Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

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Sevulon
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Sevulon »

Provo hat geschrieben:Wie ist das steuermäßig eigentlich geregelt?
In jedem Land anders, nach geltendem Steuerrecht. Genau wie eBay, oder sonstwas. Blizzards AH ist da keine rechtlich eigenständige Zone, sondern den gleichen Regulierungen unterworfen wie der restliche Markt. Ob du nun beim Pokern gewinnst, auf nem Flohmarkt was verkaufst oder im RMAH macht keinen Unterschied. Sprich: Ab einer gewissen Gewinnsumme musst du deine Einnahmen dem Finanzamt melden [die dann auf deine Einkünfte angerechnet und nach deinem individuellen Steuersatz versteuert werden].
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Boesor
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Boesor »

Wigggenz hat geschrieben:
Traurig für die Menschheit ist es dennoch.
Wenigstens neigst du nicht dazu die Sache zu dramatisch zu sehen...
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Kommentar

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

inami hat geschrieben:Also ich finde die Auktion ja schon ziemlich Krass...
http://www.ebay.de/itm/251081594866
und das für ein Stück CODE (eher Kot!).
Blizz kann unendlich viele solcher Items generieren... omg... Was läuft da nur falsch?
Trotz der tollen Maßnahme wird weiterhin außerhalb Shopping betrieben., soviel zum Daueronline und dem Auktionshaus, das allerlei Probleme verursachen. Genau wie ich vermutet habe, hat sich nichts verbessert.

Hat Jemand von euch schon Ingamewerbung erhalten? Dann haben wir tatsächlich wieder Diablo 2 Niveau mit einem zwinkerndem Gesicht.
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Setschmo
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Setschmo »

wer dafür Geld ausgibt der hat im Leben nichts erreicht und ist auch nicht ernstzunehmen. Einfache Looser. Selbst 1 Cent ist zuviel ;)
Lol soweit ist es schon dass man Hunderte von Euros in ein Spiel steckt? die Realität ist ja grausamer als ich dachte :D
c452h
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von c452h »

Irrtum! Wer Items für mehrere Hundert Euro kauft, wird es sich anscheinend leisten können, dies zu tun. Freunde versaufen pro Wochenende 50-60 Euro; sollen sie doch machen, wenn es ihnen Spaß macht.

Willst du hier festlegen, wann man etwas im Leben erreicht hat? Witzbold! :D

Ach ja, es heißt Loser und nicht Looser......... :idea:
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Setschmo
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Setschmo »

c452h hat geschrieben:Irrtum! Wer Items für mehrere Hundert Euro kauft, wird es sich anscheinend leisten können, dies zu tun. Freunde versaufen pro Wochenende 50-60 Euro; sollen sie doch machen, wenn es ihnen Spaß macht.

Willst du hier festlegen, wann man etwas im Leben erreicht hat? Witzbold! :D

Ach ja, es heißt Loser und nicht Looser......... :idea:
ich möchte nicht wieder sinnlos streiten und mich rechtfertigen warum ich meine Meinung vertrete. Für mich ist es ein Armutszeugniss und sorry wer Diablo 3 Spielt und sich items kauft der ist für mich ein Loser. Habe schon einige zu grunde gehen sehen wegen World of Warcraft und es waren keine Leute die Wohlhabend geschweige denn erfolgreich waren/sind. All ihre mikrige Kohle ging für das Spiel drauf. Und für was? lol um 1000ende virtuelle Goldstücke zu besitzen um sich ingame Items zu kaufen? sorry ich krieg gleich n Lachkramp.
Ich will niemanden verurteilen, jeder soll machen was er will. Aber ich habe meine Meinung dazu und die hab ich kundgetan. Muss nicht jedem gefallen.
Bist du auch so naiv?
Seelenflug1279
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Seelenflug1279 »

Wie ist das steuermäßig eigentlich geregelt?
Eine spannende Frage, die weiter oben aber schon gut erklärt wurde. Nur befürchte ich, dass sich die meisten damit nicht auseinandersetzen und irgendwann gehörig auf die Fresse fliegen werden. Und wer wird natürlich keinerlei Warnung aussprechen? Richtig.

