Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe gehen zurück

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S3bish
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von S3bish »

Ich würde das eher mit dem breit angekündigten DLC und Abosystem begründen.

2 "Bonus" Mappacks kaufen die Fans ja noch, aber 12 DLCs, die vorher angekündigt werden und ein kostenpflichtiges Abo? Bei mir hat es da aufgehört.
Bambi0815
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von Bambi0815 »

Hat Activision mal Battlefield 3 gesehen und vielleicht mal gespielt... bei dem Spiel ist es ja kein Wunder zum Kontrast des neuen neuen Mappacks. Da muss man sich nicht wundern. Immer nur Geld nehmen und dann viel Werbe-Kampagnen starten und die letzten Cent dann in ein Mappack stecken. An eine neue Grafikengine würden sie nie denken. Oder auf dem Gedanken kommen das ein SDK mal angebracht wäre. Eigene Maps vllt und Spielinhalte produzieren. Cod ist ausgelutscht.
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sourcOr
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von sourcOr »

Nuracus die Tatsache, dass CoD dir Spaß macht in allen Ehren. Als strahlender Verteidiger der spielerischen Qualitäten von CoD an die Front zu gehen, halte ich dann doch für unangebracht. Sowas würde nicht mal ich tun.

Zur News: Beeindruckend, dass die Verkaufszahlen leicht zurückgehen, nahezu irrelevant, wenn man sich die Konkurrenz anschaut. Auch ein Blick auf die DLC-Politik sollte da entsprechend die Alarmglocken schrillen lassen. Das war dieses Jahr so undurchsichtig, das dürfte selbst den stärksten CoD-Hardliner aus den Latschen hauen.
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muecke-the-lietz
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von muecke-the-lietz »

man muss aber trotzdem immer noch anmerken, dass es sich letztlich "nur" um einen 4,2 % rückgang handelt. das ist zwar schon nicht wenig, aber in cod zahlen auch noch nicht so besorgniserregend, dass man irgendwas am spiel ändern müsste.

aber trotzdem muss man sich natürlich über den umsatzrückgang gedanken machen. dass sich das spiel am anfang super verkauft hat, ist bei der reihe und dem marketing nicht anders zu erwarten gewesen - aber danach? warum verkauft es sich in den folgenden monaten schlechter als seine vorgänger?

ich vermute mal, dass es auch mit dem relativ komplizierten bezahlmodel zusammenhängt, bei dem viele casual gamer nicht so hundert prozent durchgestiegen sind. das besondere an cod war ja immer seine einfachheit, aber plötzlich bekommt es durch das elite model irgendwie was kompliziertes. und dann die ganzen dlcs bei denen man sich beim vorgänger schon so veräppelt vorkam. und, und, und...
sicher sind das alles nur vermutungen und der leichte rückgang kann auch ganz andere gründe haben, aber so ganz unwahrscheinlich ist das auch nicht.

ich denke einfach, dass man sich auch im hause activision langsam mal gedanken machen sollte, für wen man diese spiele produziert und inwieweit man selbst diese zielgruppe vor den kopf stößt, wenn man sie zu offensichtlich verarscht. natürlich lassen sich weltweit immernoch sehr viele leute von den sehr fragwürdigen bezahlmodelen abzocken, aber man muss sich auch fragen, ob man damit nicht den gamer, der sich einfach mal ein fifa oder cod holen möchte, um ein bisschen spaß zu haben, auf der strecke lässt.
johndoe1238077
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von johndoe1238077 »

Das die Verkaufszahlen zurückgehen, ist denke ich eher noch Activisions geringste Problem...
Das was ihnen wirklich bald schon Probleme verursachen könnte, ist der Ruf von Call of Duty.
Angefangen bei berühmten Let's Playern wie Commander Krieger, über COD Fans, bis hin zu meinem Freundeskreis, allen scheint die Sache nicht mehr so zu schmecken.
Das könnte Activision doch große Probleme bereiten. Nicht unbedingt bei BO2, aber spätestens wenn der Teil keine Megaerfolg mehr wird, werden viele doch bei MW4 (Oder was auch immer sich IW überlegen wird)
sehr viel genauer hinschauen.

Battlefield hat natürlich auch einen großen Teil dazu beigetragen, zumindest in meinen Freundeskreis sind fast 95% "übergelaufen"

Wir werden ja dann sehen, wie sich die Sache entwickelt...
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NotSo_Sunny
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von NotSo_Sunny »

S3bish hat geschrieben:Ich würde das eher mit dem breit angekündigten DLC und Abosystem begründen.

