Meisterdieb1412 hat geschrieben:Früher waren viele der Spieleentwickler selbst noch Fans von Videospielen und hatten als Hauptziel ein gutes Spiel zu entwickeln um den Leuten Spaß zu bescheren. Wenn ich das nun mit diesen E-Mail-Auszügen vergleiche, kommts mir hoch.
Früher war das auch kein internationales Milliardengeschäft. Da haben Leute wie Ken & Roberta Williams (Sierra-Gründer) oder Richard Garriott (Origin) ihre selbstgeschriebenen Spielchen auf Disketten kopiert, zusammen mit fotokopierten Anleitungen in Plastiktüten verschweisst und haben damit die Elektronikläden der Umgebung abgeklappert.
Heute fliegt ein Richard Garriott als Space-Tourist mal eben zur ISS hoch und hat sich mit NCSoft über zig Millionen Dollar Abfindung gerichtlich gekloppt.
Gaming ist Big Business geworden. Wem das nicht passt, der muss einfach aufhören den großen Majors Geld zu geben und sich auf kleine Küchentisch-Indies konzentrieren, wo der Kaufpreis eines Spieles tatsächlich noch größtenteils beim Entwickler landet, anstatt in den Managementebenen eines großen Konzerns zu verschwinden, wo sich Leute dumm und dämlich verdienen, die mit dem Spiel selbst überhaupt nichts mehr zu tun haben.