Blizzard.

Ne gefährliche Nummer, die da auf die Leute losgelassen wird. Wer denkt denn in einem Game schon an Steuern und Gewinn? Ist ja schließlich nur ein virtuelles Item...
SectionOne
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von SectionOne »

Seelenflug1279 hat geschrieben:
Wie ist das steuermäßig eigentlich geregelt?
Eine spannende Frage, die weiter oben aber schon gut erklärt wurde. Nur befürchte ich, dass sich die meisten damit nicht auseinandersetzen und irgendwann gehörig auf die Fresse fliegen werden. Und wer wird natürlich keinerlei Warnung aussprechen? Richtig.

Blizzard.

Ne gefährliche Nummer, die da auf die Leute losgelassen wird. Wer denkt denn in einem Game schon an Steuern und Gewinn? Ist ja schließlich nur ein virtuelles Item...
Zunächst mal müsste man soviel erwirtschaften das es steuerlich relevant wird! Ich glaube das wird nur eine sehr kleine Anzahl an "Händlern" betreffen, wenn überhaupt!

Ich selber hab mit dem EGAH nicht wirklich ein Problem, wer es nutzen will soll es tun! Auf mein Spielerlebniss hat es ohnehin kein Einfluss!
c452h
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von c452h »

Setschmo hat geschrieben: ich möchte nicht wieder sinnlos streiten und mich rechtfertigen warum ich meine Meinung vertrete. Für mich ist es ein Armutszeugniss und sorry wer Diablo 3 Spielt und sich items kauft der ist für mich ein Loser. Habe schon einige zu grunde gehen sehen wegen World of Warcraft und es waren keine Leute die Wohlhabend geschweige denn erfolgreich waren/sind. All ihre mikrige Kohle ging für das Spiel drauf. Und für was? lol um 1000ende virtuelle Goldstücke zu besitzen um sich ingame Items zu kaufen? sorry ich krieg gleich n Lachkramp.
Ich will niemanden verurteilen, jeder soll machen was er will. Aber ich habe meine Meinung dazu und die hab ich kundgetan. Muss nicht jedem gefallen.
Bist du auch so naiv?
Du willst niemanden verurteilen, bezeichnest aber alle Personen, die sich D3-Items kaufen, als Loser? Passt irgendwie nicht zusammen?

Die Süchtigen, die mit ihrem Geld nicht haushalten können, gibt es natürlich, sind aber nur ein Teil der Itemkäufer. Daraus kann man kein Pauschalurteil ableiten.
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Xris
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Xris »

Tja, hoch lebe der Kapitalismus!

Aus dem gleichen Grund halte ich auch jeden materiellen Vergleich mit Software Lizenzen für Bullshit. Ja das Auto ist nach Jahren iwan Schrott, aber die Lizenz läst sich im digitalen Zeitalter ohne den geringsten Aufwand jederzeit zu Geld machen. Und Blizzard hat hier schlicht und ergreifend das F2P Modell übernommen.
Die Süchtigen, die mit ihrem Geld nicht haushalten können, gibt es natürlich, sind aber nur ein Teil der Itemkäufer. Daraus kann man kein Pauschalurteil ableiten.
Tja, selbst bei einem Cent muß ich unweigerlich an zwei unendliche Dinge im Universum denken. Ich stelle aber ganz offen fest das jene die hierfür zahlen, mehr als eine Schraube locker haben. Bzw. werden das dann die Pioniere für das zukünftige F2P Gaming sein.
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Robby1234
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Robby1234 »

Wer sich in einem Echtgeld Auktionshaus auch nur irgendetwas kauft, egal was und wieviel es kostet, ist für mich ein Kacknoob.
Nicht nur das sie sich selbst das Spiel kaputt machen sondern auch allen anderen. Daraus lernen dann nämlich in Zukunft F2P Entwickler und setzen ihre Preise dementsprechend hoch.

Gratulation Noobs
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Eisregen121
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Eisregen121 »

Ich habe mich wegen der steuer heute mal informiert, da ich ziemlich an der quelle sitze.
Also jeder hat ja einen jahres freibetrag von 2500 euro. Überschreitest du diesen betrag musst du noch nicht gleich steuer zahlen aber musst eine steuererklärung machen, hier hat ja auch jeder gewisse freibeträge. Z.B. jährlich 1000 euro werbekosten zuschuss usw... erst wenn du diese freibeträge überschreitest musst du steuer zahlen.
ABER:
sobald du nur 1. euro verdiehnst musst du das deinen arbeitgeber melden da es als nebentätigkeit gilt. In der haupttätigkeit (Vollzeit job) hat dein chef das recht z.B. zu sagen "du kommst mit augenringen und müde in die arbeit, wieso?" und wenn dabei raus kommt das es ein spiel ist in dem man geld verdiehnen kann, kann es ein fristloser kündigungsgrund sein.
Natürlich wird das keiner machen, aber die rechtliche lage ist wohl so.
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Erynhir
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Erynhir »

Eisregen121 hat geschrieben: sobald du nur 1. euro verdiehnst musst du das deinen arbeitgeber melden da es als nebentätigkeit gilt. In der haupttätigkeit (Vollzeit job) hat dein chef das recht z.B. zu sagen "du kommst mit augenringen und müde in die arbeit, wieso?" und wenn dabei raus kommt das es ein spiel ist in dem man geld verdiehnen kann, kann es ein fristloser kündigungsgrund sein.
Natürlich wird das keiner machen, aber die rechtliche lage ist wohl so.
Das wage ich zu bezweifeln, nur weil man Geld durch einen Verkauf erhält zählt das noch lange nicht als Verdienst. Wenn ich privat was bei Ebay oder am Wochenende auf dem Flohmarkt verkaufe geht das den Arbeitgeber mal gar nichts an und das zählt auch für Diablo III oder andere Spiele.
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Dairon
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Re: Kommentar

Beitrag von Dairon »

inami hat geschrieben:Also ich finde die Auktion ja schon ziemlich Krass...
http://www.ebay.de/itm/251081594866
und das für ein Stück CODE (eher Kot!).
Blizz kann unendlich viele solcher Items generieren... omg... Was läuft da nur falsch?
OMG ist das krank! Welche armen Würstchen zahlen für ein lächerliches ingame Schwert denn bitte über 700 Euro? Ich meine da draußen verhungern Kinder und manche haben nichts besseres zu tun, als sich ein ingame Item für fast 1000 Euro zu kaufen?

Vorallem geht es in Diablo doch darum, sich sein Gear zu farmen, um dann die Schwierigkeitsgerade zu clearen. Wenn ich mir die Items dafür einfach kaufe, ist ein großteil des Spielprinzips doch hinüber... Aber hauptsache, derjenige kann damit angeben Inferno durchgespielt zu haben und was er doch für eine tolle Waffe hat. Nur wird er wohl niemandem erzählen woher...
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Slavovitsh
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Re: Diablo III: Echtgeld-Auktionshaus in Europa gestartet

Beitrag von Slavovitsh »

Die von Blizzard lachen sich bestimmt einen ab wenn die sehen wie Items für hunderte Euro gehandelt werden. Aber ist denen ja ganz recht, immerhin sind die an den Gewinnen beteiligt. Das Spiel ist einfach nur eine weitere Geldmaschine für Blizzard mit der die noch mehr Hohlköpfe über'n Tisch ziehen können. Wenn die Gesellschaft verkommt sehen Unternehmen wie Blizzard schnell wie damit Geld zu machen ist.
Realsatire zum miterleben.