2 "Bonus" Mappacks kaufen die Fans ja noch, aber 12 DLCs, die vorher angekündigt werden und ein kostenpflichtiges Abo? Bei mir hat es da aufgehört.
Halte ich für unwahrscheinlich. Elite ist zwar immernoch überteuert, im P/L-Verhältnis den bisherigen MapPacks aber leicht überlegen. Darüber hinaus werden die Inhalte (im übrigen 20 DLCs bzw. Maps) auch noch einmal separat als Collections angeboten, die dann wiederum im P/L-Verhältnis quasi identisch zu den bisherigen MapPacks sind. Weiterhin kann es egal sein, wieviel Content angekündigt wurde, da der Content des Hauptspiels ebenfalls identisch ist mit seinen Vorgängern und nicht etwa zugunsten des DLCs beschnitten wurde (bzw. nicht mehr als bei den Vorgängern...).
Wenn also überhaupt jemand wegen der DLC-Politik auf MW3 verzichtet, dann nur weil genauso oberflächlich informiert ist wie du (nichts für ungut). Das könnten aber zugegeben nicht wenige sein, da Activisions Informationspoltik zu diesem Thema recht supoptimal war.
Auf der anderen Seite hätte sich diese aber wenn überhaupt in den Anfangsverkäufen niederschlagen müssen und nicht im Long-Run.

@dementium4ever

Es wird doch schon spätestens seit MW2 ohne Unterlass gemault, gemeckert und kritisiert. Hast du wirklich den Eindruck, dass das bei den letzten Teilen so viel zugenommen hat? Ich nicht. Ich denke eher Activision kriegt höchstens Probleme, wenn ein CoD mal deutlich bei den Kritikern und damit im Metacritic sinkt - weil das ist es, woran sich die Masse der Käufer richtet.
johndoe1238077
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von johndoe1238077 »

@D_Radical:

Vor MW3 wurde doch meistens eher von den Nicht-COD-Playern gemeckert.
Doch inzwischen fängt auch "Die Masse" an CoD zu kritisieren.
Das ist glaub ich der Hauptunterschied zwischen den Kritiken, von damals und heute.
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muecke-the-lietz
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von muecke-the-lietz »

@D_Radical

Sehr dramatisch ausgedrückt, ist das aber das Phänomen des blutenden Gottes. Bisher war CoD einfach eine zu starke Größe um von der Masse der Presse zerfetzt zu werden. Aber jetzt, wo man sieht, das auch ein CoD nicht unsterblich und allmächtig ist, könnte sich das Blatt wenden. Denn wenn Activision großes Pech hat, wird es beim nächsten CoD einfach mal zur Mode das Ding zu zerreißen. Da könnte sich eine kleine lodernde Flamme plötzlich zum Flächenbrand entwickeln. Sicher, Schwarzmalerei, aber wenn man sich mal die mediale Macht einiger Magazine und ganz allgemein betrachtet, kein unrealistisches Szenario.

In der Musik- und Filmbranche passiert so etwas täglich. Ein Star kann heute noch überall gefragt sein und am nächsten Tag nicht mehr - nur aufgrund der (Klatsch)Presse. Wer sagt, dass das in diesem Falle nicht auch funktioniert?

Hört sich jetzt härter an als es ist und am Ende wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird, aber Activision muss dieses Szenario berücksichtigen, sonst könnte es ihnen im weiteren Verlauf der Serie noch irgendwann das Genick brechen.
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NotSo_Sunny
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von NotSo_Sunny »

dementium4ever hat geschrieben:@D_Radical:

Vor MW3 wurde doch meistens eher von den Nicht-COD-Playern gemeckert.
Doch inzwischen fängt auch "Die Masse" an CoD zu kritisieren.
Das ist glaub ich der Hauptunterschied zwischen den Kritiken, von damals und heute.
neneeneeeeeee.....
Die ersten und größten Kritiker waren nach meinem Eindruck doch grade die COD-Player. Allen vorran die PC-Spieler bzw. großen Fans der MPs von CoD1/2. Viele von denen konnten nichts mit dem betont Einsteiger-freundlichen Cod4 und seinen Perks anfangen und noch viel mehr fanden es gar nicht lustig, als man ihnen mit MW2 Matchmaking aufzwang.
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Kajetan
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von Kajetan »

muecke-the-lietz hat geschrieben:man muss aber trotzdem immer noch anmerken, dass es sich letztlich "nur" um einen 4,2 % rückgang handelt. das ist zwar schon nicht wenig, aber in cod zahlen auch noch nicht so besorgniserregend, dass man irgendwas am spiel ändern müsste.
Jepp, das ist wie der Mitspielerrückgang bei WoW, nur ein Leiden auf sehr hohem Niveau und noch lange kein Zeichen für ein wie auch immer geartetes Ende in absehbarer Zeit.
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NotSo_Sunny
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von NotSo_Sunny »

muecke-the-lietz hat geschrieben:@D_Radical

Sehr dramatisch ausgedrückt, ist das aber das Phänomen des blutenden Gottes .....
Gut, das ist nicht völlig aus der Luft gegriffen, aber so wie ich das sehe, blutet CoD noch lange nicht. Es hat bestenfalls einen lächerlichen Kratzer. Du hast ja selbst gesagt, das man hier "in cod zahlen" nichts besorgniserregendes sieht. Und außerdem ... hast du wirklich schon einmal erlebt, das ein Game "aus Mode" von der Mehrheit der Presse zefetzt wurde? Das kann ich mir grade in unserer "Gib meinem Titel mind. 80% oder du kommst auf die schwarze Liste"-Gamekritik-Welt nur schwer vorstellen - nicht bei so einem MajorPublisher-Titel.
borammstein
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von borammstein »

ich gehöre zu den 4% ^^
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Mr.Freaky
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von Mr.Freaky »

