibeträge es gibt, etc..
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Lumilicious
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Lumilicious »

Das Spiel hat mich jetzt keinen Cent gekostet und hat sogar knapp 40€ bisher abgeworfen (90€ bisher verdient, 50 hat das Game gekostet). Was will man mehr? Schönes Taschengeld und kein Ende in Sicht. :P
Interessant ist vor allem, dass ich einige Items für 50-150k im GAH erstanden habe, nur um sie dann im RMAH für 5-20€ zu verkaufen. Die Teile gingen sogar recht fix weg.

Ich hab zwar damit gerechnet, dass Leute kaufen, aber sowas hab ich nicht erwartet. Wenn ich so weiter mache (unwahrscheinlich, so viele Items kann ich nicht auftreiben) würde ich auf mindestens 50-100€ pro Tag kommen... und das nebenbei. lol
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Aquetas
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Aquetas »

Ohje, wenn ich das hier so lese, dann dauerts wohl nicht lange bis andere Publisher ähnliche Systeme einbauen. Scheint sich ja gut Geld mit machen zu lassen.
Das wird noch lustig werden.
Falagar
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Falagar »

Lumilicious hat geschrieben:Das Spiel hat mich jetzt keinen Cent gekostet und hat sogar knapp 40€ bisher abgeworfen (90€ bisher verdient, 50 hat das Game gekostet). Was will man mehr? Schönes Taschengeld und kein Ende in Sicht. :P
Interessant ist vor allem, dass ich einige Items für 50-150k im GAH erstanden habe, nur um sie dann im RMAH für 5-20€ zu verkaufen. Die Teile gingen sogar recht fix weg.

Ich hab zwar damit gerechnet, dass Leute kaufen, aber sowas hab ich nicht erwartet. Wenn ich so weiter mache (unwahrscheinlich, so viele Items kann ich nicht auftreiben) würde ich auf mindestens 50-100€ pro Tag kommen... und das nebenbei. lol
So lange die Leute dadurch sehen ihren Char soweit zu verbessern um selbst so ein Stück weiter zu kommen in Regionen wo eben durchaus sehr wertvolle Items droppen können (Akt3/4 Inferno) ist das doch durchaus verständlich....
Ich hab gestern auch schon bisschen was verkaufen können - solangs nen Nullsummenspiel ist werd ichs aber in dem Spiel wohl auch wieder reinvestieren..
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Boesor
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Boesor »

GrinderFX hat geschrieben:@Setschmo
Wenn das Spielprinzip aber nunmal so ausgelegt ist und das ist es nunmal, dass man sich Sachen kaufen muss um vernünftig spielen zu können, sind also eher die Leute die Loser, die sich das Spiel gekauft haben, obwohl sie mit dem Auktionshaus nicht einverstanden sind!
was ist "vernünftig" spielen?
Ich habe bislang rein gar nichts ge- oder verkauft und habe eigentlich den Eindruck das Spiel "vernünftig" zu spielen.
Zum Glück weißt du es besser.
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KATTAMAKKA
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von KATTAMAKKA »

Anscheinend verkauft dort die halbe Welt Items,oder alle die das so toll finden farmen wie die blöden und alle wollen eigentlich nur verkaufen, und die Frage ist welche Luschen kaufen den Schrott eigentlich? Warscheinlich Blizzard selbst um den Laden anzukurbeln und mehrheitlich wird in Sachen verkaufen doch eh gelogen das sich die Balken biegen. Die reinste Selbstverarschung :D

Jeder Käufer ist ein Loser und dieser Schmerz wird ein immer begleiten :D
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Vejieta
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Vejieta »

ich finds ja viel erstaunlicher das man über das AH auch gold kaufen und verkaufen kann mit echtgeld.

seit das RMAH raus ist sind die goldpreise teilweise explodiert... blizz hat ja irgendwo mal erwähnt das es keine auswirkungen auf das gold-ah haben wird... :roll:
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Lumilicious
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Lumilicious »

Man kann noch kein Gold übers RMAH kaufen.

Die Goldpreise sind wegen des Golddupings entstanden, nicht wegen des RMAHs. Der Golddupe war halt ein paar Tage vor dem RMAH Release, deshalb entsteht jetzt der Eindruck dass es durchs RMAH kommt.

Ich gehe auch mal davon aus, dass Blizzard das Goldsellen erstmal weg lässt, bis das gedupte Gold wieder vom Markt verschwunden ist? Überteuert waren viele Sachen ohnehin auch schon vorher. lol^^
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Sevulon
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Sevulon »

Das Duping beschleunigte die Sache, sind aber nicht der Grund.
Problem beim Gold ist halt, dass eine massige, natürliche Inflation besteht. Gold droppt andauernd in rauen Mengen, auf jedem Schwierigkeitsgrad und der Schmied und der Juwelier sind so scheiße, dass Gold eigentlich nur durch Reperaturen und halt die Gebühr im AH vom Markt genommen wird. Also so gut wie gar nicht. Gute Items droppen dagegen nur in den höheren Abschnitten von Inferno, wo die Spielerzahl recht gering ist und auch dort beileibe nicht in solchen Mengen, die die Inflation des Goldes aufheben würde. Dadurch wird Gold logischerweise immer weniger wert, insbesondere wenn die wirklich guten Gegenstände auch meist ins RMAH [oder zu eBay] wandern und gar nicht für Gold gekauft werden können. Auf die wenigen Items im Gold-AH kommen also immer höhere Summen von Gold.

Die Gold-Preise konnte man auch schon die Tage vor dem RMAH auf eBay fleißig purzeln sehen. Mit jedem Tag wurde die Million weniger wert. Was ja nur natürlich ist. In D2 war das Gold - aus gleichen Gründen - bekanntlich auch nix wert.
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von c452h »

KATTAMAKKA hat geschrieben:Anscheinend verkauft dort die halbe Welt Items,oder alle die das so toll finden farmen wie die blöden und alle wollen eigentlich nur verkaufen, und die Frage ist welche Luschen kaufen den Schrott eigentlich? Warscheinlich Blizzard selbst um den Laden anzukurbeln und mehrheitlich wird in Sachen verkaufen doch eh gelogen das sich die Balken biegen. Die reinste Selbstverarschung :D

Jeder Käufer ist ein Loser und dieser Schmerz wird ein immer begleiten :D
An alle Basher hier: Sagt mir, wofür ihr in Eurer Freizeit Geld ausgebt und ich rede das genauso gut in Grund und Boden! Wie beurteilt ihr denn jemanden, der im Monat 200 Euro für Modelleisenbahnen ausgibt, 200 Euro für Party machen oder 200 Euro für DVDs/CDs? :?:
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Hamurator
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Hamurator »

Aquetas hat geschrieben:Ohje, wenn ich das hier so lese, dann dauerts wohl nicht lange bis andere Publisher ähnliche Systeme einbauen. Scheint sich ja gut Geld mit machen zu lassen.
Das wird noch lustig werden.
Glaube ich nicht mal. Das ist Blizzard und Blizzard hat einen Freifahrtsschein.
c452h hat geschrieben:An alle Basher hier: Sagt mir, wofür ihr in Eurer Freizeit Geld ausgebt und ich rede das genauso gut in Grund und Boden! Wie beurteilt ihr denn jemanden, der im Monat 200 Euro für Modelleisenbahnen ausgibt, 200 Euro für Party machen oder 200 Euro für DVDs/CDs?
Bis auf die Party empfinde ich das als okay. Bei 200 € für CDs wäre ich sogar neugierig, um welche CDs es sich handelt und wäre dann ggf. neidisch.

Bei 200 € für ein Item stört mich die zeitliche Komponente. Die CDs aus deinem Vergleich kann ich bei einer nicht destruktiven Lebensweise in 10 Jahren immer noch anhören, taugt die erworbene virtuelle Waffe aber dann auch noch was?

Es ist schon ein Unterschied, ob ich für 5 € einen Charakter bei League of Legends kaufe (in dem deutlich mehr Arbeit steckt) und den spielen kann, solange das Spiel existiert oder für 200 € ein Item in Diablo 3 bei dem ich die Wochen bis zum Schrottstatus zählen kann (und jeder Informatikstudent nach dem ersten Semester einen Itemgenerator bauen kann).
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Boesor
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Boesor »

Hamu-Sumo hat geschrieben: Bis auf die Party empfinde ich das als okay. Bei 200 € für CDs wäre ich sogar neugierig, um welche CDs es sich handelt und wäre dann ggf. neidisch.

Bei 200 € für ein Item stört mich die zeitliche Komponente. Die CDs aus deinem Vergleich kann ich bei einer nicht destruktiven Lebensweise in 10 Jahren immer noch anhören, taugt die erworbene virtuelle Waffe aber dann auch noch was?

Es ist schon ein Unterschied, ob ich für 5 € einen Charakter bei League of Legends kaufe (in dem deutlich mehr Arbeit steckt) und den spielen kann, solange das Spiel existiert oder für 200 € ein Item in Diablo 3 bei dem ich die Wochen bis zum Schrottstatus zählen kann (und jeder Informatikstudent nach dem ersten Semester einen Itemgenerator bauen kann).
Die Frage ist halt: Wieviel Geld hat man im Monat zur Verfügung?
Wer da genug verdient und auch noch übrig hat soll es ausgeben wofür er will.
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Sevulon
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Sevulon »

Ich sags mal ganz diplomatisch: Wer das Geld lieber fürs Party-Machen statt für Diablo-Items ausgibt, hat vermutlich eine weitaus höheren Attributswert in Sozialkompetenz (S), als sein Char Attributswerte in Diablo III (D) hat, da er sein Geld in S statt in D investiert.

Wobei man natürlich auch sagen kann: Wer seine Items kauft, hat mehr Zeit zum Party machen, da er die Zeit zum Farmen nicht benötigt. Ob das allerdings auch wirklich so gehandhabt wird.. meistens wohl nicht.
Zuletzt geändert von Sevulon am 18.06.2012 14:53, insgesamt 2-mal geändert.