Nuracus hat geschrieben:
Und genau das Gegenteil ist der Fall. Siehe Blog.
Gerade CoDs einfaches Gameplay gehört zu seinen Stärken.
Lies ihn einfach mal genau. Wenn nicht: Hör auf, Unwahrheiten zu verbreiten.
Du musst aber auch mal einsehen, dass genau das viele Spieler eben nicht als Stärke sehen, oder der Meinung sind, dass es CoD eben nicht gut macht. CoD ist mir z.B. einfach zu simple, es ist keine Herausforderung, dazu kommen noch Sachen wie Mouse Smoothing (zocke FPS grundsätzlich nur am PC). Serious Sam hat z.B. auch ein recht simples Gameplay (und eine noch weitaus abstrusere Story, die mich aber auch weitaus mehr als ne CoD Story anspricht), aber es ist verdammt fordernd, wenn man auf hart zockt. Alle CoDs hab ich auch bisher auf hard gezockt und es war nichtmal im Ansatzfordernd. Dazu kommt das es wie du schon sagst, dieses typische Michael Bay Popcorn Kino als Videospiel ist, genausowenig wie ich auf solche Filme steh (aunsahmen bestätigen die Regel :D) steh ich da auf CoD.
Die Wahrnehmung eines Spiels ist immer subjektiv und für MICH ist CoD ein verdammt durchschnittlicher Shooter.
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Jarnus
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Beitrag von Jarnus »

@ the curie-ous

hab seit CoD: World at War kein CoD mehr gespielt und bisher auch keinen MW teil (mag einfach dieses dauerballern und die überzogene Ami propaganda nicht), aber dennoch geb ich dir völlig recht!

vieles im games-buisness läuft schief, das meiste wird leichter, kürzer und belangloser und der mensch sucht dann gerne einen schuldigen! im mmorpg-genere war/ist WoW schuld an allem, bei shootern und natürlich jedem anderen spiel das eine aktion-richtung einschlägt, ist es dieser tage CoD!

CoD macht objektiv fast alles richtig! einfaches schnelles gameplay, kurze sp-kampange, die gelegenheitsspielern entgegenkommt, multiplayer fokus mit spielelementen, die spieler lange bei der stange halten und rein ökonomisch betrachtet machen auch CoD: Elite und 10€ map-packs sinn!

@ all and topic

akzeptiert es doch einfach, der durchschnittliche spieler möchte Call of Duty, World of Warcraft, browserspiele und f2p mmos!

daran sind Activision und Blizzard sicher nicht schuld! auch wenn Capcom sagt "Resi muss mehr wie CoD werden!" ist es ganz alleine Capcoms schuld, das ihnen die kleinere gruppe der survival-horror fans egal ist und sie was vom großen kuchen der CoD spieler abhaben wollen!

4,2%, das sind bei ~15mio spielen, ~600k weniger...lächerlich wenig im verhältniss! irgendwo ist immer ne grenze wo es einfach nicht mehr höher geht...mehr aktionkino-militär-shooter spieler mit passender hardware gibt es vielleicht einfach nicht!

außerdem ist BF3 ebenfalls am markt und spricht ein ähnliches publikum an, ME3 im märz ebenso...außerdem denke ich mal das die CoD: BO server doch wohl noch laufen, kann es nicht sein das spieler auch einfach mal beim vorgänger bleiben und eher auf BO2 warten? vielleicht gehören ja sogar ein paar der hunderttausenden "RE: Operation Racoon City" käufer, zu denen die sonst im März/April noch bei MW3 eingestiegen wären!?

naja, wie gesagt...ich stehe diesem CoD massenphänomen auch skeptisch gegenüber, aber es ist wie es ist! auch ohne CoD würden diese spieler einfache-popkorn-shooter bevorzugen und auch ohne CoD würden spiele einfacher und aktion-orientierter werden! Activison, was man von denen auch halten mag, waren einfach die schlausten, haben den trend erkannt und aus CoD das erfolgreichste gaming-franchise aller zeiten gemacht!

selbst wenn 10jahre lang jedes jahr 5% weniger CoD kaufen, sind sie dann immer noch bei 7-10mio verkauften einheiten + DLCs...das bleibt ein goldesel!
Kudo
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Re: Call of Duty: Modern Warfare 3: Verkaufszahlen der CoD-Reihe

Beitrag von Kudo »

auch wenn Capcom sagt "Resi muss mehr wie CoD werden!" ist es ganz alleine Capcoms schuld, das ihnen die kleinere gruppe der survival-horror fans egal ist und sie was vom großen kuchen der CoD spieler abhaben wollen!
Das hat Capcom nie gesagt. :wink: